Familie sucht passenden Hund

Diskutiere Familie sucht passenden Hund im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe Forum-Gemeinde, da ich ein absoluter Anfänger was die Hundehaltung angeht, hoffe ich hier die gewünschten Antworten und Tipps zu...
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Walter99

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Hallo liebe Forum-Gemeinde,

da ich ein absoluter Anfänger was die Hundehaltung angeht, hoffe ich hier die gewünschten Antworten und Tipps zu finden.

Zunächst zu meinem/unserem Anliegen:
Wir sind eine vierköpfige Familie und spielen mit dem Gedanken unsere Familie um ein neues Mitglied in Form eines Hundes zu erweitern.
Unsere beiden Kinder sind 12J. und 10J. und betteln bereits seit Längerem (2-3 Jahre) einen Hund anzuschaffen, wobei wir Eltern uns bis jetzt dagegen ausgesprochen hatten weil wir der Meinung waren, dass wir selbst nicht die nötige Zeit hatten und die Kinder zu klein wären um selbständig nach dem Hund zu schauen.
Nun hat sich unsere Einstellung dahingehend etwas geändert und wir möchten zunächst mal schauen, ob es eine Hunderasse gibt die zu unserer Familie passen würde und uns eingehend informieren.

Folgend Rassen würden uns (rein optisch) gefallen:
- Lagotto Romagnolo
- Boston Terrier
- Französische Bulldogge (zu klein für längere/mehrtägige Wanderungen?)
- Boxer (zu groß?)
- Jack Russell Terrier
- Schnauzer
- Welsh Terrier
- Kerry Blue Terrier


Ich habe mal den Fragekatalog ausgefüllt und hoffe es reicht aus um uns entsprechende Tipps zu geben.

Möchte mich an dieser Stelle schon mal im Voraus dafür bedanken.
Walter


Fragen zum Hund

Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?
- Hatten bis jetzt noch keinen eigenen Hund, wobei wir Freunde mit Hunden haben ..also so gesehen keine Erfahrung.

Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)
- am liebsten wäre uns ein Welpe

Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?
- es sollte ein Hund vom Züchter sein, wobei ich nicht ausschließen möchte einen Welpen aus dem Tierheim aufzunehmen wenn es sich dabei um einen Rassehund handelt

Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)
- Es sollte auf keinen fall ein bellfreudiger Hund sein. Es soll ein Hund sein, der sich im Hause ruhig verhält aber draußen durchaus Spaß haben kann. Dabei denke ich an das Spielen mit Kindern aber auch an Outdooraktivitäten. Wir gehen sehr gern und oft Wandern und es wäre toll, wenn der Hund uns begleiten könnte. Der Hund sollte Kindern und Fremden gegenüber freundlich sein (ist denke ich auch Erziehungssache?)
Was Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb und Wachtrieb angeht, so sollte sich keiner dieser Triebe als extrem bzw. übertrieben äußern.
Da wir Anfänger sind sollte der Hund leicht erziehbar sein und keinen Dickschädel haben.

Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?
-Der Hund sollte nicht zu groß aber auch kein Handtaschenhund sein. Er sollte so groß sein, dass man ihn wenn möglich überall mitnehmen kann aber wiederum nicht so klein dass er keine zwei Stunden am Stück laufen kann. Er sollte wenig bis überhaupt nicht haaren. Kurzes Fell so wie beim Boxer wäre ideal.



Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)
- Wir haben gebaut und leben in einer Doppelhaushälfte in einer kleineren Gemeinde. Das Haus liegt keine 10 Meter von einem Feldweg und entsprechend hoch ist bei uns auch der Hundeverkehr J

Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?
- zwei Kinder 10 und 12 Jahre alt.

Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?
-nein

Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?
- Beide Elternteile (39 und 36J.) sind berufstätig wobei meine Frau nur halbtags arbeitet und spätestens Mittags daheim ist wenn die Kinder aus der Schule kommen. Der Hund wäre demnach max. 5-6Std. allein.

Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?
- Morgens und Mittags denke ich eher nicht viel aber ausreichend zum Gassigehen. Abends schon mehr und am Wochenende richtig viel Zeit-

Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?
(Diese Frage dient in erster Linie als Denkanstoß, da man einen Rassehund mit Stammbaum nicht für 300 Euro bekommt. Muss also nicht zwangsläufig beantwortet werden.)
- Geld spielt denke ich eher unwesentlich eine Rolle. Mir ist bewusst das ein Rassehund schnell über 1000€ kostet.

Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?
- Ziel oder Plan ist es von Anfang an die Hundeschule zu besuchen gemeinsam mit den Kindern damit Fehler in der Erziehung vermieden werden können.

Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?
- Es soll ein Hund sein, mit dem die Kinder Schmusen können, aber auch Spielen und Toben. Er soll aber auch ein Begleiter auf Wandertouren sein.

Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?
(Bitte bedenke: Mit Auslastung sind keine Tätigkeiten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren gemeint.
Gemeint sind z.B. Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.)
- Im Moment haben wir leider nicht die Zeit für Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.

Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?
- bis zu 6h

Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?
- Meine Eltern leben nur 5 Minuten weit weg und wären bereit den Hund mal zu sich zu nehmen. Wobei unser Ziel ist es den Hund mit in den Urlaub zu nehmen, da wir meist ein Ferienhaus mieten.

Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?
-Kosten spielen keine Rolle

Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?
- Der Hund soll uns im Alltag überall hin begleiten ob es Radfahren, Rollerbladen oder einfach nur Spazierengehen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #2
Da habt ihr euch ja echt sehr unterschiedliche Rassen ausgesucht...

