- Findelkind-Kind.... Beitrag #1
C
c&a
- Beiträge
- 15
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo,
wir (Andrea&Carsten auch C&A genannt ;-)) sind vor einer Woche (Zwerg)-Kaninchenbesitzer geworden. Andrea hatte schon mal ein Kaninchen und auch sonst sind uns Natur und Tiere nicht unbekannt.
Die kleine Milli saß allein in einer Parkanlage und ließ sich recht einfach einfangen, zuhause hat sie deutlich gezeigt das sie einen Käfig und solche Sachen wie Nippeltränken und Fressnäpfe gut kennt. Sie war auch sofort sehr zutraulich aber auch bestimmt wenn Ihr etwas nicht passt (aber ohne "bösartig" zu sein) wir haben dann erst mal alles gelesen was so da war, haben die Gegend abgeklappert ob "Vermisstenanzeigen" aushängen und haben um den Fundort auch selbst Zettel ausgehängt. Ich fürchte sie wurde ausgesetzt....
An diesem Freitag waren wir dann mit Ihr (da waren wir uns recht sicher) beim Tierarzt um sicher zu sein das alles ok ist. Beim Abtasten hat die Arztin dann eine Verhärtung im Bauchraum gefunden, erstaunlich wie schnell man sich an so ein Tier gewöhnt, uns rutschte das Herz in die Hosen. Wir haben dann den Ratschlag der Ärztin entsprechend ein Röntgenbild machen lassen. Nachdem der Film entwickelt war kamen und schon zwei Andere "Patienten-Begleiter" entgegen und gratulierten und zu dem "Fang".
Ja, Milli war schwanger! Ein Junges und das schon sehr weit entwickelt!
Samstag habe ich dann den Käfig sauber gemacht und da war sie echt stinkig als sie wieder rein sollte. Uns packte die Panik und wir sind los einen größeren Kafig kaufen mit einem schönen Holzhaus dazu.
Kaum eine halbe Stunde im neuen Käfig fing Milli sofort mit dem Nestbau an, unmengen Heu wurden ins Haus getragen, dazwischen herzhaft allen Leckereien zugesprochen. Als wir dann um 15.00 weg mussten haben wir noch gesagt "fang nicht ohne uns an!" aber um 18:00 war schon alles erledigt.... Das Junge lag im Eingang zum Haus dick mit Fell bedeckt das sichtlich am Bauch der jungen aber stolzen Mutter fehlte. Milli wurde gelobt und mit allen frischen Leckereien belohnt und fraß dann brav ihre Nachgeburt um sich dann zufrieden in eine Ecke zu legen und zu entspannen.
Sonntag haben wir "Kaninchen-TV" gemacht also fasziniert um den Käfig gesessen und Milli gefüttert und gestreichelt als plötzlich das Junge sich unter dem Fell vorkämpfte und auf Muttern zukroch. Und das mit weniger als einem Tag! Ich konnte garnicht so schnell den Fotoapparat holen wie Milli mit einem vorsichtigem Satz über das Junge ins Haus sprang und das Junge mittlerweile 10cm aus dem Haus gekrochen wieder umdrehte und Muttern hinterher "eilte", drei Fotos konnte ich gerade mal machen. UNGLAUBLICH! Milli hockte sich hin und das Junge verschwand unter ihrer Brust und schmatzte kurz danach genüsslich.
Wieder ein Meilenstein. Da aber die sonstigen Instinke so super funktioniert hatten war ich eh zuversichtlich.
Montags lag dann das Junge wie man es erwarten würde ganz hinten im Haus unter ca. 1 Tonne Fell ;-) Mit etwas Geduld kann man den ganzen Fellball beben sehen wenn es sich räkelt. Wenn ich die Ninchennatur vermenschlichen wollen würde hätte ich gesagt sie wollte uns stolz das Junge zeigen und hat es deshalb erst an die Tür gelegt....
Abends hat Milli dann wieder gesäugt (schmatzschmatz) und danach fing sie an den Kompletten Käfig umzugraben um den Eingang zu verschließen, wir wussten nicht recht was das soll und haben genau geschaut ob das Junge nicht verbuddelt wird (ich denke das ist ein normales Verhalten aus der Natur?!). Danach wurde sie recht stinkig und hat an den Käfigstäben gerüttelt bis wir sie rausgelassen haben wo sie dann jeden Winkel unserer Wohnung genau untersucht hat zwischendurch immer wieder zu mir ankam (um mich zu beschnuppern und zu belecken Andrea wird gerne mal gezwickt anscheinend kann Milli besser mit Männern), Freudensprünge wurden immer länger und auch die unzugänglichsten Winkel wurden sauber staubgewischt.
Ich habe nun noch etwas mehr gelesen und fürchte sie ist einsam, das Lecken meiner Hand und eine gewisse Unruhe könnten ein Zeichen sein das sie einen Kaninchen-Partner vermisst. Aber wir fanden kein 2. in dem Park :-(
Ich hoffe (korrigiert mich) das das Junge ein Rammler ist, wenn der kastriert ist sollte es doch einfacher sein beide zusammen zu halten? Oder ist es auch wahrscheinlich das sich Mutter und Tochter vertragen? Trennen muss man sie ja wohl erst einmal ab Woche 10-11 bis das Geschlecht des Jungen feststeht und eventuell ein Männchen frühkastriert wurde.
Hoffentlich macht sie es uns weiter einfach und die Unruhe von heute ist nicht nur ein Auftakt...
So das ist ja nun ein Roman geworden, ich hoffe ich langweile Euch nicht und Ihr seht über die vielen Tippfehler wegen der fortgeschrittenen Stunde hinweg. Kommentare und Tips sind natürlich gerne gesehen.
