Zoos schließen

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  • Zoos schließen Beitrag #21
Ich finde du bist zu "verborrt" in die Zoos.

Was ist mit Zirkus-Tigern, Bären & Löwen? Die ganzen Wildtiere, die in Privathand in deutlich schlechterer Haltung als in Zoos gehalten werden? Zoo Za*ac wäre als Zooladen ein gutes Beispiel, wogegen man echt was machen muss.

Vielleicht solltest du, wenn du es wirklich ernst meinst, "kleiner" Anfangen. Ich sehe Zoos nicht als Problem; Zirkus, Privathalter und die Quelle für Privathalter (Zooläden wie Za*ac) empfinde ich als viel schlimmer.

Nenn mir bitte auch nur eine Tierart, die NICHT wegen den Menschen NICHT mehr in die Natur passt?! Alle vom Aussterben bedrohten Arten sind doch wegen den Menschen bedroht und zu zweiten wie dem Schwarzmarkt mit Elfenbein & Co. ist da doch kein Ende in Sicht. Elefanten usw. sind was das angeht in Zoos viel sicherer.
 
  • Zoos schließen Beitrag #22
Ohje...
Na dann:
Das kann unmöglich die Situation rechtfertigen, in denen sich die Tiere befinden. Nur weil Versuchsratten im Versuchslaboren geboren wurden, ist das eine Rechtferigung für weitere Versuche?

Hier zitiere ich dich gerne nochmal, Post 1:
Knut ist kein Einzelfall. Viele Tiere werden aus ihrer natürlichen
Umgebung gerissen
Mal ganz davon abgesehen, dass Knut ein sogar sehr krasser Einzelfall war, werden sie eben keineswegs aus ihrer Umgebung gerissen, sondern vorallem nachgezüchtet.
Also schreib doch nicht so 'nen Quatsch.

Da habe ich nicht darauf reagiert, weil ich das für einen totalen Blödsinn halte

Das kannst du für Blödsinn halten, ist aber allgemein angewandte und gewollte Praxis-steht so in jedem Grundlagenfachbuch für die Zootierpflege. ;)

Und in Afrika ist das sehr wohl anders. Dort gibt es nämlich Reservate für Wildtiere. Für Löwen und ähnliche Tiere ist das viel besser als der Zoo in Berlin.
Das eine hat mit dem Anderen nix zu tun.
Und in freier Natur(schonmal in Afrika gewesen und das beobachtet?) ist es sehr wohl so, dass sich Jäger und Beute ständig über den Weg laufen, zeitgleich die Wasserstellen teilen und auch dass ganze Löwenrudel unbehelligt eine Herde von Beutetieren durchqueren, ohne dass diese panisch werden.
Die Tiere wissen sehr wohl, wann Jagdzeit ist und wann vor den Jägern nichts zu befürchten ist.
Mein Freund, erzähl mir bitte nichts über Verhaltensbiologie.

Was soll ich dazu sagen? Ein Hurra darauf, dass wir unser tolles Wirtschaftssystem haben? Und dass wir auf Tiere keine Rücksicht mehr nehmen müssen? Dass uns die Tierwelt nichts mehr Wert sein darf? Natürlich wird das was kosten, Tiere in private Pflege zu geben. Zoos sind auch nicht kostenlos.
Nein, darauf sollst du mir sagen, warum du den Pflegeaufwand für die Tiere nicht würdigst und mir nicht mit dem Wirtschaftssystem kommen.
Und zeitgleich kannst du mir auch verraten, wer denn dann die Kosten für die Pflege der Tiere übernimmt, wenn man kein Geld damit einspielt.
Der Steuerzahler?
In dieser Aussage muss irgendwas falsch sein. Wenn eine Tierart ausgestorben ist, was muss man dann erhalten? Aber ich vermute, es geht darum, dass man sich für Tierarten einsetzen soll, die vor dem Aussterben stehen. Da bin ich ganz seiner Meinung. Aber nochmals: in ihrer natürlichen Umgebung und nicht als Ausstellungsstück.
In freier Natur ausgestorben durch Lebensraumzerstörung- nur durch gezielte Zucht in Zoos noch vorhanden bzw. teils auch wieder angesiedelt.
Przewalskipferd, Asiatischer Löwe, Prinz-Alfred-Hirsch, Spix-Ara.

