Probleme beim alleine lassen

Diskutiere Probleme beim alleine lassen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben, nachdem ich nun wirklich so langsam am verzweifeln bin, frage ich euch um Rat. Meine Hündin Nicki wird jetzt am 30.06 ein Jahr...
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Hallo ihr Lieben,

nachdem ich nun wirklich so langsam am verzweifeln bin, frage ich euch um Rat.

Meine Hündin Nicki wird jetzt am 30.06 ein Jahr alt. Mit der Stubenreinheit klappt es sowei gut, ihr Problem ist aber, dass sie so gut wie gar nicht meldet. Nicki hat leider gelernt, dass meine Eltern sowieso ständig zum rauchen gehen, also kann sie da ja mit. Warum also jammern. Das heißt, sollte mal eine Weile niemand raus gehen, wird sich auch nicht gemeldet, sondern heimlich irgendwo hingemacht. Wie bekommen wir das aus ihr raus? Wird sie sich jemald melden? Ich habe mir nun überlegt, dass sie einfach nicht mehr so mit raus kommt wenn meine eltern rauchen gehen, sondern sie solange drin bleibt, bis sie mal selber auf die Idee kommt sich bemerkbar zu machen. Man muss dann wirklich aufmerksam sein, denn wenn nach 1 bis 2 mal auf und ab laufen und vielleicht kurz aus dem Fenstern schaun keiner da ist, macht sie rein..denke ich. Bekomme ich das noch hin?

Und nun zum allergrößten Problem. Wir haben (leider) das Alleine bleiben nie richtig und konsequent aufgebaut. Nicki wurde von Anfang schon mind. eine halbe Std. alleine gelassen. Man muss dazu sagen, sie ist ein sehr nervöser Hund, der oft unter Stress steht und sehr sensibel ist. Gleichzeitig auch übertrieben anhänglich, sobald ich nach Hause komme lässt sie mich nicht aus den Augen. Ich definiere ihr Verhalten als Stress, weil sie zittert, ja der ganze Hund vibriert, sie läuft tagsüber ständig umher. Wenn ich mich anziehe, hechelt sie, wendet Übersprungshandlungen an wie Gähnen. Sie freut sich also nicht, springt fröhlich umher, sondert steht unter Stress. Egal ob ich sie beruhigen will oder sie ignoriere. Meist muss ich sie auf ihren Platz schicken wenn ich nach Hause komme oder mit ihr gassi gehen will, solange, bis sie sich wieder beruhigt hat. Sobald man sie alleine lässt, dreht sie ab. Wir wissen es nicht genau, aber das Kindergitter an der Treppe sowie die Türklinken sind verbissen. Sie hat unten im Keller ihren Bereich. Lässt man sie im ganzen Haus, öffnet sie die Türen, pinkelt in Betten und kotet vor die Haustüre, immer wieder was anderes. Früher hat sie noch Dinge zerstört, heute macht sie das nicht mehr.
Da dieser Hund keine Ruhe in sich findet, bringt es bei ihr absolut nichts, vorher lange raus zu gehen mit Kopfarbeit usw. Da dreht sie nämlich total auf, wuselt rum usw. Wenn man sie dann alleine lässt, schläft sie erst recht nicht. Sie muss dann mindestens erst mal eine halbe Stunde schlafen, bis wir gehen können. Am besten klappt es, wenn wir vorher wirklich nichts mit ihr gemacht haben und sie schon einigermaßen ruhig ist.

Ein großes Problem bei der Sache ist eben, dass sie (so denke ich) gelernt hat, wenn ich jammere, pinkel und Dine zerbeiße, dann kommen die irgendwann wieder. Sie hat also nie gelernt, dass wir wieder kommen, wenn sie ruhig ist. Falsche Verknüpfung. Deshalb auch den Rat an meine Mutter, es langsam aufzubauen, aus dem Haus zu gehen und gleich wieder rein kommen, solange sie noch ruhig ist. So wie man es halt macht, bis der Hund weiß "aha, ich kann auch schlafen oder ruhig bleiben, dann kommen die auch wieder"
Leider hält meine Mutter nichts davon. Sie hat keine Zeit, ständig mal wegen ein paar Minuten das Haus zu verlassen und ewig daran rumzudoktern, dem Hund das Alleine sein beizubringen. Sie ist der Meinung, wenn man die jetzt öfter und länger alleine lässt, wird sie nach einer Weile schon merken, dass es nichts bringt, wenn sie sich aufführt. Ich habe ihr erklärt, dass der Hund kein Zeitgefühl hat, er weiß wir sind weg, und er hat gelernt wir kommen wieder wenn er pinkelt, kotet und jammert.

Ab und zu wenn sie alleine ist und nur ich nach Hause komme, lausche ich an der Tür, und es ist Ruhe. Aber trotzdem ist es für mich kein Dauerzustand. Es ist so schwierig, das Thema in kleinen Schritten zu steigern, wenn man 6 Personen im Haushalt hat, die alle nicht an einem Strang ziehen und ein ständiges kommen und gehen herrscht.

Der Hund ist einfach eine totale Stressbombe Zuhause und findet keine Ruhe. Bringt es etwas, sie auch unter tags wenn wir da sind ab und zu nach unten auf ihren zu schicken? Sie sozusagen dazu zwingen, mal Ruhe zu geben?

Aber beim Alleine bleiben verzweifel ich wirklich.. wenn die anderen nicht mitspielen, wie soll ich es anders machen? Gibt es irgendeine Möglichkeit?

