Probleme mit dem Einschätzen

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  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #1
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Arna

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So, ich glaube, ich muss ganz vorne anfangen, also sorry für die lange Einleitung :uups: Die Vorgeschichte: Angefangen habe ich mit dem Reiten als ich 7 war (Ich reite also seit 7 Jahren :) ) Angefangen habe ich in einer "Reitschule", wenn man das so nennen kann...... Dort war ich eigentlich immer nur fürs Putzten zuständig (während die Stallbesitzterin fein Kaffee getrunken hat), wer dort Turniere geritten ist musste nichts mehr machen (sprich ausmisten....das war dann meine Aufgabe). Reitstunden hatte ich nie, dafür, dass ich den Hof sauber gehalten habe, durfte ich mit einem 23-Jährigen, ehemaligen Rennpferd reiten (das so steif war, das er nicht mal einen Zirkel machen konnte..). Wenn die Besitzerin mal zusah, wurde ich immer schikaniert und erniedrigt (unabhängig von meiner Leistung) Das Reiten habe ich mir mit der Hilfe von einigen Bücher also mehr oder weniger selbst beigebracht :eusa_think:. Das ganze ging sechs Jahre so. Nachdem ich laaaange geübt hatte, nahm mich meine Tante, die selbst drei Pferde besitzt, regelmäßig mit ins Gelände. Schließlich habe ich dann vor ungefähr 4 Monaten den Stall gewechselt und habe meine Erste Reitbeteiligung bekommen. :060:Sally, so heißt die Dame ^^, ist ein Deutsches Reitpony (sie sieht zwar eher aus wie ein zierlicher Haflinger ;)) und damit perfekt für mich, da ich nicht wirklich groß bin. Sie wird von ihrer Besitzerin (der Stallbesitzerin) nicht geritten (einmal in der Woche sind Reitstunden auf ihr) und so kann ich jeden Tag kommen und Reiten wie ich will :). Uns steht ein Reitplatz zur Verfügung (wir sind noch nicht ausgeritten, aber das steht unmittelbar bevor :mrgreen:). Am Boden sind wir ein echtes Dreamteam, nur im Sattel fäng es dann an :(. Wir springen manchmal aus Spaß (was sehr gut klappt) und immer wenn ich sie reite versammelt sie sich und kaut mit viel Schaum vor dem Maul auf dem Gebiss. Eigentlich wäre ja alles gut, ich sehe wenn Sally etwas gut macht. Aber ich selbst habe nie das Gefühl etwas Richtig gemacht zu haben und so wird das Ganze recht Deprimierend... Ich weiß nicht ob (aber hoffe schwer ;)), dass ihr mir da helfen könnt :eusa_think:: Wie lerne ich mich richtig ein zu schätzen?? Vielen, vielen Dank an alle die sich die Mühe gemacht haben, sich meine lange Reit-Geschichte durch zu lesen :mrgreen: und vielen Dank für alle Antworten(schon im Voraus ^^)
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #2
Hallo superpapaya50, das war ja ziemlich fies, auf dem alten Reiterhof, du arme:( bekommst du selber auch Reitstunden? Oder schaut dir deine Tante beim reiten zu und gibt dir Tipps? Ich habe auch seit 1 1/2 Jahren eine RB. Ich bekomme regelmäßig Reitunterricht, und Nadine hat sich sofort an mich gewöhnt, wir sind ein super Team:mrgreen: mein Reitlehrer korrigiert mich sofort, wenn ich etwas falsch mache und zeigt mir, wie es richtig geht. Wenn du merkst, das es deiner Sally Spaß macht und sie nicht irritiert wirkt, denke ich, hast du alles richtig gemacht. Ins Gelände würde ich vorerst aber noch nicht alleine gehen, mach ich auch noch nicht. Lass sie aber im Wald auch gucken und nimm die zügel nicht immer kurz , es soll ja was schönes sein;) wenn sie kaut, ist es ein gutes Zeichen, auch wenn sie schnaupt. Rede mit ihr, Pferde hören unheimlich gut auf die Sprache:D Lasse die Zügel zwischendurch ganz lang und lobe sie, dann baut ihr Vertrauen auf! Außerdem gewöhnt sich Sally sehr schnell an dich und passt sich dir auch an, das merkst du. Viel Glück!
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #3
Hallo FERPN :D vielen Dank für deine Antwort, das hat mich echt gefreut :mrgreen: Reitstunden bekomme ich keine und meine Tante hat mir auch nie wirklich Tipps gegeben, bei mir hieß es einfach "Learning by doing" :eusa_think:. Gestern ging alles schief :089:, da hat mir eine Stallkollegin spontan eine "Reitstunde" gegeben :eek:. Ich glaube heute frage ich einfach die Stallbesitzerin, ob sie mir mal ein bisschen Parelli-Horsemanship beibringt, das kann ja nicht von Nachteil sein ;) Ich habe auch nicht vor, alleine ins Gelände zu gehen, aber wenn die anderen zusammen ausreiten gehen, schließe ich mich einfach mal an :). Und das mit den Zügeln mache ich immer so: Am Anfang (erste hälfte vom warmgehen im Schritt) reite ich immer mit durchhängenden Zügeln und in der zweiten hälfte des Ausgehen ganz einfach ohne Zügel und Steigbügel (Sally lässt sich rein durch Gewichtsverlagerung lenken :mrgreen:)
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #4
Hallo zusammen,

ich reite selber sehr gerne, vor allem in der freien Natur. Mir sind aber auf diesem Wege auch viele Tiere aufgefallen. Das letzte mal habe ich einen Waldkautz gesehen :D Habt ihr das schonmal gehabt? Ich war mit meinem Pferd im Wald reiten und wollte einfach das schöne Wetter genießen. Prompt kam mir ein Kautz entgegen. Ich habe daher auch Informationen auf der Webseite das geht auch ohne Werbung... nachgelesen und dort wirklich viel erfahren können.

