Thiomersal - gefährlich?

Diskutiere Thiomersal - gefährlich? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Nein, ist es nicht. Die meisten Nebenwirkungen sind nur abgeschwächte Symtome der Krankheit, gegen die geimpft wurde. Eine Tetanusimpfung hat...
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #41
Es ist dabei auch unerheblich, welche Nebenwirkung man welchem Impfstoff zuordnen kann.
Nein, ist es nicht. Die meisten Nebenwirkungen sind nur abgeschwächte Symtome der Krankheit, gegen die geimpft wurde. Eine Tetanusimpfung hat beispielsweise ganz andere Nebenwirkungen als die von Maser-Mumps-Röteln, das kannst du in deiner Quelle selbst nachlesen. Das kann man nicht einfach alles beliebig zusammenwerfen und mit Quecksilbervergiftung vergleichen. Nicht jeder, der die typischen Grippesymptome wie Fieber und Atemwegsinfekte nach einer Grippeimpfung bekommt, hat gleich eine Quecksilbervergiftung.

Wenn diese Nebenwirkungen auch mit "selten" oder "gelegentlich" angegeben werden, stimmt das nicht, siehe Impfschadensdatenbank
Dort steht aber gar nicht, dass es nicht stimmt. Diese Angaben sind mit genauen Zahlen nach klinischen Studien festgelegt, die Impfdatenbank enthält dagegen Fallberichte. Dass Impfschäden vorkommen können, bestreite ich nicht und ich finde es wichtig, darüber Bescheid zu wissen. Aber es ist schon ein Unterschied, ob die Nebenwirkung statistisch jeden 100. oder jeden 100 000. betrifft und das zeigt die Datenbank nicht, aber das sagen eben diese Angaben aus.

Thiomersal muss nur bei den Inhaltsstoffen deklariert werden, wenn es nach dem Herstellungsprozess zugesetzt wird.
Wenn man das bei Google eingibt, kommt man als erstes auf deinen Satz hier. Die Kinderimpfungen sind heutzutage thiomersalfrei und das glaube ich den Herstellern auch, da andere Stoffe zur Konservierung zugesetzt sind und daher kein Thiomersal benötigt wird (weder während noch nach der Herstellung, wobei es bestimmt auch ein Negativbeispiel geben wird). Das trifft nicht auf alle Impfstoffe zu und dass Tierimpfungen den Stoff enthalten ist kein Geheimnis, steht aber genauso im Beipackzettel der Hersteller. Auch bei Tierimpfungen ist Thiomersal in den entsprechenden Beipackzetteln aufgeführt, d.h. es wird ja sogar ganz offen deklariert und gar nicht verheimlicht.


Ich möchte mich auch gar nicht über den Inhalt streiten, mir geht es gerade allein um richtige Quellenangaben und korrekte Zitate. Ich finde es aus Prinzip einfach unschön, wenn Fakten aus dem Zusammenhang gerissen werden, gerade auch für die Betreiber der von dir zitierten Homepages ist es ärgerlich, wenn ihnen etwas in den Mund gelegt wird, was dort gar nicht steht. Damit schadest du ja auch deren Ansehen. In einigen deiner Quellen gehen die Betreiber nämlich auch durchaus differenziert mit dem Thema um.

Mir ist es persönlich egal, ob irgendein Impfgegner oder Befürworter auf seiner Homepage Studien interpretiert und sein Fazit daraus gezogen hat. Ich lese mir nicht alleine die Schlussfolgerung dieser Person durch, sondern auch deren Quellen (und zwar komplett und nicht nur auszugsweise) und urteile dann selbst. Ich finde es auch ganz richtig, wenn man Impfungen und deren Inhaltsstoffe kritisch betrachtet.
Aber einfach Nebenwirkungen aufzählen und in andere Zusammenhänge bringen und Ähnliches - da fühle ich mich als kritischer Leser doch nicht für voll genommen und du nimmst dir doch selbst die Glaubwürdigkeit, wenn jemand mal genauer nachliest. Du könntest deine einzelnen Aussagen statt mit Interpretationen Dritter mit den Original-Studien verlinken (die meisten sind einsehbar und durchaus verständlich geschrieben), die Beipackzettel korrekt zitieren (auch die findet man problemlos) und direkt den nachgewiesenen Vergiftungserscheinungen gegenüberstellen etc. etc. So etwas wäre völlig in Ordnung, wissenschaftlich und rechtlich korrekt, dann kann jeder kann sich neutral seine Meinung bilden und das Diskutieren macht dann auch wieder Spaß;). Nur so als Tipp;) Und damit verschwinde ich auch wieder aus diesem Thread:cool:
 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #42
Du hast vollkommen recht. Ich habe mich damit nie genau befasst. Ich denke das werde ich auch nicht.

Du bist immerhin ehrlich.

Adraste:
Nicht jeder, der die typischen Grippesymptome wie Fieber und Atemwegsinfekte nach einer Grippeimpfung bekommt, hat gleich eine Quecksilbervergiftung.

Das ist richtig, es sind in den Nebenwirkungen auch u. a. die typischen Krankheitssymptome aufgelistet. Manchmal ist es schwer zu unterscheiden, was ursächlich war, manchmal liegt es aber auf der Hand.

Einem betroffenen Kind oder Hund ist es aber egal, ob nun das Masern- oder Staupevirus für seine Encephalitis verantwortlich ist oder das Quecksilber.

Die Eltern/Hundehalter wären froh gewesen, wenn sie vor der Impfung über mögliche Folgen aufgeklärt worden wären.

Wenn ein Kind nach der Masernimpfung, die für Masern typische Bronchitits, Ohr- oder Augenentzündung bekommt, wird das vielleicht noch unter "Pech gehabt" verbucht.

Wenn diese Entzündungen aber ein ganzes Jahr lang wiederkehren, ist es fraglich, ob immer noch das (abgeschwächte) Masernvirus verantwortlich ist.

