- Spaziergehen macht kaum Spaß.... Beitrag #1
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Hallo,
eine sehr drastische Überschrift ich weiß, aber bevor wer Schreit; ich gehe 2-3 mal am Tag mit den Hunden um die 40- 80min raus, pro Runde. Manchmal ist es auch pie mal Daumen nur ne halbe Stunde wenn ich es morgens eilig habe, aber dann ist ja dennoch ne Mittagsrunde und ne Abendrunde da. Das vorab.
Ich liebe es mit Yuukan auf den Platz zu gehen. Da bin ich mit vollen elan dabei, aber sobald ich vom gesicherten Gelände, umzäunt und mit Trainer als ´Joker´ alleine raus gehe bin ich innerlich nur noch angespannt.
Ich würde auch gerne stundenlang durch die Gegend laufen, Bilder machen, meine Hunde Posen lassen usw. Aber ich bin die ganze Zeit dabei meine Hunde im absoluten Kontrollblick zu haben, wobei noch nicht mal unbedingt die Hunde sondern die Umgebung, ich checke alles wie ein Radar:
Sind da irgendwo andere Hunde? Wenn ja kennt Yuukan die, kenn ich die? Wenn Nein, wer sind die, wo gehe die jetzt hin, nehm ich Yuukan besser ran, ohje hoffentlich geht der nicht hin, hoffentlich kommt der Hund nicht zu uns. Ist hier irgendwo ne Katze? Hase? Ich MUSS alles vor dem Hund sehen sonst passiert was schlimmes.
Das sind so die Gedanken die mir durch den Kopf rasen während ich die Gegend kontrolliere. Wege gehen die ich gar nicht kenne ist fast unmöglich, ich bekomme Herzrasen und mein Kopf sagt mir dann das es doch besser wäre kein Risiko einzugehen.
Bin mit Hundebegegnungen ein gebranntes Kind. Hatte vorher ein Jack Russel Terrier den ich zwar immer frei laufen lassen konnte weil er super abrufbar war selbst aus der Jagd, aber sich aufgeführt hat gegen andere Hunde als wäre sie ein Rottweiler. Man musste also da schon ständig aufpassen das sie gesichert war wenn große Hunde kamen. Früher war das ganze noch schlimmer. Ich bin raus hab mich 10 Minuten auf eine Mauer gesetzt und bin dann wieder rein, wenn niemand zuhause war hab ich den Hund auch meistens nur rausgelassen und die Leinen im Flur so hingelegt das es aussah als wäre ich gegangen. Das mache ich bei Yuukan inzwischen gar nicht mehr.
Entspannt spazierengehen ist aber dennoch nicht, vielleicht bin ich mal kurzweilig entspannt wenn ich sehe das das Feld frei ist und ich niemanden sehe, aber es beginnt schon davor das ich alles lieber machen würde wie jetzt mit den Hunden rauszugehen, mache es natürlich dennoch, wenn dann keine anderen Hunde da sind ok dann gehts auch was dann machst mir auch manchmal was Spaß. Dennoch laufe ich keine Unbekannten Wege weil ich immer denke; fordere mal dein Glück nicht raus.
Jessy wurde 2mal von einen Mann getreten als sie sich mit einen Hund kloppte, da war ich 10 und 11 Jahre alt ungefähr, sie wurde einmal von einen Hund umgeworfen der ihren ganzen Kopf in den Mund nahm und ihr ein Loch in den Kiefer biss da war ich 15 Jahre, sie wurde einmal von einen Hund ins Ohr gebissen und von einen Hund platt gewalzt weil der sich mit vollen Gewicht auf sie drauf geworfen hat.
Dann gab es bei uns auf den Feld neben den Mann der alle anderen Hunde von seinen wegtrat noch 2 riesen Schnauzer Mixe die die besitzerin am unteren Ende vom Feld losmachte, die Hunde rannten dann 200 - 300 Meter vor das Feld hoch und stürzten sich auf alles was bei drei nicht weg war. Kaninchen die sie in der Luft zerfledderten, andere Hunde. Menschen zum Glück nicht. Die Besitzer händelten sie mit Elektroschocker, selbe Spiel mit 2 unverträglichen Dalmatinern die auch ungebremst einige Meter vorrennen durften. Mit denen hatte ich zwar kein Kontakt bzw. konnte immer knapp konfrontationen ausweichen war aber immer schon schlimm der Gedanke denen zu begegnen.
Eigentlich war Yuukan in der hinsicht super; Pöpelnden Hunden ging er aus den Weg, wenn wer Streit suchte rannte er weg. Nur hat er nun schon ein paar mal ´aussetzer´ gehabt die mir wieder Sicherheit nahmen.
Yuukan hat irgendwann angefangen sich mehr für das Spiel mit seinen Besitzern zu interessieren wie für andere Hunde. Wann kann ich nicht so genau sagen.
Auf den Hundeplatz gab es im ersten Erziehungskurs 2012 einen Vorfall, wo sich ordentlich in die Leine gehangen hat als er einen anderen Hund sah, dieser fixierte und knurrte. Das war aber NUR bei diesen einen Hund. Auf den Platz interessiert er sich für keinen anderen Hund. Ok, ab und an schaut er mal den Bällen nach oder ist interessiert an dem Spiel was Besitzer + Hund zur Belohnung machen. Mehr nicht. Selbst wenn ich mit den Trainer rede und ihm kein Kommando gebe rennt er nicht freudig zu anderen Hunden. Ich weiß nicht ob man das Arbeitsmodus, guten Gehorsam oder Hundeplatz- Vorführeffekt nennt, auf jedenfall hat er bis auf besagten Vorfall niemals Streit mit einem Hund auf den Hundeplatz gesucht oder wurde provoziert. Im Gegenteil. Ein Hund der eine sehr dominante Art hatte, hat es geschafft ihn ohne großen Blickkontakt so zu verunsichern, dass er abhauen wollte vom Platz.
Als er mir einmal ausgebüxt ist und wirklich total gestresst war, hat er keinen einzigen Hund angegiftet. Er ist an allen Hunden wie mit Scheuklappen vorbei um rauszugehen.
