Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund

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  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #1
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Schaafsbier

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Hallo, gerade erst neu und auch schon mein erstes anliegen an euch :p

Es geht mir halt darum, das ich schon seid einigen Monaten am Überlegen bin, ob ich mir ein Schäferhund zulege.
Auf dieser Idee kam ich an, da wir selber schon einen Schäferhund als Besuch hatten und ihn dann auch übernommen haben, da ein Familienmitglied des Vorigen Besitzers eine Allergie gegen Hundehaare hatte.
Wir hatten diese Hündin schon knapp 2 Monate gehabt und mussten Sie wegen Geldmangel ebenfalls ins Tierheim geben, was mir dadurch auch leid tat.
Das war vor ca 12 Jahren gewesen.

Direkt jetzt treten bei mir einige Fragen auf, worauf ich auf einem Kauf achten sollte, sowie auch meine Momentane lage..


Zur Zeit bin ich Arbeitslos, daher hätte ich auch ne menge Zeit für den Deutschen Schäferhund..hätte auch das Geld dazu... da ich eh der sparsame in der Familie bin.
Ich habe mich auch wenig in die Krankheiten bei dem Deutschen Schäferhund reingelesen und verstehe das auch alles.

Ich stelle euch mal meine Fragen :

Wie lange kann der Schäferhund alleine bleiben?
Worauf muss ich direkt achten beim Kauf wegen der HD und ED..? das sind die Dysplasien oder so ähnlich.. die erkrankungen beim Schäferhund.
Wieviel müsste ich für einen Welpen ausgeben?...
Wie hoch werden die Monatlichen oder Jährlichen Hundesteuer sein?
Muss der Welpe in einer Hundeschule?
Sollte ich mir eher einen älteren Hund holen (ungefähr 2 Jahre jung)?
Da ich Großstädter bin.. sollte der Hund eher in einem Haus oder Wohnung sein?..



Es schießen mir gerade diese Fragen durch den Kopf wo ich mir selber sage, Nein du sollst dir kein Hund holen...


Ich hoffe, ihr könnt mir in dem Sinne auch helfen...

Liebe Grüße
Mike Alias Schaafsbier
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund

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  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #2
Grüß dich!

Schön, das Du ins Forum gefunden hast und dich vorweg informieren möchtest. Hast du denn bestimmte Anforderungen an den Hund? Soll es "einfach nur" ein Familienhund werden oder hast du auch sportliche Ambitionen und möchtest sogar auf Wettkämpfe gehen?
Dementsprechend müsstest du dich zwischen der Hochzucht und der Leistungszucht entscheiden.

Ich versuche mal auf die Fragen ein wenig einzugehen:

Wie lange kann der Schäferhund alleine bleiben?

Das hängt von der Erziehung ab. Bei Welpen übt man das Alleinesein im Sekundentakt...Raum verlassen, wieder zurück kommen...etc. also wirklich in ganz kleinen Schritten und es wird immer ein wenig gesteigert. Da es durchaus im Berufsleben stehende Personen gibt, die Schäferhunde halten, kann der Hund auch bei entsprechender Erziehung 8 Stunden oder mehr alleine sein.

Worauf muss ich direkt achten beim Kauf wegen der HD und ED..?

Diese beiden Dinge würde ich auf jeden Fall beim Züchter anfragen und wenn möglich auch die Untersuchungspapiere dazu zeigen lassen. Auch das Ansehen der Elterntiere und die Umgebung in der die Welpen aufwachsen würde ich mir unbedingt anschauen.

Wieviel müsste ich für einen Welpen ausgeben?

Für einen Welpen von einem registrierten Züchter schätze ich so 800 bis 1000 Euro.

Wie hoch werden die Monatlichen oder Jährlichen Hundesteuer sein?

Kann man pauschal nicht beantworten, das kommt auf die Hundesteuer drauf an. Am besten mal beim zuständigen Amt für deinen Wohnsitz anfragen.

Muss der Welpe in einer Hundeschule?

Müssen nicht, ich würde aber empfehlen, eine gute (!) Hundeschule zu besuchen. Ein guter Grundgehorsam ist wichtig und wenn es eher in die sportliche Richtung gehen soll, ist es sogar notwendig, die Begleithundeprüfung abzulegen.

Da ich Großstädter bin.. sollte der Hund eher in einem Haus oder Wohnung sein?

