- Zwei Ratten Flankenatmung; eine sehr schwach mit prallem Bauch Beitrag #1
Nidhoeggr
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Hallo,
leider nimmt das Drama in meinen Rattenrudeln kein Ende.
Nachdem die üble Atemnot meiner Ligeia glücklicherweise wieder vorbei ist und sie wieder ganz die alte ist, fängt es jetzt nun im "zweiten Rudel" an.
Das "zweite" Rudel besteht aus drei Mädchen, die wir aus sehr schlechter Haltung vor einigen Wochen "gerettet" haben.
Sie waren nicht mehr interessant genug für die 16-Jährige Tochter und verwarlosten total in einem winzigen übel verdreckten Aquarium am Boden des Wohnzimmers. Mitten in der Zugluft, mitten im Zigarettenrauch, mitten im Dreck und Chaos der Wohnung (sah aus wie in den Hartz4-Shows auf RTL). Ungeliebt und sogar ohne Namen, obwohl sie schon seit vllt 2 Jahren dort lebten...
Fanny (Hooded) ist übergewichtig (über 550g, mittlerweile unter 500g) aber bis heute topfit.
Lenore (Husky) ist total abgemagert, nur noch Haut und Knochen (ca. 215 g)
Fanny (Hooded, Dumbo) war soweit in Ordnung vom Verhalten und Gewicht.
Alle drei waren lieb und zahm, wenn auch sehr zurückhaltend und misstrauisch.
Allerdings hatten Fanny und Ligeia Flanken-Atmung. Bei Fanny hat man es erstmal kaum gesehen. Lenore pumpte da richtig, das es aussieht, als hätte sie Schluckauf. Rennt aber trotzdem normal rum, etc. Für die Besitzerin war das nur "verhaltensgestört" und "die stirbt eh bald".
Wir sind dann sofort mit ihnen zum Tierarzt. Sie wurden abgehört, aber bei keiner hat man etwas auffälliges am Herzen oder der Lunge gehört. Auch kein Niesen, Rotzen, Husten oder hörbare Atemgeräusche etc. Nur die Flankenatmung. Sie bekamen Marbocyl für 14 Tage. Dazu gab ich Vitamin-B-Komplex und Päppelzeugs zum Zunehmen für Lenore.
Leider wurde es mit der Flankenatmung nicht besser, bei Lenore aber auch nicht schlimmer. Allerdings hat sie trotz dem vielen Päppeln wieder abgenommen. Ansonsten verhielt sie sich weiterhin normal. Ich vermutete dann immer, dass einfach die Lunge durch die schreckliche Haltung (Auqarium, Qualm, keine Hygiene, etc.) dauerhaft geschädigt wurde und sie dadurch nicht mehr richtig atmen können. Immerhin gehts Morella blenden.
Aber leider gings Fanny seit vorletzter Woche ganz schlecht. Obwohl sie vorher noch gesund und fit wirkte (abgesehen von der leichten Flankenatmung) saß sie dann nur noch aufgeplustert, mit halb geschlossenen augen und knuspernd im Häuschen herum. Auch fühlte sich ihr Bauch dicker an und sie hatte einen unsicheren, komischen Wackelgang. Wenn der Käfig offen war, stürzte sie sofort aus dem Käfig, watschelte ein wenig umher und legte sich dann einfach in mein Bett. Die Flankenatmung wurde auch mehr. Manchmal kann ich beobachten, dass eines der Hinterbeinchen beim Liegen zittert aber zb in die Hängematte oder auf den Käfig klettern tut sie noch.
Beim TA haben wir dann bei ihr und Fanny einen Ultraschall gemacht. Da war bei Lenore gar nichts und bei Fanny nur die leicht vergrößerte Milz auffällig. Kein Wasser, keine Schatten, nichts auffälliges an Lunge oder Herz oder Gebährmutter etc. Wir haben sehr lange geschaut und auch der Chefarzt der Klinik guggte sich das an. Hören könnte man beim Abhören auch nichts auffälliges.
Lenore und Fanny bekamen dann Metacam und Baytril (im Nachhinein fiel mir auf, dass das ja verwandt mit Marbocyl ist und dann vllt auch nicht wirklich helfen kann).