Und nein, das Hintergrundwissen kannst du dir nicht aneignen, wenn du einseitig recherchierst und dich mit der Materie nicht richtig auseinandersetzt.
Aber genau das scheinst du nicht gewillt zu sein, denn sonst würdest du nicht kontinuierlich gegen meine Argumente steuern.


Darum mache ich jetzt etwas.
Und was?Texte schreiben?


Edit:
Noch eine Frage:
Was hast du immer mit deiner privaten Pflege?
Wer ist schon so dämlich und bindet sich privat hochgefährliche Primaten und Elefanten an die Backe?Und welche Voraussetzungen muss man da dann erfüllen?
Ich meine..du kannst auch nicht jeden Depp mit 'nem 1t-Wisent alleine lassen.

Und nochwas, das ich mir einfach nicht verkneifen konnte:
Lebenserwartung von Eisbären in Gefangenschaft beträgt um die 40 Jahre.
Aber wie gesagt..Knut war auch ein krasser Einzelfall.
 
  • Zoos schließen Beitrag #23
Knut kennen viele. Darum habe ich ihn als Beispiel genommen.
Mal ganz davon abgesehen, dass Knut ein sogar sehr krasser Einzelfall war, werden sie eben keineswegs aus ihrer Umgebung gerissen, sondern vorallem nachgezüchtet.
Da hast du Recht. Das ist im Text noch nicht schön geschrieben. Muss ich noch irgendwie umformulieren. *)
Die Tiere wissen sehr wohl, wann Jagdzeit ist und wann vor den Jägern nichts zu befürchten ist.
Ja doch, das wissen wir alle. Aber sie LEBEN nicht rund um die Uhr Seite an Seite. Dann wären die Beutetiere alle schnell ausgerottet. Du weigerst dich, das zu verstehen, was ich sagen will, stimmts?
warum du den Pflegeaufwand für die Tiere nicht würdigst
Da muss ich meinen Text wohl noch überarbeiten. Wo hast du denn aus meinem Text entnommen, dass ich die Arbeit der Pfleger als schlecht empfinde? Ich bin auf deren Arbeit doch überhaupt nicht eingegangen, oder? Ich bin sicher, sie tun alles in ihrer Macht stehende.
wer denn dann die Kosten für die Pflege der Tiere übernimmt, wenn man kein Geld damit einspielt
Genau so redet ein Kapitalist. Sorry, ich bin kein Fan des Kapitalismus. Aber eigentlich habe ich die Antwort schon woanders gegeben:
Der Mensch ist Schuld daran, also muss er sich auch um sie kümmern.
Ist egal, woher das Geld kommt. Von mir aus von einer Tierhasser-Steuer.
Und auf einer Webseite veröffentlichen. Zusammen mit weiteren 15 anderen Themen.
Besser als Däumchen drehen, oder?

EDIT: *) Habe ich schon umformuliert. Nur mit dem Punkt mit der Würdigung der Pfleger stehe ich noch auf der Leitung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zoos schließen Beitrag #24
Ich finde es wirklich ein wenig gemein,dass AUT für ihre Pläne so Kritisiert wird,klar ist es mit hoher wahrscheinlich unmöglich Zoos zu schließen,wieso auch ?
Alle haben irgendwie verschiedene Meinungen,doch klar ist doch,dass sie helfen will.

Etwas sanfterer Worte wären wohl angebracht,oder Verbesserungen und Ratschläge zu ihrem selbst geschriebenen "Text".

Dass ist meine Meinung !!
 
  • Zoos schließen Beitrag #25
Aber Knut ist ein Extremfall.
Bei diesem Bären ist alles falsch gemacht worden, was man nur falsch machen konnte.
Den kann man nicht als Maßstab nehmen.

Dann wären die Beutetiere alle schnell ausgerottet
Nee, wären sie nicht.
Nein- du verstehst nicht, was ich sagen will.
Das ist Absicht so- eine Beschäftigungsmaßnahme.
Das ist interessant für die Tiere, eine Abwechslung.
Genau so wie Kot der einen Tierart bei der anderen ins Gehege geworfen wird.
Das hat nichts mit Stress zu tun, auch nicht, wenn sie auf 100m Sichtkontakt haben.

