Nicht als Schulpferd geeignet?

Diskutiere Nicht als Schulpferd geeignet? im Reiterstübchen Forum im Bereich Pferde Forum; Juhu ich hab da mal ne Frage, die eigentlich auch schon im Titel steht. Und zwar: Gibt es Pferde, die nicht als Schulpferd geeignet sind, weil...
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #1
CuFuFuE

CuFuFuE

Beiträge
399
Punkte Reaktionen
0
Juhu

ich hab da mal ne Frage, die eigentlich auch schon im Titel steht. Und zwar: Gibt es Pferde, die nicht als Schulpferd geeignet sind, weil sie das mit der Psyche (oder was auch immer) nicht können und dann kränklich & desinteressiert & unlustig werden?

Im Stall wo mein Pferd steht gibts ein Pferd, welches in letzter Zeit immer mal kränkelt. Das Pferd befindet sich noch nicht so lange im Besitz des jetzigen Besitzers. Von Anfang an war es ziemlich mager, aber man fand nicht wirklich was. Auffüttern (das wollte der Besitzer machen, es danach im Unterricht nutzten) brachte keinen Erfolg. Dann bei einer Blutuntersuchung kam raus das die Leber nicht richtig arbeitet. Daraufhin gabs Leberaufbaupräperat und dann ging es auch besser. Dann gings Pferd mit in den Unterricht, eben als Schulpferd, und dann fing das nach einer Weile an. Es fraß plötzlich von ein auf den anderen Tag nicht mehr und legte sich immer hin, keine Darmgeräuche etc. Tierarzt kam und stellte Kolik fest. Bis dahin ja noch nicht auffällig. Als es wieder besser ging, ging es wieder in den Unterricht. Dann fing es an zu zicken beim Reiten, bocken und losrennen und all sowas. Gleichzeitig ließ es sich nicht mehr vernünftig putzen, zappelte immer rum, tratt auch aus usw. Da wurde auch erst geguckt, aber es ist gesund (also nix am Rücken etc.) und wurde dann von einer Bereiterin wieder hingebogen und ging wieder im Unterricht. Aktuell ist es so, das es nur da steht, fressen verweigert und irgendwie total wirkt als wenn es keine Lust mehr auf nix hat. Tierarzt war da, hat auch Schmerzmittel gespritzt, konnte aber bisher keine genaue Diagnose stellen. Zähne sollen noch nachgeschaut werden, weil es auch sehr viel zähen Schleim sabbert.

Nun ist es so das ich ein wenig gegrübelt hab was denn sein könnte und dann kam mir die Frage, ob es vielleicht Pferde gibt die einfach nicht als Schulpferd sich eignen und eben mit den vielen wechselnden Reitern nicht klar kommen, deshalb eben kränkeln und/oder anfangen zu zicken. Habe diesen Gedanken auch dem Besitzer mitgeteilt, welcher meinte dass das schon passen könnte, das Pferd hätte mit den ganzen Krankheiten etc. erst angefangen, als es intensiv als Schulpferd genutzt wurde. Vorher, wo es in dem Sinne nur rum stand (die Zeit wo es aufgefütter und auftrainiert werden sollte), mal hin und wieder von ein und derselben Person bewegt wurde, war nichts.

Habe das Pferd heute ein wenig betüddelt (also ich mag das Tier gerne, bin es auch früher schonmal geritten) und dann etwas im Schritt longiert, alles ganz locker & luftig, und als ich es zurück in die Box brachte ist es auch gleich ran ans Futter und wirkte fitter. Kann natürlich auch nur daran liegen das dem Tier die Bewegung gut tat. Aber wäre das denn eine mögliche Erklärung? Gibt es solche Pferde, die damit nicht können (also mit dem Streß, den wechselnden Reitern etc.) und besser bei Privatpersonen aufgehoben sind? Besitzer sprach auch schon von Verkauf und am Liebsten würd ich das Tierchen ja nehmen *seufz*

