- Wie finde ich ein neues Zuhause für meinen Kater? Beitrag #1
S
samsine
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Hallo zusammen,
ich sitze hier und weiß nicht mehr weiter. Seit einem Jahr verstehen sich unsere beiden Kater Tigger und Galli nicht mehr. Sie werden im Sommer 4 und sind beide kastriert. Wir haben sie am gleichen Tag mit 14 Wochen zu uns geholt und drei Jahre lang war alles wunderbar zwischen den beiden.
Aber jetzt gibt es nur noch Stress, Streit, Kloppereien, Kreischen, Knurren und Fauchen zwischen beiden, unterbrochen von maximal 2 bis 3 Wochen dauernden Phasen des Friedens, in denen wir immer wieder hoffen, dass sich alles einrenkt.
Wir haben schon mit professioneller Hilfe versucht, die beiden wieder zusammenzubringen, aber das hält nie lange vor. Wir haben sie bei Streitereien getrennt und dann nach und nach wieder aneinander gewöhnt.
Nachdem das nie für lange hielt haben wir jetzt einen anderen Rat befolgt und sie bei Streitereien nicht mehr getrennt, in der Hoffnung, dass sie sich daran gewöhnen, dass Streit und Versöhnung zusammengehören und beides kein Drama ist.
Aber Tigger ist inzwischen so verängstigt, dass er nur auf dem Trockner in der Küche sitzt und sich kaum runtertraut. Und wenn er sich durch die Küche bewegt, ist Galli sofort wieder da und dann geht es wieder los bis hin zur derben Beißerei, inzwischen ist auch schon Tiggers Blut geflossen.
Dabei ist Galli eigentlich total lieb, er reagiert halt nur instiktiv auf den ängstlichen Tigger. Er zwinkert ihm auch zwischendurch immer wieder zu, aber Tigger nimmt das in seiner Angst kaum wahr.
Letzte Nacht haben wir Tigger ins Bett geholt,, früher und in den kurzen guten Phasen schliefen beide bei uns im Bett. Tigger hat sich die ganze Nacht nicht bewegt, nur aufgepasst, ob Galli kommt und gezittert. Und zwischendurch geknurrt, um sich Galli vom Leib zu halten. Hat aber auch nicht immer geklappt, zwischendurch ist Galli aufs Bett gesprungen und hat ihn angegriffen. Es ist so furchtbar, wir wissen nicht mehr weiter.
Wir haben beide lieb, aber wir schlafen kaum noch. Als wir sie noch getrennt haben, haben wir wochenlang auch getrennt geschlafen, weil wir keinen alleine lassen wollten. Sie sind beide so süß und so lieb und sie sind so gerne bei uns, da wollten wir keinen aussperren.
Aber so geht es nicht mehr weiter, ich bin total ratlos. Unsere Wohnung ist sehr offen, wir können sie nicht dauerhaft getrennt halten. Trennen bedeutet bei uns, einen ins Schlafzimmer zu sperren, das ist doch keine Lösung.
Und so langsam denke ich immer öfter, dass die beiden einfach nicht mehr zueinander passen und es ihnen getrennt besser gehen würde. Ich sitze hier und weine, weil ich gerade das erste Mal ernsthaft darüber nachdenke, wirklich einen der beiden anzugeben. Ich weiß nicht, wie ich das überstehen soll.
Und wie finde ich überhaupt ein gutes Zuhause? Einen Platz wo einer der beiden so geliebt wird, wie bei uns? Wie kann ich sichergehen, dass es ihm woanders, ohne uns, gut geht und dass er nicht vor Kummer eingeht?
Bitte, wenn jemand mir helfen kann, und mit Tipps gibt, wäre das super.
Ich hätte nie gedacht, dass es so weit kommen könnte, aber ich weiß nicht mehr weiter.
Bin total traurig
Sabine
ich sitze hier und weiß nicht mehr weiter. Seit einem Jahr verstehen sich unsere beiden Kater Tigger und Galli nicht mehr. Sie werden im Sommer 4 und sind beide kastriert. Wir haben sie am gleichen Tag mit 14 Wochen zu uns geholt und drei Jahre lang war alles wunderbar zwischen den beiden.
Aber jetzt gibt es nur noch Stress, Streit, Kloppereien, Kreischen, Knurren und Fauchen zwischen beiden, unterbrochen von maximal 2 bis 3 Wochen dauernden Phasen des Friedens, in denen wir immer wieder hoffen, dass sich alles einrenkt.
Wir haben schon mit professioneller Hilfe versucht, die beiden wieder zusammenzubringen, aber das hält nie lange vor. Wir haben sie bei Streitereien getrennt und dann nach und nach wieder aneinander gewöhnt.
Nachdem das nie für lange hielt haben wir jetzt einen anderen Rat befolgt und sie bei Streitereien nicht mehr getrennt, in der Hoffnung, dass sie sich daran gewöhnen, dass Streit und Versöhnung zusammengehören und beides kein Drama ist.
Aber Tigger ist inzwischen so verängstigt, dass er nur auf dem Trockner in der Küche sitzt und sich kaum runtertraut. Und wenn er sich durch die Küche bewegt, ist Galli sofort wieder da und dann geht es wieder los bis hin zur derben Beißerei, inzwischen ist auch schon Tiggers Blut geflossen.
Dabei ist Galli eigentlich total lieb, er reagiert halt nur instiktiv auf den ängstlichen Tigger. Er zwinkert ihm auch zwischendurch immer wieder zu, aber Tigger nimmt das in seiner Angst kaum wahr.
Letzte Nacht haben wir Tigger ins Bett geholt,, früher und in den kurzen guten Phasen schliefen beide bei uns im Bett. Tigger hat sich die ganze Nacht nicht bewegt, nur aufgepasst, ob Galli kommt und gezittert. Und zwischendurch geknurrt, um sich Galli vom Leib zu halten. Hat aber auch nicht immer geklappt, zwischendurch ist Galli aufs Bett gesprungen und hat ihn angegriffen. Es ist so furchtbar, wir wissen nicht mehr weiter.
Wir haben beide lieb, aber wir schlafen kaum noch. Als wir sie noch getrennt haben, haben wir wochenlang auch getrennt geschlafen, weil wir keinen alleine lassen wollten. Sie sind beide so süß und so lieb und sie sind so gerne bei uns, da wollten wir keinen aussperren.
Aber so geht es nicht mehr weiter, ich bin total ratlos. Unsere Wohnung ist sehr offen, wir können sie nicht dauerhaft getrennt halten. Trennen bedeutet bei uns, einen ins Schlafzimmer zu sperren, das ist doch keine Lösung.
Und so langsam denke ich immer öfter, dass die beiden einfach nicht mehr zueinander passen und es ihnen getrennt besser gehen würde. Ich sitze hier und weine, weil ich gerade das erste Mal ernsthaft darüber nachdenke, wirklich einen der beiden anzugeben. Ich weiß nicht, wie ich das überstehen soll.
Und wie finde ich überhaupt ein gutes Zuhause? Einen Platz wo einer der beiden so geliebt wird, wie bei uns? Wie kann ich sichergehen, dass es ihm woanders, ohne uns, gut geht und dass er nicht vor Kummer eingeht?
Bitte, wenn jemand mir helfen kann, und mit Tipps gibt, wäre das super.
Ich hätte nie gedacht, dass es so weit kommen könnte, aber ich weiß nicht mehr weiter.
Bin total traurig
Sabine