Wo hast du denn aus meinem Text entnommen, dass ich die Arbeit der Pfleger als schlecht empfinde?
Das nicht- du bist auf meine Aussage mit der Beschäftigung und Ernährung gar nicht erst eingegangen, sondern hast gegen das Wirtschaftssystem gewettert.

Und jetzt noch eine ganz simple Frage: Was willst du mit deinem Text bewirken?
Was unterscheidet ihn von den unzähligen anderen einseitigen Texten auf irgendwelchen Tierrechtsseiten im Internet und warum sollte man ihm deshalb mehr Beachtung schenken?

@lili:
Na, was sind denn die Pläne, die AUT da umzusetzen versucht?
Das wissen wir doch noch gar nicht.;)
Ich kritisiere nicht den Menschen hinter der Nachricht, sondern den Text, der fachlich schlichtweg falsch ist.
 
  • Zoos schließen Beitrag #26
Also wenn man so etwas vor hat, sollte man auch bei Tatsachen bleiben und nicht sagen: Zoos MÜSSEN geschlossen werden und punkt.

Wie ich geschrieben habe, gibt es sicher Tierarten, die in keinen Zoo gehören, andere dagegen sind eig. im Zoo besser aufgehoben. Und es gibt deutlich schlechtere Haltungsformen, die ich ebenfalls genannt habe (Zirkus, Privat, Zooläden).

Jetzt mal ernsthaft:
Hört sich das sehr erwachsen an:
Ist egal, woher das Geld kommt. Von mir aus von einer Tierhasser-Steuer.
 
  • Zoos schließen Beitrag #27
Ui, McLeodsDaughters, das lese ich ja jetzt erst.

Nun gut,AUT, wenn dir die Sorge um die Finanzierung zu kapitalistisch ist:
Nenn mir deine Adresse und ich bringe dir dann morgen schonmal zwei Andenkondore,'nen Strauß und 50 Ibisse rum.:mrgreen:
Der Rest folgt dann.
Damit tust du mehr, als 15 fehlrecherchierte Texte auf einer Website zu veröffentlichen die..wieder mit Verlaub.. in diesem Stil nicht ernst genommen werden.
Jetzt haut mich ruhig für meine drastischen Worte.
 
  • Zoos schließen Beitrag #28
Ohh das ja mal eine Interessante Diskusion...

hat mich gerade an des Buch Schiffbruch mit Tiger erinnert....da geht es ganz am Anfang auch darum das viel Menschen Zoos schlecht finden... und ich hab zwar kein Fachliches Wissen was Wildtiere angeht, aber ich fand das Im Buch gut beschrieben...
Ich fass es mal zusammen...klingt natürlich nicht so wie im Buch...

Das Leben der Tiere in freier Natur wird von Zwang und Notwendigkeit bestimmt; in einem unerbittlichem System wo Nahrung knapp ist, ein Revier das Rund um die Uhr zu verteidigen ist und Parasiten nie aussterben...
In der Wildnis sind Tiere weder in Zeit noch in Raum frei...
Ein Tier in der Widnis nimmt immer die selben Wege, Jahr für Jahr...

Ein Biologisch korrektes Zoogehege- ob Käfig, Grube, Insel, Pferch, Terrarium, Aquarium oder Voliére -ist ein Territorium wie jedes andere, der einzige Unterschied ist die beschränkte Größe und die Nähe zum Revier der Menschen...aber Reviere in der Natur sind nicht groß, weil die Tiere das gern haben, sondern weil die Notwendigkeit es fordert..

Das war nur ein kurzer Auszug er beschäftigt sich da über mehrere Seiten mit dem Thema
Fand ich eine recht interessante Behauptung.

Ich selbst gehe lieber in die Tierparks...Finde aber die Arbeit die Zoos leisten wichtig
 
  • Zoos schließen Beitrag #29
Off-Topic
@ tempelsonne:
Mann, jetzt muss ich es mir ja endlich mal kaufen.:roll::mrgreen:
Das Buch muss toll sein- ist auch von 'nem Zoologen geschrieben, wenn ich mich Recht entsinne- also durchaus mit fachlichem Hintergrund.
Und was du da "halbzitiert" hast trifft es eigentlich auch ganz gut- zumindest bei vielen Tierarten, wenn auch nicht allen.
 
