Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park?

Diskutiere Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Leute, da ich auf meine Fragen bis jetzt immer so zahlreiche und vorallem hilfreiche Antworten bekommen habe dachte ich mir das ich mich...
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #1
Chefo

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Hallo Leute,

da ich auf meine Fragen bis jetzt immer so zahlreiche und vorallem hilfreiche Antworten bekommen habe dachte ich mir das ich mich wegen diesem Thema auch mal an euch wende.

Mein Chef ist jetzt 9 Monate alt und da er gegenüber anderen Hunden leichte Probleme hat, hatte ich eigentlich vor mit ihm in die Hundeschule oder zu einem Hundetreff zu gehen. Jetzt habe ich aber in anderen Threads gelesen das manche mit ihren Hunden Probleme haben in der Hundeschule weil diese zu wild und ungehorsam sind. Jetzt wollte ich mal fragen ab welchem Alter der Besuch einer Hundeschule denn ratsam ist oder eicht es aus in den Park zu gehen?
Chef verhält sich anderen Hunden gegenüber viel zu aufdringlich und stürmisch und versucht dauernd andere Hunde zu dominieren (rammelt Rüden und Weibchen).
Er will wirklich nichts böses aber er ist dermaßen brutal beim spielen das andere Hunde entweder anfangen zu quietschen oder in anknurren und die Zähne zeigen.
Es gab bis jetzt nur 3 Hunde mit denen er richtig raufen konnte, 2 Bordeaux Doggen (Rüde und Hündin)vom gleichen Besitzer und gestern hat er einen Labi kennengelernt (Rüde) mit dem er super auskam. Er hat sich halt das rumgerammel von meinem Chef gefallen lassen und das brutale zu Boden ringen und schmeißen. Doch leider sind die meisten Hunde in unserer Umgebung zu kleine und zickig :p

Also was soll ich am besten machen damit sich das Verhalten von Chef anderen Hunden gegenüber bessert?
 
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  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #2
In der Hundeschulen wird hauptsächlich daran gearbeitet, dass das Hunde- Mensch Gespann besser wird. Außer im Welpenkurs sollen die Hunde untereinander gar nicht miteinander spielen, sondern lernen, dass das Spiel mit ihren Menschen besonders toll ist.
In eine Hundeschule kann man von Welpenalter an hingehen und auch wenn deiner dort nicht raufen darf, fände ich es sinnvoll das ihr vielleicht dort hingeht. Ein guter Trainer und eine gute Hundeschule kann euch auch bei dem Problem beistehen.

Bei einem Hundetreff können die Hunde miteinander spielen, aber das löst ja dein Problem nicht, deiner wird dann wohl ´nur´ die ganze Gruppe aufmischen, die Lösung des Problems ist so ein ´unkontrollierter´ Freilauf aber auch nicht.
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #3
@Smoothie

mhh...ich hab gedacht wenn er mehr mit anderen Hunden spielen könnte die ihm auch mal die Grenzen zeigen würde das sein Verhalten bessern. Allerdings versteht er das nicht, er wird angeknurrt, geknappt und manche hauen vor ihm ab, aber er lässt nicht locker und will trotzdem immer weiter machen.

Wegen der Hundeschule mache ich mir so meine Gedanken ob das überhaupt sinnvoll ist wenn er die ganze Zeit unkonzentriert ist und nur raufen will, wie sollen Wir dann dort was lernen?
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #4
Naja, wenn er mit anderen Hunden keinen Kontakt hat kann er´s auch nicht lernen. Allerdings ist es nicht so, dass du die gesamte Verantwortung an andere Hunde abtreten kannst. Nicht jeder ist eben so einem dominanten Tier gewachsen, und da ist es schon dein Job, dem Hund dann auch zu zeigen wo die Grenze ist bzw ihn auch mal aus dem Spiel zu holen.

Gerade wenn er oft zu stürmisch und was weiß ich ist, ist es wichtig, dass du die Hunde IMMEr im Auge hast. Sobald der andere Hund anzeichen von Unwohlsein macht, musst du da dazwischen gehen. Fertig.


Der Hund lernt in der Hundeschule, sich zu konzentrieren.
Der Hund lernt, sich auch mal in Anwesenheit von anderen Hunden, auf dich zu konzentrieren. Und zwar in einer Geballtheit, die man draußen so eigentlich nicht wirklich hinbekommt.
Meinem hat das wirklich viel geholfen.

