- Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist Beitrag #21
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Fiesta1
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Wenn du dafür nicht seine Einwilligung hast, finde ich geht das zu weit
Seine Einwilligung oder die des Betreuers ? Wenn ein Betreuer bestellt wird, ist etwas mehr los, als nur Alkohol trinken und jeder Fall ist speziell und insofern weiß keiner inwieweit der Mann noch geschäftsfähig ist.
Die Bestellerbetreuung unterliegt ganz klaren Regeln: Alkoholikern wird kein Betreuer zur Seite gestellt solange nur eine Suchterkrankung vorliegt, sondern es muss mindestens ein psychischer Zustand/Krankheit eingetreten sein, welcher der Sucht zu schulden ist.
Die Fotos halte ich für angemessen, immer dann wenn es um den Tierschutz und das Wohl des Tieres geht, wie sonst soll sie gegenüber dem Betreuer evtl. und Vetreinäramt diese elende Situation dokumentieren ?
So leicht kann und sollte man Alkoholmissbrauch nicht pauschalisieren, denn der fängt bereits beim täglichen Trinken selbst geringer Mengen Alkohol (dem "Feierabendbier" an). Die meisten Menschen gelten (selbst bei gesteigertem Konsum) als "funktionierende" Alkoholiker, die einer geregelten Arbeit nachgehen und ein Sozialleben haben und (natürlich) auch einen Hund versorgen könnten.
Davon redet kein Mensch, wir haben hier einen speziellen Fall mit Betreuer, das ist eine ganz andere Hausnummer, ich selbst habe einen „funktionierenden Alkoholiker“ vor 20 J. verlassen, der hat bis heute keinen Betreuer, dafür sein ganzes Hirn „versoffen“ und Realitätsverlust ohne Ende, diesen Fall haben wir hier nicht und soweit ich Deinem Schreiben entnehme, bei Dir auch nicht. Ich habe aber mal einen Hund vermittelt an ein nach außen hin seriöses Paar, er hatte einen Klumpfuß, da kam Freude auf als ich erfuhr dass er trank wie verrückt und den Hund im Suff niedergetreten hat, mit Klumpfuß versteht sich, so schnell wie ich den Hund da raus geholt habe, konnte dieser Mensch nicht atmen, da kann man einfach nicht immer nach Recht und Ordnung fragen, das sind schlicht Menschen die sich und ihr Leben nicht in Griff haben und da habe ich mein Leben für 5 Minuten halt eben auch nicht in Griff und dann hole ich meine Tiere zurück, ohne wenn und aber, von daher sind Fotos ein bescheidenes Mittel und durchaus hilfreich.
@wonderful
Also ich würde mit dem Mann erst mal reden wegen Verkauf, ist er uneinsichtig, an den Betreuer wenden und um Mithilfe bitten, der Betreuer braucht keine Fotos, der kennt ja alles, ist der uneinsichtig würde ich das Vetreinäramt einschalten, das braucht natürlich alles seine Zeit, wobei ich mehr Hoffnung bei Mann und Betreuer habe, es kann durchaus sein, dass er Entscheidungen mit trifft, die Durchführung, Unterschrift KV, bei dem Mann liegt.