Kurz vor der Verzweiflung...

Diskutiere Kurz vor der Verzweiflung... im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey liebe Foris, ich habe ja letzte Woche schon mal um helfe wegen meinem Golden Welpen gebeten (jetzt ist er 13 Wochen alt) wegen seines...
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #1
Larianne

Larianne

Beiträge
38
Reaktionspunkte
0
Hey liebe Foris,

ich habe ja letzte Woche schon mal um helfe wegen meinem Golden Welpen gebeten (jetzt ist er 13 Wochen alt) wegen seines "beißen".
Ihr habt mir gute Tipps gegeben doch lautes Aufquietschen oder "AUA", ignorieren, alles bringt nichts.
Meine Beine und Arme sind total zerbissen und blutig und jetzt hat er noch eine Macke dazubekommen, wegen der ich mich noch mal an euch wende.
Wenn ich mit ihm in dem Hof oder im Garten bin bekommt er nach ein paar Minuten "Anfälle", rennt mir hinterher und beißt richtig feste in meine Hose bzw Beine (richtig ins Fleisch, vorzugsweise in die Waden) knurrt und zieht und zerrt an mir rum.
Wenn ich weg gehe rennt er mir sofort hinterher und das Spiel geht von vorne los.
Heute hat er es so übertrieben, dass ich ihn fast eine halbe Stunde auf den Rücken legen und immer wieder AUS sagen musste bis er endlich aufgehört hat.
Meine Jeans liegt jetzt auf dem Friedhof und meine Beine sehen aus wie von einem Tiger bearbeitet.
Sobald man versucht ihn irgendwie festzuhalten oder zu beruhigen, schnappt er nach allem was er kriegen kann, knurrt und bellt.
Andere Kauspielzeug was wir ihm anbieten nimmt er erst gar nicht an.

Ich bin mit meinem Latein am Ende und hoffe, es mir noch wer helfen.
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #2
Ja da hast du ein besonders agiles verspieltes Welpi erwischt, da hilft nur Konsequentes Ignorieren.
Dein heutiges halbstündiges "Spiel" mit auf den Rücken drehen und Aus sagen fand er bestimmt absolut toll.
Versuch mal den Schnauzgriff bzw wenn er wieder mal zu doll zwickt, schnapp ihn und beiss ihm ins Ohr
Das merkt er sich
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #3
Ich soll ihm ins Ohr beißen? haha
Sorry aber bei dem Gedanken muss ich schmunzeln - werde es aber auf jeden Fall mal versuchen :eusa_shhh:
Schnauzengriff bringt gar nix, genau so wenig wie den Unterkiefer leicht festhalten (wurde mir in der Hundeschule gesagt).
Ich habe nur Angst, dass dieses Verhalten vllt. irgendwie auf Aggressivität zurückzuführen ist und übers Spielen hinausgeht...:eusa_think:
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #4
Ich hoffe Du bist mit ihm in der Hundeschule. Hast Du es mal mit einer Wasserpistole versucht? Übrigens auf gar keinen Fall wegrennen. Du musst jetzt als Führungsperson auftreten sonst bekommst Du ein ernsthaftes Problem. :evil:
Das hört sich nicht mehr nach Spiel und Spass an. Siehe zu, dass Du die Kurve kriegst und suche Dir professionelle Hilfe
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #5
Eine Freundin von mir hat das mit dem ins Ohr beißen bei ihrer Labbi Hündin auch gemacht und es hat wirklich geholfen. Du sollst ihm ja nicht so Mike Tyson like das Ohr abnagen :D
Wasserpistole find ich ne gute Idee, wenn du Pech hast springt er aber nicht drauf an (wie eine gewisse Dame hier *zum Hund rüber schiel*), aber ein Versuch ist es wert.
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #6
Manche Welpen brauchen eine stärkere Hand als andere. Und irgendwie musst du den Hund ja runterbringen. Also wenns im guten nicht klappt dann eben im bösen. Und auch wenn ich jetzt vielleicht als Tierquäler verschrien werde ich hatte mal nen Welpen der bekam eine mit der Zeitung wenn er zu wild wurde. Natürlich nicht zuhauen wie ein Berserker aber mal unter uns wer schon mal Welpen beim Spielen zugesehen hat der weiss da die auch nicht zimperlich miteinander umgehen
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #7
Ich versuche noch ein letztes Mal, Dir zu helfen.

