Von FriFu zu TroFu

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  • Von FriFu zu TroFu Beitrag #1
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Durch das verrückte Wetter auf der Welt ist mir ein Gedanke gekommen.
Was, wenn man mal eingeschneit ist oder "unter Wasser" sitzt und einfach an kein Frischfutter kommt?
Wenn man ein Schwein übernimmt, welches bisher nur TroFu kannte, dann soll man ja das Tier langsam an das FriFu gewöhnen. Wie aber wäre das umgekehrt? Wenn die Schweinchen eben eigentlich FriFu gewöhnt sind und man aus einer Notsituation heraus auf einmal nur noch TroFu füttern kann. Würden die Schweine von einer plötzlichen Umstellung so herum auch Probleme bekommen können?
Würde es Sinn machen sich einen Sack TroFu daheim hinzustellen, falls mal so ein Fall kommt? TroFu ist ja im Endeffekt immer noch besser als hungern lassen.
 
  • Von FriFu zu TroFu Beitrag #2
Ernsthaft? Wenn du willst, dann mach das doch, aber ich denke nicht, dass es nötig ist:mrgreen:.
GLG Marie
 
  • Von FriFu zu TroFu Beitrag #3
Meine Frage lautet ja eigentlich ob die plötzliche Umstellung in die falsche Richtung den Schweinchen auch z.B. Durchfall bringen könnte.

Und nicht nötig? Nun ja, in dem Jahr bevor ich die Schweine hatte, da kamen wir hier 1 1/2 Wochen so gut wie gar nicht aus dem Dorf raus, da war nix mit mal eben einkaufen gehen. Also ist es durchaus möglich, dass man auch in Europa mal festsitzt.
 
  • Von FriFu zu TroFu Beitrag #4
Die plötzliche Umstellung von FriFu auf TF bringt eher Aufgasung und Verstopfung mit sich. Kauf dir lieber einen Sach Heu, den du immer auf Lager hast, oder frier dir von mir aus Gemüse ein, oder kaufe so Babygläschen mit püriertem Gemüse;) Aber wenn du sichergehen willst, dann gewöhne deine Meeris eben an TF.
 
  • Von FriFu zu TroFu Beitrag #5
Hast du schon mal Gemüse eingefroren und wieder aufgetaut? Das ist anschließend mehr Brei wie Gemüse... Mit Sachen, wie Karotten, mag das gehen ohne das man direkt Brei hat. Aber Salat, Gurke usw. ist Matsch...

Und ich hab mir ehrlich auch Gedanken gemacht, als die Flut letztes Jahr war. Das sowas hier passiert, ist wohl eher ausgeschlossen (da müsste der kleine Bach unmögliche Ausmaße annehmen), aber ich werde hier nicht immer wohnen...

Von welchem Trofu redest du? Von dem bunten ausm Supermarkt mit haufenweise Getreide oder von dem, das man so auch mal gut füttern kann? Ich hab hier generell nen Vorrat an getrockneten Blüten, Kräutern und auch schon mal Cobs (große Pellets, Cobs sind aber nur gepresstes Heu und durch die Größe können die nicht mal eben geschluckt werden).
Von dem Zeug füttere ich auch täglich, Blüten machen ja nicht dick.

Allerdings ist ja auch wieder die Frage: Lohnt sich ein Vorrat?! Das Zeug hat ja schon ein MHD und wenn man mal das "Vergnügen" mit Motten hat(te), überlegt man sich einen großen Vorrat 2x...
Ich hatte hier auch schon den Fall, dass Fäden in der Tüte waren, aber (noch) keine Motten zu sehen waren. Das ist halt alles doch Natur und sowas kann passieren. Ich hatte mir die Tierchen mal mit getrockneten Blüten eingeschleppt (an denen selbst man nichts gesehen hat), die nächste Sendung vom selben Shop war wieder einwandfrei...
 
  • Von FriFu zu TroFu Beitrag #6
Ehe ich Trockenfutter "bunkern" würde, würde ich wirklich eher zusehen das ich ausreichend Heu zuhause habe. ;) Außerdem eine gute Kräuter-Blütenmischung. Grundsätzlich ist jede Umstellung von Futter mit der Gefahr verbunden das sich der Darm darüber nicht freut. Babygläschen finde ich nun auch nicht so sehr sinnvoll - da holen sie sich eher Nährstoffe aus den Trockenkräutern und Blüten. ;) Wenn du so schlechte Wetterverhältnisse hast, bzw. vorhergesagt ist - dann macht es vll. Sinn einen Eimer zu nehmen Sand einzufüllen und darin Karotten zu vergraben und auf die Terasse. Langbewährtes Lagerungsmittel für Rüben sämtlicher Art meiner Oma. Dann kann man schon einige Zeit überbrücken wenn auch dann sicher die Portionen klein ausfallen.

@schweinemädel - ich finde das eine berechtige Frage also bitte nicht so viel Ironie wie im letzten Satz. In machen Gebieten können tatsächlich extreme Wetterverhältnisse sein - und zudem ist es doch auch berechtigt zu fragen was grundsätzliche Futterumstellungen bewirken können.
 
  • Von FriFu zu TroFu Beitrag #7
Oh an ein bestimmtes TroFu hab ich nicht gedacht - so weit gingen meine Gedankengänge dann noch nicht.;)
Heu habe ich immer in rauen Mengen hier - das ist dann der Vorteil, wenn man mitten in der Pampa wohnt und so richtig schöne große Ballen vom Bauern kaufen kann.
Okay, dann belasse ich es dabei Heu - wie gehabt - in rauen Mengen zu haben und eben getrocknete Dinge. Dachte halt, dass das eventuell im Fall der Fälle die Futtervernichtungsmaschinen nicht wirklich sättigen könnte - deshalb dachte ich halt an Notfall-Zusatz-TroFu, aber hm, unnötig bunkern ist auch nicht das gelbe vom Ei - muss ich ja auch zugeben.

Dann danke schön - schon hab ich wieder eine Sorge weniger im Kopf.
 
  • Von FriFu zu TroFu Beitrag #8
Wobei zu hoffen ist das wir nie so extreme Wetterverhältinsse oder andere Notfälle bekommen. Bei mir fängt das Nachdenken aber schon an bei einer Grippe. Hätte ich nicht Familie wo sollte das Futter dann herkommen?
 
  • Von FriFu zu TroFu Beitrag #9
Hey,

für Notfälle hab ich immer etwas JR-Farm grainless hier. Normal gibts es ab und zu als Leckerchen (besser als Erbsenflocken und beliebter als Gemüse), im Notfall könnt ich die Schweinerei damit sicher 4-5 Tage durchfüttern. Problematischer wirds mit Heu, die fressen ja einiges weg und wir haben den Lagerplatz nicht :?

Meint ihr da wären so gepresste Heuwürfel oder große (Pferde-) Heucobs ne Alternative? Ich bekomm nicht mehr als 2 Säcke Heu untergebracht und die sind binnen 4-5 Tagen durch.

Off-Topic
ich wohn zwar in ner Großstadt, aber ziemlich auf einem Berg. wenns hier mal Eis gibt ist man froh das Haus nicht verlassen zu müssen da man den Berg allerhöchsten aufm Hintern runterkommt, rauf gar nimmer:eusa_eh:
 
  • Von FriFu zu TroFu Beitrag #10
Huhu,

ich finde die Frage durchaus berechtigt. Ich schließe mich den anderen an: Sinnvoller ist es tatsächlich sich Heu und Kräutermischungen anzuschaffen. Wobei Getreide natürlich besser satt macht... :eusa_think: Also zumindest in kleineren Mengen.
Eine Wetterlage kann sich manchmal plötzlich ändern. Es kann so kalt sein, dass man das Haus fast nicht mehr verlassen kann. Das ist ja in Amerika zur Zeit der Fall. Es kann aber auch so stürmisch sein, dass man nicht mehr raus kann, ohne dass man weggefegt wird.
 
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