Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber

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  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #1
Elkecita

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Kurz vor Weihnachten sahen wir vom Auto aus eine Frau mit zwei Hunden spazieren, und wie aus einem Mund gesprochen, sprudelte es aus mir und meinem Sohn heraus: "was macht diese Frau mit unserem Hund an der Leine?"

Tatsächlich gibts jetzt eine Art "Kopie" von Luna, zwar erst 6 Monate jung, aber vom Körperbau, Farbe, Bewegung, etc. fast mit Luna identisch. Ist vielleicht sogar möglich, dass sie um Ecken mit ihr verwandt ist, denn sie stammt aus dem selben Dorf wie Luna.

Wie auch immer, wir hatten Thona, so heisst die junge Dame, und ihren "Bruder" Tenoch (ein schwarzer Mischling, ausgesprochen Tenotsch) vorher noch nie gesehen, weil sie noch nicht voll geimpft waren. Jetzt treffen wir sie fast täglich beim Gassi.

Aaaaaber: seit dem ersten Zusammentreffen verändert sich Luna beim blossen Anblick der beiden (beides 6-monate-alte Welpen) in ein aggressives, zähnefletschendes, knurrendes Ungeheuer, das ich kaum festhalten kann. Sie würde sich sofort auf die beiden stürzen, wäre ich nicht dabei. Ansonsten kommt sie mit allen anderen Hunden klar (fast, aber nie hat sie so eine ungeheuer grosse Abneigung gezeigt), aber die beiden kann sie nicht ab. Auf den Tod nicht.

Wir haben schon alles versucht, die Hunde festgehalten und beruhigend auf sie eingesprochen, sie aneinander schnuppern lassen (macht Luna 3 Sekunden, bevor sie wieder losknurrt); Belén (das Frauchen) und ich haben abwechselnd die Hunde gestreichelt und sie den Duft schnuppern lassen, haben über Kreuz Leckerlis verteilt, gleichzeitig und in gleichen Mengen, damit keiner weniger als der andere kriegt, haben Luna getadelt, und belohnt, wenn sie mal nicht knurrte ................ hilft alles nix. Die Abneigung scheint grenzenlos. Wir verstehen das echt nicht, keine Ahnung, woran das liegen mag.

Beim Gassi hinten im Feld muss ich jetzt höllisch aufpassen, denn da laufen unsere Hunde frei, und letztens haben wir uns fast mit Belén und ihren Beiden gekreuzt. Zum Glück ist Luna inzwischen recht gut abrufbar und ich konnte sie schnell anleinen.

Meint Ihr, dass aus dieser Hundefeindschaft irgendwann auch eine Hundefreundschaft erwachsen kann? Herrchen und Frauchen sind nämlich sowas von nett, hab sie ja grad erst kennengelernt, aber wir waren uns sofort sympathisch. Was kann man tun, um Luna diesen "Hass" auszutreiben? Woran kann das liegen?

Danke für Eure Tipps
Elke
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #2
Kannst du jeden Menschen leiden?

Ich nehme an das nicht. So geht es Hunden eben auch. Wenn sie es nicht will kann man sie nicht zwingen und Leckerlies verteilen, die anderen Hunde vor ihren Augen streicheln oder beruhigend auf den Hund einquatschen (was die wahrscheinlich eh nur als Bestätigung sieht) macht es nur noch schlimmer.

Abneigung kann man nicht austreiben. Du kannst höchstens schauen ob du sie sympathischer machen kannst und sie sie ignoriert. Aber Hass dem ´Ungeheuer´ austreiben ist vielleicht nicht in dem Maße und nicht mit diesen Methoden möglich.
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #3
Grüß dich,

Ob daraus eine Freundschaft entstehen kann, ist schwierig zu beantworten. Genau wie bei uns Menschen gibt es auch Hunde, die sich *einfach nicht riechen können*.
Äußert sich dieses Verhalten allgemein bei jeder Begegnung? Seid ihr da draussen auf dem Feld auf *neutralem Boden* oder trefft ihr euch vielleicht irgendwie auf einem Boden, den einer der beiden als eigenes Revier ansieht?
Ist diese Aggression wirkliche Aggression oder vielleicht sogar Angst-Aggression? (Bevor mir was passiert, gehe ich nach vorne und greife selber an).

