Mythen über Listenhunde

Diskutiere Mythen über Listenhunde im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Wobei auch ein Hund, der eher zur Flucht neigt beißt, wenn man ihn lange genug bedrängt:P
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #81
Off-Topic
Oder c) sie genetisch eher zum kämpfen als zum flüchten neigen ;)
Wobei auch ein Hund, der eher zur Flucht neigt beißt, wenn man ihn lange genug bedrängt:p
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #82
Wieso geht so ein Hund überhaupt in die Zucht?

Ich hatte sie mit annähernd 2 Jahren als Zuchthündin gekauft, da war diese Sache mir nicht gesagt wurden. Sie habe ich auch schnell aus der Zucht genommen.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #84
Wenn so extrem aggressive Hunde immer wieder auftauchen würde ich mir ehrlich gesagt mehr Sorgen darum machen wie die Hunde aufwachsen und was ich bei ihrer Sozialisation und Aufzucht falsch gemacht habe.
"Bissigkeit" vererbt sich genau so wenig wie "Backpfeifen geben". Zumal Hunde nur dann beißen, wenn man ihnen a) keine andere Wahl mehr lässt oder b) sie es als Strategie erlernt haben, weil a).
Das eine ist genau so falsch wie das andere, erst einmal habe ich sofort reagiert und wenn ich sie heute sehe, auch nichts falsch gemacht, trotz bissiger Stammmutter, aber vor 2 Jahren ist es wieder genseitig durchgeschlagen, diese Kleine etwas über ein Jahr und drei Zacken schärfer, ging ohne Vorankündigung aus ruhenden Stand auf eine andere, die habe ich nur unter voller Wasserleitung nach Minuten auseinander bekommen, Auge kaputt, Korrektur-OP, um es zu erhalten behandle ich es nun im 3. Jahr, läuft gegenwärtig aus, nur mal wegen dem "Bissigkeit vererbt sich nicht .....vergiss es, ganz schnell.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #85
Wie inzwischen mehrfach angeführt: Auch Hunde mit genetischer Prädisposition können sich durchaus normal entwickeln und "ohne" Warnung geht schon mal gar kein Hund einfach so auf einen anderen los.
Das einfach auf die Genetik zu schieben ist den Hunden gegenüber absolut unfair- da sind ergänzend zur vllt. vorliegenden genetischen Veranlagung noch mindestens mangelhafte Sozialisation und/oder fehlendes Wissen des Halters hinzugekommen.

Kein Hund kommt als Beißer auf die Welt, sondern wird in 99,9% der Fälle dazu gemacht!
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #86
Mal 'ne Frage: hast Du darauf studiert, züchtest Du oder ähnliches ? Oder Internetwissen ?
Wollte mich auf Augenhöhe austauschen, nur nebenbei: es gibt genbedingte Aggressivität.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #87
Ich hab mal ein paar generelle Frage an die Listenhundkenner, bzw. die Pitti-Experten. Rein aus Interesse, weil das Wort "Hundekampf" ja ganz gern in den Raum geworfen wird, aber ich mir darunter jetzt eigentlich garnicht soviel vorstellen kann. Um was ging es in diesen (legal oder nicht sei jetzt mal aussen vor) Kämpfen? Sollten die Hunde sofort angreifen und töten und man hat möglichst viel Blut erwartet? Sollte der Kampf der längeren Unterhaltung dienen? Wurden die Hunde irgendwann abgerufen, wenn ein Hund regungslos am Boden lag oder lies man ihn "zerfleischen"? Was machte einen guten "Kampfhund" aus? Strategie? Kraft? Aggression? Gab es bestimmte Gestiken des Gegners, auf die die Hunde speziell geschult wurden? Also z.B Augenkontakt und dann haben sie in den Hals gebissen oder eher in die Beine, usw.? Und wielange wurden Pittis z.B überhaupt auf solche Hundekämpfe trainiert? Reden wir hier von 50 Jahren, von 100 Jahren, von mehr oder weniger? Und am wichtigsten... im Hundekampf waren ja vermutlich beide Hunde auf Schärfe trainiert. Was wäre aber passiert, wenn der Gegner sich sofort untergeordnet und unterworfen hätte?

