Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause

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  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #1
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skay06

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Hallo :) da mein Pony eine Entzündung im Vorderbein hat, kann ich ihn erstmal nicht reiten:( deshalb habe ich mir überlegt, dass ich öfter spazieren gehen könnte. er ist sowieso nicht der Alleingänger, er mag es nicht gerne alleine zu sein, oder halt ins Gelände zu gehen. da ich mit ihm nächsten sommer auch gerne alleine ausreiten gehen würde, möchte ich die Grundlage dafür halt erstmal vom Boden aus schaffen: sprich allein spazieren gehen . aber sobald er merkt es feht nach ahuse, wird er richtiug schnell. vom hof weg ist er seeehr langsam un ruhig :) was kann man dagegen tun?
 
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  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #2
Trainieren
Wenn er Gas geben will Kreis drehn oder wieder in die Gegenrichtung gehen .
Oder du suchst dir einen anderen Weg denn er noch nicht kennt und gehst da zurück ,aber viele lassen sich dadurch nicht verwirren und spüren es wenns zurück geht.
Auch Ablenken hilft z.B. mit ner Karotte oder einem Stück Apfel.
 
  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #3
Ich würde sobald er schneller wird umdrehen und in die andere richtung laufen. Nach ein paar metern wenn er ruhig läuft um drehen und Richtung stall laufen. Sobald er wieder an fängt zu rennen wieder in die andere Richtung laufen. Das kann manchmal lange dauern aber es bringt was, denn irgendwann wird er merken das es nuchts bringt schnell zu laufen.
 
  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #4
Danke für eure antworten :) das Problem ist nur,dass er irgendwann die schnauze voll hat und dann richtig zieht. Er ist mir auch schonmal mit Trense gestiegen.. :eek: ich gehe auch momentan nur mit Trense.. naja üben üben üben :)
 
  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #5
Hi

Ich hätte wohl auch an einige Volten gedacht.
Würde auf dem Weg auch einfach mal anhalten und mit ihm üben ruhig stehen zu bleiben.

Allerdings wenn er anfängt zu steigen würde ich mir eine Bodenarbeit Trainerin suchen.. das kann nämlich ziemlich ins Auge gehen.
 
  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #6
Mich würds interessieren wies euch so geht.
Zieht er noch immer so?:)
Oder hat er sich gebessert;)
lg
 
  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #7
Leider zu spät.
Es kommt leider immer wieder vor, dass sich die Menschen erst für Vertrauens-/Dominanztraining und Bodenarbeit interessieren, wenn das Reiten nicht mehr möglich ist.
Volten zu drehen, wenn das Pferd aufgeregt ist, ist für ein Pferd mit einer Entzündung oder Verletzung an den Beinen (gerade vorn) nicht gut. Die Fliehkräfte sind enorm, da das Pferd einfach herumschleudert.
Da bleibt erstmal nur das langweilige Schrittführen in der Bahn.
Am Besten fängst du mit dem Bodenarbeitstraining an, wenn das Pferd wieder vollkommen fit ist. Bodenarbeit macht nicht nur Spaß, sondern ist für Reiter und Pferd auch eine schöne Abwechslung zum Training. Zukünftig bist du dann, wenn du das Pferd mal nicht reiten kannst, vor solchen Problemen geschützt.
 
  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #8
Ich persönlich würde dir empfehlen, statt der Trense ein Halfter mit Hengstkette zum Führen zu nehmen. Du solltest sie so einklicken, dass sie sich nicht zusammen schnüren kann (das kann beim falschen Umgang auch die Nase brechen), aber da hat man meiner Meinung nach die bessere Einwirkung aufs Pferd als an einer wackeligen Trense und man schont das Maul.

Da hat aber sicher jeder eigene Vorlieben, mir ist das nur gerade eingefallen, nicht dass euer nächstes Problem ist, dass das Pferd vorne stumpf ist ;).
 
  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #9
@Calimero
Prinzipiell kann man gut mit Kette arbeiten, ich jedoch lehne eine Kette eigentlich ab. Das Schärfste, was ich verwende ist ein gutes Knotenhalfter oder ein Sidepull, wenn das Pferd wirklich sonst umhaltbar ist, mit Sidepull kann ich jedes Pferd rumziehen. Mit einer Kette muss man sehr, sehr vorsichtig umgehen. Oft steigen Pferde, gerade wegen der Kette.
Dieses Pferd ist allerdings nicht unbedingt frech oder will austesten. Aufgrund der mangelnden Bewegung hat es vermutlich nur zu viel Energie, die es nicht kanalisieren kann. Eine Kette kann da u.U. Widersetzlichkeit nur fördern.

@Skay
Ich würde mit dem Pferd einfach in der Reitbahn spazierenlaufen und die wirklichen Probleme angehen, wenn das Pferd gesund ist. Bis dahin kann man jedoch auch in der Reitbahn ungeheuer wertvolle Vorarbeit leisten.
Das muss ja nicht langweilig sein. Man kann auch mit kranken Pferden ungeheuer viel Kopfarbeit machen.
Z.B. Weichen auf Körpersprache mit Bodenarbeitsseil, Kopfsenken auf Kommando (Reflektorische Entspannung - der Biss des Koyoten), das Kommando 'touch' lernen (etwas auf Kommando mit der Nase berühren, z.B. Pylone, Plane, Schirm, Eimer...), dann sogar mit der Nase einen kleinen Teppich ausrollen und wieder einrollen, Führen über Stangen, Führen durch Stangen und Pylonengewirr auf Distanz zum Menschen durch Körpersprache am Bodenarbeitsseil, Seitwärtsweichen auf Tippen mit dem Finger an der Schenkellage (verbessert auch das Reiten), Kruppe herein auf Tippen mit der Gerte, Seitwärtsgehen auf den Menschen zu auf Tippen mit der Gerte. Rückwärts durch Pylonenwald auf Körpersprache...

