Kleiner Welpe - Große Fragen

Diskutiere Kleiner Welpe - Große Fragen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben, nachdem ich hier eine Weile schon immer mal wieder anonym gelesen habe, möchte ich nun selbst ein paar Fragen an die Community...
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #1
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LiSaLo

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Hallo ihr Lieben,

nachdem ich hier eine Weile schon immer mal wieder anonym gelesen habe, möchte ich nun selbst ein paar Fragen an die Community stellen ;)
Ich habe bereits über die Suchfunktion geschaut, jedoch finde ich es schwer dort das passende zu finden.

Seit Sonntag bin ich stolze Besitzerin eines kleinen Mischlings-Welpen (Mutter: Australian Shepherd, Vater: Boxermix). Er ist jetzt neun Wochen alt. Und auch wenn ich haufenweise Lektüre gelesen habe, sieht die Praxis ganz anders aus, als die Theorie.
In der Wohnung klappt es soweit ganz gut. Wir bringen ihm erst einmal bei, was er darf und was nicht. Trotzdem habe ich hier noch ein/zwei Fragen:

In einigen Büchern habe ich gelesen, dass man dem Welpen am Anfang nicht die ganze Wohnung zur Verfügung stellen sollte. Wie seht ihr das? Und was ist mit dem Spielzeug? Wie viel sollte ihm zur Verfügung stehen? Mir scheint, dass er Spielzeug gar nicht so toll findet :D

Manchmal wenn ich aus dem Raum gehe, jault der kleine. Meist kommt er mich dann suchen, aber manchmal winselt er auch vor sich hin, obwohl er mich theoretisch hören müsste und zu mir kommen könnte. Soll man das ignorieren oder wenn es zu schlimm wird, wieder in den Raum gehen? Ich habe mich bisher bemüht dann immer mal ins Zimmer zu gehen, aber so zu tun als hätte ich dort etwas wichtiges zu tun, damit der kleine nicht denkt, ich sei wegen ihm gekommen. Funktioniert das überhaupt oder sollte ich es anders handhaben?

Was mich zur Zeit jedoch am meisten beschäftigt, ist folgendes: Ich habe ihn in der Nacht und gestern zum Lösen in den Garten gelassen. Das klappt auch gut, aber da hier auch andere Leute und auch Kinder wohnen, möchte ich ihm das eigentlich gar nicht erst angewöhnen, dass er ständig in den Garten macht. Also würde ich ihn nun gerne außerhalb des Gartens machen lassen. Er gewöhnt sich gerade an sein Halsband, aber ich fürchte für die Leine ist es noch etwas früh.
Ich habe es vorhin mal kurz getestet, er war so damit beschäftigt dieses nervige Ding abschütteln zu wollen, dass er natürlich viel zu aufgeregt war, sein Geschäft zu machen. Vorhin waren wir dann nochmal ohne Leine, das ging dann gut. Er hat seine Geschäft erledigt.
Meine Sorge ist jedoch, dass er weglaufen könnte. Er kommt zwar zu mir gelaufen und schaut nach mir, aber er ist doch recht selbstbewusst und läuft herum, entfernt sich recht weit von mir, und läuft auch Fremden entgegen und teilweise hinterher. Gut, er ist jetzt nicht so schnell, dass ich ihn nicht einholen könnte...aber ich denke, ihr könnt verstehen, dass ich unsicher bin und doch Angst habe, er könnte mir davon laufen. Meint ihr ich kann dem kleinen vertrauen, dass er nicht wegläuft? Was ist in der Nacht, es ist hier überall recht dunkel und so ein schwarzer Knirps ist da nicht immer leicht zu entdecken. :?
In den Büchern steht zwar, wie man ihn an die Leine gewöhnen soll und dass man ihn an den Platz bringen soll, wo er sein Geschäft machen darf... aber ob ich ihn nun erstmal ohne Leine laufen lassen soll, weiß ich nicht.

Er ist noch so klein und ich möchte ihn nicht überfordern.

Bestimmt würden mir noch ein paar Dinge einfallen, aber das sind erstmal meine Hauptfragen. :)

Danke im Voraus und liebe Grüße
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #2
Na, dann herzlich Willkommen und Glückwunsch zum Neuzugang!

Ich kann dir nur sagen, wie wir es mit unserem Kleinen gemacht haben. Vielleicht hilft dir das ja schon etwas weiter.

Er hatte nie die ganze Wohnung zur Verfügung, weil auch nur Wohnzimmer und angrenzende Küche komplett Welpensicher waren. In die anderen Räume konnte er zwar mal kurz mit uns zusammen reinlaufen, aber nicht alleine.
An Spielzeug hatte er meist ein Kuscheltier und irgendein Kauteil frei zugänglich und mit den Sachen konnte er sich alleine beschäftigen. Alles andere war meistens weggeräumt und wurde nur rausgeholt, wenn wir zusammen damit gespielt haben. Das fand er auch in der ersten Zeit viel spannender, als alleine zu spielen.