Ich frage mich das die ganze Zeit schon. Ganz ohne Hintergedanken, sondern vielmehr zu meinem Hundeverständnis. Vielleicht könnt ihr da ein wenig Licht ins Dunkel bringen? Vielleicht ergibt sich darauf ja auch bereits die ein oder andere Schlussfolgerung auf zu erwartendes Verhalten der jeweiligen Rasse. Ich denke da z.B daran, dass man ja durchaus sagt, die Pits mussen sehr menschenfreundlich sein, damit die Idioten die solche Kämpfe veranstalteten sie jederzeit kontaktieren konnten. Hierbei würde sich ja bspw. erklären, wieso man von einem Pit schonmal definitiv keine Aggression gegen Menschen erwarten muss. Versteht ihr meinen Gedankengang? Etwas diffus, aber ich kann mich gerade nicht anders ausdrücken.

Pittis und Staffs gehen gezielt auf den Hals, die fackeln nicht lange. Gekämpft wird so lange, bis es einen klaren Sieger gibt (derjenige, der noch lebt).

Die Ausbildung an sich ist wohl das Abartigste, was es geben kann. Da gibt es in diesen "Zuchstätten" extra sogenannte Dummies - Hunde, die als Übungsobjekt für andere Hunde herhalten müssen. Denen werden die Zähne gezogen und sie werden festgebunden, damit sie sich nicht wehren und nicht abhauen können. Andere Hunde können dann an ihnen trainieren ... das ist eigtl alles, was die lernen. Eine Strategie gibt es nicht - der mit der längsten Ausdauer und dem besten Biss gewinnt.
Mittlerweile wird bei der Zucht viel mehr selektiert, es werden nicht mehr die Hunde zur Zucht genommen, die typische Game Dogs sind, sondern mehr alltagstaugliche Hunde, die mit Artgenossen zurecht kommen und im Bezug auf Sozialverträglichkeit besser zu händeln sind.
Dennoch ist Hundekampf, wie man an Vick erkennt, noch nicht ausgestorben ...
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #88
Natürlich gibt es die Veranlagung bei Zuchtlinien, ob statistisch mehr Welpen natürlicherweise vorwärts oder rückwärts gehen, wenn sie sich bedroht fühlen. Aber das ist weder ein Killergen, noch Aggression.
Es könnte sich aber mit erzieherischer "Unterstützung" zum aggressiven Verhalten entwickeln.
Andererseits kann man dem Hund aber sehr gut klarmachen, dass es "nur" das Rückwärts in seinem Leben gibt.
Wir hatten schon mehrere Threads, in denen wir über so etwas diskutiert haben, ich studiere in ein paar Monaten Biologie und war in mehreren Vorlesungen zu dem Thema, belese mich auch selbst und nein- nicht nur Clickerleckerlbücher, sondern seriöse Bücher zur Hundezucht und Erziehung, und sogar Solche aus dem 19. Jahrhundert besagen, dass ein "Meister der Hundeführung" eine Prädisposition umwenden kann.
Schlussendlich gibt es nur einen Hund, der beißt, weil er muss und das ist der mit einer neurologischen Krankheit.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #89
Wenn ich das mit den Pittis und Staffs so lese, frage ich mich, warum braucht der Mensch so etwas ? Da fällt mir eigentlich nur ein, dass der Mensch von Natur aus schlecht ist, sonst hätte er nicht die Spitze der Evolution geschafft. Ist ja nicht nur Hundekampf, morden, rauben, Kriege ohne Ende, die Stiere in Spanien, sonst. Tiere, selbst Hühner müssen dran glauben......einfach alles schrecklich.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Natürlich gibt es die Veranlagung bei Zuchtlinien, ob statistisch mehr Welpen natürlicherweise vorwärts oder rückwärts gehen, wenn sie sich bedroht fühlen. Aber das ist weder ein Killergen, noch Aggression.
Es könnte sich aber mit erzieherischer "Unterstützung" zum aggressiven Verhalten entwickeln.
Andererseits kann man dem Hund aber sehr gut klarmachen, dass es "nur" das Rückwärts in seinem Leben gibt.
Wir hatten schon mehrere Threads, in denen wir über so etwas diskutiert haben, ich studiere in ein paar Monaten Biologie und war in mehreren Vorlesungen zu dem Thema, belese mich auch selbst und nein- nicht nur Clickerleckerlbücher, sondern seriöse Bücher zur Hundezucht und Erziehung, und sogar Solche aus dem 19. Jahrhundert besagen, dass ein "Meister der Hundeführung" eine Prädisposition umwenden kann.
Schlussendlich gibt es nur einen Hund, der beißt, weil er muss und das ist der mit einer neurologischen Krankheit.

