Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist

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Dem Tier geht es offensichtlich nicht gut.
Ich bin aufgrund einer Anonce im Internet dazu gekommen die Kleine Mischlingshündin täglich auszuführen und habe sie nun auch von morgens um sieben bis oft spät abends um elf bei mir, ab und an auch über Nacht oder gar Wochenende weil der Besitzer feiern will oder ähnliches.
Der Hund ist neun jahre und kommt aus dem Tierschutz, auch die Dame die den Hund zuvor betreute kontrolliert regelmäßig, kümmert sich gut um sie und möchte das ich sie übernehme, nur hat sie leider keinerlei Handhabung mehr, vor allem weil der Hund nicht offensichtlich misshandelt wird.
Tagebuch wann ich sie habe mit uhrzeit ect, wie ihr zustand ist, wie die wohnung aussieht, wie sie sich bei mir verhält und wie der besitzer sich verhält führe ich bereits.



Ich treffe mich oft mit ihr und sie sieht wie gut es der kleine bei mir geh und das sie nicht zu ihrem Besitzer zürück möchte. sie wehrt sich förmlich dagegen, sodass sie ab und an sogar getragen werden muss. Der Hund wurde im Februar an der Hüfte operiert und braucht eigentlich Physiotherapie die er ihr aber nicht bieten kann, daher machen wir (Tierschützerin und ich) bzw. suchen nun einen geeigneten Therapeuten.

Der Besitzer selbst wird gestzlich Betreut und scheint ein Alkoholproblem zu haben. Er arbeitet unregelmäßig sodass er sie manschesmal auch schon um drei mittags zurück fordert, was für den Hund ein imenser stress ist und sie hat keinerlei Tagesstruktur geschweige denn ein zu hause, denn all ihre dinge sind bei mir (Futter, Körbchen, Decken, Spielsachen, Futter nass und trocken ect) Sie fühlt sich bei mir sehr wohl, braucht sehr viel nähe, aufmerksamkeit und liebe.

wenn ich sie abends zurück bringe schaut sie traurig , nervös und oft auch ängstlich. Sie zuckt zusammen sobald man die hand erhebt, ist sie bei ihrem besitzer sind dort auch immer viele andere menschen, dort ist es laut und es wird getrunken. das habe ich persönlich miterlebt als ich sie eines abend brachte.

die wohnung ist oft schmutzig, bier und schockolade liegen offen rum(giftig für den hund). Die Haltung ist definitiv nicht artgerecht, jedoch besteht ein Vertrag mit dem betreuer der besagt, sofern er sich um den Hund, die unterbringung während er arbeitet ect. kümmert, sie niergends anbindet und auch nicht schlägt, so wird er ihm nicht weggenommen. Wir wissen nicht wie wir der kleinen helfen können, denn dem tierschutz sind die hände gebunden da keine offensichtliche gefährdung besteht.




er tut mir auch leid für den besitzer immerhin macht er es ja nicht mit absicht und soll den hund ja nicht ganz verlieren, er könnte sie jederzeit besuchen auch abholen oder mit ihr was unternehmen, doch sehe ich das er überfordert ist. ein beispiel dafür ist, das bevor er hilfe bekam er den hund 16 stunden allein lies nur unregelmäßig fütterte und ausführte das gab er selbst zu daher auch der vertrag durch den betreuer. aber ich sehe das der hund leidet
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #2
Auf den Besitzer kannst Du keine Rücksicht nehmen, der Mann ist krank, sehr krank, befindet sich vielleicht schon im Delirium und hat Realitätsverlust, der Hund muss dort weg, wenn ein Hund schon mal solch ein Glück hat, wirklich nette Menschen zu treffen, er kommt doch aus dem Tierschutz, können die denn das nicht regeln, im Krankheitsfall des Besitzers, meine ich.........:eusa_think:

Der Mann wird doch schon betreut und dann noch ein Hund, das geht eigentlich schon gar nicht, was dessen Betreuer sagt, dürfte auch herzlich egal sein und das der Mann später mal den Hund holt, sollte auch ausgeschlossen werden, da kann alles mögliche passieren, Probleme sind da schon programmiert.
An's Ursprung-Tierheim wenden und Hund überschreiben lassen.
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #3
Diese besagte Tierschützerin kann leider nichts machen, da nicht nachzuweisen ist das die kleine misshandelt wird, sondern nur das sie kaum bei ihm ist und er sich nicht um sie kümmert, was ich ja aber mache.
zudem hat sie selbst angst das er ihren tieren was antuen könnte sollte er raus bekommen das sie auch versucht den hund dort wieder raus zu bekommen.

würde ich die betreuung aufgeben um zu zeigen das er alleine es nicht schafft ist mir das risiko um den hund zu groß oder auch das sie andersweitig vermittelt wird.

wir wissen in diesem fall einfach nicht wie wir das ganze handhaben sollen. ich könnte ihm ja auch was unterstellen bzw anhängen, aber das finde ich nicht fair (auch wenn das was er dem hund antut ebenfalls nicht fair ist)
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #4
Huhu,
ethisch - moralisch geb ich dir ja Recht Fiesta....aber ganz so einfach geht es nun - und in diesem Fall leider - doch nicht.
Wie leben immer noch in einem Rechtsstaat (auch wenn vieles ungerecht scheint/ist).

So ein Betreuer - meist vom Sozialamt bestellt - ist allerdings auch kein Vormund - sondern eben nur Betreuer. Am besten du nimmst mit dem direkt Verbindung auf - und bittest um ein Gespräch. Sollte der/ die Betreuer(in) dir nicht weiterhelfen können oder wollen - nun auch Betreuer haben Vorgesetzte.

Ich halte so einen "Vertrag" auch für sehr merkwürdig....habe viele Freunde die im Sozialbereich arbeiten und noch nie von so etwas gehört. Sollte der Vertrag rechtsgültig sein wirst du nur 2 Möglichkeiten haben:
1.) einen Vertragsbruch nachweisen
2.) den (wahrscheinlich eher mittellosen) Mann den Hund abkaufen....am besten gegen Monatsende wenn die sozial Zuwendung knapp wird...ok das ist berechnend - aber wenn es um das Wohl des Hundes geht.

Ansonsten bleib dran und bereite dem Hund so viele schöne Stunden wie du nur kannst.

LG Suno
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #5
Ich möchte doch bitten nicht vorschnell zu urteilen, offenbar lebt der Hund in nicht sehr schönen Umständen, sein Besitzer scheint offenbar Probleme zu haben, aber hier über Realititsverlust und Delirium zu spekulieren geht eindeutig zu weit. Keiner außer der Threadstellerin kennt den Mann, also bitte künftig mit solchen Urteilen zurückhalten über einen Menschen, den hier keiner kennt ;)
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #6
Ich wundere mich nur, das ein Hund herausgegeben wird an eine Person, die schon sozial betreut wird und offenbar selbst Probleme hat, ansonsten finde ich den Hinweis "abkaufen nicht schlecht" mit einem kleinen Vertrag, wo er den Hund sehen darf o.ä., meist führt das zu einem erfolgsversprechenden, schnelleren Ergebnis.
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #7
leider war darmals der Tierschützerin nicht bewusst das er betreut wird und zu dem zeitpunkt hatte er eine freundin die sich laut ihrer aussage herzlich um die kleine kümmerte, doch nach der trennung ging wohl alles den bach runter. sie erfuhr von dem betreuer und hat mit ihm dann einen vertrag aufgesetzt, der leider dinge beinhaltet die nur sehr schwer von ausen zu beuurteilen sind. auch war sie es die die mich "gefunden" hat. sie hatte die anzeige gestartet als sie bemerkte das die süße oft bis 16 stunden am tag alleine war.
das "abkaufen" hört sich nicht schlecht an, doch habe ich etwas angst das er dann ganz dicht macht und ich die kleine nicht mehr sehen darf, immerhin liebt er sie das ist nicht zu bestreiten und er macht das alles ja nicht beabsichtigt, nur zeigt er keinerlöei einsicht worauf wir nun langsam versuchen hinzuarbeiten ohne ihm das vertrauen in uns zu nehmen.
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #8
Huhu,
dann ist es wohl das Beste für dich, so viel Zeit wie möglich mit dem Hund zu verbringen.....ohne dem Mann auch noch das geliebte Tier streitig zu machen. Wer weiß, vllt. ist es der letzte Halt für ihn, auch wenn er sich nicht richtig kümmern kann. Durch dein Engagement um den Hund hat er ja auch ein bißchen sozialen Kontakt mit dir...das kann auch helfen.Vertrauen aufbauen ist gut, eventuell sogar ein Weg den Hund immer mehr unter deine Fittiche zu bekommen. Wenn der Mann merkt, daß du ihm den Hund nicht "weg nehmen" willst, sondern ihn in der Haltung unterstützt, so zusagen auf seiner Seite bist....mal hier über Nacht, wenn er "was vor hat" auch mal übers Wochenende....

