Junger Rüde verändert sich

Diskutiere Junger Rüde verändert sich im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey, also erstmal zum Hund: Betelgeuse ist eine franzoesische Bulldogge und zwei Jahre und vier Monate alt. Er ist sehr aktiv und hat seid etwa...
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #1
WaldKatz

WaldKatz

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Hey,

also erstmal zum Hund:
Betelgeuse ist eine franzoesische Bulldogge und zwei Jahre und vier Monate alt.
Er ist sehr aktiv und hat seid etwa 3Monaten einen Kastrationschip.

Nun zu dem "Problem":
Seid etwa 2-3 Wochen ist er anders.
Er ist noch aufgedrehter als sonst (was Ich eigentlich fuer fast unmoeglich hielt).
Seinen Spielen ist groeber und wilder geworden - er verletzt uns nicht, aber es ist halt ruppiger.
Beim Gassi Gestern hatt uns ein altes Ehepaar angesprochen und er hat gebellt und gebellt, sich bis auf 4-5Meter nicht naeher rangetraut.
Eigentlich ist kein Geschoepf vor ihm sicher so aufgeschlossen ist er.

Als Auslastung gehen wir Gassi (minimum 1Stunde am Stueck, dann noch 3x eine halbe Stunde - weil wir ja noch einen Opa beihaben).
Dazu gehe Ich mit Betel alleine raus und mache Dummy Training, und Clicker Training machen wir auch.

Was mir dann auch gerade beim Gassi auffiel:
neuerdings scharrt er nach dem Pinkeln.
Das hat er nie gemacht, und nun hat er es Heute nach fast jedem Pinkeln gemacht.

Kann das vielleicht alles zusammenhaengen?
Macht er vielleicht irgendeine Phase in diesem Alter durch?
Und wichtig:
Wie reagiere Ich?
Soll Ich wie er noch mehr aufdrehen und mehr machen, oder ihm zeigen "Junger Mann, ich entscheide wann genug ist und jetzt fahr runter!"
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #2
Er ist sehr aktiv und hat seid etwa 3Monaten einen Kastrationschip

Wenn man so dermassen in den Hormonhaushalt eingreift, dann muss man mit verändertem Verhalten rechnen.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #3
Und danke an Bubuka, für den hilfreichen Tipp :roll:.
Wenn du nichts zum Thema beizutragen hast, dann verkneif dir in Zukunft bitte eine Antwort. Implizierte Vorwürfe ohne jede Erklärung bringen hier keinem was.

@Waldkatz: Ein Chip kann das Verhalten eines Hundes ändern, allerdings werden die meisten Hunde eher ruhiger oder unsicher. Das Scharren ist aber Imponiergehabe, was eher zu einer zweiten Reifephase passen würde.
Wie verhält er sich denn mit anderen Hunden? Gab es da Veränderungen?
Als er gebellt hat: Ging er da vor dich und hat richtig gestellt? Wie war die Körpersprache?
Ich würde ihn in solchen Situationen – sollte es wirklich Imponiergehabe sein – dämpfen, d.h. vor ihn stellen und mit einem Kommando zur Ruhe bringen, wenn das nichts bringt immer wieder weglaufen, bis er ruhig ist, dann wieder hin usw..
Auch was das Allgemeine angeht würde ich ihm beibringen, dass auch mal Ruhe ist, sonst hast du nachher einen völlig hyperaktiven Hund. Das heißt, du lastest ihn richtig aus, forderst dann aber auch Ruhe ein, lässt dich nicht von ihm zum Spielen auffordern o.ä. und beendest Spiele, wenn es zu heftig wird und er sich reinsteigert.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #4
Hey,

Off-Topic
Nur mal fuer Bubuka:
Mein Hund hat bei Hundebegegnungen so schlimm gerammelt, dass er sogar vor Erschoepfung zusammenbrach, sich uebergab und Urin verlor... und ja!
Da greife Ich "gerne" in den Hormonhaushalt ein wenn es vllt. Besserung verschafft!


So...
Ja, bei Hundebegegnungen gab es Veraenderungen!
Als wir beim TA waren hat er nach einem geschnappt der ihn beschnuppert hat.
Also nicht so boese, sondern so ein "Scheinangriff", wie mein Großer dass macht um den Kleinen zurecht zuweisen.
Ich dachte damals es waere der Stress gewesen weil er das erste mal alleine beim TA war, ohne den Großen.

Und einmal hat er einen Hund durch einen Zaun beschnuppert an dem wir vorbei gingen:
Erst war alles ganz normal, aber dann machte er einen riesen Aufstand mit bellen und rumgehuepfe.