Außerdem erkennt eine gute Hundetrainerin auch, mit welchen Übungen euch gerade am besten geholfen ist, wo du noch Fehler in deiner Körpersprache hast und so weiter.

Und überhaupt... wenn man mit schwierigeren Hunden (aus welchen Gründen auch immer, und wenn´s nur Ungeduld ist :D ) nicht in die Hundeschule sollte... mit welchen denn dann?
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #5
Ich würde an deiner Stelle diese Eigenart von Chef mal einem Trainer (egal ob privat oder Hundeschule) zeigen und genauer fragen. Denn so wie ich mitbekommen habe, ist Chef ja ein unsicherer Hund - zudem auch noch in der Pubertät, d.h. er pöbelt unter Umständen auch aus seiner Unsicherheit heraus andere Hunde an (ist bei meiner zur Zeit auch so) und will sich sicher auch ausprobieren, wie weit er gehen kann. Manche Hunde ignorieren eben auch gerne mal Drohgebärden von anderen Hunden und spätestens da sollte der Besitzer selbst einschreiten. Auch wenn das "rüpelige" Verhalten im Charakter von Chef begründet ist, solltest du einfach einschreiten, wenn er zu doll macht. Nach einiger Zeit wird auch er sicher verstehen, was ok ist und was nicht im Verhalten gegenüber anderen Hunden;)
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #6
Natürlich greife ich ein wenn ich merke das es mein kleiner Rabauke übertreibt oder die anderen Hunde sich sichtlich unwohl fühlen, ich habe ihn auch selbstredent immer im Blick, ich dachte nicht das ich das noch extra hier erwähnen muss da das wohl selbstverständlich ist.

Ich möchte einfach wissen was am besten ist damit mein Hund mehr Kontakt mit anderen Hunden bekommt und Grenzen kennenlernt bei der Rauferei. Ich habe jetzt schon von einigen Leuten hier im Forum gelesen das sie die gleichen Probleme mit ihren Hunden haben also scheint meiner mit seinem Verhalten nicht wirklich eine Außnahme zu sein. Wobei andere Hunde die wir beim Gassi gehen treffen sich noch viel schlimmer verhalten (was jetzt keine Ausrede dafür sein soll das, dass Verhalten von meinem in Ordnung ist).

Also vielleicht für den Anfang erstmal in den Park gehen, wir haben in der Nähe einen riesigen Naturpark wo man jeden Tag viele Hundebesitzer mit ihren vierbeinigen Freunden trifft und wenn sich Chef dann an mehrere Hunde gleichzeitig gewöhnt hat kann ich ja anfangen mit ihm in die Hundeschule zu gehen. Denn Sinn der Sache ist es ja wohl kaum ihn in der HS total zu überfordern weil er es nicht gewohnt ist mit sovielen Artgenossen gleichzeitig auszukommen. Mein Chef ist nämlich recht schnell von neuen Situationen überfordert.

Ich hatte gehofft das hier ein paar ähnliche Erfahrungen mit ihren Hunden (und deren Charaktereigenschaften) haben und mir sagen können was sie gemacht haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #7
Glaub mir, Park und Hundeschule ist nicht das Gleiche.
Im Park spielt der Hund mit anderen, in der Hundeschule darf er vor Beginn mal schnuppern, das war´s dann aber auch.

Wenn dein Hund es nicht gewohnt ist, in Gegenwart von anderen mit dir zu arbeiten wird ihn das immer zu einem gewissen Grad fordern und vielleicht überfordern.
Da kannst du ihn aber nur sehr schwer "heranführen", und es geht ja auch nur um eine Stunde in der Woche, abgesehen davon dass Hunde an so einer Situation natürlich auch wachsen.
Eine gute Hundeschule verlangt da am Anfang auch noch nichts übermenschliches von deinem Hund, wir reden hier erstmal von Sitz und bleib und solchen Geschichten.
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #8
@Infano

