Außengehege - Welcher Boden?

Diskutiere Außengehege - Welcher Boden? im Kaninchen Haltung Forum im Bereich Kaninchen Forum; Hallo! :039: Ich bin gerade dabei herauszufinden, welcher Boden sich für ein Kaninchenaußengehege eignet. Der Teil des Geheges ist nicht...
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #1
Hasennase

Hasennase

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Hallo! :039:

Ich bin gerade dabei herauszufinden, welcher Boden sich für ein Kaninchenaußengehege eignet. Der Teil des Geheges ist nicht überdacht, sprich der Boden sollte auf jeden Fall auch Regen abkönnen.
Rindenmulch möchte ich nicht nehmen, da dieser ja total schwer zu reinigen ist. Ich überlege jetzt zwischen Sand (der matscht ja nicht bei Regen) oder Erde (die matscht aber leider :(). Nur beim Sand bin ich mir nicht sicher, ob die Pfötchen das auf Dauer mitmachen. Nicht, dass der Sand anfängt zu scheuern!
Ich hatte im alten Gehege Naturboden, der war aber ehrlich gesagt, auch nicht so toll zu reinigen. Was für Böden habt ihr denn so? :)

Freue mich, auf eure Antworten!

Ach ja, und nackte Steinplatten möchte ich auch nicht. Das stelle ich mir sehr ungemüdlich, hart und kalt für die Ninis vor (außer im Sommer).
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #2
Mist, jetzt wollte ich dir grade Steinplatten vorschlagen :lol: Du kannst ja dann z.B. eine Kiste oder Kindersandkasten mit Sand oder Erde zum buddeln befüllen. Oder auch Stroh auf den Platten verteilen...

Aber vielleicht haben die Außenhalter noch bessere Ideen, ich hin froh, dass ich es innen mit PVC so einfach habe :uups:
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #3
Mist, jetzt wollte ich dir grade Steinplatten vorschlagen :lol: Du kannst ja dann z.B. eine Kiste oder Kindersandkasten mit Sand oder Erde zum buddeln befüllen. Oder auch Stroh auf den Platten verteilen...

Aber vielleicht haben die Außenhalter noch bessere Ideen, ich hin froh, dass ich es innen mit PVC so einfach habe :uups:

Stroh auf den Platten ist glaube ich keine so gute Idee wegen dem Regen. Buddelkisten haben sie eh schon. :) Aber danke!
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #4
Hallo,

müsstest du denn den Natur Boden, sprich Erde, reinigen?

Als ich meine draußen hielt, war das komplette Gehege nicht überdacht und bestand nur aus Erde.
Die beiden hatten einen Bereich in ihrem Stall und eine Ecke im Außengehege, die sie als Toiletten-Ecken nutzten (bis auf paar cm, währen es dann 9 qm gewesen) und die haben sie sehr zuverlässig genutzt, so dass ich eigentlich nur noch die Köttel mit einem Handfeger entfernen musste, der Urin sagte in die Erde und wurde vom Regen und Schnee hinfort gespült.



Liebe Grüße
Amber
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #5
Hallo,

müsstest du denn den Natur Boden, sprich Erde, reinigen?

Als ich meine draußen hielt, war das komplette Gehege nicht überdacht und bestand nur aus Erde.
Die beiden hatten einen Bereich in ihrem Stall und eine Ecke im Außengehege, die sie als Toiletten-Ecken nutzten (bis auf paar cm, währen es dann 9 qm gewesen) und die haben sie sehr zuverlässig genutzt, so dass ich eigentlich nur noch die Köttel mit einem Handfeger entfernen musste, der Urin sagte in die Erde und wurde vom Regen und Schnee hinfort gespült.



Liebe Grüße
Amber

Ja, musste ich. Meine Kaninchen machen irgendwie überall hin :D Das mit dem Urin stimmt natürlich, nur die Köttel waren immer schwer abzufegen und wenns geregnet hat war der Boden manchmal eine echte Matschgrube und die Pfötchen der Kleinen waren dann echt krass dreckig :( . In dem neuen Außengehege verlegen wir jetzt auch Draht auf den Naturboden, sodass ich da erstmal eh was drüberstreuen muss, bis der Draht ein bisschen eingewachsen ist.