Das kommt drauf an, wie der Hund ausgelastet werden kann. Ein Hund kann mit entsprechender Bewegung durchaus auch in einer Stadtwohnung glücklich sein.

Entschuldige bitte den ungenauen Text, aber ich bin kurz vorm Einschlafen.

LG Foss
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #3
Also vieles hat Foss ja schon angeschnitten, was mir aber etwas zu bedenken gibt (nimm es bitte nicht persönlich) das du nicht in Arbeit stehst.
Ich habe seit Oktober eine Schäferhündin (Hochzucht), wir bekamen sie als 1 Jahr alt war. Wir haben sie ca 7 Monate und hat uns schon locker 900€ an Tierarzt Spezialfutter und und und gekostet, das war selbst für uns hart, obwohl wir beiden arbeiten. Die kastration und das HD Röngten ist da noch nicht mit drin. Was ich damit sagen will ist das wenn man jeden Monat 100€ Tierarztkosten hat, und dazu noch wie bei mir 120€ Futterkosten dazu kommen, es schnell an die Substanz gehen kann.
Ein Hund kann schnell mal teuer werden und gerade der Schäfi hat sehr viele Erbkrankheiten inzwischen. Eine Garantie für einen HD freien Hund hast du leider nie, da selbst wenn die ganze Line Frei ist, es immernoch zu HD kommen kann in den Würfen.
Ein Schäferhund ist toll, vom Wesen her und der Anhängigkeit, aber er ist auch kein einfach Hund, sie bleiben lange vom Kopf Welpen und benehmen sich dem entsprechend. Sie haben ihren eigenen Kopf, und wollen aber arbeiten.


Lg Yvi
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #4
Hallo,
schwer zu erkennen - ich bin Schäferhund Liebhaber und Halter.

Der dt. Schäferhund ist eine prachtvolle und sehr arbeits intensive Rasse. Wenn du einen tollen und sehr nahen Begleiter suchst, ist das sicher die richtige Rasse ABER von alleine wird dieser Hund nicht zu Kommissar Rex.

Ohne Erziehung, Ausbildung, Training, Auspowern und konsequenter Führung hat man sehr schnell einen frustrierten Schäferhund - und dieser wird aggressiv, unführig , unsozial und wird dann meist tatsächlich gefährlich für Menschen und andere Tiere. Und endet meist als Problemhund im Tierheim oder wird gar eingeschläfert.

Kein Hund sollte einfach so nebenbei gehalten werden, aber ein dt. Schäferhund DARF nicht nur so nebenher gehalten werden - wenn man einen willigen, gechillten und sehr wachsamen Partner haben möchte - und kein bissiges aggro Monster.

Mein (alt-) deutscher Schäferhund ist ein Traum, weil ich mein ganzes Lebenskonzept um die Haltung dieser Rasse gebaut habe.Nicht nur, daß sie mich zur Arbeit "begleitet". Sie ist im Prinzip meine gesamte Freizeit. Jeden Tag mind. 1 Stunde am Fahrrad - VOR dem Spazieren gehen. Dann abwechselnd Hundeplatz, Fährtensuche, zu Hause werden Intelligenz Spiele gemacht.....
Urlaub, Parties, sogar Geschäftsreisen immer mit Hund.

Natürlich kann sie alleine bleiben. Wenn ich mal ins Kino gehe oder aufs Oktoberfest - aber eigentlich vermisse ich sie dann schon auf dem weg dorthin.

Kennst du den Ausdruck WTP (Will to please) - also gefallen wollen. Das ist zutreffend - aber eigentlich müsste es MP (Must Please) heißen. Denn diese Rasse MUSS gefordert werden - jeden Tag - 12- 13 Jahre lang.

Soviel von mir zum Charakter und der Haltung an sich.

Nun sagst du du seist arbeitslos (was mir leid tut, ist immer doof) - aber ich denke du willst und wirst wieder arbeiten wollen. Vielleicht wäre es besser erst eine neue Arbeitsstelle zu finden und dann schauen ob in das Leben ein so aufwendiges Arbeitstier passt.

