Zweithund?

Diskutiere Zweithund? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo und mal wieder eine Frage: wir sind am Überlegen, ob es unserer 1-Jahr alten Hundedame gut täte, eine zweite, am liebsten etwas kleinere...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Zweithund? Beitrag #1
Samson

Samson

Beiträge
875
Punkte Reaktionen
0
Hallo und mal wieder eine Frage:

wir sind am Überlegen, ob es unserer 1-Jahr alten Hundedame gut täte, eine zweite, am liebsten etwas kleinere Hündin (so 40 - 50 cm Schulterhöhe), als Kameradin anzuschaffen. Unsere Hündin ist kastriert und verträgt sich sehr gut mit anderen Hunden, egal ob Rüde oder Hündin. Da wir ab und zu auch den dominanten Rüden meines Vaters bei uns haben, kommt auch als Zweithund nur eine Hündin in Frage, einen Rüden würde der Hund meines Vaters nie in seiner Nähe akzeptieren. Da wäre nur Stress vorprogrammiert....
Unsere Frage ist nun, ist aus Eurer Sicht ein Zweithund, also Hündin zu Hündin, zu empfehlen und wenn ja, wie alt sollte dieser Hund am besten sein (Welpe oder schon älter)? Hat hier Jemand Erfahrung und kann Tipps abgeben?

Danke im Voraus und viele Grüße,
Samson
 
  • Zweithund? Beitrag #2
Hallo Samson
Wenn du mit der Erziehung deiner Hündin soweit fertig bist sehe ich da gar kein Problem.
Als ich die Rica dazu gekauft habe war Anja schon 10 Jahre alt. Da Anja aber bis zu ihrem 9 Lebensjahr immer mit ihrer Mutter zusammen war, war das gar kein Problem. Nur als Rica Anja anfangs mit ihrer Mutter verwechselt hat ( man könnt ja die Milchbar mal ausprobieren) gabs ein bischen ärger. Nach zwei Tagen war Rica von Anja adoptiert. Zwischen den beiden hat es bis heute nicht einmal gefunkt.
Also von daher sehe ich da wirklich kein Problem, das einzige was ist, ist das der jüngere Hund während der Erziehung automatisch bevorzugt wird. Es gibt halt Situationen wo der ältere auch mal zu Hause bleiben muß sonst ist der jüngere immer abgelenkt oder der ältere stört weil er auch mitmachen will, und sofern du einen Welpen nimmst muß er auch lernen selbstständig zu sein und nicht immer nur am anderen zu kleben.
 
  • Zweithund? Beitrag #3
hallöööchen =)

also ich hatte seit dem ich denken kann immer einen hund ... so un die hündin (distel) ist am 26.April2005 gestorben...dann haben wir im august wieder eine neue bekommen und ich hab dann immer versucht paps zu überreden noch eine zu bekommen ...
ja jett sieht es so aus das wir 2 hunde haben mit einem altersunterschied von einem halben jahr und BEIDE LIEBEN SICH ABGÖTTISCH!!!! die zwei sind wie ein rechter und ein linker latsch ... man kann sie auch trennen und mit ihnen alleine spazieren gehen wobei einer immer traurig ist ...
ach ja und die ältere hat die kleine sofort angenommen und ihr gezeigt wo hier im haus alles ist ,das ganze spielzeug geteilt und und und voll süß!

beide sind selbstständig ,gut erzogen und spielen super gerne mit einander ...und das schlimmste wird später sein wenn sie einmal nicht mehr sein werden also einer von beiden o_O!!!

ichw ürde mir immer wieder hunde halten - aber nru in einem bestimmten altersunterschied wegen der erziehung !!

viel spass
 
  • Zweithund? Beitrag #4
Ich danke Euch. Dann warten wir lieber noch ein bisschen mit dem Zweithund. Unsere Edna ist zwar eigentlich gut erzogen, wir erwarten aber noch den dritten Pubertätsschub, der innerhalb des nächsten halben Jahres kommen sollte. Der sollte dann wohl besser auch noch rum sein, bevor ein zweiter Hund dazu kommt.