Liebe Grüße,
C&A
wir (Andrea&Carsten auch C&A genannt ;-)) sind vor einer Woche (Zwerg)-Kaninchenbesitzer geworden. Andrea hatte schon mal ein Kaninchen und auch sonst sind uns Natur und Tiere nicht unbekannt.
Die kleine Milli saß allein in einer Parkanlage und ließ sich recht einfach einfangen, zuhause hat sie deutlich gezeigt das sie einen Käfig und solche Sachen wie Nippeltränken und Fressnäpfe gut kennt. Sie war auch sofort sehr zutraulich aber auch bestimmt wenn Ihr etwas nicht passt (aber ohne "bösartig" zu sein) wir haben dann erst mal alles gelesen was so da war, haben die Gegend abgeklappert ob "Vermisstenanzeigen" aushängen und haben um den Fundort auch selbst Zettel ausgehängt. Ich fürchte sie wurde ausgesetzt....
An diesem Freitag waren wir dann mit Ihr (da waren wir uns recht sicher) beim Tierarzt um sicher zu sein das alles ok ist. Beim Abtasten hat die Arztin dann eine Verhärtung im Bauchraum gefunden, erstaunlich wie schnell man sich an so ein Tier gewöhnt, uns rutschte das Herz in die Hosen. Wir haben dann den Ratschlag der Ärztin entsprechend ein Röntgenbild machen lassen. Nachdem der Film entwickelt war kamen und schon zwei Andere "Patienten-Begleiter" entgegen und gratulierten und zu dem "Fang".
Ja, Milli war schwanger! Ein Junges und das schon sehr weit entwickelt!
Samstag habe ich dann den Käfig sauber gemacht und da war sie echt stinkig als sie wieder rein sollte. Uns packte die Panik und wir sind los einen größeren Kafig kaufen mit einem schönen Holzhaus dazu.
Kaum eine halbe Stunde im neuen Käfig fing Milli sofort mit dem Nestbau an, unmengen Heu wurden ins Haus getragen, dazwischen herzhaft allen Leckereien zugesprochen. Als wir dann um 15.00 weg mussten haben wir noch gesagt "fang nicht ohne uns an!" aber um 18:00 war schon alles erledigt.... Das Junge lag im Eingang zum Haus dick mit Fell bedeckt das sichtlich am Bauch der jungen aber stolzen Mutter fehlte. Milli wurde gelobt und mit allen frischen Leckereien belohnt und fraß dann brav ihre Nachgeburt um sich dann zufrieden in eine Ecke zu legen und zu entspannen.
Sonntag haben wir "Kaninchen-TV" gemacht also fasziniert um den Käfig gesessen und Milli gefüttert und gestreichelt als plötzlich das Junge sich unter dem Fell vorkämpfte und auf Muttern zukroch. Und das mit weniger als einem Tag! Ich konnte garnicht so schnell den Fotoapparat holen wie Milli mit einem vorsichtigem Satz über das Junge ins Haus sprang und das Junge mittlerweile 10cm aus dem Haus gekrochen wieder umdrehte und Muttern hinterher "eilte", drei Fotos konnte ich gerade mal machen. UNGLAUBLICH! Milli hockte sich hin und das Junge verschwand unter ihrer Brust und schmatzte kurz danach genüsslich.
Wieder ein Meilenstein. Da aber die sonstigen Instinke so super funktioniert hatten war ich eh zuversichtlich.
Montags lag dann das Junge wie man es erwarten würde ganz hinten im Haus unter ca. 1 Tonne Fell ;-) Mit etwas Geduld kann man den ganzen Fellball beben sehen wenn es sich räkelt. Wenn ich die Ninchennatur vermenschlichen wollen würde hätte ich gesagt sie wollte uns stolz das Junge zeigen und hat es deshalb erst an die Tür gelegt....
Abends hat Milli dann wieder gesäugt (schmatzschmatz) und danach fing sie an den Kompletten Käfig umzugraben um den Eingang zu verschließen, wir wussten nicht recht was das soll und haben genau geschaut ob das Junge nicht verbuddelt wird (ich denke das ist ein normales Verhalten aus der Natur?!). Danach wurde sie recht stinkig und hat an den Käfigstäben gerüttelt bis wir sie rausgelassen haben wo sie dann jeden Winkel unserer Wohnung genau untersucht hat zwischendurch immer wieder zu mir ankam (um mich zu beschnuppern und zu belecken Andrea wird gerne mal gezwickt anscheinend kann Milli besser mit Männern), Freudensprünge wurden immer länger und auch die unzugänglichsten Winkel wurden sauber staubgewischt.
Ich habe nun noch etwas mehr gelesen und fürchte sie ist einsam, das Lecken meiner Hand und eine gewisse Unruhe könnten ein Zeichen sein das sie einen Kaninchen-Partner vermisst. Aber wir fanden kein 2. in dem Park :-(
Ich hoffe (korrigiert mich) das das Junge ein Rammler ist, wenn der kastriert ist sollte es doch einfacher sein beide zusammen zu halten? Oder ist es auch wahrscheinlich das sich Mutter und Tochter vertragen? Trennen muss man sie ja wohl erst einmal ab Woche 10-11 bis das Geschlecht des Jungen feststeht und eventuell ein Männchen frühkastriert wurde.
Hoffentlich macht sie es uns weiter einfach und die Unruhe von heute ist nicht nur ein Auftakt...
So das ist ja nun ein Roman geworden, ich hoffe ich langweile Euch nicht und Ihr seht über die vielen Tippfehler wegen der fortgeschrittenen Stunde hinweg. Kommentare und Tips sind natürlich gerne gesehen.
Liebe Grüße,
C&A