Kranker Zwerghamster

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  • Kranker Zwerghamster Beitrag #1
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Vronii

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Hallo zusammen,

meine Hamsterdame Flöckchen, welche bei meinem Eltern Zuhause ist, scheint Milben zu haben. Sie kratzt sich allerdings ausschließlich am Ohr, welches dadurch aber schon furchtbar am bluten ist. :(

Zudem ist sie allgemein auch nicht mehr in einer sehr guten Verfassung (sie ist schon über 2 Jahre alt). Ihr Fell wirkt sehr struppig und sonderlich aktiv ist sie auch nicht mehr. Zudem stinkt sie ganz fürchterlich (man kann den Käfig noch so oft sauber machen, nach einem Tag stinkt er wieder wie vorher). Fressen und sich putzen tut sie aber noch. Auch ist sie noch neugierig und kommt an das Käfiggitter, wenn sie wach und jemand im Raum ist.

Meine Mutter hat nun beschlossen mit ihr zum Tierarzt zu gehen, um sie einschläfern zu lassen, weil das Tier sich ihrer Meinung nach quält, was ich auf die Entfernung schlecht beurteilen kann.

Meine Frage ist nun, ob der Entschluss nicht vllt etwas voreilig ist. Vielleicht sollte das Tierchen doch erst einmal untersucht werden. Aber ist es sinnvoll einem Hamster in dem Alter die Prozedur von Medikamenten und Tierarztbesuchen aufzuzwingen, nur um vllt am Ende festzustellen, dass es nichts gebracht hat und sie sich unnötig gequält hat? :|

Ich bin da in einem Zwiespalt und weiß nicht, was für die Kleine besser wäre.

Vielleicht hat ja einer schonmal solche Erfahrungen gemacht.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

LG
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #2
Huhu
ein Tierarzt untersucht ein tier sowieso erstmal bevor es eingeschläfert werden soll und wenn es keinen grund gibt das Tier einzuschläfern würde der das auch nicht machen das ist soweit ich weiß in Deutschland eh verboten

Lg Nina :)
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #3
Hallo und willkommen hier!

Sollten es wirklich Milben sein, geht die Behandlung recht schnell und problemlos. Das Milbenmittel wird entweder gespritzt oder in den Nacken getropft und muss je nach Stärke des Befalls wöchentlich wiederholt werden. Allerdings kann es auch noch andere Ursachen für den Juckreiz geben, das müsste abgeklärt werden.
Organversagen kann ebenso zu Juckreiz führen, dann zwar eher weniger nur an den Ohren, aber es sollte trotzdem abgeschätzt werden ob es behandelbar ist oder nicht.

Dass ein altes Tier nicht mehr schön aussieht und aktiv wie in jungen Jahren ist, ist völlig logisch, aber kein Grund es einzuschläfern, es ist einfach nur alt.

Ein altes Tier hat genauso ein Recht auf eine Untersuchung wie ein junges Tier. Und glaub mir: für die Kleine ist es viel stressiger wenn sie sich schon blutig kratzt (wie kann man da überhaupt noch überlegen ob man zum TA fährt oder nicht?:() als wenn ihr sie einfach mal hinschafft. Manche Tierärzte machen auch Hausbesuche, fragt einfach mal nach.
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #4
Das Problem ist einfach, dass meiner Mutter keine Lust darauf hat (evtl. mehrmals) zum Tierarzt zu rennen. Deswegen will sie das Tier einfach einfschläfern lassen. :( und ich habe einfach keine Möglichkeit in den nächsten zwei Wochen nach Hause zu fahren. Und wenn ich über Ostern da bin hat auch kein TA offen..

Deswegen fragte ich ob die Entscheidung (meiner Mutter) sinnvoll wäre oder ob ich doch besser versuchen sollte sie zu überreden (was schwer wird -.-). Es gibt einfach auch niemand anderen der sich Zuhause um das Tier kümmern könnte oder mit ihr zum TA gehen würde. Ich weiß echt nicht weiter. :(
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #5
Wie gesagt, es muss abgeklärt werden woher der Juckreiz kommt. Sind es nur Milben, wird kein TA den Kleinen einschläfern. Auf jeden Fall muss er einem TA vorgestellt werden.
Zu Ostern haben übrigens auch Tierärzte auf, genauso wie Sonntags, Nachts und an anderen Feiertagen.
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #6
Hallo,
das ist nie so einfach zu entscheiden. Ich denke, dass ein guter Tierarzt den Hamster auf jeden Fall nochmal anschauen wird, und dann auch beraten wird, was das Richtige für deinen Hamster ist. Sind es nur Milben, ist es kein Problem, etwas dagegen zu unternehmen, deswegen schläfert man einen Hamster nicht ein. Die Behandlung ist einfach und kein Aufwand für deine Mutter. Allein wegen den Milben solltet ihr so bald wie möglich zum Tierarzt und nicht noch warten. das wird nicht besser, der Hamster quält sich mit dem Juckreiz und im schlimmsten Fall sind die Milben auf den Menschen übertragbar und ihr werdet die Viecher nur schwer los.