Du könntest deine einzelnen Aussagen statt mit Interpretationen Dritter mit den Original-Studien verlinken (die meisten sind einsehbar und durchaus verständlich geschrieben),

Für wen sollte ich diesen Zeitaufwand betreiben? Ich selbst habe mir die meisten Studien angesehen. Es ist einfacher, eine Seite zu verlinken, auf der Studien bereits gesammelt sind.
Jeder, der an dem Thema Interesse hat, kann sich selbst informieren.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

PS: Welchen Krankheiten will man die zahlreichen Allergien, Schildrüsenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, z. B. die zahlreichen Diabetes Typ I Fälle bei Kindern zuordnen?
Auch Masern, Mumps und Röteln? Das sind sicher keine Nebenwirkungen der Impfviren.

Diabetes bei Kindern hat in den letzten 30 Jahren rasant zugenommen.
Schon vor 30 Jahren wurden Säuglinge und Kleinkinder (wie auch Welpen) mit Mehrfachimpfungen geimpft.

Unser damaliger Kinderarzt, der auch gleichzeitig Allergologe und Umweltmediziner war, stand dem sehr kritisch gegenüber, da das Immunsystem gar nicht ausreichend erforscht ist. Nach seinen zahlreichen Erfahrungen sind die Kinderkrankheiten in der Regel harmlos verlaufen. Die schweren Komplikationen, die vor dem Impfen selten waren, sind erst massiv nach Einführung der Impfung aufgetreten.


Zu Deinem Glauben an die Thiomersalfreien Impfstoffe:

Denn offiziell sind zwar laut PEI und Fachinformation der Hersteller alle in Deutschland für die Grundimmunisierung von Kindern verwendeten Impfstoffe mittlerweile quecksilberfrei - eine australische Arbeitsgruppe konnte jedoch in dem einzigen auch in Deutschland verfügbaren 6-fach-Impfstoff Infanrix hexa[SUP]®[/SUP] nennenswerte, nicht deklarierte Mengen von Quecksilber nachweisen... (Austin 2010)




Dr. med. Steffen Rabe, Kinderarzt, schreibt auch noch etwas Interessantes:


Aus den wenigen Beispielen wird deutlich, dass die den heutigen Impfkonzepten gedanklich zugrunde liegende, einfache Gleichung

Impfung = Antikörper = Schutz = Langes Leben und Gesundheit
der Komplexität der zu betrachtenden Zusammenhänge nicht gerecht wird.

Solange Untersuchungen fehlen, die wissenschaftlich fundiert, langfristig und umfassend Auswirkungen von Impfungen oder gar Impfprogrammen – seien sie gewünscht oder unerwünscht, plausibel oder nicht – auf den Einzelnen und die Gruppe erfassen, solange wissen wir bei Schutzimpfungen vor allem bei Kindern nicht wirklich, was wir tun...

 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #43
@ Bubuka

Ich kann dir in vielen Dingen zustimmen, auch ich habe mich mit dem Thema impfen und den Schäden schon sehr beschäftigt. In Deutschland gibt es seit ein paar Jahre von Dr. Ziegler ein Buch zu dem Thema, in Amerika gibt es noch weit mehr die sehr kritisch sind. Die werden hier in Deutschland wohl gar nicht oder noch lange nicht veröffentlicht.

In meiner Arbeit habe ich schon viele Hunde mit Impfschäden gesehen, auch Pferde. Von daher sehe ich das genauso kritisch wie du. Klar jeder sollte selber entscheiden aber mir tun die Hunde, die jedes Jahr geimpft werden nur weil man das halt so macht oder der Tierarzt es sagt, leid.

Aber es gibt hier im Forum auch "zwei Seiten". Die reinen Schulmediziner-Hörigen, die alles neben Pharma und Weißkittel als "Schnickischnack und Humbug" abtun und die, die alternative Methoden kennen und anerkennen. Dann gibt es noch die dazwischen, die sich gerne informieren möchten und beide Seiten hören.

Traurig nur, dass man hier immer so angefeindet wird, nur weil man zur Seite gehört, die sich kritisch der Pharma gegenüber stellt. :?
 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #44
@ Bubuka
Traurig nur, dass man hier immer so angefeindet wird, nur weil man zur Seite gehört, die sich kritisch der Pharma gegenüber stellt. :?

Dies habe ich mal irgendwo sinngemäss gelesen:
Wissenschaftliche Prinzipien, die einmal von einem Gott aufgestellt wurden, dürfen nicht in Frage gestellt werden. Egal, wie unlogisch die wissenschaftlichen Prinzipien sind, geistlos werden die Vorschriften der Religion wiederholt. Jedes In-Frage-Stellen trifft auf Feindseligkeit.

Besonders feindselig sind Menschen, wenn man ihr heiles Weltbild mal zur Seite schiebt und einen Blick auf die Realität frei macht.

Wenn man diesen Blick zulässt, müsste man anfangen, sich selbst zu informieren. Das ist viel anstrengender, als eine vorgefertigte allgemeine Meinung zu übernehmen.
 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #45
Was mich einfach nur so stoert, ist, dass deine Meinung als die allein richtige gilt. Niemand hat hier abgestritten, dass es Impfschaeden gibt.
Ich weiss eigentlich gar nicht, ob du fuer sinnvolles Impfen oder gar nicht impfen bist?

In der Gegend in der ich wohne, sind bspw. Herzwuermer eine wahre Seuche. Und ja es gibt eine Impfung dagegen und doppel ja, meine Hunde haben diese Impfung. Da gibts auch nichts schoen zu reden. Ich weiss nicht, ob du schonmal ein Herzwurm verseuchtes Herz gesehen hast? Die Tiere sterben da ganz grausam dran. Da stell ich mir nicht die Frage, ob vielleicht jeder 1000. Hund davon Durchfall bekommt.

