Arbeit mit Tieren - was für Möglichkeiten gibt es?

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  • Arbeit mit Tieren - was für Möglichkeiten gibt es? Beitrag #1
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Hamburgerin

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Guten Tag liebe Forengemeinde,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich doch gern mal ein wenig Input zu einem Thema von "Gleichgesinnten" (also Tierfreunden) hätte.

Es geht um die berufliche Arbeit mit Tieren. Kurz umrissen:


  • ich bin 30 Jahre alt
  • habe eine kaufmännische Ausbildung
  • bin selbstständig im kaufmännischen Bereich


Mein Plan für mein Leben war:


  • Tierärztin werden


Was ist stattdessen passiert:


  • ich hatte diverse Wartesemester für das Studium in Hannover (5 Jahre)
  • habe zur Überbrückung eine kaufmännische Ausbildung begonnen und abgeschlossen
  • habe im Anschluss ein Angebot für die Übernahme einer Firma bekommen und angenommen
  • arbeite nun seit 6 Jahren in dem Bereich und habe überhaupt keine Lust und Motivation mehr



Mein Problem ist, dass ich so gern - wie es immer mein Traum war - mit Tieren arbeiten möchte. Das tiermedizinische Studium ist passée, dass werd ich nicht mehr beginnen (können). Alle weiteren offiziellen/anerkannten Ausbildungen sind nicht so das Wahre für mich (Tierpfleger, Pferdewirt, Tiermedizinische Fachangestellte).

Andere Ausbildungswege, die mich brennend interessieren würden - bspw. der Hundegesundheitstrainer von ATM - sind ja keine echten, handfesten Ausbildungen. Genauso verhält es sich mit Tierhomöopathen etc.


Unbedingt möchte ich endlich aus dem reinen kaufmännsichen Bereich raus und was mit Tieren machen, aber ich möchte schon - in Anbetracht meiens Alters - etwas handfestes haben, wo man eben auch umsatteln, wieder einsteigen oder weiter aufbauen kann. Was nützt es mir, eine Ausbildung zur Hundegesundheitstrainerin zu haben, hinterher aber keine Job. Was nützt es mir, mich nach der Ausbildung selbstständig zu machen und dann ggf. eine Familie zu gründen, um dann nach Erziehungszeit und Co wieder bei Null anzufangen.


Eine handfeste Ausbilung in meiner Definition ist eben bspw.


  • der Hundeführer bei der Polizei (ich will aber nicht zur Polizei)
  • ein Psychologe der mit Hunden arbeitet
  • von mir aus auch eine kaufmännische Kraft in einer Tier"einrichtung" (Tierheim, Klinik etc.) - leider gibt es da quasi null Angebot und wenn man mal was findet, will mich keiner, weil ich ja ne Führungskraft im kaufmännischen Bereich ohne medizinischen Hintergrund bin
  • Tierarzthelferin (ist eben nicht so das ware für mich)


Ich muss nicht den ganzen Tag Tiere streicheln, es darf auch was organisatorisches, kaufmännisches sein, aber eben im Bereich Tiere. Hab auch schon mal überlegt, ein Tierbedarfsgeschäft zu eröffnen... aber da kommt wieder die potentielle Familienplanung dazwischen. Ich kann ja nicht in 2 / 3 oder 5 Jahren schon wieder pausieren und das Geschäft an Nagel hängen....


Kennt ihr Wege, die ich noch nicht kenne? Sehe ich vielleicht nicht ganz klar, was die Ausbildung bei privaten Trägern (Tierhomöopath, Tierphysiotherapeut etc.) angeht? Was habt ihr so für Werdegänge?

Ich würde mich über Iput und Tipps freuen.



Vielen Dank und Gruß

Tina
 
  • Arbeit mit Tieren - was für Möglichkeiten gibt es? Beitrag #2
Vor dem Thema, nur ganz am Anfang (hab Halbzeit bei meiner Kaufmännischen Ausbildung), stehe ich auch. Nur das ich nicht den Plan habe bzw. je hatte, Tierärztin zu werden.

