- Vergesellschaftung - Läuft sie schlecht oder normal? Haben wir uns falsch entschieden? Beitrag #1
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Periphel
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Hallo Liebe Katzenfreunde,
ich bin erst seit kurzem Mitglied in diesem Forum, habe aber schon länger die Threads durchforstet.
Ich mache mir gerade viel Gedanken um unsere Samtpfoten, da sie mir sehr am Herzen liegen
Zur Situation:
Wir haben einen kastrierten Kater (Charlie), der diesen Mai 4 Jahre alt wird. Als wir ihn geholt haben war er schon 12-13 Wochen alt.
Da ich (noch) studiere habe ich viel Zeit mit ihm verbringen können, aber immer mehr gemerkt, dass ich ihm nicht völlig die Aufmerksamkeit geben kann, die er braucht. (Was das Spielen angeht denke ich haben wir ihn schon auspowern können. Mein Freund rauft richtig mit ihm. Seine Arme sehen allerdings auch dementsprechend aus :roll: )
Jedenfalls haben wir uns entschieden ihm Gesellschaft zu holen und da ich schon immer einer Katze aus dem Tierheim ein neues zu Hause bieten wollte haben wir dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt.
Dort habe ich ausgiebig geschildert wie unser Kater ist: Verspielt, rauft gern,rennt gern, frech, allerdrings auch verschmust, neugierig usw. Wir wollten einen Kater/ einer Katze die zu seinem Charakter passt und hatten ursprünglich überlegt einen Kater zu holen, da dieser schön mit ihm raufen und rennen könnte.
Die Angestellte schlug uns drei Katzen vor und wollte uns eine unglaublich schüchterne Katze mitgeben...die war allerdings so schüchtern, dass wir gleich abgelehnt haben, da wir der Meinung waren sie würde mit unserem Kater nicht glücklich werden wenn er dauernd spielen will und sie sich nur zurückziehen möchte. Also viel unsere Wahl auf Giny. Angeblich soll sie 2005 geboren sein (wir halten sie für jünger und unsere TÄ auch), ist sehr zierlich, war unkastriert aber hat uns gleich zugesagt, da sie sofort auf uns zukam und mit uns spielte (sogar mit raufen anfing).
Also haben wir sie ein paar Tage später am 16.01.2013 zu uns geholt und uns an die Vergesellschaftung gewagt.
Prinzipiell hat auch erstmal alles gut geklappt: Charlie war offen und neugierig ihr gegenüber, sie hat sich eigentlich mit ihm abgefunden und wir hatten gute Hoffnungen. Charlie scheint sich sogar richtig gefreut zu haben einen weiteren Artgenossen zu haben, er hat sie bis jetzt nicht einmal angefauch/angeknurrt. Und giny hat sich offenbar gleich zu Hause gefühl und hat erstmal in Charlies benutztes Katzenklo gemacht :lol:.
Leider war Giny genau nach dem zweiten Tag (wahrscheinlich schon als wir sie geholt haben) rollig. Wir wollten sie relativ zügig kastrieren, dass hat ja nun nicht gleich geklappt. Als die Rolligkeit vorbei war haben sich beide relativ "normal" Verhalten. Charlie geht ihr natürlich ab und zu auf die Nerven weil er dauernd spielen will und sie eben nur manchmal, aber sie haben sich gegenseitig geputzt, manchmal auch "nebeneinander" gelegen und beim Fressen gabs auch keinen Knatsch (jetzt auch nicht).
Nachdem sie kastriert wurde (am 29.01.2013) war sie zwei Tage in einem seperaten Raum und war natürlich groggy. Charlie hatte auch kein problem mit ihr nach der Op , hat sie sogar geputzt...
Nach ein paar Tagen ging es ihr wieder gut, aber jetzt scheint sie Charlie nicht mehr zu mögen/ranzulassen
Sie hält sich hauptsächlich im Schlafzimmer auf (dort kann sie sich unterm Bett verkriechen usw.), sobald sie rauskommt rennt ihr Charlie natürlich gleich hinterher und sie faucht ihn gleich an (klar die nervt das eben). Aber auch in anderen Situationen....sobald er sich ihr nähert, selbst wenn er sie putzen will legt sie die Ohren an und fängt an zu knurren, oder haut vor ihm ab ins Schlafzimmer. Dazu muss ich sagen , dass Charlie sobald er sie sieht die Augen aufreißt, in duckhaltung geht und in "Spielmodus" ist...
Hat sie Angst vor ihm oder ist sie nur genervt? (Sie kommt ja auch ab und zu einfach mal raus und guckt was so los ist)
Haben wir die falsche Entscheidung getroffen /falsche Beratung erhalten als wir uns im Tierheim die Katze geholt haben?
Läuft die Vergesellschaftung einfach noch und müssen wir noch mehr geduld haben?
Hat die Kastration etwas mit ihrer Verhaltenänderung zu tun (ist sie vielleicht empfindlich?)?
Kann man etwas tun (außer den Kater noch mehr auszupowern...wir werden uns wieder Dabird, oder wie das heißt, holen denke ich) um die Annäherung gut zu gestalten?