Bei Hunden die wir kennen, legt er sich neuerdings hin wenn wir Sie sehen - und wenn Sie nah genug sind, springt er auf und geht spielen.

Ja, als er das Eheparr anbellte stand er vor mir.
Das lag aber daran dass er hinter mir lief, wir schon an dem Ehepaar vorbei waren und Sie uns dann ansprachen.
Ich hatte nicht drueber nachgedacht dass das eine Rolle spielt wo er steht :uups:

Seine Koerpersprache war wie immer wenn er etwas sieht was ihn erschreckt (z.B andere Sachen im Garten oder so):
Schwerpunkt nach hinten verlagert und Ohren angelegt.

Gut, er kennt ja dass Kommando "Korb", damit werde Ich ihn bremsen.

Also glaubst Du dass er nun einen auf "großen Macker" machen will?
Gestern kamen Fußgaenger, da hat er aber nichts gemacht - die haben uns aber nicht angesprochen falls es wichtig ist.

Nun sah es fuer mich aus als haette er eher Angst gehabt:
Was waere gewesen wenn Ich die Beiden gebeten haette ihm ein Leckerlie zu geben?
Das haette Ich gemacht wenn Ich noch eines gehabt haette.
Waere das ein Fehler gewesen?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #5
Das hört sich mit dem Ehepaar eher dannach an, als ob er der Meinung ist das er dich beschützen möchte.
Ich muss allerdings immer wieder feststellen das viele Rüden im alter zwischen 2-3 es oft wissen wollen. Sie legen sich oft mit anderen Hunden an, wenn ihnen was stört.

Der Hund der ihn beschnuppert hat, hat er es lange gemacht? Oder nur kurz. Das lange schnuppern mögen die meisten Hunde nicht und reagieren so.

Das es jetzt am Chip liegt mag ich zu bezweifeln. Auch wenn hier jemand anders der Meinung ist. Die Hunde die ich kenne haben sich ausser im Sexualtrieb gar nicht verändert.

Lg Yvi
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #6
Es kann am Chip liegen.

Oftmals verschlimmert sich das Verhalten noch einmal ehe der Chip richtig "greift". Bei kleinen Hunden wirkt er übrigens meist erst etwas später, dafür sogar länger als den bei Großen. Gerade bei kleinen hypersexuellen Hunden, was bei Betelgeuse offensichtlich der Fall war.

Er macht jetzt halt den Macker wo eben nur konsequentes gegensteuern hilft. Erinnere ihn halt daran das du das sagen hast. Gerade jetzt in dieser Phase ist es noch mal wichtiger das er eine feste Konstante an dir hat. Was mit ihm da gerade passiert weiß er nicht, wohl nur das etwas anders/komisch ist und er reagiert darauf.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #7
Hey,

also der bei m TA hat ihn ueberall beschnuppert.
Von vore angefangen, bis zum After.
Da hat Betelgeuse noch etwas gewartet und nach einer Zeit am After hat er ihn "weggejagt".

Ich glaube auch nicht dass es am Chip liegt - der sollte ja schon vor einem Monat seine volle Wirkung erreicht haben, dann haette dass wohl eher kommen muessen.

Ich moechte nur wissen ob es schlecht aussieht und er zu einem frechen Macho wird, der denkt er waere der tollste und groeßte...
oder ob es eher harmlos ist, und es eine normale Entwicklung in diesem Alter ist.

Ich finde es nur z.B komisch dass er erst gar nicht scharrt - und jetzt nach fast jedem Pipi wird ausgiebig gescharrt.
Unser Großer macht dass ja auch - aber ab und an, nicht so oft!

Waere das mit dem Leckerlie richtig gewesen?
Gibt es irgendwas was Ich tun kann um zu zeigen dass er keinen auf Macker machen muss?
Klar, Regeln werden eingehalten, Ich entscheide was wann geschieht...

Ich moechte nicht dass mein aufgeschlossener , lieber Kerl vllt. oberfrech wird :(

@Lilly-Walker:
Aha,
Gut zu wissen!
Weißt Du wann in etwa bei kleinen Hunden die volle Wirkung da sein sollte?