In meinem Bekanntenkreis habe ich einen jungen Mann, single - mit Schäferhund. Der Mann geht auch jeden Tag arbeiten (8 Stunden) und solange wartet der Hund eben zu Hause. ABER bevor er arbeiten geht steht er wegen des Hundes täglich 2 Stunden früher auf und geht joggen. Er rennt wie ein bekloppter nach der Arbeit nach Hause und bevor er etwas isst oder chillt - sieht man die zwei schon wieder auf dem Hundeplatz. Jede freie Minute widmet er sich dem Tier - und trotzdem hat er immer ein schlechtes Gewissen.....

Ja - das wollte ich dir mit auf deinen Gedankenweg geben,

liebe Grüße Suno
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #5
Hallo Mike und herzlich willkommen bei uns! :039:

Was mir gleich aufgefallen ist:

Es schießen mir gerade diese Fragen durch den Kopf wo ich mir selber sage, Nein du sollst dir kein Hund holen...
Solange du selbst gravierende Zweifel hast, solltest du den Gedanken in die Zukunft schieben. Erfahrungsgemäß hat der Bauch recht, wenn er sagt, dass es (zumindest derzeit) nicht hinhauen würde. Wenn deine Unsicherheit nur in fehlendem Wissen begründet liegt, kann man das natürlich ausräumen und mit der Anschaffung warten, bis man mit den nötigen Grundkenntnissen an den Start geht. ;)

Nebenbei stellt sich noch die Frage, ob der Schäferhund tatsächlich die richtige Rasse für dich wäre. Ich kann nicht beurteilen, wie gut du bereits über Schäferhunde informiert bist, aber generell sollte "Ich hatte einen zu Besuch, der war toll!" erst einmal nicht der ausschlaggebende Grund sein. Eine Rasse mit ihren Zügen und Eigenschaften besteht aus sehr viel mehr als einer Begegnung. Wenn du das also noch nicht getan haben solltest: Informiere dich eingehend über deine Wunschrasse, ihre Bedürfnisse (Unterforderung ist der größte Feind jedes intelligenten Hundes) und alle guten/schlechten Seiten an ihr, die natürlich immer im Auge des Betrachters liegen. Die einen finden z.B. einen wachsamen Schäferhund ganz super, der anschlägt, wenn sich jemand ihrem Haus nähert. Die Mieter eines Mehrfamilienhauses sehen das vielleicht schon ganz anders. ;)

Das Argument von Yvi ging mir ebenfalls durch den Kopf, aber in die andere Richtung, wobei der Kostenfaktor bei einem Hund keinesfalls zu unterschätzen ist. Natürlich braucht man nicht den Teufel an die Wand zu malen, aber man muss damit rechnen, dass etwas Unvorhergesehenes passieren kann (in Scherbe getreten, Ballen eingerissen, blöd auf die Nase gefallen, in einer unachtsamen Sekunde Müll gefressen, ein Infekt, was auch immer) und sollte in so einem Fall nicht gleich Sorgen um Miete und den gedeckten Tisch haben müssen. Aber um auf meinen Gedankengang zurückzukommen:

Ich habe mich gefragt, was aus dem Hund werden würde, wenn du wieder Arbeit findest und das womöglich sogar in Vollzeit. Ich gehe davon aus, dass etwas in der Richtung dein Wunsch sein wird. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass der Arbeitgeber mit einem Hund vor Ort konform geht, sofern der Job es überhaupt zulässt. Du bräuchtest jemanden, der sich in deiner Abwesenheit zumindest um die Grundbedürfnisse des Hundes (Gassi, Futter, etwas gegen Langeweile) kümmert, wenn er nicht 8-10 Stunden allein zu Hause bleiben soll, je nach Arbeitsweg. Das ist den wenigsten Hunden gegenüber fair. Manchmal arrangieren sich Hund und Halter mit der Situation und es funktioniert, darauf kann man sich aber nicht verlassen. Manche Hunde leiden richtig, wenn ihr Mensch nicht bei ihnen sein kann, andere suchen sich eine Aufgabe (z.B. Türen zerkratzen, Möbel ankauen), werden allgemein unangenehm oder bellen/jaulen stundenlang, wenn das Alleinsein nicht gefestigt ist. Solche Szenarien solltest du bestmöglich ausschileßen können. Selbstverständlich kann keiner 10-15 Jahre in die Zukunft planen, aber gerade bei der Anschaffung stellt sich die Frage, ob sie für das Tier sinnvoll und gerecht wäre, wenn man unter eventuell wackeligen Voraussetzungen startet.