Und du hast mir immernoch nicht auf die Frage geantwortet, wie Deutschland tollwutfrei geworden ist?
 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #46
Ich muss hier Candy nochmal beipflichten: Wir haben hier alle sehr oft betont, dass wir sehr wohl kritisch an die Sache heran gehen und nicht jedes Jahr jeden verfügbaren Impfstoff reindrücken lassen.
Aber dein letzter Post liest sich, als würdest du hier den Prediger spielen. Wie wir hier schon oft gehört haben ist deine – und das musst du zugeben – extreme Meinung hier deiner Meinung nach scheinbar die einzig richtige, und uns andere stellt man als doofe Schafe hin, die alles glauben und nachplappern, von nichts eine Ahnung haben und damit ihre Tiere gefährden, nur weil wir nicht deiner Religion folgen. Das hat aber auch Kompassqualle schon wunderschön erklärt, leider hast du es dir scheinbar nicht zu Herzen genommen.

Ich vergöttere niemanden, nur weil er weiß trägt, dafür aber auch niemanden, nur weil er glaubt, mit der gegenteiligen Meinung sei er der wahre Gott...
 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #47
Du nennst meine Ausführungen "Dogma oder Religion".
Durch meine Tierschutzarbeit kenne ich mehrere hundert Hunde, bin in Kontakt mit unendlich vielen Hundehaltern. Sehe die kranken und gesunden Hunde und ziehe Vergleiche.

Nein, ich habe nicht deine Ansichten explizit als 'religiös' bezeichnet, sondern nur deutlich machen wollen, dass es bisher keine endgültigen Wahrheiten gibt (zumindest nicht in der Wissenschaft) ;)

Wie gesagt, auch ich bin definitiv dafür Nutzen und Risiko der verschiedenen Impfungen zu überdenken und ich glaube auch, dass unsere Hunde (und auch viele Menschen) überimpft sind und man (auch aufgrund der ja wirklich realen Gefahr von Impfschäden) zweimal nachdenken sollte was sinnvoll ist und was nicht.

Aber das die Impfungen nun an sämtlichen Erkrankungen schuld sein sollen ist und bleibt aus meiner Sicht nunmal eine unverifizierte These.
Wie gesagt, ich kenne all diese Argumente auch bezüglich des Fertigfutters. X Barfanhänger und unabhängige Forscher behaupten, dass allein die Fehlernährung für all die Krankheiten verantwortlich wäre (auch von Seiten der Barf-Fraktion gibt es übrigens gute Argumente und Studien die ihre Aussagen untermauern, z.B. die Arbeit von Marc Torel (Tiermediziner) und Klaus Dieter Kammer (Mediziner und Pharma-Manager) die argumentieren, dass Hüftgelenksdysplasie (HD) bei Hunden keine ererbte Schwäche ist, sondern ein Resultat aus Fehlernährung mit Fertigfutter: ).

Ich sage nicht, dass Kammerer Recht hat und deine angeführten Studien nicht, ich sage auch nicht, dass die Schulmedizin Recht hat, im Gegenteil; ich will nur sagen, dass es viele Meinungen und schlüssige Argumentationen gibt, woher will man wissen, welche die Richtige ist?
Wahrscheinlich hat jeder ein bisschen Recht und es ist ewig schade, dass die einzelnen Fraktionen sich -anstatt zusammenzuarbeiten - nur auf die jeweils eigene Meinung versteifen.
Man muss außerdem in Betracht ziehen, dass es vielleicht noch andere Faktoren gibt die für Leben und Krankheit verantwortlich sind, die wir einfach noch gar nicht entdeckt haben.

Deswegen nochmal, ich bin immer sehr interessiert an verschiedenen Ansichten und lese mich gerne auch tiefer in verschiedene Themenbereiche ein, aber genau das führt bei mir immer dazu, dass ich feststelle dass keiner der alleinige Besitzer der Wahrheit ist :)

Ich finde durchaus spannend und aufschlussreich was du hier postest und finde auch die Argumentionen schlüssig, auch deckt sich der Inhalt zum Teil mit meiner Meinung das Impfungen durchaus mit Vorsicht zu genießen sind, allerdings wirkt es als wärst du hier doch recht missionarisch unterwegs und das ist es was ich kritisiere, nicht deine Argumente, nicht deine Meinung - und ich glaube auch, das ist es wodran sich die anderen User in diesem Thread stoßen.
Bitte fühl dich trotzdem nicht beleidigt, wie gesagt, deine Meinung und Beteiligung ist willkommen, ich wollte nur sagen, dass ich die Vehemenz der Antworten die du erhältst für eine Spiegelung deines eigenen Auftretens halte.

Besonders feindselig sind Menschen, wenn man ihr heiles Weltbild mal zur Seite schiebt und einen Blick auf die Realität frei macht.
Kant nannte das die "Selbst verschuldete Unmündigkeit".
Aber selbst wenn ich dir hier Recht geben möchte, sei noch die philosophische Frage gestattet wer wissen kann was die Realität ist?
Weißt du es? Wenn ja woher? Und warum ist die 'Realität' der anderen eine falsche? :cool:
 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #48
Aber dein letzter Post liest sich, als würdest du hier den Prediger spielen. Wie wir hier schon oft gehört haben ist deine – und das musst du zugeben – extreme Meinung hier deiner Meinung nach scheinbar die einzig richtige, und uns andere stellt man als doofe Schafe hin, die alles glauben und nachplappern, von nichts eine Ahnung haben und damit ihre Tiere gefährden, nur weil wir nicht deiner Religion folgen.

Das ist immer interessant, dass meine Beiträge in die Richtung gebracht werden, dass ich predige, dogmatisch bin, wahrscheinlich sogar einer Sekte angehöre, eine Religion aus meinen Erkenntnissen mache.....

Mischling, wenn Du meine Beiträge mal genau liest, greife ich niemanden an und stelle niemanden als "doof" hin. Ich antworte lediglich auf eure Argumente.

Wenn ich oftmals behaupte, dass ihr euch mit dem Thema nicht befasst habt, dann ist das einfach nur eine Feststellung.

Thiomersal ist auch nur eine Verbindung mit Quecksilber und kein "direktes" Quecksilber. Das ist ein Unterschied. Vor allem, was die Belastung angeht. Wir meiden ja auch kein Wasser, nur weil Wasserstoff gefährlich ist.

