Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln

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  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #1
Jaspi

Jaspi

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Hej Hej,

ich habe eine Frage die mich seit Wochen beschäftigt und zwar ist das so, dass Jasper (mein Labbi) er wird jetzt zwei Jahre alt, so bald es dämmert oder dunkel ist alle die uns entgegen kommen anknurrt. Bleibe ich dann stehen und lasse ihn die Menschen begrüßen freut er sich wie verrückt aber warum knurrt er vorher? tagsüber zeigt er dieses Verhalten überhaupt nicht.

Über Antworten freue ich mich
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln

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  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #2
Keine Ahnung warum, aber das machen viele Hunde.

Meine beiden alten waren im dunkeln auch viel wachsamer.

Ich kannte mal einen Neufundländer, da durfte jeder das Grundstück betreten, nur wenn es dunkel wurde wars vorbei.
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #3
Hallo,

meine DSH-Hündin ist im Dunkeln auch wesentlich wachsamer und vorsichtiger als am Tag.
Sie zeigt dann durch stehen bleiben und leises knurren sofort an, wenn sie was gehört/gesehen/gerochen oder alles zusammen hat.

Ich habe bei ihr mit "Danke" ein Kommando eingeführt - welches ich auch nutze, wenn sie z.B. zuhause anzeigt, dass sie was gehört hat - das für sie heißt "Frauchen hat es zur Kenntnis genommen, dass da was ist und ich hab meinen Job getan, muss also nicht weiter knurren oder gar bellen oder eben irgendwie die Sache regeln". Das brauche ich bei ihr auch, da sie sich sonst gerne mal in so eine Situation reinsteigert...:eusa_shhh: Aber seit sie das kapiert hat mit dem "Danke", ist sie wesentlich entspannter geworden, sie bleibt halt stehen, nimmt Blickkontakt zu mir auf und knurrt, dann sage ich "Danke", nehme sie neben oder hinter mich und begrüße dann die Leute bzw. gehe einfach weiter (manchmal ist auch schon ein Rascheln genug um sie zum Knurren zu bringen...:roll:). Tagsüber sehe ich eben viel schneller wenn was ist und da scheint sie mir auch von vorneherein mehr Kompetenz zu zutrauen, da ich eben zielgenauer und schneller agiere, als im Dunkeln, wo ich noch weniger sehe als sie...;)
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #4
Die Hündin meiner Tante (Labbi-Mix) macht das auch. Meine Tante findet das durchaus beruhigend, da sie so weiß, dass Sally (die Hündin) sie beschützen würde. Sie geht nämlich immer (außer wenn wir zu Besuch sind) allein spazieren.
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #5
Ich finde das Verhalten auch relativ normal.
Meiner knurrt zB nicht... wenn die Leute sich normal verhalten :lol: Wenn jmd wie immer an uns vorbei geht ist ihm das schnuppe.
Wenn sich wer versteckt oder iwie komisch sich benimmt, nur halb hinterm Haus vorschielt geht die Bürste hoch und die Leftzen nach oben und das geknurre fängt an.
Ich finde das echt super.. so macht er mich auf Leute aufmerksam die ich nicht sehe aber macht auch keinen Affen wenn uns ganz normal Leute entgegen kommen
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #6
Die Hündin meiner Tante (Labbi-Mix) macht das auch. Meine Tante findet das durchaus beruhigend, da sie so weiß, dass Sally (die Hündin) sie beschützen würde. Sie geht nämlich immer (außer wenn wir zu Besuch sind) allein spazieren.

Man sollte dem Hund aber schon signalisieren, dass er nicht zwangsläufig die Initiative ergreifen soll. Finde ich.
Klar ist es gut, wenn der Hund im Dunkeln aufmerksam ist, aber es sollte eben trotzdem ein kontrollierbares Verhalten sein,
also mit Abbruchsignal zu unterbinden, wenn es zur Kenntnis genommen wurde. Deshalb sage ich auch nicht "Aus" oder "Schluss"
und unterbreche das Knurren, sondern nehme erst Kontakt zum Hund auf (Blickkontakt oder Körperkontakt) und "bedanke" mich für den Hinweis. ;)

Bei Sonny könnte ich mir sonst sicher sein, dass sie die Situation auf ihre Weise klärt und sich vor mich stellt und im Zweifel die Leute, das Tier, die Mülltonne (oder was immer sie gerade für gefährlich hält) auch angeht.

