Lebertumor?

Diskutiere Lebertumor? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich habe momentan die 12 jährige rigdeback Mix Hündin meiner Schwester in Pflege, da diese in Urlaub ist. Eigentlich war sie wie immer...
  • Lebertumor? Beitrag #1
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Cabanaz

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Hallo,
ich habe momentan die 12 jährige rigdeback Mix Hündin meiner Schwester in Pflege, da diese in Urlaub ist. Eigentlich war sie wie immer. Doch am Montag morgen hat sie sich mehrfach übergeben, wirkte apathisch, wollte nicht fressen und war so wackelig auf den Beinen, dass ich sofort mit ihr zu unserem Tierarzt fuhr.dort angekommen bekam ich sie nicht aus den Auto. Sie bewegte sich nicht . Ich holte die Ärztin raus und gemeinsam zogen wir sie aus dem Auto . Dort bekam sie eine Infusion um den Kreislauf zu stabilisieren, eine Spritze gehen die Übelkeit,eine gegen Schmerzen und Antibiotika.ebenfalls wurde ihr Blut abgenommen. Als wir wieder zu Hause ankamen, war sie immer noch schlapp , teilnahmslos und wollte weder trinken noch etwas essen . Egal was sie bisher hatte , gefressen hat sie immer. Obwohl ich an diesem Tag froh war, da ich sie eh nicht füttern dürfte war es komisch, dass sie es nicht mal versuchte. Am nächsten morgen stand die das erste mal auf, lief die Treppen , die ich sie am Vortag runter tragen musste, alleine runter und machte ihre Geschäfte. Ich sollte zur Kontrolle wieder zum Tierarzt . Dort angekommen bekam sie wieder Zwei Spritzen . Als wir zu Hause waren trabte sie durch den Garten, war wieder aufmerksam und aß ihr Futter.bis auf die Tatsache das sie erschöpft wirkte und wenig Aufstand war sie wie immer. Heute musste ich wieder zum Tierarzt wegen der blutwerte. Was ich da zu hören bekam schockte mich so, dass ich bis jetzt nicht weiß was ich tun soll. Die Ärztin meinte, dass sie noch nie so hohe leberwerte gesehen hätte. Das sie vermutet, dass es ein Tumor an der Leber sein sollte. Das es diese Anzeichen auch bei einer Vergiftung gäbe aber die Werte dann nicht so schnell so hoch wären. Sie sagte wir könnten Röntgen und Ultraschall machen um Gewissheit zu haben aber das ich dann je nach Ergebnis sofort entscheiden müsste was passieren soll. Und das eine Operation nicht mehr in frage kommt, da sie zum einen zu alt und zum anderen im letzten Jahr 3 mal auf Grund Tumore am Darm, säugeleisten und Gebärmutter operiert wurde.ich entschied mich dazu zu warten bis meine Schwester zurück ist, da sie keine schmerzen zu haben scheibt ubd auch ansonsten recht fit wirkt.Nun meine frage, hat jemand schon solch eine Erfahrung gemacht? Sie wurde dieses Jahr im März operiert da hätte man doch etwas sehen müssen, wenn es jetzt schon so schlimm ist oder? Gibt es andere Gründe warum leberwerte so hoch sind?ich bin vielleicht etwas vorsichtig geworden, da mein eigener Hund mit einem Jahr beim spazieren gehen durch einen Herzfehler einfach tot umfiel. Doch in diesem fall bin ich froh so schnell gegangen zu sein.ich habe jetzt leberschonendes Futter und Ampullen mitbekommen. Gibt es sonst noch etwas was ich tun kann?
 
  • Lebertumor? Beitrag #2
Hallo,

ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall!!! abwarten, bis Deine Schwester wieder da ist.
Nach meiner Ansicht kann man keine schwerwiegende Entscheidung treffen, für einen Hund, der einem nicht gehört.

Sie sagte wir könnten Röntgen und Ultraschall machen um Gewissheit zu haben aber das ich dann je nach Ergebnis sofort entscheiden müsste was passieren soll.

Nein, das muss man nicht sofort entscheiden. Erstmal könnte man die Leber entlasten und es auf andere Weise versuchen. Die letzte Entscheidung sollte Deine Schwester treffen.

