- Probleme beim alleine lassen Beitrag #1
Chat_Sauvage
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Hallo ihr Lieben,
nachdem ich nun wirklich so langsam am verzweifeln bin, frage ich euch um Rat.
Meine Hündin Nicki wird jetzt am 30.06 ein Jahr alt. Mit der Stubenreinheit klappt es sowei gut, ihr Problem ist aber, dass sie so gut wie gar nicht meldet. Nicki hat leider gelernt, dass meine Eltern sowieso ständig zum rauchen gehen, also kann sie da ja mit. Warum also jammern. Das heißt, sollte mal eine Weile niemand raus gehen, wird sich auch nicht gemeldet, sondern heimlich irgendwo hingemacht. Wie bekommen wir das aus ihr raus? Wird sie sich jemald melden? Ich habe mir nun überlegt, dass sie einfach nicht mehr so mit raus kommt wenn meine eltern rauchen gehen, sondern sie solange drin bleibt, bis sie mal selber auf die Idee kommt sich bemerkbar zu machen. Man muss dann wirklich aufmerksam sein, denn wenn nach 1 bis 2 mal auf und ab laufen und vielleicht kurz aus dem Fenstern schaun keiner da ist, macht sie rein..denke ich. Bekomme ich das noch hin?
Und nun zum allergrößten Problem. Wir haben (leider) das Alleine bleiben nie richtig und konsequent aufgebaut. Nicki wurde von Anfang schon mind. eine halbe Std. alleine gelassen. Man muss dazu sagen, sie ist ein sehr nervöser Hund, der oft unter Stress steht und sehr sensibel ist. Gleichzeitig auch übertrieben anhänglich, sobald ich nach Hause komme lässt sie mich nicht aus den Augen. Ich definiere ihr Verhalten als Stress, weil sie zittert, ja der ganze Hund vibriert, sie läuft tagsüber ständig umher. Wenn ich mich anziehe, hechelt sie, wendet Übersprungshandlungen an wie Gähnen. Sie freut sich also nicht, springt fröhlich umher, sondert steht unter Stress. Egal ob ich sie beruhigen will oder sie ignoriere. Meist muss ich sie auf ihren Platz schicken wenn ich nach Hause komme oder mit ihr gassi gehen will, solange, bis sie sich wieder beruhigt hat. Sobald man sie alleine lässt, dreht sie ab. Wir wissen es nicht genau, aber das Kindergitter an der Treppe sowie die Türklinken sind verbissen. Sie hat unten im Keller ihren Bereich. Lässt man sie im ganzen Haus, öffnet sie die Türen, pinkelt in Betten und kotet vor die Haustüre, immer wieder was anderes. Früher hat sie noch Dinge zerstört, heute macht sie das nicht mehr.
Da dieser Hund keine Ruhe in sich findet, bringt es bei ihr absolut nichts, vorher lange raus zu gehen mit Kopfarbeit usw. Da dreht sie nämlich total auf, wuselt rum usw. Wenn man sie dann alleine lässt, schläft sie erst recht nicht. Sie muss dann mindestens erst mal eine halbe Stunde schlafen, bis wir gehen können. Am besten klappt es, wenn wir vorher wirklich nichts mit ihr gemacht haben und sie schon einigermaßen ruhig ist.
Ein großes Problem bei der Sache ist eben, dass sie (so denke ich) gelernt hat, wenn ich jammere, pinkel und Dine zerbeiße, dann kommen die irgendwann wieder. Sie hat also nie gelernt, dass wir wieder kommen, wenn sie ruhig ist. Falsche Verknüpfung. Deshalb auch den Rat an meine Mutter, es langsam aufzubauen, aus dem Haus zu gehen und gleich wieder rein kommen, solange sie noch ruhig ist. So wie man es halt macht, bis der Hund weiß "aha, ich kann auch schlafen oder ruhig bleiben, dann kommen die auch wieder"
Leider hält meine Mutter nichts davon. Sie hat keine Zeit, ständig mal wegen ein paar Minuten das Haus zu verlassen und ewig daran rumzudoktern, dem Hund das Alleine sein beizubringen. Sie ist der Meinung, wenn man die jetzt öfter und länger alleine lässt, wird sie nach einer Weile schon merken, dass es nichts bringt, wenn sie sich aufführt. Ich habe ihr erklärt, dass der Hund kein Zeitgefühl hat, er weiß wir sind weg, und er hat gelernt wir kommen wieder wenn er pinkelt, kotet und jammert.
Ab und zu wenn sie alleine ist und nur ich nach Hause komme, lausche ich an der Tür, und es ist Ruhe. Aber trotzdem ist es für mich kein Dauerzustand. Es ist so schwierig, das Thema in kleinen Schritten zu steigern, wenn man 6 Personen im Haushalt hat, die alle nicht an einem Strang ziehen und ein ständiges kommen und gehen herrscht.
Der Hund ist einfach eine totale Stressbombe Zuhause und findet keine Ruhe. Bringt es etwas, sie auch unter tags wenn wir da sind ab und zu nach unten auf ihren zu schicken? Sie sozusagen dazu zwingen, mal Ruhe zu geben?
Aber beim Alleine bleiben verzweifel ich wirklich.. wenn die anderen nicht mitspielen, wie soll ich es anders machen? Gibt es irgendeine Möglichkeit?
Ich hoffe so ihr habt Ideen, es kann nicht gut für den Hund sein. Das Rumhibbeln Zuhause, der Stress wenn sie alleine ist. Ich will endlich Ruhe in den Hund bringen
LG, Chat
nachdem ich nun wirklich so langsam am verzweifeln bin, frage ich euch um Rat.