Also Jack Russel würde ich wieder streichen, da die oft starken Jagdtrieb haben.
Wieso sollte der Boxer zu groß sein? Wegen den Kindern?
Welchen Schnauzer? Es gibt Riesenschnauzer, Mittelschnauzer und Zwergschnauzer.

Euch ist aber schon klar, dass ein Welpe nicht direkt allein bleiben kann? Das muss man langsam stundenweise bzw. erst Minutenweise aufbauen. Es gibt Hunde, die brauchen ein halbes Jahr, um allein bleiben zu können.
Es gibt natürlich auch viele Nothilfen für einige Rassen. Seltenere Rassen haben wahrscheinlich keine Nothilfe, aber für Boxer, Schnauzer, Franz. Bulldogge und Jack Russel z.B. gibt es Nothilfen.
Da könnte man dann einen älteren (unter älter wurde ich 1-3 J. verstehen, gibt auch junge Hunde im Tierschutz), der allein sein kennt und dann nur zwei, drei Wochen im neuen Zuhause braucht, damit er die Zeit allein bleiben kann.

Wenn ihr keine Zeit für Hundesport habt, hättet ihr Zeit für Hundeschule? Welpen (und grade Ersthund-Halter) sollten in die Welpenstunde und anschließend auch in die Hundeschule, damit zumindest die Grundsachen passen.
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #3
Ich gebe McLeodsDaughters Recht. Ein Welpe beansprucht gerade am Anfang sehr viel Zeit. 6 Stunden alleine bleiben geht am Anfang auch nicht.
Nicht alle Hunde sind auch sofort stubenrein, also kann es sein, dass man am Anfang doch öfter mit ihm raus muss.

Habt ihr vielleicht auch schonmal im TH geguckt? Meist kennen sie ihre Tiere sehr gut und können auch über den Charakter eine gute Auskunft geben;)

Wenn ihr keine Zeit für Hundesport habt, hättet ihr Zeit für Hundeschule?

Bei der Frage schließ ich mich mal an:)
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #4
Kure Frage: Warum habt ihr keine Zeit für Hundesport?
Euch ist hoffentlich klar, dass ein Hund immer Zeit erfordert- unabhängig vom Hundesport. Gerade mit der Grunderziehung werdet ihr zeitlich wesentlich mehr investieren müssen als z.B. 1 Mal in der Woche Agi o.ä....
Grunderziehung usw. muss jeden Tag sein. Immer.
Auch wenn es gerade zeitlich nicht passt.

Wie passt das also?^^
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #5
Da habt ihr euch ja echt sehr unterschiedliche Rassen ausgesucht...

Also Jack Russel würde ich wieder streichen, da die oft starken Jagdtrieb haben.
Wieso sollte der Boxer zu groß sein? Wegen den Kindern?
Welchen Schnauzer? Es gibt Riesenschnauzer, Mittelschnauzer und Zwergschnauzer.

Euch ist aber schon klar, dass ein Welpe nicht direkt allein bleiben kann? Das muss man langsam stundenweise bzw. erst Minutenweise aufbauen. Es gibt Hunde, die brauchen ein halbes Jahr, um allein bleiben zu können.
Es gibt natürlich auch viele Nothilfen für einige Rassen. Seltenere Rassen haben wahrscheinlich keine Nothilfe, aber für Boxer, Schnauzer, Franz. Bulldogge und Jack Russel z.B. gibt es Nothilfen.
Da könnte man dann einen älteren (unter älter wurde ich 1-3 J. verstehen, gibt auch junge Hunde im Tierschutz), der allein sein kennt und dann nur zwei, drei Wochen im neuen Zuhause braucht, damit er die Zeit allein bleiben kann.

Wenn ihr keine Zeit für Hundesport habt, hättet ihr Zeit für Hundeschule? Welpen (und grade Ersthund-Halter) sollten in die Welpenstunde und anschließend auch in die Hundeschule, damit zumindest die Grundsachen passen.


Dem möchte ich mich mal in soweit anschließen.

Als ich 6 Jahre war und mein Bruder 4 hat meine Mum und mein Dad sich einen Parson Jack Russel Terrier gekauft. Jessy hieß sie, reinrassig, hochbeinig. Drinnen war sie ruhig und bellte kaum (was aber NICHT für alle Jackys gilt die meisten sind doch eher ein bellfreudig) sie war ein unermüdlicher Spielgefährte für uns Kids. Sie hat alles mitgemacht, wurde als Kopfkissen ´missbraucht´ raufte mit uns und brachte unermüdlich den Ball, mmeine Mum hat streng darauf geachtet das sie aber auch ihre Ruhezeiten hatte. Da deine Kinder älter sind dürfte das also kein Problem sein zu respektieren. Als wir Kids alt genug war, streunten wir samt Jessy durch unsere Heimat, in den Ferien meist den ganzen Tag von morgens 8 Uhr bis Abends um 18 Uhr. Jessy war abrufbar selbst bei uns Kids (ABER Jack Russels haben einen hohen Jagdtrieb, den darf man auf keinen Fall unterschätzen, Jessy war eine ausnahme und Top von meiner hundeerfahrenen Mutter erzogen), wir sind oft mit Jessy in die Berge um zu wandern, die kletterte das Felsenmeer mit uns Kids hinauf, wanderte mit uns über Berge, sprang mit uns in die Bergseen. Im Haus legte sie sich hin und war ruhig.
Jessy hatte enormen Größenwahn, wenn ein großer Hund kam beispielsweise ein Riesenschnauzer der mit um die 20kg gut 12kg mehr wie Jessy hatte wurde dieser angekeift und ordentlich zurecht gewiesen, auch das ist eine eigenschaft von vor allem Kleinen Hunden. Die muss man Erzieherisch in den Griff bekommen, es ist nicht in Ordnung wenn ein kleiner Hund keifend auf den Arm genommen wird und von dort munter weiter keifen kann. Jessy wurde 3mal von anderen Hunden attackiert als sie gekeift hat, einmal hatte sie ein Loch im Kiefer, wir Kids standen damals daneben waren ohne Eltern und dementsprechend war das natürlich eine Erfahrung die saß.