Ist eine Leine im Spiel? anche Hunde fühlen sich an der leine und beim Besitzer so sicher, das sie von sich aus zum Stänkern beginnen. Nach dem Motto: Frauchen/Herrchen ist eh für Rückendeckung da, lass' ich mal die Sau raus. Sobald man dise Hunde jedoch ableint und sie alleine dastehen..dann geht's auf einmal.

Muss jedoch auf der anderen Seite sagen, das es durchaus auch Hunde gibt, die von der Körpersprache her sehr wohl provozieren. Auch wenn unser menschliches Auge das kaum mitbekommt - dein Hund sieht das vielleicht und steigt drauf ein.
Ich habe in Wien schon einige Kleinhunde gesehen, die das wirklich sehr, sehr gut können...und rennen dann zurück zu ihrem Besitzer: "Oh mein Gott, oh mein Gott, schau mal der andere Hund ist so böse zu mir! - obwohl sie den selbst durch die Körpersprache provoziert haben.

Es kann sein, das es mit Training und Übung besser wird und man gegensteuern kann - muss es aber nicht.

Auch mögen viele erwachsene Hunde Welpen oder Junghunde nicht...ist halt alles Sympathi oder eben nicht.

LG Foss
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #4
Hm, aber wieso ausgerechnet beim Welpen? Normalerweise haben jungen Hund doch so eine Art "Welpenschutz", oder ist das mit 6 Monaten nicht mehr der Fall?

Bei der Boxerhünding Morgane hats doch auch geklappt. Anfangs waren Luna und Morgane wie zwei Kampfhähne, ein Blick der anderen und beide wurden zu "Hyänen" (grins, im übertragenen Sinne). Ihr Frauchen und ich haben uns dann ganz geduldig die Zeit genommen und die beiden einander genähert: hingekniet, die beiden sich ansehen lassen, beruhigend auf beide eingesprochen, sie gegenseitig gestreichelt und den Duft von der Hand riechen lassen .... eben das gleiche, was wir auch mit Thona und Tenoch ausprobieren. Und es hat geklappt. Nach dem zweiten Mal waren sie sich vertraut und nun sind beide die BESTEN FREUNDINNEN, Raufkumpaninnen und total aufeinander eingespielt.

Drum will ich auch in dem Fall die Flinte noch nicht ins Korn schmeissen.

Klar, auch ich mag nicht alle Menschen. Aber nicht von vornherein. Wenn ich einem Menschen begegne, dann ist derjenige für mich zunächst neutral; ich kenn ihn ja noch nicht und weiss nicht, ob ich ihn mag oder nicht. Erst Gespräche und Begegnungen danach bestimmen, ob ich ihn leiden kann oder nicht. Unbegründete Abneigungen anderen Menschen gegenüber kenn ich nicht. ABer klar, ich bin ein Mensch und Luna ist ein Hund.
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #5
Hm, aber wieso ausgerechnet beim Welpen? Normalerweise haben jungen Hund doch so eine Art "Welpenschutz", oder ist das mit 6 Monaten nicht mehr der Fall?

Welpenschutz gibt es höchstens im eigenn Rudel. Fremden Welpen gegenüber nicht. Welpen sind tabsig, haben keine klare Körpersprache, keine kontrllierte Bewegung. Das verunsichert eben viele andere Hunde. Die können damit gar nichts anfangen. Das Hunde sich immer mit jedm anderen Hund verstehen müssen ist schlichtweg falsch.
In vielen HuSchu wird sehr penetrant darauf hingewiesen, das jeder Hund den anderen mögen MUSS - das spielt es aber schlichtweg nicht und finde ich persönlich auch sehr schwierig.
Wenn man Wega's Vater Ares zu einem anderen Rüden dazu *stopfen* würde gäbe es blutiges Hackfleisch.

Es gibt auch Hündinnen, die im gleichen Haushalt lebn und sich nach einem Streit absolut nicht mehr riechen können. Da haben Besitzer dann die schwierigkeit, das sie die Hunde nicht mehr zusammen in einen Raum bringen können, da es nur noch efetze und Totschlag gibt.