Ich wünschte der Mann ließe sich auf richtige medizinische Hilfe und Selbsthilfegruppen ein....ach das mit dem verd** Alkohol oder andere Süchte ist schon ein Grauen.

LG Suno
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #9
Ich möchte hier nur einmal auf ein paar Dinge hinweisen:
Betreuung – warum, wieso und in welchem Umfang wissen wir nicht und das ginge wohl auch zu weit in die Privatsphäre des Halters hinein – ist noch nicht per se ein Ausschlusskriterium, um sich als Hundehalter zu eignen. Der Halter ist ja scheinbar sogar arbeitsfähig, d.h. er wäre theoretisch wohl auch imstande, einen Hund zu versorgen.
Unregelmäßige Arbeitszeiten sind ebenfalls kein Kriterium für einen schlechten Halter, zumal nur verständlich ist, dass er seinen Hund bei sich möchte, wenn er zu Hause ist. Ein Hund braucht dahingehend auch nicht unbedingt einen derart geregelten Tagesablauf, dass ihm das unbedingt schaden würde. Wieso sind überhaupt all ihre Sachen bei dir und nichts bei ihm? Er muss den Hund doch auch bei sich irgendwie versorgen? Nimmt er davon denn nichts mit oder hat es doppelt?
»Scheint ein Alkoholproblem zu haben« ist ebenfalls weder eine Bestätigung dafür, dass das eine Tatsache ist, noch macht ihn das grundsätzlich zu einem schlechten Halter. Genauso die Tatsache, dass einmal Abends Besuch da war.
Dass der Hund bei Rückgabe traurig schaut mag auch ein Teil menschliche Emotion und keine Tatsache sein.

Allerdings wird dein Gefühl, dass da etwas schief läuft, wenn auch von eigenen Emotionen für den Hund vielleicht etwas subjektiv geprägt, aber nicht unbegründet sein. Dass die zuständige Vermittlerin Angst hat, ihren Tieren könne etwas angetan werden, finde ich ehrlich gesagt etwas merkwürdig. Man sollte doch seinen Mann stehen können, immerhin hat sie eine Verantwortung für die Tiere, die sie vermittelt hat? Ist das denn derart begründet, dass sie sich hier fürchtet?
Mich wundert auch, wie wenig sich hier im Vorfeld gekümmert wurde und dass scheinbar kein richtiger Schutzvertrag gleich zu Beginn aufgestellt wurde, sodass ich mich wohl eher an die nächst höhere Stelle wenden würde.
Gehört die Vermittlerin denn zu einem Verein, der sich kümmern kann und will?

Das Kaufangebot würde ich durchaus wagen. So hart es klingt, aber im schlimmsten Fall behältst du Recht, er untersagt den Kontakt, vernachlässigt den Hund und dann habt ihr einen Fall für das Veterinäramt, sodass der Hund weggenommen wird. Wurde denn generell mal Kontakt zum VA aufgenommen?