Diese Aussage von Pewee zeigt einfach nur, dass sie mit dem Thema nicht vertraut ist, genauso wie Deine Aussagen, in Impfstoffen wäre kein Thiomersal drin.
Auch Deine Zitate des RKI zeigen mir, dass Du nicht in der Materie drin bist.

Candy1983 Was mich einfach nur so stoert, ist, dass deine Meinung als die allein richtige gilt. Niemand hat hier abgestritten, dass es Impfschaeden gibt.

Meine Meinung kennst Du noch gar nicht, Candy. Ich habe hier nur Informationen zusammen gestellt.

Alleine die Tatsache, dass ich hier Studien, Videos, Artikel von Umweltmedizinern, Toxikologen usw. einstellle, reicht für euch aus, mir zu unterstellen, ich würde euch meine Meinung aufzwängen wollen.

Diese ganzen Infos stammen von angesehenen Wissenschaftlern und Medizinern. Das sind nicht meine Informationen oder Wahrheiten.

Obwohl ich meistens sehr sachlich meine Argumente bringe, werde ich meistens angegriffen.

Es ist nicht so, dass ich euch meine Meinung aufzwängen will. Mich würde eine sachliche Diskussion sehr interessieren. Dazu kommt von eurer Seite aber überwiegend nichts.

Niemand geht in der Diskussion mal auf die verlinkten Themen ein, dabei sind die höchst interessant, z. B. die Seite von Dr. Jean Dodds.

Wenn man z. B. weiß, dass Schilddrüsenerkrankungen beim Hund zu 90 % autoimmun bedingt sind, könnte eine Behandlung u. U. ganz anders aussehen.

Wieviele Hundehalter berichten, dass ihr Hund die typischen Symptome einer Überfunktion zeigt, das Blutergebnis am Ende aber eine Unterfunktion bestätigt.

Die Erklärung, wenn man diese dann zulässt:

Quecksilber, insbesondere Quecksilberdampf, kann , also eine autoimmun bedingte Schildrüsenentzündung auslösen. Dabei gibt es initial kurzfristig eine Überfunktion, die dann in eine permanente Schildrüsenunterfunktion übergeht. In einer konnte gezeigt werden, dass die erhöhten Autoantikörper gegen Schilddrüsenbestandteile nach geschützter Amalgamentfernung normalisiert wurden. Außerdem werden Schildrüsenhormone durch einen Selenblockademechanismus gehemmt. Quecksilber führt zu einem erhöhten Verbrauch von Selen...



Dies ist jetzt nur ein Beispiel dafür, dass die guten Infos einfach überlesen werden, weil ich ja die Impfstoffe in Frage stelle.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Kompassqualle:
Kant nannte das die "Selbst verschuldete Unmündigkeit".
Aber selbst wenn ich dir hier Recht geben möchte, sei noch die philosophische Frage gestattet wer wissen kann was die Realität ist?
Weißt du es? Wenn ja woher? Und warum ist die 'Realität' der anderen eine falsche? :cool:

Es gibt sicher die Natur der persönlichen Realität. Wenn man sich die Realität aussuchen kann, warum sucht man sich eine Realität aus, in der Hunde durch Impfungen geschützt werden müssen und man damit auf Tierärzte angewiesen ist?
Warum wählt man nicht die Realität, in der ein Lebewesen für die Gesundheit einfach bestens von der Natur ausgestattet ist?;)

Meine persönliche Realität zeigt mir, dass das Immunsystem überhaupt noch nicht ausreichend erforscht ist.

Impfstoffe werden z. B. unter die Haut gespritzt, ein völlig unnatürlicher Weg der Krankheitsübertragung.

Wenn man sich aktuelle Forschungen anschaut, wird einem bewusst, dass die "Wissenschaft" des Impfens ein Tappen im Dunkeln ist.

Die Projekte des Themas „Immunantwort und Immunintervention“ konzentrieren sich auf die Reaktionen des Immunsystems während einer Infektion. Dazu entwickeln die Forscher neue, dem menschlichen Immunsystem angepasste Modelle und studieren Mechanismen der Immunantwort.



Hallo, es wird geforscht, wie das Immunsystem während einer Infektion reagiert?????
Im Jahr 2013 ???????

Dabei haben wir alle gedacht, das wäre längst erforscht. Immerhin wird mit dieser Begründung seit 200 Jahren geimpft.
 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #49
Diese Aussage von Pewee zeigt einfach nur, dass sie mit dem Thema nicht vertraut ist, genauso wie Deine Aussagen, in Impfstoffen wäre kein Thiomersal drin.
Auch Deine Zitate des RKI zeigen mir, dass Du nicht in der Materie drin bist.
Und warum sind wir nicht in der Materie drin, weil wir andere Quellen haben als du? Sicherlich hast du Quellen angeführt, die diese als unglaubwürdig darstellen, das heißt aber nicht, dass man sie hier verschweigen muss.
Und ich bleibe dabei, dass z.B. beim SHP kein Thiomersal deklariert ist.

Meine Äußerung bezog sich übrigens auf Aussagen wie diese hier:
Die typischen Hundehalter sind genauso, wie die Industrie sich das wünscht: Leichtgläubige, ängstliche Menschen, die von Tierarzt zu Tierarzt rennen, viele Medikament kaufen und niemals selbstständig denken.