Hat denn hier niemand Erfahrung mit Sand?
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #6
Sand hatte ich nur in Innenhaltung in der Buddelkiste, das hab ich irgendwann durch Erde ersetzt, weil Sand wenn drauf gepinklet wird, echt stinkt
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #7
weil Sand wenn drauf gepinklet wird, echt stinkt

Dem kann ich mich ganz anschließen. Außerdem ist er auch nicht so einfach zu reinigen, wenn er einmal nass war, dann klebt er sich richtig auf dem Boden fest, richtig ekelig. Aus diesem Grund verzichte ich sogar bei den Papageien mittlerweile auf den Vogelsand und biete den Grit in einem extra Napf an. Ist so viel hygienische und einfacher.:)
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #8
Sand hatte ich nur in Innenhaltung in der Buddelkiste, das hab ich irgendwann durch Erde ersetzt, weil Sand wenn drauf gepinklet wird, echt stinkt

Oh, ja das kann natürlich sein :D Vielleicht sollte ich dann doch Erde nehmen, wenn ich keine so dicke Schicht nehme, matscht die ja vielleicht auch nicht allzu stark.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Dem kann ich mich ganz anschließen. Außerdem ist er auch nicht so einfach zu reinigen, wenn er einmal nass war, dann klebt er sich richtig auf dem Boden fest, richtig ekelig. Aus diesem Grund verzichte ich sogar bei den Papageien mittlerweile auf den Vogelsand und biete den Grit in einem extra Napf an. Ist so viel hygienische und einfacher.:)

Ich habe in meinen Buddelkisten auch Sand, aber reinigen kann ich die eigentlich ganz gut. Aber stimmt schon, wenn ich das ganze Gehege damit ausstreue, wird die Reinigung wohl auch nicht enfacher. Mhh ich denke, dann muss ich zur Erde greifen ;)
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #9
Hallo,

ich hatte bisher sowohl Erde als auch ganz kurz Rindenmulch im Außenstall und bin vor zwei Jahren komplett auf Spielkastensand umgestiegen (da hatte ich bis vor kurzem noch zwei Kaninchen). Rindenmulch ist extrem blöde, da quasi nicht zu reinigen. Erde geht so leidlich, aber auch unser Boden ist sehr lehmig und bei Nässe echt ekelig. Mit den Pfötchen hatte ich bisher auf Sand nie Probleme, auch mit den Augen, Ohren oder sonst was nicht und von der Reinigung her, ist der Sand das beste, was ich bisher hatte. Köttel, Futterreste, Heuhalme etc. lassen sich, wenn der Sand trocken ist (es also nicht gerade geregnet hat), supereinfach mit einer feinen Katzenkloschaufel heraussieben. Zumindest mein Spielkastensand backt auch nicht übermäßig zusammen. Meine Kaninchendame hat es immer geliebt, zu buddeln, super Beschäftigung war das, jeden Tag Käfig neu gestalten.
Mein Böckchen hat leider schon immer auch überall hingepinkelt, was er natürlich auch jetzt noch tut. So doll riecht das aber nun auch wieder nicht, zumal auch hier Regen (Schnee) einiges bewirkt. Ich hab den Sand seit 2 Jahren drin und zumindest keinen übermäßigen Geruch feststellen können. Pipi und Wasser können bei mir aber auch nach unten in den Boden abfließen, es staut sich also nichts. Somit wäscht der regen mit der Zeit auch immer die Pipi aus und der Winter mit Schnee ist sowieso die beste Reinigung, die man sich vorstellen kann.

So, das waren meine Erfahrungen bisher. Erde war o.k., hatte ich auch lange, aber ich bin mit Sand glücklicher und hoffe, langfristig auch dabei bleiben zu können, da ich mich ja gerade so langsam aus der Kaninchenhaltung verabschiede und nur noch Meerschweinchen halten möchte (werde nächsten Sommer sehen, wie die sich auf Sand so machen).