Wenn ein Hund anderen Artgenossen oder einem speziellen - nichts abgewinnen kann, sollte man das respektieren.
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #6
Hm, aber wieso ausgerechnet beim Welpen? Normalerweise haben jungen Hund doch so eine Art "Welpenschutz", oder ist das mit 6 Monaten nicht mehr der Fall?
Das ist nie der Fall ;). Unsere Haushunde sind wenn sie entsprechend sozialisiert sind zwar oftmals geduldiger mit Welpen als mit adulten Hunden, das ist aber keinesfalls immer so. Um mal auf den Ursprung zu verweisen: Wölfe sind auch nur mit ihren eigenen Welpen gnädig, Welpen anderer Rudel werden teilweise getötet.
Ab davon sind 6 Monate in blödes Alter, da geht es auf die Geschlechtesreife zu und die Babys werden halbstark.

Ihr Frauchen und ich haben uns dann ganz geduldig die Zeit genommen und die beiden einander genähert: hingekniet, die beiden sich ansehen lassen, beruhigend auf beide eingesprochen, sie gegenseitig gestreichelt und den Duft von der Hand riechen lassen .... eben das gleiche, was wir auch mit Thona und Tenoch ausprobieren. Und es hat geklappt. Nach dem zweiten Mal waren sie sich vertraut und nun sind beide die BESTEN FREUNDINNEN, Raufkumpaninnen und total aufeinander eingespielt.
Ich wage mal zu behaupten, dass das nichts mit eurem Eingreifen zu tun hatte, sondern mit dem, was die Hunde unter sich geklärt haben, während ihr das gemacht habt. Du kannst einen Hund nicht zwingen, einen anderen zu mögen, du kannst nur hoffen, dass er ihn irgendwann akzeptiert. Bei manchen klappt das auch nach einem schlechten Start noch, aber das Sprichwort »der erste Eindruck ist entscheidend« gibt es nicht umsonst. Manchmal klären sich Differenzen unter Hunden mit der Zeit, besonders wenn deine Hündin nur versucht, der anderen zu zeigen, wer der »Chef« ist, aber nicht immer und vor allem nicht immer friedlich, sollte die andere Hündin deine nicht als Chef akzeptieren.

Mit sechs Monaten kommt ein Hund so langsam in die Phase, in der er zwischen »ich muss Respekt zeigen« und »ich bin aber auch wer« schwebt, sozusagen weder Fisch noch Fleisch :lol:. Deine Hündin will aber denke ich mal Respekt von dem Jungspund einfordern, den dieser vielleicht nicht unbedingt bereit ist zu geben (um mal das leidige Wort Chef außen vor zu lassen). Und wenn ich das recht im Kopf habe ist deine Hündin gerade erst durch die erste Läufigkeit durch? Das ist eine explosive Mischung, da im Grund beide Hunde noch nicht ganz erwachsen im Kopf sind, aber eben auch keine Babys mehr.

Muss jedoch auf der anderen Seite sagen, das es durchaus auch Hunde gibt, die von der Körpersprache her sehr wohl provozieren.
Dem möchte ich mich anschließen. Manche Hunde schreien förmlich nach Prügel, wenn sie nur in die Nähe eines anderen kommen :silence:. Und da gerade da auch viel über den Geruch geht kann es sein, dass du das gar nicht mitbekommen kannst.
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #7
Danke Foss. Also: die erste Begegnung war auf der Strasse in der Nähe der Wohnung der anderen beiden Hunde. Ich hatte Luna zum Glück in dem Moment zwar ohne Leine, aber mit der Hand am Halsband. Die anderen beiden waren angeleint. Luna wollte sich sofort und ohne Vorankündigung auf die Welpen stürzen. Dann gingen wir die Runde, Belén linksrum, ich rechtsrum. Wollte das Schicksal, dass wir uns an einer anderen Stelle eine Viertelstunde später wieder trafen. Dieses Mal waren die Hunde nicht angeleint. Mir gefror das Blut in den Adern.

