- Mikrochip-FAQ Beitrag #1
Cosili
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Warum chippen?
Das Chippen ist mittlerweile in den meissten Ländern Vorschrift, und wenn man mit dem Hund über eine Grenze reisen möchte, Vorraussetzung.
Der Mikrochip kann auch helfen einen entlaufenen Hund zurückzubekommen: wenn ein Hund ins Tierheim eingeliefert wird, wird als erstes ausgelesen ob er gechippt ist. Wenn ja, kann man über die Chipnummer den Besitzer ausfindig machen. Gleichzeitig verhindert das ungestraftes Aussetzen des Hundes, da der Täter durch den Chip ebenfalls gefunden werden kann.
Wird ein Hund gestohlen, kann man mit der Chipnummer gegenüber der Polizei auch eindeutig beweisen das man der Besitzer ist.
Was ist ein Mikrochip?
Ein sogenannter Transponder, also ein etwa reiskorngrosses „Gerät“ auf dem eine Nummer gespeichert ist, die mit einem Chip-Lesegerät gelesen werde kann, und das als „elektronische Hundemarke“ funktioniert.
Die Nummer bedeutet erst einmal gar nichts, deshalb wird der Mikrochip auch gleich nach dem Einsetzen registriert, also der Nummer ein Hund bzw. Hundebesitzer zugeordnet.
Wird der Chip ausgelesen, erscheint auf dem Bildschirm des Lesegerätes nur die Nummer, um den Besitzer zu finden muss man die Datenbank abfragen.
Zwar hat jedes Land seine eigene Datenbank (zum teil mehrere), aber diese sind mittlerweise zentralisiert, also kann man auch die Daten eines Hundes herausfinden der im Ausland gechippt bzw registriert wurde.
Eine in Deutschland übliche Datenbank ist die Tasso. Europetnet ist die derzeit grösste europaweite Datenbank und bekommt automatisch die Daten von den europäischen Ländern übermittelt.
Mittlerweile ist es auch so das jeder Chip, egal von welchem Hersteller, von jedem Lesegerät gelesen werden kann, auch wenn dieses von der „Konkurrenz“ hergestellt wurde. Das war vor ein paar Jahren noch nicht so, mittlerweile ist das Problem gelöst.
Der Chip ist fälschungssicher, kann nicht kopiert, zerstört oder umprogrammiert werden, und hält lebenslang.
Wie wird der Chip eingesezt?
Der Chip wird vom Hersteller bereits in einer Art Spritze geliefert, steril verpackt. Die Nadel sieht zwar brutal aus da sie recht dick ist, ist aber so scharf geschliffen das das Einsetzen kaum schmerzt. Der Chip wird vom TA mit dieser Spritze in der oberen Halsgegend auf der linken Seite unter die Haut gesetzt, das Einsetzen dauert nur ein paar Sekunden. Eine Narkose ist nicht nötig, und der Hund kann gleich danach nach Hause.
Der Hund kann schon als Welpe gechippt werden.
Ist der Chip gefährlich?
Nein. Hier die häufigsten Horrorgeschichten über Mikrochips und warum sie nicht stimmen:
- Das Einsetzen ist ungefährlich, der Chip wird so flach unter die Haut eingesetzt das keine wichtigen Organe, Adern, Nerven etc verletzt werden können.
- Der Chip wandert nicht, er bewegt sich höchstens minimal (Millimeter) und immer in der Unterhaut, die darunterliegenden Gewebe sind dichter als das Unterhautgewebe, es ist also unmöglich das der Chip in tiefere Gewebe eindringt. Horrorgeschichten von Welpen bei denen der Chip ins Gehirn eingedrungen sein soll sind Urban Legends und anatomisch unmöglich.
- Der Chip wird steril eingeschweisst geliefert, bereits in der Spritze mit der er eingesetzt wird, diese wird nach dem Einsetzen entsorgt. Also besteht keine Gefahr das sich der Hund durch den Chip mit Krankheitserregern infiziert.
- Die Aussenhülle des Chips besteht aus chirurgischem Material, ist also nicht allergieauslösend und wird vom Organismus kaum als Fremdkörper erkannt.
- Wenn der Chip krebsauslösend wäre, wäre das schon aufgefallen, bei den Millionen von gechippten Hunden, wurde aber nie auch nur verdachtsweise nachgewiesen.
- Der Mikrochip strahlt nicht. Er ist völlig inaktiv, und sendet nur einen Moment lang seine Nummer wenn er vom Lesegerät einen Impuls bekommt. Er enthält nicht einmal eine Batterie.
- Mit dem Mikrochip kann man den Hund nicht orten, auch nicht von Satelliten aus beobachten oder sonstige James-Bond-Manöver durchführen. Das Signal was er aussendet ist äusserst schwach (und er sendet NUR wenn ein Lesegerät drangehalten wird), gerade deshalb wird er auch standartmässig links am Hals eingesetzt, wenn man das Lesegerät rechts an den Hund halten würde, wäre das Auslesen schon meistens nicht mehr möglich. Wie soll es dann aus noch grösseren Entfernungen funktionieren?