Ist es eigentlich dann so, dass der neue Hund vom bereits vorhandenen Hund lernt oder eher so, dass der jüngere vom älteren Hund lernt? Das wäre für uns wichtig, da unsere Edna rassebedingt einen recht ausgeprägten Schutz- und Wachtrieb hat (Herdenschutzhund). Wir benötigen also einen Zweithund, der dies nicht hat und von unserer Edna dann auch nicht unbedingt annimmt, einfach deshalb damit die Hunde sich dann nicht "verstärken" und dauernd bellen. Habt Ihr hierzu auch Erfahrungen und könnt vielleicht auch eine zu bevorzugende Rasse nennen? Wir selber sind da eigentlich relativ offen, was das Aussehen des Hundes betrifft, sollte nicht zu klein sein, da Edna 68 cm Schulterhöhe hat ---- ist dann wahrscheinlich wie immer, es funkt beim ersten Sehen oder nicht.

Wohnen in Waldrandlage, sehr ruhig, aber mit viel Wild drumherum --- einen stark ausgeprägten Jagdtrieb sollte der Zweithund also schon mal nicht haben und eben sich auch nicht zum ausgeprägten "Wachen" von unserer Edna animieren lassen. Daher die Frage: Welpe oder erwachsener Hund, welche Rasse bzw. Mischling welcher Rassen????

Wär schön, wenn Ihr da auch Tipps geben könntet. Danke schon mal.

Grüße,
Samson
 
  • Zweithund? Beitrag #5
Also meine Anja muß jeden verbellen der sich in die Nähe des Zaunes zum Nachbargrundstück begiebt. Die Rica hat da überhaupt kein Interesse drann, hat sich also nicht von Anja anstecken lassen. Beide sind Kleine Münsterländer und vom Karakter her grundverschieden. Rica schlägt nicht mal an wenn es Klingelt, auch nicht wenn Anja bellt.
Das liegt wohl daran das Anja grundsätzlich Misstrauisch gegen Fremde ist und auch etwas eifersüchtig. Rica hat beides nicht, sie ist kurz neugierig und dann sind ihr fremde Menschen auch schon wieder zu unwichtig um sich damit zu beschäftigen.

Das kann man also nichtmal innerhalb einer Rasse sagen, wie sich ein Hund entwickelt hängt wohl hauptsächlich von dessen Typ ab.
Die Züchterin von der ich Rica habe, lässt alle Welpen immer Typisieren, dazu werden ein paar Häärchen abgeschnitten (tut also nicht mal weh), so konnte sie vorneweg einschätzen in welche Richtung sich die Welpen entwickeln werden, was bei Rica voll zutraf.
 
  • Zweithund? Beitrag #6
Danke Ricalein,

sind uns auf jeden Fall schon einig, dass es kein zweiter Herdenschutzhund wird, da alle diese Hunde den ausgeprägten Wachinstinkt haben und zum Misstrauen gegenüber Fremden neigen. Das wär glaub ich nicht so gut...

Also noch mal danke.

Grüße,
Samson
 
  • Zweithund? Beitrag #7
wieso wär das nicht so gut ?
 
  • Zweithund? Beitrag #8
Hab die Befürchtung, dass sich beide Hunde dann im Wach-/ Schutztrieb verstärken könnten. Mit unserer Hündin klappt das ganz gut, sie wacht, hat aber auch gelernt entsprechend Ruhe zu geben, wenn wir es möchten. Wenn wir aber z. B. der Briard meines Vaters da ist, der einen gleich hohen Wach- bzw. Schutztrieb hat, dann puschen sich beide immer auf. Wir haben zwar verständnisvolle und zum Glück auch nur wenig Nachbarn, dennoch sollte man keinem ein derartiges Spektakel über längere Zeit (natürlich auch bzw. gerade nachts) zumuten. Man muss Ärger mit der Nachbarschaft und womöglich eine Anzeige ja nicht provozieren, Leidtragende sind dann oftmals die Hunde. Das möchte ich einfach nicht riskieren, daher meine Vorsicht (besser vorausschauen, als hinterher den Ärger haben).