Ich weiss nicht, was in den Ampullen ist. Man kann die Leber unterstützen mit dem Coenzym Q10 und mit Mariendistel. Beides gibt es beim Tierarzt.

Ich würde an Deiner Stelle möglichst schnell die Hilfe einer Tierheilpraktikerin in Anspruch nehmen. Sie sollte mit der klassischen Homöopathie arbeiten.

Da gibt es nochmal ganz andere Möglichkeiten, dem Hund zu helfen.
 
  • Lebertumor? Beitrag #3
Vielen dank für deine schnelle Antwort. Natürlich warte ich bis meine Schwester zurück ist. Ich könnte solch eine Entscheidung niemals treffen. Es sei denn, es wäre gravierendes und der Hund würde sich nur noch quälen . Auf den Ampullen steht zum einen Renes viscum Comp. Plv und hepar Comp plv. Auf der Rückseite steht hergestellt nach Homöopathischen Verfahrensweisen. Vielen dank für den Tipp mit der Heilpraktikerin. Werde sofort mal nach jemandem in unserer Nähe suchen
 
  • Lebertumor? Beitrag #4
Das sie vermutet, dass es ein Tumor an der Leber sein sollte. Das es diese Anzeichen auch bei einer Vergiftung gäbe aber die Werte dann nicht so schnell so hoch wären.

Die Tierärztin kann gar nicht wissen, ob die Leberwerte langsam über einen längeren Zeitraum angestiegen sind oder ob sie schnell angestiegen sind. Dafür müsste man Vergleichswerte von einer vorhergehenden Blutuntersuchung haben.

Darum finde ich diese Diagnose "Lebertumor" sehr voreilig.

Außerdem können die Leberwerte jederzeit schnell ansteigen, durch eine Vergiftung, schlechtes Futter, Medikamente, die nicht abgebaut werden können, weil evtl. schon eine Schwäche der Leber vorliegt.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das sind homöopathische Komplexmittel in den Ampullen.

Q10 und Mariendistel würde ich auf jeden Fall besorgen. Wie gesagt, gibt es bei der Tierärztin.
Beides ist sehr gut für die Leber.
 
  • Lebertumor? Beitrag #5
Huhu,

was mich interessieren würde: Die Tierärztin warf mal den Begriff "Vergiftung" in den Raum. Hat sie denn dahingehend auch einmal untersucht? Beispielsweise kann man an den Schleimhäuten ganz gut erkennen, ob was im Busch ist. Man könnte gegen das Zahnfleisch des Hundes drücken. Wenn es wieder normal rosa wird, ists ok. Wenn es weiß bleibt (und das Zahnfleisch generell weißlich wirkt), KANN das auf eine Vergiftung hindeuten, muss aber nicht. Ähnliches geht auch bei den Augen. Wenn du das Lid ein wenig runterziehst und es dort bläulich wirkt, kann das ebenfalls ein Anzeichen sein. Allgemein sind Erbrechen, Durchfall, Kreislaufprobleme, ggf. Blut in den Ausscheidungen sowie Apathie keine Seltenheit bei Vergiftungen. Aber leider sehr allgemeine Symptome, die auf alles hindeuten können.

Könnt ihr ausschließen, dass sie die letzten Tage und Wochen etwas gefressen hat, was NICHT von euch verabreicht wurde?

Finds schon ein wenig fahrlässig, eine Vergiftung auszuschließen, weil die Leberwerte dafür angeblich zu hoch wären, aber naja. Wenn Tierärzte immer nur tippen würden, bräuchten wir keinen Tierarzt und können das selbst machen. Wie geht es ihr denn heute? Immer noch so schlecht oder besser?

Ich würde auf jeden Fall nichts auf eigene Faust geben und einen weiteren Tierarzt konsultieren, der das Tier auf Fremdkörper und ggf. Gift untersucht und auch mal einen Ultraschall von der Leber macht. Da ihr noch nicht wisst, was der Hund hat, würde ich entsprechend die Füße still halten und nichts geben, was das Problem vielleicht noch verschlimmert. Ggf. bietet sich vielleicht auch mal ein Ammonioaktest an, um zu schauen, ob die Leber überhaupt noch entsprechend funktioniert oder ob sie einen dauerhaften Schaden hat. Sobald ihr bescheid wisst, könnt ihr dann entsprechend einen Plan erstellen, was der Hund bekommen kann/soll.