  • Zoos schließen Beitrag #30
Off-Topic
@ Urizen ich fand das was im Buch steht echt logisch...aber es ist dann eine doch recht kurze Beschreibung der Zoos...;) ich liebe das Buch...


Was ich noch sagen wollte ich selbst war in Afrika und habe z.B verlezte Hyänen gesehen die mit Sicherheit zum Tode verurteilt sind und Qualvoll sterben... Löwen die verhungern weil sie Krank sind... diese taten mir sehr leid...klar wenn ich vor einem kleinen Raubtierkäfig stehe denk ich auch manchmal...man man man das könnte echt größer sein aber ein Tier tagelang beim Sterben zusehen ist schlimmer... und dann darf man natürlich nicht die Wilderer vergessen die eine ständige Bedrohung sind...( hab eine I-Net Seite gefunden die Jagdreisen anbieten, schrecklich, dagegen müsste man was tun...je nach dem was man schiesen will muss man eine Prämie bezahlen..das Warzenschwein war glaub ich das günstigste) in der Wildnis überleben ist hart...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zoos schließen Beitrag #31
Aber Knut ist ein Extremfall.
Bei diesem Bären ist alles falsch gemacht worden, was man nur falsch machen konnte.
Den kann man nicht als Maßstab nehmen.


Nee, wären sie nicht.
Nein- du verstehst nicht, was ich sagen will.
Das ist Absicht so- eine Beschäftigungsmaßnahme.
Das ist interessant für die Tiere, eine Abwechslung.
Genau so wie Kot der einen Tierart bei der anderen ins Gehege geworfen wird.
Das hat nichts mit Stress zu tun, auch nicht, wenn sie auf 100m Sichtkontakt haben.


Das nicht- du bist auf meine Aussage mit der Beschäftigung und Ernährung gar nicht erst eingegangen, sondern hast gegen das Wirtschaftssystem gewettert.

Und jetzt noch eine ganz simple Frage: Was willst du mit deinem Text bewirken?
Was unterscheidet ihn von den unzähligen anderen einseitigen Texten auf irgendwelchen Tierrechtsseiten im Internet und warum sollte man ihm deshalb mehr Beachtung schenken?

@lili:
Na, was sind denn die Pläne, die AUT da umzusetzen versucht?
Das wissen wir doch noch gar nicht.;)
Ich kritisiere nicht den Menschen hinter der Nachricht, sondern den Text, der fachlich schlichtweg falsch ist.

Einen genauen Plan,erkenne ich nicht,jedoch möchte sie die schlechte Haltung,die in den Zoos verhindern.
Es ist wirklich unmöglich einen Zoo "damit" zu schließen,dass hatte ich ja auch dazu geschrieben,was ich zu sagen versuchte:
Der Ton spielt die Musik,doch dass ist dann wohl berechtigt.

Noch Liebe Grüße
 
  • Zoos schließen Beitrag #32
Das Leben der Tiere in freier Natur wird von Zwang und Notwendigkeit bestimmt; in einem unerbittlichem System wo Nahrung knapp ist, ein Revier das Rund um die Uhr zu verteidigen ist und Parasiten nie aussterben...

Zwänge gibt es auch im Umfeld der menschlichen Kultur. Nahrung ist teilweise auch knapp. Weltweit haben immer mehr Menschen Problem, sich und ihre Kinder zu ernähren. Gibt auch viel zu viele, die verhungern. Parasiten gibt es bei uns genauso. Hoffentlich lern ich diesen Buchautor nie kennen. Der würd mich womöglich gleich in einen Käfig stecken. Da sterb ich lieber.

Den Plan habe ich im letzten Drittel meines Textes stehen: die Tiere sollen zurück in ihr natürliches Umfeld und keine Ausstellungsstücke mehr sein.
Aber vielleicht sollte ich das noch explizit oben unter dem Kapitel "Programm" hinzuschreiben, damit das klarer rauskommt. Muss ich mir noch überlegen, wie ich das in einem einzigen Satz formulieren könnte.
 