Wir leben heute in einer hochqualifizierten Internet-Informationswelt und wenn Du allein nur mal das Wort "Aggression" eingibst und Wikipedia verfolgst, kannst Du Dein Schreiben erst mal überarbeiten, ich habe keine Lust, Dinge zu erklären und ewig zu posten die bereits da stehen und jeder nachlesen und sich selbst erarbeiten kann. Was ich meine sind pure Erfahrungen und etwas Wissen darüber und wer schon mal so einen Hund erlebt hat, weiß wovon ich rede, da ist nichts von vorwärts/rückwärts, klarmachen ect. pp. die verbeißen sich lecker und sind mit fast nichts zu lösen, im übrigen haben wir Aggression auch beim Menschen, steht auch da, das mit neurologischer Krankheit zu belegen ist schon na ja.......sagen wir mutig, gewagt, daneben sowieso. Das mit Threads und Foren genieße ich immer mit Vorsicht, einer beginnt damit, übrige plappern es nach, das ist genauso wie Wasser an Kellerwänden, wo jedes Forum schreibt im Sommer zulassen, kannst mal gucken, kein Witz...da würde es weg gehen, auch das absoluter Blödsinn, das läuft wie ein Wasserfall, aber die Leute glauben dran und schleppen Wasser. Ich stütze mich lieber auf eigene Erfahrungen, kann aber Beiträge solcher Coleur besser einschätzen.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #90
Wenn ich das mit den Pittis und Staffs so lese, frage ich mich, warum braucht der Mensch so etwas ?

Ich kann dir ganz genau sagen, warum ICH einen Staff "brauche":

weil meine Staffhündin meine Oma wieder zum laufen animiert hat
weil meine Staffhündin meinem Opa nach dem Tod meiner Oma wieder Lebensfreude geschenkt hat
weil meine Staffhündin mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, wenn ich nen schlechten Tag hatte, traurig oder gestresst war
weil meine Staffhündin unglaublich viel Geduld mit mir hatte, wo ich so viele Fehler gemacht habe
weil meine Staffhündin JEDEN Menschen gemocht und NULL Vorurteile hatte
weil meine Staffhündin mit allen Situationen super umgegangen ist und ich mich IMMER in JEDER Situation auf sie verlassen konnte
weil meine Staffhündin über die Schwächen der Menschen hinwegsehen konnte, obwohl soviele sie wegen ihrer Rasse verurteilt haben
weil meine Staffhündin unglaublich ruhig und gelassen Kindern gegenüber war
weil meine Staffhündin auch in meinem Zweitjob als RettSan immer verlässlich war und nie jemanden belästigt hat
weil meine Staffhündin gelehrig war und immer Spass daran hatte mit mir was zu unternehmen
weil meine Staffhündin mich bedinungslos geliebt hat
weil meine Staffhündin IN MEINEN AUGEN eben der tollste Familienhund war, den es geben konnte.

Ich könnte dir noch hunderte Gründe aufzählen. Bedenke einfach mal, dass rund 90% der Pittis und Staffshalter ihre Hunde als normale Familienhunde betrachten und nicht als Kampfhunde für die Pits ... ich kenne Polizisten, Rechtsanwälte und RICHTER, die Staff-Halter sind ... und das ist eben die Mehrheit, auch wenn es keiner wahrhaben will.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #91
@Blacky95:
Die Hemmschwelle eines Hundes kann man sehr gut trainieren. Ich habe einen Pit Bull Terrier, der von nervösen Eltern und einem Vermehrer kommt. Als er klein war, hatte er bei Überforderung( und die kam im Vergleich zu anderen Welpen schnell) Tobsuchtsanfälle. Wie ein ADHS- Kind:/
Ich habe mehr als ein Jahr gebraucht, aber jetzt kann ich mit gutem Recht behaupten, dass er geistig ziemlich stabil ist.
Obwohl er natürlich nie von sich aus so viel Ruhe behält, wie ein Bernhardiner aus guter Zucht, ist er neben mir ein anständiger Hund. Aber auch so kann man von keinem Hundeindividuum einhaltliche Aphatie und stets angemessene Reaktionen von Anfang an erwarten ;)
Und ansonsten muss ich exe schon wegen der Notwendigkeit von "Biss" rechtgeben!
Wenn du deinen Alauntbull Dschin meinst, der hat mit einem Pit genauso wenig gemein, wie eine Kuh mit einem Vogel. (das mal nebenbei)

@exe, deiner Ausführung zur Reizschwelle und Aggression schließ ich mich voll und ganz an.

