Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht

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Hollerbrink

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Vor ein paar Wochen war ich mit meinem Hund Schnuffi in einem Standort vom Rosengarten. Nach außen hin wirkte alles serös und vernünftig.
Allerdings wollte man mir nicht genau sagen wie mein Schnuffi nach dem Krematorium überführt wird. Vom Süden Deutschlands ganz nach Niedersachsen hoch ist ja schon ein ganzes Stück. Da frage ich mich ob denn bei den weiten strecken bei mehreren tieren die überführung noch würdig ablaufen kann. Liegt da nicht schon mal ein kleiner dackel unter einem großen hund? bei den vielen standorten die das unternehmen hat werden doch bestimmt sammeltransporte durchgeführt. wieviele mitarbeiter sind bei dieser riesen tierbestattung denn an meinem tier beteiligt? es wird zwar alles mit worten schön ausgeschmückt, aber wenn man mal genauer nachfragt, dann scheinen die antworten eher schwammig. man weiß ja nicht ob die fahrer oder andere dort alle so tierlieb sind.
Ich habe mich dann aber für eine andere Tierbestattung entschieden.
Der Tierbestatter sagte mir dann, dass die "nur" regional tätig sind und die die tiere selber überführen zum tierkrematorium.
Da er selbst nur mit einem krematorium zusammenarbeitet, dass lokal ansässig ist und aus ethischen gründe die wärme aus den tieren nicht nutzt für diverse heizzwecke bin ich fast hinten rüber gefallen, dass sowas beim rosengarten wirklich gemacht wird.

Hätte der Tierbestatter das nicht erwähnt, hätte ich davon überhaupt nichts erfahren, das mein liebling noch so benutzt wird!!!
Wie seht ihr das denn dass euer liebling nicht seine letzte ruhe findet sondern noch als wärme herhalten darf??? da bin ich echt froh dass ich auf mein bauchgefühl gehört habe und von diesem großen unternehmen abstand genommen habe!

Habt ihr auch schon negative erfahrungen mit Tierbestattungen gemacht???
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht

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  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #2
Huhu Hollerbrink,

meist hat das Krematorium Rosengarten doch eigene Einäscherungsöfen vor Ort oder nicht?
Wie meinst du das mit Heizzwecke?
Die Verbrennungsöfen sind halt ziemlich heiß, sonst würden die Körper ja nicht richtig verbrennen (bzw. das was verbrennt, es verbrennt nicht alles ab einer gewissen Größe) aber ich glaube nicht das dann damit irgendwas groß geheizt wird außer das was automatisch warm wird.
Ich kenne einige kleine Bestatter die hintenrum um 10 Ecken doch irgendwie mit Rosengarten oder den anderen großen Kleintierbestattern zusammenhängen bzw. deren Gerätschaften nutzen.

Da ich bereits in mehreren Kleintierpraxen gearbeitet haben wo immer mal Tiere zum Rosengarten gebracht worden sind, bzw. abgeholt worden sind konnte ich bisher nichts schlechtes über Rosengarten hören, die Leute waren stets zufrieden.
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #3
Ich hatte vor ca. 6 Jahren, meinen verstorbenen Schäferhund zur Einäscherung zum Rosengarten gegeben.
Die Leute waren sehr nett und wir besprachen noch, was ich denn für Wünsche hätte.
Da ich meinen Hund, bei mir im Garten eine letzte Ruhestätte geben wollte, und ich eine ungebrannte Urne haben wollte, wurde es so gemacht, wie ich es gewünscht hatte.
Mir war sehr wohl dabei, denn den Gedanken, wohin er nach einem Tierarzt kommt, den wollte ich nicht zu ende denken :eusa_think:
Nun liegt mein treuer Alf bei mir schon viele Jahre in meinem Garten, dort wo er früher auch am liebsten lag :)
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #4
Also ich kann kein schlechtes Wort an dem Rosengarten lassen.
Ich war persönlich vor Ort, wurde sehr gut von Anfang bis zum Ende dort betreut.
Meine Wünsche wurden beachtet und ich wurde die ganze Zeit auch Seelisch sehr nett Betreut.
Wir hatten eine Einzeleinäscherung für meinen Hund.

Wir haben Teddy damals in einem Standort hier bei uns für zwei Wochen untergebracht.
Dann haben wir ihn mitgenommen und sind zum Krematorium gefahren.

Wer darauf wert legt, sollte sich immer selber darum kümmern, das sein Liebling dort ankommt, wenn er nicht bereit ist, dem Krematorium dies zuüberlassen.
Sich also selber überzeugen und dabei sein.