  • Zoos schließen Beitrag #33
Dann müsstest du ich in einen Wald begeben und dort wohnen...oder in einer Höhle denn auch ein Haus oder eine Wohnung ist ein Käfig....es ist eben dein eigener..ich bezweifle auch das du jagen gehst oder Wasser aus dem Fluss trinkst...dann müsstest du leben wie ein Noramde...und Parasiten dulden....

Ich persönlich finde deine Meinung sehr engstirnig und deine Argumentation einfach schlecht....meinst du der Mensch der verhungert würde seine "Freiheit" wählen...das bezweifel ich...ich habe Kinder und Erwachsene gesehen die zuviel zum sterben hatten und zu wenig zum Leben... guck es dir mit eigenen Augen an und dann kannst du Urteilen

Dein Bild der Wildnis und Freiheit ist romantisch und "verkitscht"...Sorry..und entspricht nicht der Realität...mach lieber was gegen Wilderer die die Tierbestände bedrohen...aber doch nicht gegen Arterhaltung und Menschen die sich die größte Mühe geben um Aufzukären...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zoos schließen Beitrag #34
Ich kann jederzeit meine Wohnung verlassen - und das tu ich auch regelmäßig. Die Zoo-Tiere können ihren Käfig vielleicht ihr ganzes Leben nie verlassen.

ich habe Kinder und Erwachsene gesehen die zuviel zum sterben hatten und zu wenig zum Leben... guck es dir mit eigenen Augen an und dann kannst du Urteilen
Und was ist deine Lösung? Sie in Käfige zu stecken? Ich glaube, da gibts bessere Lösungen, oder? Das ist übrigens auch einer von meinen 16 Punkten auf meiner Webseite. Das war nicht leicht, einen einigermaßen guten Text mit akzeptabler Wortwahl zu finden. Aber mit Hilfe eines Forums ist mir das hoffentlich gelungen. Ich spreche dort die unterschiedlichsten Punkte an.

So schaut jetzt mein Text zum Zoo-Thema aus:

Programm:

Zoos so weit wie möglich auflösen, die Tiere in ihre natürlichen
Klimazonen rückführen und sie von der Rolle eines Ausstellungsstücks
befreien.

Problem:

In Deutschland kennen ihn viele: Knut, der Eisbär. Bis 2011 war er der
Liebling der Berliner Zoobesucher.

Der Lebensraum von Eisbären liegt rund um den Nordpol, also weit
entfernt von Berlin. Obwohl jeder weiß, dass das Berliner Klima für
Eisbären nicht geeignet ist, wurde Knut dennoch dort eingesperrt. Aber
er musste nicht lange schwitzen. Während Eisbären in der freien
Wildbahn durchschnittlich zwischen 15 bis 18 Jahre alt werden, schaffte
es Knut nur auf 4 Jahre. Gestorben ist er dann schließlich angeblich an
einer Hirnerkrankung.

Es gibt 2 Wege, wie Zoos an ihre Schaustücke kommen. Entweder
sind sie das Ergebnis eines Zuchtprogramms oder sie werden ihrem
natürlichen Umfeld entrissen. Knut entstammte einem Zuchtprogramm.

Mache Gehege der Jagd- und Beutetiere sind keine 100 Meter
voneinander entfernt. Eingesperrt auf wenige Quadratmeter, Flucht
unmöglich. Ganz besonders für Fluchttiere, wie z. B. Pferden, bedeutet
das vermutlich ganz besonderen Stress. Sollten sie Gefahr wittern,
stehen keine Fluchtwege zur Verfügung. Hinzu kommt der Stress
aufgrund der Reisen, die das Zuchtprogramm mit sich bringt und
der fast tägliche Stress durch die Besucher und dem Stadtlärm. Der
unnatürliche Lebensraum und ein für die Tiere untypisches Klima bringt
natürlich weitere Probleme mit sich.

Derartige Zoos gehören geschlossen. Das darf nicht sein, dass
Lebewesen leiden müssen, nur damit irgendwer seinen Spaß hat oder
daran verdienen kann. In Berlin haben Eisbären grundsätzlich nichts
verloren. Genauso wenig wie Löwen, Elephanten oder jede Menge
anderer Tiere.