Bis heute geht es Fanny nicht besser. Der Bauch ist immer noch etwas prall, sie fühlt sich sichtlich schlecht und frisst auch nicht. Selbst meine speziell gemischten Päppelbreie mag sie nicht besonders und nimmt immer nur ein paar winzige Bissen davon. Hab sie bisher auch nur einmal ein Sonnenblumenkern und ein Stückchen Brötchen essen sehen. Habe sie auch mal einen Tag lang seperat gesetzt um zu sehen ob sie Kot absetzt. Kam auch nichts. Gab ihr dan Kaffeesahne, falls es vllt eine Verstopfung ist, aber auch dann kam nichts. Wenn, dann macht sie nur winzig kleine Köttelchen. Im Allgemeinen liegen aber auffällig viele winzige Köttelchen im Käfig. Wahrscheinlich fressen Lenore und Fanny einfach nicht gut. Päppeln mit Spritze geht bei ihr gar nicht. Sie werhrt sie mit Leibeskräften und schreit wenn ich ihr Medikamente oder Brei einflössen will und das wird jedes Mal eine ewige Tortur. NutriCal und Katznepaste mag sie auch nicht wirklich. Leider lässt sie sich nicht gut untersuchen, sodass ich schlecht an die zähne rankomme. Manchmal habe ich den Eindruck dass die unteren zu lange sind aber man sieht es so schlecht und ich dachte immer, dass die Zähne eh immer mal verschiedene Stellungen haben. Aber es könnte vllt auch erklären warum sie nicht mal Babybrei mag oder es liegt an der Flankenatmung.
Ich weiß einfach nicht, was ich da noch machen kann bzw. auf was ich meine TA vllt noch ansprechen könnte.
Leider sitzen die drei Mädels immer noch in dem kleinen Integrationskäfig (zu klein für drei Tiere) während meine drei anderen im riesigen Luxusbau sitzen. Eine Integration kann ich der kranken Fanny so wohl kaum zutrauen. Lenore ist trotz ihres abgemagerten Aussehens und der Flankenatmung weiterhin fit und stabil.
Habt ihr Rat, Ideen oder Erfahrungen?
LG
leider nimmt das Drama in meinen Rattenrudeln kein Ende.
Nachdem die üble Atemnot meiner Ligeia glücklicherweise wieder vorbei ist und sie wieder ganz die alte ist, fängt es jetzt nun im "zweiten Rudel" an.
Das "zweite" Rudel besteht aus drei Mädchen, die wir aus sehr schlechter Haltung vor einigen Wochen "gerettet" haben.
Sie waren nicht mehr interessant genug für die 16-Jährige Tochter und verwarlosten total in einem winzigen übel verdreckten Aquarium am Boden des Wohnzimmers. Mitten in der Zugluft, mitten im Zigarettenrauch, mitten im Dreck und Chaos der Wohnung (sah aus wie in den Hartz4-Shows auf RTL). Ungeliebt und sogar ohne Namen, obwohl sie schon seit vllt 2 Jahren dort lebten...
Fanny (Hooded) ist übergewichtig (über 550g, mittlerweile unter 500g) aber bis heute topfit.
Lenore (Husky) ist total abgemagert, nur noch Haut und Knochen (ca. 215 g)
Fanny (Hooded, Dumbo) war soweit in Ordnung vom Verhalten und Gewicht.
Alle drei waren lieb und zahm, wenn auch sehr zurückhaltend und misstrauisch.
Allerdings hatten Fanny und Ligeia Flanken-Atmung. Bei Fanny hat man es erstmal kaum gesehen. Lenore pumpte da richtig, das es aussieht, als hätte sie Schluckauf. Rennt aber trotzdem normal rum, etc. Für die Besitzerin war das nur "verhaltensgestört" und "die stirbt eh bald".
Wir sind dann sofort mit ihnen zum Tierarzt. Sie wurden abgehört, aber bei keiner hat man etwas auffälliges am Herzen oder der Lunge gehört. Auch kein Niesen, Rotzen, Husten oder hörbare Atemgeräusche etc. Nur die Flankenatmung. Sie bekamen Marbocyl für 14 Tage. Dazu gab ich Vitamin-B-Komplex und Päppelzeugs zum Zunehmen für Lenore.