Ich würde den Kleinen momentan noch nicht länger alleine im Raum lassen. Er soll ja erstmal lernen, dass er zu euch gehört und sich auf euch verlassen kann. Dann ganz alleine in einer wahrscheinlich noch ziemlich neuen Umgebung ist sicher nicht so toll. Sobald der Welpe sich richtig eingewöhnt hat, kann man anfangen, ihn mal zuerst Sekundenweise (raus, Tür zu, sofort wieder rein) an das Alleinsein zu gewöhnen. Immer nur dann zurück kommen, wenn er ruhig ist, sonst lernt er, dass er nur lange genug jammern muss, damit du wieder kommst. Wenn das klappt, kann man das ganz langsam steigern.

Dass er Halsband und Leine noch nicht kennt, ist natürlich schade. Ich würde ihm beides zunächst in der Wohnung immer mal kurz anziehen, am besten, bevor irgendwas Positives passiert. Zum Beispiel zum Fressen, wenn du mit ihm spielst oder kuschelst, ... Bis er sich daran gewöhnt hat (sollte in wenigen Tagen gehen), finde ich persönlich es nicht so schlimm, ihn im Garten machen zu lassen, wenn die Möglichkeit besteht. Außerhalb ist es ja vermutlich ohne Leine zu gefährlich für den Knirps. Später sollte er sich trotzdem daran gewöhnen können, hauptsächlich anderswo zu machen.

Ich konnte meinen Kleinen ziemlich bald auch ohne Leine laufen lassen (natürlich nur da, wo keine Autos fahren), da er mir sowieso immer hinterher gewackelt ist. Wenn er dir aber zu weit weg läuft oder du dir selber noch unsicher bist, warte damit lieber noch etwas.
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #3
Danke für deine Antwort :)

Das hilft mir schon weiter.
Ich glaube, dass ich weitaus mehr lernen muss, als der kleine Racker ;)

Lange alleine lasse ich ihn natürlich nicht, aber ich muss ab und an mal auf Toilette oder in die Küche und dergleichen ;) Da fiept er dann manchmal.
Bisher habe ich noch nicht DAS Spielzeug für ihn gefunden. Wir haben einiges, aber er würde wohl am liebsten mit meinen Händen spielen, das möchte ich aber nicht so gern.

Ich werde ihn dann wohl erst mal im Garten lassen, zum Glück ist ja Herbst und es regnet viel und die Kinder spielen nicht wirklich im Garten. Ich bin erstaunt wie viele Kotbeutel ich in den zwei Tagen schon verbraucht habe :D

Ich habe mich so lange darauf vorbereitet und doch ist es dann was ganz anderes, wenn der kleine da ist :) Ich liebe sein nacktes Bäuchlein und wenn er mit hopsenden Schritten und flatternden Ohren auf mich zu gerannt kommt :D

Edit:
Was mir gerade noch einfällt: Es kam schon ein paar mal vor, dass er aufgewacht ist und ich gar nicht schnell genug meine Schuhe anziehen konnte, da hatte er schon gepiescht :D Er muss etwa einmal in der Stunde pinkeln, manchmal hält er auch länger durch. Ein Bekannter meinte nun, ich solle ihn doch einfach eine Stunde nachdem er gepinkelt hat, wecken und mit ihm rausgehen. Kann man das ruhig machen? Ich finde es irgendwie gemein, ihn zu wecken und möchte ihm lieber seinen Schlaf lassen.
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #4
In der Infomappe, die wir von unserer Züchterin mitbekommen haben, stand der Spruch "Welpenschlaf ist heilig" ;). Daran haben wir uns zumindest gehalten und Zwergi nicht geweckt, weil wir dachten, er muss mal raus. Dafür muss man dann schnell sein, wenn der Kleine aufwacht. Stell dir doch vielleicht für solche Fälle ein Paar alte Schlappen neben die Tür, wo du nur reintreten brauchst. Das klappt dann auch mit dem Knirps auf dem Arm noch schnell genug.

Off-Topic
Magst du uns deinen Süßen nicht mal vorstellen? Hier sind alle Fotosüchtig ... :eusa_shhh:
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #5
Huhu,

willkommen im Forum und Glückwunsch zum Zuwachs :)

Ich schließe mich Fluty mal frech an und würde den Schlaf auch nicht unterbrechen. Ganz sensible Hunde finden dann keinen festen Schlaf mehr, weil sie immer mit einer Unterbrechung rechnen. Im schlimmsten Fall kriegt man dann einen völlig verdrehten Welpen, der sich nicht mehr konzentrieren kann und knatschig wird. Wie kleine Kinder eben :D

Welpen pinkeln normalerweise nicht auf Muttis Arm. Also wenn er aufwacht und du ihn dir direkt schnappst, sollte er einhalten, ohne zu pullern. Dann musst du auch nicht in die Schuhe stolpern und kannst dir eine Sekunde mehr Zeit lassen :lol: Noch dürfte er ja in einem Alter sein, in dem er nicht allzu schwer und klobig ist. Und in spätestens 2-3 Wochen sollte er sowieso schon wesentlich länger einhalten können. Das musst du auch auf jeden Fall trainieren, damit er lernt sich zu melden und damit er auch versteht, dass man nicht auf Fingerschnips mit ihm raus kann. Bei vielen Welpen sieht man es, wenn sie müssen. Die schnüffeln dann vermehrt am Boden und gehen etwas breitbeiniger. Das wirst du mich Sicherheit spätestens dann sehen, wenn er nicht mehr ganz so babyhaft sofort und jetzt gleich pullern muss.