Ich hoffe so ihr habt Ideen, es kann nicht gut für den Hund sein. Das Rumhibbeln Zuhause, der Stress wenn sie alleine ist. Ich will endlich Ruhe in den Hund bringen :(

LG, Chat
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #2
Auweia, das klingt ja gar nicht schön - also weder für euch, noch für den Hund.
Ich würde erstmal generell an der "Ruhe" arbeiten, bevor ich das alleinbleiben nochmal großartig anfange.

Ich würde ihr schon einen Platz in eurer Nähe geben, aber eben geschützt und nicht ganz einsichtig. Da würde ich sie immer hinschicken, wenn sie wieder anfängt, Nervenbündel zu sein. Ein sicherer Platz eben, an dem sie weiß dass Ruhe ist, sie niemand da stört und sie ihre Nerven sammeln kann. Wenn sie wieder ruhig ist, kannst du sie knuddeln und alles.
Das Hinterherlaufen zuhause würde ich vollkommen unterbinden. Also wenn sie dir nachwill, immer schön mit Körpersprache zeigen, dass sie gerade nicht erwünscht ist.
Außerdem würde ich an ihrem Selbstvertrauen arbeiten, das steigert auch die Souveränität :D
Das können kleine Übungen sein, wo sie sich anstrengen aber nicht überanstrengen muss, um an ihr Ziel zu kommen, die du dann langsam steigern kannst. Suchübungen zum Beispiel oder einen Karton oder eine scheppernde Flasche umkippen zu müssen, um an die Leckerlies zu kommen...
So gut wie alles, wo man merkt der Hund ist unsicher kann man irgendwie in einem geregelten Rahmen schön ruhig und planvoll nachstellen.

Ist oder war sie denn jemals stubenrein? Würdest du das Pinkeln und Koten eher als Stresshandlung, eben weil sie alleine sein muss, einstufen? Oder eben weil sie noch nicht einhalten kann?

Beim allein bleiben hab ich bei meinem Hund auch die Erfahrung gemacht, dass es nichts bringt zu gehen wenn er gerade noch aufgeregt ist. Deswegen geh ich so eine STunde vorher Gassi, toben, spielen, geistige Auslastung und lasse ihn dann aber daheim erstmal wieder runterkommen. Wenn er ruhig liegt fange ich an mich fertig zu machen. Steht er auf und will mir hinterher, schicke ich ihn wieder weg und auf seinen Platz.
Immer wieder, bis er eben verstanden hat, dass aufstehen nichts bringt.
Ich denke auch, dass er so auch gar nicht so in die Erwartungshaltung "Gassi" verfällt, sondern eben merkt, dass es diesmal nur ich bin, die geht :D

Wenn sie beim allein bleiben so gestresst ist dass sie Dinge zerstört, ankaut oder sogar pinkelt und kackt würde ich das auch nochmal neu aufbauen. Hast du denn Gelegenheit, das vielleicht mal zu üben, wenn kein anderer zuhause ist?
Weil ändern wird sich das nicht automatisch, da stimme ich dir zu.
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #3
Danke Infano für deine Antwort und die Ideen!


kurz noch ein aktuelles Beispiel wegen Unruhe und Stress:

Wenn ich nach Hause komme, fahre ich immer mit dem Fahrrad ein Stück am Zaun entlang. Ist Nicki im Garten, dann rennt sie wie eine Irre zum Zaun, ab durchs Blumenbeet, springt hoch und jammert. Ich habe sie dann grade mit einem strikten "Ab" zurück in den Garten dirigiert und sie vom Zaun aus ins Platz gelegt. Dann lag sie da, zitternd, hechelnd und hat gejammert. Bin dann durch Tor rein, Terrassentüre auf und hab sie auf ihren Platz geschickt. Kurze Zeit danach (ich muss dann für 2. min aus ihrem Sichtfeld verschwinden) war auch Ruhe und ich hab sie zu mir gerufen. Klar war sie noch aufgeregt, weil sie sich gefreut hat, aber es war okay. Ist das richtig so? Ich mag es einfach nicht, wenn ich nach Hause komme und von dem Hund sofort richtig bedrängt werde und sie mich nicht in Ruhe lässt, bevor ich sie überschwänglich begrüßt habe. Ich bin der Meinung, sowas muss nicht sein, wenn ich grade nicht möchte. Nachdem ich sie dann begrüßt habe, lief sie mir wieder permanent hechelnd hinterher. Also ab auf den Platz.

Und welcher Satz kam von meinem Stiefvater, der zugeschaut hat und wieder der Meinung war, ich sein zu streng? "Die hat sich doch einfach nur gefreut"
Das weiß ich auch, aber ich hatte den Hund schon mal so weit, dass er nicht mal aufgestanden ist, wenn es geklingelt hat. Und heute werden wir permanent verfolgt und bedrängt wenns der Dame in den Sinn kommt :?

Ja, was Stubenreinheit anbelangt ist meiner Mutter auch grade aufgefallen, dass es so nicht gehen kann. Aber keiner tut was und ich kann nicht. Ich bin 12 Std täglich weg, wenn ich heim komme ist immer jemand da. Ich kann es also unmöglich üben, da müsste mich der Rest unterstützen. Die haben nämlich von heute auf morgen angefangen, sie einfach mal ne Stunde alleine zu lassen, da war sie gerade mal richtig Stubenrein. Im Welpenalter habe ich das langsam angefangen, und den anderen den Auftrag gegeben sie bitte solange immer mitzunehmen, nicht einfach alleine lassen. Ich habe betont, dass es erst aufgebaut werden muss. Eine Zeit lang ging es gut, aber den anderen wurde das zu blöd und wie gesagt, dann wars vorbei. Und so habe ich keine Chance.