Doch was soll mit den Tieren passieren? Bei einigen wird es unmöglich
sein, sie wieder in ihrem natürlichen Lebensraum auszusetzen. Das
wurde schon gemacht, endete dann aber oftmals kurz danach tötlich für
das Tier. Einige kamen selbst um, andere wurden von Menschen gejagt
und erschossen. Vermutlich werden Tierärzte individuell entscheiden
müssen, wie den Tieren am besten geholfen werde kann. Grundsätzlich
stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

- In der Natur in ihrem natürlichen Lebensraum aussetzen.

- In Wildtierreservaten oder Tierparks ihrer natürlichen Klimazone
unterbringen. Dort haben sie Schutz und ungleich mehr Platz.

- In private Pflege geben. Sie dürfen dann aber nicht mehr als
Ausstellungstücke behandelt werden. Natürlich wieder möglichst in
ihrem natürlichen Lebensraum.

- Vielleicht bleibt auch nichts anderes übrig, als gewisse Tiere in für
sie geeignete Zoos zu belassen. Allerdings ist das nur eine
Notlösung. Die Öffentlichkeit hätte dann keinen Zutritt mehr zu diesen
Zoos.

Projekte wie das EEP müssen natürlich weiterlaufen. Aber die Tiere
dürfen nicht als Ausstellungsstücke in Zoos ihr Dasein fristen müssen.

EDIT: Kleine Textänderung, siehe #37.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zoos schließen Beitrag #35
Du willst gar nicht verstehen was ich sage..... naja mach mal...

und übrigends kurz zu den Pferden...dann dürfte es keine Boxenhaltung mehr geben und niemand dürfte seinen Hund(das Pferd könnte ja Panik bekommen) mehr mitnehmen zum Pferd.... und Tuniere dürfte es auch nicht geben...denn da ists ja Laut..auch überhaupt Reiten...was soll das denn??? hab in der Natur noch nie gesehen...Dann bin ich gespannt wie du gegen all die Reiter vorgehst....*ironie off*;)
 
  • Zoos schließen Beitrag #36
Also ich finde AUT, deine Einstellung ist engstirnig und fruchtlos. So wie es jetzt ist, werden die sich eher kaputt lachen.

Was sollen die machen? Die Tiere nehmen und in die Wildnis erlassen? Damit sie von Wilderern ein paar Tage später abgeknallt werden?

Oder willst du die vorher anschreiben, dass sie das doch bitte zu lassen haben?

Und in Pflegschaft geben? Joa, ich wollte schon immer einen Elefant im Garten haben.
 
  • Zoos schließen Beitrag #37
Die Tiere nehmen und in die Wildnis erlassen? Damit sie von Wilderern ein paar Tage später abgeknallt werden?
Hast du meinen Text wirklich gelesen?

Und in Pflegschaft geben? Joa, ich wollte schon immer einen Elefant im Garten haben.
Schade, dass du das Thema nicht ernst nimmst. Jeder weiß, dass Elefanten nur in Teilen Afrikas und Südost-Asiens heimisch sind. Und dort gibt es Reservate wo man sie unterbringen kann. Und das kann mir keiner erzählen, dass ein Berliner Zoo besser für sie ist.

EDIT: aber du bringst mich grad auf eine Idee, wo ich noch eine Kleinigkeit einfügen kann. Geändert auf:
- In Wildtierreservaten oder Tierparks ihrer natürlichen Klimazone unterbringen. Dort haben sie Schutz und ungleich mehr Platz.
Ändere ich auch gleich im #34.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zoos schließen Beitrag #38
Ach Gottchen.:?
Also jetzt wird's mir langsam zu blöd.

Hast du deinen Text selber gelesen?
Warum sollen Tierärzte entscheiden, wohin welches Wildtier kommt?
Die haben doch auch keine Ahnung von sowas, es sind schließlich Tierärzte.
Und überhaupt...da sind so viele inhaltliche Fehler drin und so viel dickköpfiger Schwarz-Weiß-Fanatismus.