Wobei ich wirklich schwierig finde, hier etwas nachzuweisen. Der Hund wird durch dich ausreichend versorgt, er wird nicht geschlagen, er wird höchstens zu wenig beachtet/sich gekümmert.
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #10
ja das sehe ich genauso, ich versuche ihn ja auch oft zu unterstützen. auch so das er es nicht als angriff auffassen kann, doch er ist sehr sensibel und nimmt oft dinge falsch auf.
mich beunruhigt es allerdings zu wissen die kleine ist nun bei ihm und es wird wieder gefeiert und getrunken.
jeden morgen hole ich sie und überall liegen leere bierflaschen und dosen herum.
das ist nicht gut für sie.
tag für tag muss ich sie wieder aufbauen und ihr vertrauen geben doch am nächsten morgen ist sie wieder sehr scheu und verängstigt.
wenn sie mal wieder länger bei mir ist blüht sie richtig auf, auch lässt sie sich dann auf andere hunde ein was sie sonst nicht macht.
ich möchte nur das es ihr gut geht egal ob bei mir oder ihm, nur so kann ich das nicht weiter ansehen.

momentan bin ich nur hilflos
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #11
Ach, ist das ein Elend, ein Grund für mich in meinen Tierschutzverträgen „Alkoholmißbrauch und Hund“ gesondert zu behandeln, übertrage ohnehin nur die Halterschaft, man lernt nie aus, schrecklich diese Angelegenheit.
Zuständig wäre das Veterinäramt, nur dann macht der Mann gleich dicht und dem Hund ist nicht geholfen, andererseits weiß man nie, was bei solchen Alkoholexzessen dem Tier noch passiert. Die diplomatischste Tour wäre wirklich, wenn ein Zufall zur Hilfe kommt und der Mann den Hund an Dich verkauft, mit der Option, das er sie täglich besuchen und holen kann, das holen nur zum beruhigen, will er sie tatsächlich holen, würde ich sie natürlich nicht raus geben und das dann notfalls gerichtlich klären lassen, in Deinem Eigentum steht sie ja, das ist wichtig, er muss dann vor Gericht seinen Alkohol, Betreuer und Hund erklären und da dürfte er schwere Karten haben. Du musst auch mal brutal vorgehen, um Dein Feingefühl durch zu setzen. Einen kleinen Vier-Zeiler-Kaufvertrag z. B. würde ich schon mal vorbereiten. Dazu musst Du den Mann auf „guten Fuß“ erwischen, ein paar Bier oder so, darf er ruhig, macht sich alles relaxter, alles versprechen, um den Hund richtig kämpfen anders sehe ich keine Chance.
Im übrigen haben kanadische Wissenschaftler heraus gefunden, dass auch Hunde Gefühle/Emotionen haben, da täuschst Du Dich nicht und siehst das auch sehr richtig, kann ich auch von meinen Hunden bestätigen.
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #12
Moment, da geht gerade ein wenig was durcheinander:
Eigentümer ist der Mann, nicht die TE hier. Sie hat den Hund lediglich hin und wieder in Besitz.
Ob man alleine den Besitz in einem Kaufvertrag übertragen kann ist ebenfalls nicht klar, denn der Vertrag als solcher sieht den Übertrag des Eigentums vor, nicht des Besitzes (das wäre ein Mietvertrag). Und zumindest nach längerer Zeit käme auch noch das Gewohnheitsrecht ins Spiel.
Ein unter Alkoholeinfluss geschlossener Vertrag ist übrigens auch nicht rechtsgültig.