Das koten und pinkeln liegt nur am Stress wenn sie alleine ist, das weiß ich sicher, weil sie nie länger wie 2 Stunden alleine ist. Tagsüber geht nichts daneben, weil sie eigentlich sowieso ständig draußen ist.

Danke für deine Ideen wegen der Unruhe, ich will auch versuchen sie beim gassi öfter an der Leine zu lassen. Einfach mal Fuß laufen, dass sie sich auch draußen konzentriert und nicht nur wie eine Rakete von A nach B rennt.

Was die Unruhe im Haus betrifft, bringt es nichts, wenn ihr Platz in unserer Nähe ist. Sobald mehr wie 2 von uns da sind, läuft sie ständig umher. Da brauchen nur meine Geschwister rumblödeln oder jemand kommen, sie bleibt nie eine Weile am Stück liegen. Wenn ich sie auf ihren Platz schicke, müsste ich ständig dabei bleiben und sie 100 mal wieder zurück schicken. Sobald ich verschwinde weiß sie aber, jetzt ist die Luft rein.
Sie sieht als Chef nur mich und meine Mutter, die sich jetzt auch mal langsam durchsetzt.
Deshalb war das Sinnvollste für mich, sie hin und wieder nach unten zu bringen. Da hört sie uns ja, der Kellerflur ist ihr Bereich..

Oh man, bin gespannt wie das weiter geht :?
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #4
"Bei Fuß" ist super als geistige Auslastung (zumindest für meinen Hund :) ) aber bitte auch nicht übertreiben. Ein Hund muss toben und spielen und schnüffeln :D Lieber daran arbeiten, dass sie gerne mit dir zusammen arbeitet.

Das mit dem gegen andere arbeiten kenne ich. Nur hab ich hier zum Glück nur einen :) Aber einfach dran bleiben. Dann bist du für ne Weile die Böse, bis die anderen sehen, dass es funktioniert :D

Das mit dem Garten finde ich genau richtig. Freuen darf sich ein Hund ja auch, aber in einem angemessenen Rahmen.

Wobei ich mich jetzt an deiner Stelle wirklich erstmal auf die Ruhe konzentrieren würde und dass sie eben souveräner wird. Ist ja auch purer Stress für den Hund!
Da eben die Ruhe reinbringen und sie immer wieder über sich selbst hinauswachsen lassen - das stärkt das Ego :D
Außerdem (weil du das Jammern erwähnt hast) auch Übungen, in denen sie lernt, ihren Frust auszuhalten.
Also Bleib-Übungen, auf´s Futter warten, nicht sofort zu anderen Hunden rennen... sowas. Wichtig ist, sie danach dann auch zu belohnen, damit sie merkt dass es sich lohnt :D
Seit meiner im Sitz warten muss, bis ich alle Leckerlies versteckt habe ist es tatsächlich besser geworden mit seiner Jammerei...

Und meinst du, es ist möglich, dass ihr mal einen Hundetrainer kommen lasst? Einen Guten?
Ich kenn das noch von meinen Eltern - ich konnte da viel erzählen wenn der Tag lang ist, "jaja, da übertreibst du jetzt wieder"... aber eine "Kompetenzperson", die auch schon ein Erwachsenenalter erreicht hat wirkt da manchmal Wunder. Auch, wenn er am Ende auch nur das nochmal erzählt was du schon tausendmal gesagt hast :D
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #5
Huhu!

Also momentan arbeite ich ganz viel an der richtigen und angemessen Auslastung. Sehr schwierig bei ihr, darf nicht zu viel und nicht zu wenig sein.
Wenn das allles passt, dann bleibt sie auch ganz gut alleine, hatten bis jetzt keine Pfützen und Häufchen mehr. Bin ja vorher immer mit ihr raus. Meine Familie darf sie jetzt nicht mehr so lange alleine lassen, dass wird dann geübt wenn ich Zuhause bin und vorher mit ihr gearbeitet habe.

Soweit, so gut. Meiner Mutter fällt vermehrt auf, dass der Hund wirklich viel zu aufgedreht ist.
Sie versteht mich langsam. Nur ihr Freund, der denkt immer wir, bzw ich übertreibe.
Männer..:roll:

Zudem kommen bei uns ja die enormen Hautprobleme. Momentan kratzt sie sich viel mit den Hinterpfoten am der Seite, Pfotenknabbern wird auch wieder schlimmer. Wir haben von Wolfsblut auf Platinum umgestellt (Also von keinem Getreide auf Mais und Reis, haben Hühnchen bestellt)
Jetzt ist die Frage, ob es das Futter ist, evt. Grasmilben oder anderes Ungeziefer, Stress (was ich nicht glaube, es hat so plötzlich angefangen) oder die Kleinigkeiten, die wir nebenher füttern um den Hund ein bisschen zu mästen (Sie wiegt bei einer SH von 45 cm. nur 12 kg. Sichtbar sind alle Rippen und die Knochen am Hintern)

Zum TA gehen bringt nichts, Parasiten sind es nicht und der dreht uns nur wieder sein sündhaftteueres Diät-Futter an oder sagt wir sollen mal eine Weile für den Hund kochen. Im Endeffekt wissen wir dann auch nicht, woran es liegt und ich habe nicht die Zeit, immer zu barfen oder zu kochen. Rohes gibts bei uns oft, aber ich brauche eben auch ein Trofu. Schwierig bei ihr, sie frisst die ganz bröckeligen und harten nicht, also musste was weicheres her. Mit Platinum gehts um Welten besser..aber jetzt das Gekratze, ach ja, der Hund macht mich fertig. :?