Wenn wir draußen Hunde begegnen ist es (bestenfalls und 95% immer) so:
Yuukan spielt mit dem Ball und ignoriert die anderen Hunde. Egal ob sie bellen oder kläffen völlig. Sowohl im Freilauf wie auch bei mir an der 15m Schleppleine die ich nicht festhalte. Wenn uns ein anderer Hund entgegen kommt und ich weiß die kennen sich, nehme ich auch gar nicht erst die Schleppleine auf. Ich werfe den Ball und gut ist. Manchmal kommt ein Hunde die nehmen Yuukan, wenn er den Ball fallen lässt, diesen ihm ab und beanspruchen ihn mit knurren für sich. Seine Besi nimmt das nicht sehr ernst. Aber Yuukan macht nichts. Er steht nur da und wartet bis sein Ball wieder in seinen Besitz ist. Manchmal kommt auch eine nette Hündin, die super gerne mitrennt wenn man den Ball wirft. Manchmal fängt sie ihn vor Yuukan. Dann rennt er hin, rempelt sie an oder brummt mal und sie gibt ihm sofort den Ball, mehr nicht.
Andererseits hat man auch schon erlebt; man wirft nen Stock für Hund YY, Yuukan spuckt den Ball aus, rennt hin und verknurrt den anderen Hund vom Stock. Kam glaub ich 2mal in seiner Zeit bei uns vor. Er ist 4 Jahre und seit seinem 8 Lebenswoche hier bei uns).
Im Freilauf gab es 2 Vorfälle mit Yuukan:
Einmal hat ein Boxermischling den Teddy angegriffen. Der Teddy ist ein 9 Jahre alter Collie, der den Yuukan seit seiner 8ten Lebenswoche kennt). Teddy ist herzkrank und hat Atrose in den Knochen. Als dieser Boxer ihn anrempelte fiel er sofort um. Aber selbst wenn, Teddy ist ein Lämmchen und weiß nicht das er Zähne hat. Der Boxer biss mehrfach in Teddy seinen Hals und Yuukan ging auf den Boxer los. Zur Anmerkung auch hier: Der Boxer und Yuukan sind befreundet und spielen super toll miteinander, auch das schon seit Yuukan ganz klein war. Yuukan trieb den Boxer von Teddy runter und ließ sofort wieder vom Boxer ab. Am nächsten Tag hat er mit den Boxer wieder völlig normal agiert.
Yuukan hat mit seinen Ball gespielt und dieser wurde geworfen. Plötzlich kam um die Ecke ein laut knurrender, bellender Jack Russel angefetzt. Yuukan ist hin gerast und hat nach dem Russel geschnappt, auch zweimal noch in die Luft, als der Russel Besitzer seinen am Halsband hochgerissen hat. Allerdings lag zwischen dem Russel und Yuukan der Ball…
So, ich kann jetzt nur aufzählen wie er sich in Situationen verhielt die mich eben diesen Beitrag verfassen lassen (keine chronologische Reihenfolge ;-) ):
1. (Heller Tag) Yuukan ist an der langen Schleppleine. Wir sehen einen Mann mit einem Rüden kommen. Dieser ist in etwa derselben Größe. Der Hund ist an der Leine. Wir werfen den Ball um Yuukan abzulenken. Normalerweise ist er so auf seinen Ball fixiert das er andere Hunde ja völlig ignoriert. Yuukan bringt den Ball in dem Moment zurück, wo Mann und Hund gerade an uns vorbei wollen. Ich will Yuukan also beiseite nehmen, nehme die Schleppleine in die Hand und in dem Moment prescht Yuukan schon los, in die Seite des anderen Hundes rein. Laut knurrend und keifend. Der andere Hund natürlich dann auch. Ich ziehe den Yuukan an der Leine zu mir und halte ihn da. Der Mann läuft mit einen ´Macht nichts´ auf unsere Entschuldigung weiter. Meine Mum dachte ich würde den Hund halten und ich dachte sie packt ihn, war also auch unser Fehler. Ich meine aber gesehen zu haben, dass die beiden sich fixiert haben. Wir haben also definitiv unsere Mitschuld weil wir nicht schnell genug reagiert haben. Gebe ich gerne zu. – Dem Hund sind wir nie mehr begegnet bisher.
2. (Heller Tag) Wir sind haben unseren Spaziergang beendet. Yuukan hat seinen Ball im Mund und ich rolle die Schleppleine (die an Yuukans Geschirr noch festgemacht ist) schon mal ein. Um die Ecke kommt eine Bekannte mit ihren Labrador. Yuukan und dieses Hundemädchen kennen sich. Sie sind sich sowohl mit als auch ohne Schleppleine schon mehrfach begegnet, ohne jegliche Probleme. Wir durften den Hund streicheln, der Teddy an dieser schnüffeln usw. Yuukan hat seinen Ball irgendwo ein paar Schritte weiter schon fallen gelassen gehabt und beide gehen zum Schnüffeln hin. Ich hatte es ihnen erlaubt da es ja ansonsten keine Probleme gab. Teddy schnüffelt am Kopf und Yuukan eben hinten. Plötzlich knurrt Yuukan und wirft sich in die Leine, der Labbi beginnt die Zähne zu fletschten. Da hab ich Yuukan schon weggezogen. – Sind wir auch bisher nicht mehr begegnet, zumindest wenn ich dabei war nicht.
3. Zwei ganz süße, schüchterne Wischler. War auch morgens, da ist der Bekannte meiner Mum mit Teddy und Yuukan losmarschiert. Wir müssen nur ums Haus rum und stehen im Feld praktisch und auf den kleinen Stück zieht Yuukan immer. Ansonsten hat er tadelloses Fuß drinnen deswegen dulde ich es. Die Wischler kommen ihnen entgegen. Stehen also praktisch zwischen Yuukan und Feld. Hier war Yuukan an der kurzen Leine. Yuukan hat sich laut dem Bekannten meiner Mum aufgeführt wie ein Irrer, in die Leine geworfen, gebellt und geknurrt eben. Dabei ignoriert er die Wischler sonst. Wir sind denen auch schon öfters mit Schleppleine begegnet und so und die Wischler durften sich von mir Streicheln lassen, alles ohne Probleme, Yuukan stand da und wartete bis er mir den Ball geben konnte. Wischler waren damals an der Leine wie dieses Mal auch.
