Unser neuer Hund mag kein Hundefutter

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Monty22

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Hallo zusammen,
wir haben seit 3 Wochen einen kleinen Streuner aufgenommen. Dieser rührt jedoch sein Futter nur ganz selten an.
Kurz nachdem wir ihn aufgenommen haben waren wir mit ihm beim Tierarzt und der meinte dass er eine Zahnfleischentzündung hat und ziemlich starken Zahnsteinbefall. Haben diesen Zahnstein mittlerweile entfernen lassen und auch seine Zahnfleichentzündung ist weg, doch trotzdem frisst er noch sehr schlecht.
Wenn ich ihm Leberwurstbrote mache dann putzt er die alle weg, nur sein Hundefutter, egal ob Nass- oder Trockenfutter, rührt er nur selten an. Ab und an hat er es gefressen in dem ich ihm schinkenwürfel drüber gestreußelt habe, aber auch das funktioniert nicht mehr.
Was kann ich tun bzw ihm sonst noch so füttern? Habe schon verschiedene Sorten an Futter ausprobiert doch nun langsam weiß ich nicht mehr weiter. Habe ihm auch schon Fleisch gekocht und ihm dieses gereicht. Er ist wirklich sehr dürre :(
Der Hund ist ein Rüde und wurde vom Arzt auf ca. 5 Jahre geschätzt. Er ist ein Mischling und ist daher etwas Größer als ein Dackel.
Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt sich besser mit Findlinge aus. Es ist unser erster Hund und daher haben wir noch nicht so die Erfahrung.
Hoffe auf viele Tipps!
Liebe Grüße Monty22
 
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  • Unser neuer Hund mag kein Hundefutter Beitrag #2
Ich würde sagen, es gibt 2 Möglichkeiten.

1. Er hat tatsächlich Zahnschmerzen und kann keine harten Brocken kauen. In diesem Fall würde ich ausschließlich Nassfutter geben. Manche Hunde nehmen das Futter besser an, wenn man etwas Hüttenkäse oder Quark dazugibt. Tipps zur Auswahl eines guten Futters findest du in der Ernährungs-Kategorie ganz oben.

2. Er ist ein schlaues Tier und wartet einfach ab, ob nicht doch was Besseres kommt. Wenn ein Hund die Wahl hat zwischen Leberwurstbrot oder Hundefutter, würde sich wohl fast jeder für das Leberwurstbrot entscheiden. Er hat also evtl. gelernt, das wenn er lange genug wartet, das Futter aufgepeppt wird oder es etwas Superleckeres gibt. Das geht teilweise ziemlich schnell, vor Allem, wenn ihr ihm am Anfang zum Aufpäppeln eher etwas "Exklusives" angeboten habt.
In diesem Fall würde ich mich für ein Futter entscheiden, das er dann nur noch bekommt (auch hier siehe die Listen im oberen Bereich des Ernährungs-Bereiches). Auch Knabbersachen würde ich erstmal nicht mehr anbieten, hier gibt es ja auch Taue und andere "fleischlose" Alternativen. Das Futter anbieten im Napf für ca. eine Stunde, dann wegstellen und später am Tag nochmal versuchen (später kann man die Zeit dann verkürzen oder ihn für das Futter arbeiten lassen, also Futterdummy oder Suchspiele etc.). In der Regel fällt ein Hund nicht gleich um, wenn er mal ein paar Tage nichts frisst. Wenn er wirklich Hunger hat, wird er es auch annehmen.

Ich würde eher Letzteres vermuten, da euer Tierarzt bestätigt hat, das die Entzündung weg ist. Wenn er andere Sachen gut kaut (Knabberstangen oder so) kann es nicht an Schmerzen liegen.

Wasser sollte generell immer in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Wenn das euer erster Hund ist, lege ich euch auch die anderen Info-Threads an´s Herz, die jeweils in den oberen Bereichen der Unterforen zu finden sind. Grade bei einem Streuner sind Themen wie Bindungsaufbau etc. wichtig, ihr wollt den Hund ja offensichtlich noch länger behalten.

