Mikrochip-FAQ

Zapzarap

Zapzarap

27.10.2011
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Ich freu mich über die aufkommende Chippflicht für alle.
Aber es stimmt schon, oft werden Hunde gechipt und dann nirgends registriert...da bringt
der ganze Chip recht wenig.

Zum wandern....es geht und es kommt vor. Als Oskar gechipt wurde, war ich dabei.
Es wurde an der linken Halsseite gemacht und mittlerweile sitzt der Chip oben im Genick, er ist jetzt fast 8 und mal sehen wo der Chip in ein paar Jahren hängt.
Bei allen anderen Monstern ist er noch genau da, wo er eingesetzt wurde.
 
L

Liily1992

21.11.2011
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Ich hab ja meinen Lilly ja auch geschippt da kannst du sie überall mitnehmen^^
wir haben sie von Polen von einen Privaten züchter wir könnten uns die Mutter ankucken und sie wa<hr schon geimft nur müssten wir sie nur noch chippen lasssen nach deutschland^^
 
Mütze

Mütze

07.03.2009
156
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huhu
hmm. ich werd jetzt vermutlich auf einigen Widerstand stoßen, allerdings bin ich dagegen.:eusa_eh:
Ich finde, man sollte das selber entscheiden dürfen, und nicht das das Pflicht ist.
So ein Chip im Hund ist doch voll unnatürlich :?
Den Hund mag es aus mancher sicht und rein körperlich auch wohl nicht stören, aber naja... ...
ich weiß auch nicht.. bin tieeef dagegen :D:D

ein hundedalsband mit marke dran reicht doch..
gut, okay, man könnte jetzt auch sagen, das ist unnatürlich :roll: und ein chip hat eigl ja auch fast nur vorteile aber naja,..
ich denk halt soo ... xDD geht das noch wem so?
glg Mütze
 
Zapzarap

Zapzarap

27.10.2011
654
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Und warum bist du dagegen?
In einer Welt, in der Hunde auf Federkissen nächtigen, aus Metallschüsseln fressen und an einer Leine durch den Park spazieren, von natürlich oder unnatürlich zu sprechen macht eigentlich fast keinen Sinn mehr und es gibt wesentlich obskurere Dinge, als einen Chip unter der Haut.
Ein Chip hat nur Vorteile, der einzige eventuelle und mehr als seltene Nachteil ist das geringe Wanderrisiko und selbst wenn er etwas wandert, die umherschwirrenden Horrorgeschichten von durchbohrten Organen haben eins gemeinsam, es sind Geschichten. Nicht mehr und nicht weniger, meinem Ooskar ist es egal ob der Chip nun im Nacken hängt, oder nicht.

Klar kann man den Chip"zwang" nun als persönliche Einschränkung ansehen, aber das ist dann, in unserem heutigen Leben, schon fast kleinkariert :mrgreen:
 
Mütze

Mütze

07.03.2009
156
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dennoch.. auch wenn man einen hund eher nicht mit einem menschen vergleichen kann,
würde man einem gehandicapten/behinderten menschen auch keinen chip einsetzen, damit man diesen, falls er mal "ausbricht", finden kann, da dieser nicht selber sagen kann, wer er ist oder woher er kommt? :silence:
und wenn der hund mal ausbüchsen sollte, die polizei oder der Finder hat für den chip ja kein lesegerät, sondern der TA (oder täusche ich mich da?).
Auch klappt das mit der marke (auf dem telefonnummer und Identifikationsnummer stehen) doch gut. unser hund ist weggelaufen und die Finder haben die polizei angerufen und die Identifikationsnummer des Hundes durchgegeben und die polzei hat dann bei uns angerufen. war alles kein problem und wir haben unseren Hund wieder. Mit dem Lesegerät rennt man dann halt zum nächsten TA.:eusa_think: macht auch keinen großen unterschied.
Außerdem kostet der Chip und die einsetzung dessen auch Geld.. (oder kriegt man das wieder?) okay, die marke kostet auch geld ;).,
Der einzige Vorteil wäre, das Leute ihre Hunde nicht einfach aussetzen könnten! Aber ich denke, der chip wird diese im Extremfall auch nicht beeinflussen.
Aber das ist wohl ein Thema, über das man lange disskutieren kann .... :eusa_think::D
glg Mütze.
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.077
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Hallo Mütze,