Eigentlich alles nur eine Sache des Gefühls, man blickt schnell dahinter :)

Weiterhin viel Glück!

Liebe Grüße
Pewee
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #6
Hallo,
das finde ich so toll am Forum, es gibt viele verschiedene Meinungen und Arten etwas an zu packen und man kann sich das beste für seinen Hund und sich heraus picken.

Da meine Hunde auch als Erwachsene immer und überall im Haus mit dürfen...durften sie das auch als Welpen. Ich denke da gilt: früh übt sich. Wenn man einen Hund später nicht in Raum A oder B haben möchte, oder nicht im Bett/Sofa ...dann sollte ihm das auch als Welpe nicht gestattet werden.

Welpenschlaf...nun, ich habe meine durchaus geweckt. Natürlich nur zu den geregelten Zeiten. Sobald ich ihren Rhythmus gelernt habe zu lesen...habe ich ihn übernommen (als bei dir jede Stunde) und dann über Wochen/Monate langsam meinem Angepasst.
Ich finde einen Hund zu halten basiert auf Zusammenleben...und da muss Mensch UND Hund durch.

Mit 9 Wochen, hast du wirklich noch ein kleines Hundebaby....da wird noch so mancher Pippi Bach / Stinker in die Wohnung gehen:silence:.

Leine - meine wurden im Haus an Halsband später an Geschirr gewöhnt. Immer beim vor dem Fressen kam es dran, so haben sie es mit etwas sehr angenehmen verknüpft.
Die Leine habe ich von ihnen beschnuppern und bespielen lassen...und draußen gar nicht lange rum gemacht...Leine dran und los. Die ersten Tage war das sicher ungewohnt...aber da müssen wir halt alle durch.

Wenn du deinem Hund angewöhnst in den Garten zu pullern / käckeln - wird er das in sein Langzeit Gedächtnis speichern. Sicher kann man das später abgewöhnen - aber das bedeutet harte Arbeit.
Der Vorteil ist, wenn du jetzt anfängst ihm eine ganz bestimmte kleine Ecke im Garten zu zuweisen....kannst du dir ziemlich sicher sein, daß er auch später diese Ecke benutzt und nirgends sonst hin geht (im Garten).
So kannst du diesen Platz täglich säubern und es gibt keine bösen Überraschungen für Nachbarn und Nachbars Kinder.

LG Suno
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #7
Danke für eure Antworten und das Willkommen-Heißen :)

Ich habe mich auch dafür entschieden, den kleinen nicht zu wecken. Sobald er wach ist schnapp ich ihn mir dann und wir gehen raus. Tatsächlich hat er da auch schon seine eigenen Lieblingsstellen für das jeweilige Geschäft. Auch wenn ich mir Mühe gebe, immer rechtzeitig rauszugehen, bin ich oft nicht schnell genug. Immerhin musste ich die letzten beiden Nächte nur zwei mal raus. :)
Natürlich würde ich mit ihm lieber woanders als in den Garten gehen. Leine laufen geht solange ich ihm immer hinterher dackel. Aber das will ich natürlich nicht. Sobald er den Zug der Leine spürt, dreht er um und stemmt sich dagegen und schüttelt wild den Kopf. Ich habe das zwei oder drei mal getestet und dann schnell nachgegeben, weil er sich immer mehr reingesteigert hat. Ich hoffe, dass es mit Geschirr besser wird, da das ja nicht direkt am Hals sitzt.
Aber so bin ich nun erstmal an Haus und Garten gebunden, was natürlich etwas blöd ist.
Habt ihr Tipps um ihn an die Leine zu gewöhnen?
Ich hab viel gelesen, aber da steht dann meistens nur sowas wie: Den Hund die Leine durch die Wohnung schleifen lassen. Aber eben nicht, was man tun soll, wenn er so kämpft und sich schüttelt.

