nassfutter und trockenfutter mischen

Diskutiere nassfutter und trockenfutter mischen im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; unser Mogli (9 Wochen) hat dort wo er herkommt, nur Pedigree (nass) bekommen; ich habe ihm einen Sack Wolfsblut für Welpen gekauft. Ich weiche das...
  • nassfutter und trockenfutter mischen Beitrag #1
Mogli123

Mogli123

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unser Mogli (9 Wochen) hat dort wo er herkommt, nur Pedigree (nass) bekommen; ich habe ihm einen Sack Wolfsblut für Welpen gekauft. Ich weiche das Trockenfutter in warmen Wasser ein, zermantsche es mit einer Gabel zu einem Brei und gebe einen Teelöffel von dem Pedigree dazu. Leider frisst er mir das eingeweichte zermanschte Trockenfutter nicht alleine. Ist es schädlich diese Futtersorten vorerst zu mischen? Kann ich das Pedigree schleichend durch wolfsblut ersetzen? passt das mischverhältniss ca 10 gramm Wolfsblut und einen TL Pedigree 4 mal täglich? hab nämlich jetzt gelesen, dass das nicht gut ist (wegen veränderter verdauungszeit) und mach mir jetzt sorgen
 
  • nassfutter und trockenfutter mischen Beitrag #2
Du kannst auch direkt umstellen, ohne zu mischen - und ohne es einzuweichen. Wenn Hund Hunger hat, wird er es fressen.
Das mit den Verdauungszeiten wird gern gesagt, wenn man Trockenfutter und Nassfutter mischt. Es gibt nicht EINEN Beleg dafür - ich habe mich mal mehrere Tage daran gesetzt und Google gequält, zusammen mit einer Bekannten - dass es tatsächlich schädlich ist bzw. Probleme bereitet. Man findet nur Forenbeiträge á la "das ist nicht gut, wegen der Verdauungszeit" dazu.

Wenn man barft, füttert man Knochen, Kartoffeln, Reis, Gemüsepampe, Pansen und Muskelfleisch kreuz und quer - da unterscheidet sich die Verdaaungszeit auch enorm und niemand macht sich einen Kopf darum. Ist bei uns Menschen ja nicht anders... ;)
 
  • nassfutter und trockenfutter mischen Beitrag #3
Huhu,

ich würde beim Kleinen schon noch vorsichtig bzw. schleichend umstellen. So eine Futterumstellung kann schon Stress bedeuten und zu Durchfall führen, was ich gerade bei Welpen nicht so gut finde (die trocknen schnell aus). Es ist ja ohnehin nicht so viel Mehraufwand, wenn man jetzt eine Woche ausschleichen lässt. Ich finde es sogar gut, wenn man immer mal wieder wechselt, denn der Hund sollte schon im Welpenalter die Abwechslung lernen (um die man nicht herum kommt, wenn der Hund ernährungstechnisch gut leben soll, da jedes Futter so seine Mängel hat), dann hat er im adulten Alter damit keine Probleme mehr.

Was die Verdauungszeiten angeht: Keine Ahnung, ob man dafür einen wissenschaftlichen Beleg braucht, aber Nassfutter fällt ja eigentlich schon recht leicht auseinander, wenn man es nur mit der Gabel zerdrückt, während Trockenfutter teilweise mehrere Minuten in Flüssigkeit liegen muss, damit es weich wird und die Konsistenz erhält, die viele Nassfuttersorten haben. Allerdings haben meine Hunde auch keine Probleme mit diesem Mischverhältnis. Das scheint eher bei Futtersensibelchen ein Problem zu sein.

Zu den Mengen: Hast du ein bestimmtes Verhältnis im Sinn? Also willst du beispielsweise 30% Nassfutter und 70% Trockenfutter füttern? Oder mischst du bisher "irgendwie"? Wenn du ein Verhältnis hast, kann man das eigentlich gut ausrechnen. Du schaust auf die Futterempfehlungen beider Sorten und verrechnest es mit den entsprechenden Angaben. Also wenn er 30% Nassfutter kriegen soll, dann gib 30% seiner Tagesempfehlung in den Napf. Dasselbe beim Trockenfutter. Denke aber natürlich dran, dass das dann die Tagesempfehlung wäre und entsprechend auf den Tag verteilt werden muss und nicht auf eine Portion (es sei denn, er bekommt nur einmal bei euch zu fressen).
 
  • nassfutter und trockenfutter mischen Beitrag #4
Was die Verdauungszeiten angeht: Keine Ahnung, ob man dafür einen wissenschaftlichen Beleg braucht, aber Nassfutter fällt ja eigentlich schon recht leicht auseinander, wenn man es nur mit der Gabel zerdrückt, während Trockenfutter teilweise mehrere Minuten in Flüssigkeit liegen muss, damit es weich wird und die Konsistenz erhält, die viele Nassfuttersorten haben.
:mrgreen: da liegt wohl ein Missverständnis vor. NATÜRLICH haben die beiden Futtersorten "unterschiedliche Verdauungszeiten". Ich habe nach einem Beleg gesucht, der aussagt, dass es schädlich ist... bzw. weshalb es so wäre.

Mir ist bisher kein Hund untergekommen, der auf Dauer nicht mit dieser Mischung klar kommen würde. Wenn, dann lag es höchstens an den Futtersorten selbst.
Meine Hunde vertragen auch Futterwechsel problemlos, da habe ich nie gemischt oder Ähnliches.
 
  • nassfutter und trockenfutter mischen Beitrag #5
Achso sorry, da hab ich dich falsch verstanden :lol:

Ja, das vermute ich eigentlich auch. Viele Hunde sind es ja heute leider immer gewohnt, dass sie mehrere Jahre ein und dasselbe Futter bekommen. Dann fressen sie es nicht mehr, der Halter legt verzweifelt ein paar Löffel Nassfutter in den Napf und dann explodiert dem Hund der Hintern, weil sein Körper das einfach nicht gewohnt ist.
 
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