P.s:
Ich habe gelesen dass einige ihren Hunden dass scharren verbieten, da dass angeblich nur auffaellige Hunde machen (Poebler, Unvertraegliche etc.).
Ich bin der Ansicht die machen dass um die Duftmarke zu vergroeßern.
Wie denkt ihr?
Zulassen oder Unterbinden?
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #8
Das Aufplustern kann durchaus auch durch Unsicherheit kommen, das ist die Frage: Ist er gerade ein Macho oder tut er nur so? Das würde ich aber von jemandem vor Ort beurteilen lassen, der sich seine Körpersprache genau anschauen kann.
Auf jeden Fall musst du deinem Hund Sicherheit und Führung vermitteln, das geht aber nur durch lange Übung und Konsequenz. Daher sagte ich: Du stehst in solchen Situationen vor ihm, um ihn zu beschützen (weil er Angst hat oder weil er lernen muss, dass er das nicht tun musst, ist da erst einmal nebensächlich). Und das mit der Ruhe gilt auch in beiden Situationen.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #9
Hey,

So...
Ja, bei Hundebegegnungen gab es Veraenderungen!
Als wir beim TA waren hat er nach einem geschnappt der ihn beschnuppert hat.

Völlig verständlich. Die meisten Hunde mögen Tierärzte nicht besonders, dann muss er sich noch beschnuppern lassen (nein, das ist nicht "nur" Begrüßung, das kann auch Dominanz sein - von dem, der schnüffelt).

Und einmal hat er einen Hund durch einen Zaun beschnuppert an dem wir vorbei gingen:

Warum muss so etwas sein? Geh doch einfach am Zaun vorbei...

Erst war alles ganz normal, aber dann machte er einen riesen Aufstand mit bellen und rumgehuepfe.

Kann viele Ursachen haben. Imponiergehabe, Stress, Übersprungshandlung...

Bei Hunden die wir kennen, legt er sich neuerdings hin wenn wir Sie sehen - und wenn Sie nah genug sind, springt er auf und geht spielen.

Kann beides sein: Unterwürfigkeit und Imponiergehabe. Was machen die anderen Hunde in diesem Moment?

Ja, als er das Eheparr anbellte stand er vor mir.
Das lag aber daran dass er hinter mir lief, wir schon an dem Ehepaar vorbei waren und Sie uns dann ansprachen.
Ich hatte nicht drueber nachgedacht dass das eine Rolle spielt wo er steht :uups:

Wie war seine Körpersprache? Hat er tief gebellt oder hat er eher gejault?

Seine Koerpersprache war wie immer wenn er etwas sieht was ihn erschreckt (z.B andere Sachen im Garten oder so):
Schwerpunkt nach hinten verlagert und Ohren angelegt.

Ich kann mir diese Haltung nicht vorstellen (also jetzt mal vor dem geistigen Auge) und kann deshalb dazu nichts sagen. Hat er eine Bürste? Was für eine (also in welchem Bereich des Rückens)?

Nun sah es fuer mich aus als haette er eher Angst gehabt:
Was waere gewesen wenn Ich die Beiden gebeten haette ihm ein Leckerlie zu geben?

Würde ich aus drei Gründen nicht machen:
1) Das Angstobjekt kommt auch noch näher -> noch mehr Angst
2) Bestätigung der Angst
3) Du bist dafür zuständig die Situation zu regeln

Außer 3) unter der Voraussetzung, dass es wirklich Angst war.

Das haette Ich gemacht wenn Ich noch eines gehabt haette.
Waere das ein Fehler gewesen?

In meinen Augen ja.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #10
Off-Topic
Ich habe mich noch nie so ausgiebig mit dem Chip beschäftigt, jetzt aber schon das ein oder andere Mal gelesen, dass der die Hormone auch ungleichmäßig abgeben kann, drei Hunde hier in meiner Nähe sollen damit totale Stimmungsschwankungen bekommen haben (ich kannte die Hunde vorher nicht, deswegen nur HörenSagen.
Aber ist ja an und für sich auch egal, denn nun ist er nunmal drin und ihr müsst so oder so mit der Situation arbeiten, die ihr gerade habt, egal an was es nun liegt.


BJ wird auch nicht gerne erschreckt, da fängt er auch das Bellen an. Ich find das eher witzig, lache drüber, wenn er nicht aufhört wird ein Abbruchsignal gegeben und wenn das auch nicht hilft nehme ich ihn neben oder hinter mich, je nachdem, wo sich die "Gefahr" befindet.

edit:
Ich kann mir diese Haltung nicht vorstellen (also jetzt mal vor dem geistigen Auge) und kann deshalb dazu nichts sagen. Hat er eine Bürste? Was für eine (also in welchem Bereich des Rückens)?
Wieso kannst du dir diese Haltung nicht vorstellen? Ist doch eine der Gängigsten?
Schwerpunkt nach hinten verlagert heißt ja aber in den meisten Fällen schonmal, dass er nicht auf Angriff sondern eher auf Verteidigung war.