Die Frage wäre auch, wie du wohnst. Eine größere Rasse würde ich persönlich nicht gerade im 3. Stock aufwärts ohne Aufzug halten. Der Spielraum liegt im Ermessen von Halter und ggf. Züchter/Abgabestelle, aber grundsätzlich sollte man beim Thema Treppen schon gründlich überlegen, wie gesund das auf Dauer für den Hund wäre bzw. ob Schäden möglich sind und was man anstellt, wenn es aus irgendwelchen Gründen dazu kommt, dass man ihn tragen muss.

Mobilität ist in der Stadt ebenfalls ein Thema, finde ich. Ob nun mit dem Fahrrad, dem Auto oder Bus, ist erst einmal zweitrangig. Wichtig finde ich nur, seine "Alltagszone" verlassen zu können. Ein Hund kann zweifelsfrei in einer Großstadt glücklich werden, allerdings muss man sich gezielt um die körperliche und geistige Auslastung kümmern können, wenn man nicht zufällig Wald, Wiese und Baggersee vor der Tür hat, was einem diverse Möglichkeiten eröffnet. Gerade aktive Rassen brauchen mehr als 3x täglich eine Runde um den Block oder einen gelegentlichen Ausflug in den Park um die Ecke. Da fehlt auf Dauer die Abwechslung und dafür muss man eben sorgen können. :)

Um den Bogen wieder zu spannen: Ich würde an deiner Stelle zuerst den Fokus auf eine neue Arbeitsstelle legen und wenn dir das gelungen ist (dafür drücke ich dir alle Daumen) danach schauen, ob sich ein Hund immer noch mit deinem Alltag vereinbaren lassen würde. Fido hätte am allerwenigsten etwas davon, wenn er von dir angeschafft würde und letzten Endes wieder "weg muss", weil es die Veränderung deiner Lebenssituation nicht mehr zulässt, dass ihr zusammen bleibt. Ich persönlich wünsche es keinem Halter, sich zwischen Arbeit (und damit Geld, Zukunft) und seinem geliebten Vierbeiner entscheiden zu müssen und daher würde ich nicht provozieren wollen, dass es vorzeitig dazu kommen kann.
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #6
Hallo zusammen,

Ich bedanke mich erstmal für eure Antworten.

Allerdings ist mir auch bewusst das ein Schäferhund nicht nur ein Haustier ist, sondern auch ein Familien Mitglied das einige Jahre dabei ist.

Suno, deine Antwort gefällt mir sehr sogar, darauf möchte ich auch sagen, das ich ebenfalls deiner Meinung bin und sie auch sehr schätze.. da du auch ganz gerne die Deutschen Schäferhunde magst...
Ich habe mir auch diese Sache gut überlegt und auch da sind meine Zweifel, ob ich das direkt packe.. aber man muss immer nach vorne schauen und nicht nur sagen, mach und das dann nicht machen ... man muss sich den Aufgaben stellen die man sich auferlegt hat..
Ich bin aber auch der Meinung das NICHT nur Schäferhunde solche Ausbildung erhalten sollten, sondern auch andere Große Hunderassen.

Den Focus auf der Arbeitstelle habe ich bereits und bin auch am Bewerbung schreiben...
Hier in der Stadt haben wir einige Anlagen, wie den Stadtpark, der direkt 10 minuten Fußweg von mir weit entfernt ist, ansonsten müsste ich ne halbe stunde laufen, bis ich hin zum Großen Park komme.
Also da gibs keine Probleme :D
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #7
Hallo,
es freut mich, dass dir meine Antwort gefallen hat. Und ich drücke dir beide Daumen für eine Arbeitsstelle, die dir zusagt

Also ich finde deine Posts seht vernünftig und wie gesagt ich will ohne Schäferhund nicht leben - und liebe sie sehr. Daher verstehe ich dich und denke auch, daß ein solches wundervolles Wesen sehr gut bei dir auf gehoben wäre.

Nur du solltest auch an Dich denken - Arbeit suchen und finden ist sehr schwer und anstrengend.
Wie wäre es denn, wenn Du erstmal wieder was findest - und es geht mir gar nicht nur ums Geld.
Ich kenne einige Arbeitslose von der Hundewiese, manche auch bereits auf Harz, die sehr wohl ihren Hund und sich ernähren und versorgen können.