Ich hab mal ein paar generelle Frage an die Listenhundkenner, bzw. die Pitti-Experten. Rein aus Interesse, weil das Wort "Hundekampf" ja ganz gern in den Raum geworfen wird, aber ich mir darunter jetzt eigentlich garnicht soviel vorstellen kann. Um was ging es in diesen (legal oder nicht sei jetzt mal aussen vor) Kämpfen? Sollten die Hunde sofort angreifen und töten und man hat möglichst viel Blut erwartet? Sollte der Kampf der längeren Unterhaltung dienen? Wurden die Hunde irgendwann abgerufen, wenn ein Hund regungslos am Boden lag oder lies man ihn "zerfleischen"? Was machte einen guten "Kampfhund" aus? Strategie? Kraft? Aggression? Gab es bestimmte Gestiken des Gegners, auf die die Hunde speziell geschult wurden? Also z.B Augenkontakt und dann haben sie in den Hals gebissen oder eher in die Beine, usw.? Und wielange wurden Pittis z.B überhaupt auf solche Hundekämpfe trainiert? Reden wir hier von 50 Jahren, von 100 Jahren, von mehr oder weniger? Und am wichtigsten... im Hundekampf waren ja vermutlich beide Hunde auf Schärfe trainiert. Was wäre aber passiert, wenn der Gegner sich sofort untergeordnet und unterworfen hätte?

Ich frage mich das die ganze Zeit schon. Ganz ohne Hintergedanken, sondern vielmehr zu meinem Hundeverständnis. Vielleicht könnt ihr da ein wenig Licht ins Dunkel bringen? Vielleicht ergibt sich darauf ja auch bereits die ein oder andere Schlussfolgerung auf zu erwartendes Verhalten der jeweiligen Rasse. Ich denke da z.B daran, dass man ja durchaus sagt, die Pits mussen sehr menschenfreundlich sein, damit die Idioten die solche Kämpfe veranstalteten sie jederzeit kontaktieren konnten. Hierbei würde sich ja bspw. erklären, wieso man von einem Pit schonmal definitiv keine Aggression gegen Menschen erwarten muss. Versteht ihr meinen Gedankengang? Etwas diffus, aber ich kann mich gerade nicht anders ausdrücken.
Genau weil ich das auch wissen wollte, hab ich mir ganz viele Bücher zu dem Thema zugelegt, alte wie neue.

Bei den Kämpfen geht es ums gewinnen, damals war es das Selbe als würde man zu einem Boxkampf gehen. Wie schon geschrieben, ist Aggression beim Kampf hinderlich. Es ging um Intelligenz, Stärke und Technik. Die Hunde machen wie ein Sportler auch ein monatelanges Training durch, damit sie körperlich fit sind. Abrichten kann man einen Kampfhund nicht, entweder er kämpft oder halt nicht. Schärfe gibt es dabei nicht.
Bevor ein Hund überhaupt zum Kampf antritt, wird der junge Hund (ab 12 Monaten), in die Pit gesetzt und mit einem erfahrenden Hund.
Wie eine Art Schule. Der Junge Hund hat 3 Möglichkeiten, entweder er türmt (springt raus), er bleibt stehen oder er Kämpft.
Erst wenn der Hund die Schule erfolgreich absolviert hat, wird er für einen Kampf trainiert.
Ums töten oder viel Blut geht es dabei nicht, und das die Verlierer immer getötet werden stimmt auch nicht. Wenn ein Hund nicht aufgibt und selbst unterlegen immer weiter macht, hat er zwar verloren, aber er ist gut und das ist auch was wert.

Ein durchschnittlicher Kampf geht zw. 1 bis 2 Stunden, wo bei es auch längere und kürzere Kämpfe gibt. Daher ist das Training auch sehr wichtig.
Ist der Hund schlecht trainiert, kann es passieren das er körperlich nicht mehr kann und auch wenn das andere Hund von der Technik schlechter ist, das der gewinnt. Menschenfreundliche Hunde lassen sich halt besser trainieren, auch sind in der Pit ständig 3 Menschen anwesend und der Hund darf auf keinen der Menschen los gehen.

Der Hundekampf ist für die Züchter, eine Art Selektionsmethode. Nur die Besten und gesündesten gehen in die Zucht.
Der Pit wird bis heute (auch wenn fast überall illegal ist) über die Pit selektiert.

Was auch erstaunlich ist, das halt einige Kampfhund in der Pit ihren "Job" tun und zu Haus, mit einem anderen Hund oder anderen Tieren zusammen leben oder auf der Straße eher schüchtern mit anderen Hunden sind.