"Sitz" haben wir schon fleißig geübt und klappt auch recht gut. Bisher aber nur auf Handzeichen. :)

Der Kleine hält mich echt auf Trab, jede Schlafphase muss genutzt werden! Zum Schlafen will er immer auf meinen Schoß krabbeln. Eigentlich brauch ich mich nur hinsetzen oder -hocken, schon will er rauf. Ist das verkehrt, wenn ich es zulasse? Also...nicht, dass er dann gar nicht mehr woanders schlafen mag, auch wenns schön ist ;)

Bevor er hier war hatte ich eigentlich vor, direkt mit ihm zur Welpenspielgruppe zu gehen. Aber er schläft so viel, macht es da überhaupt schon Sinn?
Da liest man nun schon so viel und fühlt sich trotzdem, als wüsste man nichts. Wie gut, dass ich hier Hilfe bekomme :) Danke

Hier ein Bild vom kleinen Loki

loki.jpg
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #8
Das ist ja echt ein Süßer!
Klar darf er auf deinen Schoß wenn er das möchte und für dich okay ist. Körperkontakt ist immer etwas Gutes! :D
Welpenspielstunde würde ich probieren. Wenn du merkst dass es zuviel für ihn wird schnappst du ihn dir und gehst halt früher ;) Aber kontrollierter Hundekontakt (heißt, die Trainer dort müssen etwas taugen) ist super.

Das mit der Leine... hatte ich noch nie, gebe ich zu. Ich würde aber wirklich versuchen, die Leine als Hilfsmittel anzusehen - sie sichert den Hund vor dem Weglaufen, mehr nicht. Dazu braucht es dann auch keinen Zug. Wenn du weiter willst, locke ihn doch in deine Richtung. Die Leinenführigkeit kannst du auch in 2-3 Wochen noch trainieren, wenn er sich an die Leine gewöhnt hat.
Und wie die anderen schon gesagt haben: Immer schön positiv machen ;) Leine dran, dann gibt´s Fressen. Leine dran ist was Tolles! :D
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #9
Was ein süßer Drops :) Ich liebe schwarze Hunde. Vor allem mit weißer Brust und weißen Pfoten. Da kann meiner mit deinem ja einen Club aufmachen :D

Habt ihr Tipps um ihn an die Leine zu gewöhnen?
Ich hab viel gelesen, aber da steht dann meistens nur sowas wie: Den Hund die Leine durch die Wohnung schleifen lassen. Aber eben nicht, was man tun soll, wenn er so kämpft und sich schüttelt.

Idealerweise spürt dein Hund gar keinen Zug. Ich würde von Anfang an das Fußgehen üben. Je früher er das lernt, desto besser, auch wenn er noch so mini ist. Wenn man sich überlegt, wann der Hund mal an der Leine ist, sind das eigentlich immer Situationen, in denen er eh am besten neben dir her gehen soll (Straßenrand, Stadt, usw.), da spürt er keinen Zug, weil die Leine ja dann locker ist. Weißt du schon theoretisch, wie man das Fußgehen übt? Damit sollte sich das Problem erübrigen. Das klingt zwar erst nach der Vermeidung der Situation, aber die Gewöhnung an die Leine kommt eh ganz schleichend und dann wird auch dieses spielerische Gehabe aufhören. Die Leine soll ja auch nichts Besonderes sein, sondern ein Alltagsgegenstand. Ich halte es daher für sinnvoller, dem Hund direkt Fuß zu zeigen und ihn nicht erst dran gewöhnen, dass er da ziehen und zerren kann, solange er sich nur an die Leine gewöhnt, um es ihm dann mühselig abzugewöhnen. Da hab ich mit meinem Rüden damals echt lange Probleme gehabt, um ihn umzugewöhnen.

Eigentlich brauch ich mich nur hinsetzen oder -hocken, schon will er rauf. Ist das verkehrt, wenn ich es zulasse? Also...nicht, dass er dann gar nicht mehr woanders schlafen mag, auch wenns schön ist ;)

Babies - auch Hundebabies - brauchen ganz viel Körperkontakt. In dem Alter ist es für sie völlig normal, wenigstens mit den Geschwistern zu kuscheln. Das sieht man vermehrt, wenn sie schlafen. Sie lieben den Kontakt zu anderen Körpern und gerade das ist m.E. DIE Basis, um Vertrauen zu fördern. Wenn du es möchtest, lass es zu. Du kannst es ihm natürlich auch mal verbieten, wenn du z.B. gerade keine Zeit hast. Er soll ja auch direkt wissen, dass du nicht sein persönlicher Kuschelsklave bist, ob du willst oder nicht :lol: Aber wenn du Zeit hast, es selbst gerne hast und der Kleine möchte, würde ich das auf jeden Fall zulassen. Die Geborgenheit ist sehr wichtig in dieser prägenden Zeit.


Bevor er hier war hatte ich eigentlich vor, direkt mit ihm zur Welpenspielgruppe zu gehen. Aber er schläft so viel, macht es da überhaupt schon Sinn?

Klar. Gute Welpengruppen berücksichtigen das und in der Regel gehen die auch nicht so lang und bauen auch immer mal wieder Pausen ein. Sehr gute Welpengruppen haben eine schöne Balance zwischen kleinen Trainingseinheiten, Spieleinheiten und Ruhephasen. Letztere sind auch sehr wichtig, auch wenn das von manchem (Trainer) gerne runtergespielt wird. Gerade wenn man vielleicht in der Anfangszeit nicht so viel Hundekontakt hat, sind solche Gruppen schon recht wichtig, um auch das Sozialverhalten mit Artgenossen kennenzulernen. Das können wir ihnen als Menschen nicht ersetzen.