Kurzum: Parson Jack Russel Terrier haben einen hohen Jagdtrieb den man erst Mal händeln lernen muss, wie gesagt Jessy war wirklich eine Ausnahme. Normalerweise sind die Jackys gerne dabei mit bellen, jagdtriebig, größenwahsninnig aber auch durchaus sportliche kleine Aktion Pakete die keinswegs zimperlich sind aber sensibel genug für Kinder (oder interpretiere ich das nur wegen Jessy so rein? :eusa_think:)


Was die Sache mit den Welpen betrifft: Auf keinen Fall darf dieser 6 Stunden alleine sein, am Anfang meist noch nicht mal 5 Minuten und bis er das alleins ein und die Stubenreinheit beherrscht können durchaus bis zu 6 Monaten vergehen. Meine Mum war damals für uns Kids Zuhause und hatte daher die ´zeit´.

Eine Hundeschule, also Welpenschule und Junghunde ist auf jedenfall zu empfehlen, ihr müsst aber darauf achten das die Schule ´modern´ ist:
Schlagen, Schubsen, Würgen, ziehen, treten, Schock-, Stachel-, und Würgehalsband wie ein Kasernenton sollte ein No Go sein.
Auch den Welpen in sein Pipi tunken wenn er ins Haus macht ist alte Schule und sollte nicht mehr praktiziert werden, leider findet man dieses Oldie Wissen noch überall wo mans nicht braucht. :eusa_doh:
Ich finde es gut das ihr euch realistische Preisvorstellungen gesetzt habt und sagt; spielt an sich keine Rolle. Es kommen hier manchmal Leute her die wollen nen rassehund haben aber nur so um die 500€ im Blick.

Nun mal die Rassen:

- Lagotto Romagnolo

Zu ihm kann ich leider sehr wenig sagen. So an sich klingt es gut und ich selber würde mir ihn auch holen, allerdings bin ich wohl das was man Hundeerfahren nennt, hoffentlich. Also hatte schon nen JRT und nun nen Border- Mix mit dem ich auch Hundesport mache.

- Boston Terrier

Wikipedia lässt grüßen. Von der beschreibung her klingt er gut, allerdings sollten bei Zuchten darauf geachtet werden das die Nase freiatmend ist sonst habt ihr als relativ sportliche Familie einen Hund der nach 2 Metern schnaufend zusammenbricht weil er nicht genug Luft bekommt.

- Französische Bulldogge (zu klein für längere/mehrtägige Wanderungen?)

Oho. Das würde ich nicht sagen. Ich kenne eine F. Bulldogge die macht Agility und glaub mir; die kleine hat Pfeffer im Hintern da kann sich mein Border Mix ordentlich ne scheibe von abschneiden. Allerdings ist sie auch echt stänkerisch und geht gerne die großen Hunde provozieren, ob das der Charakter dieses Hundes ist oder der Rasse im allgemeinen kann ich aber nicht sagen. Auch hier würde ich noch mal SEHR drauf achten das der Hund ne anständige Nase hat und atmen kann. Lieber zu einem Züchter weiter weg wie mit einen kranken Hund dasitzen weil man den erstbesten Züchter nahm.


- Boxer (zu groß?)

Auch Boxer können Kindergeeignet sein. Kinderliebe ist eine Erziehungssache wie man an diese beiden rangeht, was man den Hund erlaubt und was man den Kids erlaubt. Ein Hund wird Kinder nie als Boss sehen das ist soweit ich weiß ein großer Irrtum. Aber sie können lernen mit ihnen umzugehen, meistens sind Hunde zu Welpen aus dem eigene Familienanschluss auch recht barmherzig und freundlich (Siehe oben meine Erzählungen zu Jessy. Wir Kids haben uns damals meist mit den Kopf in ihr Fell gekuschelt und gepennt. Sie ist nicht mal aufgestanden sondern hat uns unser Haar ´geputzt´ und gewartet bis wir von selber aufstehen.)

- Jack Russell Terrier

Zu ihm habe ich ja schon mehr wie genug geschrieben :D

- Schnauzer

- Mittel-, klein-, großschnauzer?

- Welsh Terrier

Nun er war ursprünglich ein Jagdhund und wie jeder Jagdhund wird er irgendwann mal schauen ob er nicht den Hasen, die Katze oder anderers Getier erwischt. Wie beim JRT eben auch. Das ist eine Sache ob man es sich zutraut und bereit ist daran auch hart zu arbeiten.

- Kerry Blue Terrier

Dieser wird als dickköpfig und eigensinnig beschrieben, ihn würde ich persönlich aus deiner Liste ausschließen.


Hoffe ich konnte weiterhelfen. ;-)


Außerdem mag ich mich der Frage anschließen wie Zeit für eine Hundeschule ist und nicht für Hundesport, gerade die Grunderziehung und Erziehung muss immer erfolgen, ob es gerade passt oder nicht und gerade in Rüppelphasen macht der hund noch mal was er will, da steckt teilweise harte Arbeit dahinter.
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #6
Nur weil ein Hund klein ist, heißt das nicht, dass er nicht mit Wandern gehen kann.
Bulldoggen haben wie Möpse oft Probleme beim Atmen, das würde Wandern problematisch machen. Mit einem gesunden kleinen Hund kann man aber genau so gut wandern gehen wie mit einem großen Hund.

