Hund abgeben - richtige Entscheidung?

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Chat_Sauvage

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Hallo liebes Forum.

Damit ihr genauer verstehen könnt, warum ich darüber nachdenke, meinen Hund wieder abzugeben, muss ich ein wenig ausholen.
Mein Wunsch nach einem Hund entstand schon als ich ca. 7 Jahre alt war.
Schon immer habe ich sämtliche Hunde im Dorf ausgeführt und alles mögliche mit ihnen gemacht.

Leider war es mir nie gegönnt, einen eigenen Hund zu halten. Mein damaliger Stiefvater wollte das schlicht und einfach nicht.
Im Sommer sind wir dann ausgezogen, wieder in ein großes Haus und der Familienrat hat beschlossen, dass nun ein Hund einziehen soll.
Zu dieser Zeit habe ich zudem meine Ausbildung begonnen.
Durch einen Unfall ist meine damalige Pflegehündin schwanger geworden und wir haben uns dort unsere Hündin Nicki ausgesucht.
Hätte ich du dem Zeitpunkt gewusst, das ausschließlich ich für die Arbeit mit dem Hund verantwortlich bin, hätte ich sie niemals zu mir geholt.
Nachdem meine Mutter bemerkt hat, wie viel mit dem Hund nun zu tun ist, hat sie mir verboten, einen Kumpel für meinen Kater zu holen (auch das war vorher nie ein Thema, denn ich habe klar gelegt, dass er wieder Gesellschaft braucht, nachdem unsere alte Katze verstorben war und die 3. im Bunde keine Artgenossen duldet. Diese Katze haben wir bei meinem Stiefvater gelassen. Sie hat meinen Tabsi nur gejagt und gebissen)

Nicki ist nun ein halbes Jahr alt und ich werde ihr alleine nicht gerecht, zumindest denke ich so darüber.
Ich bin tagsüber 12 Stunden weg. In dieser Zeit ist zwar immer jemand da, aber niemand hält es für nötig, länger als 10 Minuten mit ihr nach draußen zu gehen.
Das heißt, ich komme abends um 6 nach Hause und habe einen unausgelasteten Hund, der max. 10 bis 15 Minuten draußen war und zudem Kopfarbeit fordert.
So gerne hätte ich Agility mit ihr angefangen, aber wenn ich schon während der Woche alleine damit zu kämpfen habe, sie einigermaßen zu beschäftigen, werde ich den Hundesport niemals auch noch machen können.

Das meine Mutter viel zu tun hat mit meinen zwei Geschwistern und dem Haus, das weiß ich. Aber dann hätte man mir vorher reinen Wein einschenken müssen. Ich bin keine 12 mehr und hätte es verstanden, dass ich allein nie in der Lage wäre, den Hund artgerecht zu halten. Freunde haben in meinem Leben keinen Platz mehr, ich bin Montag bis Freitag beschäftigt mit Hund und Arbeit, Wochenende besteht aus Hundeplatz, langen Spaziergängen und Lernen.

Ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht und ich weiß, dass ich von den anderen keine Hilfe erwarten kann. Im Endeffekt habe ich mir das anders vorgestellt und ich bin wirklich überfordert.
Mein Hund ist ein Jagdhundmischling und braucht Zeit. Wenn ich alles gebe was ich kann, komme ich tagsüber mit einer kleinen Hilfe der anderen auf eine Stunde Beschäftigung. Das reicht vorne und hinten nicht, oder was meint ihr?

Gleichzeitig tut mir mein Kater unendlich leid und ich weiß das er einen Artgenossen bekommt, wenn der Hund nicht mehr hier wäre.
Ich liebe die Kleine und mir treibt es wieder Tränen in die Auge, wenn ich das hier schreibe.

Heute waren meine Tante und mein Onkel zu Besuch. Sie haben zufällig mitbekommen, dass ich total überfordert bin. Vorhin hat meine Tante angerufen und von einer Familie erzählt, die schon lange nach einem Hund sucht.
Durch Krankengymnastik kennt meine Tante diese Familie. Sie haben noch eine kleine Tochter, die bald in die Schule kommt. Alles in Allem ist das eine sehr aktive Familie. Die Erwachsenen gehen oft Joggen und machen Urlaub in den Bergen, wo sie ihren Hund auch mitnehmen würden. Nebenan wohnt die Oma, die auch einen Hund hat und gerne mal aufpassen würde.
Morgen wird mich die Familie kontaktieren, um mit mir über die Situation persönlich zu sprechen.