Ansonsten natürlich gerne Fragen, Fragen, Fragen. Wir helfen gerne!
 
  • Unser neuer Hund mag kein Hundefutter Beitrag #3
Hallo,
willkommen im Forum.

FinnFinn hat das Problem schon sehr schön besprochen. Und ich gebe ihr in allen Punkten Recht.

Trotzdem, ich persönlich würde, solange der Hund noch so dürr (von dir so beschrieben) ist - erstmal schauen was er wirklich frißt - egal ob man ihn damit verwöhnt oder nicht.-
Ich nehme an, dein Hund hat als Strassenhund irgendwelche Erfahrungen gemacht, die ihm entweder das Fressen aus einem Napf oder bestimmtes Futter an sich verleidet haben - oder er es einfach nicht gelernt hat. Deshalb Handfütterung ist auch gut, besonders wenn der Hund neu in der Familie ist.

Du könntest umstellen auf Barf....also selbst zusammen gestelltes (Roh) Futter (siehe Thema hier im Forum)...und auch da schauen was genau er am liebsten mag.Auch sagtest du er mag Leberwurst - gut die riecht zum Glück sehr intensiv. Da könntest du mit arbeiten. Bei den Discounter gibt es Leberwurstringe für 99 Cent, die kann man super Stück für Stück in Wasser "auflösen" - und über das Futter geben - wenn es denn bei gebraften Futter noch notwendig ist.

Ich barfe ja normalerweise , aber mein Mädel liebt es zum Beispiel, wenn ich vor ihrer Nase ihr Futter zubereite oder auch mal ein paar Trockenfutter Brocken mit Leberwurst bestreiche und diese dann als Leckerlies verabreiche.... ich habe das Gefühl sie genießt es regelrecht wenn ich etwas "koche".
Ich mache dabei auch "hmmmm" Geräusche und spreche mit ihr wie lecker das wird und nenne ihren Namen mit in Verbindung mit wohligen "gut-Fühl" Gräuschen/Ausdrücken - vielleicht versuchst du das auch mal - nur um deinen Hund neugierig zu machen.....und ihm zu vermitteln, das Futter etwas positives ist.

In vielen Tierbedarf Läden kann man einzelne Produkte ausprobieren (der Hund darf mit rein) - auch das kannst du mal versuchen....

Ich hoffe du kannst den Kleinen aufpäppeln - und schicke dir einfach mal ein, zwei Kilos von mir rüber:mrgreen:

LG Suno
 
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  • Unser neuer Hund mag kein Hundefutter Beitrag #4
Zu dem gesagten noch folgendes:

Hat euer Hund denn zusätzlich noch irgendwie Darm- und/oder Magenprobleme? Takoda hatte Anfangs auch wenig Appetit und hat nur Dosenfutter oder Gekochtes wirklich gefressen. Das lag aber daran, dass er Giadien und Würmer hatte und einfach total geschafft war, keinen Appetit hatte. Nachdem das behandelt war, hat er auch Trockenfutter wieder gefressen, mittlerweile ist es schneller weg als ich gucken kann ;)
 
  • Unser neuer Hund mag kein Hundefutter Beitrag #5
Ich kenne das. Leyla hatte als ich sie übernommen hatte auch extremen Zahnstein mit Zahnfleischentzündung weswegen sie anfangs kaum was gegessen hatte. Zudem war sie auch noch sehr heikel (was sie natürlich nach wie vor ist). Mit der Zeit hat sie aber gemerkt dass sie keine Schmerzen mehr beim Fressen hat und inzwischen frisst sie zumindest ihr Futter.

Ich würde mal bei EINER Marke/Sorte bleiben und das so lange anbieten bis es gefressen wird. Voraussetzung ist natürlich dass der Hund sonst komplett gesund ist.
 
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