Da liest man nun schon so viel und fühlt sich trotzdem, als wüsste man nichts.

Das kennt glaube ich jeder von uns :) Ich finds toll, dass du dich so informierst, damit wird der Kleine einen tollen Start ins Leben haben. :)
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #10
Hey,

du hast aber nen Süßen zuhaus :mrgreen:

Zum Leine laufen... hast du ein halsband oder ein Geschirr? Ich kenn viele Hunde denen Halsbänder sehr unangenehm sind (so z.b Poco und auch Abbey, beide bocken wie ein rodeopferd wenn ich versuche ein HB dranzumachen). Da würd ichs einfach mal mit einem geschirr versuchen (und umgekehrt).

Edit: grad gelesen, du hast ein Halsband. Versuchs einfach mit nem geschirr ;)

Ansonsten könnte es auch sein dass der karabiner der leine zu schwer ist/ der Hund stört. Da würd ich eine ausreichend Stabile Schnur (pass auf dass sie fest und breit genug ist dass du dir nicht wehtust wenn die das Ding durch die finger fährt) ans HB/Geschirr binden, so dass das klappende Metallding wegfällt. Dazu keine Hundemarken, Namensmarken oder sonstiges "gebimmel" am hund!

Ansonsten würd sich anbieten den hund von zuhause weg zu tragen (mach das solang du ihn noch tragen kannst :mrgreen:) und ihn heimlaufen zu lassen. Das hat mir mit Abbey sehr geholfen die extreme Angst vorm Gassigehen hatte.
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #11
Danke, ich bin echt begeistert wie schnell, freundlich und hilfreich hier geantwortet wird :)

Ich habe vor ein Geschirr zu besorgen, hoffentlich wird es damit besser. Wenn ich mich so in den Hund hinein versetze würde ich auch lieber nicht so am Hals gezogen werden. Aber ist sicher auch eine Gewöhnungssache, schließlich kommen tausende Hunde auch mit nem Halsband zurecht.
Das mit dem "Fuß" üben ist eine gute Idee. Ich schau mal, ob die Strategie, die ich kenne für uns funktioniert. Ansonsten frag ich nochmal nach ;)

Kuscheln würde ich am liebsten den ganzen Tag mit ihm. :D Ich finde es total schön, dass er so sehr meine Nähe sucht.
Oft kaut er dann wie verrückt auf meinen Händen rum, aber nicht so, dass es weh tut. Was bedeutet das? :D
Ich finde das niedlich, aber wenn er es bei Fremden macht, haben die vielleicht den Eindruck, er würde beißen und erschrecken sich oder so. Wieder so eine Sache....kann ich das ruhig zulassen oder sollte ich versuchen das zu unterbinden?

Der Kleine soll natürlich bestmöglich in sein Hundeleben starten. Daher möchte ich auch eine gute Welpengruppe finden.
Ich komme aus Kiel. Vielleicht kommt ja zufällig auch jemand hier her oder weiß eine gute Gruppe. Im Internet habe ich ein paar gefunden. Darunter auch bei einem Hunde Sportverein. (falls sich jemand das anschauen möchte: )

Ich bin erstaunt, dass ich wirklich immer und immer wieder neue Fragen habe. Vermutlich kann niemand so ein ausführliches Hundebuch schreiben, das jedes kleine Detail beachtet :D

Gerade liegen Hund und Kater beide auf meinem Schoß. :)
Loki fordert die Katzen immer zum Spielen auf und die finden das dann ganz merkwürdig. Aber jetzt wo sie so friedlich hier schlafen, habe ich ein gutes Gefühl, dass sie sich anfreunden. Zum Glück kennt der Kleine Katzen seit seiner Geburt.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hm, irgendwie finde ich die "Bearbeiten"-Funktion" nicht mehr und muss nun einen neuen Beitrag schreiben.

