- In Memoriam : Biene Maja 27. August 2013 Beitrag #1
Nienor
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Maja, miis Müsli ..
Da sind kei Müs - ja ich weiss, ihr seid Ratten. Aber du warst trotzdem mein Maja-Mäuschen. Meine Prinzessin Schneeflocke, die neugierig aus ihrem Haus schaute, wenn man nach dem Müsli fragte.
Es fällt mir sehr schwer, nun endgültig von dir Abschied zu nehmen und diese Worte zu schreiben .. doch du bist nun auch über den Regenbogen gewandert, bist wieder bei Emely und all den anderen, die schon zuvor abgereist sind..
Als eine der vier Herzdamen aus Amriswil kamst du im März 2012 zu mir. 1-1.5 Jahre wart ihr und wenn ich das rum rechne, wärst du im September 2.5 - 3 Jahre alt gewesen. Ein wirklich stolzes Alter, meine Maus.
Du warst mein erstes Erdbeeräuglein, mein erstes Bienchen und der erste Zwerg, der hier pendelte. Aber dennoch warst du zunächst unauffällig.
Nicht übermässig klebrig, nicht übermässig scheu. Gesundheitlich unauffällig, wahrlich, eine Mitläuferin. Einzig auffällig war deine Schlafgewohnheit :
Als Amriswilerin warst du von Natur aus enorm sozial. Neue Ratten ? Super, mehr Kuschelpartner. Und gekuschelt hast du sehr gern. Und auch geputzt. Dich selbst und andere. Du warst bis zu deinem Tod ein schneeweisses Bienchen, immer blitzblank sauber.
Und auf Fotos warst du auch gern mal der Clown :
Oder das prähistorische Monster
Die Brain-Trains waren dir auch kein unlösbares Rätsel, sodass du dir Leckereien gut verdienen konntest :
Allgemein schienst du das Leben zu geniessen und vor allem so zu nehmen, wie es kommt. Beschäftigung hast du sehr gern angenommen, genauso aber auch ruhigere Tage.
Du warst eine wunderschöne Binodame und vom Charakter ein Goldschatz.
Hast sogar für die TierZeit gemodelt, hast ein Laborrättli gemimt und es mit diesem Bild auf die Titelseite geschafft :
Vor gut einem Jahr begann dann deine Krankengeschichte. Zunächst war es nur der chronische Schnupfen, den wir mit Clavubactin immer gut in den Griff bekamen, aber beim nächsten Wetterwechsel war er wieder da ..
Im Frühjahr wurde dann dein Gang etwas wackelig, der Kopf war kurzzeitig leicht schief, sodass es zwar Chloropal gab, aber das brachte keinen Unterschied im Gangbild .. aber auch damit kamst du gut klar ..
Als dann im April der Kopf schief wurde, nahmst du stark ab, hast dich aber dank Medis wieder aufgerappelt.
Die Inte mit den neuen Jungs hat auch super geklappt, zu Domino und Tamino hattest du einen besseren Draht als zum Jiminy, der euch Omis am Ende eher ignorierte ..
Deine Zeit als Omi mit den vielen Päppeleien hast du sehr genossen. Brei in Hülle und Fülle, Paste, Nüssli, Sonnenblumenkerne, Spaghetti - alles, was das Rattenherz begehrt. Aber du wurdest auch wählerisch, zweimal hintereinander der gleiche Brei ? Na, das ging nicht immer .. aber du wurdest verwöhnt, so wie du es wolltest und verdient hast.
Im Juni kam dann die blöde Gebärmutterentzündung dazu, die wir wohl bis zum Schluss nicht in den Griff bekamen. Aber du warst unter Antibiotika dahingehend stabil, also bekamst du diese, denn ansonsten warst du ein fröhliches Omi, das ihr Leben zuhaus noch genoss.
Leider musstet ihr vor Kurzem in die Ferien, da wir im Ausland waren. Der Umzug tat dir gar nicht gut, das hat man dir angesehen, aber du hast dich wieder aufgerappelt und ich konnte dich wieder abholen. Bei der Begrüssung hast du mir direkt die Finger geleckt, froh warst du, wieder zuhaus zu sein und deine gewohnte Rund-um-Betreuung zurück zu haben.
Doch das Glück blieb nicht lang. Du warst zwar zunächst die Alte, doch dann wurde deine Atmung angestrengter. Das Dimazon wirkte zwar, die Atmung wurde besser, aber du hast die Nebenwirkungen nicht gut vertragen, hast wieder weniger gefressen ..
Am morgen waren wir nochmals beim Doc, die Lunge klang zwar nicht gut, aber da das Dimazon anschlug und noch nicht genug Zeit hatte, gaben wir dir nochmals die Chance. Doch im Laufe des Tages wurde es schlechter, sodass wir dich noch am späten Nachmittag erlösen liessen.
Die erste Spritze fandest du ziemlich doof, bis dann aber ruhig in meinen Armen eingeschlafen. Die zweite Spritze hast du sicher nicht mehr gemerkt. Aber du hast gekämpft, sehr lang schlug dein krankes Herzchen noch. Dann hattest auch du den Weg über den Regenbogen geschafft und konntest zu Emely und den anderen laufen.
