- Bellen, bellen und nochmals bellen Beitrag #1
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FeKi
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leider muss ich etwas ausholen. Ich hoffe ihr habt ein wenig Zeit um euch das durch zu lesen.
Wir bekamen unseren Hund ( Yorki-Havanese(?) Mix, Rüde, unkastriert, angeblich 8 Jahre) aus dem Tierheim.
Er ist unsozialisiert, hat wenig Erziehung, wurde früher geschlagen, Gassi anscheinend nur mit Maulkorb, angeblich 2 Vorbesitzer. Ich schreibe bei manchem "angeblich" da er "offiziell" erst seit 2011 existiert. Davor gibts weder einen Heimtierausweis noch Eintragungen bei Tasso ect.
Das "Problem" mit dem anbellen und austicken bei anderen Hunden war uns bekannt und daher besuchen wir auch schon seit fast 3 Monaten eine HuSchu. Mit den Hunden in der Gruppe verträgt er sich bestens, spielen kennt er allerdings nicht. Aber bevor wir alle auf den Platz gehen bellt er wie wahnsinnig. Auch wenn es auf dem Platz für ihn langweilig wird, bzw. die anderen Dynamik zeigen und er still sitzen sollte. Hier im Haus ist er bedeutend ruhiger geworden, früher hat er sich ins bellen gesteigert wenn einer der Nachbarshunde anschlug. Jetzt reicht ein "Nein" und meist ist er dann ruhig. Ich unterbinde es schnell, damit er sich da nicht reinsteigert. Aber beim Spaziergang ist es ein Spießrutenlauf. Sieht er einen anderen Hund macht er eine Welle und ich bekomme ihn nicht beruhigt. Schön ist das nicht, weder für ihn noch für uns, bzw. die anderen.
Ähnlich ist es wenn es hier klingelt. Ruhe ist dann ein Fremdwort. Ins Körbchen schicken akzeptiert er nicht. Das klappt nur, wenn niemand an der Tür ist. Das selbe ist mit allen Übungen aus der HuSchu. Hier klappt es hervorragend und da versemmelt er alles was geht.
Auch verbellt er Nachbarn von uns. Nicht immer, sondern nach Tagesform.
Es mag sich jetzt nicht so lesen, aber er ist eine Seele von einem Hund. Er hört gut auf uns (hier im Haus, Grundstück), ist verschmust und lieb, mag unsere Kleinnager (nein, nicht zum fressen gerne
), also fast ein Traumhund. Nur eben nicht, sobald andere Hunde (egal ob Rüde oder Mädel) in Sicht kommen.
Wir hatten vorher eine Hündin (Australian Terrier Mix) und sie war echt das Kontrastprogramm zu unserem "Dicken".
Zu der Beschäftigung: mehrmals am Tag die üblichen Runden drehen (mal 20 min, dann auch mal fast ne Std. kommt darauf an wo wir lang gehen), viel spielen (drinnen und draußen), Geschicklichkeitsspiele, Suchspiele, Abruf usw.
Die Kommandos wie Sitz, Platz, bleib, komm usw. werden mehrmals in der Woche verinnerlicht.
Futter hat er nicht zur freien Verfügung.
Gegenüber allen Menschen ist er -trotz seiner Vergangenheit- überaus freundlich.
Angeblich hat er Epilepsie und bekommt auch Medis. Da wir nicht heraus bekamen wer diese Diagnose stellte und der Tierschutz uns von einem Kontakt zu seinen ehemaligen Haltern abriet, möchte unser Doc die Medis nicht ausschleichen. Sie werden in dieser Dosierung eigentlich nur bei schweren Anfällen gegeben.
So, ich glaub das war es.
Er hat schon viel gelernt in dieser Zeit wo er hier ist. Unsere Hundetrainerin bezeichnet ihn als Rohdiamant und das ist er auch.