Alle Drei blieben im Abstand von ca 4 Metern stehen. Ich war etwas weiter weg. Dann drehte sich Luna rum, pinkelte ins Gras und ich nutzte die Gelegenheit, um sie zu mir zu rufen und sie anzuleinen. Also das war ja schonmal recht positiv, denn Luna ist nicht grundlos losgehetzt und hat nicht attackiert. Seitdem treffen wir uns meist angeleint, bzw. wenn ich Belen und die Beiden von weitem kommen sehe, ruf ich Luna ab und leine sie an. Ausser, wir treffen uns im Feld.

Nun könnte es natürlich sein, wenn sie sich im Feld hinten unangeleint treffen, in total neutralem Gebiet, dass sie sich vielleicht nähern und sich beschnuppern und sich vielleicht gegenseitig gar nichts tun.

Angst ist es bei Luna glaub ich eher nicht. Sie ist körperlich beiden haushoch überlegen und die einzige, die schüchtern den Schwanz einzieht und sich hinter Frauchen versteckt, ist Thona. Tenoch ist frecher - da könnte vielleicht sogar eine Art Provokation herauszulesen sein.

Woran ich noch dachte: Luna sieht sich grad nachts oft in den grossen SCheiben des SChwimmbads gespiegelt und manchmal hab ich das Gefühl, sie bellt ihr eigenes Spiegelbild an, so als wärs ein Eindringling. Nun, Thona sieht ihr sehr sehr ähnlich, ist halt nur ein gutes Stück kleiner noch.

Aber das ist, glaube ich, zu weit hergeholt. Als ich diese Vermutung meinem Mann und meinem Sohn vortrug, haben beide einen unkontrollierten Lachkrampf bekommen und mir angeraten, die Pillen zu wechseln.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ach ja, wollte noch dazusagen: Thona ist grade eben frisch sterilisiert worden. Also noch vor der ersten Läufigkeit. Glaub aber kaum, dass das was damit zu tun hat.
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #8
Ich schließe mich mal den bisherigen Ausführungen an;)

Angst ist es bei Luna glaub ich eher nicht. Sie ist körperlich beiden haushoch überlegen und die einzige, die schüchtern den Schwanz einzieht und sich hinter Frauchen versteckt, ist Thona. Tenoch ist frecher - da könnte vielleicht sogar eine Art Provokation herauszulesen sein.

Körperliche Überlegenheit ist für Hunde recht irrelevant.
Hab auch schon Doggen gesehen, die bei Kleinhunden beschwichtigen;)

Was machen denn die anderen beiden?

Was auch nicht unwichtig ist: Leinen verfälschen die Körpersprache maßlos.
Durch den Zug nach hinten und das frontale Zugehen aufeinander wirken entgegenkommende Hunde immer provokativ.
Daher sollte man Begegnungen an der Leine grundsätzlich vermeiden.

Mit euren Versuchen Frieden zu stiften werdet ihr es mit ziemlicher Sicherheit nochmal verschlimmert haben;)

Und zum Spiegelbildbellen: Dein Mäuschen ist scheinbar schlicht und ergreifend territorial, unsicher und gelangweilt.
Das schließe ich jetzt nicht nur daraus, sondern daraus, dass sie ja scheinbar alles anbellt was sich bewegt.
Wäre sie sich sicher mit dem was sie tut würde sie nicht bei jedem Windhauch anfangen zu bellen und auch ihr eigenes Spiegelbild vermutlich erstmal inspizieren.
Das hat dann übrigens nichts damit zu tun, dass der andere Hund ihr ähnlich sieht- sie erkennt einfach ihr eigenes Spiegelbild nicht und verbellt eben den Eindringling.
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #9
Will heissen, vielleicht lassen wir sie sich einfach besser mal im freien Feld gegenseitig ohne Leine nähern. Ehrlich gesagt, hab ich Angst, dass Luna dann mit den beiden zu grob umgehen könnte. Wie krieg ich die dann wieder auseinander? Nicht, dass sie den Welpen einen Schaden antut.