Ich bin hin und her gerissen. Meine Verwandten würden mich verfluchen, wenn ich den Hund wieder abgebe...
Wie würdet ihr entscheiden?
Ihr könnt mir auch gerne genauere Fragen zum Tagesablauf stellen, ich wäre über jede Antwort dankbar.
Meine Mutter äußert sich zu dem Thema momentan gar nicht. Sie macht mir nur Vorwürfe.
Ich fühle mich total allein gelassen..

LG
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #2
Hallo,


das hört sich alles nicht schön an :(


will jetzt nicht negativ rüber kommen, aber was hat sich deine Mutter nur dabei gedacht einen Hund zu holen? Sie wälzt die ganze Verantwortung auf dich ab und hat dadurch wahrscheinlich ein reines Gewissen. Aber wies dem Hund damit geht?


Zum Beispiel 1 Stunde Beschäftigung am Tag finde ich persönlich viel zuwenig! Und das keine zweite Katze einziehen darf, find ich auch arg (ich halte nichts von Katzeneinzelhaltung). Was hat sie sich den gedacht? Habt ihr vorher nie besprochen was sich in Zukunft alles ändern wird. Es ist ja vor der Anschaffung schon klar das du irgendwann ne Ausbildung machen wirst, das Geschwister (wie alt sind sie den?) da sind und das ein Haus Arbeit bedeutet.


Nicht böse sein, ist nur meine persönliche Meinung, aber was hälst du wirklich davon deinen Hund dieser anderen Familie abzugeben? Ich denke sie hätte dort ein erfüllteres Leben (sofern sich bei euch nichts ändert und die andere Familie wissen auf was sie sich mit einem Hund einlassen und ihr auch Gerecht werden) und dein Kater einen Spielkameraden. Du könntest ja mit ihnen ausmachen das du regelmäßige Treffen und Spaziergänge (eventuell vertraglich vereinbaren) machen darfst. Dann wäre sie nicht komplett weg. Verstehst wie ich meine?

lg
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #3
Ich kann Jenny auch nur zustimmen, aber es ist toll, dass du ihm ein neues besseres Zuhause bieten willst.
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #4
Ich find das auch echt arg gemein von deiner Mum. Ich selbst wollte auch IMMER einen Hund. Mit 6 Jahren hat mir meine Mutter dann zum ersten mal so richtig erklärt wieso das nicht geht und wir haben einen Kompromiss gefunden. Da Mutter schon immer Katzen hatte und wir in einem Haus lebten bekam ich eine Katze vom Nächsten Bauernhof das war ein recht guter ersatz doch einen Hund wollte ich immer noch. Aber nach und nach wurdeich erwachsener und verstand wieso es einfach nicht geht. Jetzt erst Kürzlich hab ich wie immer wieder drüber nachgedacht und entgültig erkennen müssen das es einfach so nicht geht ich bin (noch) kein Hundemensch mein leben ist einfach nicht für einen Hund ausgerichtet die Wohnung ist zu klein, es gibt wenige spazierwege überall muss man 10 min gehen bevor man den Hund (wenn auch illegal) laufen lassen kann und nochdazu fehlt einfach das Geld ich habs 2000 mal durchgerechnet und komm immer auf das selbe ich müsste ne Million (übertrieben ausgedrückt) verdienen damit ich einem Hund alles inkl medizinische versorgung bieten kann.

Daher hab ichs erst mal gelassen und das wird es weierhin bis ich weis wie das gehen soll grade bin ich wieder echt erstaun wieviele Halbtags arbeiten (wegen Zeit für den Hund) und dennoch genug Geld für nen Hund haben und alleine wohnen sowas sieht man echt selten ich frag mich wie die das machen.

Ich verstehe dich gut und ich wüsste erlich auch nicht was ich in deiner situation machen würde villt nochmal den Familienrat befragen?? oder Gäbe es für dich die Option einen Hundesitter "anzustellen" der mit dem Hund wenigstens einmal Täglich so richtig rausgeht und du dann eben abends noch ne antspannte etwas größere Runde machst?