Grüße
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #2
Hey,
ja, das kann durchaus sein, dass ein Pferd mit dem Reiterwechsel nicht klar kommt. Es muss sich ja bei sagen wir mal 3 Std. pro Tag auf 15 Reiter in der Woche einstellen. Alle reiten anders, die meisten lernen das Reiten noch, sprich sie haben unruhige Hände, Schenkel etc, sitzen nicht perfekt, wackeln oft, alle steigen von links auf und wieder ab, immer nur in der Halle rumdödeln...puh, das würde ich auch nicht aushalten :eusa_shhh: dazu kommt ja oft noch, dass die Schulpferde nur geritten werden. Teils gehts mal auf den Außenplatz oder mal eine Runde ins Gelände. Ab und zu auch ein kleines Turnier, einige gehen auch bei Mounted-Games mit o.ä., Spiele werden auch manchmal gespielt, aber generell bleibt es bei der Halle und bei der (Lauf-)Box.

Kommt das Pferd auch mal auf die Weide oder auf den Paddock? Steht es in einer Box oder in einem Laufstall?

Ist der Besitzer des Pferdes auch gleichzeitig Leiter der Reitschule? Spätestens der Reitlehrer müsste merken, dass dieses Pferd vielleicht ganz brav mitläuft, aber auf Dauer der Unterricht dem Pferd nicht gut tut.
Wenn der Besitzer nicht genug Zeit für das Pferd hat, wie wäre es dann mit 2 Reitbeteiligungen, die das Pferd 1-3x die Woche machen, auch mit Bodenarbeit, Longieren, Freilauf, Springen, Ausreiten, Spazieren gehen etc?

Und krank werden können Pferde davon bestimmt auch...bis jetzt habe ich nur von Schulpferden gehört, die vorgetäuscht haben lahm zu sein..richtige körperliche Krankheiten ohne Spielerei können aber bestimmt auch davon kommen.
lg
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #3
Das Pferd ist eigentlich Offenstallpferd. Als das mit dem Leberschaden raus kam, da kam es Nachts rein (damit man dem Tier das Mittel geben konnte und sie auch in Ruhe fressen konnte - es war nie ranghoch und hatte draußen nicht genug Ruhe zum Fressen). Seitdem kommt es abends mit rein und geht morgens wieder raus. Ja, der Besitzer ist auch Leiter der Reischule bzw. vom ganzen Stall. Das Problem ist eben auch das dieses Pferd (oder eben ein anderes) für den Unterricht gebraucht wird, weil sonst die anderen Schulpferde (kleiner Schulbetrieb mit wenig Pferden bzw. wenig Schulpferden) zu sehr beansprucht werden. Klar, wenn es krank ist, dann geht es nicht, aber auf Dauer ist das ja keine Lösung. Deswegen wurde auch über Abgabe nachgedacht.

Also da es ja heute nach dem Schritt longieren besser ging, werd ich das morgen auch machen (ist schon abgesprochen). Und vielleicht kann ich ja mit dem Besitzer reden, das ich dem Tier jetzt erstmal, so lange wie es nicht geht, was Gutes tu und es ein wenig beschäftige und ihm etwas Abwechslung verschaff. Aber auf Dauer ist das eben auch keine Lösung.
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #4
Na ja, wenn er dauerhaft krank ist, nützt das dem Reitbetrieb ja auch nichts, auch wenn er gebraucht wird. Wenn ein weiteres Schulpferd so dringend gebraucht wird und es dem Armen so schlecht damit geht, dann würde eine Abgabe schon Sinn machen.

Mit Lebererkrankungen kenne ich mich nicht aus, vielleicht liegt dieses Kränkeln auch daran und er wird einfach zu stark und zu schnell wieder belastet? :eusa_think:
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #5
Sicher würde eine Abgabe Sinn machen, das denke ich auch. Nur ist es so das ich das Pferd echt gern hab und es eigentlich auch nen ganz braves, liebes Tier ist. Sehr sensibel beim Reiten, eigentlich immer mit Motivation bei der Sache gewesen (früher, wo es noch nicht so intensiv im Schulbetrieb genutzt wurde). Der Besitzer weiß das Tier auch zu schätzen, nur das es immer kränkelt ist halt doof. Ich würds ja am Liebsten nehmen *seufz*