Ohne Arbeit ist man nur irgendwann sehr traurig und fühlt sich so ungewollt....
Ich denke deshalb, daß so ein neues Familienmitglied deinen Focus verschieben würde und dir die Suche erschwert.

Bestimmt gelingt es Dir bald eine Anstellung zu finden und dann nimmst du die Herausforderung : Schäferhund an.

Und mit dem Training / Haltung gebe ich dir Recht - ich gehe sogar soweit , daß meine Vorstellung (s.Post unten) von Hundehaltung auf jeden Hund passt - ok natürlich läuft jetzt ein Chi oder Mops keine Stunde am Fahrrad und mit der Schutzhundeprüfung siehts auch schwer aus:silence: - aber auch sie müssen alle ausgelastet, erzogen und betütelt werden:mrgreen:
Nur der dt. Schäferhund braucht halt sehr viel davon:clap:

LG Suno
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #8
Huhu und willkommen :)

Was mir als erstes aufgefallen ist

Zur Zeit bin ich Arbeitslos

Alles kein Problem, aber ihr habt doch schonmal einen Hund deswegen, wegen dem Finanziellen, abgeben müssen. Was hat sich jetzt daran geändert das du ihn jetzt halten kannst?
Die Zeit die du dadurch hast ist Bombe, was dann die andere frage aufkommen lässt, was machst du wenn du Vollzeit arbeiten gehst? Was passiert dann mit dem Hund?

Ich weiß, blöde Fragen, aber ich finde die solltest du dir momentan beantworten können.
Und da du noch selber an dir selber zweifelst, wird das ganze noch Komplizierter ;)

Schäferhunde sind wundervolle Hunde, da schließe ich mich dir an :)
Aber es kann immer und schnell passieren, das du mal kostenintensivere Tierarztbesuche hast. Kenne ich ja von meinem Tollpatsch :lol:

Will dir nichts mies reden, aber... lieber zuviel nachdenken als das du dich wieder von deinem Tier trennen musst
LG
Edit: Ich sehe grade suno und Morastbiene waren flinker ^^
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #9
Off-Topic
Und mit dem Training / Haltung gebe ich dir Recht - ich gehe sogar soweit , daß meine Vorstellung (s.Post unten) von Hundehaltung auf jeden Hund passt - ok natürlich läuft jetzt ein Chi oder Mops keine Stunde am Fahrrad und mit der Schutzhundeprüfung siehts auch schwer aus:silence: - aber auch sie müssen alle ausgelastet, erzogen und betütelt werden:mrgreen:

Und doch grasierte hier mal irgendwo ein Youtube-Video von einem Chihuahua, der Schutzdienst super gemacht hat :D Aber ich gebe zu, ist wohl eher die Seltenheit :D


Das Geld find ich jetzt erstmal zweitrangig - gibt so manchen Studenten, der weit weniger zur Verfügung hat als ein Hartz IV-Empfänger und trotzdem einen Hund versorgen kann. Wichtig wäre dann nur, dass man halt im Falle dass... irgendeine Quelle anzapfen kann.
Also wenn spontan 300 Euro fällig werden muss man das Geld irgendwo her bekommen. Eltern, Freunde...

Und dass du halt auf Arbeitssuche bist. Ein Hund lenkt dich davon ab. Garantiert. Was ja nicht gerade förderlich wäre.
Und wenn es jetzt doch klappt mit Arbeit ändert sich dein Leben von einem Tag auf den anderen. Ob sich das mit Hund vereinbaren lässt ist fraglich und genau das solltest du deinem Hund und dir ersparen. Warte lieber ab bis du weißt dass es passt, dann kannst du dir immer noch einen holen, es läuft dir ja nicht weg ;)
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #10
Die Fragen, was mit dem Hund passieren wird, wenn ich Arbeiten bin.. hätte ich einige Freunde, die sich um den Hund mit kümmern würden, die würden mir auch da helfen, mit ihm Gassi gehen u.s.w.

Wie ich jetzt dazu komme, das ich den Hund halten kann ist einfach und auch klar ausgedrückt:
Ich wohne zur zeit noch bei meiner mutter Zuhause und habe sehr wenig Verbrauch vom Geld, das bedeutet das der Hund ebenfalls Nahrung, Spielzeug hat.
Wie gesagt, bin ich ein Sparsamer Mensch und achte auch sehr drauf, was ich kaufe für mich selbst.. ich komme mit knapp 400 Euro sehr gut um die runden, da ich ja auch jeden Cent 3x Umdrehe und mir die Preise in den Läden anschaue.
Ich wurde so von meiner Mutter erzogen .. und ihr danke ich da ihr auch dafür.