Andererseits hab ich gestern Abend bei der Hundeschule wieder feststellen können, dass unsere Hundedame aber auch am besten mit Gleichgesinnten oder zumindest halbwegs ähnlichen Hunden spielen kann. Sie hat sich sofort als Kumpel den Hovavart und eine mittelgroße spanische Mischung (ehemaliger Straßenhund) herausgesucht, mit dem Golden Retriever, dem Schäferhund, Boxer und dem Beagle, die gestern noch da waren, konnte sie rein gar nichts anfangen, die spielen halt ganz anders und senden irgendwie anscheinend auch andere Signale, jedenfalls klappte das irgendwie nicht (neeee, haben sich nicht gezofft, konnten aber auch nicht miteinander, das endete immer bei Spielversuchen, die dann von einer der beiden Seiten unwillig abgebrochen wurde).

Ich denke, wir werden erstmal noch ein wenig abwarten, uns dennoch umschauen (es eilt ja zum Glück nicht), bei Interesse genau hinsehen und Tierheim/Züchter befragen und letztendlich muss irgendwie ja doch unsere Hündin entscheiden, mit wem sie kann oder nicht. Mir war v. a. wichtig zu erfahren, ob besser Welpe oder erwachsener Hund, was aber anscheinend egal ist.

Danke allen noch mal.

Grüße,
Samson
 
  • Zweithund? Beitrag #9
Warum Hündin zu Hündin gibts da einen Grund, ein Rüde würde doch auch passen ?
 
  • Zweithund? Beitrag #10
Rüde wäre mir persönlich sogar lieber, aber mein Vater hat einen Rüden, der mit anderen Rüden nicht verträglich ist und dieser kommt uns ab und zu besuchen oder wohnt bei uns, wenn mein Vater verreist ist. Daher wäre eine Hündin besser, bei Rüde kann es u. U. klappen, aber das Risiko der Unverträglichkeit ist hoch.

Grüße,
Samson
 
  • Zweithund? Beitrag #11
hallo ich würde auf jeden fall warten bis du mit der erzihung deiner hündin vertig bist .ich habe zwar 3 rüden und 1 hündin aber ich kenne sehr sehr viele die auch mehrere hündinnen haben und die verstehen sich super ,wobei es bei denen unterschiedlich ist ob kastriert oder nicht ich kenne auch leute die 2 unkastrieret ältere hündinnen haben (beide schon 3-5 gewesen als sie zusammen gekommen sind ) und die verstehen sich super, also ich denke das ist von hund zu hund unterschiedlich
lg daria und swany
 
  • Zweithund? Beitrag #12
Hallo Swany,

ja, hab schon dazu gelernt, wir werden auf jeden Fall bis zum Ende jeglicher Pubertätsschübe warten. Unsere Hündin sollte in spätestens zwei Jahren ihre volle geistige Reife erreicht haben, ich denke dann ist es der richtige Zeitpunkt. Solange gehen wir regelmäßig auf den Hundeplatz, da kann sie den Kontakt mit anderen Hündinnen üben. Bisher gab es da keinerlei Probleme, sie ist superverträglich, spielt mit groß und klein (passt ihren Spielstil ganz wunderbar dem jeweiligen Gegenüber an), achja und kastriert ist sie auch. Nach all Euren Ratschlägen ist das denke ich erstmal das Vernünftigste, haben ja auch Zeit, aber irgendwann eine ebenbürtige "Lebensgefährtin", also ungleich Mensch, wünsche ich ihr schon, sie liebt den Kontakt mit anderen Hunden und es ist einfach eine Freude, sie dabei zu beobachten. Aber es soll ja dann auch klappen und insofern: Hundeplatz, weiter ausbilden, abwarten.... und dann mal umschauen, anscheinend ja egal ob Welpe oder älterer Hund (uns auch, also dann das, womit Edna am besten klar kommt und man vielleicht noch was Gutes tun kann...).

Ich danke Euch allen!!!!

