Sturmopfer

Diskutiere Sturmopfer im Wildvogel Forum Forum im Bereich Vogel Forum; Komisch bei mir hats gut gklappt.:eusa_think:
  • Sturmopfer Beitrag #21
Komisch bei mir hats gut gklappt.:eusa_think:
 
  • Sturmopfer

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  • Sturmopfer Beitrag #22
  • Sturmopfer Beitrag #23
Das ich höchstens gut um so einen empfindlichen Vogel umzubringen, bloss sein lassen und auf die Profis hier hören alles andere kann mächtig in die Hose gehen.
 
  • Sturmopfer Beitrag #24
Hallo,

wie geht es dem Kleinen denn inzwischen, gibts mal ein Update?;)
 
  • Sturmopfer Beitrag #25
Hallo,

wie geht es dem Kleinen denn inzwischen, gibts mal ein Update?;)

Hier ist inzwischen keine Fliege mehr sicher, die ganze Familie ist auf der Jagd....
Erstaunlicherweise lebt der kleine Kampfzwerg immer noch. Sobald er ein Geräusch hört, reisst er seinen Schnabel weit auf und macht recht lautstark auf sich aufmerksam. Momentan stehen Heimchen, Drohnenlarven und Fliegen auf dem Speiseplan, alle 3/4 Stunde und nachts alle 3 Stunden ein neues Wärmekissen....
Gääähhhn, gute Nacht. Der nächste Bericht folgt.
 
  • Sturmopfer Beitrag #26
Klasse, das freut einen doch, wenn die Mühe fruchtet:clap:

Wünsche gutes Gelingen, den Kleinen groß zu bekommen.
 
  • Sturmopfer Beitrag #27
Off-Topic
Blöde Frage von einem Laien, wozu soll das gut sein?
Die Frage ist nicht doof. ;)

Antwort: Antikörper.
Jedes frisch geborene Tier benötigt umgebungsspezifische Antikörper für die Immunabwehr.
Bei Säugetieren ist es die Kolostralmilch. Diese wird von einem Muttertier nur wenige Stunden nach der Geburt abgegeben.
Deshalb ist es auch in der Landwirtschaft z.B. unglaublich wichtig, dass junge Kälber nach der Geburt bei der Kuh trinken- und zwar nur bei der eigenen Mutter, denn nur sie hat die Antikörper, die für genau diesen Stall, in dem sie stehen, notwendig sind.
Bei Vögeln werden die Antikörper über den Speichel verabreicht.
Und genau hier liegt das Problem, weshalb es eigentlich keinen Sinn macht.
Denn auch wenn die Bakterien im menschlichen Speichel den Vögeln nicht schaden, so bringen sie ihnen trotzdem nichts, da
1. die Zusammensetzung eine völlig andere ist
2. wir Säuger sind, keine Vögel


Ich habe es so auch noch kennengelernt, dass man in das Futter spucken soll.. und ich glaube auch nicht, dass es schädlich ist, denn sonst wären denjenigen, die das machen, haufenweise Vögel eingegangen, was definitiv nicht der Fall ist.
Aber ich kann mir auch einfach nicht vorstellen, dass es etwas bringt.
 
  • Sturmopfer Beitrag #28
Danke, dass ist doch mal eine Erklärung.

Selbst wenn es etwas bringen würde, hört es sich zumindest nicht wirklich lecker an :?.
 
  • Sturmopfer Beitrag #29
Off-Topic


Antwort: Antikörper.
Jedes frisch geborene Tier benötigt umgebungsspezifische Antikörper für die Immunabwehr.
Bei Säugetieren ist es die Kolostralmilch. Diese wird von einem Muttertier nur wenige Stunden nach der Geburt abgegeben.
Deshalb ist es auch in der Landwirtschaft z.B. unglaublich wichtig, dass junge Kälber nach der Geburt bei der Kuh trinken- und zwar nur bei der eigenen Mutter, denn nur sie hat die Antikörper, die für genau diesen Stall, in dem sie stehen, notwendig sind.
Bei Vögeln werden die Antikörper über den Speichel verabreicht.
Und genau hier liegt das Problem, weshalb es eigentlich keinen Sinn macht.
Denn auch wenn die Bakterien im menschlichen Speichel den Vögeln nicht schaden, so bringen sie ihnen trotzdem nichts, da
1. die Zusammensetzung eine völlig andere ist
2. wir Säuger sind, keine Vögel


Ich habe es so auch noch kennengelernt, dass man in das Futter spucken soll.. und ich glaube auch nicht, dass es schädlich ist, denn sonst wären denjenigen, die das machen, haufenweise Vögel eingegangen, was definitiv nicht der Fall ist.
Aber ich kann mir auch einfach nicht vorstellen, dass es etwas bringt.

Die hervorgehobene Aussage wage ich aber ganz erheblich zu bezweifeln. Sicherlich schaden die unzähligen Bakterien im menschlichen Speichel den Vögeln. Selbst bei unseren erwachsenen Ziervögeln, deren Besitzer sie aus dem eigenen Mund füttern oder sie zwischen ihren Zähnen herumpulen lassen, kommt es häufig zu schwerwiegenden bakteriellen Infektionen.

Umso mehr Schaden können sie bei Nestlingen anrichten, deren Immunsystem noch instabil ist.
 
  • Sturmopfer Beitrag #30
Unser kleiner Pieps hat es leider nicht geschafft. Nach einer Woche und deutlicher Gewichtszunahme ging es ihm heute morgen sichtlich schlecht und am Nachmittag ist er dann verstorben.:( Nun hat er Grab in unserem Garten.

Danke noch einmal an alle, die uns in der Zeit mit Rat und netten Worten zur Seite gestanden haben. Einen Versuch war es wert...
Auf jeden Fall haben wir viel dazu gelernt.
 
  • Sturmopfer Beitrag #31
Das tut mir leid. :( Hoffentlich kannst du deine Töchter damit trösten, dass ihr alles richtig gemacht habt und diese kleinen Würmchen so empfindlich sind, dass man sie trotz allergrößter Mühe nicht immer durchbringen kann...
 
  • Sturmopfer Beitrag #32
Off-Topic
@ mariama:
Ich möchte das nicht einfach so stehen lassen, deshalb besser spät als nie:
Ich schrieb ja: "auch wenn". Ob da jetzt Schäden entstehen oder nicht, kann ich persönlich nicht beurteilen, auch wenn man davon in der Ziervogelhaltung weiß.
Ich weiß bloß, dass die Nestlinge in gewissen Pflegestellen, die mit Speichel im (ersten) Futter aufgezogen wurden, keine ersichtlichen Schäden davon trugen.
Wieviele es waren kann ich auch bloß schätzen..jedenfalls nicht wenige- letztlich wird das statistisch aber trotzdem nicht relevant sein.

Aber da sich mir der Sinn dieses Futtereinspeichelns eh entzieht, sehe ich auch keinen Grund das zu empfehlen.

Ich möchte es nicht gut heißen, sondern nur anmerken, dass mir noch kein Wildvogel untergekommen ist, der Schäden davon trug.
 
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