Hier mein Beitrag in Deinem anderen Thread:

Hallo Larianne,

hast Du Deinen Welpen nicht vor der Abholung mal besucht?

Im Kreise der Geschwister kann man beobachten, wie Welpen miteinander spielen.

Sie spielen mit den Zähnen und knurren beim Spiel auch heftig.

Ich würde mir eher Sorgen machen, wenn der Welpe nicht beisst.
Du hast nun mal einen Hund und kein Kaninchen.

Bei der Beisshemmung geht es nicht darum, dem Welpen das Beissen abzugewöhnen.
Er soll lernen, die Kraft seiner Zähne zu dosieren. Darum ist ein Feedback wichtig.

Nur wenn der Welpe zu doll beisst, quietscht man und unterbricht das Spiel kurz.
Danach wird das Spiel fortgesetzt.

Wenn Dir das zu mühselig ist, dann triff Dich häufig mit anderen Welpen/Junghunden.

Im Spiel mit anderen Hunden lernt ein Welpe spielend die Beisshemmung.


Du kannst einem Welpen nicht komplett das Beissen abgewöhnen.
Das ist natürliches Hundeverhalten.
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #8
Larianne,

hast du mal versucht ihn zum Runterfahren in seine Box zu verfrachten?
(Neben der allgemeinen positiven Besetzung der Box)

Mit der Wasserpistole oder Ins-Ohr-beißen würde ich bei so einem Hund definitiv nicht arbeiten.
Vermutlich findet er die Wasserpistole nur witzig und wenn du ihn falsch erwischst beim "beißen" kann es passieren, dass er Angst vor dir bekommt oder auch das als Spiel versteht.
Du kannst nämlich als Mensch keinen maßregelnden Biss eines adulten Hundes nachahmen, da du eben keiner bist und er dich auch mit Sicherheit nicht als solchen ansehen wird.
Blöd sind Hunde nämlich nicht;)

Wenn Body-Blocks, ignorieren und weggehen nicht geholfen haben würde ich ihm eben "nein" beibringen und die Box als Instrument nutzen.

Ignorieren heißt übrigens, dass du ihn weder ansehen, ansprechen oder anfassen darfst.
Er ist dann für dich schlicht und ergreifend nicht da. Egal was er tut.
(Ich spreche hier von Minuten- nicht von Stunden;) )

Hast du ihn dann wirklich nicht angesehen oder doch mal geguckt was er so tut? ;)


Vergesst bitte nicht: Das ist ein 13-Wochen alter Welpe.
Da mit Wasserpistolen, Schnauzengriffen und Ins-Ohr-beißen um die Ecke zu kommen...Man, man, man.
Nicht direkt mit Kanonen auf Spatzen schießen, meine Lieben;)

Ansonsten: Lange Kleidung tragen und dann wirklich entschieden auftreten. Kein Geschrei, kein Geschimpfe, sondern ein klares, tiefes "Nein" mit der entsprechenden Mimik und Gestik.
Knurr´ihn meinetwegen an, wenn´s bei ihm hilft;)

Lass´ihn beim Spielen gar nicht erst so aufdrehen. Abbrechen bevor es richtig losgeht ist das A und O.

So wie sich das anhört findet er das alles höchst amüsant was du so tust.
Auch das auf den Rücken drehen...Davon wird er jetzt nichts gelernt haben, außer, dass es egal ist, wenn du "Aus" sagst;)
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #9
Viel mit anderen Hunden spielen lassen, von ihnen lernt er dann durch zurechtweisen wann er aufhören muss.
Weis er vielleicht noch nicht was "aus" heißt? wie habt ihr "aus" beigebracht?
Pass gut auf, Hundebisse können sehr schlimme Infektionen hervorrufen, eine Bekannte von mir hätte fast ihre Hand verloren dabei hatte sie nur einen Kratzer vom spielen. Durch die Keime im Speichel vom Hund. Sie war 2 Monate im Krankenhaus deswegen...
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #10
Hallo,

ich sage gleich vorweg, dass ich nix von Schnauzengriffen, Rückenwürfen oder Ohrbeißereien halte. Wenn Hunde das untereinander machen - ok. Aber ich bin kein Hund und kann ihn nicht adäquat nachstellen. Ich finde es auch recht fragwürdig so etwas zu raten, wenn es der TE offensichtlich noch an Erfahrung fehlt und man nicht vor Ort ist, um die Handgriffe zun erklären. Für mich ist das ohnehin reines Meideverhalten und damit arbeite ich nicht gerne, aber das muss wohl jeder für sich wissen. Aber nicht selten kann man sich da richtig üble Probleme einhandeln, wenn man es falsch macht (wie oft gab es Beschwerden über Hunde, die auf den Rücken gelegt wurden und sich später mit "echten" Aggressionen gewehrt haben? Klar, Hunde können so etwas als tödliche Bedrohung ansehen und wehren sich entsprechend. Ich rate daher absolut davon ab, auch im Sinne der Bindung).