Das Chippen ist mittlerweile in den meissten Ländern Vorschrift, und wenn man mit dem Hund über eine Grenze reisen möchte, Vorraussetzung.
Der Mikrochip kann auch helfen einen entlaufenen Hund zurückzubekommen: wenn ein Hund ins Tierheim eingeliefert wird, wird als erstes ausgelesen ob er gechippt ist. Wenn ja, kann man über die Chipnummer den Besitzer ausfindig machen. Gleichzeitig verhindert das ungestraftes Aussetzen des Hundes, da der Täter durch den Chip ebenfalls gefunden werden kann.
Wird ein Hund gestohlen, kann man mit der Chipnummer gegenüber der Polizei auch eindeutig beweisen das man der Besitzer ist.
Was ist ein Mikrochip?
Ein sogenannter Transponder, also ein etwa reiskorngrosses „Gerät“ auf dem eine Nummer gespeichert ist, die mit einem Chip-Lesegerät gelesen werde kann, und das als „elektronische Hundemarke“ funktioniert.
Die Nummer bedeutet erst einmal gar nichts, deshalb wird der Mikrochip auch gleich nach dem Einsetzen registriert, also der Nummer ein Hund bzw. Hundebesitzer zugeordnet.
Wird der Chip ausgelesen, erscheint auf dem Bildschirm des Lesegerätes nur die Nummer, um den Besitzer zu finden muss man die Datenbank abfragen.
Zwar hat jedes Land seine eigene Datenbank (zum teil mehrere), aber diese sind mittlerweise zentralisiert, also kann man auch die Daten eines Hundes herausfinden der im Ausland gechippt bzw registriert wurde.
Eine in Deutschland übliche Datenbank ist die Tasso. Europetnet ist die derzeit grösste europaweite Datenbank und bekommt automatisch die Daten von den europäischen Ländern übermittelt.
Mittlerweile ist es auch so das jeder Chip, egal von welchem Hersteller, von jedem Lesegerät gelesen werden kann, auch wenn dieses von der „Konkurrenz“ hergestellt wurde. Das war vor ein paar Jahren noch nicht so, mittlerweile ist das Problem gelöst.
Der Chip ist fälschungssicher, kann nicht kopiert, zerstört oder umprogrammiert werden, und hält lebenslang.
Wie wird der Chip eingesezt?
Der Chip wird vom Hersteller bereits in einer Art Spritze geliefert, steril verpackt. Die Nadel sieht zwar brutal aus da sie recht dick ist, ist aber so scharf geschliffen das das Einsetzen kaum schmerzt. Der Chip wird vom TA mit dieser Spritze in der oberen Halsgegend auf der linken Seite unter die Haut gesetzt, das Einsetzen dauert nur ein paar Sekunden. Eine Narkose ist nicht nötig, und der Hund kann gleich danach nach Hause.
Der Hund kann schon als Welpe gechippt werden.
Ist der Chip gefährlich?
Nein. Hier die häufigsten Horrorgeschichten über Mikrochips und warum sie nicht stimmen:
- Das Einsetzen ist ungefährlich, der Chip wird so flach unter die Haut eingesetzt das keine wichtigen Organe, Adern, Nerven etc verletzt werden können.
- Der Chip wandert nicht, er bewegt sich höchstens minimal (Millimeter) und immer in der Unterhaut, die darunterliegenden Gewebe sind dichter als das Unterhautgewebe, es ist also unmöglich das der Chip in tiefere Gewebe eindringt. Horrorgeschichten von Welpen bei denen der Chip ins Gehirn eingedrungen sein soll sind Urban Legends und anatomisch unmöglich.
- Der Chip wird steril eingeschweisst geliefert, bereits in der Spritze mit der er eingesetzt wird, diese wird nach dem Einsetzen entsorgt. Also besteht keine Gefahr das sich der Hund durch den Chip mit Krankheitserregern infiziert.
- Die Aussenhülle des Chips besteht aus chirurgischem Material, ist also nicht allergieauslösend und wird vom Organismus kaum als Fremdkörper erkannt.
- Wenn der Chip krebsauslösend wäre, wäre das schon aufgefallen, bei den Millionen von gechippten Hunden, wurde aber nie auch nur verdachtsweise nachgewiesen.
- Der Mikrochip strahlt nicht. Er ist völlig inaktiv, und sendet nur einen Moment lang seine Nummer wenn er vom Lesegerät einen Impuls bekommt. Er enthält nicht einmal eine Batterie.
- Mit dem Mikrochip kann man den Hund nicht orten, auch nicht von Satelliten aus beobachten oder sonstige James-Bond-Manöver durchführen. Das Signal was er aussendet ist äusserst schwach (und er sendet NUR wenn ein Lesegerät drangehalten wird), gerade deshalb wird er auch standartmässig links am Hals eingesetzt, wenn man das Lesegerät rechts an den Hund halten würde, wäre das Auslesen schon meistens nicht mehr möglich. Wie soll es dann aus noch grösseren Entfernungen funktionieren?
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