- Sinn und Unsinn von Farbmäusehaltung für Kinder? Beitrag #1
S
Superhobel
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Hallo,
ich habe seit ca 2 Jahren Farbmäuse, weil ich diese Tiere niedlich finde und mich gerne um sie kümmere. Auch meine Kinder haben
ihren Spass, auch wenn es Tiere sind die nicht unbebingt zum Knuddeln da sind. Ich bin erwachsen, als Kind und Jugendlicher auf
einem Bauerhof aufgewachsen, habe Tiere mit viel Einsatz grossgezogen aber auch eigenhändig getötet, weil sie gegessen wurden.
Mäuse und Ratten waren eine "Plage", die Aufgabe der Katzen war.
In den 3 Jahren sind ca 15 Mäuse in die Sippe hinein gekommen und ca. 7 haben das Zeitliche gesegnet. Damit hatte ich anfangs
nicht gerechnet. Manche starben bereits nach 3-4 Monaten, andere nach 12, die meisten aber nach spätestens 1 1/2 Jahren.
Nur eine Maus ist jetzt 2 Jahre alt. Manche wurden einfach alt, immer langsamer, zausiger, bis sie umfielen und tot waren. Aber
viel schlimmer: Tumore: Binnen 4-5 Tagen bildeten sich bei 4 Tieren Tumore, die rasent schnell wuchsen.[edit seven: bitte auf solche Schilderungen verzichten, zumal das auch verboten ist] , weil ich
das nicht mit ansehen konnte, bei den anderen einen befreundeten TA aus meinem Sportverein gebeten sie einzuschläfern. Eine OP
würden die Mäuse nicht überleben, zudem die ganze Maus bereits "infiziert" ist und nicht nur eine Stelle. Meine Kinder haben sie dann
m Garten in Pappkartons beerdigt, um auch mit dem Thema Tod mal in Kontakt zu kommen. Leider ist das schon fast ein ganzer Friedhof
geworden.
Das Sterben der Mäuse ist gewissermaßen "interessant": Scheinbar wissen sie es kurz vorher, sie entfernen sich weit von den anderen und gehen
ein. Oder die anderen schütten sie mit Streu zu. da scheint noch eine Art Urinstinkt zu wirken, dass ein totes Tier die Gruppe gefährdet.
Ich bin eigentlich kurz davor das Thema Mäuse sein zu lassen, wegen der Kurzlebigkeit dieser Wesen, trotz optimaler Haltung (Plexiglas
umzäunter 3m lange Tisch mit einer grossen Mäuse-Burg, Gestrüppt, Holz, wie in der Natur eben genug Sportmöglichkeiten, kein Zug, Sonne
sw.). Haben meine Kinder einzelne Mäuse mal etwas zahm bekommen sterben sie auch bald schon wieder und Kinder "verlieben" sich schnell in Haustiere.
Woran liegt es, dass soviele Mäuse an Tumoren sterben? Dass sie nicht alt werden liegt an der Herzfrequenz, das ist mir klar, diese bestimmt
die Lebenzeit eines Tieres und auch Menschen etwa. Aber Krebs entsteht durch Gen-Defekte. Sind diese Tiere so überzüchtet, ver-inzuchtet?
In der Natur wird jede Maus, die schwach oder krank ist durch Fressfeinde "beseitigt", die Natur lässt nur die Gesündesten und Stärksten überleben, das Überleben der Sippe ist immer wichtiger als das eines einzelnen aber was ist mit den domenstizierten Mäusen? Oder war das imme schon so und sie haben ihr
Überleben und die hohe Mortalitätsrate durch die extrem hohe Geburtenrate gesichert? Masse statt Klasse? Mäuse wird es auch in 1000 Jahren noch
geben, wenn der Mensch vielleicht weg ist. Allein schon wegen der "Geburtenexplosion".
Vielleicht weiss da jemand etwas zu? Wie geht ihr damit um, dass Mäuse so kurzlebig sind? Immer wieder "Durchgangsverkehr" herrscht?
