Labradorwelpe-welches Trockenfutter?

Diskutiere Labradorwelpe-welches Trockenfutter? im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Als Welpe hatte meiner leider auch mal Probleme mit der Verdauung :(. Ist zum Glück damm wieder weggegangen. Wenn der Durchfall nicht aufhört...
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #21
Als Welpe hatte meiner leider auch mal Probleme mit der Verdauung :(.
Ist zum Glück damm wieder weggegangen.
Wenn der Durchfall nicht aufhört ,würde ich aber zum Tierartzt gehen.
Nassfutter würde ich auch nicht mehr geben .
Wir geben unsrem dann immer viel Wasser(wegen dem Wasserverlust )
und schon Kost,wie Reis

Kann es sein ,dass du irgendwie zu schnell das Futter gewechselt hast oder das Futter einfach nicht gut verträgt ?
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #22
Hat eigentlich jemand Erfahrung mit Wolfsblut?Da gibt es mehrere sorten für Welpen.Kann man die abwechseln oder muß man dann immer zb Ente füttern?
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #23
Grüß dich,

Schwierige Frage, da es selbst unter den Fachleuten noch strittig ist, ob Welpenfutter überhaupt notwendig ist oder nicht. Ich selbst habe kurze Zeit Orijen gefüttert und ab Montag gibt es dann bei uns den ersten großen Sack von Wolfsblut: White Cloud High Energy.

Von Wolfsblut gibt es auch andere Sorten für Welpen wie:

* Grey Peak (Ziege, Süßkartoffel):
* Range Lamb (Lamm, Reis):
* Wide Plan (Pferd, Süßkartoffel):
* Wild Duck (Ente, Kartoffeln):

Ich halte Wolfsblut und auch Orijen für ein sehr gutes Futter, schau dich doch einfach mal auf deren Homepage um:





Ich halte Abwechslung preinzipiell für sehr wichtig. Nicht nur wegen den Nährstoffen sonderna uch wegen des Geschmacks. Kaum ein Hund frisst jahrelang das selbe Futter ;)

LG Foss
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #24
Ich probiere halt mal Ente.Mein Labi ist erst 3 Monate alt aber ein absoluter "nicht alles Fresser".Ich möchte gerne vom Royal Canin weg,da is ja nur Getreide drin.Ich stelle gerade das Futter um.Mal schaun wies ihm bekommt.:D
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #25
Ja,wir bekammen eben royal canin mit und weg war der Durchfall.Der Tierarzt meint,daß vielleicht die vielen Kräuter im Happy Dog schuld sind.Ich hatte mich nur für happy dog entschieden, weil es für später viel Abwechslung im Futter gibt.War wohl nix.Royal Canin wollte ich nie füttern,wegen der vielen negativen Bewertungen im Internet.Aber der TA meint,daß es völlig ok ist.:lol:
Dann hat der Mann keine Ahnung oder es interessiert ihn nicht ;). Bzw. ist OK immer ein weit gefasster Begriff... Die medizinschen Futter von RC lasse ich mal völlig außen vor, die sind alle fundiert und die meisten auch nützlich.
Was ihr mitbekommen habt, war das das Diätfutter von RC oder eine der normalen Sorten für Welpen?
Das Diätfutter erfüllt seinen Zweck bei Durchfall, mit etwas gekochtem Reis und Pute hast du aber denselben Effekt, meist sogar unabhängig davon, ob der Hund Fleisch bereits kennt.
Vom Welpenfutter würde ich seeeehr weiten Abstand nehmen, das enthält seit neuestem gar kein Fleisch mehr sondern nur noch Geflügelprotein.

Nassfutter würde ich auch nicht mehr geben .
Darf ich fragen, wieso? Ich habe das jetzt schon öfter gelesen, dass bei Durchfall kein Nassfutter gefüttert werden soll, aber warum? Der Nahrung die Feuchtigkeit zu entziehen behebt ja das Problem nicht (wenn überhaupt nur das Symptom), zumal der Hund ja weiterhin nach eigenem Belieben trinken können muss.