Leider wurde es mit der Flankenatmung nicht besser, bei Lenore aber auch nicht schlimmer. Allerdings hat sie trotz dem vielen Päppeln wieder abgenommen. Ansonsten verhielt sie sich weiterhin normal. Ich vermutete dann immer, dass einfach die Lunge durch die schreckliche Haltung (Auqarium, Qualm, keine Hygiene, etc.) dauerhaft geschädigt wurde und sie dadurch nicht mehr richtig atmen können. Immerhin gehts Morella blenden.
Aber leider gings Fanny seit vorletzter Woche ganz schlecht. Obwohl sie vorher noch gesund und fit wirkte (abgesehen von der leichten Flankenatmung) saß sie dann nur noch aufgeplustert, mit halb geschlossenen augen und knuspernd im Häuschen herum. Auch fühlte sich ihr Bauch dicker an und sie hatte einen unsicheren, komischen Wackelgang. Wenn der Käfig offen war, stürzte sie sofort aus dem Käfig, watschelte ein wenig umher und legte sich dann einfach in mein Bett. Die Flankenatmung wurde auch mehr. Manchmal kann ich beobachten, dass eines der Hinterbeinchen beim Liegen zittert aber zb in die Hängematte oder auf den Käfig klettern tut sie noch.
Beim TA haben wir dann bei ihr und Fanny einen Ultraschall gemacht. Da war bei Lenore gar nichts und bei Fanny nur die leicht vergrößerte Milz auffällig. Kein Wasser, keine Schatten, nichts auffälliges an Lunge oder Herz oder Gebährmutter etc. Wir haben sehr lange geschaut und auch der Chefarzt der Klinik guggte sich das an. Hören könnte man beim Abhören auch nichts auffälliges.
Lenore und Fanny bekamen dann Metacam und Baytril (im Nachhinein fiel mir auf, dass das ja verwandt mit Marbocyl ist und dann vllt auch nicht wirklich helfen kann).
Bis heute geht es Fanny nicht besser. Der Bauch ist immer noch etwas prall, sie fühlt sich sichtlich schlecht und frisst auch nicht. Selbst meine speziell gemischten Päppelbreie mag sie nicht besonders und nimmt immer nur ein paar winzige Bissen davon. Hab sie bisher auch nur einmal ein Sonnenblumenkern und ein Stückchen Brötchen essen sehen. Habe sie auch mal einen Tag lang seperat gesetzt um zu sehen ob sie Kot absetzt. Kam auch nichts. Gab ihr dan Kaffeesahne, falls es vllt eine Verstopfung ist, aber auch dann kam nichts. Wenn, dann macht sie nur winzig kleine Köttelchen. Im Allgemeinen liegen aber auffällig viele winzige Köttelchen im Käfig. Wahrscheinlich fressen Lenore und Fanny einfach nicht gut. Päppeln mit Spritze geht bei ihr gar nicht. Sie werhrt sie mit Leibeskräften und schreit wenn ich ihr Medikamente oder Brei einflössen will und das wird jedes Mal eine ewige Tortur. NutriCal und Katznepaste mag sie auch nicht wirklich. Leider lässt sie sich nicht gut untersuchen, sodass ich schlecht an die zähne rankomme. Manchmal habe ich den Eindruck dass die unteren zu lange sind aber man sieht es so schlecht und ich dachte immer, dass die Zähne eh immer mal verschiedene Stellungen haben. Aber es könnte vllt auch erklären warum sie nicht mal Babybrei mag oder es liegt an der Flankenatmung.
Ich weiß einfach nicht, was ich da noch machen kann bzw. auf was ich meine TA vllt noch ansprechen könnte.
Leider sitzen die drei Mädels immer noch in dem kleinen Integrationskäfig (zu klein für drei Tiere) während meine drei anderen im riesigen Luxusbau sitzen. Eine Integration kann ich der kranken Fanny so wohl kaum zutrauen. Lenore ist trotz ihres abgemagerten Aussehens und der Flankenatmung weiterhin fit und stabil.
Habt ihr Rat, Ideen oder Erfahrungen?
LG