Die Leberdiät halte ich für eine gute Idee. Die Leber sollte entlastet werden. Ich nehme an, ihr habt das Royal Canin Hepatic bekommen? Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Hills geht im Zweifelsfall auch oder man bereitet komplett selbst zu. Aber mit Glück ist das ja nur vorübergehend.

Sie wurde dieses Jahr im März operiert da hätte man doch etwas sehen müssen, wenn es jetzt schon so schlimm ist oder?

Nicht unbedingt. Gerade wenn es andere Organe sind, achtet man da nicht so drauf. Manches sieht man auch nur, wenn man bewusst danach sucht. Bei meiner Hündin musste beispielsweise erst der Chef der Tierklinik ran, der dann endlich gesehen hat, was das Problem ist. Da sind weder mein Tierarzt noch ich noch die Mitarbeiter der Klinik drauf gekommen, eine derartige Leberproblematik überhaupt in Erwägung zu ziehen.

Liebe Grüße
Pewee
 
  • Lebertumor? Beitrag #6
Huhu,

wann kommt denn deine Schwester zurück und kannst du sie im Urlaub erreichen? Ich finde es schwierig, in diesem Fall für irgendeine Therapie zu entscheiden, wenn 1. noch keine Diagnose da ist und 2. es mehrere Wege gibt, was es sein kann und wie ihr das Problem dann angeht.
Das Röntgen ist leider auch so eine Sache, weil der Hund dafür in Narkose müsste, was immer ein Risiko birgt, aber besonders in so hohem Alter. Ich nehme mal an, wenn sie vor kurzem operiert wurde wurde Blut abgenommen? Hatte der TA die Werte zum Vergleich da? Ist denn sonst noch irgendwas im Blut verändert?

Ich würde wohl derzeit nur tun, was »nötig« ist, keine Risiken eingehen wie die einer Narkose und keine Behandlung beginnen, mit der deine Schwester vielleicht gar nicht einverstanden ist, sofern sie nicht wirklich sofort notwendig ist (wie die Infusionen zum Beispiel). Erst einmal deine Schwester kontaktieren und das mit ihr absprechen.
Was die Vergiftung angeht schließe ich mich Pewee an: So vorschnell würde ich das nicht ausschließen, sofern nicht genau darauf untersucht wurde.

Viel Glück!
 
  • Lebertumor? Beitrag #7
Warum sollte man einen Hund für ein Röntgen der Leber in Narkose legen müssen?
Eine Narkose wäre das Letzte, was die Leber jetzt gebrauchen kann.


Ich würde auf jeden Fall nichts auf eigene Faust geben...

Mariendistel ist auf jeden Fall gut für die Leber, das wird jeder Tierarzt bestätigen.
Das Coenzym Q10 ist eine Substanz, die auch mit der Nahrung aufgenommen wird.
 
  • Lebertumor? Beitrag #8
Mariendistel ist auf jeden Fall gut für die Leber, das wird jeder Tierarzt bestätigen.

Dazu muss er aber erst einmal mit dem TA über das Produkt reden, was noch nicht geschehen ist. Solange man nicht weiß, was das Problem ist, würde ich gar nichts geben. Damit fällt man ruckzuck auf die Nase.
Man sollte vorsichtig damit sein, Dinge zu raten, wenn man nicht weiß, was die Ursache des gesundheitlichen Problems ist.

Wenn der Hund still hält, geht das Röntgen auch gänzlich ohne Sedierung. Kenne aber nur einen Hund bei dem das geklappt hat. Evtl. kommt man mit einer leichten Sedierung (keine Narkose) hin. Wäre auch nicht der Kracher für die Leber, aber im äußersten Fall ist das dann so, wenn man nicht anders herausfinden kann, was das Problem ist. Daher würde ich das Röntgen als letzte Möglichkeit ansehen.
 