Wieso wir diese Hündin Leika abgeben mussten, war nicht nur des Geldes wegen. Unser Vermieter war mit dran beteiligt gewesen und Leika hatte keine Papiere gehabt, geschweige bekamen wir vorm Vorbesitzer nicht.
Da sie Probleme bei den Hinterbeinen hat.. ich schildere euch das mal :
Wir saßen zusammen im Wohnzimmer, auf einmal kam die Hündin Leika rein und wimmerte vor schmerzen, dabei bekamen wir mit das Sie ihre beiden Hinterbeine nicht bewegen konnte.. Vermutlich wegen des Massiven schmerzes. Da Sie keine Roten SV papiere besaß denke ich jetzt, das Sie ebenfalls an Hüft Dysplasie leidete.
Damals waren wir noch in dieser sichtweise Unerfahren..
Ich habe mich in den letzten Wochen Intensiv damit beschäftigt, was auf mich zu kommt, wenn ich mir den Schäferhund hole.
einige Erkrankungen durchgelesen, einige Forenbeiträge durchgelesen und vieles mehr.

Ich möchte schon gerne wissen mit was ich mich befassen möchte, daher habe ich mich bei unseren Tierheim einige Informationen geholt...

Auch, ich habe mich mal ein wenig bei mir in der Gegend umgeschaut, wer wo Welpen oder maximal 10 Monatige Hunde verkauft / abgibt.
Da habe ich auch schon einen Interessanten Rüden gefunden :
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #11
Also ich finde, von 400 Euro kann man auch ganz gut leben, je nachdem wo man wohnt. Aber unmöglich ist es nicht. Die meisten hier haben nur Bedenken, weil ein Hund ganz schnell auch mal viel Geld kosten kann. Beispiel: Mein Hund tritt sich nen Dorn ein, den wir nicht rauskriegen: 70 €. Er verrenkt sich beim Spielen das Kreuz: 100€.
Und DA sind 400€ halt schnell weg, egal wie sparsam man ist. Dann ist ein Schäferhund auch nicht unbedingt ein kleiner Hund. Das heißt, er braucht auch mehr Futter. Und wenn du hochwertig füttern oder barfen willst bist du da bestimmt 70€ im Monat los.
Das sollte man einfach im Hinterkopf haben.

Ich denke jetzt mal nicht, dass das bei deiner alten Hündin HD war, meines Wissens kommt die eher schleichend. Aber so genau kenn ich mich da auch nicht aus, außerdem sind 12 Jahre ja lang genug ;)

Auch wenn du Freunde hast, glaub mir, die Wenigsten sind noch da, wenn er in seiner Jungspund-Phase ist ;) Da hinterfragen die Hunde und sind noch dazu voller Energie... das ist nicht immer einfach und vor allem will man sie auch nicht mehr jedem geben, wenn man sich mit Erziehung mal auseinander gesetzt hat.
Ich würde meinen Hund nur den Wenigsten anvertrauen.

Und dann ist halt auch die Frage, ob es für dich dann trotz Freunden noch möglich sein wird, den Hund zu halten. Wie oben schon gesagt, ist man 8-10h außer Haus, Arbeit an sich ist ja auch erschöpfend. Da musst du bitte so ehrlich zu dir sein und dich einschätzen. Schaffst du es im Notfall wirklich, jeden Tag um 5 aufzustehen, den Hund auszulasten, dann auf Arbeit zu gehen und danach direkt dasselbe? Eventuell sogar noch in der Mittagspause heimdüsen und den Hund auslasten... einfach ist das nicht, ich zum Beispiel würde mir da sehr schwer tun.