4. (Im Dunkeln) uns unbekannter Hund in etwa Border Größe kommt uns entgegen. Ich nehme Yuukan ran und ins Sitz, an der Schleppleine. Der Hund läuft vorbei und Yuukan hängt giftend in der Leine, was der andere Hund natürlich gerne erwidert und schon keiften sie beide rum.
5. Gesterm Erlebnis im dunklen: Bin gerade rausgegangen mit dem Yuukan und Teddy, hatte beide an je eine Schleppleine. Hab den Yuukan den Ball geworfen und gesehen aus dem Augenwinkel dass jemand kommt. Ich hab das auch nur an den reflektieren der Augen bemerkt, den der Mann hatte keine Taschenlampe, keine Blinkies für die Hunde. Da ich ihn aber schon recht früh erkannt habe, hat auch Yuukan die Hunde gesehen, dass weiß ich weil er hingesehen hat und ich ihm sagte er solle bleiben. Da ich dachte das Yuukan nur dann so pampig an der Schlepp reagiert wenn ich ihn festhalte und somit Anspannung signalisiere habe ich ihn einfach gelassen. Ich hab den Ball geworfen damit er abgelenkt ist und Yuukan ist ihn auch holen gegangen. Ich hab den Mann gefragt wer er ist oder besser die Hunde, weil ich ihn immer noch nicht erkennen konnte im dunklen. Das ist so eine Standartfrage hier, normalerweise antworten die oder der dann mit dem Namen des Hundes, dann weiß ich meist wer es ist und wie ich reagieren muss. Z. B. gibt’s nen Hund namens funny. Auch im Dunkeln, gefragt und gesagt wer meine Hunde sind und dann war es gut, die haben sich kurz begrüßt fertig. Ja aber der Mann hat mich wohl nicht gehört. Ich hab gesehen dass er einen Beagle hatte und einen wild auf dem Arm keifenden Yorki.Yuukan kam wieder und ich sagte noch zu dem Mann, der nun nur noch wenige Schritte entfernt war; warten sie ich muss meine Hunde noch einsa-…. Weiter kam ich nicht, weil Yuukan sich keifend auf den anderen Hund gestürzt hat. Der Mann hatte seinen an der kurzen Flexi bei Fuß gehabt und diese festgehalten wohl, dabei kippte der Beagle durch Yuukans druck auch 1-2mal auf den Rücken. Ich hab mehrfach gerufen das Yuukan kommen sollte hat er leider im Eifer des Gefechts aber nicht, worauf ich die schlepp endlich zu greifen bekam, Yuukan zu mir gezogen habe, ein lautes Yuukan Nein, SITZ und Schwups saß Yuukan da, starrte mich an als könne er kein Wässerchen trüben und hat keinen Ansatz mehr gemacht den Hund ein paar Schritte weiter erneut anzufallen, trotz dass der Yorki noch gekeift hat wie blöde. Ich hab mich natürlich nach dem Zustand des Beagles erkundet; unversehrt. Ich hab beide Hunde in den Garten getan, da wir nur wenige Schritte von meinen entfernt waren. Kurz den Yuukan durchgeschaut auch nichts. Dann bin ich wieder raus. Der Typ kam vorbei und alle Hunde (außer der Beagle) wieder rumgekeift, nur das Yuukan und Teddy eben wieder im Garten waren und nicht rauskonnten. Bin dann noch mals zu den Herren mit Beagle hin und hab mich erneut entschuldigt und nachgefragt. Aber Yuukan hat den Hund nicht verletzt, alles Ok. Hab mich noch kurz von beiden Hunden beschnuppern lassen, klargestellt das meiner keine tollwütige Bestie ist und dann war es auch gut. Zum Glück. Will mir nicht vorstellen was passiert wäre wenn das kein Junger Typ sondern ein altes Omchen gewesen wäre. Die wäre mir glatt umgefallen weil so ein schwarzer großer Hund ihren Putzi angegriffen hat. oO Ahja, falls ihr jetzt denkt: Dafür hat Frauchen was auf die Nuss verdient; der Typ war echt niedlich und da sich Yuukan nicht gerade Charismatisch gezeigt hat, wird er da wohl nie wieder aufkreuzen. QQ
Laut dem Bekannten meiner Mum steigert sich das langsam und er wäre Leinenagressiv. Laut meiner Mum will er nur den Teddy beschützen oder mich und eigentlich wäre es ja ´normale´ Hundekommunikation. Für mich selber ist es eher so was in Richtung Unsicherheit ala ´Bevor du mir was tust sag ich dir mal gleich was Sache ist´ allerdings verstehe ich da die Vorfälle nicht mit Hunden die er kennt und normalerweise in gleicher Lage (angeleint, Ball im Maul, Teddy dabei) ignoriert oder sogar mag.
(Noch mal kurz; Yuukan ist 4 Jahre alt und das waren die einzigen 5 Vorfälle in seiner ganzen Zeit das wir ihn haben.)
Ich finde es in jedenfalle unberechenbar. Klar ist es vielleicht zu einen gewissen Grad normal (und um das klarzustellen, in manchen der aufgezählten Punkte wurde sich menschlich nicht richtig verhalten, ganz klar), mir gehts nur um dieses ´Heute mag ich dich - Morgen fresse ich dich und übermorgen habe ich dich wieder lieb´ Ding. Es gab bisher keinen Vorfall mit ganz kleinen Hunden in Yorki größe und co, aber ich bin realistisch und sage; das kann natürlich böse enden wenn mein 28kg gegen so ein zartes Ding brettert. Ich denke die Vorfälle zeigen eindeutig: Alle Unverletzt, hätte Yuukan es ernsthaft drauf angelegt wäre was passiert, aber ich finde es natürlich alles andere wie gut und wie gesagt; es verunsichert mich und nimmt mir die Spaziergeh freude.