Tendierst du zu der Arbeit mit Hunden oder auch andere Tiere?

Ein Tierbedarfsgeschäft... Wenn du artgerechte Sachen verkaufen möchtest, dann stelle ich mir das grade im Kleintierbereich schwierig vor (leider). Oder denkst du da eher an ein Geschäft speziell mit z.B. Hundeartikeln?

Tierphysiotherapeut wäre auch was, was mich interessiert. Allerdings ist das wieder ein Punkt: Man braucht Geld, da diese Ausbildung Geld kostet... Hab da eine Seite gefunden, wo sogar Wochendseminare in Hamburg angeboten werden (kann dir gern den Link schicken). Da kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass das ein Beruf mit Zukunft ist.
Hast du dich in die Richtung schon mal informiert?

Oder mal ganz banal: Könntest du dir vorstellen bei der Firma zu bleiben und ehrenamtlich im Tierheim oder in einem Verein, der Notfelle aufnimmt, zu helfen?
Ich kann mir gut vorstellen weiter in dem Beruf zu arbeiten, wenn ich entweder die Möglichkeit hätte einen Hund mitzunehmen oder zumindest weiterhin genug Zeit für meine Kleintiere habe. Hund steht bei mir ganz oben auf der Liste.
 
  • Arbeit mit Tieren - was für Möglichkeiten gibt es? Beitrag #3
Huhu,

Das wird sehr schwer. Weil es wenig anerkannte Berufe"mit Tieren"gibt. Zoo oder im Tierheim, als Pfleger.
Hundetrainer sind generell nicht Staatlich anerkannt. Hier musst du dich auch gegen 100te in Hamburg bewähren.

Das Problem an all diesen"nicht anerkannten" sachen, das du dich meist Selbstständig machen musst.
Denk auch daran, das du dich immer und immer und immer weiterbilden musst und auch hier das Geld rein geht. ;)

Hier ist auch interessant zu wissen, was für Erfahrung hast du mit Tieren?
Hast du selber Hunde? Katzen? Nager?

Wer sich im Bereich "Tier"einen Job suchen oder aufbauen möchte, braucht Geld.
Weil diese ganzen Ausbildungen Kosten, du musst erst einmal einen richtigen Einstieg schaffen und der wird schwer.
Wer ausdauer und einen Plan hat, der kann das durchaus schaffen.
Es gibt Betreuer, Trainer, etc, wie Sand am Meer und leider können sich auch Leute ohne eine Ausbildung da breit machen.

Alternativ kannst du dich in der Süderstrasse mal melden, die freuen sich über Leute, die ihre Pfleglinge mit Pflegen*Auch zuhause* und die da ihr wissen Aufbauen und Aktiv mit Helfen.
im Franziskus Tierheim kannst du dich auch Erkundigen.

Tja und sonst bleibt da wohl wirklich nur, die Tierarzthelferin oder die Pflegerschiene.

Ich habe mich auch lange in dem Bereich Erkundigt, schlau gemacht und und und.
Und bin dann am Ende zu dem Entschluss gekommen, das ich Privat etwas mache und nicht Beruflich.

Weil grade der Gedanke"was ist, wenn ich keinen Fuß fasse, weil die Konkurrenz zu Stark ist oder Familie will oder gar das Geld ausbleibt?" Hat mich dazu auch bewegt, das ich mir sage "das ist zu Unsicher. Du brauchst was richtiges"
Nun werde ich Erzieherin und werde mit TherapieHunden arbeiten und mit TherapiePferden, wenn ich mit der Ausbildung durch bin.

Ich bin dennoch gespannt, was du weiter Berichtest.
 
  • Arbeit mit Tieren - was für Möglichkeiten gibt es? Beitrag #4
Hallo:)

So wie ich das sehe, wird jede berufliche Veränderung mit Risiken verbunden sein. Da anscheinend auch Familie geplant ist, wirst du nach einer neuen Ausbildung immer das Problem haben, ohne viel Berufserfahrung wiedereinsteigen zu müssen. Wenn du dem entgehen möchtest, bleibt ja fast nur eine Weiterbildung am Wochenende neben deinem Beruf.