Ich werde jetzt eine Zeit lang nur noch das Trofu geben, nichts anderes nebenher. Geht es weiter, bestell ich das Platinum Iberico, stelle um und schau was passiert. Da ist kein Getreide drin. Hört es dann nicht auf, muss ich doch zum TA.

Hab ich schon erwähnt dass der Hund mich allerlei Nerven kostet, die ich neben 12 Std in der Arbeit und Lernen noch habe? :D Und trotzdem geb ich die Rakete nicht mehr her, niiiiemals :lol:

Infano, ich wäre dir suuuupi dankbar wenn du mir noch ein paar Tipps hättest, vielleicht hast du ja noch eine Idee bezüglich dem Juckreiz.

Und eine Sache, die mich noch brennend interessiert:

Nicki war jetzt das erste mal drei Wochen läufig.

Kurze Zeit zuvor fing sie auf einmal an, grob mit anderen Hunden zu spielen. Aufgefallen ist es mir zum ersten mal bei einer Dackelhündin (6 Monate). Nicki ist jetzt ein Jahr. Sie macht Knurrgeräusche, packt den Dachel am Hals oder an den Ohren und unterdrückt ihn, bis es still am Boden liegt. Dann läuft sie weiter und sobald der Dackelt wieder nachkommt, dreht sie um und und packt ihn sich nochmal. Der Dackel hat sich dann immer schnell versteckt, wenn sie wieder zu ihm wollte. Ich muss dann einmal "Schluss jetzt" sagen, dann hört es für eine Weile auf.

Es ist nicht so, dass der Dackel sie genervt hätte oder penedrant spielen wollte, er hat sie schön in Ruhe gelassen. Und eigentlich hat Nicki immer für ihr Leben gerne gespielt.

Gut, ich dachte mir dann, vielleicht nimmt sie so kleine Hunde nicht ernst oder sieht den Dackel als eine "Spielzeug". Unterbunden habe ich es natürlich trotzdem.

Dann gestern, wir waren gassi mit einer Bekannten und ihrem Junghund (kennt Nicki aus der HuSchu, 6 Monate alte Husky - Schäferhund Hündin), fängt das Gleiche wieder an. Nur sah es nicht ganz so schlimm aus, weil man einen Husky - Schäfer nicht so leicht unterbuttern kann wie einen Dackel. Lucy ist eigentlich in der Junghunde - Stunde total die Wilde, dachte mir die lässt sich schon nix gefallen. Ja von wegen, nach 20 Minuten war sie schon eingeschüchtert und hat zwei Schritten rückwärts gemacht und sich geduckt, wenn mein Knallkopf wieder angerannt kam. Sie ist ein Stück größer wie Nicki und wiegt 8 kg mehr :eusa_eh:

Geht es da jetzt um die Rangordnung, weil sie oft der ältere Hund ist? Wir gehen halt viel mit jüngeren Hunden, am Freitag ist sie auch eigentlich immer in der Welpenstunde dabei, nur waren wir schon länger nicht mehr wegen Läufigkeit.

Das Verhalten wundert mich jetzt einfach total, sonst war sie mit jüngeren total vorsichtig, mit Gleichaltrigen hatte sie riesen Spaß und älteren Hunden unterwirft sie sich immer sofort ohne jeglichen Grund, kommt dann schon flach auf dem Boden angekrochen, obwohl ihe noch nie einer was getan hat.

Hoffe du kannst das vielleicht interpretieren.

LG

Kleine Ergänzung:

wir machen sehr viele Übungen, in denen sie ihren Frusrt ausharren muss. Da sie so ein Sensibelchen ist, folgt sie mir eh immer auf's Wort, sie hat viel zu viel Angst auch nur ein strenges "nein" von mir zu hören. Gestern als ich nach Hause kam, habe ich sie wieder vom Zaun aus ins Platz geschickt. Sie hat dann zwar bibbernd und ein wenig jammernd da gewartet, bis ich mein Fahrrad aufgeräumt habe. Bin dann gemütlich in den Garten und habe noch kurz gewartet bis ich sie zu mir gerufen habe. Danach musste sie aber wieder kurz auf den Platz geschickt, weil sie mich vor lauter Begrüßungswahn nur noch gestalkt hat, obwohl ich mich nur mit meiner Mutter unterhalten habe.
Bevor sie zu Fressen bekommt, wird eh gewartet. An anderen Hunden wird jetzt großteils nichts mehr geschnuffelt beim vorbeigehen und sie muss auch mal brav mit mir ohne Leine beim Agi mitmachen, während ihr bester Freund am Zaun sitzt.

Zum Thema Trainer, habe ich mir auch schon überlegt, aber da muss ich erst mal suchen und gründlich sparen :)
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #6
Ja, ein "richtiger" Hund macht viel Arbeit :D

Wegen dem Juckreiz würde ich zuerst mal zum TA gehen und den drüber schauen lassen. Wenn es wirklich Milben oder was auch immer sind wäre mir die Zeit mit Futterumstellung und allem (und es dauert ja dann auch wieder 6-8 Wochen, bis sich da was zeigt) einfach zu lang.
Also erst TA, wenn da nichts rauskommt dann das Futter betrachten.