Beim letzten Treffen am Sonntag haben wir die Hunde sich gegenseitig das Hinterteil abschnüffeln lassen. Seltsamerweise waren da alle Drei relativ ruhig, sogar Luna knurrte noch nicht mal, solange sie nur den Schwanz des anderen sah/roch. Na, ich gebs noch nicht nicht auf. Das mit dem Spiegelbild, meinte ich eben, ob Luna nicht meint, sie sieht den nächtlichen Eindringling, wenn sie Thona begegnet. So meinte ich das.

Auf dem Feld draussen hatten wir im Dezember auch eine unangenehme Begegnung. Da ist ein Grundstück mit Schafen und 3 grossen Hunden, einer davon ein Mastin. Wir laufen da immer vorbei, wenn wir die Runde machen, und an dem Tag waren die Besitzer da und das Tor stand auf. Der Mastin-Rüde stürzte wie ein Besessener raus und direkt auf Luna drauf. Ich lief so schnell ich konnte und schaffte es, mich zwischen die beiden zu stellen (in einem Moment, als Luna sich mal freigekämpft hatte). Luna lief mit eingezogenem Schwanz weiter, der Rüde blieb knurrend stehen. Ich blieb dann solange stehen und hielt den Rüden in Schach, bis Luna und die anderen Hunde weiter weg waren. Luna kam schwanzwedelnd und erleichtert dann zu mir gesprungen. Zum Glück hatte sie keinen Schaden genommen.

Das Dumme ist, genau dieser Rüde büchst in letzter Zeit dauernd aus, selbst wenn seine Besitzer nicht da sind. Muss wohl irgendwo ein Loch in den Zaun gebastelt haben. Jetzt werden wir wohl oder übel einen anderen Rundweg suchen, denn das ganze ist uns dann doch zu gefährlich. Menschen greift er nicht an, aber wir haben da 3 Weibchen und einen zierlichen Rüden, die wir vor eventuellen Attacken schützen müssen.
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #10
Geschirr drauf und Schleppleine dran;)
So hast du sie im Ernstfall noch unter Kontrolle.

Und das sind definitiv keine Welpen mehr. Das sind halbwüchsige Jungspunde, die verflucht viel Unfug im Kopf haben;)
Selbst wenn sie sich irgendwann verstehen sollten wird Luna sie höchstwahrscheinlich zwischendurch auch nochmal maßregeln- ist ja ihr Job als adulter Hund;)
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #11
Kurze Zwischenfrage: warum eigentlich immer Geschirr für Schleppleine? Ich habe bisher immer gehört, ein Hund im Geschirr ist niemals so gut zu kontrollieren wie mit Halsband. Und dass man bei einem so grossen und starken Hund wie Luna mit dem Geschirr keine Kontrolle über den Hund haben kann.
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #12
Na ja, stell dir mal vor, der Hund hängt an einer 10m Leine, nimmt von 10m hinter dir Anlauf und rennt dann 10m vor dir mit vollem Schwung in die Leine ... sollte nicht vorkommen, aber auch Paco habe ich am Anfang unseres Trainings mehrfach ziemlich unsanft bremsen müssen. Am Halsband könnte sie sich da böse verletzen.

Und wegen der Kontrolle - die ist an der Schleppleine ja ohnehin anders als mit der normalen Leine.
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #13
So erklärt, seh ich das auch ein, Danke Fluty.
Herrje, schade, dass ich während der Woche praktisch nie jemandem begegne, wenn ich abends Gassi geh. Dann ist es immer schon dunkel, gestern hats auch noch geregnet, wer geht da schon auf die Strasse (ausser mir !!!!!). Bin mal gespannt aufs Wochenende, da gibts wieder viele viele interessante Begegnungen mit Hunden und ihren Besitzern aus der Nachbarschaft. Nur aufs Feld, tja, da werd ich, wenns so weiterregnet wie heute, nicht können, ausser wir versinken knietief im Matsch. :?
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #14
Überrachender Wandel: letzten Sonntag entwischte Luna mir, als ich das Auro in die Einfahrt parkte. Ihre Freundinnen, die Labradore, waren im Feld und sie wollte hinterher. Ich warf einen Blick hinterher und sehe mit Schrecken, dass auch Thona und Tenoch dabei waren. Da bin ich mit den Stöckelschuhen aber schnellstens durchs nasse Feld hinterhergehetzt, um ein Blutbad zu verhindern. Wie gross war mein Erstaunen, als ich bei der Truppe ankomme und Luna ausgelassen mit den beiden Welpen spielt, als seien sie schon seit ewig Freunde.