Tierhomöopath und Tierphysiotherapeut sind allerdings Lehrgänge, die dir allenfalls was nützen, wenn du schon in dem Bereich arbeitest, also als Zusatzausbildung für eine Tierarzthelferin o. Ä. Wir haben hier in der Gegend massenweise Tierhömoopathen, Tiertrainer, Tierbetreuungen... (allein im Umkreis von 200 m haben wir mindestens 4 Hundepensionen, 1 Homöopath, 1 Tierpsychologe, 1 Tierfutterverkäufer und mehrere Hundetrainer) aber es sind fast alles Hausfrauen und Rentner, die das nebenbei bzw. hobbymäßig machen, und obwohl sie teilweise sehr engagiert sind - davon leben kann wohl kaum einer.

Ansonsten haben natürlich alle größeren Firmen, die Tierbedarf herstellen, auch kaufmännische Mitarbeiter. Oft werben die Firmen damit, dass man auch Tiere bei der Arbeit mitbringen kann usw. Vielleicht schaust du dich in dieser Richtung mal um? Auch bei größeren Tierschutzorganisationen oder im Umweltbereich kann man als kaufmännischer Mitarbeiter arbeiten.


Und das Studium ist wirklich abgehakt? Ich weiß nicht, inwieweit du dich damit noch beschäftigt hast, aber es gibt teilweise auch die Möglichkeit halbtags zu studieren - natürlich dauert dann alles doppelt so lang, was bei Tiermedizin eine halbe Ewigkeit ist, aber du hättest die Möglichkeit halbtags arbeiten zu gehen oder deine Familienplanung in Angriff zu nehmen.
 
  • Arbeit mit Tieren - was für Möglichkeiten gibt es? Beitrag #5
Hab auch schon mal überlegt, ein Tierbedarfsgeschäft zu eröffnen... aber da kommt wieder die potentielle Familienplanung dazwischen. Ich kann ja nicht in 2 / 3 oder 5 Jahren schon wieder pausieren und das Geschäft an Nagel hängen....

Wenn Du den finanziellen Hintergrund hast, finde ich, ist das doch gar keine so schlechte Idee? Ich mache hier 3 Kreuze, dass ich so einen Laden in meiner Nähe habe. Ich bestelle z.B. nicht gerne im Internet. Da ist es gut, einen Laden zu haben, der gutes Futter, Heu, Zubehör und ähnliches anbietet. Nicht dieses 0-8-15 Zeug was man sonst so bekommt. Und der Laden läuft.
Selbst in Bezug auf Familienplanung würde sowas doch gehen. Den kaufmännischen Bereich kann man gut von zuhause abdecken. Nur im Laden geht es dann nicht ohne Hilfe.
 
  • Arbeit mit Tieren - was für Möglichkeiten gibt es? Beitrag #6
Hey,

als Hundetrainer selbstständig zu arbeiten ist, wie die meisten schon anmerkten, relativ schwierig.
Das Gleiche bei allen anderen kostenpflichtigen nicht anerkannten Ausbildungen- entweder wird das nebenbei oder von Menschen gemacht, die nicht darauf angewiesen sind sich damit ihren Lebensunterhalt aufzubauen.

[VERSTECK]Kurz als ein Eindruck: Meine Chefin (Inhaberin einer Hundeschule) arbeitet Minimum 60 Std. pro Woche um die Hundeschule in Vollzeit betreiben zu können. Schlaf ist quasi Luxusgut;)[/VERSTECK]

  • ein Psychologe der mit Hunden arbeitet

Was genau meinst du damit?
Wenn du selbst Psychologin werden willst musst du nochmal schauen was genau du machen willst.
Das reine Psychologiestudium (BA) qualifiziert dich keineswegs dafür die Berufsbezeichnung Psychologin zu führen- du musst dafür den Master machen.
Dadurch bist du dann aber auch noch kein Therapeut- da würde sich eine enorm teure Ausbildung auch noch anschließen.