Klar das sollte alles nicht auf dauer sein aber villt kann man während das so läuft überlegen und hat nicht so einen enormen zeitdruck
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #5
Vielen viele Dank für eure Worte!

Jenny, du hast völlig recht und ich bin dir sicherlich nicht böse.
Im nachhinein bin ich eher auf mich selbst sauer, dass ich so auf einen Hund beharrt habe und vorher nicht genug Klarheit in die Sache gekommen ist.
Ich habe gesagt, ich kümmere mich darum, dass der Hund eine anständige Erziehung genießt und zur Hundeschule geht. Das war klar und das ist auch machbar, denn an den Wochenenden bin ich gerne für die Kleine da und viel lieber auf dem Hundeplatz, als in so mancher Disco.

Leider wusste ich absolut nicht, dass sich außer mir auch niemand dazu erbarmt, mit dem Hund zu laufen.
Ich habe mich gerade viel im Internet schlau gemacht. Oft steht da, dass ein Junghund auch sehr viel fordert um man ihn sozusagen puscht, wenn man zu viel mit ihm macht.
Meint ihr, sie wäre einigermaßen ausgelastet, wenn sie Montag bis Freitag eine Stunde gassi geht und zudem noch eine halbe Stunde intensive Kopfarbeit?
Wenn ich abends nach Hause komme, falle ich wirklich sozusagen tot ins Bett. Aber ich laufe IMMER meine Runde mit ihr. Ich habe die Hoffnung, dass sich im Frühjahr/Sommer einiges ändert und ich mehr Zeit habe.
Sobald ich 18 bin, muss ich nicht mehr mit Bus und Bahn zur Arbeit und kann später los. Das heißt, ich kann auch morgens noch mit ihr laufen. Zudem komme ich abends früher heim und es ist auch länger hell.

An den Wochenenden mache ich wirklich sehr viel mit ihr. Momentan hat die HuSchu Winterpause. Das heißt, wir gehen jeden Tag 2 Stunden raus, verteilt oder auf einmal. Wir machen Spiele mit Leckerchen, mit dem Ball oder kleine Agi Übungen. Wir machen UO und außerdem sind wir sehr oft bei anderen Hunden, wie ihren beiden Brüdern oder dem Welpen meiner Oma.

Wie ihr seht, geht es wirklich nur um die Wochentage, die bereiten mir Sorgen.
Im Großen und Ganzen kann ich jetzt noch gar nicht wirklich sagen, ob sie denn ausgelastet ist oder nicht.
Was versteht man unter einem ausgelasteten Hund. Ein Hund, der im Haus ruhig ist? Sie ist ruhig im Haus, verhält sich aber wie ein Schatten. Sie findet Ruhe, wenn wir uns auch ruhig verhalten. Sobald hier jemand aufhaust, ist sie auch wieder auf den Beinen. Das finde ich aber normal für einen Junghund. Schicke ich sie auf ihren Platz, bleibt sie dort auch und schläft.
Sie macht nichts kaputt wenn wir da sind und wenn ich mit ihr im Bett bin, so wie gerade, dann schläft sie neben mir, egal wie lange.
Nur wenn ich mit ihr laufe, dann merke ich, wie viel Power in ihr steckt. Deswegen habe ich mich auch gefragt, ob ich vllt gar nicht sooo viel machen sollte, um sie bei der jetzigen Situation nicht unnötig zu pushen.

Momentan kommen halt zu dem Druck, den ich habe, noch viele andere Dinge. Sie hasst es alleine zu bleiben. Ist sie nicht in der Box, pinkelt und kotet sie alles voll. Egal, ob nach 3 Minuten oder einer Stunde. Sie hat panische Angst vor dem Auto fahren, auch daran arbeiten wir.

Es würde mir schon das Herz brechen, sie weg zu geben. Auch wenn ich überfordert bin, so macht es mich trotzdem stolz, was wir schon jetzt alles erreicht haben und ich habe eigentlich noch so viel mit ihr vor. Gebe ich sie weg, würde ich wohl trotzdem keine Ruhe finden. Ich würde mich fragen, ob ihre neue Familie wirklich mehr mit ihr macht und ich denke auch nicht, dass diese Leute weiterhin zur HuSchu gehen und ich weiß, wie sehr sich Nicki immer auf diese Zeit freut.