nun denn, so hat sich das Problem von selbst gelöst.

jaaaaaa und ich könnte jetzt von einem Nachbarn einen Mastinwelpen geschenkt bekommen. Er hat die Hündin bei ihrer ersten Läufigkeit nicht rechtzeitig vom Rüden getrennt und auch noch drauf gehofft, dass die Unerfahrenheit beider Hunde nicht gleich zu einem Befruchtungserfolg führt. Ergebnis:die Kleene (ist riesig, ein wunderschönes Tier, aber grade eben erst 1 Jahr alt) ist nun hochschwanger und kommt die nächsten Tage wohl nieder. Beide, Vater wie Mutter, sind reinrassige erstklassige Mastines. Mich juckt es ja echt, mir einen der Welpen zu sichern, aber wenn ich schon so wenig Zeit für einen Hund habe, was mache ich dann erst mit 2 Hunden. Abgesehen davon, dass ich dann von meinem Mann wahrscheinlich endgültig samt Hunden und Katze vor die Tür gesetzt werde.

ich stell demnächst mal Bilder der beiden werdenden Eltern, echte Prachtexemplare, rein.
 
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  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #15
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Du solltest es unterlassen noch weitere Tiere aufzunehmen, wenn für die vorhandenen nicht genug Zeit ist und da genug baustellen sind...
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #16
Genau das schrieb ich ja auch, Smoothie.Meine Vernunft sagt mir schon, dass ich das sein lassen soll. Andererseits wären 2 Hunde ein kleinen Rudel und würden sich tagsüber Gesellschaft leisten. So wäre Luna nicht allein während wir arbeiten.

aber ja, es ist eher unvernünftig, 2 so grosse Tiere. Zu halten
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #17
Off-Topic
Abgesehen davon, dass reinrassigkeit nun mal nicht ausreicht ;) Wenn die Mutter selbst noch so unreif ist wird sie wohl nur schwerlich in der Lage sein, die Welpen mit der nötigen Ruhe und Ausgeglichenheit zu erziehen. Es ist nicht zu unterschätzen, was Welpen in den 8 Wochen von ihrer Mutter abschauen :)
Abgesehen davon, dass du mit Luna ja auch schon beide Hände voll hast :D

(Nur, um mal noch ein paar andere Vernunftargumente als die ZEit einzubringen :D
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #18
Seh ich alles ein und weiss auch genau, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Muss schmunzeln, der Besitzer hat der werdenden Mama ein rosa Hundehaus mit Schornstein gebastelt, das muss ich mir diese Tage unbedingt mal anschauen.

die Mutter selbst ist aus den Bergen von León, wo Ihr Rudel halbwild im Wald lebt. Genau weiss keiner, wann sie auf die Welt gekommen ist, weil Ihre Mutter in Freire Natur niedergekommen war. Arena Ist wie ein Wolf, aber inzwischen súperlieb und verschmust. Unmöglich, sie ins Haus zu bringen, weder sie noch der Rüde waren je in vier Wänden.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hab jetzt aber 2 Themen gemixt. Wollte eigentlich ursprünglich meiner Freude Ausdruck bringen, dass Luna nun doch mit den beiden Neuen Freundschaft geschlossener hat.
Wie kommt es, dass sie die beiden so dermassen anfeindete, solange sie an der Leíne waren und dann so unverfangen mit Ihnen spielt, wenn sie sich Frei Auf dem Feld treffen?
 
  • Unverständliche Aggressivität zwei Neuankömmligen gegenüber Beitrag #19
An der Leine ist die Kommunikation stark eingeschränkt, wichtige Demutsgesten sind kaum bzw. nur sehr schwer möglich, wie zum Beispiel ein ausweichen. Dann knallt es eben. Ist oft so.
 
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