Nun werdet ihr sicher sagen: DU bist schuld, du strahlst unsicherheit aus die der Hund spürt und er will dich verteidigen. Aber ich bemühe mich eben sehr das es nicht so rüberkommt. Im gegenteil, auf dem Hundeplatz kann sich Yuukan immer drauf verlassen das ich mich vor ihn stelle und keinen Hund an ihn ranlasse, das habe ich ihn auch schon mehrfach bewiesen.
Es gab NIE und zwar wirklich NIE einen Vorfall in dem Yuukan an der Schleppleine, im Freilauf oder an der normalen Leine von einen Hund bedrängt oder attackiert wurde wo ich ihm nicht helfen konnte, allgemein gab es nur ein einziges mal ein Vorfall in dem Yuukan ohne eigenschuld "attackiert" wurde.
Meine Mum ist mit Yuukan spazieren gegangen und da kam ein weißer, hüfthoher Hund auf sie zugelaufen, weiter weg das brüllende Frauchen mit 5 weiteren hüfthohen weißen Hunden. Die Frau ist praktisch Stadtbekannt den ihre Hunde sollen nicht ganz ohne sein, sie hat immer 5 oder 6 dabei, keiner hört auf sie, alle laufen an der kurzen Leine + Halti und keifen sehr agressiv los wenn sie andere Hunde sehen.
Damals war ein Hund also frei und rannte auf Yuukan zu und Yuukan (offline) lief auf diesen zu. Der weiße Hund drehte um und rannte zurück, Yuukan ein Stück hinterher, plötzlich drehte Yuukan um den nun rannten 2 weiße Hunde hinter ihm her. Yuukan war aber schneller und ihm ist kein Haar gekrümmt worden, die Hunde liefen dann nach erfolgloser kurzer Jagd zu Frauchen zurück. Mehr Vorfälle gab es nicht, alle anderen habe ich oben aufgeschrieben.
Wenn ich Hundebegegne bin ich bei denen die ich kenne eigentlich recht locker, ich lenke Yuukan ab oder aber ich gebe ein Sitz und anschließend ein Lauf Kommando wenn ich geschaut habe ob die entgegen kommenden Hunde frei oder angeleint sind oder wenn ich allgemein mit den Besitzern kurz kommuniziert habe, ich rede betont locker und freundlich, grüße die Besitzer und die Hunde. Kenne ich die Hunde nicht und eine begegnung ist unvermeidbar, z. B. der Hund kommt auf uns zugerannt versuche ich entweder den Hund zu blocken oder lasse Yuukan direkt von der Schlepp frei, dann ist bisher auch nie was passiert.
Meine Mum ist der Meinung es läge an der Schleppleine, aber da ich immer mit ihm so gehe und nie was passiert und da ich die Schleppleine nicht bei allen Vorfällen festgehalten habe denke ich widerrum nicht das es der Grund dafür ist und auch nicht das er mich Verteidiegn will. :eusa_think: Überlegung war noch ob er den Teddy verteidigen mag aber da lässt er es ja auch in 95% der Fälle zu das Teddy mit den Hunden schnuffelt usw. und spielt einfach weiter Ball. Für mich ist es unberechenbar und zugegeben das macht mir Angst. Ich werde bald in die Eifel umziehen, da kenne ich weder die Gegend noch die Hunde und mein größter Alptraum wäre ein agressiv, keifender angerannter Hofhund, die ja meist Schäferhunde sind wenn ich mit Yuukan drann vorbeilaufe und ihn wegen der Straße nicht ableinen kann.
Am liebsten würde ich 7mal die Woche auf den Hundeplatz mit den Hund gehen und fertig, da das natürlich nicht geht gehe ich eben weiterhin mit den Hunden. Meist mit den Bekannten meiner Mum, wenn jemand mitläuft bin ich auch schon etwas entspannter.
Habt ihr für mich einen Tip? Ich würde mich wirklich gerne einfach aufs Rad schwingen und meine neue Heimat im August samt Hund erkunden, aber ich hab einfach Angst zu weit vom sicheren Zuhause weg zu sein und dann passiert was.
Meine Tante ist immer mit ihren Hund joggen gegangen, einmal war sie 1 Stunde weit von zuhause weg und da kippte ihr Hund um und war Tod. Sie ist jahrelang jeden Tag mit den Hund gejoggt. Sie saß also da mit ihren toten Hund und konnte ihn wegen der größe nicht mal heimschleppen. Ich sehe immer Yuukan blutüberströmt nach einer Hundeattacke daliegen und ich könnte ihn nicht mal zu einem Tierarzt tragen. :022:
Deswegen bleibe ich auf bekannten Strecken, die zwar ausreichend Laufzeit bieten aber in der Nähe sind. Meine jetzige Route liegt praktisch immer in Sichtweite von meinen Zuhause, es ist herrlich da zu laufen quer feld ein, man kann da lange Runden drehen aber ich würde gerne... mehr sehen mit meinen Hund oder einfach mal stehen bleiben und Fotos machen ganz entspannt. Vielleicht mach ich doch was falsch und Yuukan würde nie so reagieren wenn ich die Hunde gar nicht vorher sehen würde. Aber man sagt doch: sehe, höre und rieche alles vor deinen Hund, soweit das geht und wenn er eben ne Katze sieht ist er, leider, weg und die Katzen rennen immer richtung Straße das ist für beide lebensgefährlich.