In eurer Situation (6 Stunden allein) würde ich auch eher zu einem älteren Hund tendieren. Vielleicht auch nicht zwingend zu einem Rassehund.

Ich glaube bei Hundesport denken viele an einen Verein und Regelmäßiges irgendwo-erscheinen müssen . Hätte ich auch keine Lust drauf.
Hundeschule und Welpenschule kann man ja schön am Wochenende machen. ;)
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #7
Off-Topic
Nur so ein aus Interesse, wiso wollt ihr unbedingt einen Rassenhund? :)
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #8
Off-Topic
Schöner Beitrag, Smoothie! :clap:


Was den Boxer angeht, möchte ich mich sehr gerne anschließen. Durch meine Tante bin ich mit vielen Generationen Boxern aufgewachsen. Die wirken größer als sie sind. Sie sind halt sehr stämmig und ziemlich tollpatschig, aber charakterlich eine der tollsten Rassen, die ich je erleben durfte. Mit anständiger Sozialisierung, ausreichender Beschäftigung (die auch für "normale" Hundehalter ein angemessener Rahmen sein dürfte) und einer Familie, die ihre Kinder nicht unbedingt in Watte packt, sind sie richtig tolle Familienhunde. Sie sind auf jeden Fall richtig gute Kumpeltypen, die sich m.E. auch gut anpassen können.
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #9
Hallo,
Smoothi hat in ihrem schönen Beitrag eigentlich bereits alles abgdeckt.

Hier nur nochmal: weder einen Welpen noch einen Junghund kann man über Stunden alleine lassen. D.h. man kann schon - aber danach ist die Wohnung ebenso renovierungsbedürftig wie die kleine Seele des Tieres.
Um einen Welpen über das Junghund sein hin zum allein bleiben zu bekommen braucht ihr so 2 Jahre.....danach wirds einfacher.

Zum Haaren:
Nur weil ein Hund kurzes Fell hat, haart er nicht weniger. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall - und diese kurzen stacheligen Haare wie z.B. der Boxer sie hat....sind kein Vergnügen. Es kommt aber da auch auf den Hund an....meine jetztige langhaar Schäferhündin schein kaum Haare zu verlieren - ihr Vorgängerin gleicher Rasse, war dagegen fast schon eher ein Schaf - so viel Wolle verlor sie.

Einzig der Pudel haart nicht. Im übrigen wundervolle sportliche und sehr intelligente Hunde....

LG Suno
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #10
Hallo Zusammen,

erst mal vielen Dank für die Rückmeldungen, die Fragen und die Hinweise.
Muss dazu sagen das wir ja noch relativ am Anfang des Prozesses sind und uns noch nicht zu jedem Punkt Gedanken gemacht haben.
Bin euch allen dennoch dankbar, da wir so auf Dinge aufmerksam gemacht werden die sonst nicht berücksichtigt worden wären.
Nun zu euren Fragen…versuche alle zu beantworten.

Die Rassen aus meinem Beitrag wurden wie gesagt rein aus optischen Gründen bzw. aus Gründen der Sympathie aufgelistet. Diese Liste hat keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll grob die Richtung geben.

Was das Thema Welpe angeht. Es war mir nicht bewusst das es so lange dauern kann, bis ein Hund mehrere Stunden alleine bleiben kann. Wobei ich mich frage wie es andere Hundebesitzer machen. Es kann doch nicht jeder erst mal sechs Monate freinehmen um den Hund daran zu gewöhnen??? Es wäre halt schön besonders für die Kinder einen Welpen aufwachsen zu sehen und von klein auf zu erleben. Ist sicher ein Thema über welches wir uns wohl noch eingehend informieren müssen. Danke an dieser Stelle schon mal für den Hinweis.

Hundeschule: Ich hatte ja eingangs bereits geschrieben, dass wir auf jeden Fall zur Welpenschule und später auch zur Hundeschule gehen würden. Wobei es für mich etwas ist, was nur einen gewissen Zeitraum dauert. Ich meine ich dachte es wären abgeschlossene Kurse/Lerneinheiten die nach erlernen vorbei sind und ein Hund dort nur so lange hin muss bis er „erzogen“ worden ist und danach nicht mehr. Korrigiert mich bitte falls es nicht so ist.
Und unter Hundesport hatte ich auch verstanden, das es etwas ist wo mehrmals in der Woche stattfindet. Ich möchte eher einfach mit dem Hund mal Frispee spielen oder mal Ballholen.

Mit dem Schnauzer ist ein Mittelschnauzer gemeint.

Boxer: ja, zu groß wegen der Kinder. Die Boxer sind ja etwas kräftiger und ich möchte das die Kinder den Hund jederzeit unter Kontrolle haben können.


Rassehund: Muss es nicht unbedingt sein, mir wäre jedoch die Gesundheit des Hundes sehr wichtig. Daher dachte ich lieber von einem Züchter holen. Wobei wie gesagt es kein muss ist.

Ich habe gerade etwas im Internet rumgestöbert und mir würde auch so ein Mix aus Franz. Bulldogge und Boston Terrier gefallen. Es wird jedoch eine Familienentscheidung werden.

So hoffe ich habe keine Fragen übersehen und alles beantwortet.
Im Gegenzug ist mir noch eine Frage eingefallen: Sollte man lieber eine Hündin oder doch lieber einen Rüden nehmen?

Vielen Dank und Grüße.
Walter
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #11
Grüß dich,

Ob Rüde oder Hündin ist jedem selbst überlassen. Hier gibt es seit kurzem diesen tollen Beitrag dazu:



Vielleicht hilft dir der weiter.