Wobei ich die Idee des Abkaufen nach wie vor gut finde, nur halt so, dass es auch passt.
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #13
Ja, weiß ich doch, sie soll mit einem neuen KV Eigentümer werden und: jeder Kaufvertrag begründet automatisch einen Eigentumswechsel.
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #14
Ok, dann hatte ich das falsch verstanden. Wollte es nur klar gestellt haben ;).
Noch ein Tipp: Wenn er den Hund verkauft – sofort bei der Stadt ummelden, Impfpass umschreiben lassen, Meldung bei TASSO usw. ändern und wo der Hund noch so offiziell gemeldet sein könnte, damit du im Zweifelsfall sicher beweisen kannst, dass der Hund nun dir gehört.
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #15
das hört sich ja alles schon sehr positiv an, nur wie soll ich ihn dazu bekommen einen solchen vertrag einzuwilligen? ich denke selbst wenn ich ihm verdeutlichen kann das es um das wohl des hundes geht und nicht um ihn zu "ärgern" wird er dem nie zustimmen. wie schon geschrieben führe ich Tagebuch aus sicht des Hundes, dort ist auch aufgelistet von wann bis wann sie bei mir ist und wie sie sich verhält. dies allein wird nur leider sicher nicht reichen. die maus wird täglich mehrmals fotografiert, bei mir und ihm um unterschiede sichtbar zu machen, auch der zustand der wohnung wird von mir dokumentiert und fotografiert.
die besagte tierschützerin hat demnächst einen termin bei dem betreuer, doch erhoffen wir uns daraus noch nicht sehr viel.
der besitzer hat schon oft gesagt er würde sich ändern, jedoch wie es bei suchterkrankten ist tut sich leider auf dauer nichts, immer nur kurzweillig.
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #16
Die Fotos der Wohnung kannst du vermutlich eh nicht verwenden, sofern diese ohne seine ausdrückliche Einwilligung gemacht wurden.
Wieso sprichst du denn nicht selbst mit dem Betreuer? Vll kann er das mit dem Kauf in die Wege leiten?
Wobei ich doch fragen möchte: Könntest du dem Hund ein dauerhaftes Zuhause bieten?
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #17
Ich finde nicht, dass das so dermaßen dramatisch klingt?
Auch in meiner Wohnung liegt das Essen frei herum. Wenn jemand anders mal mit meinem Hund Gassi geht wird er vielleicht denken, dass wir uns nicht mit BJ beschäftigen weil er in einer Tour am Vollgas hängt als hätte er sich Wochen nicht bewegt. Es gibt auch Hunde, die immerzu wirken als würden ihre Besitzer sie einfach niemals anfassen und streicheln...
Auch in meiner Wohnung ist regelmäßig Besuch, es spielt laut Musik und ja, von Zeit zu Zeit erlebt mein Hund auch eine richtige Party.

Dieser Mann hat offensichtlich irgendeine Art von Einschränkung, wofür dieser "Betreuer" da ist ist hier aber nicht klar. Das können auch einfach nur rein administrative Tätigkeiten sein. Oder die Finanzen. Das bedeutet nicht, dass er unfähig ist.

Viele andere Hundehalter geben ihren Hund auch regelmäßig in eine Betreuung, weil sie sich nicht kümmern können. Indem der Mann dies tut hat er seine Pflicht erfüllt.
Er hat dafür gesorgt dass der Hund nicht mehr überlange allein bleiben muss und regelmäßig ausgeführt wird.

Und ganz im Übrigen kenne ich viele Hunde die zusammenzucken, wenn man die Hand erhebt. Und das nicht nur bei Tierschutzhunden.

Ist jetzt vielleicht nicht das 100%ig perfekte Leben, aber so dramatisch kann ich das nicht finden, jetzt allein vom Lesen... :eusa_think:
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #18
auch der zustand der wohnung wird von mir dokumentiert und fotografiert.
Wenn du dafür nicht seine Einwilligung hast, finde ich geht das zu weit (und wäre überdies auch verboten und damit vor Gericht nicht relevant). Wie seine Wohnung aussieht bleibt jedem freien Bürger nun mal sich selbst überlassen (das selbst bei wirklich schlimmen Fällen von Verwahrlosung die Behörden den Betroffenen oft viel zu spät oder gar nicht helfen ist ein anderes Thema, denn ich denke wir reden hier maximal von einer "Rümpelwohnung" und nicht von schlimmer Verwahrlosung unter der Mensch und Tier sehr leiden).
Ach, ist das ein Elend, ein Grund für mich in meinen Tierschutzverträgen „Alkoholmißbrauch und Hund“
So leicht kann und sollte man Alkoholmissbrauch nicht pauschalisieren, denn der fängt bereits beim täglichen Trinken selbst geringer Mengen Alkohol (dem "Feierabendbier" an). Die meisten Menschen gelten (selbst bei gesteigertem Konsum) als "funktionierende" Alkoholiker, die einer geregelten Arbeit nachgehen und ein Sozialleben haben und (natürlich) auch einen Hund versorgen könnten.
Ich habe mehrere (funktionierende und leider auch das Problem leugnende) Alkoholiker in der Familie und im Freundeskreis. Alkoholismus ist schrecklich, keine Frage (komme ja selber aus einer Familie mit Suchtproblemen und das kann wirklich alles kaputt machen) aber dennoch erlebe ich es auch, dass sich Menschen mit Suchenproblemen trotzdem liebevoll um ein Tier kümmern können. Es heißt, schätzungsweise trinken etwa 10 Millionen Deutsche zu viel Alkohol, da kann man einfach nicht davon ausgehen, dass die alle aggressiv und lebensunfähig sind.