Da sind kei Müs - ja ich weiss, ihr seid Ratten. Aber du warst trotzdem mein Maja-Mäuschen. Meine Prinzessin Schneeflocke, die neugierig aus ihrem Haus schaute, wenn man nach dem Müsli fragte.
Es fällt mir sehr schwer, nun endgültig von dir Abschied zu nehmen und diese Worte zu schreiben .. doch du bist nun auch über den Regenbogen gewandert, bist wieder bei Emely und all den anderen, die schon zuvor abgereist sind..
Als eine der vier Herzdamen aus Amriswil kamst du im März 2012 zu mir. 1-1.5 Jahre wart ihr und wenn ich das rum rechne, wärst du im September 2.5 - 3 Jahre alt gewesen. Ein wirklich stolzes Alter, meine Maus.
Du warst mein erstes Erdbeeräuglein, mein erstes Bienchen und der erste Zwerg, der hier pendelte. Aber dennoch warst du zunächst unauffällig.
Nicht übermässig klebrig, nicht übermässig scheu. Gesundheitlich unauffällig, wahrlich, eine Mitläuferin. Einzig auffällig war deine Schlafgewohnheit :
Als Amriswilerin warst du von Natur aus enorm sozial. Neue Ratten ? Super, mehr Kuschelpartner. Und gekuschelt hast du sehr gern. Und auch geputzt. Dich selbst und andere. Du warst bis zu deinem Tod ein schneeweisses Bienchen, immer blitzblank sauber.
Und auf Fotos warst du auch gern mal der Clown :
Oder das prähistorische Monster
Die Brain-Trains waren dir auch kein unlösbares Rätsel, sodass du dir Leckereien gut verdienen konntest :
Allgemein schienst du das Leben zu geniessen und vor allem so zu nehmen, wie es kommt. Beschäftigung hast du sehr gern angenommen, genauso aber auch ruhigere Tage.
Du warst eine wunderschöne Binodame und vom Charakter ein Goldschatz.
Hast sogar für die TierZeit gemodelt, hast ein Laborrättli gemimt und es mit diesem Bild auf die Titelseite geschafft :
Vor gut einem Jahr begann dann deine Krankengeschichte. Zunächst war es nur der chronische Schnupfen, den wir mit Clavubactin immer gut in den Griff bekamen, aber beim nächsten Wetterwechsel war er wieder da ..
Im Frühjahr wurde dann dein Gang etwas wackelig, der Kopf war kurzzeitig leicht schief, sodass es zwar Chloropal gab, aber das brachte keinen Unterschied im Gangbild .. aber auch damit kamst du gut klar ..
Als dann im April der Kopf schief wurde, nahmst du stark ab, hast dich aber dank Medis wieder aufgerappelt.
Die Inte mit den neuen Jungs hat auch super geklappt, zu Domino und Tamino hattest du einen besseren Draht als zum Jiminy, der euch Omis am Ende eher ignorierte ..
Deine Zeit als Omi mit den vielen Päppeleien hast du sehr genossen. Brei in Hülle und Fülle, Paste, Nüssli, Sonnenblumenkerne, Spaghetti - alles, was das Rattenherz begehrt. Aber du wurdest auch wählerisch, zweimal hintereinander der gleiche Brei ? Na, das ging nicht immer .. aber du wurdest verwöhnt, so wie du es wolltest und verdient hast.
Im Juni kam dann die blöde Gebärmutterentzündung dazu, die wir wohl bis zum Schluss nicht in den Griff bekamen. Aber du warst unter Antibiotika dahingehend stabil, also bekamst du diese, denn ansonsten warst du ein fröhliches Omi, das ihr Leben zuhaus noch genoss.
Leider musstet ihr vor Kurzem in die Ferien, da wir im Ausland waren. Der Umzug tat dir gar nicht gut, das hat man dir angesehen, aber du hast dich wieder aufgerappelt und ich konnte dich wieder abholen. Bei der Begrüssung hast du mir direkt die Finger geleckt, froh warst du, wieder zuhaus zu sein und deine gewohnte Rund-um-Betreuung zurück zu haben.
Doch das Glück blieb nicht lang. Du warst zwar zunächst die Alte, doch dann wurde deine Atmung angestrengter. Das Dimazon wirkte zwar, die Atmung wurde besser, aber du hast die Nebenwirkungen nicht gut vertragen, hast wieder weniger gefressen ..
Am morgen waren wir nochmals beim Doc, die Lunge klang zwar nicht gut, aber da das Dimazon anschlug und noch nicht genug Zeit hatte, gaben wir dir nochmals die Chance. Doch im Laufe des Tages wurde es schlechter, sodass wir dich noch am späten Nachmittag erlösen liessen.
Die erste Spritze fandest du ziemlich doof, bis dann aber ruhig in meinen Armen eingeschlafen. Die zweite Spritze hast du sicher nicht mehr gemerkt. Aber du hast gekämpft, sehr lang schlug dein krankes Herzchen noch. Dann hattest auch du den Weg über den Regenbogen geschafft und konntest zu Emely und den anderen laufen.