Nach wie vor ging hier aber unter, dass wir Quecksilber auch anders zu uns nehmen:
Die tägliche Quecksilberaufnahme wird nach Angaben der WHO (2000) auf 2,4 μg (für Methylquecksilber) und 4,2 µg (für anorganische Quecksilberverbindungen) geschätzt. Diese Werte hängen allerdings stark von den Ernährungsgewohnheiten ab. So ist beispielsweise relativ viel Quecksilber als Methylquecksilber in Fisch enthalten. Haifisch kann bis zu 1,4 mg Methylquecksilber pro Kilogramm enthalten.[SUP][/SUP] In den USA angebotener Dosenthunfisch (Gewicht: 5,6 Unzen / 158 Gramm) enthält im Mittel bereits 11,5 µg Hg[SUP][/SUP]. Laut einer FDA-Studie soll die durchschnittliche tägliche Quecksilberaufnahme eines 70 kg schweren Erwachsenen bei 3,5 µg liegen. Im Jahr 2005 wurde bei älteren Männern aus Katalonien eine tägliche Hg-Aufnahme von 9,89 μg festgestellt.[SUP][/SUP] 2008 wurden in Amazonien (Brasilien) Hg-Aufnahmen von 0-11,8 µg/kg/Tag gemessen.[SUP][/SUP] Eine Studie aus Finnland stellte 1995 bei finnischen Männern im Alter von 42-60 Jahren eine tägliche Quecksilberaufnahme von 7,6 µg (1,1 bis 95,3 µg) fest.[SUP][/SUP]


Viele Alltagsgüter wie Elektronik, Energiesparlampen und selbst Wimperntusche enthielten zumindest kleine Mengen Quecksilber. Früher oder später gelange es in Flüsse und Meere. In den letzten 100 Jahren habe sich in den oberen 100 Metern Meerwasser die Menge des vom Menschen produzierten Quecksilbers verdoppelt. Fische tragen es in die Nahrungskette, die Gesundheit von Millionen Menschen sei gefährdet.


Nur mal zum Mengenvergleich:
So ist es in einer Menge von 5 µg (2,5 µg Quecksilber) im H1N1 (Schweinegrippe) Impfstoff Pandemrix enthalten.


Das wird hier auch bestätigt:
In den in Deutschland zugelassenen Schweinegrippe-Impfstoffen - z.B. in - sind 5 Mikrogramm Thiomersal (darin sind 2,5 Mikrogramm Quecksilber enthalten)


Hier übrigens etwas zu den Grenzwerten im Vergleich:
Als Grenzwert der oralen Aufnahmedosis von Quecksilber für einen 70 kg schweren gesunden Erwachsenen gilt der Wert von 0,35 mg Hg/Woche, oder 0.05 mg Hg/Tag (laut FAO/WHO). Beim Verzehr dieser Konzentration
treten schon bei 3% der Population Vergiftungserscheinungen auf. Werden 0.2 mg Hg/Tag verzehrt, gibt es bei 8%
der Menschen Vergiftungserscheinungen, wie Nordberg und Strängen 1976 berichteten. Dies gilt für erwachsene
Menschen. Durch eine Impfampulle gelangen 0.05 mg Thio-mersal oder 0.025 mg Quecksilber in den
menschlichen Körper, also die Hälfte des im Grenzwert für Erwachsene angegebenen Tagesgrenzwertes.


Leider sind keine entsprechenden Werte für Hunde auffindbar, wenn du da Zahlen hast würde mich das sehr interessieren.

Was mich aber mehr interessiert ist die Deklarationsvorschrift zu dem Mittelchen, denn dann kann ich einfach im Beipackzettel nachlesen, ob es vorhanden ist oder nicht.
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA (8) hat dazu aufgerufen, Quecksilber als Konservierungsmittel sukzessive aus allen Impfstoffen zu entfernen. Die Fachinformationen zu lmpfstoffen, bei denen Thiomersal im Herstellungsverfahren verwendet wird, müssen nach den aktuellen Bestimmungen der EMEA einen entsprechenden Passus enthalten. In Dänemark, Irland, Schweden und den Niederlanden sind die Impfstoffe für die ersten beiden Lebensjahre bereits frei von Quecksilber.


Thiomersal muss – egal wann und wie zugeführt – ab einer bestimmten Menge deklariert werden:
For thiomersal used in the manufacturing process, which results in levels of thiomersal <40ng per dose, or undetectable levels, sensitisation reactions are not expected to occur and no statements are
recommended for inclusion in the product information. In other cases, the statements below should be
included: [...]


Und für alle, die sich mit Umrechnung bei Kleinseinheiten genauso schwer tun wie ich:
  • 1 Milligramm (mg) = 1 Tausenstel Gramm = 10[SUP]-3[/SUP] g
  • 1 Mikrogramm (µg) = 1 Millionstel Gramm = 10[SUP]-6[/SUP] g
  • 1 Nanogramm (ng) = 1 Milliardstel Gramm = 10[SUP]-9[/SUP] g


Damit wäre der Grenzwert für die Deklaration 0,000.000.04 g = 0,000.04 µg = 0,04 mg. Vergleicht man das mit den oben genannten Werten fällt schwer zu glauben, dass diese Dosis – einmal auf alle drei Jahre gesehen – einen so großen Unterschied zu unserer vorhandenen Umweltbelastung machen soll, selbst wenn der Stoff über die Impfung ohne Verlust aufgenommen wird.

Dazu dann im Vergleich die Beipackzettel von Nobivac:



Bei Tollwut ist es eindeutig deklariert:
Aluminiumphosphat, Zellkulturmedium, Dinatriumphosphatdihydrat, Natriumdihydrogenphosphatdihydrat, Thiomersal, Wasser für Injektionszwecke.


Man beachte auch, dass Thiomersal hauptsächlich bei Mehrfachfläschchen verwendet wird, nicht bei Einmalfläschchen, wie es zumindest hier bei Hundeimpfstoffen der Fall ist, weshalb es wohl auch nur im T-Impfstoff verwendet wird.
Außerdem befürworten auch die angeblich parteiischen Unternehmen und Vereinigungen zumindest offiziell das Voranbringen alternativer Herstellungsverfahren und Konservierungsmittel.

Es wird derzeit auch über ein weltweites Verbot von Thiomersal diskutiert:


Nur bin ich nach wie vor der Meinung, dass die Impfung – damit meine ich beim Hund SHP und T auf drei Jahre – sinnvoll ist und ihre Berechtigung hat, zumal erstere kein Thiomersal zu enthalten scheint.

