Huhu,
ich würde beim Kleinen schon noch vorsichtig bzw. schleichend umstellen. So eine Futterumstellung kann schon Stress bedeuten und zu Durchfall führen, was ich gerade bei Welpen nicht so gut finde (die trocknen schnell aus). Es ist ja ohnehin nicht so viel Mehraufwand, wenn man jetzt eine Woche ausschleichen lässt. Ich finde es sogar gut, wenn man immer mal wieder wechselt, denn der Hund sollte schon im Welpenalter die Abwechslung lernen (um die man nicht herum kommt, wenn der Hund ernährungstechnisch gut leben soll, da jedes Futter so seine Mängel hat), dann hat er im adulten Alter damit keine Probleme mehr.
Was die Verdauungszeiten angeht: Keine Ahnung, ob man dafür einen wissenschaftlichen Beleg braucht, aber Nassfutter fällt ja eigentlich schon recht leicht auseinander, wenn man es nur mit der Gabel zerdrückt, während Trockenfutter teilweise mehrere Minuten in Flüssigkeit liegen muss, damit es weich wird und die Konsistenz erhält, die viele Nassfuttersorten haben. Allerdings haben meine Hunde auch keine Probleme mit diesem Mischverhältnis. Das scheint eher bei Futtersensibelchen ein Problem zu sein.
Zu den Mengen: Hast du ein bestimmtes Verhältnis im Sinn? Also willst du beispielsweise 30% Nassfutter und 70% Trockenfutter füttern? Oder mischst du bisher "irgendwie"? Wenn du ein Verhältnis hast, kann man das eigentlich gut ausrechnen. Du schaust auf die Futterempfehlungen beider Sorten und verrechnest es mit den entsprechenden Angaben. Also wenn er 30% Nassfutter kriegen soll, dann gib 30% seiner Tagesempfehlung in den Napf. Dasselbe beim Trockenfutter. Denke aber natürlich dran, dass das dann die Tagesempfehlung wäre und entsprechend auf den Tag verteilt werden muss und nicht auf eine Portion (es sei denn, er bekommt nur einmal bei euch zu fressen).