Ich hab das aber auch schon ausgenutzt, als mir zur Fastnachtszeit fünf sturzbetrunkene Kerle entgegen kamen, jedes Mal wenn ich die Straßenseite wechselte haben sie das Gleiche gemacht und sie hatten sichtlich Spaß daran, dass es mir unangenehm war, dass sie auf uns zukamen. Nachdem ich dann wieder einen Bogen lief und sie sich dann nebeneinander aufreihten, sodass ich quasi gar nicht mehr an ihnen vorbei kam, hab ich die Hunde vorgelassen, die bis dato hinter mir liefen. Joa...Sonny war sofort "kampfbereit" und hat das deutlich gezeigt, Lupina hat ebenfalls ordentlich geknurrt und der Podi hat sich sogar zum einem Brummen hinreißen lassen...die Typen waren dann schneller auf der anderen Straßenseite als ich gucken konnte...:lol: Für sowas ist das natürlich durchaus gut...
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #7
Ich denke, es hat ganz viel damit zu tun, wie der Mensch sich in der Situation verhält. Auch der Mensch ist achtsamer und signalisiert eben eine Art "Anspannung" möchte ich meinen. Daher reagieren viele Hunde im Dunkeln vielleicht mehr und heftiger, als sie es am Tag tun würden.
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #8
Hej,

vielen dank für Eure Antworten, dann bin ich ja schon mal beruhigt, dass es andere Hunde gibt die auch so reagieren. Vielleicht muss ich auch eine andere Haltung dazu einnehmen. Mir war das bisher immer unangenhm meinen Nachbarn gegenüber aber wenn ich Jasper signalisiere das ist ok und er mich ruhig darauf aufmerksam machen kann. Allerdings sollte es dann auch Ok sein. Sonst ist es eigentlich doch garnicht schlecht wenn er aufpasst vielleicht kann er im dunkeln halt auch nicht Nachbarn die er kennt von fremden unterscheiden.

Ich denke, es hat ganz viel damit zu tun, wie der Mensch sich in der Situation verhält. Auch der Mensch ist achtsamer und signalisiert eben eine Art "Anspannung" möchte ich meinen. Daher reagieren viele Hunde im Dunkeln vielleicht mehr und heftiger, als sie es am Tag tun würden.

Da ist was wahres drann, wenn ich ehrlich bin, bin ich nicht gerade der mutigste im dunkeln ;) und das spürt er vielleicht auch. Also werde auch ich an mir arbeiten :)

lg
Jaspi
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #9
Ich denke, es hat ganz viel damit zu tun, wie der Mensch sich in der Situation verhält. Auch der Mensch ist achtsamer und signalisiert eben eine Art "Anspannung" möchte ich meinen. Daher reagieren viele Hunde im Dunkeln vielleicht mehr und heftiger, als sie es am Tag tun würden.

Das ist definitiv so. Ich sehe im Dunkeln echt schlecht und bei uns sind nur die Hauptwege wirklich beleuchtet, somit muss ich schon aufpassen, dass ich nirgends drüber falle oder gegen laufe...:eusa_shhh: Das merken die Hunde (gerade Sonny) natürlich auch und deshalb ist sie tagsüber auch wesentlich entspannter, einfach weil Frauchen da mehr sieht und entsprechend "unangespannter" den Weg sondiert.
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #10
Sind mal wieder nur die Pit Bulls die Lämmchen :lol: Unbefugte oder Nichtbekannte werden auf dem Grundstück oder im Haus angezeigt, aber das wars.
Wenn ich raus geh und wir auf Menschen treffen sind sie brav, egal was passiert. Mich hat auch schon ein Betrunkener angesprochen wo ich schon ein wenig Bammel bekam, aber dem Hundi war es egal :roll: Es ist zwar wie in Tompinas Fall gut, aber das ein Pit selten bis gar nicht schützt war bei Anschaffung der Rasse klar. Aber GsD wechseln Menschen im Dunkeln bei schwarzen Hunden eher die Straßenseite, auch wenn sie nichts tun.
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #11
Die Hündin meiner Tante (Labbi-Mix) macht das auch. Meine Tante findet das durchaus beruhigend, da sie so weiß, dass Sally (die Hündin) sie beschützen würde. Sie geht nämlich immer (außer wenn wir zu Besuch sind) allein spazieren.
Darauf sollte man sich niemals verlassen. Die wenigsten Hunde würden wirklich beschützen sofern es ihnen nicht beigebracht wurde! Sie knurrt um dem Besitzer (der ja eigentlich für die Sicherheit des Rudels zuständig ist, da er Rudelführer ist/sein sollte) anzuzeigen dass da etwas ist was vielleicht gefährlich sein könnte, damit der Besitzer das weiss und für die nötige Sicherheit sorgt. Aber die wenigsten erzogenen/braven/sozialen Hunde würden wirklich eingreifen wenn der Besitzer von jemandem attackiert wird, die meisten würden wohl vor Angst weglaufen sobald sie merken dass ihr Knurren den Angreifer nicht abschreckt :lol: Praktisch ist Sally mit ihrem Verhalten aber trotzdem, denn die meisten Menschen haben Respekt bei einem knurrenden Hund ;)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Dieses Video, finde ich, zeigt es sehr gut :)
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #12
Ja, das ist klar. Allerdings wenn ein großer schwarzer Hund auf jemanden knurrend zu geht, dann machen die meisten wohl nen Rückzug ;) Aber hast du ja schon gesagt :)