Mfg
Chris
ich habe seit ca 2 Jahren Farbmäuse, weil ich diese Tiere niedlich finde und mich gerne um sie kümmere. Auch meine Kinder haben
ihren Spass, auch wenn es Tiere sind die nicht unbebingt zum Knuddeln da sind. Ich bin erwachsen, als Kind und Jugendlicher auf
einem Bauerhof aufgewachsen, habe Tiere mit viel Einsatz grossgezogen aber auch eigenhändig getötet, weil sie gegessen wurden.
Mäuse und Ratten waren eine "Plage", die Aufgabe der Katzen war.
In den 3 Jahren sind ca 15 Mäuse in die Sippe hinein gekommen und ca. 7 haben das Zeitliche gesegnet. Damit hatte ich anfangs
nicht gerechnet. Manche starben bereits nach 3-4 Monaten, andere nach 12, die meisten aber nach spätestens 1 1/2 Jahren.
Nur eine Maus ist jetzt 2 Jahre alt. Manche wurden einfach alt, immer langsamer, zausiger, bis sie umfielen und tot waren. Aber
viel schlimmer: Tumore: Binnen 4-5 Tagen bildeten sich bei 4 Tieren Tumore, die rasent schnell wuchsen.[edit seven: bitte auf solche Schilderungen verzichten, zumal das auch verboten ist] , weil ich
das nicht mit ansehen konnte, bei den anderen einen befreundeten TA aus meinem Sportverein gebeten sie einzuschläfern. Eine OP
würden die Mäuse nicht überleben, zudem die ganze Maus bereits "infiziert" ist und nicht nur eine Stelle. Meine Kinder haben sie dann
m Garten in Pappkartons beerdigt, um auch mit dem Thema Tod mal in Kontakt zu kommen. Leider ist das schon fast ein ganzer Friedhof
geworden.
Das Sterben der Mäuse ist gewissermaßen "interessant": Scheinbar wissen sie es kurz vorher, sie entfernen sich weit von den anderen und gehen
ein. Oder die anderen schütten sie mit Streu zu. da scheint noch eine Art Urinstinkt zu wirken, dass ein totes Tier die Gruppe gefährdet.
Ich bin eigentlich kurz davor das Thema Mäuse sein zu lassen, wegen der Kurzlebigkeit dieser Wesen, trotz optimaler Haltung (Plexiglas
umzäunter 3m lange Tisch mit einer grossen Mäuse-Burg, Gestrüppt, Holz, wie in der Natur eben genug Sportmöglichkeiten, kein Zug, Sonne
sw.). Haben meine Kinder einzelne Mäuse mal etwas zahm bekommen sterben sie auch bald schon wieder und Kinder "verlieben" sich schnell in Haustiere.
Woran liegt es, dass soviele Mäuse an Tumoren sterben? Dass sie nicht alt werden liegt an der Herzfrequenz, das ist mir klar, diese bestimmt
die Lebenzeit eines Tieres und auch Menschen etwa. Aber Krebs entsteht durch Gen-Defekte. Sind diese Tiere so überzüchtet, ver-inzuchtet?
In der Natur wird jede Maus, die schwach oder krank ist durch Fressfeinde "beseitigt", die Natur lässt nur die Gesündesten und Stärksten überleben, das Überleben der Sippe ist immer wichtiger als das eines einzelnen aber was ist mit den domenstizierten Mäusen? Oder war das imme schon so und sie haben ihr
Überleben und die hohe Mortalitätsrate durch die extrem hohe Geburtenrate gesichert? Masse statt Klasse? Mäuse wird es auch in 1000 Jahren noch
geben, wenn der Mensch vielleicht weg ist. Allein schon wegen der "Geburtenexplosion".
Vielleicht weiss da jemand etwas zu? Wie geht ihr damit um, dass Mäuse so kurzlebig sind? Immer wieder "Durchgangsverkehr" herrscht?
Mfg
Chris