Gerade habe ich mir einfach mal ein Herz gefasst, die Schleppleine und Loki geschnappt und mit ein kleines Stück mit ihm gelaufen... Und ich muss mich wohl bei Loki entschuldigen, dass ich ihm das nicht zugetraut habe. Der kleine ist wunderbar mitgelaufen, war ein paar mal verunsichert, aber hat es insgesamt super gemacht. Ich bin so froh und stolz :D
Aber jetzt ist er extrem überdreht und rennt wild herum und ist wirklich ganz aufgeregt. Hab ich ihm doch zu viel zugemutet? Ich weiß gar nicht, wie ich ihn beruhigen kann...
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #12
Hey, das hört sich doch schon ganz gut an! Dieses extreme Aufdrehen hatte mein Kleiner in den ersten Wochen immer, kurz bevor er eingeschlafen ist. Da ist er hier durch die Bude getobt, dass wir schon manchmal Angst hatten, dass er nicht mehr rechtzeitig vor dem Türrahmen bremsen kann ... :lol:. Lass ihn einfach mal machen, meistens dauert das nicht lange und er schläft dann irgendwann ein.
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #13
Ja, ich hab ihn einfach in Ruhe durchdrehen lassen. Irgendwann wollte er dann kuscheln und schlafen. :D
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #14
Kuscheln würde ich am liebsten den ganzen Tag mit ihm. :D Ich finde es total schön, dass er so sehr meine Nähe sucht.
Oft kaut er dann wie verrückt auf meinen Händen rum, aber nicht so, dass es weh tut. Was bedeutet das? :D
Ich finde das niedlich, aber wenn er es bei Fremden macht, haben die vielleicht den Eindruck, er würde beißen und erschrecken sich oder so. Wieder so eine Sache....kann ich das ruhig zulassen oder sollte ich versuchen das zu unterbinden?

Du musst das nur in die richtigen Bahnen lenken. Das Knabbern an sich ist aber normal. Hunde spielen einfach mehr mit dem Maul als mit den Pfoten und unter Geschwistern kann das schonmal grob zugehen :D Der Kleine muss nur lernen, dass wir keine Hunde sind und uns das nach einer Zeit wirklich weh tun kann. Bei etwas sensibleren Hunden reicht schon ein quietschiges "AuAu!", andere Hunde müssen ignoriert werden, andere brauchen schon eine deutliche Warnung - bei so ganz kleinen meist noch mit einem tief gezogenen heeeeeeeey zu erreichen. Manche beenden auch einfach das Spiel und es gibt "Zwangskuscheln". Probier aus, was bei ihm am meisten hilft. Die Kauwut wird irgendwann auch wegen dem Zahnwechsel kommen, dann solltest du viele Kauartikel besorgen, damit er sich dort abreagieren kann und nicht deine Möbel oder Schuhe anknabbert.

Aber jetzt ist er extrem überdreht und rennt wild herum und ist wirklich ganz aufgeregt. Hab ich ihm doch zu viel zugemutet? Ich weiß gar nicht, wie ich ihn beruhigen kann...

Hinsetzen und Ignorieren. Die dollen 5 Minuten entstehen meist bei zu vielen oder zu wenig Reizen (letzeres ist dann einfach Unterforderung). Manchmal passiert das aber auch einfach. Ein wenig wie Kinder, die gerade von draußen reinkommen. Mein Jerry macht das mit 9 Jahren noch ab und zu ;) Nach wenigen Minuten beruhigen sich die Hunde meist von selbst. Wenn man sich hinsetzt, kommen sie oft zu einem und dann kann man sie bissi ruhig streicheln, wenn sie das zulassen.
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #15
Das mit dem Quietschen kriegen wir bisher nicht so wirklich hin. Dabei sollte das eigentlich ja nicht so schwer sein :D Aber auch Quietschen will gelernt sein!

Kann ich Loki auch große Kauknochen geben? Ich habe so kleine Stäbchen getrocknete Rinderhaut. Die kaut er eine Weile, bis sie nicht mehr ganz so groß sind und schlingt sie dann komplett hinunter. Ich habe etwas Angst, dass sich da mal was quer legen könnte oder er sich verschluckt. Ich denke, dass es bei größeren Teilen wohl nicht so leicht passieren kann.
Und wie oft kann man einem Welpen so einen Knochen geben?

Bestimmt wurden all diese Fragen schon hundert Mal gestellt. Ich such auch immer erst, aber finde es nach wie vor schwer, das passende Thema zu finden.

Was mir gerade noch einfällt: Wenn ich mit Loki raus gehe und mal eine Weile stehen bleibe, kommt er zu mir und setzt sich zwischen meine Beine oder legt sich halb auf meine Füße. Bestimmt, weil er Schutz such, oder? Soll ich ihn dann loben? Oder lieber einfach hinnehmen? Er soll ja wissen, dass er kommen darf und bei mir sicher ist, aber ich will nicht durch loben irgendwelche Ängste unterstützen. Bisher hab ich erstmal nichts getan und ihn dann nach einer Weile gestreichelt und leise zu ihm gesprochen.
Seine Geschäft erledigen mochte er noch nicht außerhalb des Gartens, vielleicht ist es alles noch zu aufregend für ihn?
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #16
Kann ich Loki auch große Kauknochen geben? Ich habe so kleine Stäbchen getrocknete Rinderhaut. Die kaut er eine Weile, bis sie nicht mehr ganz so groß sind und schlingt sie dann komplett hinunter.