Das eine Mal, wo wir dabei waren, war allerdings Mittags um 14 Uhr oder so. Es war im Wald und der Mann war dunkel an, aber hat sich jetzt nicht auffällig verhalten (Spaziergänger halt...). Vielleicht sendet meine Tante aber auch Signale aus, unbewusst. Wenn sie hier ist, dann versucht sie es (wieso auch immer...) zu vermeiden, fremde Hunde über den Weg zu laufen. Da wird dann lieber anders gegangen, statt an dem Hund vorbei. Sally versteht sich mit den meisten Hunden, also daran kanns nicht liegen... Aber das war jetzt teils OT ;)
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #13

Sorry, aber dieses Video zeigt nicht mehr als drei Hunde, die darauf konditioniert sind in ein Armpolster zu beißen und drei Hunde, die einfach nur granatenmäßig Schiss vor dem dicken Typen haben...:roll: Das sagt null komma nichts darüber aus, wie die drei konditionierten Hunde in einer Situation reagieren würden, in denen ihre Bezugsperson einfach nur Panik hätte und der Bösewicht nicht theatralisch mit dem Armpolster winken würde und es sagt genau so wenig darüber aus, wie die drei anderen Hunden reagieren würden, wenn das Mädchen wirklich Angst hätte und der dicke Typ nicht nur ziellos herumhampeln würde.

Mein Podenco wäre der Erste, der rennt, wenn es brenzlig wird und das ist auch gut so. Und meine Kleine ist lediglich an der Leine mutig mit direkter Verbindung zu mir, lasse ich die Leine fallen hockt sie hinter mir und schreit oder ist über alle Berge. Und ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass diese beiden Hunde mich auch nur annähernd verteidigen würden. Das liegt ihnen nicht und das ist okay so. Bei Sonny weiß ich aber, dass sie es tut. Ich will das aber eigentlich gar nicht und habe einen Weg gefunden es zu händeln. Trotzdem kann ich mich drauf verlassen, dass sie die Situation regelt, wenn ich ihr die Situation überlasse. Und diese Gewissheit ist nicht immer negativ. Sonny würde diesem Typen mit oder ohne Armpolster am Arm hängen, wenn ich sie lassen würde. Und ja, ich habe verschiedene Situationen mit ihr getestet, einfach um sie besser zu verstehen, weil ich anfangs absolut nicht einschätzen konnte, was sie wann in welcher Form tut. Jetzt kann ich es. Vermutlich verteidigt sie in diesen Momenten auch nicht mich, sondern schlicht und ergreifend sich selbst. Was nichts daran ändert, dass sie ein Hund ist der vorgeht, wenn es sein muss. Und wenn ich Angst habe bzw. mit der Situation überfordert bin, dann muss es aus ihrer Sicht sein. Sie ist der erste Hund mit dem ich diese Erfahrung mache und es hat auch eine ganze Weile gedauert bis ich verstanden habe, dass sie nicht ist wie Lupina - verdammt unsicher und eine absulte Panikschnapperin - sondern, dass sie genau weiß, was sie tut, wenn sie es tut. Mag sein, dass der Schäferhund und der Dobermann in ihr sind...obwohl ich niemand bin, der gerne pauschalisiert und sich auf bestimmte Rassesachen rausredet. Mag sein, dass sie aber einfach nur ein Hund ist, der in einen gewissen Selbstüberschätzung Handlungen und Situationen an sich reißt. Warum es so ist, ist mir eigentlich egal. Mir ist nur wichtig, dass ich sie einschätzen und kontrollieren kann.
 
  • Labbi knurrt in der Dämmerung und im dunkeln Beitrag #14
Hej,


ich habe mir das Video angeschaut aber wirklich überzeugt hat mich das nicht. Bei den untrainierten Hunden hatte der Mann auch eine ganz andere Haltung und vorallem war er nicht maskiert. Man müßte diese Szenen auch so gut es geht 1 zu 1 nachstellen sonst ist es ja schwer zu sagen ob de Hunde sich gleich verhalten würden. Außerdem kommt es wohl auch immer auf den Hund an.

Habe mir das Video gerade noch mal angeschaut und auf die untrainierten Hunde geachtet.
Guckt Euch mal die Hunde an wie die Ruten eingezogen sind die haben ja so schon total Angst. Keine Ahnung was die mit den Hunden vorher gemacht haben. Die stehen ja selbst auf den Bildern mit dem kleinen Mädchen schon mit eingeklappter Rute da. Schon komisch.

lg
jaspi
 
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