- Unser neuer Welpe knurrt und bellt mich an Beitrag #1
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rekibor
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Salut,
nachdem ich ein bisschen im Forum gestöbert habe, habe ich mich eben angemeldet, weil ich an die Profis hier eine dringende Frage habe:
Wir haben seit Montag (also noch nicht ganz drei Tage) einen Welpen adoptiert. Er kommt aus dem Tierheim und wurde uns als 6-Monatiger verkauft, wir gehen aber eher von 3-4 Monaten aus. Sowohl sein Verhalten, als auch seine Größe und sein Gebiß sprechen dafür.
Ich arbeite leider vollzeit, aber meine Partnerin hat zur Zeit drei Wochen Urlaub und ist den ganzen Tag für den Hund da und mit ihm unterwegs.
Der erste Tag war noch sehr aufregend und schwer für ihn, bis der Mut da war, die ganze Wohnung zu erkunden, dauerte es etwas. Als er dann seine Decke in Beschlag genommen hatte, wurde auch alles, was ihm zu nahe kam, erstmal angeknurrt und angebellt. Zwei Mal hat er sich auf dem Teppich erleichtert, zum Glück nur klein und Nachts musste er zwei Mal raus und wollte nachts um 3 unbedingt spielen, statt weiter zu schlafen. Er darf bei uns schlafen, weil er nicht daran gewöhnt ist, allein zu sein.
Gestern war er dann den ganzen Tag mit meiner Freundin unterwegs, auf der Hundespielwiese, mehrfach zum Gassi gehen und in der Wohnung ist er ihr nicht mehr von der Seite gewichen. Abends waren wir dann zusammen noch mal draussen, als ich zu Hause war. Leider war es da schon dunkel. Heute nacht hat er dann richtig eingehalten - so sehr, dass er es heute morgen gegen 5 beim Gassi nur bis zum Hausflur geschafft hat - ich werte das als gutes Zeichen und beginnende Stubenreinheit (?).
Nun zu meinem Problem: an meine Freundin hat er sich nun sehr gewöhnt und knurrt sie nicht mehr an - mich aber schon. Wenn er zb zu ihren Füssen legt und ich mich dem Sofa nähere, auf dem sie sitzt, wird erst geknurrt und dann gebellt. Ich schimpfe dann ein bisschen mit ihm, bzw rede streng und nicht freundlich und gucke ihn von oben an, meistens gibt er dann Ruhe und beginnt, meine Hand zu lecken, oder seine Schnautze, also Beschwichtigungsgesten. Dann wird er auch schnell zutraulich, streicheln ist kein Problem. Verlasse ich aber den Raum und komme dann wieder, geht der Spaß von vorne los und ich muss erneut zeigen, wer das Sagen hat.
Das gleiche passiert im Schlafzimmer: er liegt neben dem Bett und versucht auch die ganze Zeit, zu mir ins Bett zu hüpfen, was er natürlich nicht darf. Wenn ich aber rausgehe und dann wieder ins Schlafzimmer komme, knurrt er und wenn ich näher ans Bett gehe, bellt er auch. Wenn man ihm dann kurz Zeit zum verschnaufen gibt, unterwirft er sich wieder.
Ansonsten folgt er mir, wenn meine Freundin nicht da ist, in jede Ecke und legt sich auch zu meinen Füssen, wenn ich zb am PC sitze. Angst hat er also eigentlich nicht vor mir, zumindest nicht immer.
Was kann ich tun, damit er mich stärker respektiert und das Knurren und Bellen einstellt?
Viele Grüße und Danke, dass ihr euch durch den ganzen Text gekämpft habt
rekibor
nachdem ich ein bisschen im Forum gestöbert habe, habe ich mich eben angemeldet, weil ich an die Profis hier eine dringende Frage habe:
Wir haben seit Montag (also noch nicht ganz drei Tage) einen Welpen adoptiert. Er kommt aus dem Tierheim und wurde uns als 6-Monatiger verkauft, wir gehen aber eher von 3-4 Monaten aus. Sowohl sein Verhalten, als auch seine Größe und sein Gebiß sprechen dafür.
Ich arbeite leider vollzeit, aber meine Partnerin hat zur Zeit drei Wochen Urlaub und ist den ganzen Tag für den Hund da und mit ihm unterwegs.
Der erste Tag war noch sehr aufregend und schwer für ihn, bis der Mut da war, die ganze Wohnung zu erkunden, dauerte es etwas. Als er dann seine Decke in Beschlag genommen hatte, wurde auch alles, was ihm zu nahe kam, erstmal angeknurrt und angebellt. Zwei Mal hat er sich auf dem Teppich erleichtert, zum Glück nur klein und Nachts musste er zwei Mal raus und wollte nachts um 3 unbedingt spielen, statt weiter zu schlafen. Er darf bei uns schlafen, weil er nicht daran gewöhnt ist, allein zu sein.
Gestern war er dann den ganzen Tag mit meiner Freundin unterwegs, auf der Hundespielwiese, mehrfach zum Gassi gehen und in der Wohnung ist er ihr nicht mehr von der Seite gewichen. Abends waren wir dann zusammen noch mal draussen, als ich zu Hause war. Leider war es da schon dunkel. Heute nacht hat er dann richtig eingehalten - so sehr, dass er es heute morgen gegen 5 beim Gassi nur bis zum Hausflur geschafft hat - ich werte das als gutes Zeichen und beginnende Stubenreinheit (?).
Nun zu meinem Problem: an meine Freundin hat er sich nun sehr gewöhnt und knurrt sie nicht mehr an - mich aber schon. Wenn er zb zu ihren Füssen legt und ich mich dem Sofa nähere, auf dem sie sitzt, wird erst geknurrt und dann gebellt. Ich schimpfe dann ein bisschen mit ihm, bzw rede streng und nicht freundlich und gucke ihn von oben an, meistens gibt er dann Ruhe und beginnt, meine Hand zu lecken, oder seine Schnautze, also Beschwichtigungsgesten. Dann wird er auch schnell zutraulich, streicheln ist kein Problem. Verlasse ich aber den Raum und komme dann wieder, geht der Spaß von vorne los und ich muss erneut zeigen, wer das Sagen hat.
Das gleiche passiert im Schlafzimmer: er liegt neben dem Bett und versucht auch die ganze Zeit, zu mir ins Bett zu hüpfen, was er natürlich nicht darf. Wenn ich aber rausgehe und dann wieder ins Schlafzimmer komme, knurrt er und wenn ich näher ans Bett gehe, bellt er auch. Wenn man ihm dann kurz Zeit zum verschnaufen gibt, unterwirft er sich wieder.
Ansonsten folgt er mir, wenn meine Freundin nicht da ist, in jede Ecke und legt sich auch zu meinen Füssen, wenn ich zb am PC sitze. Angst hat er also eigentlich nicht vor mir, zumindest nicht immer.
Was kann ich tun, damit er mich stärker respektiert und das Knurren und Bellen einstellt?
Viele Grüße und Danke, dass ihr euch durch den ganzen Text gekämpft habt
rekibor