Das einzige, was mich persönlich noch ein wenig nachdenklich macht, ist dieser Satz:
Die Boxer sind ja etwas kräftiger und ich möchte das die Kinder den Hund jederzeit unter Kontrolle haben können.

Hunde werden Kinder nicht als ranghöher ansehen. Es gibt sogar manche Hunde, die nach Kindern schnappen, wenn diese versuchen, einen Hund zu "maßregeln". Kommt natürlich immer wieder auf den Hund und das Verhalten an, aber viele lassen sich von "rangniedrigeren" eben nicht maßregeln.
(Ich wurde mit 6 Jahren vom Rottweiler eines Bekannten in den Kopf gebissen, daher möchte ich euch daas auch ans Herz legen.)
Daher ist es als Erwachsene eure Pflicht, das ihr den Hund führt. Draussen und drinnen. Und nicht die Kinder.
Sicher, zusammen Gassigehen, mal leine halten und co...kennt wohl jeder von uns. Ich möchte jedoch nur darauf aufmerksam machen, das es eure Pflicht ist, den Hund zu kontrollieren und nicht die der Kinder.

Ein großer Hund, der gut im Gehorsam steht, läßt sich später wenn die Kinder älter sind, bestimmt auch von ihnen führen - das erfordert aber auch, das ihr die Kinder in das Verhalten/die Kommunikation von Hunden einbindet. Und damit meine ich nicht "Schwanzwedeln heisst Freude" - sondern die richtige Kommunikation...Ohrenstellung, Lefzenstellung, allgemeine Körpersprache,....).

Eben damit ihr euch später auf Kinder UND Hund verlassen könnt.
Auch das erfordert viel Zeit und Geduld.

LG Foss
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #12
Ich finde die Idee erstmal im Tierheim zu schauen gut. Vorteil: Die kennen ihre Tiere in der Regel sehr gut, können Euch auch am besten beraten und geben Euch Zeit mal mit dem Hund eine Zeit zu verbringen. So kann man am besten sehen wer zu einem passt :) Welpen brauchen eben super Viel Zeit, und länger alleine lassen geht absolut nicht.
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #13
Hallo Walter99

zu dem zuhause bleiben in der Welpenzeit.

Also mein Partner und ich haben es uns aufgeteilt. Jeder hat drei Wochen Urlaub genommen, nacheinander.
Als wir dann beide wieder los mussten, hat meine Schwiegeroma auf ihn aufgepasst (sie wohnt glücklicherweise unter uns).
Und das macht sie heute auch noch.
Mein Kleiner wird nächste Woche 1 Jahr alt. Er kann, wenn er müsste gut 5 std. alleine bleiben. Wir regeln das aber immer so, dass er nie länger als höchstens 2 std. alleine ist.
Es ist machbar, verlangt aber ein gutes Management.
Wenn man innerhalb der Familie oder Freundeskreis niemanden hat, der den Welpen in der Abwesenheit betreut, muss man entweder einen Hundesitter angagieren oder man entscheidet sich für einen älteren Hund der das Alleine bleiben schon kennt.

Man muss wissen, in der Natur stirbt der Welpe, wenn er vom Rudel getrennt ist und das weis er genau. Er hat in der Zeit des alleinseins Todesangst.

Lg
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #14
Hey,

ich möchte mich Foss anschließen, bitte erwarte niemals von einem Hund auf Kinder in dem Alter zu hören. So ab 14 fangen Hunde an Kinder ernst zu nehmen, bis dahin sind sie "Gemeinschaftsjungtiere" die genau gar nix zu melden haben. Das könnte im schlimmsten Fall mit einem Zurechtweisen mit den Zähnen enden. Und da kann sogar ein Chihuahua zur Furie werden.

Off-Topic
stell dir vor dein Chef setzt dir nen 12-jährigen vor und meint "das ist dein Vorgesetzter". Den fragst du auch nur ob er irgendwo gegen gelaufen ist, oder? ;) das würdest du aber deinem Hund zumuten


Ansonsten kann ich dir sagen ich bin mit einem Hund aufgewachsen der ca Boxermaße hatte, er war 4 Jahre jünger wie ich. Mit der Zeit hörte er auch auf mich, aber das musste ich mir erarbeiten. Hätten meine Eltern mich über ihn gestellt hätts sicher Zores gegeben.

was mir an der Rassewahl auffällt: das sind alles keine Hunde die sich mit 2x/tag ne runde um den Block zufrieden geben. Mit etwas Bällchen werfen und gassigehen bekommst einen Terrier nicht müde.
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #15
Ein Fehler, der ganz oft - gerade von Anfängern - gemacht wird: Die Welpen- und Junghundezeit wird sich viel zu einfach vorgestellt. Man sieht diese putzigen Wesen, mit ihren acht Wochen, die tapsigen Pfoten, wie unbeholfen sie mit Bällchen spielen, usw.

Ich finde Welpen auch toll. Aber ich kenne auch genug Hundehalter, die gerne auf die Welpen- und Junghundezeit verzichten, weil es ihnen zu anstrengend ist. Ein Welpe muss ALLES lernen, was ein Hund, dem man sonst so begegnet, schon kann.
Dazu gehört unter anderem:
- man darf nicht (zu feste) beißen! Nicht im Spiel - da kommen unglaubliche Macken zustande, die gerade für Kinder nicht so toll sind, nehme ich an - nicht aus Frust, nicht weil man etwas haben will, nicht weil man etwas verteidigen will - und Welpen schnappen wirklich überall rein
- man darf nicht klauen
- man darf nicht in die Wohnung machen: Das bedeutet, min. alle zwei Stunden rausgehen, außerdem nach jedem Fressen, Spielen und Schlafen
- man muss an der Leine laufen, aber nicht ziehen
- man muss alleine bleiben können
- nicht jagen
- nicht rumprollen
- Jogger und Fußgänger ignorieren
- usw.