Natürlich ist das nicht das gleiche, aber wenn du meinen kleinen kennen würdest wüsstest du was ich meine. Ich glaube ich kann es einfach nicht so gut beschreiben das man es versteht... ich bin mit ihm vor 2 Tagen z.B. nur einen neuen Weg gelaufen und schon war es sichtlich schwieriger ihn unter Kontrolle zu halten wo er sonst eigentlich so gut hört. Bereits die neuen Gerüche und Eindrücke haben ihn schon total abgelenkt. Ich habe mir gedacht das es einfach für den Anfang besser wäre mit ihm erstmal im Park auf "größere" Hundmassen zu treffen, dass heißt nicht das ich mit Chef überhauptnicht in die Hundeschule gehen möchte.
Ich habe auf jedenfall vor mit ihm in die Schule zu gehen, allein schon wegen der richtigen Sozialisierung, sprich, dass er genügend Umgang mit anderen Hunden hat denn hier im Alltagsleben ist das nie so ausgewogen. Es gibt Wochen da spielt er mit keinem einzigen Hund, entweder weil wir einfach keine getroffen haben oder nur sowelche wo man es nicht zulassen konnte (sei es wegen dem Größenunterschied oder der Charakterunterschiedlichkeit).
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #9
wir waren mit unserer hündin gleich zur welpenspielgruppe mit zwölf wochen. die wurde auch aufgeteilt in größere und kleinere hunde. dachte, das wäre blöd, aber wir haben denn auch mal bei den großen mitgespielt und die waren doch alle viel körperlicher und rabiater!

danach kam die junghundgruppe, in der wir mit den übungen anfingen und wo auch mal gespielt wurde. unsere war auch sehr verspielt und null konzentration, wenn andere hunde da waren. aber gearde da war es gut, das zu üben, dass sie mit maximaler ablenkung auch mal geduld lernt und sich auf uns konzentriert (ich stand auch schonmal eine komplette stunde rum und habe nichts getan, weil sie nur rüpelhaft war, unkonzentriert...das gehört einfach dazu). das, was du in einer junghundgruppe oder hundeschule lernst, kannst du draussen im park nicht lernen! unsere gruppe war gut und hundetrainerin auch, die hat auch eingegriffen, wenn einige hunde zu grob mit den anderen waren.

jetzt fahren wir immernoch regelmäßig mit großen abständen von 2-3 monaten dazwischen, weil du dich so auch mal disziplinierst etwas zu machen und neue dinge für die beschäftigung zu lernen.

ich kanns jedem nur empfehlen!!!!
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #10
Du kannst doch einfach mal ausprobieren, wie er sich in der Hundeschule anstellt. Geh einmal hin und dann wirst du sehen, wie es klappt. Wenn es absolut nicht funktioniert, kannst du es ja immernoch abbrechen.

Also bei meiner Hündin ist es ähnlich, aber sie ist nicht ganz so ängstlich bzw total überfordert mit neuem. Wir haben sie von Anfang an mit Hunden konfrontiert. Das geht hier auch ganz gut, sodass sie fast täglich mit anderen spielen kann. In der Hundeschule waren wir ganz am Anfang (Alter ca. 4-5 Monate) so ungefähr 3 mal. Danach habe ich ihr den Grundgehorsam komplett eigenständig beigebracht (allerdings auch nur deshalb, weil unsere Hundeschule nicht so optimal war). Wir waren auch ein paar mal bei den Spielstunden - das hätten wir wohl doch öfter machen sollen, da sie nun schnell überfordert ist, wenn es mehrere Hunde sind.
Zum Spielverhalten: Sie ist bei vielen Hunden anfangs unsicher und pöbelt dann erstmal: anrempeln, den anderen jagen, in die Seite zwicken usw. Das legt sich im Normalfall nach kurzer Zeit. Aber auch ihr Spielen an sich ist sehr grob - da kommt der Boxer durch. Bei kleineren Hunden macht sie allerdings von sich aus etwas vorsichtiger, was aber trotzdem noch brutal aussieht:silence: Bei ihrem Pöbeln muss ich immer ganz genau hinschauen und schon einschreiten bevor es ausartet. Die meisten Hundebesitzer hier sind nicht ganz so ängstlich wegen der Größenunterschiede. Das scheint bei euch ja leider anders zu sein.
Auf neuen Wegen ist sie übrigens auch unsicher. Deine Beschreibung von Chef hat mich da gleich an sie erinnert:lol: Vielleicht hilft dir meine Beschreibung ja einwenig weiter;)

Ich weiß ja jetzt nicht, wie gut du die Körpersprache von Chef beurteilen kannst, aber vielleicht ist eine Spielstunde in einer Hundeschule erstmal besser als es im Park zu versuchen. Da ist dann ja auch jemand da, der dann sein Verhalten auch erklären kann. Aber dann wäre eine kleine Gruppe erstmal ganz gut. Allgemein gesagt: ich würde die zwei Punkte Hundeschule und Sozialkontakte parallel angehen.
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #11
Also erstmal Danke für die guten und hilfreichen Antworten bis jetzt :023:

@Susan&Lilly

Also deine Erläuterungen hören sich für mich doch ziemlich überzeugend an, wobei du auch mit deiner süßen ähnliche Probleme hast und sich unsere beiden im Charakter wohl auch etwas gleichen :p
Aber wie gesagt ich hatte ja aufjedenfall vor mit Chef in die HS zu gehen nur jetzt sehe ich den Park nicht mehr als Alternative sondern nur noch als Freizeitbeschäftigung.