Nichts desto trotz, auch ob normale Entwicklung oder nicht, gehen tut das natürlich nicht. Man will sich schonmal mit fremden Menschen unterhaltne, auch wenn es so spontan ist, ohne dass der Hund Theater macht.
Dass du die Führung hast machst du deutlich, indem du einfach feste Regeln hast, an die dein Hund sich IMMER und ohne Ausnahme halten muss. Heißt, du musst sie ruhig und konsequent immer und immer wieder durchsetzen.
In "Gefahrensituationen" bleibst du gelassen, machst dem Hund wieder ruhig und bestimmt aber deutlich klar, was du willst - zum Beispiel, dass er hinter dich geht und ruhig ist.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #11
Ach, noch etwas zum Chip:

Ich würde meinem Hund einen solchen Chip nicht einpflanzen. Ich habe selbst eine Hormonstörung und weiß, wie blöd das ist. Hormone verändern alles im Körper, können Krebs auslösen und Tumore schneller wachsen lassen. Es geht hier nicht nur, um ein paar nervige Eigenschaften, die wie mittels Schalter abgestellt werden...
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #12
Hab gerade noch was gesehen, das hatte ich vorhin nicht gelesen:
Ich habe gelesen dass einige ihren Hunden dass scharren verbieten, da dass angeblich nur auffaellige Hunde machen (Poebler, Unvertraegliche etc.).
Ich bin der Ansicht die machen dass um die Duftmarke zu vergroeßern.
Wie denkt ihr?
Zulassen oder Unterbinden?
Nö, wieso? Wenn er scharrt teilt er anderen Hunden damit was mit. Darum ist er ja auch nicht zwangsläufig auffällig :eusa_eh:.
Das Scharren ist in dem Fall ja nur Ausdruck der Gemütshaltung oder wie man das nennen will und damit sozusagen ein Symptom, aber nicht das »Problem« an sich.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #13
Ab und an verbiete ich meinem Hund das Scharren.
Entweder, weil ich schnell weiter will oder wenn er mich dabei geradezu unverschämt anschaut. Keine Ahnung ob er mir damit wirklich etwas sagen will oder ob ich das vermenschliche oder was weiß ich, aber da sag ich dann Stopp und wir gehen weiter ;)
Generell verbiete ich es meinem aber nicht. Da er es meistens ja auch überhaupt nicht vor anderen Hunden macht kann er damit in dem Moment auch keinen provozieren, also ist mir das wurscht :D
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #14
Ich würde es bei einem Hund, der eh gerade zu Imponiergehabe neigt, unterbinden.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #15
Es dürfte eigentlich jetzt so der Zeitpunkt sein wo der Chip anfängt zu wirken. Daher wundert mich auch nicht das seine Veränderung zeitnah beginnt.

Und Mischling bringt die Unsicherheit mit ein die wohl nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Es könnte möglich sein das er unsicher ist, aber ist eben nicht zwingend. Wenn überhaupt würde ich eventuell auch Jemanden drauf schauen lassen der Ahnung davon hat.

Meiner scharrt im Übrigen auch wie ein Wilder, aber der ist nicht weniger freundlich als vorher, versteht sich nach wie vor mit den meisten anderen Hunden gut. Ich verbiete es ihm auch nicht, warum auch.

Das er beim TA dem anderen Hund gesagt hat das nun genug ist, finde ich völlig in Ordnung, immerhin hat er vorgewarnt und gerade jetzt wo er selber merkt das bei ihm was anders ist wird er penetrant beschnüffelt. Da hätte der Besitzer des anderen Hundes wohl seinen zur Ordnung rufen sollen.

Was du in solchen Situationen machen kannst ist dem anderen Halter sagen das nun genug ist und deinen Betelgeuse zur Seite nehmen. So sieht er gleich das auf dich Verlass ist, auch inn solchen Situationen.

Um auf deine Leckerchenfrage zurück zu kommen. Nein, ich würde den Leuten keine Leckerchen geben damit sie ihn damit bestechen.
Gib Betelgeuse mit einem energischem Nein zu verstehen das es nicht ok ist und gehe einfach deines Weges.
Möchtest du dich mit den Leuten jedoch noch unterhalten ist deine eigene Idee nicht so verkehrt, einfach ein paar Schritte weg und dann wieder hin mit ihm. Die Leute sollten ihn möglichst ignorieren.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #16
Aber warum?
Das was ich dazu bis jetzt recherchiert habe ist überhaupt noch nicht klar, warum ein Hund scharrt oder auch nicht und was dahinter steckt. Und wenn eh kein anderer Hund da ist, dem man in dem Moment imponieren könnte?