Um dann mit Hunden zu arbeiten bräuchtest du erstmal Hunde, die dafür geeignet sind und die wiederrum sehr aufwändig und kostenintensiv ausgebildet werden müssen.
Und mit einem Hund könnte man allerhöchstens 3 Stunden pro Woche (an unterschiedlichen Tagen) effektiv arbeiten- du bräuchtest also vermutlich Minimum 2;)

Wenn du einen "Hunde"psychologen meinst: Da sieht der Markt noch viel schlechter aus als bei den Trainern.
Wo ein Trainer locker >40,- die Stunde für eine Verhaltensberatung nehmen kann, siedeln die meisten Psychologen sich bei der Hälfte an- wenn überhaupt.

Wäre es für dich denn eine Option zweigleisig zu fahren?
Also weiter in deinem "sicheren" Bereich zu arbeiten, langfristig aber mit einer geringeren Stundenzahl und dann eben noch eine Zusatztätigkeit im Rahmen einer anderen Richtung zu machen?
Also nebenberuflich z.B. Homöopathin etc.?

So hast du weiter deine finanzielle Sicherheit und kannst trotzdem etwas in dem Bereich machen in den eig. willst;)
 
  • Arbeit mit Tieren - was für Möglichkeiten gibt es? Beitrag #7
Vielen Dank für eure Antworten...

Tendierst du zu der Arbeit mit Hunden oder auch andere Tiere?

Oder mal ganz banal: Könntest du dir vorstellen bei der Firma zu bleiben und ehrenamtlich im Tierheim oder in einem Verein, der Notfelle aufnimmt, zu helfen?
Ich kann mir gut vorstellen weiter in dem Beruf zu arbeiten, wenn ich entweder die Möglichkeit hätte einen Hund mitzunehmen oder zumindest weiterhin genug Zeit für meine Kleintiere habe. Hund steht bei mir ganz oben auf der Liste.

Es muss nicht zwangsläufig nur der Hund sein, auch andere Tiere. Allerdings liegen mir Hunde am nähsten.


Nebenberuflich lediglich das Hobby Tier (Hund) zu pflegen reicht mir nicht wirklich. Ich bin extrem aktiv in dem Hundesportbereich, mit meiner Hündin. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß mit ihr zu arbeiten, sie "auszubilden". Sei es in einer Hundesportart oder auch im Alltäglichen Leben. Lediglich der Grundgehorsam sind mir zu wenig. Ich möchte mit meinem Hund arbeiten - eben nicht nur als Hobby.


Mein Hauptberuf deprimiert mich zusehens. Ich kann mich nicht aufraffen. Und da ich eben mein eigener Chef bin, ist das ziemlich fatal. Mich kontrolliert ja keiner... Ich mag mich nicht mehr mit dem ganzen Kram meines Berufes beschäftigen. Das bin ich nicht. Ich wollte nie in diesen Bereich.... habs dann aber wg. des guten Angebots gemacht. Und nun sitz ich hier mit einer Firma und Mitarbeiter "an den Hacken", habe ein Pfichtgefühl (kann ja nicht von heut auf morgen alles Liquidieren, hab ja Verantwortung für Mitarbeiter) aber gleichzeitig so wenig Freude und Motivation.



Hier ist auch interessant zu wissen, was für Erfahrung hast du mit Tieren?

Es gibt Betreuer, Trainer, etc, wie Sand am Meer und leider können sich auch Leute ohne eine Ausbildung da breit machen.


Meine Erfahrungen mit Tieren beschränken sich auf den Privatbereich. Klar, wie wahrscheinlich jeder hier im Forum hab ich von klein auf diverse verschiedene Haustiere gehabt, habe viele viele Jahre Erfahrung mit eigenen Hunden. Haben Praktika bei Tierärzten und in Tierkliniken gemacht (also freiwillige Praktika über mehrere Monate).