Ich verstehe dein Empfinden von "da ist dann was unter der Haut" durchaus. Als der Chip zur Kennzeichnung die ersten Male verwendet wurde fühlte ich mich dabei auch noch sehr unwohl und fand die Vorstellung einfach beängstigend. Bei meinem ersten eigenen Hund habe ich den Chip dann setzen lassen. Ich habe mir das beim TA angeschaut, wie klein der doch eigentlich ist, und es fiel mir gar nicht mehr schwer. Das Chippen kostet übrigens nur 20 Euro und ist so fix gemacht wie eine Impfung ;).

Was machst du denn, wenn dein Hund aus dem Haus ausbüchst und kein Halsband mit Marke trägt? Was machst du, wenn er im TH abgegeben wird und keiner kann ihn dann zuordnen? Was ist, wenn er gestohlen wird? Ausgesetzte Hunde kann man übrigens über den Chip wenigstens zum Besitzer zurückverfolgen. Außerdem kann ein Chip nicht gefälscht werden, unleserlich werden oder verloren gehen, wie es eine Hundemarke kann. Die Polizei hat nicht immer Lesegeräte, das stimmt, aber TH und TA haben auf jeden Fall und können dann helfen. Wenn du ins Ausland möchtest brauchst du den Chip sowieso, bei Prüfungen wie der BH auch (oder Tattoo).
Außerdem finde ich das Chippen wesentlich humaner als das Tattowieren, wenn ich da an mein Tattoo und meine letze Impfung zurückdenke :silence:.

Es ist für den Hund also schmerzfrei, hat kein gesundheitliches Risiko und ich kann jeder Zeit, was auch immer sein sollte, beweisen, dass der Hund mir gehört.

LG

Menschen werden übrigens auch gechippt, zumindest in den USA. Es ist schon lange möglich, das auch beim Menschen machen zu lassen, nur hat es da weniger Sinn ;).
 
Mütze

Mütze

07.03.2009
156
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huhu
ja, stimmt.
das mir dem chippen in der USA hab ich auch letztens irgendwo gehört... ohne worte... das geht meiner meinung nach gaar nicht :D:D
hmm. vielleicht werde ich mich irgendwann an die vorstellung: "chip mit hund" gewöhnen ;) wer weiß das schon ;P
aber ganz liebe grüße, Mütze.
 
Tayet

Tayet

22.05.2008
2.256
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Also ich versteh auch nicht wieso man dagegen ist? Ich in meine Ausbildung hab deutlich gemerkt das Chip bei Unfalltieren/Fundtieren klare Vorteile hat. Mein Hund hat auch nicht ständig die Marke um. Der Einstich ist nicht anders wie bei eine Injektion. Die meisten werden im Welpenalter gechipt und für neue Besitzer kostet es nichts.
Wie Mischling schon sagte für die Reisen und Sportturniere braucht man die eh. Tatoo wird ja bald komplett abgeschafft, also bleibt es als einziges anerkanntes Kennzeichnung.

Wir sind zwar hier im Hundeforum: aber Katzen z.b sollen draußen keine Halsbänder tragen da ist es eindeutig Vorteilhaft die zu chipen.
 
*Collie*

*Collie*

08.08.2010
4.944
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Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit dem Chip auch so meine gedanklichen Probleme habe. Mein Hund kommt vom Tierschutz, daher ist er gechippt, da hat sich mir die Frage war nicht gestellt.