Hat eigentlich jemand Erfahrung mit Wolfsblut?Da gibt es mehrere sorten für Welpen.Kann man die abwechseln oder muß man dann immer zb Ente füttern?
Hier :lol:. Der Welpe von Mutti bekommt WB und ist damit scheinbar mehr als glücklich. Er bekommt allerdings Adult (Green Valley). Die Welpensorten finde ich trotzdem ebenso wie die Adultfutter von der Zusammensetzung her alle gut, nur gibt es ein paar, die Süßkartoffel an erster Stelle haben, die würde ich dann wieder meiden. Wenn man kein Problem mit den vielen Kräutern hat ist es m.E. ein sehr empfehlenswertes Futter.
Meiner bekommt es als Leckerli (Barf) und hatte nie Probleme damit, auch fremde Hunde nicht, die da ab und an mal etwas von abstauben.

Liebe Grüße
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #26
apropos Welpenfutter,ich habe schon öfters gelesen daß einige gar kein Welpenfutter geben,sondern eingach ein adult Futter.Wegen dem hohen Proteingehalt?:roll:
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #27
Huhu,

wie meinst du wegen dem hohen Proteingehalt? Dass Welpenfutter zu viel davon hätte?
Nunja, gibt sicher Sorten, bei denen das der Fall ist, aber Protein beeinflusst das Wachstum nicht, wie es oft angenommen wird. Außerdem kann die Proteinmenge recht hoch erscheinen im Vergleich zu anderen Futtersorten, weil sie immer in Abhängigkeit vom Energiegehalt steht, d.h. je mehr kJ ein Futter an Energie hat, desto mehr Protein muss enthalten sein.
Im Wachstum entscheidend sind mehr oder weniger Kalzium, Phosphor, Vitamin A und Rohfett. Kalzium und Phosphor müssen immer im Verhältnis zueinander betrachtet werden, da Überschuss/Unterversorgung des einen die Aufnahme des anderen beeinflussen. D.h. ich kann den perfekten Gehalt an Kalzium füttern und trotzdem kann der Hund nicht genug aufnehmen, weil das Verhältnis zum Phosphor nicht stimmt.
Der Bedarf ändert sich auch von Monat zu Monat, im Zahnwechsel steigt er ebenfalls. Erst mit einem Alter von 7 bis 12 Monaten erreicht der Bedarf den Bedarf des erwachsenen Hundes und bleibt erst einmal gleich.
Fürs Barfen gibt es Überschlagsrechnungen, nach denen ein erwachsener Hund 50mg pro KG KM pro Tag bräuchte, ein Welpe 100mg und ein Welpe im Zahnwechsel 200mg. Im Meyer/Zentek (ausführliches Buch zur Ernährung) werden 80mg Kalzium und 60mg Phosphor pro KG KM pro Tag veranschlagt (adulter Hund).

Im Wachstum staffelt sich das Ganze wie gesagt je nach Endgewicht und Alter. Ein Hund mit 20kg Endgewicht z.B. bräuchte im 3. Lebensmonat 490mg Kalzium und 230mg Phosphor, im 7. bis 12. Lebensmonat 145mg Kalzium und 90mg Phosphor. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Toleranzspanne recht groß ist, solange nur das Verhältnis stimmt.

Beim Vitamin A ist eher das Problem, dass Fertigfutter zu viel enthält und die Tiere davon zu schnell wachsen. Im Wachstum braucht ein Hund etwa 210 bis 250 IE pro KG KM pro Tag, ein ausgewachsener Hund braucht 75-100 IE.

Das klingt jetzt alles etwas theoretisch und wirr, darum rechne ich dir das mal eben durch.
Nehmen wir gerade mal das RC Welpenfutter (Medium Welpen, also 11-25kg Endgewicht):
Protein: 32% - Fettgehalt: 20% - Rohasche: 6,4% - Rohfaser: 1,7% - Pro kg: Kalzium: 11,5 g - Phosphor: 9,1 g
[...]
Vitamin A (UI/kg) 19000,00


Kurze Anmerkung: UI und EI sind dasselbe, nämlich internationale Messeinheit. Das sind nur zwei verschiedene Abkürzungen.
Ein sechs Monate alter Hund mit 20kg Endgewicht (sagen wir mal aktuell 15kg) müsste nun 305g davon pro Tag fressen.
Zur Übersicht was er bräuchte in schwarz, was er aus dem Futter bekommt in grün:
Vitamin A: 3150 bis 3750 IE – 5795IE/UI
Kalzium: 3750mg = 3,75g – 3,5075g
Phosphor: 2025mg = 2,025g – 2,7755g

Nach den angenommenen Werten von Meyer/Zentek bekäme der Hund bei genauer Einhaltung der Fütterungsempfehlung also ein wenig zu wenig Kalzium, recht ordentlich zu viel Phosphor und eine ganze Menge zu viel an Vitamin A.
Fairer Weise muss man aber sagen, dass ich auch vom Adultfutter bei RC überhaupt kein Freund bin.