Meine Hündin Nicki wird jetzt am 30.06 ein Jahr alt. Mit der Stubenreinheit klappt es sowei gut, ihr Problem ist aber, dass sie so gut wie gar nicht meldet. Nicki hat leider gelernt, dass meine Eltern sowieso ständig zum rauchen gehen, also kann sie da ja mit. Warum also jammern. Das heißt, sollte mal eine Weile niemand raus gehen, wird sich auch nicht gemeldet, sondern heimlich irgendwo hingemacht. Wie bekommen wir das aus ihr raus? Wird sie sich jemald melden? Ich habe mir nun überlegt, dass sie einfach nicht mehr so mit raus kommt wenn meine eltern rauchen gehen, sondern sie solange drin bleibt, bis sie mal selber auf die Idee kommt sich bemerkbar zu machen. Man muss dann wirklich aufmerksam sein, denn wenn nach 1 bis 2 mal auf und ab laufen und vielleicht kurz aus dem Fenstern schaun keiner da ist, macht sie rein..denke ich. Bekomme ich das noch hin?
Und nun zum allergrößten Problem. Wir haben (leider) das Alleine bleiben nie richtig und konsequent aufgebaut. Nicki wurde von Anfang schon mind. eine halbe Std. alleine gelassen. Man muss dazu sagen, sie ist ein sehr nervöser Hund, der oft unter Stress steht und sehr sensibel ist. Gleichzeitig auch übertrieben anhänglich, sobald ich nach Hause komme lässt sie mich nicht aus den Augen. Ich definiere ihr Verhalten als Stress, weil sie zittert, ja der ganze Hund vibriert, sie läuft tagsüber ständig umher. Wenn ich mich anziehe, hechelt sie, wendet Übersprungshandlungen an wie Gähnen. Sie freut sich also nicht, springt fröhlich umher, sondert steht unter Stress. Egal ob ich sie beruhigen will oder sie ignoriere. Meist muss ich sie auf ihren Platz schicken wenn ich nach Hause komme oder mit ihr gassi gehen will, solange, bis sie sich wieder beruhigt hat. Sobald man sie alleine lässt, dreht sie ab. Wir wissen es nicht genau, aber das Kindergitter an der Treppe sowie die Türklinken sind verbissen. Sie hat unten im Keller ihren Bereich. Lässt man sie im ganzen Haus, öffnet sie die Türen, pinkelt in Betten und kotet vor die Haustüre, immer wieder was anderes. Früher hat sie noch Dinge zerstört, heute macht sie das nicht mehr.
Da dieser Hund keine Ruhe in sich findet, bringt es bei ihr absolut nichts, vorher lange raus zu gehen mit Kopfarbeit usw. Da dreht sie nämlich total auf, wuselt rum usw. Wenn man sie dann alleine lässt, schläft sie erst recht nicht. Sie muss dann mindestens erst mal eine halbe Stunde schlafen, bis wir gehen können. Am besten klappt es, wenn wir vorher wirklich nichts mit ihr gemacht haben und sie schon einigermaßen ruhig ist.
Ein großes Problem bei der Sache ist eben, dass sie (so denke ich) gelernt hat, wenn ich jammere, pinkel und Dine zerbeiße, dann kommen die irgendwann wieder. Sie hat also nie gelernt, dass wir wieder kommen, wenn sie ruhig ist. Falsche Verknüpfung. Deshalb auch den Rat an meine Mutter, es langsam aufzubauen, aus dem Haus zu gehen und gleich wieder rein kommen, solange sie noch ruhig ist. So wie man es halt macht, bis der Hund weiß "aha, ich kann auch schlafen oder ruhig bleiben, dann kommen die auch wieder"
Leider hält meine Mutter nichts davon. Sie hat keine Zeit, ständig mal wegen ein paar Minuten das Haus zu verlassen und ewig daran rumzudoktern, dem Hund das Alleine sein beizubringen. Sie ist der Meinung, wenn man die jetzt öfter und länger alleine lässt, wird sie nach einer Weile schon merken, dass es nichts bringt, wenn sie sich aufführt. Ich habe ihr erklärt, dass der Hund kein Zeitgefühl hat, er weiß wir sind weg, und er hat gelernt wir kommen wieder wenn er pinkelt, kotet und jammert.
Ab und zu wenn sie alleine ist und nur ich nach Hause komme, lausche ich an der Tür, und es ist Ruhe. Aber trotzdem ist es für mich kein Dauerzustand. Es ist so schwierig, das Thema in kleinen Schritten zu steigern, wenn man 6 Personen im Haushalt hat, die alle nicht an einem Strang ziehen und ein ständiges kommen und gehen herrscht.
Der Hund ist einfach eine totale Stressbombe Zuhause und findet keine Ruhe. Bringt es etwas, sie auch unter tags wenn wir da sind ab und zu nach unten auf ihren zu schicken? Sie sozusagen dazu zwingen, mal Ruhe zu geben?
Aber beim Alleine bleiben verzweifel ich wirklich.. wenn die anderen nicht mitspielen, wie soll ich es anders machen? Gibt es irgendeine Möglichkeit?
Ich hoffe so ihr habt Ideen, es kann nicht gut für den Hund sein. Das Rumhibbeln Zuhause, der Stress wenn sie alleine ist. Ich will endlich Ruhe in den Hund bringen
LG, Chat