Ich glaube, bei einem Junghund ist es okay und normal, wenn die so aussehen. Hab BJ auch immer zugestopft weil er genauso aussah wie du´s beschreibst :D Jetzt ist er anderthalb, jetzt ist es plötzlich nicht mehr so. Schmal ist er und wird er immer bleiben, aber er sieht nicht mehr so dürr aus :D
Anstatt ihr wahllos irgendwas zwischenrein zu stopfen würde ich da wenn überhaupt wohl eher auf fettes Fleisch setzen. Weil wenn du denkst dass sie da sensibel drauf reagiert ist es ja eh sinnlos :)


Ich hab hier mal gelesen, dass gerade Hündinnen irgendwann oft gar nicht mehr so viel spielen wollen. Die Erfahrung mach ich hier auch immer wieder. Vielleicht liegt es daran, dass sie jetzt einfach auch "geistig reifer" ist. :eusa_think:
Generell würde ich aber auf jeden Fall schauen, dass sie sich etwas einbremst. Spielen ist schön und gut, aber sobald andere Hunde schon beschwichtigen oder gar auffällig eingeschüchtert sind ist es dann auch wieder deine Pflicht, da einzugreifen um die anderen Hunde zu schützen.

Ich würde jetzt aber einfach mal darauf tippen, dass sie endgültig in der Pubertät angekommen ist und einfach etwas mit ihrem Hormonhaushalt kämpft, zumindest klingt das so für mich. Immer schön im Auge behalten, zur Not eingreifen (ggf. eben Auszeit an der Leine) und andere Hunde schützen, dann passt das schon.
Solltest du merken dass es schlimmer wird würde ich mir aber auf jeden Fall einen Trainer holen, sowas sollte man dann sofort angehen und nicht laienhaft irgendwie verschlimmbessern :)


Aber ich freu mich, dass zumindest deine Mutter jetzt mal ein bisschen deinen Standpunkt versteht. Vielleicht kämpft ihr dann ja bald auf der gleichen Seite :D
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #7
Puh, also nächsten Dienstag gehts zum TA, vorher hab ich keinen Termin bekommen und das ist leider die einzig gute TÄ in der Nähe. Die hat schon gesagt dass Nicki ein Sensibelchen ist, da war sie grade 8 Wochen alt. Hab ihr damals noch nicht so ganz geglaubt :lol:

Gestern hat sie sich gekratzt, nachdem sie nass war (haben eine ordentliche Ladung Regen beim Bikejöring abbekommen..)
Das Pfotenknabbern unterbinde ich, das macht sie immer wenn sie irgendwo rumliegt. Scheint wohl eher Langeweile oder Nervosität zu sein, aber es ist auch wieder schlimmer geworden seit ich Platinum füttere.
Da ich von Platinum Chicken nur 1,5 kg da hatte und das jetzt schon bald leer ist, bestelle ich beim nächsten mal trotzdem einen kleinen Sack vom Iberico. Ist halt schweine teuer, aber ich kenne kein anderes Trofu mit weicher Konsestenz, das gut ist und ohne Getreide :?

Gestern war ich mit einer Gruppe beim Laufen, da war ein Chuhuahua dabei, 6 Jahre alt. Nicki hat ihn und alle anderen in Ruhe gelassen. Dann liegt ihr grobes Spielverhalten wohl wirklich nur am Alter, sie führt sich nur bei jüngeren Hunden so auf.
Am Freitag hab ich wieder die Welpen, da nehm ich sie mit. Mal sehen wie sie mit den Kleinen umgeht, die sind nämlich zwischen 8 und 16 Wochen alt. Wenn sie sich nicht beherrscht muss sie am Zaun ausharren, auch eine tolle Übung während die Kleinen rumwuseln :)

Alleine bleiben klappt momentan wieder gut..mal sehen wie lange. Will es auch nicht versauen und drum bleibt sie erst mal nicht länger wie eine Std. alleine. Samstag bin ich im Stall und meine Familie auf einem Grillfest. Vorher bin ich mit ihr 1 - 2 Stunden in der HuSchu, erst bei den Begleithunden und dann noch ne halbe Std Agi. Danach wäre ich ca. 2 - 3 Std. im Stall. Sie wäre dann zwar ausgelastet, aber ich weiß nicht ob ichs wagen soll oder sie lieber doch mitnehme. Nicht dass wir wieder einen Rückschlag erleben :| Bin mir nicht sicher...

Mir ist auch aufgefallen, dass ich lange Zeit WB white cloud high energy gefüttert hab, mit 35% Protein. Mir wurde gesagt, dass aktive Hunde dann noch hibbeliger werden. Und ich dachte genau andersrum :eusa_doh:
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #8
Achja, die Sensibelchen.... so sind sie halt. Aber wir lieben sie trotzdem!! ;)
Und mit den Eltern das Problem kenne ich auch nur zu gut.
Durfte mir Weihnachten anhören "DEIN!!!! Hund, war grade am Tisch, als keiner da war!" hab soooo oft gesagt, sind selbst Schuld, wenn sie meinen ihr was am Tisch geben zu müssen. "NEE! Das machen wir ja nicht!" (Jedes Wochenende wenn alle am Tisch sitzen -.-) Und meine Großcousine, die Hundetrainerin ist hat meine Aussage nochmal bestätigt. Da war plötzlich Ruhe und kam nix mehr. Scheint wohl gezogen zu haben :mrgreen:

Also, kurz bevor ich aus dem Haus gehe sag ich zu Jeanny: "Körbchen", sie geht brav rein und wartet auf ihren Keks und guckt mir dann kauend hinterher, wenn ich aus der Tür raus gehe. Mitlerweile hat sie es aber auch so schon an der Körpersprache etc. raus, dass sie im Körbchen sitzt bevor ich nur an der Keksdose bin *grins*
Ich weiß nicht, ob so ein Ritual für Nicki evtl. auch etwas beruhigender wirken könnte? Kann natürlich auch total nach hinten los gehen, weiß ich leider nicht. Aber für Ratschläge und Vorschläge sind wir ja alle hier. :cool:

Hast du bei dem Futter schonmal Flocken ausprobiert die in Wasser aufgelöst werden müssen etc? Gibt es ja sowohl als Ergänzung als auch Vollnahrung. Ich meine auch ohne oder mit wenig Getreide.
Oder hast du schonmal versucht das Trockenfutter vorher etwas in Wasser einzuweichen, damit es nicht mehr so hart ist? Das hat bei unserer Alten Hündin damals gut geklappt und so haben wir sie wieder besser ans Fressen bekommen.
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #9
Huhu!

