Welche Hunderasse?

Diskutiere Welche Hunderasse? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo an alle, ich mache mir ein wenig Sorgen um meine Schwägerin. Kinder (25 und 26) sind aus dem Haus, bzw. ziehen demnächst aus, sie bleibt...
  • Welche Hunderasse? Beitrag #1
Elkecita

Elkecita

Beiträge
2.112
Punkte Reaktionen
12
Hallo an alle,
ich mache mir ein wenig Sorgen um meine Schwägerin. Kinder (25 und 26) sind aus dem Haus, bzw. ziehen demnächst aus, sie bleibt allein im grossen Haus. Seit einiger Zeit schwirrt schon der Gedanke in meinem Kopf herum, dass ein Hund ihr a) Gesellschaft leisten wird b) sie etwas über ihre neue Situation hinwegtröstet c) sie definitiv zu Bewegung auffordert, denn das hat sie wirklich nötig d) sie jemanden zum Kuscheln hat und jemand, der ihr bedingungslos Liebe schenkt (was ist da besser als ein Hund). Sie ist Frührentnerin, hat also Zeit für ein Tier.

Mir schwebt so etwas ähnliches wie der verstorbene Hund meiner Schwiemu vor, das war eine kleine Pekinesendame: unglaublich anhänglich, treu, ziemlich anspruchlos und ihrem Frauchen total ergeben, obwohl sie die gesamte Familie, incl. Schwiegertochter (mich:D) als Rudel akzeptiert und geliebt wurde. Will heissen, ich nehme nicht an, dass meine Schwägerin gross Hundeerziehung, Hundesport mit dem Tier treiben wird, mal abgesehen von den Basis-Befehlen wie Sitz, Platz, Abruf etc., wenn überhaupt. Sie hat einen grossen Park direkt neben dem Haus, ideal zum Gassigehen. Geht sie mal auf Urlaub, Ausflug etc. keine Problem, da wir ja da sind, um den Hund in ihrer Abwesenheit zu versorgen. Das haben wir damals auch immer mit Schwiemus Hund gemacht, die übrigens unser Haus als "ihr Eigen" ansah und sogar unserer Mastin-Hündin den Platz streitig machte (trotz enormem Grössenunterschied :lol:)

Ich denke also an einen pflegeleichten Begleithund, schmusig, freundlich, nicht zu nervös und ohne Zerstörungswut in der Wohnung zu halten. Sie hat keine Ahnung, dass ich mir darüber Gedanken mache, will sie aber vielleicht langsam auf das Thema hinbewegen, denn ich habe Angst, dass sie das Alleinsein nicht sehr gut verkraften wird.

Ich bedanke mich schonmal für Eure Antworten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Welche Hunderasse? Beitrag #2
Der Gedanke ist nett, aber leider nicht ganz zu Ende gedacht.
Gerade Leute, die sich aus Bewegungsgründen einen Hund anschaffen fallen damit ganz schön hin. Nur weil der Hund da ist bewegt man sich leider nicht automatisch mehr als vorher. Das geht nur zu Lasten des Hundes.
Auch die "einfachsten" Hunde brauchen im Durchschnitt 2-3h Beschäftigung am Tag, sowie auch geistige Aufgaben.
"Einfach so" ohne Arbeit hat man mit den wenigsten Hunden Spaß bzw kann mit ihnen spazieren gehen ohne groß auf sie zu achten. Ein Hund der sich langweilt wird sich immer etwas spannendes suchen.

Schmusig ist eine Charaktereigenschaft, die der eine Hund mehr, der andere weniger hat. Die Zerstörungswut hingegen ist wieder reine Erziehungssache.

Also ein bisschen Arbeit wird sie da reinstecken müssen, da führt kein Weg dran vorbei. Wenn das geklärt ist würde ich mich einfach mal nach den "Begleithunden" umschauen. Oder natürlich im Tierschutz, ob da evtl ein etwas älterer Hund ist, der eben nicht mehr so die Ansprüche stellt.
 
  • Welche Hunderasse? Beitrag #3
Infano, ich habs an meiner Schwiemu gesehen. Solange sie "Mini" hatte, MUSSTE sie ganz einfach mehrere Male vor die Tür. Egal bei welchem Wetter. Sie zwang sich dazu und das kam ihr gesundheitlich sehr sehr gelegen. Seit Mini tot ist (sie starb mit 16 Jahren an einer Gebärmutterentzündung), geht sie zwar auch raus, aber wenn das Wetter nicht so toll ist oder im Fernsehen grad was Interessanteres kommt, lässt sie es bleiben und bleibt in ihrem Sessel hocken - zum Leidwesen ihrer Gelenke. Sie selbst gibt zu, dass Mini ihr in diesem Sinne im ein Ansporn war, will aber keinen Hund mehr, das sie inzwischen 81 Jahre alt ist und der Hund sie ganz sicher überleben wird, was sie logischerweise nicht riskieren will.