Welpen können der Horror sein! Ich war sooo froh, als die Große gelernt hatte, dass man mir nicht ins Gesicht beißt und man draussen sein Geschäft erledigt (das hat übrigens ewig gedauert).

Zu den Rassen:
Ich bin ein Terrierfan, aber man muss sie auch mögen. So viele Terrier-Rassen es auch gibt, alle sind in der Regel aktive, drahtige Hunde, mit einem großen Selbstvertrauen und keine Befehlsempfänger. Da wird ein Kommando hinterfragt, mehrmals, bei manchen Hunden immer. Es muss sich lohnen, eine "harte Hand" bringt da meistens gar nichts; man wird zum Motivationskünstler. Mein Knirps führt ein Kommando 200x super schön aus, freudig, eifernd... beim 201x hält er an, guckt mich an und überlegt, was er da eigentlich tut und ob es nicht was besseres gibt. Das sind Terrier. :mrgreen:
Ausserdem sind Terrier nicht unbedingt die umgänglichsten Vierbeiner, was den Kontakt mit anderen Hunden angeht.

Auch der Schnauzer ist ähnlich gelagert. Eigener Kopf, kreativ, an Wild nicht desinteressiert, mit einer guten Portion Schutztrieb (den wolltet ihr nicht, oder?). Nur ein bisschen Bällchen holen, wird diesen Hunden zu wenig sein.

Bällchen holen/Frisbee spielen, kann man MAL machen, als Belohnung beispielsweise. Aber es ist nicht das, was man unter "Beschäftigung" für den Hund versteht und sollte nicht zu oft/lange betrieben werden. Erstens, sind solche Stop-and-Go-Spiele nicht wirklich gut für die Gesundheit und zweitens zieht man sich so schnell einen Hund heran, der süchtig (wirklich süchtig: ) nach dem Ball ist, der auf jeden Bewegungsreiz reagiert. Solche Hunde sind schnell überreizt und fahren auch im Alltag sehr schnell hoch, weil einfach viel Adrenalin im Blut ist.

Zum Boxer: Tolle Hunde, auch tolle Familienhunde, wesensfest, robust - ABER: Gebrauchshunde! Das sind Hunde, die auf dem Hundeplatz zuhause sind (sein sollten), im Schutzhundesport zuhause. Man kann das Glück haben, einen wirklich sportlichen Boxer zu erwischen. Der will dann ein bisschen mehr, als Gassi gehen.

Boston Terrier und Lagotto würde ich mir mal genauer anschauen. Außerdem vielleicht noch den Perro de Agua Espanol - , den deutschen Spitz und auch den Collie (Lang- und Kurzhaar).

Ein Gang ins Tierheim ist übrigens immer zu empfehlen! Und wenn Welpe, dann bitte nur aus dem Tierschutz oder von einem seriösen Züchter (FCI!)!
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #16
Ein Fehler, der ganz oft - gerade von Anfängern - gemacht wird: Die Welpen- und Junghundezeit wird sich viel zu einfach vorgestellt. Man sieht diese putzigen Wesen, mit ihren acht Wochen, die tapsigen Pfoten, wie unbeholfen sie mit Bällchen spielen, usw.

Ich finde Welpen auch toll. Aber ich kenne auch genug Hundehalter, die gerne auf die Welpen- und Junghundezeit verzichten, weil es ihnen zu anstrengend ist. Ein Welpe muss ALLES lernen, was ein Hund, dem man sonst so begegnet, schon kann.
Dazu gehört unter anderem:
- man darf nicht (zu feste) beißen! Nicht im Spiel - da kommen unglaubliche Macken zustande, die gerade für Kinder nicht so toll sind, nehme ich an - nicht aus Frust, nicht weil man etwas haben will, nicht weil man etwas verteidigen will - und Welpen schnappen wirklich überall rein
- man darf nicht klauen
- man darf nicht in die Wohnung machen: Das bedeutet, min. alle zwei Stunden rausgehen, außerdem nach jedem Fressen, Spielen und Schlafen
- man muss an der Leine laufen, aber nicht ziehen
- man muss alleine bleiben können
- nicht jagen
- nicht rumprollen
- Jogger und Fußgänger ignorieren
- usw.

Welpen können der Horror sein! Ich war sooo froh, als die Große gelernt hatte, dass man mir nicht ins Gesicht beißt und man draussen sein Geschäft erledigt (das hat übrigens ewig gedauert).

Zu den Rassen:
Ich bin ein Terrierfan, aber man muss sie auch mögen. So viele Terrier-Rassen es auch gibt, alle sind in der Regel aktive, drahtige Hunde, mit einem großen Selbstvertrauen und keine Befehlsempfänger. Da wird ein Kommando hinterfragt, mehrmals, bei manchen Hunden immer. Es muss sich lohnen, eine "harte Hand" bringt da meistens gar nichts; man wird zum Motivationskünstler. Mein Knirps führt ein Kommando 200x super schön aus, freudig, eifernd... beim 201x hält er an, guckt mich an und überlegt, was er da eigentlich tut und ob es nicht was besseres gibt. Das sind Terrier. :mrgreen:
Ausserdem sind Terrier nicht unbedingt die umgänglichsten Vierbeiner, was den Kontakt mit anderen Hunden angeht.