 
Zuletzt bearbeitet:
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #50
Mischling:
Und warum sind wir nicht in der Materie drin, weil wir andere Quellen haben als du? Sicherlich hast du Quellen angeführt, die diese als unglaubwürdig darstellen, das heißt aber nicht, dass man sie hier verschweigen muss.

Die STIKO ist ja mittlerweile verpflichtet, ihre Verbindungen zur Pharmaindustrie offen zu legen. Wenn von 16 Experten der STIKO, 13 Experten wirtschaftliche Verbindungen zur Pharmaindustrie haben, dann kann man nicht mehr davon ausgehen, dass die Aussagen der Wahrheit entsprechen. Also bringt eine solche Quelle nichts.

Nach wie vor ging hier aber unter, dass wir Quecksilber auch anders zu uns nehmen:

Mir ist das bekannt, aber das würde das Thema noch unübersichtlicher machen.
Sehr interessant ist das Video (Vortrag von Dr. Mutter), in dem erläutert wird, wieviel Quecksilber in einer Leiche ist. Das ist schon ein Wahnsinn, wieviel Quecksilber Mensch und Tier aufnehmen. Überlege mal, was ein Hund in seinem Leben an Quecksilber aufnimmt, über die Plazenta der geimpften Mutter, als Welpe, als erwachsener Hund über 15 Jahre.

Wenn man den div. Forschungen glauben schenkt, dann wird das Quecksilber im Körper deponiert und häuft sich an. Wenn der Hund (oder der Mensch) stirbt, geht das alles in die ohnehin belastete Umwelt.
 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #51
  • andere:
    Haarausfall,
    Speichelfluss,
    Appetitlosigkeit, Magendrücken, Übelkeit,
    Colitis ulcerosa: Entzündung der Darmschleimhaut
    gesteigerte Empfindlicheit gegenüber Chemikalien (MCS) und Elektrosmog,
    , Hormonstörungen,
    Muskel- und Knochen- und Gelenkschmerzen,
    Herzrhythmusstörungen,
    Bluthochdruck
    Nierenschädigung,
[/QUOTE]


Das ist echt schon nicht ohne. Hab z.Bsp. einen Bekannten, der sich vor Jahren (aus optischen Gründen) Amalgam aus den Zähnen entfernen lassen hat und sich Kunstofffüllungen einsetzen ließ.
Wochen danach klagte er über schwere Herzrhythmusstörungen - es wurde dann vom Arzt sogar Herzrasen diagnostisziert und der Einbau eines Herzschrittmachers stand sogar zur Debatte.
Letztendlich half ihm aber Yoga und autogenes Training.

Gruß
 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #52
Ich versteh die Message gerade nicht so Anja. Dein Bekannter hat sich Amalgan entfernen lassen, weshalb er Herzrythmusstörungen bekommen hat? Und woher weiß man, dass das etwas mit dem Amalgan zu tun hat? Oder waren das nur Schätzungen? Und woher weiß man, das nichts Anderes die Ursache war? Und wieso erst bei der Entnahme des Amalgans? :eusa_think: Oder habe ich das gerade ganz falsch verstanden?

Ansonsten, was das Quecksilber angeht: Ich sage es gerne nochmal: Diese Verbindung hat nichts mit reinem Quecksilber zu tun, entsprechend setzt sich das auch nicht so ab, wie reines Quecksilber. Es gibt einen Unterschied zwischen Verbindungen und reinen Elementen. Außerdem ist das in so geringen Mengen vertreten, dass ich nicht glaube, dass die Impfung allein für vermeintlich große Spuren im Körper verantwortlich ist. Siehe meine Posts auf der ersten Seite und diverse Beispiele dazu (z.B. Wasserstoff, welches "als" Wasser auch nicht gefährlich ist im Gegensatz zur "reinen" Form). Ich denke nicht, dass wir sowas stetig wiederholen müssen, wenn hier offensichtlich chemische Prozesse nicht ganz richtig erklärt wurden. Was die Belastung des Körpers durch diverse Schwermetalle angeht, würde ich nach wie vor Pfützen oder auch Abgasen die Verantwortung zuschieben. Aber da kann man sein Tier und sich selbst kaum schützen.
 
  • Thiomersal - gefährlich? Beitrag #53
dass die Impfung allein für vermeintlich große Spuren im Körper verantwortlich ist.
Ich möchte dazu noch anmerken, dass ich mich durch ein paar mehr oder minder aussagekräftige Studien gewühlt habe und feststellen musste, dass manche das Quecksilber im Urin messen. 1. wäre das ein Argument dafür, dass es ausgeschieden wird und 2. bezieht das wieder nicht mit ein, was über die Umwelt aufgenommen wurde.

Two recent studies, from France (Nataf et al., 2006) and the United States (Geier & Geier, 2007), identified atypical urinary porphyrin profiles in children with an autism spectrum disorder (ASD). These profiles serve as an indirect measure of environmental toxicity generally, and mercury (Hg) toxicity specifically, with the latter being a variable proposed as a causal mechanism of ASD (Bernard et al., 2001; Mutter et al., 2005)


In Zusammenhang damit möchte ich auch die Studie nochmal aufgreifen, die Bubuka zuvor zitiert hat, welche erwiesen hat, dass in einem Impfstoff in den USA Thiomersal enthalten, aber nicht ausgeschrieben war:
Although the levels of Hg detected are substantially lower than any established exposure safety limits
und
Seven of the 8 vaccines contained no detectable levels of Hg (less than 1 ppb)


Das finde ich doch einen wichtigen Punkt, weshalb ich es nicht so stehen lassen möchte, als hätte man den Skandal schlechthin entdeckt, immerhin sind sieben Impfungen den Anforderungen entsprechend, die achte überschritt auch keinen Grenzwert.