Mini war schlichtweg Begleithund. Sie wurde spazierengeführt und verbrachte den Rest des Tages grösstenteils zu Füssen, hinter oder vor ihrem Frauchen, war sehr eigensinnig und zu allen, die nicht zur Familie gehörten misstrauisch, vor allem Kindern gegenüber und Männern in blauen Arbeitsoveralls (warum auch immer), liebte Autofahren über alles und beanspruchte ausser Schmuseeinheiten und ihrem Platz auf dem Sofa recht wenig.

Ja, ich dachte auch an einen Tierheim-Hund, am besten auch einen Mischling.
Ja, ich denke schon, dass sich meine SChwägerin mit einem Hund dazu aufgefordert sieht, mehr zu Laufen. Noch dazu - und das kann ich durchaus bestätigen - fördert ein Hund auch soziale Kontakte. Man kommt beim Gassi mit anderen Hundbesitzern / Nachbarn in Kontakt, redet über die Tiere, setzt sich auch mal irgendwo zu einem Kaffee auf ne Terrasse hin zum plaudern (die Hunde plaudern dann unterm Tisch ;))
 
  • Welche Hunderasse? Beitrag #4
Versteh mich nicht falsch, Hunde sind super :D
Wie du sagst helfen sie einem auch, mit anderen Menschen zu reden und so weiter.
Und so wie es bei deiner Schwiegermutter gelaufen ist, ist ja in Ordnung.
Nur ist dem Hund einfach nicht geholfen, wenn man sich dreimal am Tag zwingt, eine Runde mit dem Hund um den Block zu gehen. Das ist dann für den Armen nur noch ein dahinvegetieren und ich denke, das möchte niemand.

Klar, gerde bei "älteren" Menschen, die vielleicht auch nicht mehr arbeiten gehen passt das unter Umständen gut, wenn sie sich der Aufgabe annehmen. Sich um einen Garten zu kümmern kann aber uU eben auch schon genug sein ;) Aber egal was man macht, man muss schon ein bisschen mit dem Herzen dabei sein und nicht nur, weil es von den Umständen evtl gut passen würde ein abhängiges Wesen zu lebenslanger Langeweile verdonnern.
 
  • Welche Hunderasse? Beitrag #5
Gut, so, wie Infano es befürchtet, sollte es natürlich nicht kommen. Aber in der Situation deiner Schwägerin finde ich es eigentlich gar nicht schlecht, sich mal Gedanken zu machen, ob man nicht einem Hund ein schönes Zuhause schenken möchte. Klar, dass jetzt nicht einfach überstürzt ein Hund angeschafft werden soll. Sie müsste sich schon der Verantwortung, mit der das verbunden ist, bewußt sein und ernsthaft auch bereit sein, diese zu tragen. Aber das mal gedanklich mit ihr durchzuspielen, schadet ja noch niemandem.

Ich würde da allerdings noch gar nicht unbedingt bei einer bestimmten Rasse oder so anfangen. Sprich sie doch bei passender Gelegenheit mal ganz allgemein auf das Thema an und schau, wie sie reagiert. Später könnte man dann, wenn es mal soweit ist, vielleicht eher als nach einer bestimmten Rasse nach einem Hund mit ganz bestimmten Wesenszügen suchen, der gut zu den gegebenen Umständen passen würde.
 
  • Welche Hunderasse? Beitrag #6
Also ehrlich gesagt, bei deiner Hundehaltung würde ich mir echt sorgen machen wenn du anderen Hunden empfiehlst. Negativ Beispiele sind auch Beispiele.

Dann empfehle deiner Schwiegermutter wenigstens vorab dieses Forum, damit die es gleich richtig macht. ;)
 
  • Welche Hunderasse? Beitrag #7
Also ehrlich gesagt, bei deiner Hundehaltung würde ich mir echt sorgen machen wenn du anderen Hunden empfiehlst. Negativ Beispiele sind auch Beispiele.