  • Lebertumor? Beitrag #9
Warum sollte man einen Hund für ein Röntgen der Leber in Narkose legen müssen?
Weil der Hund beim TA nicht mal aus dem Auto wollte (oder konnte?) und ein verwackeltes Bild gar nichts bringt. Viele TAs legen beim Röntgen grundsätzlich in Narkose und sofern der TE hier keine wirklich gute Bindung zu dem Hund hat wird der kaum so still liegen bleiben, dass das ohne geht. Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen das funktioniert. Sicher wäre Propofol eine schonende Methode für die Narkose, aber eben auch nicht optimal.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich genau das gesagt habe: Eine Narkose ist ein Risiko, weshalb ich auch nicht ganz verstehe, weshalb nun wieder an mir rumgenörgelt werden muss :roll:. Das zum Thema lass meine Posts einfach mal unkommentiert stehen – wer im Glashaus sitzt und so weiter...
 
  • Lebertumor? Beitrag #10
hey,
nein sie hat nicht auf eine Vergiftung untersucht.Sie sagte,die Leberwerte wären so hoch,dass hätte sie noch nie gesehen , die Nierenwerte sind leicht erhöht und die Entzündungswerte wären höher. Ich habe meine Schwester sofort angerufen. Da sie in Amerika ist war es gar nicht so leicht einen früheren Rückflug zu bekommen. Glücklicherweise haben wir es geschafft und Sie fliegt heute Nacht zurück, dass heisst sie ist morgen früh wieder da. Ich habe die letzten zwei Tage glaube ich in fast jedem Forum gelesen und mal geguckt ob die Augen gelblich sind oder das Zahnfleisch blass ist aber ich konnte nichts ungewöhliches erkennen.
 
  • Lebertumor? Beitrag #11
Puh, das ist ja auch mal ein Urlaubsende :?.
Freut mich dennoch, dass sie einen Rückflug bekommen hat und ich hoffe wirklich, dass ihr schnell die Ursache findet und sich das Ganze behandeln lässt.

Daumen sind gedrückt!
 
  • Lebertumor? Beitrag #12
Vielen Dank.
Das ganze so plözlich überfordert mich ganz schön.
Am ersten Tag als wir beim Tierarzt ankamen und sie im Auto lag und nicht mehr reagiert hat dachte ich Sie stirbt jetzt.
Ich habe mir das Zahnfleisch mal angesehen und es sieht für mich "ganz normal" aus.
Da sie alles aufsammelt kann ich nicht auschliessen,dass sie irgendwas gefressen hat.
Ganz richtig als futter haben wir Royal Canin Hepaticbekommen.Ich weiss uch nicht ob sie zum Röntgen eine Narkose bräuchte, da sie ansonsten alles ohne auch nur einmal zu zucken über sich ergehen lässt.Sprich kanüle setzen,spritzen,Ultraschall usw.
Ich weiss, dass ich all das auch beim Tierarzt hätte fragen können aber in dem Moment war ich so schokiert, dass ich gar nichts mehr sagen konnte.
und dann sitzt man mit dieser Auskunft zu Hause und zermartert sich den Kopf.
Wenn ich morgen mit meiner Schwester vom Tierarzt zurück komme werde ich berichten was dabei raus gekommen ist.
Vielen Dank nochmals
 
  • Lebertumor? Beitrag #13
Dazu muss er aber erst einmal mit dem TA über das Produkt reden, was noch nicht geschehen ist. Solange man nicht weiß, was das Problem ist, würde ich gar nichts geben. Damit fällt man ruckzuck auf die Nase.

Das offensichtliche Problem sind laut Blutbild die hohen Leberwerte.
Unabhängig davon, ob dem Hund sonst noch etwas fehlt, muss der Leber schnellstens geholfen werden.
Jeder Tierarzt, jede Klinik, die ich kenne, geben die beiden Sachen bei erhöhten Leberwerten.
 
  • Lebertumor? Beitrag #14
Kann ich gut verstehen, dass du geschockt bist. Toll, dass sie gleich zurückkommt, auch wenn der Hund natürlich ein super Timing hat, aber das ist ja bei Erkrankungen von Hunden und Kindern meistens so :roll:

Hast du eigentlich zufällig mal die Werte da? Mich würden mal die Dimensionen interessieren, von denen deine Tierärztin spricht. Kann das auch gerne mal mit den Leberwerten meiner Hündin vergleichen, wenn das vielleicht ein wenig die Dimensionen erklärt. Dass die Nierenwerte mal mitschießen, ist meist nicht so ungewöhnlich. Wenn ein Organ nicht funktioniert, dann gehen andere Organe, die "mitarbeiten", meist auch in den Keller, weil die sinngemäß mehr arbeiten müssen, um die "Arbeitsverweigerung" des anderen Organs wettzumachen. Gerade bei Niere und Leber ist das immer fatal.