Von der Anzeige würde ich die Hände lassen. Bei einem Rassehund sollte man immer zu einem richtigen Züchter, das heißt, auch vom VDH zugelassen, gehen.
Ansonsten eben auch die Papiere von den Eltern zeigen lassen, sämtliche Untersuchungsergebnisse um Erbkrankheiten auszuschließen und so weiter.
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #12
mussten Sie wegen Geldmangel ebenfalls ins Tierheim geben

Achso gut, das mit der Krankheit hattest du nicht erwähnt ^^
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #13
Off-Topic
Von der Anzeige würde ich die Hände lassen. Bei einem Rassehund sollte man immer zu einem richtigen Züchter, das heißt, auch vom VDH zugelassen, gehen.
Ansonsten eben auch die Papiere von den Eltern zeigen lassen, sämtliche Untersuchungsergebnisse um Erbkrankheiten auszuschließen und so weiter.

Infano, in der Anzeige steht doch mit roten SV Papieren, von daher wird es wohl schon ein richtiger VDH Züchter sein. Manche Züchter geben nunmal auch Junghunde ab und das auch in den Kleinanzeigen.
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #14
Off-Topic
Ich bin nur über das Wort "Hobbyzüchter" gestolpert... Aber war auch noch sehr früh :D
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #15
Off-Topic
Ja kann ich ja verstehen Kleinanzeigen & Hobbyzüchter da läuten schon recht schnell die Alarmglocken:)


@TE

also ich würde mich auf jeden Fall mal mit dem Züchter in Verbindung setzten um ein bißchen was über die Zucht, den Hund und den Züchtern zu erfahren. Auch wenn es vielleicht nicht grade jetzt der Hund wird, bist du dann schonmal etwas informiert.
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #16
Hallo,

Sicherlich hat dieser Hund rote SV Papiere und da achte ich schon drauf .. wie gesagt, habe ich mich schon ein wenig rein gelesen im Thema Schäferhund :)..
Ich habe mich auch schon an den Besitzer gewandt um mehr zu erfahren, vielleicht bekomme ich eine Antwort auf meinem schreiben... Ich interessiere mich schon sehr dafür... und möchte auch noch ne menge dazu lernen...

was meinen Freunden angeht, denke ich mal, das ich nur einen oder zwei Involviere und mit denen dann auch die Befehle trainiere :)
Ich habe mich auch umgeschaut im Netz ob es bei mir ein Tierverband gibt.. es gibt einen .. und da werde ich mich auch mal dran wenden und nachforschen.
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #17
Schaafsbier, ich moechte mich nun auch mal dazu aeußern, obwohl ich mich eigentlich zurueck halten wollte.

So sehr ich deinen Wunsch auch nachvollziehen kann, denn es geht mir momentan nicht anders, möchte ich dir sagen, dass du da zu naiv ran gehst.
Ein Schaeferhund ist nunmal ein Leistungstier und braucht entsprechend wirklich viel Bewegung und auch geistige Auslastung, ich weiß du weißt das.
Aber das allein zu wissen ist nicht alles.
Grade wenn man arbeitslos ist, ich kenne auch diese Situation, hat man unmengen an Zeit und viel Langeweile. Dass man dann dazu bereit ist mit dem Hund den ganzen Tag durch die Gegend zu streifen und ihn sinnvoll zu beschaeftigen ist keine Frage. Das Problem wird nur sein, wenn du arbeitest, genau diese Zeit auch aufzuwenden.
Man moechte auch mal Zeit für sich haben, man moechte nach der Arbeit auch einfach mal auf der Couch sitzen und nichts tun.
Aber das ist dann nicht mehr.
Vor und nach der Arbeit hast du mit dem Hund zutun, und das nicht wenig. Außerdem moechtest du ja auch irgendwann mal ausziehen von zuhause, dann kommt noch der Haushalt und etwaige Sachen wie einkaufen etc dazu.
Dann musst du bei der Wahl deiner Wohnung darauf achten dass die Umgebung hundegerecht ist.

Ich hab hier zB auch einen kleinen Park um die Ecke, aber der reicht grade mal morgens für ne Pipirunde. Gut, ich kann hier ca eine Stunde Rundgang machen, aber danach ist auch alles abgegrast und weit und breit keine andere Moeglichkeit.
Ich in meiner Situation würde hier keinen Hund halten, solang ich kein Auto habe um auch mal laenger als 1 Std am Stueck gut Gassi gehen zu koennen ohne dabei die Haelfte der Zeit an der Straße verbringen zu muessen.
Du sagst zwar, dass du Freunde hast die du involvieren kannst, aber ganz ehrlich? Ich bin der Meinung, dass man sich keinen Hund zulegen sollte, wenn man nicht gewaehrleisten kann zur Not sich auch allein um den Hund kuemmern zu koennen. Es ist zwar toll, wenn Freunde einem helfen, aber man kann ihnen nicht abverlangen dass sie immer Zeit haben und sich auch im richtigen Maße um den Hund kuemmern, den DU wolltest.