Mit dem Aufweichen, das hatte ich mir auch schon überlegt. Gut, der Preis spielt für mich keine Rolle, also bleib ich jetzt auf jeden Fall bei Platinum und wenn ihr Gekratze wieder am Getreide liegt bestell ich das Iberico. Platinum frisst sie soweit ganz gerne. Musste meiner Mam auch schon erklären, dass das Futter eh nichts besonderesfür den Hund sein kann, wenn der Napf jedes mal viel zu voll gemacht wird. die hat nie richtig Hunger. Gestern habe ich sie richtig arbeiten lassen, bisschen Bikejöring und dann mit der Gruppe laufen. Danach erst mal so 10 - 20 Brocken in den Napf - und siehe da, sie hatte Kohldampf. Hab dann immer wieder bisschen nachgefüllt, aber nicht oft. Sie soll ja nicht gleich proppevoll sein und keine Lust mehr drauf haben. So war der Napf dann schön leer :)

Die Eltern sind leider ein elendig nerviges Problem. Die meinen, ein Hund tickt so wie sie denken..aber mal versuchen die Hundesprache zu verstehen? Nee. Haben ja schließlich die anderen Hunde von Bekannten auch auf die harte Tour gelernt.

Ob das mit dem Ritual was wird ist schwer zu sagen, jede kleinste Veränderung und Neuigkeit im Thema alleine bleiben könnte eine Katastrophe hervorrufen. Wie gesagt, da reicht schon evt. ein kurzes Tschüss oder ein Streicheln. Wenn morgens aus dem Haus gehe z. B., ignoriere ich sie. Ich verlass mein Zimmer, die Treppe hoch, schließe hinter mir das Gitter an der Treppe und geh zur Arbeit (bin die erste, die morgens geht)
Eine Zeit lang hat sie dann da auch gejammert und rein gemacht, bis der Rest aufgestanden ist. Jetzt nicht mehr. Da wartet sie brav, sie weiß ja, dass die anderen da sind.
Würde ich sie aber nochmal in den Garten lassen zum pinkeln bevor ich gehe, gibt sie danach keine Ruhe mehr. Also lass ich sie lieber unbeachtet da liegen und hau ab :lol:

Ansonsten wenn wir gehen bringe ich sie runter auf den Platz, sie geht auch freiwillig (wenn ich im Haus bin und sie runter schicke bleibt sie unten, auch wenn das Gitter nicht geschlossen ist. Obwohl sie uns nicht im Griff hat)
Dann gibt es noch ein, zwei Worte. Meistens sowas wie "Tolle Maus" und ich geb ihr noch ein Stück Wiener.

Hab auch schon versucht, ihr vorher was zum kauen zu geben (rohes Huhn, Kalbsknochen etc.)
Aber da hat sie nach einer Weile keine Lust mehr zu und dann ist ihr natürlich langweilig ganz plötzlich, weil sie nix mehr zum kauen hat und sie randaliert.
Also ist es mir lieber, dass sie sich gleich hinlegt wenn wir gehen. Weil zwei Stunden oder so kann ich dem Hund wenn er alleine ist keine Beschäftigung bieten :?
Da muss sie einfach auch mal abschalten und schlafen.
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #10
Das sind doch schon ein ganzer Haufen Rituale ;)
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #11
Stimmt, jetzt wo ich so drüber nachdenke :eusa_think:

Vielleicht macht das bei uns im Haus wieder jeder anders. Die einen lassen sie nur kurz vorher in den Garten, ich gehe noch richtig raus mit ihr vorher. Meine Mutter verlässt das Haus meistens hektisch weil sie die Kinder noch einpacken muss, das gibt immer ein trara, ich dagegen mach mir da nie Stress und bring sie in aller Ruhe nach unten.

Schon klar, da empfindet es so ein sensibler Hund jedes mal anders, zumal ihr Verhalten sehr von uns abhängig ist. Sie orientiert sich eben immer stark an uns.

Ich hab auch den Fehler gemacht, dass ich von Anfang an sehr streng war. Das haben mir viele geraten, damit mir der Hund später nicht auf der Nase herum tanzt. War aber bei ihr ein Fehler, sie ist dadurch sehr unsicher und in manchen Situationen ängstlich geworden. Ich hätte lockerer sein müssen.

Aber was solls, sie ist noch jung, da ist noch nichts verloren :)
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #12
Was meinst du mit zu streng?
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #13
Wie kann ich das jetzt erklären :eusa_think:

Ich hab halt früh mit ihr angefangen zu trainieren und zu üben.
Da hat man dann halt oft die Sitation, dass der Hund gar nicht mehr hört später. Drum hab ich gleich von Anfang an mal ein "nein" losgelassen, wenn was nicht richtig gelaufen ist. Sie ist so wirklich super, sie hat nie gebellt, nie gebettelt, weil ich da doch sehr konsequent war. Aber bei ihr ruft das Ermahnen Unsicherheit auf, weil sie doch oft nicht wusste warum. Wenn ich jetzt z. B. Agi mit ihr mache, sie übersieht eine Stange und ich sag nur so ein bisschen bedauernd "ach nee...", dann kann ichs vergessen, dann ist sie auch depremiert, will eben nichts falsch machen..
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #14
Aha :D

Dann solltest du dir beim Tricksen/agi und so weiter sowas verkneifen :D
Aber generell find ich´s schon wichtig, dass du Regeln und Grenzen deutlich machst udn auch durchsetzt. Musst halt SOFORT, sobald sie auch nur eine winzige Kleinigkeit dann wieder richtig macht, super loben! :)
Das muss man ein bisschen üben, weil man ja dann auch sofort wieder richtig freundlich sein muss von der Stimme her, aber bei meinem hat´s geholfen.