Beeinflusst es den Schwierigkeitsgrad der Erziehung wenn ich nicht sofort in eine Hundeschule mit meinem kleinen gehe sondern noch ein paar Monate verstreichen lasse?
Es geht darum das es hier wo ich wohne 3 oder 4 Hundeschulen gibt (bzw auch eher privat) und ich muss sagen ich habe über keine von denen wirklich gutes gehört. Nun tratschen die Leute natürlich viel wenn der Tag lang ist, deshalb möchte ich mir erst selber ein Bild von jeder einzelnen Schule machen. Bis dann natürlich die passende Hundeschule gefunden ist und das Training/Erziehung endlich beginnen kann sind gut und gerne ca. 2 Monate vergangen.

Ich will nur wissen ob das jetzt total dramatisch ist wenn noch 2 weitere Monate ohne Hundeschule vergehen oder ob es wirklich höchste Eisenbahn ist?
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #12
Ob du noch länger warten kannst mit der Hundeschule, ist eben die Frage: Wie weit seid ihr denn vom Erziehungsstand her? Was kann Chef schon und wo hapert es noch? Eine Hundeschule ist ja nicht zwingend notwendig;) Für die ganzen Übungen mit Ablenkung aber eine super Hilfe, weil man das im Alltag ja doch nicht immer hat. Allerdings ist er mit 7 Monaten ja auch schon in der Pubertät...aber wie gesagt: ich selbst war mit Lilly nur 3 mal in der Hundeschule, habe ansonsten alles selber weiter gemacht (auch mit Ablenkungen, da hier viele Hunde unterwegs sind) und mir dann bisher einmal einen privaten Trainer geholt, als ich selber nicht weiter kam. Die Suche nach der richtigen Hundeschule ist auf jedenfall wichtig. Geh zur ersten hin und schau, ob es dir dort gefällt. Wenn nicht gehst du eben zur nächsten:) Solange Chef dir noch nicht total auf der Nase rumtanzt, ist es sicher auch nicht schlimm, wenn die Suche eben ein bisschen dauert.
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #13
@Susan&Lilly

Bei ihm ist ledigdlich das Problem das er mit anderen Hunden zu rabiat umgeht, zu aufdringlich ist und eben sich leicht ablenken lässt (jedenfalls in Anwesenheit anderer Hunde).
Alles andere wie Grundkommandos oder das bewältigen seiner Ängste läuft im Augenblick super.
Ansonsten ist er wirklich ein Traumhund. Vorallem in den letzten Tagen hat er enorme Fortschritte mit dem abbauen seiner Ängste gemacht. Bei Chef ist es im Moment noch so das er (jedenfalls noch vor kurzem) Angst vor lauten Geräuschen, Plastiktüten die rascheln, Dinge die plötzlich umfallen und sowas in dieser Richtung hat(te). Doch dann bin ich auf die Idee gekommen die Wohnung sagen wir mal, etwas "vollzumüllen" :uups: Sprich, da ein paar Tüten auf den Boden gelegt und hier und dort etwas was Geräusche von sich gibt. Beim spielen habe ich seinen lieblings Quietschball dann genau unter die Tüten rollen lassen oder drauf geschmissen. Anfangs stand er natürlich erstmal da und hat einen Giraffenhals gemacht und ganz lange Beine :p Bereits nach einer Woche ist es mittlerweile so das wenn ich den Ball auf knisterndes Papier oder Tüten werfe, Chef sich wie ein Raubtier drauf stürzt ohne Rücksicht auf Verluste :) Auch andere Sachen machen ihm lang nicht mehr soviel Angst wie noch vor kurzem.