Ich würde ihm die Stummelchen einfach wegnehmen. Muss ich bei meinem Rüden auch machen. Der verschluckt sonst Ochsenziemerstücke und spuckt sie mir nachts ins Bett, weil die Magensäure nicht hinterherkam :?
Du kannst auch größere Knochen geben, musst aber schauen, dass sie nicht zu groß sind, weil dein Welpchen sonst zu wenig Speichel hat, den Knochen nicht kleinkriegt und dann frustriert ist und sich vielleicht auf Sachen stürzt, die er nicht ankauen soll. Meine Hündin ist 20 cm kleiner als mein Rüde und sie kann seine Kauartikel nicht kleinkriegen, weil sie für die Größe viel zu wenig Speichel hat, als dass sich da mal was lösen würde. Für Jerry natürlich gut, dann kann sie ihm nichts klauen :lol: Für sie aber natürlich frustrierend.

Wie viel du geben kannst, kommt darauf an, wie viel der Kleine wirklich mampft. Eigentlich würde ich sagen, dass so alle 2-3 Tage eine Kaustange schon ok sein sollte. Wenn er zahnt oder noch viel im Kautrieb ist, kann es natürlich mehr sein. Wenn es dem kleinen wirklich nur ums Kauen geht, kannst du überlegen, ihm eine Torgas Kauwurzel zu kaufen. Die sind zwar sehr teuer, aber die kann er nicht kaputt beißen, die geben nur ein wenig nach. Ist dann auch gerade für Hunde geeignet, die zu dick sind, aber gerne knabbern oder für Hunde, die sonst zu viele Kauartikel verputzen würden. Vielen Hunden geht es nämlich nicht um das Futtern selbst, sondern nur ums Knabbern. Damit hat man dann einen Kompromis, zumal diese Wurzeln nicht splittern und keine Verletzungsgefahr besteht.

Bestimmt wurden all diese Fragen schon hundert Mal gestellt.

Wenn es hilft und Halter und Tier näher zusammenbringt, beantworten wir das auch gerne 1000x :D Außerdem haben wir alle so angefangen :)

Wenn ich mit Loki raus gehe und mal eine Weile stehen bleibe, kommt er zu mir und setzt sich zwischen meine Beine oder legt sich halb auf meine Füße. Bestimmt, weil er Schutz such, oder?

Wirkt er denn ängstlich oder aufgeregt? Legt er die Ohren an, zieht er den Schwanz ein oder zittert? Wenn das so ist, würde ich das zulassen, aber nicht unbedingt weiter beachten, um ggf. Aufgregungen nicht zu bestärken. Wenn du den Eindruck hast, dass er locker ist, kannst du ihn auch ruhig streicheln und gut zureden.

Seine Geschäft erledigen mochte er noch nicht außerhalb des Gartens, vielleicht ist es alles noch zu aufregend für ihn?

Würde ich dennoch langsam und behutsam näherbringen. Ich weiß, dass manche ihren Hunden eine Schonfrist von einigen Wochen geben, bis der Hund sich "eingelebt" hat. Bin aber mehr der Verfechter des "der muss sofort wissen, wo es lang geht". Was er jetzt nicht lernt, wird später mühselig und du willst ja sicher nicht, dass er sein Leben lang nur in den Garten macht :lol: Ich würde mir eine nahe gelegene Wiese außerhalb des Grundstücks suchen und so lange warten, bis er macht. Kein Spielen, kein Knuddeln, nichts. Wenn er pullert, ist die Party dafür umso größer, dann könnt ihr Toben, Knuddeln oder was er auch immer in dem Moment gut findet. Je eher er sich daran gewöhnt, desto eher wird er offen für alles andere Neue. Wenn ihr vielleicht 10x am Tag mit ihm zum Lösen rausgeht, reichts ja schon, wenn ihr 3-4x weg vom Grundstück geht.
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #17
Danke für den Tipp mit der Wurzel, habe mal eine kleine und eine mittlere bestellt.

Ein Mann aus dem Haus hat mir soeben eine Hundeschule empfohlen. Sein Hund ist super drauf, also kann die nicht verkehrt sein. :) Leider muss ich bis nächsten Samstag warten. Am liebsten würde ich gleich morgen gehen, damit Loki wieder mehr Kontakt zu anderen Hunden hat. Aber dann stärken wir bis dahin einfach weiter unsere Bindung.

Manchmal wirkt er ängstlich wenn er so zu mir kommt, dann fiept er ein bisschen. Aber zittern oder Schwanz einklemmen tut er nicht.