Wenn Nein jetzt schon zu blöd ist kannst du ja auch was anderes einführen. Oh-oh, zum Beispiel :) Oder Nein auch erstmal in einem freundlichen Ton sagen, bevor man strenger wird...
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #15
Hallo,
es gibt sie einfach die super Sensiblen. Habe hier auch so ein Prachtexemplar. Das Einzige was hilft, deine eigene Sensibilität zu steigern. Du brauchst offensichtlich nicht einmal "Nein" zu sagen - sondern mit deiner Körperhaltung dein "nein" zeigen.
Geht mir hier genauso - :uups:und ich habe ein Monsterle-Schäferhund.

Damit du siehst - du bist nicht allein:

War mal sauer auf den doofen Drucker (hat meine Arbeit/Papier gefressen das blöde Teil) und habe geschimpft und an dem Papierstau gezerrt - das hat mein Sensibelchen mit bekommen und seit dem: ich schalte den Drucker an - Rosi hört das Geräusch - kommt schnell zu mir, stupst mich kurz an und läuft mit angelegten Öhrchen aus dem Büro....

Kannst dir vorstellen was passieren würde , wenn ich zu ihr laut oder energisch "Nein" sagen würde.

Ich mach es deshalb mit einer Handbewegung - von der sie weiß, daß alles auf stop geht und wir die Übung von vorne machen.

Dafür "darf" ich aber gaaaanz laut loooooben:mrgreen:

Bekannte und Trainer nennen Rosi auch gern: das stille Mädchen......was interessant ist - denn im Gegensatz dazu bin ich normalerweise alles andere als still und leise....nur im Umgang mit ihr werde ich ganz sanft. Vielleicht ist es doch so, daß man genau das bekommt was man braucht:silence:

LG Suno
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #16
Ja das kenne ich doch irgendwoher.

Hab damals angefangen mit dem Dummy. Nachdem sie ihn mir nach dem 10. mal immer noch langweilig fand und nur rumgehampelt ist, hab ich den genommen, in die Ecke geworfen und bin gegangen.

Heute wenn ich den Dummy werfe schaut sie mich kurz an und läuft dann in geduckter Haltung sofort auf ihren Platz :roll:

Das Gleiche beim Slalom, habe ich Zuhause probeweise mit Stecken geübt und meine Geduld hält sich leider sehr in Grenzen, vor allem wenn Nicki dann rumhudelt und unkonzentriert ist. Nach dem 10. mal "nein" gemischt mit "daher jetzt", hat sie sich keinen Meter mehr bewegt. Mit den Stecken brauch ich gar nicht mehr kommen, wir mussten sogar wochenlang üben um im Garten wieder Spaß zu haben. Seitdem ist sie sehr skeptisch wenn ich dort mit ihr einfach nur spielen will. Sie läuft dann immer in geduckter Haltung um mich herum und wedelt zwischendurch mit dem Schwanz. Beschwichtigun - sie wollte nichts mehr falsch machen. Musste mich voll zum Affen machen, bis der Hund wieder mit mir im Garten gespielt hat.

Ball bringen tut sie mir nur selten, wenn sie ganz happy drauf ist. Ansonsten verbindet sie das auch mit dem Dummy und läuft dem Ball nicht mal hinterher.. meine Geschwister hingegen können stundenlang mit ihr Ball spielen.

Infano du hast schon recht, bei so einem Sensibelchen ist loben im richtigen Zeitpunkt sooo wichtig, weil sie sich einfach mehr den Anschiss im Kopf behält.
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #17
Jap.
Für dich auch ganz wichtig: Geduld üben :D
Das ist verdammt schwer, ich bin da ähnlich wie du, glaub ich :D

Aber wenn du merkst, dass es gerade einfach nicht funktionieren will und du gleich wieder genervt bist - lass sie noch 1-2 wirklich simple Übungen machen (bei uns ist das Sitz und Stupsen), das natürlich belohnen, und dann aufhören.
Denn ab genau diesem Moment macht Training einfach keinen Sinn mehr und -wie du ja jetzt selbst auch lernen musstest- verbaut euch auch einiges ;)

(Und auch wenn sie Mist baut: Atme erstmal durch. In dem Moment ist sowieso schon das Meiste passiert, da hast du auch noch Zeit, dir 3-5 Sekunden zu nehmen. Und reagiere dann erst. Ruhig. Cool. Souverän eben :)
Versuch, auch über Mist mehr zu lachen - das vereinfacht zwar die Erziehung nicht, aber dir den Weg bis dahin :D
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #18
Hallo Chat,
ich mag die Sensibilität meines Hundes. Sei stolz drauf, daß sie sooo sehr auf dich reagiert.

Das kannst du positiv für eure Arbeit / Bindung ausnutzen. Wie gesagt am wWchtigsten ist, daß du voll runter fährst und dem Hund deinen Spaß vermittelst. Versuch es mal ohne Sprache und fang mal an mit Handzeichen / und achte auf deine Körpersprache und Energie - offensichtlich hast du einen Mentalisten Genie als Hund - das ist toll!:clap:

Manchmal wünschte ich mein Freund könnte mich so gut "lesen" wie mein Hund:mrgreen:
Off-Topic
hihi - Infano war schneller....