Uh das war viel Text. :uups:
Ich weiß gar nicht, ich glaube dafür gibt es keinen Rat aber naja irgendein hilfreichen Tip wie ich das lockerer sehen könnte? :eusa_think:
Zur Sicherheit habe ich immer einen Automatik Klappschirm dabei um ggf. Hunde abzuwehren das nützt mir aber herzlich wenig wenn mein Hund es ist der den Stunk provoziert hat oder zumindest mitmischt. :eusa_doh:
eine sehr drastische Überschrift ich weiß, aber bevor wer Schreit; ich gehe 2-3 mal am Tag mit den Hunden um die 40- 80min raus, pro Runde. Manchmal ist es auch pie mal Daumen nur ne halbe Stunde wenn ich es morgens eilig habe, aber dann ist ja dennoch ne Mittagsrunde und ne Abendrunde da. Das vorab.
Ich liebe es mit Yuukan auf den Platz zu gehen. Da bin ich mit vollen elan dabei, aber sobald ich vom gesicherten Gelände, umzäunt und mit Trainer als ´Joker´ alleine raus gehe bin ich innerlich nur noch angespannt.
Ich würde auch gerne stundenlang durch die Gegend laufen, Bilder machen, meine Hunde Posen lassen usw. Aber ich bin die ganze Zeit dabei meine Hunde im absoluten Kontrollblick zu haben, wobei noch nicht mal unbedingt die Hunde sondern die Umgebung, ich checke alles wie ein Radar:
Sind da irgendwo andere Hunde? Wenn ja kennt Yuukan die, kenn ich die? Wenn Nein, wer sind die, wo gehe die jetzt hin, nehm ich Yuukan besser ran, ohje hoffentlich geht der nicht hin, hoffentlich kommt der Hund nicht zu uns. Ist hier irgendwo ne Katze? Hase? Ich MUSS alles vor dem Hund sehen sonst passiert was schlimmes.
Das sind so die Gedanken die mir durch den Kopf rasen während ich die Gegend kontrolliere. Wege gehen die ich gar nicht kenne ist fast unmöglich, ich bekomme Herzrasen und mein Kopf sagt mir dann das es doch besser wäre kein Risiko einzugehen.
Bin mit Hundebegegnungen ein gebranntes Kind. Hatte vorher ein Jack Russel Terrier den ich zwar immer frei laufen lassen konnte weil er super abrufbar war selbst aus der Jagd, aber sich aufgeführt hat gegen andere Hunde als wäre sie ein Rottweiler. Man musste also da schon ständig aufpassen das sie gesichert war wenn große Hunde kamen. Früher war das ganze noch schlimmer. Ich bin raus hab mich 10 Minuten auf eine Mauer gesetzt und bin dann wieder rein, wenn niemand zuhause war hab ich den Hund auch meistens nur rausgelassen und die Leinen im Flur so hingelegt das es aussah als wäre ich gegangen. Das mache ich bei Yuukan inzwischen gar nicht mehr.
Entspannt spazierengehen ist aber dennoch nicht, vielleicht bin ich mal kurzweilig entspannt wenn ich sehe das das Feld frei ist und ich niemanden sehe, aber es beginnt schon davor das ich alles lieber machen würde wie jetzt mit den Hunden rauszugehen, mache es natürlich dennoch, wenn dann keine anderen Hunde da sind ok dann gehts auch was dann machst mir auch manchmal was Spaß. Dennoch laufe ich keine Unbekannten Wege weil ich immer denke; fordere mal dein Glück nicht raus.
Jessy wurde 2mal von einen Mann getreten als sie sich mit einen Hund kloppte, da war ich 10 und 11 Jahre alt ungefähr, sie wurde einmal von einen Hund umgeworfen der ihren ganzen Kopf in den Mund nahm und ihr ein Loch in den Kiefer biss da war ich 15 Jahre, sie wurde einmal von einen Hund ins Ohr gebissen und von einen Hund platt gewalzt weil der sich mit vollen Gewicht auf sie drauf geworfen hat.
Dann gab es bei uns auf den Feld neben den Mann der alle anderen Hunde von seinen wegtrat noch 2 riesen Schnauzer Mixe die die besitzerin am unteren Ende vom Feld losmachte, die Hunde rannten dann 200 - 300 Meter vor das Feld hoch und stürzten sich auf alles was bei drei nicht weg war. Kaninchen die sie in der Luft zerfledderten, andere Hunde. Menschen zum Glück nicht. Die Besitzer händelten sie mit Elektroschocker, selbe Spiel mit 2 unverträglichen Dalmatinern die auch ungebremst einige Meter vorrennen durften. Mit denen hatte ich zwar kein Kontakt bzw. konnte immer knapp konfrontationen ausweichen war aber immer schon schlimm der Gedanke denen zu begegnen.
Eigentlich war Yuukan in der hinsicht super; Pöpelnden Hunden ging er aus den Weg, wenn wer Streit suchte rannte er weg. Nur hat er nun schon ein paar mal ´aussetzer´ gehabt die mir wieder Sicherheit nahmen.
Yuukan hat irgendwann angefangen sich mehr für das Spiel mit seinen Besitzern zu interessieren wie für andere Hunde. Wann kann ich nicht so genau sagen.
Auf den Hundeplatz gab es im ersten Erziehungskurs 2012 einen Vorfall, wo sich ordentlich in die Leine gehangen hat als er einen anderen Hund sah, dieser fixierte und knurrte. Das war aber NUR bei diesen einen Hund. Auf den Platz interessiert er sich für keinen anderen Hund. Ok, ab und an schaut er mal den Bällen nach oder ist interessiert an dem Spiel was Besitzer + Hund zur Belohnung machen. Mehr nicht. Selbst wenn ich mit den Trainer rede und ihm kein Kommando gebe rennt er nicht freudig zu anderen Hunden. Ich weiß nicht ob man das Arbeitsmodus, guten Gehorsam oder Hundeplatz- Vorführeffekt nennt, auf jedenfall hat er bis auf besagten Vorfall niemals Streit mit einem Hund auf den Hundeplatz gesucht oder wurde provoziert. Im Gegenteil. Ein Hund der eine sehr dominante Art hatte, hat es geschafft ihn ohne großen Blickkontakt so zu verunsichern, dass er abhauen wollte vom Platz.
Als er mir einmal ausgebüxt ist und wirklich total gestresst war, hat er keinen einzigen Hund angegiftet. Er ist an allen Hunden wie mit Scheuklappen vorbei um rauszugehen.