Da gibt es andere Verhaltensweisen, die ich beobachten und ggf unterbinden würde.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #17
Das mit dem Scharren ist wie mit allen anderen Dingen in der Hundekommunikation, es kommt auf die Situation an.

Befindet sich ein anderer Rüde in Sichtweite und meiner, oder auch der Andere, ist eh auf Krawall gebürstet, kann das Scharren aufblähen vorm Rivalen sein so unter dem Motto: Guck hier, ich bin eh der Größte, Beste, Stärkste. Da kann es sinnvoll sein als Mensch einzugreifen indem ich meinen halt einfach zur Seite nehme.

Scharrt er so in Gegenwart einer Hündin kann das einfach nur Angeberverhalten sein. Die meisten Hündinnen tangiert das eh meist gen Null, wissen nur die Rüden nicht :mrgreen: Für mich kein Grund es zu untersagen.

Scharrt er nach seinem eigenen Geschäft ist es meist um seine eigene Duftnote weiter zu tragen.

Meiner scharrt manchmal extrem wenn er an einer Stelle gerochen, an der zuvor ein anderer Hund gepinkelt hat. Dann macht er sein Geshäft drüber und scharrt noch wilder, schnaubt/niest meist noch dabei. Dann wird wieder kontrolliert und gegebenfalls wiederholt.

Es kommt auch mal vor das sich das Prozedere hinzieht und er schließlich sogar sein großes Geschäft drauf setzt. Mir scheint das es für ihn die letzte Möglichkeit ist seiner Nachricht Nachdruck zu verleihen :D

Ich finde es nicht schlimm weil ich denke das gehört zur natürlichen, innerartlichen Kommunikation. Und wenn ich nicht gerade in Zeitnot bin erlaube ich das auch, zumal es nicht die Regel ist.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #18
Hey,

Ich wuesste nicht wieso Ich ihm nicht mal kurz am Zaun schnuppern lassen sollte.

Bei dem Ehepaar hat er hoch gebellt, und hatte noch viel von seiner Leine ueber... also er ist nicht in die Leine gesprungen oder so.
Sein Fell war hinten am Rutenansatz aufgestellt, wie er es immer hat wenn er aufgeregt oder verschreckt ist.

Die anderen Hunde reagieren ganz normal wenn.er sich hinlegt:
Der eine geht ganz normal einfach dran vorbei - und seine Freundin kommt immer nah ran, legt sich dann hin und wartet dass er kommt.

Desweiteren habe Ich ihm dem Chip nicht einsetzen lassen um "negative Eigenschaften" abzustellen, sondern um zu sehen ob sein uebertriebenes Sexualverhalten davon besser wird...
und da fand Ich den Chip besser als direkt eine Vollnarkose etc.

Wenn er scharrt ist halt nur unser Großer dabei, aber bei denen gibt es kein Aerger. Die Rangordnung steht fest und es gibt nie awrger.
Betelgeuse sieht mich dabei auch nicht an oder so....
also werde Ich ihn machen lassen, es seiden natuerlich es kommt ein Auto oder sie werfen es in meine Richtung, dann breche Ich dass auch ab :)

Ich hoffe Ich habe alles beantwortet... war so viel auf einmal :D
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #19
Am Zaun sollte man Hunde nicht schnuppern lassen, weil das eine wunderbare Aggression beim "eingesperrten" Hund auslösen kann. Wie und warum genau kann ich dir so nicht sagen, hat meiner aber bei einem Hund in unserer Umgebung geschafft (er lief frei und hat mich verarscht). Seitdem dreht der jedesmal fast durch wenn wir vorbei laufen und tut mir persönlich auch sehr leid.
 
  • Junger Rüde verändert sich Beitrag #20
Hey,

Das war die Spielstunde an der Hundeschule hier im Wald.
Direkt an dem Zaun fuehrt ein Pfad in den Wald, der so schmal ist das man den Zaun fasst mit der Schulter streift.
Alle haben uns gesehen, keiner seinen Hund zurueck gerufen weshalb Ich mir nicht die Muehe gemacht habe meinen vom Zaun fern zu halten.

Aber gut, weiß Ich fuer das naechste mal bescheid :)
 
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