Hm, der Tierarzt meinte eigentlich das es nicht vom Leberschaden kommt. Die arbeitet nicht richtig, deswegen nimmt das Pferd nicht gut zu und so, aber Schmerzen oder so hat es laut ihm nicht. Das beeinträchtig das Tier auch nicht weiter, laut seiner Aussage.
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #6
Für den Betrieb und die anderen Schulpferde bringt es ja nichts, wenn er nur halb so viele Stunden macht bzw so viele, wie es ihm gut tut...hast du die Möglichkeit ihn zu nehmen? Ein Pferd hast du schon, oder? *in die Signatur gelinst hab*
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #7
Ja, richtig, ich hab ein Pferd. Das ist auch der Punkt wo ich zu mehr oder weniger von der Abgabe erfahren habe. Hab halt so mit dem Besitzer gequatscht und da fiel eben das wegen Abgabe, das er am Liebsten tauschen würde, weil er ja nen Pferd braucht. Meinte so, aus Spaß eigentlich, das ich mein Dicken nur hab. Der ist noch nicht fertig und so. Kam halt das Meiner aber noch jung ist und brav und bestimmt schnell nen gutes Pferd wäre. Ich würd mein Dicken nie hergeben, aber irgendwie weiß ich nicht. Könnte glaub ich auch nicht 'ertragen' zu sehen wie das Pferd, was ich groß gezogen habe, Schulpferd ist. Hab ein wenig Angst das des Tier wohin kommt, wo es ihm nicht so gut geht und so, deswegen grübel ich viel. Mag das Tier (also das Schulpferd) halt doch schon sehr gern, aber Zwei könnt ich mir nicht leisten... leider...
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #8
Hm...aber vielleicht kannst du dich mal umhören, ob jemand ein Pferd wie ihn sucht?
Ein Pferd mit wem anders teilen, also im Prinzip die Kosten + Tage in der Woche (2 Besitzer für 1 Pferd praktisch) aufteilen, wäre auch nichts? Ich würde es persönlich wohl nicht machen, als RB bringt er dir ja auch nichts...wäre nur praktisch, wenn jemand aus dem Stall ähnlich wie du für ihn empfindet. Wäre ja schön, wenn er in den Privatbesitz übergehen würde.
Nur tauschen würde ich wohl auch nicht, ein junges Pferd in den Unterricht schicken :silence: na ich weiß nicht.

Es sei denn du könntest dir die Reiter im Prinzip aussuchen und würdest für die Unterrichtsstunden, die dein Pferd gehen würde, Preisnachlass von der Stallmiete her für den anderen bekommen bzw das andere Pferd geht in Maßen auch noch im Unterricht mit = Verrechnung mit der Boxenmiete o.ä.

*denkt schon wieder zu viel* :)
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #9
Hm, das wäre vielleicht eine Möglichkeit, aber denke nicht das es machbar wäre. Kenne auch Niemanden, der sucht & wo das mit dem teilen gehen würde bzw. ich das mit recht gutem Gefühl machen würde. Leider.
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #10
Heute ging es dem Pferd schon wieder besser. Frisst und wirkt munter, nicht mehr so desinteressiert und abweisend. Habe wieder ein wenig im Schritt longiert, da trabte es dann auch selbstständig an. Und es begreift den Sinn des nach innen Wechseln schon nach dem zweiten Mal. Schlaues Ding. War schön relaxt und ging auch gut in Dehnungshaltung. Habe mit dem Besitzer gesprochen, ich darf das Tierchen jetzt erstmal täglich bespaßen, wenn ich mag (longieren, Stangenarbeit, spazieren gehen etc. - eben alles in Maßen und schön langsam). Wie lange das so gehen wird (also ohne das es im Unterricht mitläuft) kann ich nicht genau sagen, aber erstmal eben ^.^ Im Laufe der Woche werden noch die Zähne gecheckt und nochmals Blutwerte gescannt. Und weitere Leute aus dem Stall meinten auch, das es sein kann das es eben mit dem Schulpferdedasein zu tun hat. Naja, mal schauen.

