- Kiefer voller Eiter - womöglich Abszess - einschläfern notwendig? Beitrag #1
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Nemesis200SX
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Hallo liebes Forum,
ich wende mich in dieser Situation an euch um ein paar Meinungen zu hören wie hier am besten weitergemacht werden soll. Doch von vorne...
Vor etwas mehr als einer Woche bemerkten wir bei unserem Kaninchen (männlich 5 Jahre), dass es ums Maul herum verklebt/versabbert war und aus dem Maul stank. Also ab zu unserem Tierarzt. Dieser war gerade in Urlaub und die Vertretung sah sich das Tier an. Sie hat eine Menge Eiter und entzündete Stellen im Maul gesehen, konnte die Ursache dafür aber nicht erkennen. Die Vermutung ging in Richtung Abszess irgendwo im Kiefer und wir starteten eine Behandlung mit Antibiotika.
Diese Behandlung linderte zwar die Symptome (die verklebten Stellen wurden kleiner und er stank nicht mehr so sehr aus dem Maul) aber bekämpften nicht die Ursache. Heute waren wir wieder zur Kontrolle bei unserem TA und diesmal war auch unster Stammarzt wieder da. Auch er meinte, dass das Maul voller Eiter sei und wahrscheinlich schon der gesamte Kiefer befallen sei da der Eiter überall herausquoll wenn er leichten Druck ausübte. Die einzige Möglichkeit die er noch sieht wäre alle Zähne zu reißen. Hier ist nun aber das Problem. Sollten sich die Zähne bereits gelockert haben wäre es laut TA ein Leichtes die Zähne zu ziehen, alles durchzuspühlen und dann könnten wir weiter behandeln und es sollte Besserung eintreten. Sollten sich die Zähne aber noch nicht gelockert haben, dann sieht er keine Möglichkeit noch irgendetwas für das Tier zu tun. Er sagte die Zähne sind so fest verankert und der Kieferknochen derart dünn, dass er dem Kaninchen den Kiefer brechen würde wenn er versucht die noch festen Zähne zu ziehen. In diesem Fall rät er uns dazu das Tier einschläfern zu lassen.
So und damit hab ich so meine Probleme... ein Kaninchen "nur" wegen Eiter im Maul einschläfern lassen? Gibt es da keine Alternativen? Wäre er apathisch, würde nichts mehr fressen und abmagern dann erlöse ich das Tier keine Frage. Aber abgesehen von ein wenig Mundgeruch und der Tatsache, dass wir ihm sein Fressen nun klein schneiden müssen verhält er sich wie immer. Frisst ganz normal (zwar langsamer aber nicht merklich weniger), flitzt durch die Wohnung, knabbert an Wänden usw... da fällt es mir wirklich schwer ihn einschläfern zu lassen. Mir ist klar er hat Schmerzen, aber rechtfertigen diese den Tod? Leidet er derart an sowas?
Andererseits muss man auch sagen, der Tierarzt ist ein Freund der Familie meiner Freundin. Die zwei kennen sich schon sehr lange, daher glaube ich nicht dass er uns Unsinn erzählt. Noch dazu hatte meine Freundin vor etlichen Jahren schon einmal ein Kaninchen mit den selben Symptomen bei ihm in Behandlung. Damals meinte er auch einschläfern sei die beste Lösung. Meine Freundin ging daraufhin zu einem anderen TA der das Kaninchen noch drei Wochen behandelte und es letzten Endes dann doch einschläferte. In diesem Fall hat er also recht behalten.
Morgen haben wir Termin zum Zähne ziehen. Und sollte sich im Laufe dieser OP herausstellen, dass die Zähne nicht gezogen werden können, müssen wir dann entscheiden was wir machen wollen. Ob wir ihn nochmal aus der Narkose aufwachen lassen oder nicht mehr....
Daher wäre ich für Meinungen/Ratschläge sehr dankbar
ich wende mich in dieser Situation an euch um ein paar Meinungen zu hören wie hier am besten weitergemacht werden soll. Doch von vorne...
Vor etwas mehr als einer Woche bemerkten wir bei unserem Kaninchen (männlich 5 Jahre), dass es ums Maul herum verklebt/versabbert war und aus dem Maul stank. Also ab zu unserem Tierarzt. Dieser war gerade in Urlaub und die Vertretung sah sich das Tier an. Sie hat eine Menge Eiter und entzündete Stellen im Maul gesehen, konnte die Ursache dafür aber nicht erkennen. Die Vermutung ging in Richtung Abszess irgendwo im Kiefer und wir starteten eine Behandlung mit Antibiotika.
Diese Behandlung linderte zwar die Symptome (die verklebten Stellen wurden kleiner und er stank nicht mehr so sehr aus dem Maul) aber bekämpften nicht die Ursache. Heute waren wir wieder zur Kontrolle bei unserem TA und diesmal war auch unster Stammarzt wieder da. Auch er meinte, dass das Maul voller Eiter sei und wahrscheinlich schon der gesamte Kiefer befallen sei da der Eiter überall herausquoll wenn er leichten Druck ausübte. Die einzige Möglichkeit die er noch sieht wäre alle Zähne zu reißen. Hier ist nun aber das Problem. Sollten sich die Zähne bereits gelockert haben wäre es laut TA ein Leichtes die Zähne zu ziehen, alles durchzuspühlen und dann könnten wir weiter behandeln und es sollte Besserung eintreten. Sollten sich die Zähne aber noch nicht gelockert haben, dann sieht er keine Möglichkeit noch irgendetwas für das Tier zu tun. Er sagte die Zähne sind so fest verankert und der Kieferknochen derart dünn, dass er dem Kaninchen den Kiefer brechen würde wenn er versucht die noch festen Zähne zu ziehen. In diesem Fall rät er uns dazu das Tier einschläfern zu lassen.
So und damit hab ich so meine Probleme... ein Kaninchen "nur" wegen Eiter im Maul einschläfern lassen? Gibt es da keine Alternativen? Wäre er apathisch, würde nichts mehr fressen und abmagern dann erlöse ich das Tier keine Frage. Aber abgesehen von ein wenig Mundgeruch und der Tatsache, dass wir ihm sein Fressen nun klein schneiden müssen verhält er sich wie immer. Frisst ganz normal (zwar langsamer aber nicht merklich weniger), flitzt durch die Wohnung, knabbert an Wänden usw... da fällt es mir wirklich schwer ihn einschläfern zu lassen. Mir ist klar er hat Schmerzen, aber rechtfertigen diese den Tod? Leidet er derart an sowas?
Andererseits muss man auch sagen, der Tierarzt ist ein Freund der Familie meiner Freundin. Die zwei kennen sich schon sehr lange, daher glaube ich nicht dass er uns Unsinn erzählt. Noch dazu hatte meine Freundin vor etlichen Jahren schon einmal ein Kaninchen mit den selben Symptomen bei ihm in Behandlung. Damals meinte er auch einschläfern sei die beste Lösung. Meine Freundin ging daraufhin zu einem anderen TA der das Kaninchen noch drei Wochen behandelte und es letzten Endes dann doch einschläferte. In diesem Fall hat er also recht behalten.
Morgen haben wir Termin zum Zähne ziehen. Und sollte sich im Laufe dieser OP herausstellen, dass die Zähne nicht gezogen werden können, müssen wir dann entscheiden was wir machen wollen. Ob wir ihn nochmal aus der Narkose aufwachen lassen oder nicht mehr....
Daher wäre ich für Meinungen/Ratschläge sehr dankbar