D.h. ich würde nicht jedes Adultfutter einem Welpenfutter vorziehen, sondern auch da nur zu empfehlenswerten Sorten raten. Nehmen wir aber mal Wolfsblut Blue Mountain, das ist deren Verkaufsschlager:
Vitamin A 12042 IU
Kalzium 2,4 %
Phosphor 1,4 %


Die Fütterungsempfehlung läge bei etwa 225g pro Tag für den adulten Hund mit 15kg. Also nochmal in schwarz was er bräuchte und in grün was er bekäme:
Vitamin A: 3150 bis 3750 IE – 2709,45 IE
Kalzium: 3750mg = 3,75g – 2,4% (=24g/kg = 2,4g/100g) = 5,4g
Phosphor: 2025mg = 2,025g – 1,4% = 3,15g

Das angestrebte Verhältnis Ca-P liegt bei etwa 2:1,5 (wenn wir von den 80:60mg ausgehen). Das schafft das Futter fast, aber Kalzium und Phosphor sind zu hoch, Vitamin A etwas zu niedrig. Bei Kalzium und Phosphor hat man einen Spielraum von etwa 20%, das wären dann 3-4,5g Kalzium und ca. 1,3-2,7 beim Phosphor – sprich immer noch zu hoch.
Ist nun die Frage, was besser ist... Bei RC bekommt der Hund zu viel Vitamin A und zu wenig Kalzium und zu viel Phosphor (Stichwort Knochenwachstum), bei Wolfsblut zu wenig Vitamin A und zu viel Kalzium und Phosphor.
Kommt aber natürlich auch darauf an, wie genau man rechnet. Veranschlagt man die 100mg Überschlagswert vom Barfen bräuchte der Hund nur 1,5g Kalzium pro Tag, dann wäre er mit beiden Futtern weit überversorgt.

Was ich sagen will: Fertigfutter enthält meist eher zu viel als zu wenig, das gilt für Welpenfutter wie für Adultfutter. Bei Wolfsblut sieht man den Unterschied eigentlich ganz schön, denn schon das Adultfutter würde abgesehen vom Vitamin A für einen Welpen bereits reichen, bei ihren Welpenfuttern ist aber noch mehr enthalten (auch Vitamin A), d.h. der Hund wäre gnadenlos überversorgt und würde zu schnell wachsen. Das wäre jetzt so ein Beispiel, wo das Adultfutter tatsächlich besser für den Welpen wäre (wobei es da auch stark auf die Sorten ankommt, die Welpenfutter sind aber eigentlich alle überversorgt). Perfekt wird man es nie bekommen, denn zum einen findet man zig verschiedene Bedarfswerte, was der Hund denn nun wirklich braucht, das wird auch stetig überholt, zum anderen kann kein Futter für jeden Hund passen. Wenn jeden Monat der Bedarf an Kalzium und Phosphor wechselt, das Futter aber für einen Hund zwischen drei und zwölf Monaten passen soll – was soll man da machen?
Da ist es m.E. in manchen Fällen klüger, ein Adultfutter zu nehmen und ein wenig über die Fütterungsmenge zu steuern. Denn nur um es mal anzumerken, da es ja viel Auswahl auf dem Markt gibt, das Giant-Futter für Hunde mit über 45kg Endgewicht trifft auch nicht besser ins schwarze:
Protein: 34% - Fettgehalt: 14% - Rohasche: 7,2% - Rohfaser: 1,3% - Pro kg: Kalzium: 10 g - Phosphor: 8,5 g
[...]
Vitamin A (UI/kg) 19000,00