ich habe ja letzte Woche schon mal um helfe wegen meinem Golden Welpen gebeten (jetzt ist er 13 Wochen alt) wegen seines "beißen".
Ihr habt mir gute Tipps gegeben doch lautes Aufquietschen oder "AUA", ignorieren, alles bringt nichts.

Was genau hast du denn erwartet? Wie schön wäre das Leben (und wie arbeitslos die Hundetrainer ;)), wenn jedes Problemchen in einer Woche gelöst wäre. :) Was hast du denn gemacht, damit der Kleine damit aufhört? Hast du ihm auch mal eine Alternative angeboten, die nicht noch zusätzlich aufstachelt (wie eben Kauspielzeug)? Hast du ihm mal Dinge angeboten, die neugierig machen, wie ein Snackball oder ein Intelligenzspielzeug? Damit verlagert sich das Spiel von der langweiligen Hand auf das Spielzeug, welches man Stubsen und antatschen kann. Das darf man natürlich nicht just im Moment machen, wo der Hund beißt, sonst verknüpft er das als Belohnung. Aber man muss diese Sekunde nehmen, wo er ablässt - bei mir hat beispielsweise immer so ein scharfes Luft einziehen geholfen oder so ein Lippenprusten (diese komischen Entspannungsübungen von Sängern und Schauspielern) - eben ein Geräusch, welches der Hund nicht kennt. Da ist er in der Regel verdutzt und bleibt für 1-2 Sekunden starr und schaut einen an. DANN die Alternative geben.

Du kannst aber nicht erwarten, dass sich das jetzt in einer Woche auflöst. Hunde spielen so und es wird nicht besser, wenn der Zahnwechsel kommt. Arbeite daher auch viel mit Kauartikeln. Kaufe Welpenspagetthi, Geflügelkauartikel oder Kaurollen, damit er euch nicht irgendwann aus Kauwut noch die Möbel zerkaut. Er scheint da ja ein besonders hartnäckiges Exemplar zu sein.

Liebe Grüße
Pewee

edit: Midori, ich kann mich - wie immer - dir nur anschließen :)
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #11
Ja, genau. Jetzt kommt noch der Ratschlag, den Welpen in eine Box zu stecken.

Leute, der Welpe verhält sich so, wie alle Welpen.
Der kleine Kerl hat seine Geschwister nicht mehr, darum sucht er sich andere "Spielkameraden".


Der „Spieltrieb“ ermöglicht das Lernen durch Versuch und Irrtum und dient der Ausbildung von Kenntnissen und Fähigkeiten des Lebewesens.

Bei Tieren werden die als Spielen bezeichneten Bewegungsabläufe und Interaktionen von Verhaltensforschern dahingegen gedeutet, dass bestimmte angeborene Verhaltensweisen gleichsam in ihrer Ausführung verfeinert und an die jeweils vorhandenen Umweltbedingungen angepasst werden; zu diesen Umweltbedingungen gehören auch die Reaktionsweisen von Artgenossen.




Ein Hundewelpe hat von der Natur alles mitbekommen, was er braucht, um ein erwachsener Hund zu werden. Zwei wichtige angeborene Verhaltensweisen sind der Spieltrieb und der Bewegungsdrang.

Er würde nichts lernen, wenn er seinen Spieltrieb nicht hätte.

Du solltest ihm irgendwie das Spiel mit den Geschwistern ersetzen.
Was auch immer viel zu kurz kommt: Der Welpe muss die Welt entdecken.

Er muss die warme Erde, das feuchte Gras, fliessendes Wasser, Mäuselöcher kennenlernen.
Er muss über Baumstämme klettern, Abhänge hoch und runterlaufen können, tote Frösche probieren, Käfer kennenlernen.
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #12
Ja, genau. Jetzt kommt noch der Ratschlag, den Welpen in eine Box zu stecken.

Um ihn zwischendurch zur Ruhe zu bringen.

