- Hund hörte bei bellendem anderen Hund nicht - was sollte ich üben? Beitrag #1
T
Tapa
- Beiträge
- 1.012
- Punkte Reaktionen
- 59
Wir haben unsere Hündin seit mittlerweile 2 Jahren. Sie läuft normalerweise ohne Leine und kommt, wenn man sie ruft. KIürzlich gab es (erstmals) einen zwischenfall, der (so meine ich jedenfalls) auch eine kleine Vorgeschichte hatte...ich schildere die Vorgeschichte sicherheitshalber mit.
Ich weiß nicht recht, wie ich mich verhalten sollte, woran ich evtl arbeiten, was ich üben sollte.
ALSO: Wenn mir ein anderer Hund beim Spazierengehen begegnet, und der andere Hund ist angeleint, rufe ich sie und leine sie auch an, und wir gehen aneinander vorbei und danach leine ich wieder ab und gut ist. Normalerweise.
Vorgeschichte: In unserem Dorf gibt es einen wirklich sehr problematischen Pinschermix, der schon aus zig Metern Entfernung an der Leine Theater macht, sich extrem aufmantelt, rumbellt, knurrt und herumspringt - und von seinem überforderten und leider auch beratungsresistenten Besitzer aus meiner Sicht hierin noch gefördert wird: er wird nicht kurz genommen, sondern man läßt ihn gewähren und er springt an einer zwei Meter langen Leine herum, während der Besitzer "beruhigend" auf ihn einredet.
Begegnungen mit diesem Pinscher sind immer ziemlich ätzend, und ich gehe ihnen, wann immer möglich, aus dem Weg. Wenn es sich nicht vermeiden läßt, nehme ich meine Hündin kurz, lasse sie neben meinem Knie an der abgewandten Seite gehen und mache, dass ich zügig vorbeikomme. Meine Hündin hat nach mehreren solcher Begegnungen begonnen, ihrerseits zu knurren und die Nackenhaare hochzustellen und an der Leine zu ziehen. Vor einiger Zeit kam es zu einer Begegnung auf einem Waldweg in einer scharfen Kurve. Meine Hündin lief (unangeleint) voraus, und ich habe nicht rechtzeitig bemerkt, dass der besagte Pinscher (angeleint) entgegenkam. Der Pinscher begann mit dem üblichen Theater, und meine Hündin war schon zu ihm hingeprescht und machte Nackenhaare und kläffte und knurrte ihn an. Auf meine Versuche, sie zurückzurufen, reagierte sie erstmal gar nicht. Nach mehrerem Rufen kam sie endlich, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie aus eigenem Antrieb kam oder ob sie mich "gehört" hatte. Danach hatte ich gsd. keine solche Begegnung mehr und bin nur "normalen" Hunden begengnet, wo ich sie problemlos zu mir rufen konnte.
So, dass zur Vorgeschichte. Jetzt zur eigentlichen Situation: Auf einem Spaziergang kamen mir zwei unbekannte Kinder (10-12 Jahre) mit einem mir ebenfalls unbekannten angeleinten kleinerem Hund engegen. Besagter Hund begann schon, kaum dass er in Sicht kam, wild herumzukläffen. Meine Hündin war sehr aufmerksam stehen gebleiben, Blick und Ohren auf diesen Hund gerichtet. Ich rufe sie, und sie hört nicht, sonder rennt los, auf den Hund zu. Die Kinder geraten in Panik und nehmen ihren kleinen Hund auf den Arm, und meine Hündin steht auf zwei Beinen vor den Kindern! So wie es auf mich wirkte, war sie nicht aggressiv (keine Nackenhaare aufgestellt), eher neugierig, aber Tatsache war, die Kinder hatten verständlicherweise Angst - und sie hatte nicht auf mich gehört! Und das geht natürlich nicht.
In der Situation bin ich dann hinter ihr hergelaufen, habe ihr einmal (und erstmals in meinem Leben) mit der Leine einen Klaps verpasst und sie sehr wütend zum weiterlaufen aufgefordert. Wir sind dann zirka 50 Meter im "bei Fuß" weitergelaufen, bis ich mich selber wieder halbwegs beruhigt hatte. Danach habe ich sie dann normal frei lasufen lassen, Apportierspielchen etc gemacht und sie zwischendurch immer wieder abgerufen und sehr gelobt, wenn sie kam.
Wie beurteilt ihr die Situation, waran hat es möglicherweise gelegen, dass sie nicht gehört hat, wo habe ich mich falsch verhalten, woran sollte ich arbeiten?
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Ach ja, meine Hündin wird im Frühjahr sechs Jahre alt, ist ein Mischling, angeblich ist u.a. Labrador und Irish Setter drin, von Größe und Statur sieht sie aber eher aus wie ein Border Collie, und wir vermuten, dass jedenfalls auch Hütehund mit drin ist, was vom Verhalten - bordertypsches "anschleichen" auch hinkommt. Ansonsten hat sie ein mäßigen und sehr gut händelbaren Jagdtrieb, ist, wenn, dann eher Sichtjäger und apportiert und badet für ihr Leben gern. Sie wird körperlich sehr ausgelastet: Meinn Mann hat einen Job, bei dem er täglich 6-8 Stunden zu fuß im Mittelgebirge unterwegs ist - und sie ist immer dabei. Gerne und oft Apportierspiele.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
An den Wochenenden kümmere ich mich voriwegend um den Hund und gehe dann auch mit ihm spazieren. Mein Mann hat solche oder ähnliche Schwierigkeiten mit ihr noch nicht gehabt. Bindung besteht sowohl zu ihm und mir sehr stark, allerdings ist er auf jedenfall ihre Nummer 1.
