Hund "gerettet" was nun?

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  • Hund "gerettet" was nun? Beitrag #1
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cassioßeia90

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Hey, ich habe mal eine Frage an euch,

gestern hat jemand auf facebook gepostet, dass sie ihren hund sofort abgeben (also verschenken) möchte, da er sich nicht mit ihren anderen hunden verträgt...mir kam das (aufgrund ihrer genauen formulierung) etwas komisch vor und ich habe beschlossen mir den kleinen einfach mal anzusehen. ...wie ich es mir fast gedacht hatte, ist er in keinem besonders guten zustand, er ist ein knappes jahr alt, weder gechipt noch geimpft und wohnt mit mehreren kindern, hunden, katzen und sonstigen kleintieren in einer relativ kleinen wohnung, auch hat er eine wunde am kopf, die ihm einer der anderen hunde zugefügt hat, weil sie sich ja "nicht verstehen" -.- ....wenn ich mir seine konstitution so anschaue würde ich auch auf würmer tippen :/

...mir tat der kleine so leid, dass ich die besitzerin gefragt habe, ob ich ihn mal nen tag probeweise mitnehmen könnte um zu sehen wie er so ist (obwohl ich wusste, dass ich ihn nicht behalten kann, weil ich selbst schon einen hund habe, aber ich konnte das einfach nicht mit ansehen) ...nach nicht mal 5 minuten gespräch hat sie ihn mir mitgegeben und meinte wenn er mir gefällt, soll ich kurz anrufen und kann ihn direkt behalten.

...jetzt ist bei mir die überlegung, ob ich ihn ihr wieder zurück bringen soll, oder ob ich ihr sagen soll, dass ich ihn nehme und dann einem tierschutzverein übergebe, wie gesagt ich kann ihn auf keinen fall behalten, und bei freunden und bekannten hatte ich bisher auch keinen erfolg, ich möchte nur, dass es dem kleinen gut geht und fühle mich jetzt natürlich auch verantwortlich dafür :(

Vielleicht habt ihr nen rat für mich? ..ich wäre euch sehr dankbar :)
 
  • Hund "gerettet" was nun? Beitrag #2
huhu,

sorry aber ich muss erstmal kurz schlucken, es gibt schon schwach noch ausgedrückt, solche Kranken Menschen...

Was den kleinen Hund angeht, das du ihn erstmal bekommen hast, finde ich schon sehr gut.
Würde ich an deiner stelle sein, würde ich dort anrufen und auch sagen, das du ihn nimmst, danach direkt zum Tierschutzverein und die Sachlage schildern.

Geh am Besten zum Tierschutzverein, nimm den kleinen Racker mit und erzähl, was passiert ist.. nenn auch beim Verein die Adresse woher du ihn hast und die werden sich denke ich mal drum kümmern, das ebenfalls die anderen Tiere da weg kommen.

Solche Menschen muss man echt erstmal einige Blaue Augen verpassen...so denke ich ...

Tu das beste draus und hilf den kleinen Racker...

Liebe Grüße
Mike
 
  • Hund "gerettet" was nun? Beitrag #3
ich würde das an deiner Stelle auch direkt dem Vet-amt melden. Das hört sich ja schon fast nach animal hording an:?
Ich finds gut, dass du den Hund da rausgeholt hast. Konntest du sehen, in welcher verfassung die anderen Tiere waren?
 
  • Hund "gerettet" was nun? Beitrag #4
...die anderen hunde sahen etwas beser aus als er...ob sie jetzt aber geimpft sind oder so wage ich mal zu bezweifeln...

ich denke ich versuche ihn jetzt bei nem tierschutzverein mit ner privaten pflegestelle unterzubringen...ihn ins tierheim zu geben würde mir auch total leid tun, ich hänge schon richtig an dem kleinen, er ist echt ein totaler schatz
 
  • Hund "gerettet" was nun? Beitrag #5
Huhu,

Das kann ich mir total gut vorstellen, auch mir würde das herz in die kniescheibe rutschen, weil er einfach so knuffig ist... ist halt das Welpen Alter :D
 
  • Hund "gerettet" was nun? Beitrag #6
Denk bitte auch daran, zügig zum TA zu gehen - du hast selbst einen Hund und weißt nicht, ob dieser ansteckend ist. Außerdem scheint er eine Behandlung dringend nötig zu haben.
Aber toll, dass du ihn mitgenommen hast und zum TS bringen willst, wo er hoffentlich bald eine neue Familie findet.
Schade nur, dass die ehemaligen Besitzer sich vermutlich zügig einen neuen holen werden :?. Ich würde mir das mit dem Amt auch mal durch den Kopf gehen lassen und auch dem TS-Verein davon berichten.
 