Und ich möchte auch noch mal den Zusammenhang zwischen den ganzen genannten Krankheiten und der Quecksilbervergiftung aufgreifen, weil ich gestern in einer von Bubukas Quellen auf dieselbe Aussage gestoßen bin:
Der erste Schock kam, als Oliver an einer Hüftlähmung erkrankte und mit nur vier Jahren starb. Die erst 6-jährige Prudence starb einen langsamen, qualvollen Tod durch Leukämie; und Samson reagierte so stark auf die Welpenimpfung und die nach einem Jahr erfolgende Nachimpfung, dass er schon im zarten Alter von fünf an Krebs starb. All diese Krankheitsbilder lassen sich auf die Impfungen zurückführen. Auch meine anderen Hunde konnten den Impfschäden nicht entkommen. Chappie leidet an einer Schilddrüsenerkrankung, Sophie hat Arthritis und Guinnevere Allergien. Auch diese Symptome, so zeigt die Wissenschaft, gehen auf die Schädigung durch Impfstoffe zurück.



Der Text ist leider sehr subjektiv geschrieben und fasst alles zusammen, was wir hier bisher auch an Argumenten gegen den Inhaltsstoff gelesen haben, leider inklusive einiger Anklagen und Vorwürfe sowie Rundumschläge (z.B. »Wenn der Besitzer jedoch ein enges Verhältnis zu seinem Tier hatte, beginnt er, Fragen zu stellen.« oder »
Ihnen wird nicht entgangen sein, dass ich anfangs ein paar markige Sprüche verwendet habe. Das war Absicht, und zwar deshalb, weil Mediziner, Tierärzte und Wissenschaftler so sehr betäubt oder gesellschaftlich geformt sind, dass sie sich in Sprachwahl und Verhalten ganz den strikten Regeln professioneller Umgangsformen anpassen. Sie stehen unter dem Druck, immer höflich sein zu müssen und sich ja nicht gegenseitig mit irgendwelchen Ideen vor den Kopf zu stoßen, so dass die Wahrheit permanent auf der Strecke bleibt. Durch meine ungeschönte Sprache möchte ich das System, das solch katastrophale Fehler immerzu wiederholt, aus seiner Erstarrung reißen. Außerdem muss die Wahrheit endlich ans Licht.«). Was ich in solchen Texte leider immer nur sehe ist eine wütende und verletzte Person, die viele Tiere verloren hat und nur damit fertig werden kann, wenn sie einen Schuldigen dafür findet. Dass das Problem erblich bedingt gewesen sein könnte, die Tiere vielleicht vom Vermehrer oder anderen, weniger positiven Quellen stammten, manches vielleicht auch Alterserscheinungen sein könnten, wird hier gar nicht weiter besprochen. Ein Hardcore-Barfer wird übrigens dieselben Dinge gegenüber Fertigfutter äußern. Auf mich macht es den Eindruck, als hätte man krampfhaft eine Erklärung gebraucht und gesucht, um das verarbeiten zu können, und schlussendlich etwas gefunden, das man sich passend machen konnte.


Eine ebenfalls sehr interessante Beobachtung aus dieser Quelle:
Wenn die Hundebesitzer, die an der Untersuchung von CHC teilnahmen, berichteten, dass ihre Tiere plötzlich an Konzentrationsstörungen litten, dann war bei 73,1 Prozent der betroffenen Hunde in den vergangenen drei Monaten eine Impfung vorausgegangen. Bei demselben Prozentanteil wurde innerhalb von drei Monaten (für gewöhnlich jedoch binnen Tagen) nach einer Impfung Epilepsie diagnostiziert.

73% aller Hunde haben also Epilepsie? Ich frage mich doch, warum wir dann hier nicht mehr Themen dazu haben und ich keinen einzigen Epilepsiehund kenne. Zumal ich Konzentrationsschwierigkeiten als sehr schwer zu messen empfinde.

Was auch immer außer Acht gelassen wird, wo es doch angeblich tausende impfgeschädigte Tiere gibt – es gibt noch weit mehr, die nichts haben. Woher kommt das dann? Wenn die Belastung und Bedrohung so groß, ja so eindeutig ist, wieso hat dann nicht jeder Hund, jede Katze, jedes Pferd nicht mindestens eines der Symptome, wo doch so viele noch unnötig und zu oft geimpft werden? Wieso sind diese Tiere dann trotz Impfung gesund? Hat sich mal einer die Frage gestellt, ob es denn dann wirklich an der Impfung, oder nicht eher an anderen Umständen, vielleicht sogar den Tieren und ihrer körperlichen Beschaffenheit selbst liegt? Wir wissen so wenig über die Funktionen im Körper, können so viel nicht erklären, so viel nicht nachweisen, wie können wir da andere Ursachen nur aufgrund eines fehlerhaften Syllogismus ausschließen, der lediglich alle möglichen Nebenwirkungen aller Impfungen summiert und denen einer Quecksilbervergiftung gegenüber stellt?

Aber machen wir doch die Probe aufs Exempel bei einzelnen, für den Hund geeigneten Impfstoffen, wovon wohl gemerkt Tollwut der einzige mit Thiomersalgehalt ist:
Nebenwirkungen Nach s.c. Injektion können kurzfristig kleine Impfquaddeln auftreten. Durch den Einsatz von Zellkultursubstrat bei der Impfstoffherstellung sind allergische
Reaktionen nahezu auszuschließen.
Trächtigkeit, Laktation oder Legeperiode
Die Anwendung während Trächtigkeit und Laktation ist möglich.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Immunsuppressiva (Glukokortikoide) können die Immunitätsbildung beeinträchtigen, daher erst im Abstand von 4 Wochen nach Anwendung solcher Arzneimittel eine aktive Impfung durchführen.



Quecksilbervergiftung akut:
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Schwindel
  • trockener Mund-Rachen-Raum



Was genau genommen wie die Beschreibung einer SDU klingt: Es gibt Symptome, sie sind nur nicht eindeutig identifizierbar in Abgrenzung zu anderen Erkrankungen oder auch einfachem Unwohlsein.