Meiner Erfahrung nach ist dies ein gutes Krematorium.
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #5
Also für mich hört sich das eher nach einem "Schlecht machen" an. Mann könnte ja fast meinen Sie sind ein Konkurrent vom Rosengarten:) Der Rosengarten ist vielleicht etwas größer, stellt aber doch alles sehr transparent da. Wenn man sich mal die Filme ansieht, wird einem alles erklärt - auch die nicht so schönen Dinge, wie die Verpackung. Da ich selbst in einer Tierarztpraxis arbeite, bin ich schon in den Genuss gekommen und wurde zu einer Besichtigung eingeladen. Uns wurde alles gezeigt und wir durften unsere Nase überall rein stecken. Ich kann nur sagen "Hut ab".

Und das man die automatisch entstehende Wärme des Ofens nicht einfach in den Himmel schießt ist doch auch wohl klar. Hallo wir leben in einer Zeit in der alle von Natur- und Umweltschutz sprechen, da wäre es doch wohl verantwortungslos, wenn man Wärme die sowieso entsteht, nicht sinnvoll nutzt. Das ändert doch nichts an der Bestattung oder an der Würde.

Also, beim nächsten mal erst Denke und dann schreiben....
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #6
Hallo,
Ich habe da meine ganz eigene Einstellung zu, die niemand mit mir teilen muss. Für mich ist nach dem Ableben eines geliebten Menschen oder Tieres der Körper tatsächlich nur noch die leere Hülle dessen was den Menschen /Tier ausgemacht hat.
Die Seele, Liebe und alles was einem mit der Person/Tier verbunden hat und unweigerlich für immer verbindet, ist bereits ausgetreten und an einem anderen Ort und in einem anderen Energiezustand.
Ich persönlich halte überhaupt nichts von physischen Gedenkstätten wie Friedhöfen oder Ehrenplätzen....die Person / Tier hat bei mir den absolut teuersten und mit Sicherheit schönsten Platz in meinem Herz und in meinen Erinnerungen.
Insofern habe und lasse ich den toten Körper meiner geliebten Hunde verbrennen und möchte auch anschließen die Asche nicht haben. Am liebsten wäre es wenn es einmal soweit ist, daß man dies mit meinem Körper auch täte, und auf das Drama einer Bestattung und der anschließenden Grabpflege verzichten würde. Da dies nicht geht, habe ich für mich eine Wiesenbestattung bestimmt.

Aber wie gesagt, daß ist meine ganz persönliche Einstellung dazu und ich kann verstehen wenn man da ganz anders tickt. Und wenn dem so ist, dann kann ich mir auch vorstellen, daß man unsicher wird wenn einem irgend etwas merkwürdig vorkommt.

Die Idee mit der Urne am Lieblingsplatz des Hundes finde sehr schön als Grabstätte, wenn man dies möchte.

LG Suno
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #7
Hallo,

es gibt sogar Menschen die sich ihr geliebtes Tier ausstopfen lassen und zu Hause hinstellen. Einfach nur komisch, denn ich sehe es wie Suno.

Nach dem Tot des Tieres ist das was Tier ausgemacht verschwunden und zurück bleibt die leer Hülle. Lieber vergrabe ich das Tier im eigenen Garten aber von einem Friedhof wie bei Menschen halte ich nicht viel. Für mich ist das nur Geldmacherei.

Alles andere bleibt bei mir, in meinem Herzen, meiner Erinnerung , auf Fotos und Videos. Aber ein Grab muss ich nicht haben. Auch eine Urne mit der Tasche sehe ich nicht als Notwendig an.

Würde ich mich aber dafür entscheiden würde ich auch zu Rosengarten tendieren. Die haben einen guten Ruf und gestalten das wie ich mal gesehen habe sehr würdevoll und schön. Auch die Moderatorin von hundkatzemaus hat ihren Hund dort bestatten lassen.


LG
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #8
Ich hab Spike im Rosengarten bestatten lassen.
Ich war erst unsicher, was ich mit ihm machen soll, weil es ihm ja sehr plötzlich sehr schlecht ging.

Ich muss sagen, ich war mit Rosengarten sehr zufrieden.
Sie haben ihn abgeholt, dann angerufen, was ich denn für ne Urne und Bestattungsform haben will und haben mich auch gut beraten.
Ich hab z.B eine Urne zur Erdbestattung genommen, die hat "nur" 30€ gekostet und keiner hat versucht mir was anderes anzudrehn oder so.
Gebracht haben sie mir ihn in einem schönen Karton mit einem netten Schreiben und einer frischen Rose drin, das fand ich wirklich nett.