Du solltest meiner Meinung nach deinen Wunsch auf die lange Bank schieben und ersteinmal mit beiden Beinen fest im Leben stehen.
Sprich einen Job haben und Zuhause ausgezogen sein. Dann weißt du auch, wie anstrengend so ein Alltag ist und kannst realistisch ueberlegen ob dort so ein Arbeitstier ueberhaupt rein passt.

Ich meine es nicht boese, aber ich bin in einer aehnlichen Situation wie du. Ich moechte wirklich gern einen Hund haben, da ich aber zur Schule gehe (Abitur) und alleine wohne, ist das momentan einfach nicht moeglich. Soviel Zeit hat man einfach nicht.

Waere es nun so dass du deinen Job haettest wo du ggf den Hund mitnehmen koenntest oder der Job ist wirklich nicht so anspruchsvoll (dann fehlt ja aber wieder Geld) waere das was anderes. Aber es ist immer leicht gesagt und gedacht "das geht schon" wenn man dann aber in der Situation wirklich drin steckt, dann sieht es einfach ganz anders aus.
Wie waers, wenn du es erstmal als Pflegestelle versuchst um zu schauen ob ein Hund jetzt (!) wirklich das Richtige ist?


Liebe Grüße
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #18
Nun ja rote Papiere sind keine Garantie auf einen gesunden Hund. Meine Maus hat auch rote Papiere und trotzdem ist sie vom Bauch her nicht fit. Hüften stehen noch aus. Dann gibt es einige Krankheiten da weiß man nicht mal vorher sie kommen. Cauda Equina, da kostet allein die Diagnose schon an die 500€ weil der Hund ins Ct dafür muss. Dann gibt es noch eine Rückenkrankheit wo ein Wirbel sich verschieben kann, der dann per op fixiert werden muss. Also da kommst du nicht weit mit 400€ im Monat.
Ich habe seitdem ich Diva habe, jeden Monat Tierarztkosten und es wird nicht weniger. Ich bin der Meinung Geld sollte einfach nicht an zweiter Stelle stehen sondern genauso weit oben wie Zeit und Auslastung. Was bringt das wenn man zeit hat, aber der Hund schmerzen hat und man die Tierarztkosten nicht zahlen kann? Es bringt rein gar nichts. Eine Op kostet nun mal jede Menge Geld und vielleicht zu denken das der Hund schon gesund sein wird, ist einfach nur blauäuig mehr nicht.
Wie gesagt VDH Papiere sind keine Garantie für irgendwas.
Wenn es dann doch mal Krankheiten gibt, dann heißt es meist das es auf keinen Fall von der Hündin kommen kann denn die ist ja gesund usw.

Was willst du machen wenn dein Hund vielleicht doch eine Op braucht? Oder wie bei meiner Hündin eine Bauchspeicheldrüsenunterfunktion (Erbkrankheit, muss aber nicht drauf getestet werden) hat und jeden Monat ca 120€ nur an Zusatzstoffen und Futter benötigt? Dazu kommen noch regelmäßiges Blutbild usw. Selbst ich hab selber bei mir streichen müssen damit ich hin bekomme( und noch sparen kann), hab mich nach alternativen schlau gemacht. Und einen Hungerlohn bekomme ich nicht.

Lg Yvi
 
  • Schäferhund Freund sucht Rat beim Kauf vom Hund Beitrag #19
Sicherlich steht auch Geld an oberste Stelle, daher verstehe ich eure Meinung auch und akzeptiere das... ich muss schon sagen, das ihr mich echt zur überlegung nochmal gebracht habt... mit dem Hund..
Das auch ein Hund krank werden kann ist verständlich und das wünsche ich keinem Herrschen oder frauchen..

Ich bedanke mich bei euch , das ihr mir etwas mehr die Augen geöffnet habt... mir ist auch klar das ich bis jetzt Naiv vorgegangen bin und das gebe ich auch sehr gerne zu.
Ich habe nächste Woche ein Termin beim Jobcenter.. und hoffe mal das was gutes dabei herauskommt ...
 
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