Ich hoffe das war verständlich :D



Oder c) sie genetisch eher zum kämpfen als zum flüchten neigen ;)

Und auch das muss nicht negativ sein...
Genau :!:
Viele Terrierrassen gehen ehrer nach vorn als zu flüchten, sonst wäre eine Baujagd unmöglich.

Wie inzwischen mehrfach angeführt: Auch Hunde mit genetischer Prädisposition können sich durchaus normal entwickeln und "ohne" Warnung geht schon mal gar kein Hund einfach so auf einen anderen los.
Das einfach auf die Genetik zu schieben ist den Hunden gegenüber absolut unfair- da sind ergänzend zur vllt. vorliegenden genetischen Veranlagung noch mindestens mangelhafte Sozialisation und/oder fehlendes Wissen des Halters hinzugekommen.

Kein Hund kommt als Beißer auf die Welt, sondern wird in 99,9% der Fälle dazu gemacht!

Einen Kampfhund kann man nicht machen, entweder er will kämpfen oder nicht.
Wenn sich zwei kampfwillige Hunde gegenüber stehen, reichen Sekundenbruchteile bis die losgehen.
Ein Pit warnt wesentlich unterschwelliger als andere Hunderassen (in den meisten Fällen jedenfalls).

Für Außenstehende kann es so wirken als ob es ohne Vorwarnung passiert, ist es aber nicht.
Hier sollte man seinen Hund kennen und ihn lesen können.

Pits sind auch mal gerne A.löcher, erst tun sie lieb und nett, bis der andere so nah ist das man beißen kann :roll:
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #92
Ich kann dir ganz genau sagen, warum ICH einen Staff "brauche":

weil meine Staffhündin meine Oma wieder zum laufen animiert hat
weil meine Staffhündin meinem Opa nach dem Tod meiner Oma wieder Lebensfreude geschenkt hat
weil meine Staffhündin mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, wenn ich nen schlechten Tag hatte, traurig oder gestresst war
weil meine Staffhündin unglaublich viel Geduld mit mir hatte, wo ich so viele Fehler gemacht habe
weil meine Staffhündin JEDEN Menschen gemocht und NULL Vorurteile hatte
weil meine Staffhündin mit allen Situationen super umgegangen ist und ich mich IMMER in JEDER Situation auf sie verlassen konnte
weil meine Staffhündin über die Schwächen der Menschen hinwegsehen konnte, obwohl soviele sie wegen ihrer Rasse verurteilt haben
weil meine Staffhündin unglaublich ruhig und gelassen Kindern gegenüber war
weil meine Staffhündin auch in meinem Zweitjob als RettSan immer verlässlich war und nie jemanden belästigt hat
weil meine Staffhündin gelehrig war und immer Spass daran hatte mit mir was zu unternehmen
weil meine Staffhündin mich bedinungslos geliebt hat
weil meine Staffhündin IN MEINEN AUGEN eben der tollste Familienhund war, den es geben konnte.

Ich könnte dir noch hunderte Gründe aufzählen. Bedenke einfach mal, dass rund 90% der Pittis und Staffshalter ihre Hunde als normale Familienhunde betrachten und nicht als Kampfhunde für die Pits ... ich kenne Polizisten, Rechtsanwälte und RICHTER, die Staff-Halter sind ... und das ist eben die Mehrheit, auch wenn es keiner wahrhaben will.

Du hast ja Recht, die reinen Familienhunde meinte ich doch nicht, sondern die, die als Kampfmaschinen eingesetzt werden und Zähne ziehen und anbinden und solche abartigen Sachen...:eusa_doh:
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #93
Na ja, aber das ist doch sowieso verboten. ;)
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #94
Du hast ja Recht, die reinen Familienhunde meinte ich doch nicht, sondern die, die als Kampfmaschinen eingesetzt werden und Zähne ziehen und anbinden und solche abartigen Sachen...:eusa_doh:
Ein Pit Bull ist ein Arbeitshund und kein reiner Familienhund. Viele Unfälle passieren mit den Familienhunden weil sie entweder unterschätzt werden oder nicht richtig ausgelastet sind. Ein Unfall mit einer "Kampfmaschinen" gibt es wesentlich seltener.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #95
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #96
Ich hab mal ein paar generelle Frage an die Listenhundkenner, bzw. die Pitti-Experten. Rein aus Interesse, weil das Wort "Hundekampf" ja ganz gern in den Raum geworfen wird, aber ich mir darunter jetzt eigentlich garnicht soviel vorstellen kann. Um was ging es in diesen (legal oder nicht sei jetzt mal aussen vor) Kämpfen? Sollten die Hunde sofort angreifen und töten und man hat möglichst viel Blut erwartet? Sollte der Kampf der längeren Unterhaltung dienen? Wurden die Hunde irgendwann abgerufen, wenn ein Hund regungslos am Boden lag oder lies man ihn "zerfleischen"? Was machte einen guten "Kampfhund" aus? Strategie? Kraft? Aggression? Gab es bestimmte Gestiken des Gegners, auf die die Hunde speziell geschult wurden? Also z.B Augenkontakt und dann haben sie in den Hals gebissen oder eher in die Beine, usw.? Und wielange wurden Pittis z.B überhaupt auf solche Hundekämpfe trainiert? Reden wir hier von 50 Jahren, von 100 Jahren, von mehr oder weniger? Und am wichtigsten... im Hundekampf waren ja vermutlich beide Hunde auf Schärfe trainiert. Was wäre aber passiert, wenn der Gegner sich sofort untergeordnet und unterworfen hätte?