Nachher hab ich auch gelesen, dass man auch eine Sammeleinäscherung machen kann und die Asche dann als Rosendünger genutzt wird. Damit hätte ich auch sehr gut leben können.

Man kann auch eine persönliche Bestattungszeremonie buchen, das hab ich mal im Fernsehn gesehn, das wäre mir aber zu viel gewesen. Ich wollte nur, dass Spike im Garten begraben werden kann, da wo er am liebsten war, und nicht so ein trara (mag ich auch bei Menschenbeerdigungen nicht)
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #9
Diese "persönliche Bestattung"haben wir bei Teddy machen lassen.
Wir sind von anfang bis ende gut aufgehoben gewesen.

Und wir hatten zwei 10 Euro Gutscheine, welche ich mal auf einer Tiermesse bekommen hatte.
Eine für die Bestattung und eine für die Urne.
Man hat mir direkt 20 Euro erstattet und ich habe KEINE Urne dabei gekauft gehabt. ;)

Das fand ich auch sehr nett.
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #10
Als unsere Katze vor 2012 eingeschläfert werden musste,
hat uns unser Tierarzt der mit dennen zusammen arbeitet.
Wir konnten uns beim Tierarzt sofort entscheiden ob und wie wir sie bestatten möchten,
mit Bildern von Urnen und allem drum und dran.
Da wir das allerdings wie Suno sehen, haben wir uns dazu entschieden das sie bei der Sammeleinäscherung dabei ist, und die Asche als Rosendünger verwendet wird.
Wir haben dann noch einen Brief bekommen das sie verstreut wurde.


Ich fand den Gedankenschön, das aus ihrem leblosen Körper bzw aus der Asche davon noch wunderschöne Rosen wachsen konnten.
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #11
Ich fand den Gedankenschön, das aus ihrem leblosen Körper bzw aus der Asche davon noch wunderschöne Rosen wachsen konnten.

Ja, das fand ich auch sehr schön.
Meine Mama hat mir immer erzählt, dass tote Tiere zum abdecker kommen und da verbrannt werden. Das fand ich nicht so toll. Das macht man aber wohl garnicht mehr.
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #12
Das macht man aber wohl garnicht mehr.

Doch. Die toten Tiere werden verwertet oder verbrannt.
Unser Beagle wurde vom Tierbestatter direkt vom TA abgeholt. Seine Urne kam zu meiner Tochter zurück. Eines Tages, wenn meine Hündin im Regenbogenland ist, werde ich es auch so machen. Die Asche von den beiden wollen wir dann vielleicht gemeinsam an einem ihrer Lieblingsplätze ausstreuen.
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #13
hallo Das Krematorium ist seriös, es gibt z. B. in München auch ein Krematorium. In jedem kann man sein geliebtes Haustier dorthin begleiten. Auch den Anfang der Einäscherung kann man mitverfolgen. Ich frag mich was soll dann noch unseriös oder schwammig sein???? Für mich hört sich dass hier auch nach ich mach dich schlecht "Rosengarten" an, aber so ist es dort nicht.

Ein kleines Krematorium wird nicht bestehen können, denn es gibt auch Kosten was das Personal betrifft und den Unterhalt der Anlage. In München sind die Leute auch sehr feinfühlig und hilfsbereit wie im Rosengarten....

Es ist nur noch die Hülle der verstorbenen Haustiere, denn die Seele ist schon lange im Regenbogenland...... Ein Krematorium ist für mich auf jeden Fall für die Umwelt sehr wertvoll ob Tier oder Mensch. Der Zustand des normalen Begräbnis gefällt mir gar nicht, ist nicht so schön wenn in den Tierfriedhöfen bei der nächsten Bestattung noch Teile des verst. Haustieres an die Oberfläche kommen.