Eben - all diese Trainer und Berater gibt es wie Sand am Meer. Ich müsste nicht mal ein Seminar besuchen. Kann mich morgen so nennen und bspw. Hunde erziehen...

Und eben DAS reicht mir nicht. Wenn es um die nächsten 2 Jahre ginge - von mir aus. Aber ich denke langfristiger. Jetzt mit 30 kann ich noch mal "von vorn" anfangen, aber in 10 Jahren ist das schon nicht mehr so sinnig.



Ansonsten haben natürlich alle größeren Firmen, die Tierbedarf herstellen, auch kaufmännische Mitarbeiter. Oft werben die Firmen damit, dass man auch Tiere bei der Arbeit mitbringen kann usw. Vielleicht schaust du dich in dieser Richtung mal um? Auch bei größeren Tierschutzorganisationen oder im Umweltbereich kann man als kaufmännischer Mitarbeiter arbeiten.


Und das Studium ist wirklich abgehakt? Ich weiß nicht, inwieweit du dich damit noch beschäftigt hast, aber es gibt teilweise auch die Möglichkeit halbtags zu studieren - natürlich dauert dann alles doppelt so lang, was bei Tiermedizin eine halbe Ewigkeit ist, aber du hättest die Möglichkeit halbtags arbeiten zu gehen oder deine Familienplanung in Angriff zu nehmen.

Ja, das kaufmännische bei solchen Firmen wäre ja auch für mich ok. Hier bei Hamburg ist aber nicht sooo viel. Flexi - von den Flexileinen... die suchen aber natüüüürlich nicht. Genau so wenig die großen Tierklinken in und um Hamburg...

Ja, das Studium ist abgehakt. Du kannst es nicht in Hamburg studieren. Ich möchte aber nicht weggehen. Ich habe hier Mann, Haus und Hund. Einfach mal nach Hannover ziehen oder pendeln ist nicht. Ist leider auch ein Präsenzstudium... du musst anwensend sein (und kannst nicht von daheim lernen). Außerdem habe ich mit 20 über die Leute geflucht, die mir ein Studienplatz in der Tiermedizin rauben und selber 30 sind... ;) viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu alt (in meinen Augen damals).

als Hundetrainer selbstständig zu arbeiten ist, wie die meisten schon anmerkten, relativ schwierig.
Das Gleiche bei allen anderen kostenpflichtigen nicht anerkannten Ausbildungen- entweder wird das nebenbei oder von Menschen gemacht, die nicht darauf angewiesen sind sich damit ihren Lebensunterhalt aufzubauen.


Was genau meinst du damit?
Wenn du selbst Psychologin werden willst musst du nochmal schauen was genau du machen willst.
Das reine Psychologiestudium (BA) qualifiziert dich keineswegs dafür die Berufsbezeichnung Psychologin zu führen- du musst dafür den Master machen.
Dadurch bist du dann aber auch noch kein Therapeut- da würde sich eine enorm teure Ausbildung auch noch anschließen.

Um dann mit Hunden zu arbeiten bräuchtest du erstmal Hunde, die dafür geeignet sind und die wiederrum sehr aufwändig und kostenintensiv ausgebildet werden müssen.
Und mit einem Hund könnte man allerhöchstens 3 Stunden pro Woche (an unterschiedlichen Tagen) effektiv arbeiten- du bräuchtest also vermutlich Minimum 2;)

Eben, Hundetrainerin kommt für mich auf lange Sicht nicht in Frage. Das ist eben für mich auch nix handfestes. Ganz zu schweigen davon, was ich wohl mache, wenn ich 45 / 50 oder 57 bin... ich glaube nicht, dass man dauerhaft in dem Bereich arbeiten/Geld verdienen kann.


Also eigentlich meinte ich ein Psychologiestudium. Eine Bekannte von mir hat das gemacht. Studiert und 2 ihrer Hunde zu Therapiebegleithunden ausgebildet. Die arbeitet bei ihrer Beratung/Betreuung/Therapie eben mit ihren Hunden...

Schon spannend...