Wenn wir draußen Hunde begegnen ist es (bestenfalls und 95% immer) so:
Yuukan spielt mit dem Ball und ignoriert die anderen Hunde. Egal ob sie bellen oder kläffen völlig. Sowohl im Freilauf wie auch bei mir an der 15m Schleppleine die ich nicht festhalte. Wenn uns ein anderer Hund entgegen kommt und ich weiß die kennen sich, nehme ich auch gar nicht erst die Schleppleine auf. Ich werfe den Ball und gut ist. Manchmal kommt ein Hunde die nehmen Yuukan, wenn er den Ball fallen lässt, diesen ihm ab und beanspruchen ihn mit knurren für sich. Seine Besi nimmt das nicht sehr ernst. Aber Yuukan macht nichts. Er steht nur da und wartet bis sein Ball wieder in seinen Besitz ist. Manchmal kommt auch eine nette Hündin, die super gerne mitrennt wenn man den Ball wirft. Manchmal fängt sie ihn vor Yuukan. Dann rennt er hin, rempelt sie an oder brummt mal und sie gibt ihm sofort den Ball, mehr nicht.
Andererseits hat man auch schon erlebt; man wirft nen Stock für Hund YY, Yuukan spuckt den Ball aus, rennt hin und verknurrt den anderen Hund vom Stock. Kam glaub ich 2mal in seiner Zeit bei uns vor. Er ist 4 Jahre und seit seinem 8 Lebenswoche hier bei uns).
Im Freilauf gab es 2 Vorfälle mit Yuukan:
Einmal hat ein Boxermischling den Teddy angegriffen. Der Teddy ist ein 9 Jahre alter Collie, der den Yuukan seit seiner 8ten Lebenswoche kennt). Teddy ist herzkrank und hat Atrose in den Knochen. Als dieser Boxer ihn anrempelte fiel er sofort um. Aber selbst wenn, Teddy ist ein Lämmchen und weiß nicht das er Zähne hat. Der Boxer biss mehrfach in Teddy seinen Hals und Yuukan ging auf den Boxer los. Zur Anmerkung auch hier: Der Boxer und Yuukan sind befreundet und spielen super toll miteinander, auch das schon seit Yuukan ganz klein war. Yuukan trieb den Boxer von Teddy runter und ließ sofort wieder vom Boxer ab. Am nächsten Tag hat er mit den Boxer wieder völlig normal agiert.
Yuukan hat mit seinen Ball gespielt und dieser wurde geworfen. Plötzlich kam um die Ecke ein laut knurrender, bellender Jack Russel angefetzt. Yuukan ist hin gerast und hat nach dem Russel geschnappt, auch zweimal noch in die Luft, als der Russel Besitzer seinen am Halsband hochgerissen hat. Allerdings lag zwischen dem Russel und Yuukan der Ball…
So, ich kann jetzt nur aufzählen wie er sich in Situationen verhielt die mich eben diesen Beitrag verfassen lassen (keine chronologische Reihenfolge ;-) ):
1. (Heller Tag) Yuukan ist an der langen Schleppleine. Wir sehen einen Mann mit einem Rüden kommen. Dieser ist in etwa derselben Größe. Der Hund ist an der Leine. Wir werfen den Ball um Yuukan abzulenken. Normalerweise ist er so auf seinen Ball fixiert das er andere Hunde ja völlig ignoriert. Yuukan bringt den Ball in dem Moment zurück, wo Mann und Hund gerade an uns vorbei wollen. Ich will Yuukan also beiseite nehmen, nehme die Schleppleine in die Hand und in dem Moment prescht Yuukan schon los, in die Seite des anderen Hundes rein. Laut knurrend und keifend. Der andere Hund natürlich dann auch. Ich ziehe den Yuukan an der Leine zu mir und halte ihn da. Der Mann läuft mit einen ´Macht nichts´ auf unsere Entschuldigung weiter. Meine Mum dachte ich würde den Hund halten und ich dachte sie packt ihn, war also auch unser Fehler. Ich meine aber gesehen zu haben, dass die beiden sich fixiert haben. Wir haben also definitiv unsere Mitschuld weil wir nicht schnell genug reagiert haben. Gebe ich gerne zu. – Dem Hund sind wir nie mehr begegnet bisher.
2. (Heller Tag) Wir sind haben unseren Spaziergang beendet. Yuukan hat seinen Ball im Mund und ich rolle die Schleppleine (die an Yuukans Geschirr noch festgemacht ist) schon mal ein. Um die Ecke kommt eine Bekannte mit ihren Labrador. Yuukan und dieses Hundemädchen kennen sich. Sie sind sich sowohl mit als auch ohne Schleppleine schon mehrfach begegnet, ohne jegliche Probleme. Wir durften den Hund streicheln, der Teddy an dieser schnüffeln usw. Yuukan hat seinen Ball irgendwo ein paar Schritte weiter schon fallen gelassen gehabt und beide gehen zum Schnüffeln hin. Ich hatte es ihnen erlaubt da es ja ansonsten keine Probleme gab. Teddy schnüffelt am Kopf und Yuukan eben hinten. Plötzlich knurrt Yuukan und wirft sich in die Leine, der Labbi beginnt die Zähne zu fletschten. Da hab ich Yuukan schon weggezogen. – Sind wir auch bisher nicht mehr begegnet, zumindest wenn ich dabei war nicht.
3. Zwei ganz süße, schüchterne Wischler. War auch morgens, da ist der Bekannte meiner Mum mit Teddy und Yuukan losmarschiert. Wir müssen nur ums Haus rum und stehen im Feld praktisch und auf den kleinen Stück zieht Yuukan immer. Ansonsten hat er tadelloses Fuß drinnen deswegen dulde ich es. Die Wischler kommen ihnen entgegen. Stehen also praktisch zwischen Yuukan und Feld. Hier war Yuukan an der kurzen Leine. Yuukan hat sich laut dem Bekannten meiner Mum aufgeführt wie ein Irrer, in die Leine geworfen, gebellt und geknurrt eben. Dabei ignoriert er die Wischler sonst. Wir sind denen auch schon öfters mit Schleppleine begegnet und so und die Wischler durften sich von mir Streicheln lassen, alles ohne Probleme, Yuukan stand da und wartete bis er mir den Ball geben konnte. Wischler waren damals an der Leine wie dieses Mal auch.