Es gibt ungeheuer viele Übungen, die sehr viel Konzentration vom Pferd erfordern und aufbauend gestaltet werden. So verbessert sich nicht nur das Verhältniss zwischen Mensch und Pferd, das Pferd wird zudem noch locker und beweglich gehalten, die Rittigkeit wird gehalten oder sogar verbesser und das Pferd ist ausgeglichener.
 
  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #10
@ Machtnix: Da würde ich dir prinzipiell beipflichten, ich nehme auch ungern gleich das Schärfste her, aber in meinen Augen ist die Hengstkette die deutlich brauchbarere Alternative zum Gebiss. Aber vielleicht hast du Recht und man sollte es trotz allem erstmal mit Knotenhalfter oder Sidepull (damit habe ich gar keine Erfahrungen) probieren.
 
  • Beim Spazieren rennt das Pferd,wenn er merkt: es geht nach Hause Beitrag #11
@Calimero
Das Sidepul ist eine gute Sache, wenn das Pferd gern mal einen Sprint einlegt, wehrig ist oder sich nicht longieren lässt. Auch zum Reiten / Anreiten ist es sehr gut geeignet. Für die Bodenarbeit ist es bedingt geeignet, da der Seilzug nur seitlich ist.

Ich habe z.B. dieses Sidepull

Mein Lederteil ist nur etwas breiter. Mein Sidepull ist jedoch auch schon älter und ich weiß gar nicht mehr, wo ich das gute Stück damals aufgetrieben habe.
Das Nasenteil ist aus einem Lassosein, dass ich in der Mitte mit Latigoleder umflochten habe, damit es nicht scheuert.
Das Lassoseil gibt genügend Druck, dass man auch ungestüme Pferde wirklich daran hindern kann zu steigen oder plötzlich davonzulaufen. Dafür führe ich solche Pferde mit einem Bodenarbeitsseil. Ich lasse das Pferd recht locker. Dauern ziehen darf man nicht, da das Pferd sonst aufgrund des Dauerdrucks unfreundlich reagieren kann (hat es ja auch recht) oder gleich seitwärts hampelt und mir möglicherweise noch auf dem Fuss tritt.
Stürmt das Pferd nun davon und hat sich durch meine bisherigen Zurechtweisungen (hinter mir bleiben) nicht beeindrucken lassen, kann ich es seitlich herumziehen und so um mich longieren.
Ein Pferd, das mit Sidepull angeritten oder reitbar ist, wird auch immer schneller dem seitlichen Zug folgen und sich sowieso besser benehmen.

Beim Reiten liegt der Vorteil des Sidepulls darin, dass man das Pferd nicht mit der Nase runterziehen kann (oder sollte, das geht nämlich am Sinn des Sidepulls vorbei). Das Pferd wird mit dem Sidepull immer wieder gebogen. Durch die Lösung des Halses fällt dieser und das Pferd kommt in die Waage. Nun muss der Reiter nur entsprechend nachtreiben und den Rücken anheben. Dann sind auch die Schultern oben und das Pferd läuft mit korrekter Haltung. Jungpferde können so ins Gleichgewicht kommen und lernen dem seitlich gezeigten Zügel mit Nase und Schulter hinterherzulaufen, ohne die Schultern fallenzulassen.

Beim Sidepull gibt es -wie bei Gebissen etc.- auch große Preis- und Qualitätsunterschiede. Es lohnt sich absolut nicht 'mal zum ausprobieren' so ein Billigteil zu kaufen.
Das Kopfstück des Sidepulls muss flach, breit, weich und gut anliegen (es nutzt absolut nichts, wenn ein wehriges Pferd mit dem Kopf schlägt und das Sidepull herunterrutscht, es muss daher eng anliegen, darf aber nicht drücken oder stören). Die Schnallen müssen flach und stabil sein. Das Genickstück sollte möglichst nur auf einer Seite verschließbar sein, so kann man die Größe beliebig ändern, ohne dass das Stirnband im Weg ist.
Die Teile mit evtl. hoher Belastung sollten doppelt sein. Das Nasenstück sollte durch 2 Steege gehalten werden, damit es ruhig liegt und nicht auf den empfindlichen Nasenteil herabrutscht, rumrutscht und scheuert, oder rumflattert. Die Steege müssen weit genug auseinanderliegen und dürfen sich nicht verschieben.
Das Nasenteil sollte qualitativ hochwertig sein.
Das Nasenteil muss unbedingt lang genug sein. Bei vielen Billigmodellen, ist es meist zu kurz, so passen diese meist nur auf einige Warmblüter, Traber oder Pferderassen mit langem, schmalen Kopf. Die Backenstücke liegen bei zu kurzem Nasenteil zu dicht am Pferdeauge, das ganze Sidepull rutscht beim seitlichen Zügelzug unangenehm am Pferdekopf herum, scheuert und stört mehr, als dass es etwas bringt. Nur ein optimaler Winkel bringt auch den gewünschten Effekt.

Wie bei Knotenhalftern auch, ist ein optimaler Sitz ausschlaggebend für den Effekt.
 
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