Ausreiten - gemeinsame "angst" überwinden

Diskutiere Ausreiten - gemeinsame "angst" überwinden im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hey :) Ich wollt fragen ob ihr vielleicht tipps habt,wie man sich beim ausreiten,in unserem fall erstmal schreittrunde,etwas absichern kann was...
  • Ausreiten - gemeinsame "angst" überwinden Beitrag #1
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Meli :)

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Hey :)
Ich wollt fragen ob ihr vielleicht tipps habt,wie man sich beim ausreiten,in unserem fall erstmal schreittrunde,etwas absichern kann was die kontrolle über das pferd betrifft. Hab zwar nicht wirklich angst,aber unser stütchen galoppiert wenn sie angst hat und man einen falschen tag erwischt am platz schon ab und zu runde für runde,ohne dass irgendein reiter einfluss drauf nehmen könnte
Ist zwar schon länger nicht mehr vorgekommen,trotzdem würde ich öfter spazieren gehen wenn ich wüsste dass es halt gibt wenn sie wieder eine solchr phase hat
Sorry für die überschrift,mir ist nichts besseres eingefallen :D
 
  • Ausreiten - gemeinsame "angst" überwinden Beitrag #2
Hey,
also wichtig ist, dass du sie auslastest...
und dass sie Respekt vor dir hat.
Wie klappt das, wenn du sie ins Gelände führst?
Oder wenn dich jemand führt? Mag anfangs komisch sein, kann aber für den ANfang eine große Hilfe sein...

Lg
 
  • Ausreiten - gemeinsame "angst" überwinden Beitrag #3
Also ausgelastet ist sie auf jeden fall,weil sie ist jeden tag auf der koppel und wir sind jeden tag bei ihr u longieren sie,reiten machen bodenarbeit,lassen sie in der halle laufen...
Mit führen lassen ists auch so,dass wenn wirklich was wär sie wegrennen würd
Beim normalen spazieren ist si meistens aufgeregt,mal mehr mal weniger
 
  • Ausreiten - gemeinsame "angst" überwinden Beitrag #4
Hey! Ich würde erst mal mit ihr spazieren gehen bis das schon mal sicher klappt. Du musst ihr natürlich genug Sicherheit vermitteln können, damit sie Dir nicht wegrennt. Und wenn dieses "Weg- Gerenne" erst mal drin ist, hat man es echt schwer. Am besten führst Du sie mit einer Trense oder einem Knotenhalfter, damit Du sie im Notfall besser halten kannst. Mit der Trense ist das allerdings so 'ne Sache. Nicht dass sie wegrennt und sich nachher auf die Zügel tritt. Was du machen kannst, wenn sie wegrennen will, ist jedes Mal eine Volte zu gehen oder ihren Kopf zu Dir zu ziehen um die Lauf- Richtung zu ändern. Zudem würde ich eine Gerte oder einen Stick mitnehmen, den Du ihr vor die Nase hältst, wenn sie Dir zu schnell wird. Eine andere Möglichkeit, ist, sie jedes Mal rückwärts zu richten, wenn sie das Rasen anfängt. Pferde gehen immer dahin, wo sie hin gucken und dadurch hat sie keine andere Wahl als in die Richtung zu gehen, die Du ihr vorgibst. Vertraut sie Dir denn auch, wenn ihr nicht ins Gelände geht? Vielleicht solltet ihr erst mal ein paar Gelassenheitsübungen machen und auch üben, dass sie dir frei folgt. (Auch im Trab oder wenn du die Richtung änderst). Als ich meine Stute neu bekommen hab, hab ich es so gemacht, dass mich jemand zu Fuß begleitet hat, der sie im Notfall halten konnte, was zum Glück nicht notwendig war. Natürlich ist bei dem ganzen jede Menge Geduld gefragt. Reden ist ja bekanntlich immer einfacher als Machen. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg! ;)
 
  • Ausreiten - gemeinsame "angst" überwinden Beitrag #5
Am besten führst Du sie mit einer Trense oder einem Knotenhalfter, damit Du sie im Notfall besser halten kannst. Mit der Trense ist das allerdings so 'ne Sache. Nicht dass sie wegrennt und sich nachher auf die Zügel tritt. Was du machen kannst, wenn sie wegrennen will, ist jedes Mal eine Volte zu gehen oder ihren Kopf zu Dir zu ziehen um die Lauf- Richtung zu ändern. Zudem würde ich eine Gerte oder einen Stick mitnehmen, den Du ihr vor die Nase hältst, wenn sie Dir zu schnell wird. Eine andere Möglichkeit, ist, sie jedes Mal rückwärts zu richten, wenn sie das Rasen anfängt. Pferde gehen immer dahin, wo sie hin gucken und dadurch hat sie keine andere Wahl als in die Richtung zu gehen, die Du ihr vorgibst.

Wenn mit Trense, dann am Besten zu Zügel über den Hals legen. Sind sie zu lang einen Knoten reinmachen.
Und dann an einem Zügel das Pferd führen. Wenn sie sich dann erschreckt und losrennt, rennt sie automatisch um dich rum.


Erschreckt sie sich dann richtig oder will sie einfach nur loslaufen? Wenn sie sich erschreckt bringt das rückwärts richten gar nichts. Welches Pferd geht schon rückwärts auf die mögliche Gefahr zu? Pferde sind immernoch Fluchttiere und die Flucht erfolgt nach vorne.
Dann eher eine Volte gehen und vorallem ruhig bleiben. Zeig ihr, dass sie bei dir sicher ist und dass sie sich um keine Gefahren kümmern muss.
 
  • Ausreiten - gemeinsame "angst" überwinden Beitrag #6
Erschreckt sie sich dann richtig oder will sie einfach nur loslaufen? Wenn sie sich erschreckt bringt das rückwärts richten gar nichts. Welches Pferd geht schon rückwärts auf die mögliche Gefahr zu? Pferde sind immernoch Fluchttiere und die Flucht erfolgt nach vorne.
So hab ich das auch nicht gesagt/ gemeint. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Pferde, wenn sie aufgeregt sind, gerne mal schneller werden. In diesem Fall würde ich das Pferd rückwärtsrichten.
 
  • Ausreiten - gemeinsame "angst" überwinden Beitrag #7
Kein Problem.
Reite sie in der Reitbahn und geh anschließend eine wirklich kleine Runde in Gesellschaft eines anderen Pferdes raus. Es findet sich meist leicht ein Partner für eine kleine Schrittrunde zum Trockenreiten. Diese Runde sollte deinem Pferd von Spaziergängen her bekannt sein.
Wenn du große Angst hat, bitte einen Stallkollegen euch zu Fuss zu begleiten. Hältst du es auf dem Pferd trotzdem nicht aus, welchselt ihr und du läufst.
Ansonsten kannst du ruhig zwischendurch mal absteigen wenn dir mulmig wird - ein schöner erzieherischer Effekt für das Pferd. Wichtig ist nur, dass du auf jeden Fall danach wieder aufsteigst.
Steigere die Runden immer ein wenig. In ganz kleinen Schritten, so wie du dich wohl fühlst.
Deine Gelassenheit und Sicherheit überträgt sich auf das Pferd!
Auch wenn du absteigst, weil du dich unwohl fühlst, beschäftige dich nicht mit dem Pferd, unterhalte dich mit deinem Mitreiter. Das beruhigt dich, bringt dich in eine gelassenere Körperhaltung und zeigt deinem Pferd, dass Absteigen eigentlich nur eine Unterbrechung und nicht etwas Wünschenswertes ist. Dein Pferd erhält durch dein Absteigen keine Extra-Aufmerksamkeit.
 
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