Dann empfehle deiner Schwiegermutter wenigstens vorab dieses Forum, damit die es gleich richtig macht. ;)

Also ehrlich gesagt, nervt mich die ständige Kritik an meiner Hundehaltung bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Mag ja sein, dass Du es ganz allgemein auf mich abgesehen hast, aber das muss jetzt nicht grad immer unter die Nase gerieben werden. Ausserdem hast Du Dich in der Person geirrt, es geht nicht um meine Schwiegermutter, die, wie ich bereits schrieb, mit 81 Jahren nicht mehr die Verantwortung für ein Tier auf sich nehmen will, wenn sie auch noch so gute Erfahrungen mit ihrer "Mini" hatte, sondern um meine Schwägerin. Und im Unterschied zu mir, ist sie Frührentnerin und hat somit viel Zeit für ein Haustier, ein Haus mit einem kleinen Garten und mit einem riesengrossen Park in der Nähe.

Ausserdem: wie soll meine SChwiegermutter ein deutsches Forum einlesen? Ich wiederhole nochmal: ich lebe in Spanien. Logischerweise ist meine Schwiegerfamlie nicht meiner Sprache mächtig.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Gut, so, wie Infano es befürchtet, sollte es natürlich nicht kommen. Aber in der Situation deiner Schwägerin finde ich es eigentlich gar nicht schlecht, sich mal Gedanken zu machen, ob man nicht einem Hund ein schönes Zuhause schenken möchte. Klar, dass jetzt nicht einfach überstürzt ein Hund angeschafft werden soll. Sie müsste sich schon der Verantwortung, mit der das verbunden ist, bewußt sein und ernsthaft auch bereit sein, diese zu tragen. Aber das mal gedanklich mit ihr durchzuspielen, schadet ja noch niemandem.

Ich würde da allerdings noch gar nicht unbedingt bei einer bestimmten Rasse oder so anfangen. Sprich sie doch bei passender Gelegenheit mal ganz allgemein auf das Thema an und schau, wie sie reagiert. Später könnte man dann, wenn es mal soweit ist, vielleicht eher als nach einer bestimmten Rasse nach einem Hund mit ganz bestimmten Wesenszügen suchen, der gut zu den gegebenen Umständen passen würde.

Fluty, Du hast es auf den PUnkt gebracht. Es geht hier in erster Linie mal um einen Denkprozess und eine Möglichkeit. Ich würde ihr auch unbedingt zur Aufnahme eines Tierheim-Hundes raten, die Tiere sind so dankbar für ein gutes Zuhause und man erlöst ein Tier aus einer ungewissen und traurigen SItuation.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Nochmal zu Smoothie. Zu meiner Hundehaltung: habe gestern beim Gassi mit dem Besitzer der beiden Riesen-Mastines in unserer Wohnsiedlung gesprochen. Auch seine beiden Mastines leben in ausschliesslicher Aussenhaltung - allerdings, das stimmt, sind sie zu zweit und somit im Vorteil gegenüber Luna. Ein Mastin IST eben kein Hund für drinnen. Im Winter mit der Heizung würde das Tier vor Hitze eingehen. Sie lieben es, draussen zu sein, es liegt ihnen im Blut. Unsere Luna ist nicht sooo sonderlich gross, aber der Rüde meines Bekannten zB ist ein dermassen Riesenhund, nein, sowas geht einfach nicht in der Wohnung. Mastines sind keine Schosshunde. (mal sehen, ob ich von den Dreien zusammen mal ein Bildle mache, gestern wars schon zu düster - ist ein tolles GEspann, da kommt kein Bösewicht zu nahe, hahahaha)

ABer gut, Du wirst mir gegenüber IMMER tausend Argumente haben, das weiss ich. Dass mir das Forum hier schon geholfen hat, Besserungen einzuführen und ich schon viele Tipps umgesetzt habe, welche mir mein Hund ganz eindeutig auch dankt, siehst Du nicht. Andere hier haben das aber wohl bemerkt. Daher bin ich ja auch in diesem Forum, dank KONSTRUKTIVER KRITIK kann ich was ändern.
 
  • Welche Hunderasse? Beitrag #8
Ich würde ihr auch unbedingt zur Aufnahme eines Tierheim-Hundes raten, die Tiere sind so dankbar für ein gutes Zuhause und man erlöst ein Tier aus einer ungewissen und traurigen SItuation.

Genau das würde ich machen. Ihr wohnt in Spanien,schaut euch in den Perreras um, dort sollte sich doch was passendes finden.
 
  • Welche Hunderasse? Beitrag #9
Mein Thread zu dem Thema Depression wurde von der Moderation gelöscht. Habe inzwischen auch in den Regeln dazu nachgelesen. Nun gut. Jetzt will ich aber doch in sehr abgeschwächter Form nochmal darauf zurückkommen. Ich hatte nämlich auch davon geschrieben, dass sich meine Schwägerin eventuell vorstellen kann, wieder einen Hund zu haben. Hundeerfahrung hat sie über die Pekinesin meiner Schwiegermutter, denn damals lebten beide (Mutter und Tochter) ja noch im gleichen Haus.