Quecksilbervergiftung chronisch:

ZENTRALES NERVENSYSTEMIrritation, Angst, Nervosität (oft mit Schwierigkeiten beim Atmen), Ruhelosigkeit, übertriebene Reaktion auf Stimulationen, Ängstlichkeit, emotionale Labilität (Mangel an Selbstkontrolle, Zornausbrüche mit gewalttätigem, irrationalem Benehmen), Verlust des Selbstvertrauens, Entscheidungsunfähigkeit, Schüchternheit oder Zurückhaltung, leicht erregbar, Gedächtnisschwund (-verlust), Unfähigkeit zur Konzentration, Lethargie/Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Depression, Mutlosigkeit, Verzweiflung, Zurückgezogenheit, Selbstmordtendenz, manische Depression, Taubheit und Kribbeln der Hände, Füße, Finger, Zehen oder Lippen, Muskelschwäche (fortschreitend zur Lähmung), Bewegungsstörungen, Zittern der Hände, Füße, Lippen, Augenlider oder Zunge, Unkoordiniertheit, Störung der neuromuskulären Reizübermittlung (ähnlich Myasthenia gravis).


KOPF-/HALS- UND RACHENKRANKHEITEN
Zahnfleischbluten, Knochenschwund Ober- und Unterkiefer, Zahnverlust, erhöhter Speichelfluss, schlechter Atem, Metallgeschmack, Gefühl von Brennen (mit Zittern der Lippen) Gesicht, Gewebsveränderungen (Amalgam-Tatoo), Leukoplakie, Mundfäule, Mundschleimhautentzündung, Geschwüre des Zahnfleisches, des Gaumens, der Zunge, Schwindel - akute oder chronische Schwindelanfälle, Klingeln in den Ohren, Gehörschwierigkeiten, Sprach- und Sehschädigung (grüner Star, eingeschränkte Sehfähigkeit).


EFFEKTE AUF DEN MAGEN-DARM-TRAKT
Nahrungsmittelunverträglichkeit (speziell Milch oder Eier), Bauchkrämpfe, Kolitis, Divertikulitis oder andere gastroinestinale Beschwerden, chronischer Durchfall/Verstopfung.


HERZ- UND GEFÄSSSTÖRUNGEN
Anormaler Herzrhythmus (charakteristische Zeichen im EKG: anormale Veränderungen im S-T-Abschnitt und/oder niedrigere, verbreiterte P-Welle), unerklärbar erhöhtes Serumtriglycerin, unerklärbar erhöhtes Cholesterin, anormaler Blutdruck, entweder hoch oder niedrig.


IMMUNSYSTEM
Wiederholte Infektionen (viral und fungal (Pilz), mikrobakteriell, Candida und andere Hefeinfektionen), Krebs, autoimmune Störungen (Arthritis, Lupus erythematodes (LE), multiple Sklerose (MS), Sklerodermie, amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Hypothyreose).


AUSWIRKUNGEN AUF DAS GESAMTSYSTEM

Chronische Kopfschmerzen, Allergien, schwerer Hautausschlag, unerklärbare Rückschläge, Schilddrüsenstörungen, anormale Körpertemperatur, kalte, feuchte Haut (speziell Hände und Füße), vermehrtes Schwitzen (häufig in der Nacht), unerklärbare Sinnesempfindungen (einschließlich Schmerz), unerklärbare Taubheit oder brennende Gefühlssensationen, unerklärbare Anämie (Blutarmut), chronisches Nierenleiden (nephrotisches Syndrom, Nierenentzündung), Nebennierenkrankheiten, allgemeine Müdigkeit, Appetitverlust mit oder ohne Gewichtsverlust, Gewichtsverlust, Hypoglykämie.



Typisch ist übrigens eher eine Vergiftung durch die Umwelt, die auch entsprechend benannt wurde:

Man beachte aber, dass all diese Symptome keinesfalls gleichzeitig auftreten müssen. Und nun melde sich bitte, wer das bei seinem Hund nach der Impfung zweifelsfrei beobachten konnte. Die Nebenwirkungen im Vergleich wirken – ich kann es nicht anders sagen – lächerlich.

In Bubukas Quelle steht dazu, dass Mediziner sich der Ausmaße nicht bewusst wären, die von der Regierung und Geldgier gesteuerte Ausbildung es den Veterinärmedizinern gar nicht beibringen würde und sie den Zusammenhang solcher Nebenwirkungen nicht erkennen könnten. Ich bin inzwischen der Meinung, dass die »Gegenseite« nicht erkennt, dass Quecksilber nicht nur über Impfungen aufgenommen wird, sowie dass es zig mögliche Ursachen für diverse Erkrankungen gibt, die so ein Hund bekommen kann. Bei vielen wurde über Studien nachgewiesen, dass sie entweder erblich bedingt oder durch die Ernährung entstanden seien, auf beiden Seiten sogar recht glaubhaft, aber dass wir eine gewisse erbliche Prädisposition für bestimmte Krankheiten haben wird wohl kaum jemand leugnen wollen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Achso, was das angeht: Das ist eine Quecksilberlegierung, die als Füllung in der Zahnmedizin häufig benutzt wird. Interessant ist auch die damit zusammenhängende, seit über 200 Jahren geführte Debatte:
Was mir da aber auffällt: Wenn die entfernt wurden hat dein Bekannter sicher eine Narkose bekommen? Wurde sein Herz vorher untersucht? Eine Narkose kann ein – eventuell zuvor schon geschädigtes Herz – stark angreifen und zu Herzproblemen führen. Es wäre doch schon sehr weit hergeholt, wenn er die Symptome bekommt, NACHDEM die Legierung entfernt wurde. Die Wahrscheinlichkeit, dass er auf Narkose oder Schmerzmittel reagiert hat ist wesentlich größer und der Zusammenhang wäre auch schlüssiger, als dass nach Jahren des Tragens ausgerechnet nach der Entfernung Symptome auftreten, die – wie man in meinem Text lesen kann – für eine derartige Vergiftung auch noch geradezu lächerlich gewesen wären, was das Herzproblem an sich natürlich nicht minder schlimm und bedrohlich mach.
 
Thema:

Thiomersal - gefährlich?

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