Ich frage mich das die ganze Zeit schon. Ganz ohne Hintergedanken, sondern vielmehr zu meinem Hundeverständnis. Vielleicht könnt ihr da ein wenig Licht ins Dunkel bringen? Vielleicht ergibt sich darauf ja auch bereits die ein oder andere Schlussfolgerung auf zu erwartendes Verhalten der jeweiligen Rasse. Ich denke da z.B daran, dass man ja durchaus sagt, die Pits mussen sehr menschenfreundlich sein, damit die Idioten die solche Kämpfe veranstalteten sie jederzeit kontaktieren konnten. Hierbei würde sich ja bspw. erklären, wieso man von einem Pit schonmal definitiv keine Aggression gegen Menschen erwarten muss. Versteht ihr meinen Gedankengang? Etwas diffus, aber ich kann mich gerade nicht anders ausdrücken.

Ich fand den Wiki-Eintrag eigentlich ganz gut.

Auch, was es da so alles gibt (Japan) und welche Hunderassen eigentlich für Tier- bzw. Hundekämpfe eingesetzt wurden.

Interessant fand ich auch, dass die ganzen heutigen "Kampfhunde" alle darauf trainiert wurden, zwar andere Hunde/Tiere zu beißen, aber niemals einen Menschen zu beißen.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #97
Interessant fand ich auch, dass die ganzen heutigen "Kampfhunde" alle darauf trainiert wurden, zwar andere Hunde/Tiere zu beißen, aber niemals einen Menschen zu beißen.

Liegt daran, dass die Hunde früher auf engstem Raum mit den Familien zusammenlebten und schlichtweg keine Aggressionen gegenüber ihres Menschen zeigen dürften. Was meinst du, warum gerade diese Rassen deshalb bei Zuhältern etc pp so beliebt sind? Weil sie schön auf die Hunde eindreschen können ohne Angst haben zu müssen sie werden gebissen. Ein Schäferhund würde das nicht mit sich machen lassen (GsD) - meine Hündin wurde schwer misshandelt und hat sich nie gewehrt - bis zu ihrem Tod hat sie jeden Menschen gemocht, ich war erstaunt darüber, dass sie nach so einer Tierquälerei immer noch soviel Vertrauen in den Menschen hatte.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #98
Als wenn das die Leute, die aus dem Milieu kommen, interessieren würde ... :eusa_think:

Weiß ich doch. Aber die Frage ist doch unsinnig. Kein "Normalo" veranstaltet so einen Mist; eine gute Erklärung gibt es für so eine Schweinerei nicht, meiner Meinung nach.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #99
Wenn du deinen Alauntbull Dschin meinst, der hat mit einem Pit genauso wenig gemein, wie eine Kuh mit einem Vogel. (das mal nebenbei)
Off-Topic
Das mal nebenbei- die Rasse Alauntbull gibt es nicht, die Beschreibung ist vor 2 Jahren geschrieben, als ich mich noch nicht mit Dschins Stammbaum und dem "Züchter" beschäftigt habe. Leidest du unter Umständen an passiver Aggression? Scheinbar regt dich ja jeder meiner Beiträge irgendwie auf.
Dann geh lieber Kampfsport treiben, als Forumsmitglieder aus dem Nichts anzuzicken.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #100
Off-Topic
Naja, dass Alauntbull eine Rasse sein soll, hat er aber auch nicht behauptet.
 
Thema:

Mythen über Listenhunde

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