- Welpe ist eingezogen Beitrag #21
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Man kann es auch übertreiben...
viele reden hier den Hund madig, was soll der Threadersteller denn jetzt machen? Den Hund aussetzen?.. meine Güte. Auch wenn es vielleicht nicht gewollt ist, alles hört sich so negativ an und "Kontra-Hund" an.
Man kann informieren und tun was man will, die Leute selber entscheiden sich für den Hund und wo sie ihn herholen. SIE müssen mit den Konsequenzen leben nicht wir. Also sollten wir mal alle freundlicher und sachlicher bleiben, vorallem weil hier (mal wieder, wie in gefühlt 1000 anderen Threads auch) ein anderes Thema ist.
Auch Vemehrer Hunde bzw. deren Leute sollten hier Hilfe bekommen, oder nicht?
Also helfen wir mal... falls er nicht schon die Nase voll hat.
Was du also machen solltest:
dein Hund ist ein Welpe der gerade von der Mutter und seinen Bezugspersonen getrennt worden ist. Ein Baby also, der alles neu lernen muss. Bei ängstlichen Hunden am Anfang allgemein habe ich gute Erfahrungen mit ignorieren gemacht - das hört sich erst mal hart an, vorallem wenn man einen Welpen dort sitzen hat, aber erst so kann der Hund seine Gegend selbstständig erkunden. Wenn ständig Menschen versuchen ihn zu locken, ständig den Futternapf antippen und freudig auf ihn einreden, denken die meisten Hunde "woah, die machen so einen Tamtam darum, das darf ich bestimmt nicht haben - gehört wohl denen". Deswegen alles ruhig angehen, lasst ihn erst mal in Ruhe.
Als nächstes sucht ihr euch Leckerlies raus, da könnt ihr ein wenig rumexperimentieren, was der Kleine am meisten mag. Die werft ihr komentarlos (!) alle paar Minuten vor ihm hin (so im 10 Minuten Abstand), am besten so, dass er von sich aus ein Stück laufen muss damit er es bekommt. Ihr werdet sehen, er wird sich von Minute zu Minute mehr trauen und später dann auch mal weiter gehen. Sein Hundebett sieht er als sicheres Nest an, ihr müsst ihn nur zeigen, dass die "Welt" außerhalb nicht böse ist.
Wenn der Hund aufgetaut ist, könnt ihr ihn ja (falls noch nicht) ihm die Leine und Halsband schmackhaft machen. Dazu Halsband nehmen, ihm nur zeigen und Leckerlie geben. Das gleiche mit der Leine, am besten mehrmals versuchen und erst später dem Hund anlegen.
Draußen angekommen (es kann auch gerne getragen werden weil die meisten Welpis ihre "Höhle"- das Haus nicht gerne verlassen), könnt ihr euch eine gemütiche Zeit machen. Setzt euch auf den Rasen, lass ihn die Welt erkunden. Spiel etwas mit ihm Ball usw.
Auf keinen Fall übertreiben, vorallem Hunde die noch nicht viel kennen gelernt haben sind schneller überfordert mit den Reizen.
Lieber einmal in der Woche was super aufregendes machen, z.B. ein Besuch an einer Straßenbahn. Plant auf jeden Fall nicht sehr viel ein, meist reichen schon 3-10 Minuten vollkommen aus bei so einem jungen Hund.
LG
viele reden hier den Hund madig, was soll der Threadersteller denn jetzt machen? Den Hund aussetzen?.. meine Güte. Auch wenn es vielleicht nicht gewollt ist, alles hört sich so negativ an und "Kontra-Hund" an.
Man kann informieren und tun was man will, die Leute selber entscheiden sich für den Hund und wo sie ihn herholen. SIE müssen mit den Konsequenzen leben nicht wir. Also sollten wir mal alle freundlicher und sachlicher bleiben, vorallem weil hier (mal wieder, wie in gefühlt 1000 anderen Threads auch) ein anderes Thema ist.
Auch Vemehrer Hunde bzw. deren Leute sollten hier Hilfe bekommen, oder nicht?
Also helfen wir mal... falls er nicht schon die Nase voll hat.
Was du also machen solltest:
dein Hund ist ein Welpe der gerade von der Mutter und seinen Bezugspersonen getrennt worden ist. Ein Baby also, der alles neu lernen muss. Bei ängstlichen Hunden am Anfang allgemein habe ich gute Erfahrungen mit ignorieren gemacht - das hört sich erst mal hart an, vorallem wenn man einen Welpen dort sitzen hat, aber erst so kann der Hund seine Gegend selbstständig erkunden. Wenn ständig Menschen versuchen ihn zu locken, ständig den Futternapf antippen und freudig auf ihn einreden, denken die meisten Hunde "woah, die machen so einen Tamtam darum, das darf ich bestimmt nicht haben - gehört wohl denen". Deswegen alles ruhig angehen, lasst ihn erst mal in Ruhe.
Als nächstes sucht ihr euch Leckerlies raus, da könnt ihr ein wenig rumexperimentieren, was der Kleine am meisten mag. Die werft ihr komentarlos (!) alle paar Minuten vor ihm hin (so im 10 Minuten Abstand), am besten so, dass er von sich aus ein Stück laufen muss damit er es bekommt. Ihr werdet sehen, er wird sich von Minute zu Minute mehr trauen und später dann auch mal weiter gehen. Sein Hundebett sieht er als sicheres Nest an, ihr müsst ihn nur zeigen, dass die "Welt" außerhalb nicht böse ist.
Wenn der Hund aufgetaut ist, könnt ihr ihn ja (falls noch nicht) ihm die Leine und Halsband schmackhaft machen. Dazu Halsband nehmen, ihm nur zeigen und Leckerlie geben. Das gleiche mit der Leine, am besten mehrmals versuchen und erst später dem Hund anlegen.
Draußen angekommen (es kann auch gerne getragen werden weil die meisten Welpis ihre "Höhle"- das Haus nicht gerne verlassen), könnt ihr euch eine gemütiche Zeit machen. Setzt euch auf den Rasen, lass ihn die Welt erkunden. Spiel etwas mit ihm Ball usw.
Auf keinen Fall übertreiben, vorallem Hunde die noch nicht viel kennen gelernt haben sind schneller überfordert mit den Reizen.
Lieber einmal in der Woche was super aufregendes machen, z.B. ein Besuch an einer Straßenbahn. Plant auf jeden Fall nicht sehr viel ein, meist reichen schon 3-10 Minuten vollkommen aus bei so einem jungen Hund.
LG