Liebe Grüße,
Samson
 
  • Zweithund? Beitrag #13
gute enscheidung^^ und viel spaß mit deinem doggy^^
 
  • Zweithund? Beitrag #14
Man sollte trotzdem immer dabei bedenken, dass Hündin-Hündin die schwierigste Konstellation ist. Probleme zwischen zwei Hündinnen sind immer ernster als z.B. Probleme zwischen zwei Rüden. Ob es gut laufen könnte, wird sich dann nach der Geschlechtsreife zeigen ...
 
  • Zweithund? Beitrag #15
Der Rüde meines Vaters hat schon Probleme mit männlichen Welpen. Wir hatten vor unserer Hündin einen jungen Rüden, damals war noch nicht abzusehen, dass mein Vater mit seinem Hund in unsere Nähe zieht. Nunja er ist dann umgezogen und zusammen Gassi gehen - nicht möglich, Hund von Papa bei uns haben - schon gar nicht möglich, meinen Vater mit unserem Hund besuchen - vergiss es. Der Rüde meines Vaters ist unseren Kleinen nur angegangen, der flog dann immer winselnd durch die Gegend und war totunglücklich und verstört, weil er doch zu dem Großen hinwollte, nichts gemacht hat und selbst ein ganz Lieber war. Ähnlich erging es dem Golden Retriever-Rüden meiner Schwester (gut der war schon älter, aber da ging das Gezanke bis Blut floss), in deren Nähe mein Papa vorher gelebt hatte. Aufgrund eines Erbfehlers ist unser Samson dann leider nur 11 Monate alt geworden ist. Danach war klar: für uns kann es, so lange der Rüde von Papa lebt, nur Hündinnen geben. Wir müssen ja auch damit rechnen, dass wir den Rüden irgendwann womöglich mal erben (Papa ist bereits 81 Jahre alt) und dann 2 Rüden, die sich nicht mögen und 1 Hündin im Haus??? Neee..... Ich weiß nicht, was der Rüde meines Vaters hat, ich vermute, er will meinen Vater nur beschützen (mein Mann kann mit Papas Rüden einen halben Meter an anderen Rüden jedes Alters ohne Leine vorbei gehen und er gehorcht ohne zu pöbeln), da die zwei aber ein Herz und eine Seele sind, wie ein altes Ehepaar seit meine Mutter tot ist, werden wir uns lieber mit unseren Hundewünschen anpassen und die beiden um Gottes Willen nicht trennen....

Grüße,
Samson
 
  • Zweithund? Beitrag #16
Also ich bin dafür.
Auch wir haben 2 Hunde und die vertragen sich super und spielen miteinander.
Ich kann das nur empfehlen.
Auch das Gassi gehen oder so macht mehr Spaß^^
Es ist auf jeden Fall net immer mehr arbeit als bei einem.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Zweithund?

Zweithund? - Ähnliche Themen

Rudelhaltung - ein paar Punkte hätte ich zum abklären: Nach 1 Monat Rudelhaltung mit 2 Hunden im Haushalt habe ich doch noch einige Fragen offen: Der Alltag ist sehr harmonisch - fast schon zu...
Hund Sozialisieren: Wie macht man das entsprechend? Unser 1 jähriger Labrador Retriever ist so ein bisschen ein Halbstarker unkastrierter Rüde. Vom wesen her...
Sozialisierung und Hundefreunde: Hallo an alle! Da dies mein erster Post ist gebe ich hier natürlich erstmal Informationen zu dem Hund über den ich spreche und seinen Alltag/die...
Gleichzeitig Ersthund und Zweithund - Pro/Kontra/Entscheidung: Hallo zusammen :) Ich habe es schonmal vor kurzem in einem anderen Thread erwähnt, dass ich an einem TH-Hund (Rüde, ca. 7 Jahre, Terriermix) dran...
Bloodhound - jemand Erfahrungen?: Ich überlege immer mal wieder eine Zweithund zu nehmen. Was wir bieten können: Ich selbst bin mit Hunden großgeworden, von Minihund (derzeit...
Oben