LG SUNO
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #19
Off-Topic
Jap.

Aber wenn du merkst, dass es gerade einfach nicht funktionieren will und du gleich wieder genervt bist - lass sie noch 1-2 wirklich simple Übungen machen (bei uns ist das Sitz und Stupsen), das natürlich belohnen, und dann aufhören.

wie geht denn Stupsen? :D



Bei meinem Sensibelchen ist es noch dazu so, ich sag nur einmal zu laut "NEIN!" dann schmeißt sie sich nich nur direkt hin oder geht gebückt, nein...sie pisst sich auch gerne mal ein :eusa_doh:
Ist ganz toll dabei, wenn sie sich auch noch hinlegt und da drin rum rutscht <.<

Aber das sind Dinge, wo Geduld gefragt ist :D
Ich habe aus Verzweiflung irgendwann noch angefangen Bachblüten zu geben. Allerdings gegen Angst, da sie noch dazu so ein mega Schisser ist. Ob es jetzt daran lag, dass es etwas besser funktioniert hat oder nicht weiß man nicht. :eusa_eh: Hab mir nur gedacht, entweder es hilft oder peng. Da es natürlich ist war es ein Versuch wert. Und sie hat sie gern genommen. Ist mehr auf die Kügelchen abgegangen als auf manches Leckerchen.

Sonst habe ich noch daran gearbeitet ihr Selbstbewusstsein etwas zu peppeln indem ich sie für die simpelsten Dinge gelobt hab wie jeck. Mit ihr auf den Boden geschmissen und gespielt, sie aber auch das Ein oder Andere mal "gewinnen" lassen und dafür gelobt. Spielzeug hat sie sofort los gelassen und überhaupt nicht fest gepackt. Hab dann irgendwann nur mal dran gepackt, sofort los gelassen und gelobt. War die ersten Male total verwirrt so wie sie mich angeguckt hat :mrgreen: Sollte man eigentlich nicht unbedingt machen wegen Rangordnung etc. aber ich meine, ihrem Selbstbewusstsein tat es gut. Hat aber auch alles sehr sehr lange gedauert und unsere Sensibelchens bleiben einfach so.

Ich weiß wie gesagt nicht, ob das Tipps sind, die du anwenden kannst oder solltest. Aber du kennst deinen Hund wohl am besten und weißt, was du bei ihr machen kannst und was nicht. Das sind einfach Dinge, die bei meiner Kleinen gut funktioniert haben.

Suno kann ich mich auch nur anschließen.
Sei stolz auf so ein tolles Tier! Die Bindung die sie zu dir auch sucht ist eine ganze Menge wert!
 
  • Probleme beim alleine lassen Beitrag #20
Milky, das mit der Rangordnung war unser Problem.
Ich wollte von Anfang an klarmachen, wer hier der Chef ist. Und da war ich zu streng irgendwie..denn jetzt ist es wie bei dir, wenn ich Ball am Seil mit ihr spiele, brauche ich sie nur intensiv anschauen, dann lässt sie los.
Ja, oder ich zieh sanft, dann gehört er auch wieder mir.

Beim gassi, wenn sie zieht (was sie auch nur ganz selten tut), reicht eine Handbewegung nach links oder leichte Körperhaltung nach links, falls sie zu mittig läuft oder auf die rechte Seite will. Läuft sie Fuß zu schnell, folgt nur ein kurzes, knappes "ah" oder "gschd", schon klebt sie wieder am Bein. Andere beneiden mich, weil sie auf die feinsten Reaktionen anschlägt.
Bei ihr hilft halt kein zerren und ziehen, brüllen oder gar mal den Arsch runterdrücken, wenn der Hund nicht Sitz macht. Die würde mich ja wochenlang nicht mehr anschaun :lol:

Bei Sitz reicht der Zeigefinger oben, bei Platz entweder nur ein schnelles und vor allem GEFLÜSTERTES "Platz" oder nur die flache Hand, bei Fuß muss ich mir nur auf den Oberschenkel links klopfen..schicke ich Sie auf ihren Platz reicht die ausgestreckte Hand oder ich gehe demonstrativ auf sie zu, dann weiß sie auch bescheid.
Ich gehe auch viel über Blickkontakt, strenge Blicke reichen bei mir vollkommen aus.

Kann mich ja soweit nicht beschweren, was ihr Gehorsam angeht. Im Oktober kommt die Prüfung zum Begleithund, wir waren bei den Welpen die ersten, die zu den besseren geschickt wurde, bei den Jungunden jetzt hampeln auch alle nur rum und deswegen wurde ich schon zu den Begleithunden weiterbefördert. Nicki läuft auch die ganze Trainingsstunde ohne Leine mit, kein Thema.

Nur immer ganz wichtig: Ständig bestätigen, loben und animieren. Sonst klar, macht sie nicht mehr mit.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Bindung suchen ist ein Ausdruck hey.. sobald ich mich auf den Boden setze hab ich verloren, ist nur bei mir so.
Dann liegt die auf meinem Schoß, hampelt aber erst noch rum. Da kommt dann auch die Unsicherheit durch, was jetzt passiert und ob wir wirklich nur schmusen. Äußert sich durch ständiges zappeln mit den Beinen und zittern.
Wenn ich dann all meine innere Ruhe zusammen nehme und sie gleichmäßig kraule, schläft sie zusammengerollt auf meinem Schoß ein. Dann hab ich eeendlich einen entspannten Hund :)
 
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