So sehr Welpen auch die Welt entdecken können, müssen und sollen: Das können sie nicht den ganzen Tag.
Und wenn ein Welpe so sehr aufdreht, dass er völlig außer Rand und Band ist sollte man ihn durchaus daran erinnern, dass jetzt Schluss ist.

Die Geschwister lassen sich auch nicht ewig blutig beißen und gerade beim Thema Beißhemmung gilt nun mal, dass Hunde sie lernen müssen.
Tun sie das nicht bekommt man später massive Probleme.

Und der Hund muss die Beißhemmung bezogen auf den Menschen lernen, da bei Hunden untereinander nach wie vor immer noch eine andere Hemmschwelle ausreichend ist.
Da ist noch Fell dazwischen. Sowas haben wir eben nicht.
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #13
Na das kommt mir irgendwie bekannt vor. Hört sich wie das Verhalten des Hundes meines Bruders an.
Natürlich haben Welpen einen Spieltrieb und einen Bewegungsdrang. Wenn mir aber ein Welpe in die Hacken beißt oder mich so zwickt dass ich überall Macken habe muss ich dem Welpen klar machen dass das so nicht geht. Der Hund von meinen Bruder ist auch so ein Kanidat der sich nichts "sagen" lässt. Wenn man ihm dann klar machen will dass das weh tut und ein 14 Wochen alter Welpe wird dann böse gehen bei mir die Alarmglocken los. Wenn mein 4 Jähriger Hund es nicht schafft ihn durch zurechtweisen von sein Zwicken abzubringen ist das auch nicht mehr lustig. Ja Welpen lernen im Spiel mit Artgenossen wie weit sie gehen können. Deshalb würde ich vorschlagen ganz dringend zu einer Hundeschule zu gehen. Ich finde es sehr schwer aus der Entfernung Tipps zu geben wie man sich richtig verhalten soll. Das kommt immer auf den Hund drauf an und aus welcher Motivation er das tut. Ist er vielleicht nicht ausgelasstet, hat er ein erhöhtes Knabberbedürfnis, oder testet er dich vielleicht aus.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Um ihn zwischendurch zur Ruhe zu bringen.

So sehr Welpen auch die Welt entdecken können, müssen und sollen: Das können sie nicht den ganzen Tag.
Und wenn ein Welpe so sehr aufdreht, dass er völlig außer Rand und Band ist sollte man ihn durchaus daran erinnern, dass jetzt Schluss ist.

Die Geschwister lassen sich auch nicht ewig blutig beißen und gerade beim Thema Beißhemmung gilt nun mal, dass Hunde sie lernen müssen.
Tun sie das nicht bekommt man später massive Probleme.
So sehe ich das auch. Warum wird die Box denn gleich immer so negativ gesehen?
Es gibt Welpen die drehen so auf, dass sie permanent unter Stress stehen und für irgendwelche anderen Sachen, Übungen und so weiter überhaupt gar nicht mehr empfänglich sind.
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #14
Die Geschwister lassen sich auch nicht ewig blutig beißen und gerade beim Thema Beißhemmung gilt nun mal, dass Hunde sie lernen müssen.
Tun sie das nicht bekommt man später massive Probleme.

Wie soll ein Welpe denn die Beisshemmung lernen, wenn er nicht beissen darf?
Es geht ja darum, dass er lernt, die Kraft seiner Zähne zu dosieren.

Ivy:
Der Hund von meinen Bruder ist auch so ein Kanidat der sich nichts "sagen" lässt. Wenn man ihm dann klar machen will dass das weh tut und ein 14 Wochen alter Welpe wird dann böse gehen bei mir die Alarmglocken los.

Ein Welpe von 14 Wochen wird nicht böse.
Für ihn gehört das Gemecker von euch zum Spiel dazu.
Welpen knurren sehr viel beim Spiel, es soll ja möglichst echt wirken.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

So sehe ich das auch. Warum wird die Box denn gleich immer so negativ gesehen?
Es gibt Welpen die drehen so auf, dass sie permanent unter Stress stehen und für irgendwelche anderen Sachen, Übungen und so weiter überhaupt gar nicht mehr empfänglich sind.

Welpen müssen noch keine Übungen machen.
Wenn man das Spielverhalten von Welpen nicht abkann, dann muss man sich einen erwachsenen Hund holen.

Immer, wenn in Foren von aufgedrehten Welpen geschrieben wird, steckt eigentlich nur normales Spielverhalten dahinter.