Also mit meinen ganzen Ausschweifungen wollte ich eigentlich nur sagen das Chef vom allgemeinen Erziehungsstand her (finde ich) recht gut darsteht, die einzigsten Probleme sind "nur" wie bereits oben geschrieben sein Verhalten anderen Hunden gegenüber und die leichte Ablenkbarkeit.
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #14
Das hört sich doch wirklich prima an:D Ich kann mir gerade sehr bildlich vorstellen, wie es bei euch in der Wohnung aussah und Chef mitten im Papier spielte:mrgreen: Ich lass Lilly öfter mal Leckerlies aus einem Karton gefüllt mit Zeitungspapier holen und danach darf sie mit mir auch noch die Zeitungen zerfetzen. Das sieht dann auch immer sehr lustig aus. Ich sollte ihr das Aufräumen danach wohl noch beibringen, damit ich nicht alles allein wegmachen muss:lol: Aber nun zurück zum Thema.

Dann ist es sicher nicht schlimm, wenn du erst in 1-2 Monaten regelmäßig eine Hundeschule besuchst. Aber ich würde trotzdem vorher schon immer mal gezielt Situationen suchen, in denen du durch Hundeablenkung mit Chef übst. Naja und nochmal zum Spielverhalten: entweder würde ich ihn in einer Spielstunde von dem Trainer beobachten und beurteilen lassen, um herauszufiltern, was am Charakter liegt und was man noch beeinflussen kann. Oder eben direkt mal einen privaten Trainer ins gewohnte Umfeld holen, einen Hundekumpel bestellen und dabei das ganze analysieren lassen. Privater Trainer hört sich immer erst so schlimm an...aber ich hatte auch das Glück eine echt kompetente Trainerin für wenig Geld zu finden - war ein tolle Erfahrung und nun weiß ich genau an wen ich mich wenden kann, wenn ich mal wieder nicht voran komme;)
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #15
Ja, dass Aufräumen muss ich meinem kleinen auch noch beibringen :D

Ich bin schon dabei nach einer passenden Hundeschule zu suchen aber das mit dem privat Trainer hört sich auch sehr gut an, ich kann ja beides in Anspruch nehmen, Schule und privaten Trainer. Ich denke so kann ich einen optimalen Erfolg (hoffentlich) erziehlen. In der Spielstunde lernt er mit mehreren Hunden klar zu kommen und sich dennoch zu konzentrieren und der private Trainer kann speziell auf seine "Probleme" eingehen. Ich denke das wäre wohl das beste.
 
  • Hundeschule, Hundetreff oder einfach nur in den Park? Beitrag #16
Was die Sache mit Park oder Hundeschule angeht wurde denke ich das meiste schon gesagt, nur ein paar Kleinigkeiten, die mir wichtig sind:
- je früher, desto besser. Im Prinzip ist das Spielverhalten deines Hundes ein Fehlverhalten und je länger es sich festigt, desto schwieriger es nachher weg zu bekommen
- Auch Hundeschulen haben Spielgruppen oder machen Einzeltermine bei solch speziellen Problemen und ich denke, ein Hundetrainer an deiner Seite - zumindest für den Anfang - und ein handverlesener Spielpartner sind besser als variierende Fremde Hunde, zumindest für den Anfang (soll nicht heißen, dass er zu denen nicht hin dürfte).
- Wenn ihn neue Gerüche schon unaufmerksam machen würde ich erst recht in die Hundeschule gehen, aber auch öfter fremde Wege laufen, ihn einfach mit Neuem konfrontieren, aber nicht überfordern. Wenn er dadurch unkonzentriert wird - Schleppleine ran.

Und noch was zum Verhalten deines Hundes allgemein, was mir hier so auffällt:
Bei ihm ist ledigdlich das Problem das er mit anderen Hunden zu rabiat umgeht, zu aufdringlich ist und eben sich leicht ablenken lässt (jedenfalls in Anwesenheit anderer Hunde).
So beschreibst du die Situation hier in jedem Post, ich finde aber, das klingt etwas zu sanft. Der Beschreibung nach ist er nicht einfach etwas tollpatschig und grob, sondern - auch in Anbetracht des Alters - in der Pubertät. Das Rammeln, das grobe Spiel, der Übermut - das sind Zeichen für Respektlosigkeit, im Falle vom Rammeln vielleicht auch ein Hormonüberschuss dank läufiger Hündin.
Aber auf die leichte Schulter würde ich das nicht nehmen und einfach nur als grob abtun - dein Hund fängt gerade an sich richtig zu behaupten, was auch dir noch Freude bescheren wird ;). Ich würde ihm das Rammeln sofort untersagen, sobald er nur Anstalten macht die Pfote aufzusetzen. Da würde ich mich gar nicht erst auf die anderen Hunde verlassen. Entweder macht der andere nichts oder deiner bekommt so eine eingeschenkt, dass er erst recht misstrauisch mit fremden Hunden wird.
 
Thema:

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