- Hund abgeben - einen Gefallen tun? Beitrag #1
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Kalico
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Hallo zusammen 
langsam bin ich echt ratlos und zweifel schon an mir selber... Wir haben einen Hund zur Pflege aus Rumänien, 5 Monate alt der bisher nur Kontakt zu seinen Geschwistern in einer Scheune hatte. (Wir möchten ihn auch gerne übernehmen...)Er ist dort groß geworden, bis wir ihn mit 5 Monaten zu uns holten. Am Anfang war er total ängstlich, was ich natürlich vollkommen verstehen kann. Nun, nach einer Woche, scheut er immer noch den Kontakt zu Menschen. Er lässt sich streicheln, hat auch schon Fortschritte gemacht. "Früher" hat er die Rute immer ängstlich eingezogen, egal was man gemacht hat. Er hat immer einen traurigen Blick..es bricht mir fast das Herz. Wir waren auch mit ihm beim Tierarzt - die ersten Sätze die er gesagt hat, waren, dass er ihm garnicht gefällt. So verhält sich kein Welpe und wenn sich das nicht bessert, sollte ich in 2 Wochen (jetzt nur noch eine Woche) wiederkommen. Mello,so heißt er, hat Angst vor allem. Er traut sich nicht zu kommen, man kann ihn nur durch Leckerchen motivieren, wenn überhaupt. Jetzt traut er sich garnicht mehr in die Küche.. wenn meine Eltern z.B. in der Küche sind, rennt er sofort weg. Wenn überhaupt jemand in der Küche ist, geht er erst garnicht zum Napf... Er wartet so lange, bis er "freie Bahn" hat und tut so, als wäre er in einem Löwenkäfig - jeden Moment könnte eine Mietze kommen und ihn erledigen.. Ich muss aber sagen, dass sich das Verhalten draußen geändert hat. Er läuft nun brav an der Leine, macht sein Geschäft sogar draußen. Vorher saß er nur rum und er war regelrecht ein Rumschlepphund..
Mich macht es einfach so traurig. Wir haben im Haus eine Züchterin, die sich den Kleinen angeguckt hat. Sie war auch sofort dran, dass das kein normales Welpenverhalten ist, er einen Knacks hat und sie ihn sofort abgeben würde, wenn sie ich wäre...
Ich hänge wirklich an dem Welpen, obwohl er diese "Liebe" zu mir wohl noch nicht hat. Ich habe mir seit Jahren einen Hund gewünscht, alles war geplant - er ist wirklich mein Wunschhund. Er soll es schön bei mir haben, aber es sieht einfach alles nicht danach aus.. er sitzt nur noch im Körpchen, macht überhaupt garnichts. Er frisst nicht mehr, trinkt auch nicht weil ständig welche in der Küche sind. Wir können ja auch nicht immer weggehen... auch wenn er durch den Flur geht bzw sich mal traut, muss er am Wohnzimmer vorbei. Wenn dort dann auch jemand sitzt, geht er wieder zurück...
Was soll ich nur tun
Was würdet ihr machen? Ich weiß wirklich nicht mehr weiter... bräuchte er vielleicht einen anderen Hund an dem er sich orientieren kann? Ich würde ihn auch abgeben... ich will nur, dass er sein Dasein nicht traurig im Körpchen fristet. Es tut mir so weh...das ist doch kein Hundeleben. 
Traurige Grüße
langsam bin ich echt ratlos und zweifel schon an mir selber... Wir haben einen Hund zur Pflege aus Rumänien, 5 Monate alt der bisher nur Kontakt zu seinen Geschwistern in einer Scheune hatte. (Wir möchten ihn auch gerne übernehmen...)Er ist dort groß geworden, bis wir ihn mit 5 Monaten zu uns holten. Am Anfang war er total ängstlich, was ich natürlich vollkommen verstehen kann. Nun, nach einer Woche, scheut er immer noch den Kontakt zu Menschen. Er lässt sich streicheln, hat auch schon Fortschritte gemacht. "Früher" hat er die Rute immer ängstlich eingezogen, egal was man gemacht hat. Er hat immer einen traurigen Blick..es bricht mir fast das Herz. Wir waren auch mit ihm beim Tierarzt - die ersten Sätze die er gesagt hat, waren, dass er ihm garnicht gefällt. So verhält sich kein Welpe und wenn sich das nicht bessert, sollte ich in 2 Wochen (jetzt nur noch eine Woche) wiederkommen. Mello,so heißt er, hat Angst vor allem. Er traut sich nicht zu kommen, man kann ihn nur durch Leckerchen motivieren, wenn überhaupt. Jetzt traut er sich garnicht mehr in die Küche.. wenn meine Eltern z.B. in der Küche sind, rennt er sofort weg. Wenn überhaupt jemand in der Küche ist, geht er erst garnicht zum Napf... Er wartet so lange, bis er "freie Bahn" hat und tut so, als wäre er in einem Löwenkäfig - jeden Moment könnte eine Mietze kommen und ihn erledigen.. Ich muss aber sagen, dass sich das Verhalten draußen geändert hat. Er läuft nun brav an der Leine, macht sein Geschäft sogar draußen. Vorher saß er nur rum und er war regelrecht ein Rumschlepphund..
Mich macht es einfach so traurig. Wir haben im Haus eine Züchterin, die sich den Kleinen angeguckt hat. Sie war auch sofort dran, dass das kein normales Welpenverhalten ist, er einen Knacks hat und sie ihn sofort abgeben würde, wenn sie ich wäre...
Ich hänge wirklich an dem Welpen, obwohl er diese "Liebe" zu mir wohl noch nicht hat. Ich habe mir seit Jahren einen Hund gewünscht, alles war geplant - er ist wirklich mein Wunschhund. Er soll es schön bei mir haben, aber es sieht einfach alles nicht danach aus.. er sitzt nur noch im Körpchen, macht überhaupt garnichts. Er frisst nicht mehr, trinkt auch nicht weil ständig welche in der Küche sind. Wir können ja auch nicht immer weggehen... auch wenn er durch den Flur geht bzw sich mal traut, muss er am Wohnzimmer vorbei. Wenn dort dann auch jemand sitzt, geht er wieder zurück...
Was soll ich nur tun
Traurige Grüße