So, nun zu der Frage was ich denn alles machen könnte? Ich würd das Tierchen am Liebsten locker aufbauen, da die Muskulatur nicht so propper ist. Gleichzeitig mag ich schön Abwechslung bieten. Reiten ist vorläufig nicht und mag ich jetzt auch nicht machen. Longieren eben, da hab ich das Wissen das Trabarbeit den Rücken fordert? Was könnte noch förderlich sein zum Muskelaufbau und Kondition, halt zum Auftrainieren? Sollte ich auf etwas vermehrt achten? Stangenarbeit, was gibs da so für Möglichkeiten und Varianten? Und was könnte ich dem Tierchen noch Gutes tun bzw. an Abwechslung bieten? Bodenarbeite (Führtraining, Seitengänge etc), wäre das auch was? Wie gesagt weiß ich nicht wieviel Zeit ich habe, aber so lange ich kann & darf würde ich mit dem Tier gern arbeiten.
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #11
Super, dass du was mit dem Pferd machen kannst...es git durchaus genug Pferde, welche das psyhisch einfach nicht verkraften.

Trab fördert auf jeden Fall die Kondition, ich hab die anderen Threadantworten nur überflogen... falls es ein jüngeres Pferd ist, bzw. untrainiert, würde ich darauf achten, dass es ausreichend Richtungswechsel gibt und dass beim Longieren der Kreis wirklich groß genug ist, das geht ansonsten total auf die Gelenke...

Stangen und Cavalettiarbeit ist klasse - nichtnur zum Allgemeinen Training, es stärkt die Konzentration, Balance, Takt, baut Rückenmuskulatur auf, etc.
Das gute ist: Die meisten Pferde dehnen sich beim Traben über Stangen automatisch richtig.
Wenn nicht, muss man vielleicht darauf achten, den Kopf durch leichte Paraden an der Longe (auch wenns mit Kappzaum ist, also ohne Gebiss) den Kopf etwas runterzubringen.
Sonst tut das dem Rücken nicht gut und das Aufkommen staut sich sozusagen in den Gelenken (also zwischen den Knochen) und dann ist da eine falsche Belastung...

Es gibt ja Gymnastikreihen - zum Springen. Die kann man aber ganz genauso mit Stangen und niedrigen Cavalettis aufbauen, damit hab ich gute Erfahrungen gemacht.
Wichtig ist nur, anfangs nicht zu viel zu machen (Cavalettis) und eben nicht zu hoch, aber ich denke das weißt du..
Ansonsten darauf achten, dass der Boden passt, das Pferd ausreichend aufgewärmt wurde (man liest ja oft, dass die Muskeln im Sommer ja schon warm sind...obwohl es ja um die Gelenkflüssigkeit geht, nicht die Muskelwärme :roll: ) - ich würde auf jeden Fall 10 Minuten im Schritt führen, dann 5 Minuten traben und das wenn möglich eher nicht sofort an der Longe.
Das wäre so als würdest du dich aufs Pferd setzen und einen Zirkel reiten (sofort, ohne vorher geradeauszugehen)

Gut... zu der Stangenarbeit: Wie gesagt, einfach in Abständen variieren.
Mal etwas weiter, mal etwas enger zusammen, das schult auch das Auge und das Gefühl des Pferdes - somit ist es psychisch und phychisch ausgelastet und kann sich danach (im Normalfall) richtig entspannen.
Man kann da eigentlich der Fantasie freien lauf lassen (sozusagen!) - eben verschiedene Abstände, dann (das eher zum Führen geeignet) an der langen Seite 4 Stangen verteilen und vor jeder Stange eine Volte, oder in jeder Volte eine Stange...
Da kann man echt viel machen =)

Seitengänge würde ich auf jeden Fall machen - das geht super vom Boden.
Da würde ich Übertreten und Schulterherein vermehrt machen, auch Sachen wie Rückwärts richten und wenn es bei euch möglich ist könntest du ja auch Freiarbeit versuchen?
Einfach durch Körpersprache mit dem Pferd arbeiten.


