- Verhalten nach VG Beitrag #1
schnecke68
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Hallo zusammen,
obwohl ich noch neu in diesem Forum bin, hat es mir aber in den letzten 1,5 Wochen unwahrscheinlich geholfen. Vielen Dank für die vielen Beiträge zum Thema Katzen VG. Ohne diese Beiträge hätte ich schon nach 1 Tag aufgegeben. Aber ich habe durchgehalten und es hat sich schon nach 1 Woche gelohnt.
Kurz zu meinen Katzen, der VG und meinem Problem bzw. Fragen:
Meinen Kater Douglas (geb. 08/2013) habe ich jetzt seit Mitte März. Er ist sehr gutmütig, verspielt und eine liebe und treue Seele.
Ich habe kurz versucht in an draussen zu gewöhnen. Erst mit Leine und dann hab ich ihn laufen lassen. Aber ich war immer in Sichtweite. Wir wohnen an einer relativ stark befahrenen Strasse. Aber hinter dem Haus ist Wiese. Ich habe ihn immer von der Strasse verscheucht und ihn auf das Stück Rasen geleitet das zur Wiese führt. Als ich aber dann hörte dass die meisten Katzen im Strassenverkehr sterben, musste eine andere Lösung her um ihm in der Wohnung die Langeweile zu nehmen. Und da kam Lisa (geb. 05/2013) ins Spiel. Ich habe Lisa vom Tierschutz. Sie war die schwächste im Wurf und wird das wohl auch nie aufholen.
Sie kam rein, stürzte sofort auf den Futternapf (Douglas stand sprachlos daneben), und frass den ganzen Napf leer. Danach ging es zum Wasser. Auch hier hatte sie wohl sehr grossen Nachholbedarf.
Von Anfang an hat sie ihn vom Futter oder Wassernapf verdrängt. Nicht mit Gewalt. Sie würde auch zusammen mit ihm fressen, aber ihm ist das bis heute noch nicht ganz geheuer und er gibt jedes Mal nach wenn ihr Kopf in die Nähe der Näpfe kommt.
Jedenfalls waren die ersten beiden Tage und Nächte schon sehr hart. Douglas hat Lisa gescheucht durch die ganze Wohnung. Sie hatte keine ruhige Minute. Ich war kurz vor dem Verzweifeln. Aber die Lösung Lisa wieder zurückzugeben, kam ganz schnell nicht mehr in Frage. Sie ist nämlich auch eine ganz liebe, treue und verschmuste Seele.
Nach ein paar Tagen habe ich dann gemerkt, dass Doug gar nicht mehr sein Revier verteidigt, sonder mit Lisa spielen will. Nur dass sie mit seiner ruppigen Art nicht klar kommt.
Ich merke schon dass sie immer mehr auftaut. Und wenn er auf dem Balkon ist und sie nicht sieht, springt sie auch schon mal in der Wohnung umher. Kaum sieht er sie, will er spielen. Er rennt ihr hinterher aber sie verzieht sich dann immer unter die Heizung oder einen Schrank und faucht ihn an. Er ist dann ganz verunsichert, putzt sich und wälzt sich auf den Rücken. Seit Neustem will er sie in den Nacken beissen. Aber das ist, wie ich gelesen habe, auch kein Grund zur Sorge.
Jetzt kommen wir zu meinen 2 Fragen:
Ich bin noch sehr verunsichert was das Thema „eine Katze raus, die andere nicht“ angeht. Hier unterscheiden sich die Meinungen doch sehr. Aber vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit.
Vielen Dank schonmal im Voraus.
Eure claudia
obwohl ich noch neu in diesem Forum bin, hat es mir aber in den letzten 1,5 Wochen unwahrscheinlich geholfen. Vielen Dank für die vielen Beiträge zum Thema Katzen VG. Ohne diese Beiträge hätte ich schon nach 1 Tag aufgegeben. Aber ich habe durchgehalten und es hat sich schon nach 1 Woche gelohnt.
Kurz zu meinen Katzen, der VG und meinem Problem bzw. Fragen:
Meinen Kater Douglas (geb. 08/2013) habe ich jetzt seit Mitte März. Er ist sehr gutmütig, verspielt und eine liebe und treue Seele.
Ich habe kurz versucht in an draussen zu gewöhnen. Erst mit Leine und dann hab ich ihn laufen lassen. Aber ich war immer in Sichtweite. Wir wohnen an einer relativ stark befahrenen Strasse. Aber hinter dem Haus ist Wiese. Ich habe ihn immer von der Strasse verscheucht und ihn auf das Stück Rasen geleitet das zur Wiese führt. Als ich aber dann hörte dass die meisten Katzen im Strassenverkehr sterben, musste eine andere Lösung her um ihm in der Wohnung die Langeweile zu nehmen. Und da kam Lisa (geb. 05/2013) ins Spiel. Ich habe Lisa vom Tierschutz. Sie war die schwächste im Wurf und wird das wohl auch nie aufholen.
Sie kam rein, stürzte sofort auf den Futternapf (Douglas stand sprachlos daneben), und frass den ganzen Napf leer. Danach ging es zum Wasser. Auch hier hatte sie wohl sehr grossen Nachholbedarf.
Von Anfang an hat sie ihn vom Futter oder Wassernapf verdrängt. Nicht mit Gewalt. Sie würde auch zusammen mit ihm fressen, aber ihm ist das bis heute noch nicht ganz geheuer und er gibt jedes Mal nach wenn ihr Kopf in die Nähe der Näpfe kommt.
Jedenfalls waren die ersten beiden Tage und Nächte schon sehr hart. Douglas hat Lisa gescheucht durch die ganze Wohnung. Sie hatte keine ruhige Minute. Ich war kurz vor dem Verzweifeln. Aber die Lösung Lisa wieder zurückzugeben, kam ganz schnell nicht mehr in Frage. Sie ist nämlich auch eine ganz liebe, treue und verschmuste Seele.
Nach ein paar Tagen habe ich dann gemerkt, dass Doug gar nicht mehr sein Revier verteidigt, sonder mit Lisa spielen will. Nur dass sie mit seiner ruppigen Art nicht klar kommt.
Ich merke schon dass sie immer mehr auftaut. Und wenn er auf dem Balkon ist und sie nicht sieht, springt sie auch schon mal in der Wohnung umher. Kaum sieht er sie, will er spielen. Er rennt ihr hinterher aber sie verzieht sich dann immer unter die Heizung oder einen Schrank und faucht ihn an. Er ist dann ganz verunsichert, putzt sich und wälzt sich auf den Rücken. Seit Neustem will er sie in den Nacken beissen. Aber das ist, wie ich gelesen habe, auch kein Grund zur Sorge.
Jetzt kommen wir zu meinen 2 Fragen:
- wie ist die Erfahrung von anderen mit so „zarten“ Katzen wie Lisa?. Wird sie noch mutiger und selbstbewusster werden und ihm mal eine verpassen damit er merkt dass er zu weit geht?
- Kann ich Doug rauslassen (die Strasse wäre schon noch ein Problem) und Lisa nicht.
Ich bin noch sehr verunsichert was das Thema „eine Katze raus, die andere nicht“ angeht. Hier unterscheiden sich die Meinungen doch sehr. Aber vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit.
Vielen Dank schonmal im Voraus.
Eure claudia