Im Sinne des Tierschutzes ist der Chip einfach nur super, weil Tiere recht einfach identifiziert werden können. Mein Problem ist eher, dass ich damit den Hund als mein Eigentum im Sinne eines Wertgegenständes (wenn auch mit individuellem Wert) markiere und ich bin der Meinung, dass es eben nicht "mein" Hund ist, sondern der Hund mich begleitet, also im Sinne seines mehr oder weniger freien Willens. Rein praktisch sehe ich beim Chip überhaupt kein Problem, ein kleiner Pieks und das Teil ist drin.
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.077
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@Collie: Ich weiß nicht, ob ich so weit gehen würde zu sagen "er wird damit als mein Eigentum gekennzeichnet". Gegenstände werden ja auch nicht derart markiert und immerhin kann der Hund auch mit Chip den Halter wechseln ;).
Ich verstehe aber, was du meinst. Ein leicht mulmiges Gefühl hat man dabei doch irgendwie, es ist eine Form der Kontrolle, die ich auf meinen Hund dann habe, die ich nicht haben sollte. Schließlich lasse ich meinem Kind auch nicht so ein Ding verpassen. Mein Hund kann sich mich als Halter zwar nicht aussuchen, aber irgendwo im Hinterkopf hat man dann doch so ein Gefühl von "er ist freiwillig bei mir", das durch den Chip ein wenig gestört wird, auch wenn es eigentlich nur eine Illusion ist. Ich klammere mich gerne an den Gedanken, dass mein Hund sich für mich entscheiden würde, wenn er die Wahl hätte :p.

Aber aus Sicht das TS ist es natürlich ein wahnsinniger Vorteil, wenn ein Hund (oder auch Tier allgemein) einen Chip hat.
Ich finde es übrigens, wie Tayet schon schrieb, bei Katzen fast noch wichtiger, dass sie einen Chip haben, auch wenn das jetzt im Hundeforum vielleicht nichts zu suchen hat ;). Aber am Beispiel der Katze kann man es sich vielleicht selbst deutlicher machen, wie wichtig und vorteilhaft so ein Chip sein kann.

LG
 
Tayet

Tayet

22.05.2008
2.256
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:eusa_doh:ihr macht euch manchmal viel zu viele Gedanken! Auch mit dem Chip bleibt mein Hund, mein Freund und Begleiter. Es ist lediglich Identifikation sollte ich ins Ausland fahren oder der Hund weglaufen. So kann mein Hund zu mir zurück gebracht werden oder ich die Grenze überqueren kann mit meinem Hund. :eusa_eh: Ausland: da muss das Tier die Impfungen haben und ob das der richtige Hund ist, muss er nun mal klar "erkennbar" sein...
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.077
0
Wieso macht man sich denn über so etwas zu viele Gedanken? Würdest du dir den Chip setzen lassen, falls du mal entführt oder überfallen wirst und dann ohne Personalausweis im Krankenhaus landest? Würdest du dein Kind chippen lassen? Oder hättest du in Bezug auf den Menschen dann plötzlich Bedenken?
Ich finde schon, dass man sich über so etwas Gedanken machen kann und auch sollte. Das heißt nicht, dass ich das Tattoo besser finde, ganz im Gegenteil, aber dennoch werde ich mir ja noch überlegen dürfen, ob ich es in Ordnung finde, einem Lebewesen einen Chip unter die Haut spritzen zu lassen.

LG
 
Tayet

Tayet

22.05.2008
2.256
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Gut dass jeder seine Eigene Meinung hat und sich nicht ständig über sinnlose Sachen gedanken macht.
Den Vergleich mit Menschen find ich immer am dämmlichsten sorry.