Auch der Schnauzer ist ähnlich gelagert. Eigener Kopf, kreativ, an Wild nicht desinteressiert, mit einer guten Portion Schutztrieb (den wolltet ihr nicht, oder?). Nur ein bisschen Bällchen holen, wird diesen Hunden zu wenig sein.

Bällchen holen/Frisbee spielen, kann man MAL machen, als Belohnung beispielsweise. Aber es ist nicht das, was man unter "Beschäftigung" für den Hund versteht und sollte nicht zu oft/lange betrieben werden. Erstens, sind solche Stop-and-Go-Spiele nicht wirklich gut für die Gesundheit und zweitens zieht man sich so schnell einen Hund heran, der süchtig (wirklich süchtig: ) nach dem Ball ist, der auf jeden Bewegungsreiz reagiert. Solche Hunde sind schnell überreizt und fahren auch im Alltag sehr schnell hoch, weil einfach viel Adrenalin im Blut ist.

Zum Boxer: Tolle Hunde, auch tolle Familienhunde, wesensfest, robust - ABER: Gebrauchshunde! Das sind Hunde, die auf dem Hundeplatz zuhause sind (sein sollten), im Schutzhundesport zuhause. Man kann das Glück haben, einen wirklich sportlichen Boxer zu erwischen. Der will dann ein bisschen mehr, als Gassi gehen.

Boston Terrier und Lagotto würde ich mir mal genauer anschauen. Außerdem vielleicht noch den Perro de Agua Espanol - , den deutschen Spitz und auch den Collie (Lang- und Kurzhaar).

Ein Gang ins Tierheim ist übrigens immer zu empfehlen! Und wenn Welpe, dann bitte nur aus dem Tierschutz oder von einem seriösen Züchter (FCI!)!


Perfekter Beitrag und um nach deinen Post Walter99 noch was hinzuzufügen. Ein Mix aus Franz. Bulldogge und Boston Terrier ist alles aber kein reinrassiger Hund. Wenn du so einen Hund findest dann Finger weg! In den meisten Fällen stammt er von Vermehrern die zwei Rassen panschen einen neuen Namen geben und Anfängern als supermegatolleklasse leichtführige, selbsterziehre, intelligente, nichthaarende Familienhunde anpreist. Genauso ein Irssinn wie alles was ´doodle´ im Namen hat. Der Schöpfer dieser ´ Doodlelei´ selber gab in einem Interview letztens bekannt das er einen Frankenstein- Hund erschaffen hat und es zutiefst bereuen würde. Also ordentlich Abstand nehmen. Es gibt 300 annerkannte Rassen, da ist für jeden was dabei. ;)


Und wie exe schon so schön sagte; nur Bällchenspielen und nur Frisbee werfen wird kaum einen Hund glücklich machen, der Jack Russel wird dich auslachen und fast alle anderen Hunde genauso. Wie gesagt ich kenne ne Französische Bulldogge die macht wöchentlich Agility und die lässt meinen Border Mix echt alt aussehen.
Hundesport machen ist ach keine mehrmalig pro Woche andauernde Pflichtveranstaltung. Ich gehe z. B. in Fun- THS und das macht man tatsächlich einfach zum Spaß und der Freude. Es gibts NICHTS schöneres wie mit den Hund etwas zu machen und wenn du dann die Augen deines Hundes strahlen siehst weil du ihn für einen tollen Lauf loben kannst... da geht das Herz auf. :mrgreen:
Aber Pflicht, pflicht ist gar nichts, wir haben irgendwann die Pflicht zu sterben, aber ansonsten. ;) Erst letzte Woche habe ich THS ausfallen lassen müssen, nichts passiert. Mein Hund lebt noch, ich lebe noch und der Hundeverein auch. Natürlich wäre es beim Welpenkurs und Erziehunskurs ratsam immer Anwesend zu sein, da gehts ja um Grundlagen der Sozialisation und Ko aber so Fun- Sport macht man eben einfach zum Fun. Nicht mehr und auch nicht weniger. :mrgreen:
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #17
Hundesport in einem Verein muss man ja gar nicht betreiben. Viele Hunde sind auch absolut glücklich damit, wenn man ein paar Dummys oder Spielzeuge versteckt, mal ne Fährte legt oder Tricks einübt. Es muss nur war auf den Spaziergängen getan werden. :)
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #18
Hallo Leute,

vielen lieben Dank für die wertvollen Tipps und Hinweise!!

Wenn ich aus dem hier gelesenen die richtigen schlüsse ziehe, dann werden wir uns zunächst mal in den Tierheimen der näheren Umgebung (Stuttgart,Ludwigsburg,..) umsehen. Der erste Blick auf die HP der einzelnen Tierheime hatte jedoch bis jetzt nichts passendes dabei. Werde auch mal die Kleinanzeigen durchforsten und eventuell gibt es dort einen passenden Hund. Vielleicht haben wir Glück und der passende Junghund (max. 3 Jahre) wartet noch auf uns.
Vielleicht kennt hier sogar jemand einen passenden Hund der ein neues Zuhause sucht?
Was die Rasse angeht, so habe ich zunächst den Kreis auf folgende in der Reheinfolge eingeschränkt:
1. Boston Terrier
2. Französische Bulldogge
3. Lagotto Romagnolo

Über den Perro de Agua Espanol muss ich mich erst noch mal informieren.

Was den Hundesport angeht, so denke ich werden wir uns auch auf jeden Fall mal anschauen und etwas passendes für den Hund finden und mit ihm gemeinsam mit den Kindern machen.

Vielen dank und viele Grüße
Walter
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #19
Hallo Leute,

vielen lieben Dank für die wertvollen Tipps und Hinweise!!