  • Hund "gerettet" was nun? Beitrag #7
Hey, ja, das mit dem Amt werde ich mir auf jeden Fall mal durch den Kopf gehen lassen!

Ich bin gerade etwas unschlüssig, was ich machen soll, sagt mir doch einfach mal eure meinung dazu ;) ...ich habe eine interessentin (rentnerin, wohl mit haus und garten) die den kleinen gerne übernehmen würde...allerdings ist sie noch 2 wochen im urlaub und könnte ihn erst dann nehmen (kennt ihn bis jetzt nur von fotos). Gleichzeitig habe ich auch einen platz in einer netten pflegestelle bei mir in der nähe gefunden, die ihn sofort aufnehmen würden und dann eine geeignete familie für ihn suchen würden.

das problem ist, dass ich mit 2 hunden und gerade dem kleinen ziemlich überfordert bin und mein hund unter dem neuen mitbewohner ziemlich leidet :( ...das heißt, es wäre schon gut wenn der kleine racker zeitnah in ein neues zuhause kommt... ich hatte überlegt, ob ich ihn vielleicht an die pflegestelle gebe und den kontakt zwischen der interessentin und ihnen dann herstelle, sodass sie ihn nach ihrem urlaub dort erstmal in ruhe kennenlernen kann...ich mache mir nur sorgen, dass so viele und schnelle wechsel des zu hauses ein bisschen viel für den kleinen sind :/ was meint ihr?
 
  • Hund "gerettet" was nun? Beitrag #8
das problem ist, dass ich mit 2 hunden und gerade dem kleinen ziemlich überfordert bin und mein hund unter dem neuen mitbewohner ziemlich leidet
:(
...das heißt, es wäre schon gut wenn der kleine racker zeitnah in ein neues zuhause kommt... ich hatte überlegt, ob ich ihn vielleicht an die pflegestelle gebe und den kontakt zwischen der interessentin und ihnen dann herstelle, sodass sie ihn nach ihrem urlaub dort erstmal in ruhe kennenlernen kann...ich mache mir nur sorgen, dass so viele und schnelle wechsel des zu hauses ein bisschen viel für den kleinen sind :/ was meint ihr?

Ich würde diese Variante wählen, nicht zuletzt, weil eine seriöse Pflegestelle auch mehr Erfahrung bei Vermittlungen hat. Die wissen meist, worauf sie achten müssen, außerdem unterstehen sie dann vermutlich auch einem Verein, der bei der Vermittlung helfen kann, Kontrollen machen kann, einen entsprechenden Schutzvertrag aufsetzt usw.. Oder haben die Leute keinen Kontakt zu einem TS-Verein?
Natürlich musst du dennoch darauf achten, dass auch die Pflegestelle seriös ist, bevor du ihn hingibst.

Was den Stress angeht: Wenn deine Hunde darunter leiden tut der Kleine es vermutlich auch, wenn vielleicht auch nicht wahnsinnig auffällig. Für ihn ist das ja auch Stress, wenn die anderen ihn "nicht mögen" und vll öfter mal rumschubsen.
 
  • Hund "gerettet" was nun? Beitrag #9
Ich würde niemals einen Hund aufgrund von Fotos vermitteln. Die gute Frau hat keine Ahnung, auf was sie sich einlässt.

Und dann würde ich auch keiner Rentnerin einen so jungen Hund vermitteln, ohne sie zu kennen. Was, wenn sie gar nicht so fit ist und der Garten der einzige Auslauf bleibt den der Kleine kriegt?

Vermitteln ohne dass sich beide Parteien kennen lernen finde ich schon bei Auslandshunden schwierig...

Ich würde tatsächlich den Weg über die Pflegestelle gehen, auch wenn das unter Umständen eben noch einen kurzfristigen Wechsel bedeutet.

Was hat das Vet.Amt denn gesagt?
 
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