Ich hoffe mein Post ist hier richtig :(

Lieben Gruß
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #5
Hm meiner Meinung nach braucht es Reitstunden um sich stetig zu verbessern. Selbsteinschätzung ist ganz nett, aber führt auf Dauer zu Selbstverschätzung.
Ein Tipp eines Außenstehenden bewirken manchmal Wunder.
Gib dir nen Ruck und nimm Reitstunden, man lernt nie aus ;)
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #6
ich würde allerdings jede Woche eine reitstunde nehmen, ruhig auch mit anderen, dann kannst du auch von ihnen lernen!;) was hat denn die stallkollegin gesagt? Reitest du mir Sattel, wenn ja, welcher und welche trense? Ich reite mit sidepull und Torsion sattel, es ist toll, das Sally sich mit gewicht lenken lässt, allerding würde ich auch mal mit bein und zügeln lenken, mach mit ihr einige dressurhaltunge, wie zb schulterherein, rückwärtsrichten, etc... Schicke Sally auch runter im trab und vorallem Galopp, viele Pferde reißen den kopf hoch und rasen nur noch im Hohlkreuz, das ist total schlecht für den rücken!:( versuche es, indem du die zügel über ihrem hals nach oben ziehst, ruhig und nicht ruckartig, wenn du merkst, sie drückt dagegen nach unten, kannst du die Hände absinken. Halte die Hände aber nicht höher, als deine schultern. Wenn sie wieder hoch kommt, kannst du es wieder machen usw.:) Lg
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #7
Hallo! Also sich auf ein neues Pferd einzustellen bedeutet für ein Pferd und den Reiter immer eine Umstellung. Aber ich denke, auch wenn du keinen Reitunterricht hattest, dass man sich selbst das reiten schon beibringen kann.. Bis mein Großer eingeritten wurde, hatte ich auch noch nie Unterricht. Und als ich mich drauf setzen sollte dachte ich auch: "Oh Gott, ich kann doch gar nicht reiten". Aber eben doch... Man probiert es einfach immer und immer wieder, bis es eben klappt! Vielleicht könntest du zusätzlich einmal im Monat ne Stunde nehmen, um das einfach von jemand anderem überprüfen zu lassen und dich weiter zu entwickeln!Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg mit deiner RB und gib nicht auf! Man merkt wirklich, wann es richtig ist und wann man etwas verändern muss, das zeigt dir das Pferd:)
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #8
@SoylentGreen: Ich bin die jüngste im Stall (14, alle anderen sind über 25) und da kann ich mit jedem Problem um Hilfe fragen. Die Stallbesitzerin gibt manchmal Anfängerstunden für 3 Privatschüler. Im Sommer kommt dann eine Stallkollegin, die momentan in Spanien studiert (Auf einem Reiterhof) zurück und gibt dann Reitstunden für Fortgeschrittene, ich werde da mal fragen, ob ich eine (bzw.: mehrere) bekomme.:D @FRPN: Meine Sallkollegin hat gesagt es war nur ein schlechter Tag (Am Sonntag hat sie mir noch mal zugesehen und da ging alles soooo perfekt...Kauen, Versammeln, flott und flüssig vorwärts laufen :054:) Ich reite mal mit und mal ohne Sattel, der Sattel ist ein normaler englischer Kleinpferdesattel und das Zaumzeug ist ein Hannoversches Reithalfter. Beim Leichttraben löst sie sich besonders gut und beim galoppieren hält sie den Kopf brav unten (Rücken wegdrücken ist in keiner Gangart ein Problem) Zurzeit üben wir Rückwärtsrichten ;) @Anja&Emeli: Ist ja wirklich cool mit dir und deinem Pferd :D Wie gesagt kann ich mich immer an meine Kolleginnen wenden, ihnen macht es sicher nichts aus, mal zuzuschauen :). Ach ja und vielen Dank!! Ich habe "meine" kleine schon so richtig lieb gewonnen, an aufgeben ist nicht zu denken :mrgreen: es sind eben auch Lebewesen, die mal einen schlechten Tag haben können...
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #9
klingt doch alles supi:p deine Sally scheint echt ein süßes Pferdchen zu sein!!!:D Viel glück noch weiterhin!;)
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #10
Oh ja, Sally ist die beste :053: Das Problem liegt einzig und allein an mir :?
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #11
nein, wenn es Sally gut geht, und ihr super zusammen arbeitet und spaß habt, ist doch alles gut, es gibt kein Problem, und wenn läge es nicht an dir oder dem Pferd!;)
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #12
Leider gibt es da eben noch das Problemchen mit dem Einschätzen :uups: Aber bald sind Sommerferien und da nehme ich dann Reitstunden, ich bin gespannt, ob wir so mehr (selbst-) Vertrauen aufbauen können :D
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #13
Ach bestimmt, such dir keine großen Erfolge, wie du schon geschrieben hast am Sonntag ging sie super, also denke an diesen Sonntag und WIE GUT da alles geklappt hat.
Und wenn dann das Rückwärts auch super geht dann freust du dich darüber!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und dann geht das bup die bup weiter und dein selbst Vertrauen fängt an zu wachsen:D
 
  • Probleme mit dem Einschätzen Beitrag #14
Nach dem Schulstress der letzten Woche bin ich endlich wieder on :mrgreen: Mit Sally läuft soweit beim reiten alles toll, in letzter Zeit haben wir immer wieder "stehenbleiben-am-langen-Zügel" geübt, was jetzt schon großartig klappt :D und auch den "fünftakter" im Galopp haben wir rausbekommen ;)
 
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