Trotz allem kann ich verstehen, dass sich "wonderful" um den Hund sorgt und finde es auch richtig, dass sie dem Hund helfen möchte, man muss ja nur trotzdem fragen wie schlecht es dem Hund wirklich geht und wie viel aus Besorgnis vielleicht hinein interpretiert wird ;)

Die Ideen mit dem Kauf des Hundes finde ich auch nicht verkehrt. Sprichst du regelmäßig mit dem Besitzer über den Hund? Ich würde ein vorsichtiges Gespräch führen und dabei eventuell wenn es das Gespräch zulässt mal ohne Druck anmerken, dass du durchaus Interesse hättest die Kleine auch ganz bei dir aufzunehmen und sie abzukaufen.

Was deine Beobachtungen über ihr Verhalten angeht so muss ich doch mal sagen, dass ich eine Menge Hunde kenne die nach außen leicht wirken als wären sie "misshandelt" worden (inklusive meinem eigenen, der in Wirklichkeit in 12 Jahren kaum ein böses Wort gehört hat).
Es gibt so viele Hunde die zurückhaltend und/oder ängstlich sind. Meiner fürchtet sich z.B. vor leisen Geräuschen wie Heizungsknacken und Schluckauf und reagiert dann durchaus schon mal mit verkriechen und zittern, auch erschreckt er sich schnell wenn man ihn berührt ohne dass er einen kommen gesehen hat oder man ihn vorher angesprochen hat. Gut er kommt aus dem Ausland und früher war's noch schlimmer, aber das könnte ja jemand der ihn jetzt kennenlernt nicht sofort wissen und würde vielleicht auch denken, dass er immer nur schlecht behandelt wurde.

Ich will nicht sagen, dass dich dein Gefühl in jedem Fall trügt und dass dort wo die Hündin jetzt lebt alles in Ordnung ist, aber ich denke auch nicht, dass ich die Situation allein aufgrund deiner Beschreibung komplett einschätzen kann, weswegen ich es relativ schwierig finde dir zu etwas konkretem zu raten, außer erstmal Gespräche mit dem Besitzer und (wenn möglich) dem Betreuer zu führen.
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #19
Hallo,
Kompassqualle, Infano & Mischling....nach euren Beiträgen weiss ich warum ich dieses Forum so mag! THX

LG Suno

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Off-Topic
Mit meinem ersten Hund hatte ich auch meine Punk Zeit....mit allem was dazu gehört, von abhauen mit Hund, auf Strasse in Hamburg, später Berlin und jo, diversen "Parties"....wir wurden gemeinsam reifer....und da war mehr als paar Bierdosen...niemals habe ich zu der Zeit ein Lebewesen mehr geliebt als mein Mädog. Natürlich durfte weder ihr noch mir jemand "weh tun"....aber ob wir nun artgerecht....gelebt haben...hm...die Schöne schien mir immer glücklich, wurde über 13 JAHRE ....und hat mich ehrlich gesagt gerettet
 
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #20
Off-Topic
g sodass er sie manschesmal auch schon um drei mittags zurück fordert, was für den Hund ein imenser stress ist und sie hat keinerlei Tagesstruktur

Mein hund hat weder ne Struktur noch nen Tagebablauf. Ich gehe Schicht arbeiten und dem Hund ist es ehrlich gesagt Furz wann ich komme, umso früher, umso besser ;)
Es hat ja vorher nie jmden dem hund gesagt, wann er abgeholt wird...
 
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