4. (Im Dunkeln) uns unbekannter Hund in etwa Border Größe kommt uns entgegen. Ich nehme Yuukan ran und ins Sitz, an der Schleppleine. Der Hund läuft vorbei und Yuukan hängt giftend in der Leine, was der andere Hund natürlich gerne erwidert und schon keiften sie beide rum.
5. Gesterm Erlebnis im dunklen: Bin gerade rausgegangen mit dem Yuukan und Teddy, hatte beide an je eine Schleppleine. Hab den Yuukan den Ball geworfen und gesehen aus dem Augenwinkel dass jemand kommt. Ich hab das auch nur an den reflektieren der Augen bemerkt, den der Mann hatte keine Taschenlampe, keine Blinkies für die Hunde. Da ich ihn aber schon recht früh erkannt habe, hat auch Yuukan die Hunde gesehen, dass weiß ich weil er hingesehen hat und ich ihm sagte er solle bleiben. Da ich dachte das Yuukan nur dann so pampig an der Schlepp reagiert wenn ich ihn festhalte und somit Anspannung signalisiere habe ich ihn einfach gelassen. Ich hab den Ball geworfen damit er abgelenkt ist und Yuukan ist ihn auch holen gegangen. Ich hab den Mann gefragt wer er ist oder besser die Hunde, weil ich ihn immer noch nicht erkennen konnte im dunklen. Das ist so eine Standartfrage hier, normalerweise antworten die oder der dann mit dem Namen des Hundes, dann weiß ich meist wer es ist und wie ich reagieren muss. Z. B. gibt’s nen Hund namens funny. Auch im Dunkeln, gefragt und gesagt wer meine Hunde sind und dann war es gut, die haben sich kurz begrüßt fertig. Ja aber der Mann hat mich wohl nicht gehört. Ich hab gesehen dass er einen Beagle hatte und einen wild auf dem Arm keifenden Yorki.Yuukan kam wieder und ich sagte noch zu dem Mann, der nun nur noch wenige Schritte entfernt war; warten sie ich muss meine Hunde noch einsa-…. Weiter kam ich nicht, weil Yuukan sich keifend auf den anderen Hund gestürzt hat. Der Mann hatte seinen an der kurzen Flexi bei Fuß gehabt und diese festgehalten wohl, dabei kippte der Beagle durch Yuukans druck auch 1-2mal auf den Rücken. Ich hab mehrfach gerufen das Yuukan kommen sollte hat er leider im Eifer des Gefechts aber nicht, worauf ich die schlepp endlich zu greifen bekam, Yuukan zu mir gezogen habe, ein lautes Yuukan Nein, SITZ und Schwups saß Yuukan da, starrte mich an als könne er kein Wässerchen trüben und hat keinen Ansatz mehr gemacht den Hund ein paar Schritte weiter erneut anzufallen, trotz dass der Yorki noch gekeift hat wie blöde. Ich hab mich natürlich nach dem Zustand des Beagles erkundet; unversehrt. Ich hab beide Hunde in den Garten getan, da wir nur wenige Schritte von meinen entfernt waren. Kurz den Yuukan durchgeschaut auch nichts. Dann bin ich wieder raus. Der Typ kam vorbei und alle Hunde (außer der Beagle) wieder rumgekeift, nur das Yuukan und Teddy eben wieder im Garten waren und nicht rauskonnten. Bin dann noch mals zu den Herren mit Beagle hin und hab mich erneut entschuldigt und nachgefragt. Aber Yuukan hat den Hund nicht verletzt, alles Ok. Hab mich noch kurz von beiden Hunden beschnuppern lassen, klargestellt das meiner keine tollwütige Bestie ist und dann war es auch gut. Zum Glück. Will mir nicht vorstellen was passiert wäre wenn das kein Junger Typ sondern ein altes Omchen gewesen wäre. Die wäre mir glatt umgefallen weil so ein schwarzer großer Hund ihren Putzi angegriffen hat. oO Ahja, falls ihr jetzt denkt: Dafür hat Frauchen was auf die Nuss verdient; der Typ war echt niedlich und da sich Yuukan nicht gerade Charismatisch gezeigt hat, wird er da wohl nie wieder aufkreuzen. QQ
Laut dem Bekannten meiner Mum steigert sich das langsam und er wäre Leinenagressiv. Laut meiner Mum will er nur den Teddy beschützen oder mich und eigentlich wäre es ja ´normale´ Hundekommunikation. Für mich selber ist es eher so was in Richtung Unsicherheit ala ´Bevor du mir was tust sag ich dir mal gleich was Sache ist´ allerdings verstehe ich da die Vorfälle nicht mit Hunden die er kennt und normalerweise in gleicher Lage (angeleint, Ball im Maul, Teddy dabei) ignoriert oder sogar mag.
(Noch mal kurz; Yuukan ist 4 Jahre alt und das waren die einzigen 5 Vorfälle in seiner ganzen Zeit das wir ihn haben.)
Ich finde es in jedenfalle unberechenbar. Klar ist es vielleicht zu einen gewissen Grad normal (und um das klarzustellen, in manchen der aufgezählten Punkte wurde sich menschlich nicht richtig verhalten, ganz klar), mir gehts nur um dieses ´Heute mag ich dich - Morgen fresse ich dich und übermorgen habe ich dich wieder lieb´ Ding. Es gab bisher keinen Vorfall mit ganz kleinen Hunden in Yorki größe und co, aber ich bin realistisch und sage; das kann natürlich böse enden wenn mein 28kg gegen so ein zartes Ding brettert. Ich denke die Vorfälle zeigen eindeutig: Alle Unverletzt, hätte Yuukan es ernsthaft drauf angelegt wäre was passiert, aber ich finde es natürlich alles andere wie gut und wie gesagt; es verunsichert mich und nimmt mir die Spaziergeh freude.