Ein Sitter wäre auch eine Möglichkeit, vorübergehend. Doch wie soll es weiter gehen? Mein Kater wird alleine bleiben, was ich grausam finde. Dadurch bin ich gezwungen, nach meiner Lehre auszuziehen. Der Hund müsste hier bleiben, und dann? Das wäre ein Chaos...

Habe noch einmal versucht mit meiner Mutter zu reden. Vorhin meinte sie noch, ob ich mir wirklich sicher bin und dass es wirklich besser wäre, wenn ich die Meinung habe, der Hund wäre nicht ausgelastet. Ich habe ihr gesagt, dass dieser Hund mindestens 1 bis 2 Stunden Auslauf braucht. Das konnte sie gar nicht fassen. Wir haben komplett unterschiedliche Meinungen.
Und jetzt hat sie mir nur noch den riesen Vorwurf gemacht, ich würde meinen Hund nur wegen der Katze weg geben wollen. Sie sieht das gar nicht ein, den Kindern zu erklären, dass der Hund wieder gehen muss, wegen einer Katze, die ihrer Meinung nach auch alleine glücklich ist..
Toll.. ich fühl mich so besch*****:(
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #6
ich wünsche mir seit 8 Jahren einen Hund ,aber gerade wo ich diesen text gelesen habe:|:| ,bin ich geschockt...!
Aber es ist bestimmt auch ein großer Hund der viel Auslauf und Jagdinstinkt hat ,oder?:p
Aber wenn du den schon länger hast ,also ich hätte glaube ich nicht mehr geschafft den hund abzugeben:( ,ich glaube du solltest den auch lieber nicht abgeben!;)
Ich würde mich mit der familie zsm hinsetzen und einen Tagesplan /Wochenplan macht ,wenn ein hund in eine familie kommt ,müsssten wirklich ALLE FAMILIENMITGLIEDER zustimmen...
Und ihr habt jetzt den hund ,und bitte gebt den Hund nicht ab ,und du hast 2 geschwister die können doch sicher mit dem hund auch mal 10 Min raus auch wenn nur genau vor dem haus!
und KINDER haben doch sowieso viel Spaß mit hunden!
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #7
Ich finde Fluminas Idee mit dem Familienrat richtig gut. Wenn ihr wirklich so unterschiedliche Meinungen habt, deine Mutter und du (und der Rest der Familie auch noch?)täte es euch warscheinlich gut, sich einfach mal gemeinsam hinzusetzen -mit allen Familienmitgliedern- und das Problem offen anzusprechen?
Vielleicht sieht der Rest deiner Familie das Problem mit der Auslastung deiner Hündin einfach nicht - oder eben anders als du es vielleicht siehst?
Außerdem wäre es eine gute Gelegenheit auch gezielt dein Gefühl der Überforderung anzusprechen.
Sprich auch die Alternativen an (Hundesitter uä)!
Wie alt sind deine Geschwister? Auch in einem Alter mit dem man mit dem Hund mal rausgehen könnte?

LG
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #8
Hey,

erstmal finde ich es toll, dass du versuchst für alle eine möglichst gute Lösung zu finden.
Dass deine Mutter sich so quer stellt ist natürlich ein ziemliches Problem...Ich würde auch nochmal versuchen mit ihr ganz ruhig zu sprechen und ihr klar zu machen, dass dir das wahnsinnig wichtig ist und sie dir sehr helfen würde, wenn sie vllt. etwas einlenkt.

Ich bin aber auch der Meinung, dass du, egal wie deine Entscheidung ausfallen wird, im Sinne deiner Tiere handeln wirst und das ist sehr, sehr viel wert.
Auch wenn das eventuell die Trennung von deiner kleinen Maus bedeutet um ihr einfach zu ermöglichen ihre Power auch mal rauszulassen.

Was dabei vllt. nicht ganz unwichtig ist: Sie wird bald anfangen zu pubertieren. Mit etwas Glück nur ein wenig, mit Pech wird sie die Wände hochgehen.
Rein aus meiner eigenen Erfahrung würde ich vermuten, dass ihr die Stunde abends dann auf keinen Fall mehr reichen wird, weil sie einfach Hummeln im Hintern haben wird...Vor allem, wenn sie jetzt schon sehr aktiv ist.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für eine gute Entscheidung für alle und fühle dich mal umarmt, wenn du magst...Das ist sicherlich mehr als schwer für dich.
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #9
Sabrinchen leider ist "gib den Hund nicht weg" offtmals nicht ganz so einfach. Wenn die Familie nicht dahintersteht kann es schnell dazu kommen oder sogar noch zu mehr.

Da gibts ne ganz nette Geschichte von mir und meiner Mum die Tiere wahren zwar "nur" Farbmäuse" aber mir ging es genau so wie der TE. Ich hab erkannt das ich sie nicht mehr artgerecht (ok das wort Artgerecht wiederspricht sich das will ich hier aber nicht erläutern danke Nicolle Müller) halten kann also habe ich mich schwehren Herzens von den Tieren getrennt ich hab ein neues zuhause gesucht und sie abgegeben.

Die Farbis habe ich mir angeschafft wo meine Mutter nicht hinter mir stand ich dachte wenn sie es wenigstens erlaubt schaff ich den rest schon. Doch ich musste erkennen das bei Jedem Tier sei es noch so klein die GANZE Familie dahinter stehen sollte egal ob es Farbis, Pferde, Hunde oder Katzen sind es kommt eben NICHT auf die Größe an. Früher dachte ich "ach so kleine Tiere das bekomm ich geregelt" tja man sieht ja was daraus wurde es geht eben nicht wenn die Familie nicht mitmacht
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #10
Ich weiß nicht so Recht...
Ich habe mich mal bemüht, die alten Threads, in denen es noch um den Hundewunsch ging, herauszukramen. Da musste es unbedingt ein extrem sportlicher Hund sein, der viel fordert. Und da schriebst du auch noch selbst, dass du dich ganz allein um deinen Hund kümmern willst, weil es eigentlich dein Hund werden soll. Auch über deine Arbeitssituation wusstest du da schon bescheid und es las sich so, als wäre dir durchaus bewusst, dass deine Mama nur mal kurz zwischendurch den Hund rauslässt und der Großteil an dir sein wird.
Trotzdem wolltest du anfangs sogar einen Australian Shepherd oder Schäferhund.

Es ist ja auch nicht so, dass du erst 14 bist und deine Mama dich unverantwortlich damit allein lässt.
Du bist 17. Und wenn du mit deiner Mama anfangs ebenso geredet hast, wie hier in deinem Ersthundthread, dann ist klar, warum du den Hund größtenteils allein stemmen musst.

Mir tut momentan am meisten der Hund leid.
Von jemandem mit 17 hätte ich mehr Weitblick und Verantwortungsbewusstsein erwartet. Hundehaltung ist nunmal nicht so rosarot, wie man immer glaubt. Und dass man nach einem 8h Arbeitstag nicht bei jedem Wetter noch Lust hat, den Hund intensiv zu bespaßen, ist auch klar.

Ich find das auch echt arg gemein von deiner Mum.
Dem Satz kann ich deswegen nicht zustimmen.

was hat sich deine Mutter nur dabei gedacht einen Hund zu holen? Sie wälzt die ganze Verantwortung auf dich ab und hat dadurch wahrscheinlich ein reines Gewissen.
Auch da kann ich deswegen nicht zustimmen. Mit 17 sollte das möglich sein. Ich hatte meinen 1. Hund mit 15 geholt und habe mich ganz allein um ihn gekümmert. Wenn eine 17 jährige erzählt, dass sie sich allein um den Hund kümmern wird und schon jahrelang Gassihunde hat, sollte man dem als Mutter glauben dürfen.

Im nachhinein bin ich eher auf mich selbst sauer, dass ich so auf einen Hund beharrt habe und vorher nicht genug Klarheit in die Sache gekommen ist.
Den Satz finde ich super.

Du solltest halt wirklich in dich gehen, ob du das mit dem Hund wirklich willst. Wenn dem so ist, würde ich bis zum Sommer abwarten und schauen, wie sich die Situation verbessert. Sie zeigt derzeit keine Unterforderungssymptome.
Allerdings sollte ihre Zukunft auch wirklich langfristig gesichert sein. Und wenn du sie später nicht mitnehmen kannst, ist es auch schwierig. Was wird dann aus ihr?

Die Frage ist aber auch, ob du überhaupt entscheiden kannst, sie abzugeben, wenn deine Mama da so sehr dagegen ist.
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #11
Ich muss Stoffel ganz ehrlich zustimmen.
Habe auch nochmal die alten Threads gelesen und da steht klipp und klar, dass es dein Hund wird und du dich mind. zu 70% darum kümmern wirst. Da zählen halt aber die Wochentage auch mit dazu.

Ein Hund - gerade ein Jungspund - braucht Auslauf! Klar sollte man kein Arbeitstier draus machen aber ein bisschen mehr als eine Stunde sollte es schon sein. Außerdem muss man ja auch Antijagdtraining und sowas machen, dafür hast du ja auch gar keine Zeit...

Deswegen fände ich es gut, wenn du den Hund jetzt abgibst, wo sie sich noch schön und schnell in einer neuen Familie einleben kann. Da musst du dir einfach deinen Fehler eingestehen und dich jetzt darum kümmern, dass es nicht noch schlimmer wird.
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #12
Huhu,

im Prinzip ist es bei dir so wie bei meinen Großeltern mit dem Münsterländer vor 4 Jahren. Man hat sich keine Gedanken vorher gemacht, zumindest nicht großartig. Wobei es bei meinen Großeltern sicher nochmal was anderes war, da sie älter sind/waren und der Hund in erster Linie gut aussehen musste (sollte ja sogar erst ein Border Collie werden...).
Ab einen gewissen Alter, vom Hundi, konnten meine Großeltern nicht mehr mit ihm gehen, da er nicht ausgelastet war, gezogen hat und mit ca. 6 Monaten seinen Jagdtrieb entdeckte, eine schlechte Kombi. Also bin nur meine Schwester und ich noch mit ihm raus, hatten aber beide nicht genug Zeit um täglich zu den Großeltern zu fahren (4 km Entfernung). Diese widerum wollten aber auch keine fremde Hilfe annehmen (eine Frau aus dem Ort, mit einer älteren Münsti-Mix Dame, wäre gern mit ihm, da ihre Hündin nicht mehr gern weit gelaufen ist).
Letztendlich war es dann so, dass ich ihm dann ein neues Zuhause gesucht habe. Das sind Ende Februar 4 Jahre her und so wirklich abgefunden hab ich mich damit immer noch nicht, auch wenn ich mich nicht für den Hund bzw. Rasse von diesem "Züchter" (war wohl eher ein Händler, so einer, wie die gestern in HundKatzeMaus das Thema hatten) entschieden habe sondern meine Großeltern.

"Lange" Rede, kurzer Sinn:
Rede mit deiner Mutter. So wie ich es rauslese, möchte sie den Hund ja auch nicht wieder abgeben?!
Wie alt sind deine Geschwister? Meine Schwester ist mit dem Hundi meiner Großeltern auch Gassi, auch mit in die Hundeschule, auch wenn ich sein "Leittier" war. Sie war damals 11/12 J. alt und es war machbar, obwohl er so gezogen hat. Wenn deine Geschwister alt genug sind und deine Mutter den Hund nicht abgeben will, dann kannst du vll. deine Geschwister mit einbinden?! Vorausgesetzt, sie sind alt genug.
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #13
Hallo, mir seht eibe schwierige Entscheidung bevor. Ich bin gegen hunde allergisch. Wünschte mich aber schon immer einen hund. wir haben jetzt einen seit ca einen halben jahr. Diese rasse ist extra für Allergiker geeignet. Ich hatte bis jetzt keine schlimmen synthome bis bisschen schnupfen wenn sie länger nicht gebadet worden ist. Jetzt aber hab ich ein ekzem bekommen vor gut 3 monaten auf der rechten hand. Ich war schon bei vielen hautärzten und Homöopathen. Alle sind der gleichen Meinung. Das auch eine Therapie würde nur wenig bis sehr spät helfen wenn überhaupt,. Bei den meisten Therapien dürfte ich in der zeit keinen Kontakt haben mit meinen hund über einen sehr langen zeitraum. sie ist noch ein welpe/junghund einerseits möchte ich sie nicht hergeben, sie gehört zu unserer Familie, sie ist brav und ist wirklich kinderfreundlich. Sie lässt sich alles gefallen von meinen Kindern. Aber auf der anderen seite reagier ich auf sie und die ärzte meinten au h es kann zu 70% schlimmer werden und ich könnte auch Asthma bekommen.sie gehört schon zu mir aber wenn ich von ihr krank werde ist das auch nicht richtig, da ich ihr dann auch nicht die Zuneigung geben kann die sie braucht Weil ich mich von ihr fernhalten würde. Soll ich sie wircklich hergeben ?? Ich hab schon mit vielen geredet und bis jetzt versteht mich jeder aber mir komm mir vor als würde ich ein kind von mir hergeben:(
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #14
hi chat sauvage,

an deiner stelle würde ich ne anzeige aufgeben oder zettel aufhängen und versuchen jemanden zu finden, der tagsüber was mit deinem hund macht. da gibt es durchaus auch menschen die das umsonst machen (falls es finanziell knapp bei dir sein sollte), da es viele gibt, die sich einen hund wünschen, sich aber aus verschiedenen gründen keinen leisten können/wollen.

wohnt diese familie, die nen hund sucht in deiner nähe? falls ja, könnte man sie ja ganz unverbindlich mal kennen lernen und miteinander spazieren gehen, das heisst ja nicht, dass du dich entscheidest dein tier wegzugeben, aber wenn du sehen würdest, dass das ganz tolle/doofe menschen sind, fällt dir die entscheidung leichter.

ich wünsch euch das allerbeste.
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #15
Off-Topic
louiss, der Beitrag von Chat sauvage ist knapp ein Jahr alt ;) sohjuli hat sich jetzt mit einer eigenen Frage hier angeschlossen ;)
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #16
Huhu sohjuli,

das tut mir wirklich leid, eine ganz beschissene Situation :(. So hart das klingt, aber ich würde den Hund wohl hergeben. Deine Gesundheit wird der Prognose nach ja nicht besser, sondern eher schlechter. Sprich: Du leidest und der Hund wird deswegen früher oder später auch zu kurz kommen. Du kannst dich ja nicht von ihr fernhalten, selbst wenn andere die Arbeit machen. Den Haaren wirst du im eigenen Haus auch nicht entkommen.
Noch ist der Hund ja recht jung, wenn ich dich recht verstehe. Das heißt auch, dass er derzeit noch bessere Chancen auf ein neues Zuhause hat. Wenn es wirklich keine Möglichkeit gibt, deine Gesundheit in den Griff zu bekommen und den Hund zu behalten würde ich mich nach einer netten neuen Familie für ihn umsehen. Wenn es eine Therapie gibt, bei der der Hund »nur« ein paar Wochen weg muss kannst du es vielleicht auch mit einer Pflegefamilie versuchen?

Liebe Grüße
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #17
Louiss : Sauvage hat den Hund behalten, wie man hier lesen kann :
Ich finde die Entscheidung richtig. Ihre Vorwürfe vom Januar 2013 fand ich nicht gerechtfertigt.
Wenn der Hund abgegeben worden wäre wer weiß ob die neuen Besitzer auch soviel für den Hund tun würden ? Nur Gassi gehen und Joggen genügt nicht.
Meine Hunde sind den ganzen Tag ruhig im Büro, das ist auch nicht anders. 3-4 mal täglich Gassi mit je 10 min bis 2 h täglich reich völlig. 2 - 3 Mal die Woche eine Tätigkeit für den Kopf (Hundeplatz) reicht, im Winter vielleicht nur 1 - 2 Mal die Woche.

Sohjuli : Das ist ja eine schlimme Sache. Kannst Du den Hund nicht für eine gewissen zeit weggeben ?

Grüße Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #18
Danke für die schnelle Antwort. Leider brauchen die Therapien mindesrens ein Jahr. Ja sie ist noch sehr jung ca 8 Monate. Ist wahrscheinlich eh die beste Lösung. Ich hab trotzdem so ein schlechtes gewissen. Ich weiß auch nicht wie ich es meiner Tochter beibringen soll das unser hund nicht mehr bei uns wohnen kann. (Sie ist 3 Jahre)
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #19
Ich würde ihr erklaren das du leider sehr krank bist seid der Hund da ist bzw das du es versucht hast aber es eben nicht geht weil du so krank wirst. Das verstehen Kinder recht gut
 
  • Hund abgeben - richtige Entscheidung? Beitrag #20
Off-Topic
@berndffm 2013 war ich noch garnicht angemeldet hier, ergo können die vorwürfe nicht von mir stammen.
@seven uuuups, danke dass mich drauf aufmerksam gemacht hast :D
 
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