Aber wenn der Allgemeinzustand schlecht ist, muss man schauen, woran das liegt. Diabetes, Gebärmutterentzündung etc. können starken Geruch verusachen. Da muss der Tierarzt schauen, was es ist und wie gut die Heilungschancen stehen. Also untersucht werden sollte dein Hamster auf jeden Fall.
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #7
Ok, dann hoffe ich für meine Kleine, dass sie noch zwei Wochen durchhält oder das meine Mutti sich überreden lässt. :/

Danke für die schnellen Antworten!
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #8
Zwei Wochen würde ich nicht mehr warten. Hast du keine Möglichkeit, am Wochenende nach HAuse zu fahren und den Kleinen dem TA vorzustellen und gegebenenfalls mit zu dir zu nehmen?
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #9
sonst nimm doch den Hamster zu Ostern mit zu dir also für immer^^
wenn sie eh keine lust mehr drauf hat :S
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #10
Ich habe die Kleine ja damals Zuhause gelassen, weil ich mir dachte, dass eine 400 km lange Autofahrt zu viel Stress wäre und das wollte ich ihr nicht antun. :? ja ich werde mal versuchen das nächste Wochenende nach Hause zu fahren. Wobei das auf die Strecke ohne Auto immer etwas schwierig ist.
Das beste wäre einfach wenn meine Mutti mit dem Tier zum TA geht ohne zu äußern das sie sie einschläfern lassen möchte. Ich werds mal versuchen.
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #11
ich glaube eine lange strecke ist stressfreier als eine kurze^^ da hat der hamster ja auch genügend zeit um sich dran zu gewöhnen oder sich damit abzufinden
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #12
Ich hatte damals schonmal einen Hamster auf eine solch lange Strecke mitgenommen. Eine Woche später ist sie gestorben..
Deswegen meine Zweifel.
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #13
aber wenns eine woche später war wirds nicht an der strecke gelegen haben denke ich^^
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #14
Denke mal schon. Sie hatte sich direkt nach der Fahrt komisch Verhalten. Aber naja, sieht jeder anders.
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #15
Die HH vermitteln ihre Hammis auch über so lange und noch längere Strecken, habe noch nie gehört das daran einer gestorben ist.
Meine von der HH kamen immer heile bei mir an und hatten noch eine lange Zeit mit mir zusammen.
@Vrooni, deiner wird dann wohl schon was anderes gehabt haben, was man noch nicht sah ;)

Ich würde den Hammi auf alle Fälle einen TA vorstellen, wenn es nur eine Lapalie ist, sollte es einfach behandelt werden.
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #16
Ich werde mein bestes geben, meine Mutter davon zu überzeugen. :?
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #17
Wollte mal ein Feedback geben.

Also meine Mutter war bei TA (ohne Hamster) und hat da sone Tropfen bekommen, die sie dem Hamster in den Nacken tröpfeln musste. Anfangs sah es so aus, als würde es sich bessern, aber jetzt fängt es wieder an. :(

Man sieht jetzt auch, dass es ihr nicht mehr gut geht. Sie schläft nur noch und das auch nur noch außerhalb ihres Häuschen. Wird wohl nicht mehr lange dauern.. :'(

Trotzdem nochmal danke für eure Antworten.

Liebste Grüße
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #18
Was waren das denn für Tropfen und wie lange und wann musste sie die geben? Der Tierarztbesuch kann ja gerade mal ne Woche her sein, also wird das kein Milbenmittel sein..
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #19
Keine Ahnung was das für Tropfen waren. Der TA hat nur für die einmalige Behandlung ein paar Tropfen in ein kleines Fläschchen abgefüllt. (musste nicht mal was bezahlen) aber er sagte ausdrücklich, dass diese gegen Milben wären. Die Tropfen hat mein Hamsterchen am Mittwoch bekommen.
 
  • Kranker Zwerghamster Beitrag #20
Gegen Milben hilft aber eine einmalige Behandlung nicht. Das tötet nur die derzeit lebenden ab- aber die haben Eier gelegt, die ausschlüpfen. Deshalb muss diese Behandlung mehrmals im Ein-Wochen-Takt durchgeführt werden, damit auch die neu geschlüpften absterben.
 
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