Ich weiß nicht, ob ich es extra sagen muss, aber ich fürchte die nächste Zeit Dinge wie Kauartikel weglassen. Die belasten solche Organe zusätzlich. Auch bei Leckerchen würde ich drauf achten, dass sie der Zusammensetung des Futters entsprechen.

Das offensichtliche Problem sind laut Blutbild die hohen Leberwerte.
Unabhängig davon, ob dem Hund sonst noch etwas fehlt, muss der Leber schnellstens geholfen werden.
Jeder Tierarzt, jede Klinik, die ich kenne, geben die beiden Sachen bei erhöhten Leberwerten.

Mh, also mein Tierarzt und meine Kliniken haben das alles nicht gegeben als meine Hündin Leberprobleme hatte und es hätte auch nicht geholfen. Da liegt eben der Knackpunkt. Man kann erst richtig helfen, wenn man weiß, was das Problem ist. Da augenscheinlich noch mehr Organe betroffen sind, neben der Leber, würde ich also mit der Gabe von Mitteln warten, bis man herausgefunden hat, was die Ursache des Problems ist.
 
  • Lebertumor? Beitrag #15
Hallo, ich war heute mit meiner Schwester und Sky beim Tierarzt .nach Röntgen und Ultraschall steht leider fest das sie Tumore in der Leber hat. Wir durften sie mit nach Hause nehmen, da sie noch frisst , laufen kann und für diese Diagnose noch recht fit ist.sollte es schlimm werden können wir unsere Ärztin jederzeit anrufen. Naja jetzt sitzen wir hier. Sind unendlich traurig und keiner weiß so recht wie er sich verhalten soll. Es gehen einem tausend Dinge durch den Kopf und man fragt sich wie lange es so bleibt wie es momentan ist. Ich hätte mir gewünscht, dass sie irgendwann einfach einschläft aber nicht das. Und wann kommt dieser Zeitpunkt? Hat vielleicht jemand hier diese Erfahrung gemacht?
 
  • Lebertumor? Beitrag #16
Oh Nein, ich hatte so gehofft, dass es etwas anderes wäre :(.
Habt ihr mit dem TA gesprochen, ob ihr noch was machen könnt, um die letzte Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten?

Ich glaube, jeder wünscht sich, dass sein Tier einfach friedlich einschläft, leider ist dem nur selten so...
Wenn irgendwie möglich würde ich den Hund Zuhause einschläfern lassen, wo er stressfrei in seinem gewohnten Umfeld einschlafen kann.
Ihr solltet euch auch frühzeitig Gedanken machen, wie und wo ihr den Hund bestatten wollt. So merkwürdig es klingt, aber wir hatten in der letzten Ausgabe unserer Zeitschrift einen großen Artikel zu den Möglichkeiten: (S.14 die Bestattungsarten, S. 33 ein Erfahrungsbericht, der dir und deiner Schwester vielleicht auch ein wenig hilft).
Wann der Zeitpunkt gekommen ist kann wohl keiner genau sagen. Ich kann dir da auch nicht mehr sagen als: Man merkt, wenn das eigene Tier leidet und nicht mehr kann, besonders wenn man weiß, dass keine Aussicht auf Heilung besteht und das Tier »umsonst« leidet.

Alles Gute und ich wünsche euch noch eine schöne letzte Zeit mit dem Hund!
 
  • Lebertumor? Beitrag #17
Und wann kommt dieser Zeitpunkt? Hat vielleicht jemand hier diese Erfahrung gemacht?

Das kann manchmal sehr schnell gehen (4 Wochen) oder auch noch Jahre gut gehen.

Ich würde auf jeden Fall noch zu einer Tierheilpraktikerin gehen.