Und lass mich überlegen? Ich würde mich Chipen lassen und mein Kind auch wenn es mir/ihm hilft später wieder nach Hause zu finden. Es geht nicht darum dass ich mein Kind ständig unter Kontrolle habe und 24h schaue wo er sich befindet. Aber sollte in diesen behinderten Welt was passieren und er entführt wird und wieder gefunden wird, vielleicht womöglich tot. Dann würde ich zumindestens wissen dass es meins ist!
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.077
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Dann ist es doch ok :D. Ich finde es nur komisch, wenn Leute (und damit ist niemand hier im Forum gemeint) zu mir sagen, sie finden das soooo eklig, wenn beim Menschen was unter die Haut kommt (Chip, Hormonstäbchen, Handy - was auch immer), aber auf die Frage, ob ihr Hund gechipt ist, kommt dann "natürlich, wieso nicht? Tut dem ja nicht weh". Ich empfinde das dann schon als eine gewisse Doppelmoral.
Daher finde ich auch, dass man durchaus den Vergleich zum Menschen ziehen kann. Denn ein Halter, der den Chip ablehnt, weil er ihn nicht unter der Haut seines Hundes wissen will, denkt insgeheim oder auch ganz bewusst zuerst einmal daran, wie er selbst das bei sich finden würde. Das tut der Mensch in den meisten Situationen ;).

LG
 
nudl

nudl

10.10.2009
4.083
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ich finde die gedankenführung auch eher merkwürdig, muss ich sagen:eusa_think:

Mein Hund wird gechipt, weil ich dadurch sicher gehen kann, dass man ihn identifizieren und zu mir zurückbringen kann wenn er irgendwo aufgegriffen wird. Ich weiß, dass er dann nicht im Tierheim landet oder schlimmeres und das ist doch die hauptsachen.

Mein Hund ist außerdem mein Eigentum (rechtlich, geistig kann man sowieso niemanden besitzen) und von "er ist freiwillig bei mir" kann doch, wenn wir mal ehrlich sind, auch absolut keine Rede sein. Er hat nämlich keine Wahl, das ist für mich nicht freiwillig.

Das sind doch aber alles reine Begrifflichkeiten und haben nichts mit meinen Gefühlen zu meinem Hund und andersrum zu tun. Worte haben in dieser Hnsicht keine Bedeutung und könnten auch gar nicht ausdrücken, was ich für meine 3 Mäuse empfinde ;)
 
L

Leila2011

11.02.2013
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Hm, würdet Ihr es denn besser finden, wenn man dem Hund diesen Chip um den Hals hängen könnte? Vielleicht ins Halsband integrieren? Klar lautet die Vorschrift, wenn man den Hund mit ins Ausland nehmen möchte, anders, aber ich denke, darum geht es hier schon lange nicht mehr. ;) Um Euren Hund wieder zu finden, gibt es doch auch andere Methoden. Die berühmte Telefonnummer am Halsband oder eben auch einen GPS-Sender, mit dem Ihr Euren Hund direkt orten könnt. Sind dies Alternativen?
 
nudl

nudl

10.10.2009
4.083
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blöd nur wenn der hund das halsband verliert oder es ihm abgenommen wird.
solche dinge können zusätzlich verwendet werden, sind aber mMn auf keinen fall ein adäquater ersatz
 
Ivy-maire1

Ivy-maire1

04.09.2009
3.859
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Hey,

mal abgesehen davon dass mein hund, WENN sie wegrennt, sicherlich nackig abhauen würde. denn sie müsste aus dem geschirr raus. Halsband kommt mir nicht an den Hund.

Mir geht es, genauso wie nudl und den anderen nicht darum zu wissen wo der hund ist.. erstens weiß ich das sowieso, und zweitens wäre das etwas paranoid. es geht darum dass nicht jeder Finder ehrlich ist! ein halsband ist schnell abgemacht, ein transponder weggeworfen. Aber der Chip ist nun mal da.. und wenn der TA den ausliest und die daten nicht stimmen..
 
Lamech

Lamech

09.02.2013
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Ich gehöre zu den Chipgegenern, sry, und das aus dem einfachen Grunde, dass mir inzwischen ZUviele Hundehalter berichtet haben, dass der Chip "gewandert" und danach unauffindbar war. Ganze Prozedur danach nochmal - und was mit dem ersten Chip war....Hm.

Zum Glück ist in HB noch keine Chippflicht und solange das nicht ist, weigere ich mich auch entschieden.

Lamech
 

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