Wenn ich aus dem hier gelesenen die richtigen schlüsse ziehe, dann werden wir uns zunächst mal in den Tierheimen der näheren Umgebung (Stuttgart,Ludwigsburg,..) umsehen. Der erste Blick auf die HP der einzelnen Tierheime hatte jedoch bis jetzt nichts passendes dabei. Werde auch mal die Kleinanzeigen durchforsten und eventuell gibt es dort einen passenden Hund. Vielleicht haben wir Glück und der passende Junghund (max. 3 Jahre) wartet noch auf uns.
Vielleicht kennt hier sogar jemand einen passenden Hund der ein neues Zuhause sucht?
Was die Rasse angeht, so habe ich zunächst den Kreis auf folgende in der Reheinfolge eingeschränkt:
1. Boston Terrier
2. Französische Bulldogge
3. Lagotto Romagnolo

Über den Perro de Agua Espanol muss ich mich erst noch mal informieren.

Was den Hundesport angeht, so denke ich werden wir uns auch auf jeden Fall mal anschauen und etwas passendes für den Hund finden und mit ihm gemeinsam mit den Kindern machen.

Vielen dank und viele Grüße
Walter


Das klingt sehr vernünftig, nur einen Einwand habe ich noch: Schaut euch bitte keine Kleinanzeigen an. Dort gibt es mehr wie ausreichend schwarze Schafe die euch die traurigsten Geschichten erzählen oder euch einfach nur das blaue vom Himmel runterlügen wie supermegatoll der Hund doch ist. Wenn ihr in die Anzeigen kommt zerfließt wahrscheinlich euer Herz vor Mitleid weil das süße, ja ganz liebe, gut erzogene und absolut pflegeleichte Hundchen oder der perfekte familien- Welpe ja ach so verzweifelt ein Zuhause sucht. Viele Hundehändler machen aber genau mit solchen Sachen; niedliche Hundebabys oder tottraurige Storys richtig Kohle.
Mehr wie einer sind schon ganz übel auf der Schnauze gelandet weil sie sich ein Todkranken Hund ins Haus geholt haben. Vielleicht weil sie nett sein und helfen wolltem, vielleicht weil sie keine Ahnung hatten oder aus Mitleid, aber meistens hilft es den Hunden nichts. Ja, für den einen macht es das Leben sicherlich besser und es ist nicht so das es mich nicht berührt! Ich bin nicht gefühlskalt, nur ich weiß das für einen Hund der rausgekauft wird irgendwo eine Mutterhündin gedeckt praktisch ´vergewaltigt´ wird und ganz viele Welpen wieder nachrücken. So ein Risiko geht man enorm über Kleinanzeigen ein. Mit einen Tierheim oder einen wirklich richtig guten Züchter minimierst du dieses Riskiko.

Ich empfehle immer hier den Link, ist zwar etwas sehr dramatisch geschrieben aber Bilder sagen mehr wie tausend Worte:

LG
 
  • Familie sucht passenden Hund Beitrag #20
Huhu!

Ich möchte noch mal anmerken, dass Rasse nicht Gesundheit garantiert. Grade bei der französischen Bulldogge und anderen sog. brachycephalen Rassen (Quetschgesicht), bekommst du auch bei VDH Züchtern mit ausgezeichneten Zuchthunden kranke Welpen. Da kommen dann Nasen und Gesichts-OPs auf den Hund zu und mit Wandern gehen wird wohl nicht viel sein..

Habt ihr mal den Pudel in Betracht gezogen? Ich denke da an einen Kleinpudel (35-45cm). Das wäre ein guter Familienhund. Braucht nicht ständig Auslastung, kann aber auch mal eine Wandertour mitmachen. Die Kinder könnten z.B. mit ihm im Garten Tricks üben, da sie in der Regel sehr lernwillig sind, Apportieren kann er auch lernen, keine wahnsinnig ausgeprägten Triebe..

Ansonsten würde ich mal empfehlen: Schaut euch die Rassen, die in der engeren Auswahl stehen live an. Über die offizielle VDH Seite könnt ihr eingetragene Züchter finden (ein Rassehund vom Hinterhof Züchter ist mit hoher Wahrscheinlichkeit alles andere als Gesund, geschweigedenn psychisch stabil). Da dürft ihr euch die Zuchttiere ansehen, sie live erleben, vielleicht auch mal einen Wurf besuchen und werdet vor allem ganz speziell über diese Rasse beraten. Ob es dann wirklich ein Wurf von dem Züchter wird oder von einem anderen oder aus einer Nothilfe, könnt ihr dann immer noch entscheiden.

Zu Züchtern kannst du dir auch noch dieses Thema hier durchlesen:

Tierheim würde ich jetzt aus persönlichen Erfahrungen eher nach Stuttgart gehen, statt nach Lubu.. :silence:

Das mit dem Alleinebleiben ist ganz, ganz unterschiedlich ..
Das Gewöhnen an einen Kennel wäre in dem Fall vielleicht nicht verkehrt. Und man muss es auf jeden Fall richtig angehen. Wenn man den Hund zu früh überfordert, kann es sein, dass er viel länger braucht, sich ans Alleinsein zu gewöhnen.
Aber wenn ihr euch eine Weile Urlaub nehmen könnt und danach die Großeltern als Babysitter einspringen? Oder - was es auch immer wieder gibt - einen älteren Hund vom Züchter übernehmen.
Es kommt immer mal wieder vor, dass ein Welpe zurück geht, weil es doch aus irgendeinem Grund nicht funktioniert und dann eben etwas älter zur Abnahme steht. Für den Fall solltet ihr einfach mit Züchtern in Kontakt bleiben, dass die Bescheid geben können.
 
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