Ja, das ist anstrengend, wenn kein anderer Welpe oder Hund zum Spielen da ist und wenn man vielleicht auch keinen Garten hat.

Aber dafür kann der Welpe ja nichts.
Meinst Du ernsthaft, dass alle beschriebenen Welpen hier und in anderen Foren ein falsches Verhalten zeigen???

Sind die in Deinen Augen alle mit einem Verhaltensdefekt auf die Welt gekommen?
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #15
Hallo!!?? Sorry aber ich kann Spielknurren von ich zeige mal was ich will und was nicht unterscheiden. Es geht nicht um das normale "Gemecker" es geht um ich lasse mir nichts sagen. Und ich finde das Verhalten nicht mehr normal! Schieb man da nicht sofort einen Riegel vor und zeigt bei (meines Erachtens dominanten Veralten) keine Führungskraft wird man später mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Problem bekommen.
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #16
Pewee hat geschrieben:

Was hast du denn gemacht, damit der Kleine damit aufhört? Hast du ihm auch mal eine Alternative angeboten, die nicht noch zusätzlich aufstachelt (wie eben Kauspielzeug)? Hast du ihm mal Dinge angeboten, die neugierig machen, wie ein Snackball oder ein Intelligenzspielzeug?

Sicher kann Futter oder ein Spielzeug mal interessant sein, aber Welpen spielen nunmal hauptsächlich körperlich mit anderen Lebewesen.

Mensch-ärgere-Dich-nicht und Scrabble werden langweilig, sobald die Figuren und Steine zerlegt sind.:lol:
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #17
NEIN kein Welpe kommt mit einen "Verhaltensdefekt" zur Welt!!!!
Ich sage auch nichts gegen spielverhalten!!! Und ja es ist anstengend. Das weiß man aber bevor man sich einen Welpen anschafft.
Ich sage aber was dagegen wenn ein Welpe überhaupt keinen Respekt, auch nicht vor erwachsenen Hunden zeigt.
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #18
Hallo!!?? Sorry aber ich kann Spielknurren von ich zeige mal was ich will und was nicht unterscheiden. Es geht nicht um das normale "Gemecker" es geht um ich lasse mir nichts sagen. Und ich finde das Verhalten nicht mehr normal! Schieb man da nicht sofort einen Riegel vor und zeigt bei (meines Erachtens dominanten Veralten) keine Führungskraft wird man später mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Problem bekommen.

Ja, Du wahrscheinlich.
Klar, will ein Welpe von 14 Wochen die Führung übernehmen.
Da musst Du Dich aber ganz groß vor dem Welpen aufbauen und böse schauen und knurren.
Wenn das nichts hilft, ab ins Erziehungsheim mit dem Teufel.:roll:
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #19
Es spielen nicht alle Hunderassen körperlich!!! Die einen mehr die anderen weniger. Ein Welpe muss lernen dass nicht alle Hunde (erwachsene) Lust haben gezwickt zu werden. Und genau so haben wir Menschen keine Lust darauf gezwickt zu werden. Und nochmal hier geht es nicht um normales Spielverhalten!!!!!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

So ein Quatsch...keine Welpe will die Führung übernehmen. Die testen aus. Und wenn du einen Welpen hast bei dem böse gucken nichts hilft, dem das nicht im geringsten interessiert muss du ihm das halt andres klar machen. Es gibt Welpen die haben eben ein dominantes Potenzial. Und Dominanz bitte nicht mit "ich bin Böse" gleichsetzen.
 
  • Kurz vor der Verzweiflung... Beitrag #20
Wenn Du Englisch gut verstehst, kannst Du ja mal hier rein schauen, da sind ein paar gute Ideen wenn man einen beiss-freudigen Welpen hat:

Und hier ist ein anderer clip, der helfen koennte:

Ich mag Kikopup sehr, denn sie arbeitet nicht unter dem Dominanz-Motto! Ich wuerde Dir auch raten mal nachzuschauen was Du finden kannst ueber "Calming Signals" (Beschwichtigungssignale), denn die kann man auch anwenden, um dem Hund etwas zu uebermitteln, nicht nur um ihn zu verstehen!

Was Dir wohl am Besten helfen wuerde ist eine gute Hundeschule zu besuchen, da koenntet ihr beide, Dein Welpe und Du, unter guter Beobachtung lernen und ueben!
 
Thema:

Kurz vor der Verzweiflung...

Neueste Beiträge

Oben