- Stark erkälteter Kater Beitrag #1
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th.wyser
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Mein Kater, geschätzt 11 bis 12 Jahre alt, konnte vor einigen Wochen nicht mehr miauen. Er machte wohl noch das Mäulchen auf, es kam aber nichts mehr raus. Danach wurde er immer mehr erkältet. Ich habe das Gefühl, dass seine Nase ganz weit hinten stark verschleimt ist. Er konnte aber immer noch durch die Nase atmen. Es pfeifft aber wie verrückt, in der Nacht schnarcht er, sein Schnurren tönt extrem laut. Anfänglich bekam er vom Tierarzt ein Antibiotikum verschrieben. AmoxiCat 40, total 36 Tabletten. Diese musste ich zweimal am Tag zwei Tabletten ihm verabreichen. Das brachte rein gar nichts. Danach bekam ich zwei Sachets mit Bisolvon Pulver, das ich übers Fressen streuen muss. Danach hatte ich vergangenes Weekend das erste Mal das Gefühl, dass er zum ersten Mal etwas Schleim lösen konnte. An einer meiner weissen Wohnungswände klebte ein dicker Schleimpfropfen. Manchmal ist nun auch sein Näschen ein wenig verklebt. Er schnauft und atmet aber sonst wie vorher. Heute habe ich vom Tierarzt dann noch Fluimicil 10 % in Ampullen zur Inhalation bekommen. Die Anwendung finde ich etwas schwierig, da in der Packungsbeilage nur über die Verwendung mit einem Inhalator für Menschen die Rede ist. Die TA-Gehilfin konnte mir auch nicht so ganz klar sagen, wie ich es machen soll. Weiss jemand von Euch da Bescheid? Ich habe den Kater in die Transportbox gesetzt. Davor stellte ich ein kleines Schüsselchen mit sehr heissem Wasser (wohl ca. 2 dl) und schüttet das Mittel hinein. Danach legte ich über den Korb und die Schüssel ein grosses Handtuch. Obwohl mein Kater es gehasst hat, liess ich ihn 20 Minuten dort drin. Ich habe aber leider das Gefühl, dass das Wasser nicht heiss genug war und es darum zu wenig Dampf gab. Zudem nehme ich den Kater ab und zu ins Badezimmer mit, wo ich dann bei geschlossener Tür das heisse Wasser bis zum Anschlag aufdrehe, um so Dampf zu erzeugen. Ich habe das Gefühl, dass er so ein klein wenig leichter atmet. Was mein Kater seit der Erkältung noch oft macht, er schluckt sehr oft "leer", als müsste er etwas hinunterschlucken. Ev. überflüsssige Spucke oder eben Schleim? Sonst scheint er einigermassen fit zu sein. Er frisst so gut wie immer. Es fällt mir aber auf, dass er mehr trinkt als sonst. Jedoch noch nicht so viel, dass ich Angst haben müsste, dass mit der Niere was nicht in Ordnung wäre. Bessert sein Zustand nach den Inhalation nicht wesentlich, will der TA unter Narkose meine kleine Kratzbürste noch einmal genauer untersuchen (in die Nase und den Mund schauen, röntgen). Davor habe ich etwas Angst. Ich möchte aber auch nicht, dass daraus etwas Chronisches wird.
Habt Ihr mit Euren Stubentigermonstern schon solche Erfahrungen gemacht? Was hat geholfen?
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