Ich weiß nicht recht, wie ich mich verhalten sollte, woran ich evtl arbeiten, was ich üben sollte.
ALSO: Wenn mir ein anderer Hund beim Spazierengehen begegnet, und der andere Hund ist angeleint, rufe ich sie und leine sie auch an, und wir gehen aneinander vorbei und danach leine ich wieder ab und gut ist. Normalerweise.
Vorgeschichte: In unserem Dorf gibt es einen wirklich sehr problematischen Pinschermix, der schon aus zig Metern Entfernung an der Leine Theater macht, sich extrem aufmantelt, rumbellt, knurrt und herumspringt - und von seinem überforderten und leider auch beratungsresistenten Besitzer aus meiner Sicht hierin noch gefördert wird: er wird nicht kurz genommen, sondern man läßt ihn gewähren und er springt an einer zwei Meter langen Leine herum, während der Besitzer "beruhigend" auf ihn einredet.
Begegnungen mit diesem Pinscher sind immer ziemlich ätzend, und ich gehe ihnen, wann immer möglich, aus dem Weg. Wenn es sich nicht vermeiden läßt, nehme ich meine Hündin kurz, lasse sie neben meinem Knie an der abgewandten Seite gehen und mache, dass ich zügig vorbeikomme. Meine Hündin hat nach mehreren solcher Begegnungen begonnen, ihrerseits zu knurren und die Nackenhaare hochzustellen und an der Leine zu ziehen. Vor einiger Zeit kam es zu einer Begegnung auf einem Waldweg in einer scharfen Kurve. Meine Hündin lief (unangeleint) voraus, und ich habe nicht rechtzeitig bemerkt, dass der besagte Pinscher (angeleint) entgegenkam. Der Pinscher begann mit dem üblichen Theater, und meine Hündin war schon zu ihm hingeprescht und machte Nackenhaare und kläffte und knurrte ihn an. Auf meine Versuche, sie zurückzurufen, reagierte sie erstmal gar nicht. Nach mehrerem Rufen kam sie endlich, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie aus eigenem Antrieb kam oder ob sie mich "gehört" hatte. Danach hatte ich gsd. keine solche Begegnung mehr und bin nur "normalen" Hunden begengnet, wo ich sie problemlos zu mir rufen konnte.
So, dass zur Vorgeschichte. Jetzt zur eigentlichen Situation: Auf einem Spaziergang kamen mir zwei unbekannte Kinder (10-12 Jahre) mit einem mir ebenfalls unbekannten angeleinten kleinerem Hund engegen. Besagter Hund begann schon, kaum dass er in Sicht kam, wild herumzukläffen. Meine Hündin war sehr aufmerksam stehen gebleiben, Blick und Ohren auf diesen Hund gerichtet. Ich rufe sie, und sie hört nicht, sonder rennt los, auf den Hund zu. Die Kinder geraten in Panik und nehmen ihren kleinen Hund auf den Arm, und meine Hündin steht auf zwei Beinen vor den Kindern! So wie es auf mich wirkte, war sie nicht aggressiv (keine Nackenhaare aufgestellt), eher neugierig, aber Tatsache war, die Kinder hatten verständlicherweise Angst - und sie hatte nicht auf mich gehört! Und das geht natürlich nicht.
In der Situation bin ich dann hinter ihr hergelaufen, habe ihr einmal (und erstmals in meinem Leben) mit der Leine einen Klaps verpasst und sie sehr wütend zum weiterlaufen aufgefordert. Wir sind dann zirka 50 Meter im "bei Fuß" weitergelaufen, bis ich mich selber wieder halbwegs beruhigt hatte. Danach habe ich sie dann normal frei lasufen lassen, Apportierspielchen etc gemacht und sie zwischendurch immer wieder abgerufen und sehr gelobt, wenn sie kam.
Wie beurteilt ihr die Situation, waran hat es möglicherweise gelegen, dass sie nicht gehört hat, wo habe ich mich falsch verhalten, woran sollte ich arbeiten?
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Ach ja, meine Hündin wird im Frühjahr sechs Jahre alt, ist ein Mischling, angeblich ist u.a. Labrador und Irish Setter drin, von Größe und Statur sieht sie aber eher aus wie ein Border Collie, und wir vermuten, dass jedenfalls auch Hütehund mit drin ist, was vom Verhalten - bordertypsches "anschleichen" auch hinkommt. Ansonsten hat sie ein mäßigen und sehr gut händelbaren Jagdtrieb, ist, wenn, dann eher Sichtjäger und apportiert und badet für ihr Leben gern. Sie wird körperlich sehr ausgelastet: Meinn Mann hat einen Job, bei dem er täglich 6-8 Stunden zu fuß im Mittelgebirge unterwegs ist - und sie ist immer dabei. Gerne und oft Apportierspiele.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
An den Wochenenden kümmere ich mich voriwegend um den Hund und gehe dann auch mit ihm spazieren. Mein Mann hat solche oder ähnliche Schwierigkeiten mit ihr noch nicht gehabt. Bindung besteht sowohl zu ihm und mir sehr stark, allerdings ist er auf jedenfall ihre Nummer 1.