Hoffe das hat was geholfen =)
Lg
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #12
Danke dir, das war echt hilfreich und ich hab mir nen paar Ideen übernehmen können =) Ich versuch jetzt mal noch die aufgekommenen Fragen zu beantworten.

Es ist kein wirklich junges Pferd mehr, 6-8 dürfte es sein, vielleicht auch älter. Früher mehr Kutschpferd, als alles andere, deswegen fällt dem Tier das biegen doch recht schwer. Auf genügend Richtungswechsel achte ich (immer so 5 Min. pro Seite, dann Wechsel). Ich nutze beim Longieren die gesamte Länge der Longe, damit es eben nicht so sehr auf die Gelenke geht. Ebenso baue ich auch mal Geraden ein, heißt ich wechsel eben vom oberen Zirkel nach unten oder in die Mitte, gehe mal ganze Bahn usw.

Stangenarbeit mag ich auf jeden Fall machen, hab da bei Meinem auch gute Erfahurng gemacht. Grünes Licht dafür hab ich ja nun. Da des Tierchen sich von sich aus immer sehr gut dehnt, denke ich das es da auch kein Problem sein dürfte. Ja, ich longiere mit Kappzaum, scheint dem Pferd zu gefallen. Kannte das bisher nicht, war gestern erste Mal und ging super. Auch heute klasse. Lässt sich daran gut stellen, nur mit dem Biegen happerts noch, aber es ging besser als es sonst ging. Werde dann beim Stangentrainig darauf achten, das es sich schön weiterhin dehnt.

Zu viel werd ich auch nicht machen, mag ja wie gesagt alles ganz langsam und locker angehen. Kein Streß etc. Aufwärmen geht bei mir immer minimum 10 Min. und dann hauptsächlich Schritt. Dann kommt ein wenig Trab, Tempowechsel etc. Aber bei dem Tier hab ich bisher eben nur Schritt gemacht, also gestern und heute. Werd mir das aber mal merken, das nicht an der Longe zu tun, sondern so ganze Bahn etc.

Hab mit Meinem viel vom Boden aus gemacht, sind grade an der Freiarbeit dran. Werde mal schauen das ich da auch ein wenig was mit dem Pferd erreiche. Auch wenn ich es nicht bis zur Freiarbeit schaffe, Seitengänge und vernünftiges Führen lassen (mit Achtung auf die Führperson usw.) wäre ja mal ein Anfang.
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #13
Das freut mich =)
Also mit Stangenkombinationen kann man auch im Internet "Gymnasitikreihen Springen" oder so eingeben und die dann nehmen, nur eben mit Stangen (dann aber etwas engere Abstände evtl) und Cavalettis.. weil da gibts so viele :D

Ok... wobei ich 6 Jahre für ein Schulpferd etwas zu jung fände... :/ Aber wenn es nicht sicher ist, ok , auf jeden Fall gibt es in dem Alter - solange gesundheitlich alles ok ist - keine Probleme mit Stangenarbeit und Longieren.
Genau das meine ich mit dem lange Longe und auchmal gerade aus, das ist super! =) Dann gibt es da wirklich keine Probleme.

Ok, ich finde Kappzaum auch besser als Gebiss oder Halfter... Gebiss mag ich da gar nicht, Longierbrille eh nicht, weil ich finde die longe allein hat ja schon gewicht und man kann eigentlich kaum feine Hilfen geben also es hängt halt immer im Gebiss.
Das Halfter verrutscht dann oft etwas und weil ich das nie so weit unten habe wegen der Einwirkung zieht es das sonst zum Jochbein (ne es heisst Jochbeinleiste oder Jochleiste oder..? :eusa_think: ) und da scheuert es sonst... Kappzaum ist einfach genial
Ok, ja das mit dem Biegen wird sicher noch =)
Dehnen finde ich ziemlich wichtig, es soll zwar nicht auf der Vorhand laufen aber vorwärts abwärts.. nur so kann das Pferd dann auch Rückenmuskulatur aufbauen, weil wenn der Hals immer oben ist hängt der Rücken sozusagen durch und die Muskeln werden nicht / falsch beansprucht, es geht dafür auf Gelenke und Knochen.
Wenn das Pferd den Kopf in Dehnungshaltung trägt ist der lange Rückenmuskel "gedehnt" und wird benutzt und somit staut sich das ganze nicht in den Gelenken.. (ich hoffe das ist nicht zu kompliziert? :/)