Benützt du eigentlich Lederartikel in deinem Haushalt, wenn ja das ist zwar nicht für Heizzwecke aber die Haut der toten Tiere wird auch weiterverarbeitet. Für mich gibt es da keinen Unterschied zwischen Nutz und Haustier. Tierseele ist Tierseele
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #14
Meine Mama hat mir immer erzählt, dass tote Tiere zum abdecker kommen und da verbrannt werden. Das fand ich nicht so toll. Das macht man aber wohl garnicht mehr.
Doch. Die toten Tiere werden verwertet oder verbrannt.
Stimmt, man nutzt die Asche zur Herstellung von Seifenlauge für Körperpflegemittel, Wasch- und Putzmittel. Der Gedanke, dass ich mir mit Chrissys Leiche die Haare oder gar den Fußboden reinige, hat mich zum Kauf von getrieben. Ich bin kein alternativer Extrem-Ökomissionar, aber seit dieser Entscheidung geht es mir deutlich besser, die erste Seife wurde Febraur 2012 gekauft und ist immer noch nicht aufgebraucht! :clap:
Ich nutze auch weiterhin tierische Produkte, meine Jugend auf dem Land lässt mich aber zwischen Nutz- und Haustier trennen. Ein Nutztier wird nur geboren, weil wir es nutzen wollen, sein Schicksal ist schon vorbestimmt. So hart es klingt, sonst würde es es nicht geben. Nutztieren gebürt Respekt, deshalb kaufe ich auch selten Billigfleisch und achte darauf, dass es den Tieren vorher gut ging, dafür gibt es nur regionale Produkte. Sterben werden sie so oder so, wenn sie nicht mehr eigenständig "produzieren" können, aber jeder Kunde, der Billigprodukte verweigert, ist ein Gewinn für die Lebensqualität der Tiere. Die Fleischindustrie wird es immer geben, die Mehrzahl nicht Bio, aber es soll wenigstens artgerechter zugehen. Informiert euch mal über das Schaffen von Temple Grandin.

Chrissy hat eine einfache Holzurne mit einem Bilderrahmen davor (den seht ihr in ihrem Tierprofil) und steht nun im Wohnzimmer. So können wir sie immer mit uns nehmen, sollten wir umziehen müssen. Außerdem hat meine Mutter den Wunsch, dass ein Teil ihrer Asche mit einem Teil von Chrissys Asche verstreut wird, sie war ihr Seelenhund.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #15
Na ja, ich hatte es so verstanden, dass die Abwärme genutzt wird z.B. für 'n Gewächshaus oder Neubau und das wäre ja schon mehr als makaber und unseriös, zumal der Kunde nicht darauf hingewiesen wird und die maßgeblichen Heizrohre dazu, muss man nicht sehen bei Besichtigung. Solch ein Unternehmen verdient genug, schlimm genug wenn man so die Profitgier noch steigert und das hat rein gar nichts zu tun mit Umwelt, sondern nennt sich Pietät, vorausgesetzt der Vorwurf stimmt, vorstellen kann ich es mir bei der derzeitig galoppierenden Profitgier.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Stimmt, man nutzt die Asche zur Herstellung von Seifenlauge für Körperpflegemittel, Wasch- und Putzmittel.

Seit wann Asche ? Man nutzt pflanzliche und tierische Fette, letzteres wie es bei der Tierverwertung entsteht.
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #16
Seit wann Asche ? Man nutzt pflanzliche und tierische Fette, letzteres wie es bei der Tierverwertung entsteht.
Rohasche, die wird ausgekocht. Und dann wird das "Endprodukt" mit künstlichen Tensiden und anderem verseiftem Fett "aufgemotzt". Deshalb versuche ich mich von P&G Pflegemitteln (und deren Produkten allgemein, aber aus einem anderen Grund) fernzuhalten. Ganz klappt es noch nicht, ein Shampoo von ihnen nutze ich noch, weil ich keine passende Alternative gefunden habe. Außerdem produzieren die Großkonzerne gerne mal Eingenmarken für Discounter und Drogerien, ohne sich als Hersteller zu nennen. dann steht auf der Flasche "hergestellt für *hier Discounternamen einfügen*". Wir haben "damals" auch mal Creme und Seife in Chemie gemacht, mit Tensidgranulat, das war meiner Meinung nach sehr interessant, ich weiß aber nicht im Einzelnen, in wie weit da Rohaschenfett enthalten war. Die "heimische Herstellung" ohne Tensidgranulat, sondern mit rohem (Pflanzen-) Fett wie ganz früher würde mich auch interessieren, gibt es da was "für Anfänger" (Mein letzter Chemieunterricht ist doch etwas zu lange her)?
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #17
Von Rohasche auskochen weiß ich nichts, das Experiment haben wir GsD nicht in der Schule gemacht, ich weiß nur das alle toten Tiere gesammelt und in einer Tierkörperbeseitigungsanlage unter Hochdruck und über 100 Grad/ähnlich Schnellkochtopf erhitzt werden, daraus entsteht eine Fleischsuppe, das Fett daraus wird abgeschieden und als Basisprodukt für Seife und technische Schmierstoffe verkauft.
Selbst hergestellte Seife ist wirklich interessant, leider habe ich dazu noch nicht die Zeit, hier mal ein Link:

oder Du googlest mal unter: seife selbst herstellen rezepte. Viel Vergnügen !
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #18
dass man die Tiere für Heizzwecke nutzt hab ich bisher nicht gehört. Aber ich habe mich, da ich eine ältere Katze habe, ein wenig umgehört, um mich vorab einmal zu informieren und nicht, wenn es dann soweit ist, nicht zu wissen, was ich tun soll. Als erstes bin ich im Internet auf den Rosengarten gestoßen und dachte mir, dass ich damit gleich den richtigen Bestatter gefunden habe. Ich habe mich aber in den letzten Wochen dann auch mal, wenn ich in Tiergeschäften war, umgehört, was die Mitarbeiter so wissen. Und mir wurde dann auch erzählt, dass sie schon einige schlechte Dinge über Rosengarten gehört haben von Kunden und Bekannten... Und auf den einen Punkt will ich kurz eingehen, weil den Hollerbrink auch angesprochen hat. Den Tierbesitzern wird der Ablauf erklärt, klar. Aber auf die Frage, wie das Tier zum "hauseigenen" Krematorium kommt, gibt es keine wirkliche Antwort. Es wird mit dem schönen Rosengarten geworben und dem Hauseigenen Krematorium (sieht ja auch echt super aus und genau deshalb dachte ich auch sofort "da will ich dann auch hin"), doch wenn man sein Tier nicht direkt zum Krematorium (in der nähe von Essen) bringt, hat man halt nichts davon. Die Tiere werden wohl zu bestimmten "Sammelplätzen" gebracht von den Bestattern und dort holt ein LKW die ab. Also wenn ich mir vorstelle, dass meine Katze mit Tieren von vielen anderen Niederlassungen von Rosengarten transportiert wird... Will ich mir nicht vorstellen, wie die dann rumgeworfen werden und mit nem Haufen anderer Tiere rumgekarrt werden. Außerdem finde ich transparenz grade bei so etwas wichtig und wenn einem dann Dinge verschwiegen werden... Da hab ich von vorneherein doch kein gutes Gefühl mehr... :?

Habe mehrmals einen anderen Bestatter empfohlen bekommen. Der ist zwar ne halbe Stunde weg von meinem Wohnort aber lieber fahr ich die, wenn ich meine Katze irgendwann dorthinbringen muss und weiß, dass sie in guten Händen ist. Mir ist halt auch wichtig, dass meine Kleine nicht durch 100 Hände geht und durch halb Deutschland fahren muss, bis sie überhaupt mal eingeäschert wird.

Ich hoffe, ich brauche noch lang gar keinen Bestatter aber zumindest bin ich im Fall der Fälle nicht mehr total aufgeschmissen.
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #19
Hallo Lara,

Das kann ich so nicht Bestätigen.

Der Rosengarten hat in vielen Deutschen grossen Städten, ihren Standort.
Dort wird man Beraten und das durchaus gut.

Wir haben meinen Hund damals in unseren Standort gebracht und dort zwei Wochen "gelagert", bis wir ihn abgeholt haben.
Mein Hund war mit einem Zettel beschriftet.
Datum, etc, alles war dabei.
Er wurde liebevoll in einem Korb für uns zum Transport fertig gemacht.

Der Rosengarten hat eigenen Autos, Transporter, in denen die Tiere zum Krematorium gefahren werden.
Und das auch je nach Art der Bestattung.
Wenn man eine Sammeleinäscherung hat, sollte es jedem klar sein, das sein Tier mit anderen Tieren auch zum Ort transportiert wird. ;)

Ich kann über die Bestattung im Rosengarten rein gar nichts Negatives Sagen.

Mein Hund wurde bis zum Ende, mit würde Behandelt.
Und ich würde genau da wieder hingehen.
Das bleibt ja aber Zum Glück, jedem selber überlassen. ;)
 
  • Tierbestattung im Rosengarten - Erfahrungen Erfahrungsbericht Beitrag #20
wie gesagt, sind alles nur erzählungen. ich weiß nicht, was dran ist.. weiß nur, dass es mehrere gibt, die das mit dem LKW gehört haben und deshalb von Rosengarten abstand genommen haben. und es hört sich halt schon logisch an. ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder standort extra zum krematorium fährt, da das ja teilweise (je nach standort) dann echt ne tagestour ist, die zeit und geld kostet. aber muss jeder selbst wissen, für wen er sich entscheidet :angel:
 
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