Nun werdet ihr sicher sagen: DU bist schuld, du strahlst unsicherheit aus die der Hund spürt und er will dich verteidigen. Aber ich bemühe mich eben sehr das es nicht so rüberkommt. Im gegenteil, auf dem Hundeplatz kann sich Yuukan immer drauf verlassen das ich mich vor ihn stelle und keinen Hund an ihn ranlasse, das habe ich ihn auch schon mehrfach bewiesen.
Es gab NIE und zwar wirklich NIE einen Vorfall in dem Yuukan an der Schleppleine, im Freilauf oder an der normalen Leine von einen Hund bedrängt oder attackiert wurde wo ich ihm nicht helfen konnte, allgemein gab es nur ein einziges mal ein Vorfall in dem Yuukan ohne eigenschuld "attackiert" wurde.
Meine Mum ist mit Yuukan spazieren gegangen und da kam ein weißer, hüfthoher Hund auf sie zugelaufen, weiter weg das brüllende Frauchen mit 5 weiteren hüfthohen weißen Hunden. Die Frau ist praktisch Stadtbekannt den ihre Hunde sollen nicht ganz ohne sein, sie hat immer 5 oder 6 dabei, keiner hört auf sie, alle laufen an der kurzen Leine + Halti und keifen sehr agressiv los wenn sie andere Hunde sehen.
Damals war ein Hund also frei und rannte auf Yuukan zu und Yuukan (offline) lief auf diesen zu. Der weiße Hund drehte um und rannte zurück, Yuukan ein Stück hinterher, plötzlich drehte Yuukan um den nun rannten 2 weiße Hunde hinter ihm her. Yuukan war aber schneller und ihm ist kein Haar gekrümmt worden, die Hunde liefen dann nach erfolgloser kurzer Jagd zu Frauchen zurück. Mehr Vorfälle gab es nicht, alle anderen habe ich oben aufgeschrieben.
Wenn ich Hundebegegne bin ich bei denen die ich kenne eigentlich recht locker, ich lenke Yuukan ab oder aber ich gebe ein Sitz und anschließend ein Lauf Kommando wenn ich geschaut habe ob die entgegen kommenden Hunde frei oder angeleint sind oder wenn ich allgemein mit den Besitzern kurz kommuniziert habe, ich rede betont locker und freundlich, grüße die Besitzer und die Hunde. Kenne ich die Hunde nicht und eine begegnung ist unvermeidbar, z. B. der Hund kommt auf uns zugerannt versuche ich entweder den Hund zu blocken oder lasse Yuukan direkt von der Schlepp frei, dann ist bisher auch nie was passiert.
Meine Mum ist der Meinung es läge an der Schleppleine, aber da ich immer mit ihm so gehe und nie was passiert und da ich die Schleppleine nicht bei allen Vorfällen festgehalten habe denke ich widerrum nicht das es der Grund dafür ist und auch nicht das er mich Verteidiegn will. :eusa_think: Überlegung war noch ob er den Teddy verteidigen mag aber da lässt er es ja auch in 95% der Fälle zu das Teddy mit den Hunden schnuffelt usw. und spielt einfach weiter Ball. Für mich ist es unberechenbar und zugegeben das macht mir Angst. Ich werde bald in die Eifel umziehen, da kenne ich weder die Gegend noch die Hunde und mein größter Alptraum wäre ein agressiv, keifender angerannter Hofhund, die ja meist Schäferhunde sind wenn ich mit Yuukan drann vorbeilaufe und ihn wegen der Straße nicht ableinen kann.
Am liebsten würde ich 7mal die Woche auf den Hundeplatz mit den Hund gehen und fertig, da das natürlich nicht geht gehe ich eben weiterhin mit den Hunden. Meist mit den Bekannten meiner Mum, wenn jemand mitläuft bin ich auch schon etwas entspannter.
Habt ihr für mich einen Tip? Ich würde mich wirklich gerne einfach aufs Rad schwingen und meine neue Heimat im August samt Hund erkunden, aber ich hab einfach Angst zu weit vom sicheren Zuhause weg zu sein und dann passiert was.
Meine Tante ist immer mit ihren Hund joggen gegangen, einmal war sie 1 Stunde weit von zuhause weg und da kippte ihr Hund um und war Tod. Sie ist jahrelang jeden Tag mit den Hund gejoggt. Sie saß also da mit ihren toten Hund und konnte ihn wegen der größe nicht mal heimschleppen. Ich sehe immer Yuukan blutüberströmt nach einer Hundeattacke daliegen und ich könnte ihn nicht mal zu einem Tierarzt tragen. :022:
Deswegen bleibe ich auf bekannten Strecken, die zwar ausreichend Laufzeit bieten aber in der Nähe sind. Meine jetzige Route liegt praktisch immer in Sichtweite von meinen Zuhause, es ist herrlich da zu laufen quer feld ein, man kann da lange Runden drehen aber ich würde gerne... mehr sehen mit meinen Hund oder einfach mal stehen bleiben und Fotos machen ganz entspannt. Vielleicht mach ich doch was falsch und Yuukan würde nie so reagieren wenn ich die Hunde gar nicht vorher sehen würde. Aber man sagt doch: sehe, höre und rieche alles vor deinen Hund, soweit das geht und wenn er eben ne Katze sieht ist er, leider, weg und die Katzen rennen immer richtung Straße das ist für beide lebensgefährlich.
Uh das war viel Text. :uups:
Ich weiß gar nicht, ich glaube dafür gibt es keinen Rat aber naja irgendein hilfreichen Tip wie ich das lockerer sehen könnte? :eusa_think:
Zur Sicherheit habe ich immer einen Automatik Klappschirm dabei um ggf. Hunde abzuwehren das nützt mir aber herzlich wenig wenn mein Hund es ist der den Stunk provoziert hat oder zumindest mitmischt. :eusa_doh: