- Kann Barfen mit Wildfleisch zum Jagen verleiten? Beitrag #1
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Tapa
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Ich beschäftige mich gerade mit Barf und überlege, unseren Hund evtl. (teilweise) zu barfen. Bisher hat er in unregelmäßigen Abständen mal rohes Fleisch (Abfälle aus der Küche) erhalten und immer gut vertragen. Gestern habe ich bei einem Jäger Rehwild gekauft und auf Nachfrage habe ich noch anderthalb Kilo Rehfleisch und -knochen für den Hund mitbekommen. Es handelt sich in erster Linie um Rippchen aus dem Bereich des Einschusses, wo es Einblutungen gegeben hat und die deshalb für den menschlichen Verzehr aussortiert wurden, außerdem noch den Beckenring mit Fleisch drumrum und zweimal den oberen Teil des Oberschenkelknochens, also das Teil was in die Gelenkpfanne greift. An dem Fleisch haftete teilweise geronnenes Blut und vereinzelt ein paar Haare vom Reh klebten dran.
Ich habe dem Hund gestern probeweise eine kleine Menge rohe Rippchen mit Fleisch (insgesamt zirka 150g) gegeben, hat sie extrem gern gefressen - war im nullkommanichts alle und auch gut vertragen. Den Rest hab ich portioniert erst einmal tiefgefroren. Eilt ja nicht mit dem verfüttern.
Ich beschäftige mich allerdings mit der o.a. Frage. Kann es passieren, dass der Geruch von Rehfleisch und -blut sie zum Jagen verleitet? Also wenn sie im Wald Reh riecht, dass sie das quasi wiedererkennt und als "leckere Mahlzeit" einordnet? Finde im Netz sehr wiedersprüchliche Hinweise. Man solle jagdlich geführte Hunden zB kein Fell mitverfüttern. Reichen da ein paar "anhaftende Haare" für eine Geruchswiedererkennung?
Nun wird unsere Hündin zwar nicht jagdlich geführt, ist aber den ganzen Tag in abgelegenen Gebieten im Wald mit Herrchen auf der Arbeit, und Versuchungen gäbe es da genug - das will ich natürlich nicht!
Kann mir da jemand etwas zu sagen?
Ich habe dem Hund gestern probeweise eine kleine Menge rohe Rippchen mit Fleisch (insgesamt zirka 150g) gegeben, hat sie extrem gern gefressen - war im nullkommanichts alle und auch gut vertragen. Den Rest hab ich portioniert erst einmal tiefgefroren. Eilt ja nicht mit dem verfüttern.
Ich beschäftige mich allerdings mit der o.a. Frage. Kann es passieren, dass der Geruch von Rehfleisch und -blut sie zum Jagen verleitet? Also wenn sie im Wald Reh riecht, dass sie das quasi wiedererkennt und als "leckere Mahlzeit" einordnet? Finde im Netz sehr wiedersprüchliche Hinweise. Man solle jagdlich geführte Hunden zB kein Fell mitverfüttern. Reichen da ein paar "anhaftende Haare" für eine Geruchswiedererkennung?
Nun wird unsere Hündin zwar nicht jagdlich geführt, ist aber den ganzen Tag in abgelegenen Gebieten im Wald mit Herrchen auf der Arbeit, und Versuchungen gäbe es da genug - das will ich natürlich nicht!
Kann mir da jemand etwas zu sagen?