Wir haben zwei junge Katzen. Loki will gerne mit ihnen spielen und rennt ihnen hinterher und manchmal bellt er sie an. Sollte ich das unterbinden? Es ist zu sehen, dass er wirklich spielen will, also kein jagen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das in Ordnung ist. Wenn er die Katzen zu sehr belagert locke ich ihn weg, damit er sich nicht so hochpuscht. Aber ob es generell ok ist, dass er den Katzen nachläuft, weiß ich nicht genau. Ich möchte nicht, dass er später wenn wir draußen mal einer Katze begegnet total durchdreht.
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #18
Ich finds immer besser, wenn die Tiere das untereinander klären, denn man kann ja nicht immer zum Schlichten da sein. Du solltest aber auf jeden Fall eingreifen, wenn sich die Katzen eingeengt fühlen oder keinen Ausweg finden. Prinzipiell sollte er aber durch sie lernen, wann bei ihnen Schluss ist. Sie sollten auch Rückzugsorte haben, wo er nicht hin kann. Ich denke, sowas wird ja durch einen erhöhten Kratzbaum gegeben sein? Selbiges gilt dann auch für ihn. Er braucht auch einen Platz, der ihm gehört und auf den er sich zurückziehen kann. Gut sind dafür immer verschiedene Körbchen. Meine Hunde wissen dann, wenn der eine dort liegt, hat der andere die Füße stillzuhalten, sonst gibts da mal eine Warnung.

Streit ist ganz normal und wenn die Katze oder der Kleine mal seine Grenzen gegenüber dem anderen zeigt, ist das nicht immer ein Grund einzugreifen. Das sieht manchmal bissi grob aus, ist aber im Prinzip nur eine Warnung. Wichtig ist, dass dein Hund NIE auf die Idee kommt, die Katze zu packen und zu schütteln. Das sollte nicht der Fall sein, weil das meist eine Tötungsabsicht ist. Aber der Kleine scheint ja Spaß zu haben, von daher gehe ich nicht davon aus, dass es passiert. Aber Stress und Flegeleien wird es mal geben, wie es bei Menschen oder den besten Tierfreunden auch mal vorkommt. In der Regel regeln Tiere das gut untereinander.

Ich denke nicht, dass er dann auf alle Katzen derart reagieren wird. Hunde unterscheiden auch zwischen "Das ist Familie" und "Der ist fremd". Er wird vielleicht aufgeschlossen auf ihn zugehen und evtl. auch spielen wollen, aber mit dem richtigen Rückruf, den man viel üben muss, sollte es keine Probleme geben.
 
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #19
Heute sind die Kauwurzeln endlich gekommen :) Kommen gut an!

Gleichzeitig komme ich wieder mit ein paar Fragen. Eigentlich läuft es soweit gut, aber es gibt Momente, in denen ich mich etwas ratlos fühle.
Manchmal, wenn Loki besonders aufgedreht ist, springt er mir ständig in die Beine und beißt sich in meinen Hosen fest... Das möchte ich natürlich nicht. Ich habe nun verschiedenes probiert. Ein scharfes "Nein" wird ignoriert. Ein Schnauzgriff oder leichtes Wegstoßen machen ihn nur wilder und beinahe aggressiv. Weggehen geht schlecht, da er in der Hose festhängt oder dann hinterher springt und sich weiter fest beißt. Muss ich einfach immer weiter konsequent bleiben, bis er es irgendwann gar nicht erst anfängt?

Dann gibt es eine Sache, die ich wirklich schlimm finde. In unserem Garten ist eine Eibe, die ja bekanntlich giftig ist. Und auch hier ist es ähnlich wie bei der ersten Situation, die ich geschildert habe. Er reagiert nicht, wenn ich ihm Einhalt gebiete. Tatsächlich ist es für ihn eine Art Spiel, in die Äste zu springen und zu beißen und mich so zur Reaktion zu zwingen.
Vorhin wollte er die ganze Zeit die Beeren essen, die am Boden lagen. Da wurde er dann richtig böse, als ich ihn davon abgehalten habe.
Am liebsten würde ich diesen blöden Baum einfach abholzen :(
Ich versuche ihn dann mit anderen Dingen zu beschäftigen, mit ihm zu spielen und dergleichen. Aber er ist dann immer so aggressiv und wild, dass er grob wird und ich das Spiel abbrechen muss. Dann gehts wieder weiter mit Unsinn machen...
Ich frage mich, ob er vielleicht nicht ausgeglichen ist. Da frage ich mich dann, wie das sein kann, da er eigentlich gut beschäftigt wird und auch ausreichend schläft. Oder aber ich kann mich einfach nicht deutlich genug durchsetzen.
Wäre dankbar für ein paar Tipps :)

Samstag waren wir das erste mal zur Welpengruppe. Da war er so schüchtern, dass er die ganze Zeit bei mir gesessen hat und sich nicht getraut hat zu spielen. Gleich gehen wir nochmal zu einer Spielgruppe, vielleicht kommt er ja etwas aus sich raus und kann sich etwas austoben.


Edit:
Es gibt doch diese 5-Minuten-Regel beim Rausgehen. Ist das nicht viel zu wenig? Dann dürfte der Hund sich ja nur 15 Minuten am Stück bewegen, wie soll ich das meinem Hund erklären? :D
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kleiner Welpe - Große Fragen Beitrag #20
Halte die Faustregel lieber ein.
Lebenswoche + 5 Minuten. Du kannst ihn ja zwischendurch tragen oder ein Pause machen.
So habe ich es gemacht.
Lg
 
Thema:

Kleiner Welpe - Große Fragen

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