Vielen Dank an alle die sich diesen mords-text bis hierher durchgelesen haben. Über Antworten die mir weiterhelfen würde ich mich wirklich freuen!
ich bin erst seit kurzem Mitglied in diesem Forum, habe aber schon länger die Threads durchforstet.
Ich mache mir gerade viel Gedanken um unsere Samtpfoten, da sie mir sehr am Herzen liegen
Zur Situation:
Wir haben einen kastrierten Kater (Charlie), der diesen Mai 4 Jahre alt wird. Als wir ihn geholt haben war er schon 12-13 Wochen alt.
Da ich (noch) studiere habe ich viel Zeit mit ihm verbringen können, aber immer mehr gemerkt, dass ich ihm nicht völlig die Aufmerksamkeit geben kann, die er braucht. (Was das Spielen angeht denke ich haben wir ihn schon auspowern können. Mein Freund rauft richtig mit ihm. Seine Arme sehen allerdings auch dementsprechend aus :roll: )
Jedenfalls haben wir uns entschieden ihm Gesellschaft zu holen und da ich schon immer einer Katze aus dem Tierheim ein neues zu Hause bieten wollte haben wir dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt.
Dort habe ich ausgiebig geschildert wie unser Kater ist: Verspielt, rauft gern,rennt gern, frech, allerdrings auch verschmust, neugierig usw. Wir wollten einen Kater/ einer Katze die zu seinem Charakter passt und hatten ursprünglich überlegt einen Kater zu holen, da dieser schön mit ihm raufen und rennen könnte.
Die Angestellte schlug uns drei Katzen vor und wollte uns eine unglaublich schüchterne Katze mitgeben...die war allerdings so schüchtern, dass wir gleich abgelehnt haben, da wir der Meinung waren sie würde mit unserem Kater nicht glücklich werden wenn er dauernd spielen will und sie sich nur zurückziehen möchte. Also viel unsere Wahl auf Giny. Angeblich soll sie 2005 geboren sein (wir halten sie für jünger und unsere TÄ auch), ist sehr zierlich, war unkastriert aber hat uns gleich zugesagt, da sie sofort auf uns zukam und mit uns spielte (sogar mit raufen anfing).
Also haben wir sie ein paar Tage später am 16.01.2013 zu uns geholt und uns an die Vergesellschaftung gewagt.
Prinzipiell hat auch erstmal alles gut geklappt: Charlie war offen und neugierig ihr gegenüber, sie hat sich eigentlich mit ihm abgefunden und wir hatten gute Hoffnungen. Charlie scheint sich sogar richtig gefreut zu haben einen weiteren Artgenossen zu haben, er hat sie bis jetzt nicht einmal angefauch/angeknurrt. Und giny hat sich offenbar gleich zu Hause gefühl und hat erstmal in Charlies benutztes Katzenklo gemacht :lol:.
Leider war Giny genau nach dem zweiten Tag (wahrscheinlich schon als wir sie geholt haben) rollig. Wir wollten sie relativ zügig kastrieren, dass hat ja nun nicht gleich geklappt. Als die Rolligkeit vorbei war haben sich beide relativ "normal" Verhalten. Charlie geht ihr natürlich ab und zu auf die Nerven weil er dauernd spielen will und sie eben nur manchmal, aber sie haben sich gegenseitig geputzt, manchmal auch "nebeneinander" gelegen und beim Fressen gabs auch keinen Knatsch (jetzt auch nicht).
Nachdem sie kastriert wurde (am 29.01.2013) war sie zwei Tage in einem seperaten Raum und war natürlich groggy. Charlie hatte auch kein problem mit ihr nach der Op , hat sie sogar geputzt...
Nach ein paar Tagen ging es ihr wieder gut, aber jetzt scheint sie Charlie nicht mehr zu mögen/ranzulassen
Sie hält sich hauptsächlich im Schlafzimmer auf (dort kann sie sich unterm Bett verkriechen usw.), sobald sie rauskommt rennt ihr Charlie natürlich gleich hinterher und sie faucht ihn gleich an (klar die nervt das eben). Aber auch in anderen Situationen....sobald er sich ihr nähert, selbst wenn er sie putzen will legt sie die Ohren an und fängt an zu knurren, oder haut vor ihm ab ins Schlafzimmer. Dazu muss ich sagen , dass Charlie sobald er sie sieht die Augen aufreißt, in duckhaltung geht und in "Spielmodus" ist...
Hat sie Angst vor ihm oder ist sie nur genervt? (Sie kommt ja auch ab und zu einfach mal raus und guckt was so los ist)
Haben wir die falsche Entscheidung getroffen /falsche Beratung erhalten als wir uns im Tierheim die Katze geholt haben?
Läuft die Vergesellschaftung einfach noch und müssen wir noch mehr geduld haben?
Hat die Kastration etwas mit ihrer Verhaltenänderung zu tun (ist sie vielleicht empfindlich?)?
Kann man etwas tun (außer den Kater noch mehr auszupowern...wir werden uns wieder Dabird, oder wie das heißt, holen denke ich) um die Annäherung gut zu gestalten?
Vielen Dank an alle die sich diesen mords-text bis hierher durchgelesen haben. Über Antworten die mir weiterhelfen würde ich mich wirklich freuen!