LG Samson
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #10
Hallo,

ich hatte bisher sowohl Erde als auch ganz kurz Rindenmulch im Außenstall und bin vor zwei Jahren komplett auf Spielkastensand umgestiegen (da hatte ich bis vor kurzem noch zwei Kaninchen). Rindenmulch ist extrem blöde, da quasi nicht zu reinigen. Erde geht so leidlich, aber auch unser Boden ist sehr lehmig und bei Nässe echt ekelig. Mit den Pfötchen hatte ich bisher auf Sand nie Probleme, auch mit den Augen, Ohren oder sonst was nicht und von der Reinigung her, ist der Sand das beste, was ich bisher hatte. Köttel, Futterreste, Heuhalme etc. lassen sich, wenn der Sand trocken ist (es also nicht gerade geregnet hat), supereinfach mit einer feinen Katzenkloschaufel heraussieben. Zumindest mein Spielkastensand backt auch nicht übermäßig zusammen. Meine Kaninchendame hat es immer geliebt, zu buddeln, super Beschäftigung war das, jeden Tag Käfig neu gestalten.
Mein Böckchen hat leider schon immer auch überall hingepinkelt, was er natürlich auch jetzt noch tut. So doll riecht das aber nun auch wieder nicht, zumal auch hier Regen (Schnee) einiges bewirkt. Ich hab den Sand seit 2 Jahren drin und zumindest keinen übermäßigen Geruch feststellen können. Pipi und Wasser können bei mir aber auch nach unten in den Boden abfließen, es staut sich also nichts. Somit wäscht der regen mit der Zeit auch immer die Pipi aus und der Winter mit Schnee ist sowieso die beste Reinigung, die man sich vorstellen kann.

So, das waren meine Erfahrungen bisher. Erde war o.k., hatte ich auch lange, aber ich bin mit Sand glücklicher und hoffe, langfristig auch dabei bleiben zu können, da ich mich ja gerade so langsam aus der Kaninchenhaltung verabschiede und nur noch Meerschweinchen halten möchte (werde nächsten Sommer sehen, wie die sich auf Sand so machen).

LG Samson

Danke für deine ausführliche Antwort! Das beruhigt mich jetzt echt, dass du bei den Pfötchen nichts feststellen konntest. Das war auch eigentlich meine einzige Sorge. Erde kann man nämlich auch irgendwie nicht so gut reinigen. Aber wo entsorgst du den Sand eigentlich, wenn du den mal komplett auswechselst? Und wieviel Säcke passen denn bei dir rein? Mein Gehege hätte außen nämlich eine Fläche von 12qm. Und diese gesamte Fläche mit einem Handsieb sauber zu machen, dauert sicher ewig. Obwohl ich das eigentlich gewohnt bin alles mit kleinen Werkzeugen zu reinigen.
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #11
Hallo,

bisher musste ich noch nicht den gesamten Sand entsorgen, bloß hin und wieder mal eine besonders vollgepieselte Ecke. Das war nicht viel und ließ sich im Garten verteilen. Wie gesagt, das meiste an Dreck wäscht der Regen sowieso aus. Mein Außenstall mit Sand hat nur 4 m², daran ist im Sommer dann noch ein 2 m² Außengehege mit Wiese angeschlossen (hatte 2 Kaninchen) plus natürlich der Innenstall. Sag mal, buddeln Deine Ninchen so dolle? Sonst kannst Du natürlich auch Wiese anpflanzen (zumindest zum Teil). Wenn Du eh kein Dach drauf hast, dann wird Gras auch ausreichend gut bewässert, so dass es sich eigentlich gut wachsen sollte, auch wenn es kontinuierlich abgefressen wird. Meine Wiese besteht zu 70% aus Klee, der ist z.B. noch etwas robuster (so zumindest mein Eindruck). 12 m² ist mal eine Ansage... Ehrlich, da würde ich den Boden verschieden gestalten, ein Teil Platten, ein Teil Sand und etwas Wiese. Das würde bestimmt hübsch aussehen, zumal man damit ja sogar auch etwas gestalterisch tätig werden kann. Ich hatte anfangs beispielsweise, als ich noch Erde hatte, einen um Betonröhren aufgeschütteten und richtig festgetrampelten Hügel (begrünt), sah aus wie eine Hobbithöhle und wurde v.a. an heißen Sommertagen innig geliebt. Mit Sand haben sie sich an heißen Tagen immer Mulden gegraben, bevorzugt unter den Weidenbrücken.