Biologie würd ich auch sofort studieren... die Berufschancen danach sind aber seeehr mau. Und da es 100.000 absolventen in Bio gibt, die nicht erst den Umweg über eine kaufmännische Tätigkeit gemacht haben, sondern ein chonologisch super Lebenslauf haben, bin ich dann mit 34 sicher nich die erste Wahl bei den wenigen zu besetzenden Stellen.


Forstamt... hab ich auch schon überlegt.


Aber egal wie ich es wende, es ist eben nicht DER zündende Gedanke dabei.
 
  • Arbeit mit Tieren - was für Möglichkeiten gibt es? Beitrag #8
Aber ich finde das selbstständig machen mit einem Heimtiergeschäft nicht schlecht, wenn du den kaufmännischen Teil abdenkst, kannst dir bis zur Familienplanung ja Unterstützung zulegen und eben auch von zu Hause die Büroarbeit erledigen. ;)

:?:
Wie sieht es eigenlicht aus, kann man Hundetrainerscheine / ausbildung über Hundevereine machen oder wie läuft sowas?
Habe auch überlegt soetwas zu machen, aber wo macht man so etwas? Was braucht man für Vorrausetzungen und gibt es unterschiedliche Scheine?
:?:
 
  • Arbeit mit Tieren - was für Möglichkeiten gibt es? Beitrag #9
Eben, Hundetrainerin kommt für mich auf lange Sicht nicht in Frage. Das ist eben für mich auch nix handfestes. Ganz zu schweigen davon, was ich wohl mache, wenn ich 45 / 50 oder 57 bin... ich glaube nicht, dass man dauerhaft in dem Bereich arbeiten/Geld verdienen kann.

Naja, es geht schon;)
"Nur" Hundetrainer sein reicht halt nicht- man muss vor allen Dingen mit den Menschen umgehen können und auch einen gewissen kaufmännischen Hintergrund mitbringen.
Arbeite ja auch als Trainerin und von meiner Zeit gehen vllt. 5% direkt an die Hunde, 30% ist Papierkrieg und 65% sind die Arbeit mit den Kunden/Ausarbeitung von Konzepten/Lehrmaterial etc.pp.

Also eigentlich meinte ich ein Psychologiestudium. Eine Bekannte von mir hat das gemacht. Studiert und 2 ihrer Hunde zu Therapiebegleithunden ausgebildet. Die arbeitet bei ihrer Beratung/Betreuung/Therapie eben mit ihren Hunden...

Schon spannend...

Spannend auf jeden Fall, studier´ja selbst auch Psychologie, aber eben auch viel Arbeit und noch mehr Geld was da reinfließt.
Allein für die Ausbildung eines Hundes sollte man Minimum 2000-3000,- veranschlagen- wenn man wirklich gut ausgebildet werden will.


Wie sieht es eigenlicht aus, kann man Hundetrainerscheine / ausbildung über Hundevereine machen oder wie läuft sowas?
Habe auch überlegt soetwas zu machen, aber wo macht man so etwas? Was braucht man für Vorrausetzungen und gibt es unterschiedliche Scheine?
Es gibt unterschiedliche Wege:

1) Du druckst dir Visitenkarten, mietest einen Platz und bist ab sofort Hundetrainer.
2) Du liest ein Buch und dann s.o. Punkt 1
3) Du wirst in einem Verein "ehrenamtlich" ausgebildet, s.o. Punkt 1
4) Du besuchst 1-2 Seminare und dann s.o. Punkt 1
5) Du informierst dich über Ausbildungseinrichtungen/Institute/ausbildende Trainer, setzt dich mit dem Konzept dahinter auseinander, vergleichst Angebote etc.pp., wirst Minimum 1 Jahr, eher 1,5 Jahre, ausgebildet und bildest dich nach dieser Ausbildung für deine Spezialisierung fortlaufend weiter oder ergänzend als Ernährungsberater z.B.

Bei 5) hast du Kosten von sicherlich 5000-10 000 Euro, wenn du am Ende sagen können willst, dass du weißt was du tust;)
 
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