Ok, das ist gut...
Ja, also wenn der Zirkel so groß ist kann man das schon machen, aber ich gehe davor zumindest gerne 2-4 Runden ganze Bahn und lasse das Pferd dann im Schritt an der Longe gehen, meistens mache ich den Durchmesser aber noch größer indem ich trozdem mitgehe (etwas)

Ok, super!
Ja, das dauert halt dann wirklich immer...
stimmt , das hilft dem Pferd auf jeden Fall.
Bei Seitengängen merkt man -finde ich- ziemlich schnell Erfolg, also die Pferde gehen wirklich besser und sind aufmerksamer..

Lg :)
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #14
Ich werde dann berichten wie das Tierchen sich macht und was am Ende überhaupt gewesen ist bzw. was geschehen wird =) Sofern Interesse daran besteht.
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #15
Ja, das wäre cool - mich interessiert es auf jeden Fall durchaus... :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Äääähm komischer Satz... "auf jeden Fall durchaus" ?! :eusa_think::clap:

Lieber nur "auf jeden Fall" xD
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #16
Mir kam da gerade so eine spontane Idee *schmunzel* Und zwar, würd es denn was bringen, mal so von euch betrachtet, wenn ich das Tier für so 2-3 Mal die Woche pachten bzw. mieten würde? Also feste Tage, wo ich was mit dem Tier mache und sonst keiner, und sonst geht es halt im Unterricht (inkl. einen freien Tag die Woche, das haben dort alle Schulpferde). Das wären dann eben 3-4 Tage wo es im Unterricht gehen würde bzw. dafür zur Verfügung stünde, sonst hätte ichs halt. Dann hätte es eine feste Bezugsperson (eben mich) und würde auf jeden Fall auch Abwechslung bekommen. Könnte dies helfen, das des Pferd weiter als Schulpferd gehen könnte, oder denkt ihr das wird nicht klappen? Ich müsste dann natürlich mit dem Besitzer darüber sprechen, aber wenn es vermutlich nichts ändern würde, bräuchte ich es ja auch gar nicht erst ansprechen.
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #17
Hm, könnte schon sinnvoll sein..

Vorallwem weil das Pferd dann trozdem eine gewisse Struktur hat, nicht dieses "was erwartet mich beim nächsten "von der Koppel holen" ?" - das wird dann sozusagen seltener...
Dem Pferd würde es ganz sicher gut tun!
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #18
Das wäre in der Tat eine Überlegung wert! Dem Pferd bringt es sicherlich viel. Das Leben als Schulpony ist ja doch schon arg eintönig, es sei denn, es geht mal im Sommer raus oder es wird wirklich auf die Pferde geachtet (keine Überlastung, mehrmals die Woche Bodenarbeit, Spiele, Ausritte, Spazieren gehen etc, aber Ställe, bei denen das so ist, sind meistens sehr klein und übersichtlich).
Sprich das doch mal beim Besitzer an, zur Not kann man das immernoch ausprobieren und der Besitzer macht ja keinen Verlust, da das Pferd immernoch im Unterricht laufen kann (und dann auch nicht ausfällt o.ä.) und er von dir auch noch etwas bekommt.
lg
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #19
Bezüglich der Pacht habe ich noch nichts erreicht, da ich den Besitzer gestern nicht getroffen habe. Hoffe/denke das wir aber heute der Fall sein und dann schauen wir mal. Wäre ja toll wenn es wirklich klappt und dem Tierchen dann auch was bringt.