Jeder weiß, dass Elefanten nur in Teilen Afrikas und Südost-Asiens heimisch sind. Und dort gibt es Reservate wo man sie unterbringen kann.
Dort haben sie Schutz und ungleich mehr Platz.
Jetzt sei doch nicht so naiv.
Diese Reservate werden regelmäßig von Deutschen und Briten aufgesucht, die zu viel Kohle haben und für 9000Dollar einen Elefanten erlegen und für 3000Dollar noch 'ne Oryxantilope hinterherschießen.
Und das völlig legal!
Aber ja...lass uns die handaufgezogenen, halbzahmen Elefanten aus dem Zoo Hannover mal nach Tansania einfliegen und da in den Busch setzen.
Tolle Idee...das wird bestimmt funktionieren.:clap:

Sorry, aber ich nehme deine Aussagen schlichtweg nicht ernst.
Es springt einem förmlich entgegen, dass du im Grunde nicht weißt, worüber du da schreibst und vorallem, dass du gar keine Ahnung hast, wie das funktionieren soll.

Es gibt viel Elend auf der Welt,ja.
Und es ist gut, wenn man etwas dagegen machen will.
Aber dann doch bitte etwas, das auch noch im entferntesten einen Wert hat, anstatt ohne Sinn und Verstand irgendwelche Sätze hintereinander zu reihen.
Spare Geld, fliege nach Afrika und hilf ehrenamtlich auf einer Schimpansenfarm in Sambia verwaiste Jungtiere groß zu ziehen und in die Natur zurückzuführen.
Es gibt so viele Möglichkeiten, etwas zu tun, also warum ausgerechnet ein Text, den sowieso keiner liest?
Böse Stimmen könnten jetzt rufen: Weil's bequemer ist.:silence:

Aber vielleicht kannst du es mir ja beantworten: Warum machst du nicht etwas mit Sinn?
 
  • Zoos schließen Beitrag #39
In all den Jahren wo ich schon öfters auf völlig fanatische Tierschützer gestoßen bin, ist mir das hier auch noch nicht untergekommen.
Voellig undurchdacht
voellig engstirnig und verstockt und ohne Sinnvollen nutzen.

Anstatt Jahre mit so einem sinnlosen und unkorrekten Haufen Buchstabensalat zu verschwenden, solltest du vielleicht wirklich was nützliches machen und das reale Leben mal kennenlernen. Urizens Vorschlag mit der Affenfarm fand ich gar nicht so schlecht?! ;)
 
  • Zoos schließen Beitrag #40
Schade, dass du das Thema nicht ernst nimmst. Jeder weiß, dass Elefanten nur in Teilen Afrikas und Südost-Asiens heimisch sind. Und dort gibt es Reservate wo man sie unterbringen kann. Und das kann mir keiner erzählen, dass ein Berliner Zoo besser für sie ist.

Um dir mal ein aktuelles Beispiel zu zeigen, wie viel Besser es den Tieren in Resevaten gehen kann :

Von den ganzen Wilderei-Angriffen, wegen Nashorn-Hörnern und Elfenbein reden wir gar nicht. Oder die Bush-Meat-Problematik. Dazu noch die aufgebrachten Bauern in und um Reservaten, denen die Dickhäuter die Ernten zerstören. Und das sind Einheimische, keine reichen Kapitalisten, die sich aus Spass an der Freude mitten in Afrika niedergelassen haben, weil sie das Geld haben. Willst du die vertreiben ?

Solang es dort nicht sicher ist, geht es den Tieren im Zoo besser. Vllt nicht im Zoo Berlin, der als recht beengt gilt, im Tierpark haben die Elefantenarten schon etwas mehr Platz, aber auch das ist ausbaufähig.

Und Arten sollten erhalten werden. Die Evolution hat im Laufe der Jahrtausende so starke Verknüpfungen geschaffen, dass das Aussterben einer Art das Ökosystem dermassen aus der Bahn werfen kann, dass weitere Arten folgen werden. Ein gutes Beispiel sind da Riesenschildkröten, die für die Vermehrung einiger Pflanzen wichtig waren. Mittlerweile musste man eine andere Art ansiedeln, weil die endemischen Schildkröten verschwunden waren. Aber eine fremde Art kann eine ausgestorbene Art nie komplett ersetzen, es wird immer Probleme geben, weil Arten nunmal nicht identisch sind.
 
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Für weitere Antworten geschlossen.
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