Hat vielleicht jemand einen Tipp, wie ich ihn noch weiter unterstützen kann. Denn ich möchte nicht erleben das mal ein anderer Hund durch sein bellen so genervt ist, das er ihn angreift. Und das kann ja doch schnell passieren.
LG
FeKi
Wir bekamen unseren Hund ( Yorki-Havanese(?) Mix, Rüde, unkastriert, angeblich 8 Jahre) aus dem Tierheim.
Er ist unsozialisiert, hat wenig Erziehung, wurde früher geschlagen, Gassi anscheinend nur mit Maulkorb, angeblich 2 Vorbesitzer. Ich schreibe bei manchem "angeblich" da er "offiziell" erst seit 2011 existiert. Davor gibts weder einen Heimtierausweis noch Eintragungen bei Tasso ect.
Das "Problem" mit dem anbellen und austicken bei anderen Hunden war uns bekannt und daher besuchen wir auch schon seit fast 3 Monaten eine HuSchu. Mit den Hunden in der Gruppe verträgt er sich bestens, spielen kennt er allerdings nicht. Aber bevor wir alle auf den Platz gehen bellt er wie wahnsinnig. Auch wenn es auf dem Platz für ihn langweilig wird, bzw. die anderen Dynamik zeigen und er still sitzen sollte. Hier im Haus ist er bedeutend ruhiger geworden, früher hat er sich ins bellen gesteigert wenn einer der Nachbarshunde anschlug. Jetzt reicht ein "Nein" und meist ist er dann ruhig. Ich unterbinde es schnell, damit er sich da nicht reinsteigert. Aber beim Spaziergang ist es ein Spießrutenlauf. Sieht er einen anderen Hund macht er eine Welle und ich bekomme ihn nicht beruhigt. Schön ist das nicht, weder für ihn noch für uns, bzw. die anderen.
Ähnlich ist es wenn es hier klingelt. Ruhe ist dann ein Fremdwort. Ins Körbchen schicken akzeptiert er nicht. Das klappt nur, wenn niemand an der Tür ist. Das selbe ist mit allen Übungen aus der HuSchu. Hier klappt es hervorragend und da versemmelt er alles was geht.
Auch verbellt er Nachbarn von uns. Nicht immer, sondern nach Tagesform.
Es mag sich jetzt nicht so lesen, aber er ist eine Seele von einem Hund. Er hört gut auf uns (hier im Haus, Grundstück), ist verschmust und lieb, mag unsere Kleinnager (nein, nicht zum fressen gerne
Wir hatten vorher eine Hündin (Australian Terrier Mix) und sie war echt das Kontrastprogramm zu unserem "Dicken".
Zu der Beschäftigung: mehrmals am Tag die üblichen Runden drehen (mal 20 min, dann auch mal fast ne Std. kommt darauf an wo wir lang gehen), viel spielen (drinnen und draußen), Geschicklichkeitsspiele, Suchspiele, Abruf usw.
Die Kommandos wie Sitz, Platz, bleib, komm usw. werden mehrmals in der Woche verinnerlicht.
Futter hat er nicht zur freien Verfügung.
Gegenüber allen Menschen ist er -trotz seiner Vergangenheit- überaus freundlich.
Angeblich hat er Epilepsie und bekommt auch Medis. Da wir nicht heraus bekamen wer diese Diagnose stellte und der Tierschutz uns von einem Kontakt zu seinen ehemaligen Haltern abriet, möchte unser Doc die Medis nicht ausschleichen. Sie werden in dieser Dosierung eigentlich nur bei schweren Anfällen gegeben.
So, ich glaub das war es.
Er hat schon viel gelernt in dieser Zeit wo er hier ist. Unsere Hundetrainerin bezeichnet ihn als Rohdiamant und das ist er auch.
Hat vielleicht jemand einen Tipp, wie ich ihn noch weiter unterstützen kann. Denn ich möchte nicht erleben das mal ein anderer Hund durch sein bellen so genervt ist, das er ihn angreift. Und das kann ja doch schnell passieren.
LG
FeKi