So, es geht dem Pferd schon viel besser. Frisst super und war gestern auch gut an allem interessiert. Hab dann auch wieder etwas an der Longe gearbeitet. Leider hat das Tier in der letzten Zeit wohl irgendwie gelernt das Kopf hoch angesagt ist, wenn es schneller als Schritt geht. Früher war das anders :/ Im Schritt alles gut, dehnt sich super etc., aber sobald ich hab antraben lassen war der Kopf oben =( Hab dann versucht es runter zu bekommen, was dann auch zweimal gelungen ist, wenn auch nur ganz kurz (hat sich paar Sekunden sehr schön in die Tiefe gedehnt). Danach hab ich aufgehört. Soll ja noch nicht so viel machen. Nun ist die Frage ob es sinnvoll wäre Hilfzügel anzuschnallen oder eben ohne nach unten zu arbeiten? Wie gesagt waren die Ansätze dann da (nach so ein paar Minuten Trab) und eigentlich würd ichs gern ohne Hilfszügel wieder hinarbeiten, aber das könnte halt dauern und ich weiß ja nicht wann es wieder im Schuluntericht geht. Es läuft da auch ohne Hilfszügel und wenn es da auch so den Kopp hoch nimmt, ist bestimmt nicht gut fürn Rücken. Lasst mal eure Meinung hören, bitte.
 
  • Nicht als Schulpferd geeignet? Beitrag #20
Also zum Thema Hilfszügel kann ich dir nichts sagen. Grundsätzlich finde ich es besser, wenn ohne gearbeitet wird. Im Reitunterricht sind sie bei Reitern sinnvoll, die noch nicht so sicher auf dem Pferd sind und die entsprechenden Hilfen nicht geben können. Dann wird der Rücken der Pferde nicht so stark beansprucht, aber angenehm kann es auch nicht sein, wenn der Reiter so rumhoppelt und das Pferd fast gezwungen wird so zu laufen, als wenn der Reiter ruhig sitzt und die Hilfen gibt..:eusa_think:

Meine ehem. Rb hatte immer den Schädel oben beim Freilauf. Das hat sich durch viele Tempiwechsel gegeben und wurde immer besser. Nach ein paar Monaten ist sie fast nur noch rund gelaufen (frei, ohne Longe wie gesagt).

Es dauert sicherlich länger für das Pferd ohne Hilfszügel, aber es könnte besser sein, weil es dann den Weg es sich angenehm zu machen "selbst findet". So fügt es sich zwar, aber vielleicht bleibt da der Aha-Effekt (wenn ich so laufe als so, dann geht es mir auf Dauer besser) aus..:eusa_think: alles nur Vermutungen, ich reite nicht mit Hilfszügeln, habe es nur im Reitunterricht gaaaanz früher gemacht und kenne mich an sonsten auch nicht damit aus, bei mir ging es immer ohne (abgesehen von der Anfangszeit vom Reitenlernen).
 
Thema:

Nicht als Schulpferd geeignet?

Nicht als Schulpferd geeignet? - Ähnliche Themen

Geeignetes Futter für alten Hund mit Niereninsuffizienz gesucht: Der liebe, 17 Jahre alte Orion hat leider eine Niereninsuffizient bekommen und als Begleiterscheinung kam noch eine akute Pankreatitis dazu. Die...
Weihnachten ohne Gina: Gina Heute ist der Vierte Advent und der Schneeregen und kalte Wind spiegeln unsere Stimmung. Seit 34 Tagen ist unser Familienmitglied, die...
Vergesselschaftung abbrechen??: Hallo ihr Lieben, Ich hoffe das ich in diesem Forum etwas Hilfe kriegen kann. Ich bin mit meiner jetzigen 4er Kaninchen Gruppe am verzweifeln...
Hundebiß - Ursache und zukünftiger Schutz: Ein Hund aus der Siedlung (sehr großer, junger Schäferhund), den ich kannte und sogar schon gestreichelt habe und der auch schon mit unserem...
Kater miaut nachts vor Schlafzimmertür: Hallo ihr Lieben, ich würde mich freuen hier ein paar Ideen/Anreize zu erhalten. Bin ziemlich ratlos. Mein Kater, 10 Jahre, durfte fast 9 Jahre...
Oben