Wie viele Säcke Du brauchst, kann ich Dir leider nicht sagen. Ich habe meinen Sand von einem Kieswerk als Spielkastensand mit dem Anhänger geholt - war eine mittelgroße Laderschaufel voll. Habe zwar nur 4 m² Fläche, dafür aber auch 40 cm Tiefe zu füllen gehabt. Da war mir Sand aus dem Baumarkt zu teuer. Musst Dich mal schlau machen, Kieswerke die Spielkastensand oder feinen Bausand anbieten gibts ja fast überall (zur Not liefern die auch). Dort ist der Sand auch naturbelassen (nachfragen).

LG Samson
 
  • Außengehege - Welcher Boden? Beitrag #12
Hallo,

bisher musste ich noch nicht den gesamten Sand entsorgen, bloß hin und wieder mal eine besonders vollgepieselte Ecke. Das war nicht viel und ließ sich im Garten verteilen. Wie gesagt, das meiste an Dreck wäscht der Regen sowieso aus. Mein Außenstall mit Sand hat nur 4 m², daran ist im Sommer dann noch ein 2 m² Außengehege mit Wiese angeschlossen (hatte 2 Kaninchen) plus natürlich der Innenstall. Sag mal, buddeln Deine Ninchen so dolle? Sonst kannst Du natürlich auch Wiese anpflanzen (zumindest zum Teil). Wenn Du eh kein Dach drauf hast, dann wird Gras auch ausreichend gut bewässert, so dass es sich eigentlich gut wachsen sollte, auch wenn es kontinuierlich abgefressen wird. Meine Wiese besteht zu 70% aus Klee, der ist z.B. noch etwas robuster (so zumindest mein Eindruck). 12 m² ist mal eine Ansage... Ehrlich, da würde ich den Boden verschieden gestalten, ein Teil Platten, ein Teil Sand und etwas Wiese. Das würde bestimmt hübsch aussehen, zumal man damit ja sogar auch etwas gestalterisch tätig werden kann. Ich hatte anfangs beispielsweise, als ich noch Erde hatte, einen um Betonröhren aufgeschütteten und richtig festgetrampelten Hügel (begrünt), sah aus wie eine Hobbithöhle und wurde v.a. an heißen Sommertagen innig geliebt. Mit Sand haben sie sich an heißen Tagen immer Mulden gegraben, bevorzugt unter den Weidenbrücken.

Wie viele Säcke Du brauchst, kann ich Dir leider nicht sagen. Ich habe meinen Sand von einem Kieswerk als Spielkastensand mit dem Anhänger geholt - war eine mittelgroße Laderschaufel voll. Habe zwar nur 4 m² Fläche, dafür aber auch 40 cm Tiefe zu füllen gehabt. Da war mir Sand aus dem Baumarkt zu teuer. Musst Dich mal schlau machen, Kieswerke die Spielkastensand oder feinen Bausand anbieten gibts ja fast überall (zur Not liefern die auch). Dort ist der Sand auch naturbelassen (nachfragen).

LG Samson

Hi :)

Hmm ich kann den sand leider nicht in den Garten tun, wenn er ausgewechselt werden muss. Muss mich mal erkundigen, wo man den dann los wird. ;) Gras kann man bei meinen vergessen, die alte Wiese war in Null komma nichts zu einem "Acker" umgegraben worden. Ich finde deine Idee mit den abwechslungsreichen Böden gut, nur Steinplatten werden nur drinnen verlegt mit einer dicken lage Stroh drüber. Vielleicht könnte ich ja auch ein Sand-Erde -Gemisch draus machen. Die Idee mit dem Hügel finde ich großartig! Habe so etwas immer mal wieder im Internet auf Bildern gesehen, ich versuche mal mir auch so einen zu bauen. Die Tiefe ist bei mir allerdings ziemlich klein (bzw. es gibt keine Tiefe). Der Boden wird nur über den Draht "geschüttet" damit sich die Kleinen nicht verletzen. Am liebsten hätte ich das Gehege auch ausgehoben, aber das ging nicht.
 
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