Man kann unter Umständen noch einiges erreichen. Ich kenne Krebsfälle, wo der Tumor nicht weitergewachsen ist und dem alten Hund keine Beschwerden gemacht hat.

Bei anderen Hunden hat sich der Tumor durch die Homöopathie verkleinert.
Aufgeben würde ich noch nicht.

Es gibt übrigens auch einige gutartige Lebertumore, die meistens nie entdeckt werden, weil sie in der Regel keine Beschwerden machen.
 
  • Lebertumor? Beitrag #18
Hallo,ich wollte mich nochmal melden.
Sky hat sich in den letzten Tagen wieder von der Übelkeit erholt.Sie schläft jetzt viel mehr wie vorher, frisst, zeigt wenn Sie Hunger hat und bettelt sogar wieder.
Sie geht in den Garten um Ihr Geschäft zu erledigen und läuft selbstständig die Treppen rauf und runter. Es zerreibt einem die Nerven, dass man nicht weiss wann wie und wo es endet und sobald sie komisch atmet bekommt man Angst, dass es jetzt soweit ist. Auf der anderen Seite schöpft man Hoffnung, obwohl man es eigentlich weiss, da sie sich wieder so gut erholt hat. Wir geben Ihr weiterhin die Ampullen, die wir vom Tierarzt bekommen haben und ich meine auch, dass sie ihr gut tun.
 
  • Lebertumor? Beitrag #19
Ich hätte mir gewünscht, dass sie irgendwann einfach einschläft aber nicht das. Und wann kommt dieser Zeitpunkt? Hat vielleicht jemand hier diese Erfahrung gemacht?

Oh man...Das ist wirklich alles andere als schön.

Wie Mischling schon sagte, kann dir da niemand wirklich sagen wann es soweit ist.
Aber man merkt irgendwann, dass es einfach nicht mehr geht.

Macht euch und ihr noch eine schöne Zeit in der es ihr so gut geht.

Aus eigener Erfahrung: Wenn ihr das Gefühl habt, dass es einfach nicht mehr geht und sie nur noch leidet solltet ihr euch genau überlegen wie lange ihr warten wollt.
Im Nachhinein kann es schrecklich belastend sein, wenn man "zu lange" gewartet hat.
Klingt total herzlos, hab das aber bei der Hündin meiner SchwieMu miterlebt und die macht sich heute noch Vorwürfe, weil sie viel zu lange gewartet hat.

Schöpft einfach die Möglichkeiten aus, die es gibt um zu verhindern, dass sie Schmerzen hat o.ä.

Ihr steht das zusammen durch und werdet sicherlich in jedem Fall zu ihrem Besten entscheiden.



[VERSTECK]
Man kann unter Umständen noch einiges erreichen. Ich kenne Krebsfälle, wo der Tumor nicht weitergewachsen ist und dem alten Hund keine Beschwerden gemacht hat.

Bei anderen Hunden hat sich der Tumor durch die Homöopathie verkleinert.
Aufgeben würde ich noch nicht.

Bubuka, gibt es dafür irgendwelche belegbaren Quellen, dass dem wirklich so ist bzw. ist nachgewiesen, dass das durch h.M. erreicht wurde?[/VERSTECK]
 
  • Lebertumor? Beitrag #20
Bubuka, gibt es dafür irgendwelche belegbaren Quellen, dass dem wirklich so ist bzw. ist nachgewiesen, dass das durch h.M. erreicht wurde?[/VERSTECK]

Ja, gibt es.
Ich kenne persönlich ein paar alte Hunde, wo der Tumor durch die homöopathische Behandlung nicht weiter gewachsen ist, zwei Fälle kenne ich, wo der Tumor sich wieder verkleinert hat und keine Beschwerden mehr verursacht hat.

Eine Tierärztin, die hauptsächlich homöopathisch behandelt:

TUMORE: Die Behandlung von Tumoren ist eines jener Themen, denen mein ganz spezielles Interesse gilt. Es gibt in verschiedenen Ländern spezielle humanmedizinisch-homöopathische Kliniken (wie z.B. in der Schweiz) die sich speziell mit der Therapie von Krebs beschäftigen. Sie haben z.T. sehr gute Erfolge...



oder hier ein Interview mit einem Humanmediziner:

 
Thema:

Lebertumor?

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