Die Idee dazu hatte ich zwar schon lange im Kopf, aber ausgesprochen hat sie letzten Freitag die junge Frau, die sie seit kurzem nachmittags betreut. Sie meinte, ein Hund würde meiner Schwägerin wieder eine Verantwortung geben, einen Sinn im Leben und eine Aufgabe. Gleichzeitig würde ein Hund ihr Trost, Zärtlichkeit und unzerstörbare Freundschaft geben, ein Begleiter, der sie auch mal wieder lachen macht, sich zu ihr aufs Sofa legt und ganz einfach nur DA IST, Wärme und Zuneigung spendet.

Ich denke schon, dass Haustiere, und vor allem Hunde, ein heilsames Mittel gegen Depressionen sein können. NatÜrlich würde ich da auf keinen Welpen zurückgreifen, weil die Welpenerziehung im Moment eine viel zu grosse und nicht zu bewältigende Aufgabe für sie wäre. Aber ein Hund aus dem Tierheim, kleine Rasse, wäre doch ideal.

Was meint Ihr dazu?
 
  • Welche Hunderasse? Beitrag #10
Ich denke, dass solchen Patienten der Umgang mit Tieren sehr viel bringen kann, nicht umsonst werden Hunde oft in der Therapie u.a. bei psychisch Erkrankten eingesetzt.

Allerdings fände ich es wichtig, dass sie Unterstützung bei der Pflege des Hundes hätte. Es wäre schlimm, wenn das Tier dann vernachlässigt würde, weil sie u.U. durch ihre Krankheit zeitweise nicht in der Lage ist, sich richtig darum zu kümmern, regelmäßig raus zu gehen und ihn zu beschäftigen usw. Gerade bei Depressionen kann ja die Tagesform der Betroffenen stark schwanken und es gibt Phasen, in denen manch einem schon das regelmäßige Füttern zu viel wäre, ich weiß ja nicht, wie schlimm das bei deiner Schwägerin ist.

Wenn es aber noch jemanden gibt, der auch regelmäßig nach dem Hund schaut und falls nötig das auffängt, was deine Schwägerin gerade nicht leisten kann,halte ich das für eine durchaus realisierbare Idee.
 
  • Welche Hunderasse? Beitrag #11
Ihre beiden erwachsenen Söhne leben mit ihr. Allerdings - und das fände ich sehr sehr wichtig - müsste von vornherein klargestellt sein:
- der Hund gehört ihr und nicht den Söhnen
- die beiden Söhne haben im Prinzip keinerlei Verpflichtung, den Hund GAssi zu führen oder zu füttern

Grund: bei der ersten Gelegenheit würde meiner Schwägerin den beiden wieder die Ohren heiss reden von wegen, sie tun nichts, sie helfen nichts, sie machen nie was zu Hause, sie sind stinkfaul, sie sind Schmarotzer, usw. (davon schmeisst sie den beiden eh schon genug an den Kopf). Ausserdem könnte sie da leicht ihre Verantwortung abschieben und sich wieder ins Bett verkriechen, dann hätte das alles keinen Sinn.

Aber die beiden jungen Männer sind in Ordnung. Beide sind mit Hund aufgewachsen (Hund von der Oma war immer im Haus), bzw. die beiden haben im Kindesalter den Welpen im Park gefunden und nach Hause gebracht damals. Sie verpflegen ua auch den Hund (Boxer) ihres Vaters und wissen, was ein Hund braucht.

Zur Not sind auch wir da. Wir haben nicht umsonst in der Vergangenheit immer auf Mini aufgepasst, wenn Frauchen auf Urlaub war.
 
Thema:

Welche Hunderasse?

Welche Hunderasse? - Ähnliche Themen

Welche Hunderasse passt zu meinen Vorstellungen?: Hallo, :) ich möchte gerne in ca 3 Jahren meinen ersten Hund haben, ich weiß, das ist noch lange hin, jedoch beschäftigt mich das Thema so sehr...
Hunderasse und Ich?: Hallo!, ich habe vor knapp 4 Monaten meine Katze einschläfern müssen. hatte zwei (eine ist mit 14 die andere mit 16 Jahren gestorben) deshalb...
Passende Hunderasse für mich...: Hihi, dass ist mir fast schon etwas unangenehm. Ich hab schon die ganze Zeit überlegt mal so ein Stecki zu erstellen und mal zu schauen was als...
Probleme mit Buddy - Hundeschule: Hallo zusammen, in diesem Thread: https://www.tierforum.de/t46097-probleme-mit-buddy-was-ist-richtig.html habe ich schon einiges über meinen...
Oben