Bedarf wäre mit 6 Monaten Kalzium 305mg/kg KM, Phosphor 160mg/kg KM, Vitamin A bleibt bei 210 bis 250 IE pro KG KM pro Tag. So ein Riese liegt in dem Alter bei etwa 40kg, das macht dann 12,2g Kalzium, 6,4g Phosphor und 8400-10000 IE Vitamin A. Fressen sollte er davon etwa 750g pro Tag, dann würde er 7,5g Kalzium, rund 6,3g Phosphor und 14250 IE Vitamin A zu sich nehmen. Er wäre also mit Kalzium und Phosphor weit unterversorgt und mit Vitamin A wieder überversorgt.
Man muss dazu sagen, dass RC m.W. eigene Bedarfsstudien erhebt und danach das Futter ausrichtet, ob die aber besser oder wahrer sind als andere sei mal dahin gestellt.
Jedenfalls, wie mans macht wirds wohl nie perfekt werden *hust*. Am Schluss ist es wohl immer noch Glaubensfrage, ob Adult- oder Welpenfutter.


 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #28
meine Güte du kennst dich ja perfekt aus.Mir taugt Wolfsblut voll.Kot ist endlich normal.Also Blue Mountain sagst du?Mein Labbi war jetzt 3 Monate alt.Ich wollte mal das mit Wasserbüffel oder Pferdefleisch probieren.was hälst du davon.Es steht für alle Altersstufen.
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #29
Ich lese viel :lol:. Das klingt jetzt theoretisch alles so toll, aber wer rechnet schon das gesamte Futter für seinen Hund durch? Ich mach das jetzt sicher nicht noch für alle Mineralstoffe und Vitamine :mrgreen:. Persönlich orientiere ich mich eher an der Zusammensetzung, d.h. hoher Fleischgehalt, kein Getreide und Zucker und möglichst wenig Zusatzstoffe. Denn was die analytischen Bestandteile angeht ist kein Futter perfekt, aber auch keines »tödlich«, dafür gibt es gesetzliche Vorgaben.

Blue Mountain war keine Empfehlung, nur ein Beispiel, weil das wohl am häufigsten verkauft wird ;). Finde es aber prinzipiell nicht schlecht.
Das Wasserbüffel ist interessant, das hat nämlich weniger Kalzium und Phosphor und dürfte da genau im Rahmen liegen, dafür hat es mehr Vitamin A.
Von der Zusammensetzung her finde ich beide gut. Wolfsblut allgemein ist ein gutes Futter, wenn man kein Problem mit den Kräutern hat. Nur von den Sorten, bei denen Süßkartoffel an erster Stelle steht (Pferd glaube ich) würde ich mir keine kaufen, dafür wäre mir das Futter dann zu teuer. Bei dem Preis erwarte ich Fleisch an erster Stelle.
Platinum gibt es auch noch, ist auch dasselbe Preissegment, aber wenn dein Hund das Wolfsblut verträgt, gerne frisst und das Wachstum normal ist (einfach jede Woche wiegen und messen, mehr als ein Kg pro Woche sollte er nicht zunehmen) würde ich einfach dabei bleiben.

Liebe Grüße
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #30
Super !Danke dir.das war echt hilfreich.ich probiere mal Wasserbüffel.:eek:
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #31
Kein Problem.
Na dann drücke ich mal die Daumen, dass es gut gefressen und vertragen wird :D.

Liebe Grüße
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #32
Huhu Mischling,meinst du das Abwechslung bei Wolfsblut gut ist.Also ich meine in der Früh Lamm und abends Wasserbüffel.Sollte man mischen,oder beim gleichen Geschmack bleiben?Ich glaub Ente mag meiner nicht so.:?
 
  • Labradorwelpe-welches Trockenfutter? Beitrag #33
Abwechslung finde ich prinzipiell bei jedem Futter gut. Man kann gerne auch mal zwischen zwei Marken wechseln, wenn der Hund es verträgt. Nur würde ich dann immer erst bei Ende eines Futtersacks wechseln und nicht täglich.
Zwei Wolfsblutsorten kannst du sicher auch abwechseln, solange der Hund es wie gesagt verträgt ist das kein Problem. Mischen würde ich nicht unbedingt, theoretisch spricht aber auch da nichts gegen.
 
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